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Alt 12.08.2008, 17:08   #1
Lieutenant
 
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Thumbs down Lichtverschmutzung - ein Problem?

Da der Thread Windkraftwahn langsam aber sicher in den off-topic Bereich abrutscht wird, habe ich auf Wunsch von picard2893 einen neuen erstellt.

Zur Diskussion stehen Kunst contra Lichtverschmutzung...

Zitat:
Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
Dachte ich mir...aber mal im Ernst. Du sagst, dass es, außer das es schön aussieht, nichts weiter bringt, Gebäude anzustrahlen. Und was bringt es, das Weltall anzustarren? Außer dass es schön aussieht?
Für die Wissenschaftler ein Beitrag für die Grundlagenforschung? Und für uns Amateurastronomen (ein anderes Synonym für das Unwort) einen netten und augenöffnenden Zeitvertreib.

Schon mal was von wissenschaftlichen Fortschritt gehört

Zitat:
Stimmt, weil die Leuchtreklame, Anstrahler von Gebäuden und Fassaden, FLutlichter, etc niemals verschwinden werden, nicht in einer Million Jahren, da davon viel zu viel abhängt, und solange diese Aktionen Geld bringen, wird es auch nicht abgeschafft. Ganz einfach...
Bezweifle ich zumindest bis der Strom so teuer geworden ist, dass sich selbst Großkonzerne die Festtagsbeleuchtung nicht mehr leisten können.
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Jack ist unsichtbar und macht das SGC unsicher. Carter (in der Dusche): "Sir, sind sie hier?" O´Neill: "Nein!"
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Alt 12.08.2008, 17:19   #2
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Naja... wär vor ein paar Monaten der Kölner Dom nicht angestrahlt gewesen, hätte ich bei bewölktem Himmel den Dom nicht mit Teleskop aus 20 Km Entfernung fotografieren können

Aber ansonsten... Ich bin ja auch Hobbyastronom, und wenn ich neben Wolken eins nicht Leiden kann, dann das übermäßige Beleuchten der Städte und einzelner Gebäude.

Ich habe mal gelesen das irgendeine Stadt in irgendeinem Land (sorry, genauer weiss ichs nicht mehr), mal probeweise alle oder einen großteil der Straßenlaternen durch solche ersetzt hat, die einen einzigen Lichtkegel nach Unten haben. Also nicht solche wie bei uns, dieso ziemlich überall hin strahlen. Die Folge war, das die Stadt Geld gespart hat, immernoch genau so gut auf dem Boden beleuchtet war, und der Himmel nicht ganz so stark verschmutzt war. Prima sache.
Wenn man jetzt noch z.b in Leverkusen dem Bayerwerk mal nachts die Lichter abdreht (wofür leuchtet das eigentlich durchgängig??), hätte man schon einen ähnlichen Effekt.
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Alt 12.08.2008, 18:21   #3
Captain
 
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Zitat:
Zitat von Astrofan80 Beitrag anzeigen
Da der Thread Windkraftwahn langsam aber sicher in den off-topic Bereich abrutscht wird, habe ich auf Wunsch von picard2893 einen neuen erstellt.

Zur Diskussion stehen Kunst contra Lichtverschmutzung...
Vielen Dank...jetzt können wir hier schon etws ungezwungener über das Thema reden, ohne immer diese Windräder mit einzubeziehen...

Zitat:
Zitat von Astrofan80 Beitrag anzeigen
Für die Wissenschaftler ein Beitrag für die Grundlagenforschung? Und für uns Amateurastronomen (ein anderes Synonym für das Unwort) einen netten und augenöffnenden Zeitvertreib.
Richtig, für die Wissenschaft sehr interessant, genau, wo haben die ihre Teleskope? In der Nähe einer Stadt? Oder doch eher in der Wüste, auf Bergen oder abgelegenen Gebieten, wo keine Sau nach Leuchtreklame schreit? Du machst Hobbyastronomie, für Dich selbst, und das ist ein, wie Du sagst, augenöffnender Zeitvertreib. Richtig, informativ, interssant, sehenswert...für Dich, aber nicht für die Wissenschaft...

Zitat:
Zitat von Astrofan80 Beitrag anzeigen
Schon mal was von wissenschaftlichen Fortschritt gehört?!
Hab ich, aber ich bezweifle, dass Du da merklich zu beiträgst, ebenso wenig wie ich mit meiner Photographie/Fotografie (ich hasse die neue Rechtschreibreform).

Zitat:
Zitat von Astrofan80 Beitrag anzeigen
Bezweifle ich zumindest bis der Strom so teuer geworden ist, dass sich selbst Großkonzerne die Festtagsbeleuchtung nicht mehr leisten können.
Für die Beleuchtung können die auch Solarflächen, Windräder und ähnliches verwenden. Da gibt es sicher Optionen...

Zitat:
Zitat von FirstBorg Beitrag anzeigen
Naja... wär vor ein paar Monaten der Kölner Dom nicht angestrahlt gewesen, hätte ich bei bewölktem Himmel den Dom nicht mit Teleskop aus 20 Km Entfernung fotografieren können

Aber ansonsten... Ich bin ja auch Hobbyastronom, und wenn ich neben Wolken eins nicht Leiden kann, dann das übermäßige Beleuchten der Städte und einzelner Gebäude.

Ich habe mal gelesen das irgendeine Stadt in irgendeinem Land (sorry, genauer weiss ichs nicht mehr), mal probeweise alle oder einen großteil der Straßenlaternen durch solche ersetzt hat, die einen einzigen Lichtkegel nach Unten haben. Also nicht solche wie bei uns, dieso ziemlich überall hin strahlen. Die Folge war, das die Stadt Geld gespart hat, immernoch genau so gut auf dem Boden beleuchtet war, und der Himmel nicht ganz so stark verschmutzt war. Prima sache.
Wenn man jetzt noch z.b in Leverkusen dem Bayerwerk mal nachts die Lichter abdreht (wofür leuchtet das eigentlich durchgängig??), hätte man schon einen ähnlichen Effekt.
aha, Punktstrahler...mmh, ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass die Straßenbeleuchtung nicht nur auf den Boden zielen will, sondern ringsherum ebenfalls, damit man auch sehen kann, was abseits der Straße passiert?!
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Alt 12.08.2008, 19:50   #4
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Zitat:
Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
Richtig, für die Wissenschaft sehr interessant, genau, wo haben die ihre Teleskope? In der Nähe einer Stadt? Oder doch eher in der Wüste, auf Bergen oder abgelegenen Gebieten, wo keine Sau nach Leuchtreklame schreit? Du machst Hobbyastronomie, für Dich selbst, und das ist ein, wie Du sagst, augenöffnender Zeitvertreib. Richtig, informativ, interssant, sehenswert...für Dich, aber nicht für die Wissenschaft...
Ironie, Ironie... Warum sind die Astronomen gezwungen in abgelegenen Gebieten zu beobachten?

Hobbyastronomen können auch was zur Wissenschaft beitragen, auch heutzutage. Viele wichtige Entdeckungen wurden von Hobbyastronomen gemacht. Nehmen wir z.B. Galilei (der zum ersten Mal mal ein Teleskop gen Himmel richtete, Entdeckung der Krater auf dem Mond, Jupitermonde und die Bestätigung des heliozentrischen Weltbildes etc.) oder Herschel (Entdeckung des Uranus).

Zitat:
Hab ich, aber ich bezweifle, dass Du da merklich zu beiträgst, ebenso wenig wie ich mit meiner Photographie/Fotografie (ich hasse die neue Rechtschreibreform).
Ach komm jetzt hör aber auf. Wir werden uns sprechen, wenn auf den Kölner Dom ein Asteroid drauf kracht.
Selbst Ranga Yogeshwar (übrigens Hobbyastronom) beteiligt sich an der Suche nach gefährlichen Asteroiden.

Ranga Yogeshwar Home

Zitat:
Für die Beleuchtung können die auch Solarflächen, Windräder und ähnliches verwenden. Da gibt es sicher Optionen...
Die Option zusätzliche AKWs und KKWs zu bauen gibts aber auch...

Zitat:
aha, Punktstrahler...mmh, ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass die Straßenbeleuchtung nicht nur auf den Boden zielen will, sondern ringsherum ebenfalls, damit man auch sehen kann, was abseits der Straße passiert?!
Klar, um die Autofahrer zu blenden und die Nachtruhe der Awohner zu stören...

Vorschlag: Lies dir die Artikel durch!
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Alt 13.08.2008, 00:27   #5
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Zitat:
Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
...
Hab ich, aber ich bezweifle, dass Du da merklich zu beiträgst, ebenso wenig wie ich mit meiner Photographie/Fotografie (ich hasse die neue Rechtschreibreform).
...
Vor einiger Zeit hab ich mal von einem Doktoranden gehört, der für seine Doktorarbeit über 10 000 Galaxien klassifizieren musste. Per Auge.
Der Name des Projekts ist mir leider entfallen.

Er stellte das ganze ins Internet und ließ die Galaxien von vielen, vielen Hobbyastronomen klassifizieren. Das Projekt war und ist noch immer sehr erfolgreich. Es hat nicht nur dem Doktoranden geholfen, sondern es sind auch noch einige neue Objekte entdeckt worden.

Von eben jenen nicht zur Forschung beitragenden Hobby- und Amateurastronomen. Und ich könnt noch mehr Beispiele anführen.
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HiroP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2008, 00:41   #6
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Zitat:
Zitat von HiroP Beitrag anzeigen
Vor einiger Zeit hab ich mal von einem Doktoranden gehört, der für seine Doktorarbeit über 10 000 Galaxien klassifizieren musste. Per Auge.
Der Name des Projekts ist mir leider entfallen.

Er stellte das ganze ins Internet und ließ die Galaxien von vielen, vielen Hobbyastronomen klassifizieren. Das Projekt war und ist noch immer sehr erfolgreich. Es hat nicht nur dem Doktoranden geholfen, sondern es sind auch noch einige neue Objekte entdeckt worden.

Von eben jenen nicht zur Forschung beitragenden Hobby- und Amateurastronomen. Und ich könnt noch mehr Beispiele anführen.
ok, na gut, dann tragt ihr einen Teil dazu bei...na und, wird dadurch der Lichterwahn enden? Nein, darauf wollte ich hinaus. Denn hier spielen ganz andere Faktoren eine entscheidende Rolle, und das ist PR-Marketing, oder ganz einfach ausgedrückt Werbung...bei den Straßenbeleuchtungen ist noch etwas anders, denn so entstehen weniger dunkle Orte, wo Menschen überfallen werden könnten, und man sieht eben mehr was rings herum los ist. Das Argument von Astrofan in Sachen Blendung ist ja wohl ein Witz...Klar ist es für die Augen nachts schwer, sich auf die verschiedenen Lichtquellen zu konzentrieren, aber ich hab lieber hier und da eine Lichtquelle zu viel als vielleicht ein Kind, ein Tier, oder sonstwas, was mir nachts über den Weg laufen könnte, und ich aufgrund eingeschränkter Sichtverhältnisse nichts ausreichend sehen kann...ich stell mir das vor Gericht so richtig toll vor:

Herr Richter, ich konnte um mich herum nichts erkennen, es war alles stockdunkel. Nur meine Scheinwerfer und die Punktstrahler haben auf die Straße vor mir geleuchtet. Hätte ich gesehen, dass da ein Kind im Anmarsch ist, hätte ich schneller reagieren können, aber wie sie wissen, wurden ja alle überflüssigen Lichter abgeschaltet, damit die Hobbyastronome auch in der Stadt ihre Sterne zählen können...

Soll ich euch was sagen, Astronomie kann man getrost auf dem Land machen. In der Stadt hat es nichts zu suchen, da die Beleuchtung nicht wegfallen darf. Es gibt schon genug dunkle Gassen in den Städten. Das müssen wir nicht auch noch unterstützen.
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Alt 13.08.2008, 02:11   #7
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"Über den Städten Europas sind nur noch etwa zehn Prozent der Sterne zu sehen. Auch auf dem Land wird der Blick auf den Sternenhimmel durch Straßen- und Werbebeleuchtung oder die Lichtbeamer der Discotheken stark erschwert. Das Problem dabei ist nicht nur die massive Energieverschwendung."

Quelle: 3sat.online

Zitat:
Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
ok, na gut, dann tragt ihr einen Teil dazu bei...na und, wird dadurch der Lichterwahn enden? Nein, darauf wollte ich hinaus. Denn hier spielen ganz andere Faktoren eine entscheidende Rolle, und das ist PR-Marketing, oder ganz einfach ausgedrückt Werbung...
Also ist nur der schnöde Mammon am werkeln. Toller Grund für die Lichterflut. Ach warum rege ich mich über dich auf. Ließ einfach die Artikel nach, da findest du ne Menge Gründe gegen den Lichterwahn.

Zitat:
bei den Straßenbeleuchtungen ist noch etwas anders, denn so entstehen weniger dunkle Orte, wo Menschen überfallen werden könnten, und man sieht eben mehr was rings herum los ist. Das Argument von Astrofan in Sachen Blendung ist ja wohl ein Witz...Klar ist es für die Augen nachts schwer, sich auf die verschiedenen Lichtquellen zu konzentrieren, aber ich hab lieber hier und da eine Lichtquelle zu viel als vielleicht ein Kind, ein Tier, oder sonstwas, was mir nachts über den Weg laufen könnte, und ich aufgrund eingeschränkter Sichtverhältnisse nichts ausreichend sehen kann...ich stell mir das vor Gericht so richtig toll vor:
Lies den Artikel... Übermäßig viel Licht zu nächtlicher Stunde ist für den Biorythmus von Mensch und Tier schädlich.

Der Zusammenhang mit Kriminalität und eingeschränkter Beleuchtung ist ja wohl Erbsenzählerei. Schon mal was von sinnvoller und überflüssiger Beleuchtung gehört? Dann müssten es in den lichtüberfluteten Großstädten, nach deiner Logik jedenfalls, die geringste Kriminalität geben.

Zitat:
Soll ich euch was sagen, Astronomie kann man getrost auf dem Land machen. In der Stadt hat es nichts zu suchen, da die Beleuchtung nicht wegfallen darf. Es gibt schon genug dunkle Gassen in den Städten. Das müssen wir nicht auch noch unterstützen.
Klaro, fahren wir raus aufs Land, weil man in mittelgroßen und großen Städten sowieso nicht beobachten kann. Die Lichterglocke einiger Städte reicht aber bis 80 Km weit. Skybeamer von Diskotheken sogar noch mehrere dutzend Kilometer. Und wenn dann noch jede Kleinstadt seine Kirchen anstrahlen lassen und Straßenbeleuchtung verwendet, die mehr nach oben strahlen, haben wir keine Chance irgendwohin auszuweichen (außer vielleicht nach Namibia)!

Lichtverschmutzung.jpg

Lichtverschmutzungskarte
Lichtverschmutzung
vista verde news - Forscher: Lichtverschmutzung nimmt zu - Insekten leiden zuerst
Lichtverschmutzung: Wie die Nacht zum Tag wird
NABU | Artenschutz | Vogelschutz | Petition gegen Lichtverschmutzung
wissenschaft.de - Lichtverschmutzung verhindert den Blick zu den Sternen
http://www.darksky.ch/downloads/arti...obler_dipl.pdf
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/875740
Dark Sky Deutschland
Lichtverschmutzung in Österreich
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Astrofan80 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2008, 07:45   #8
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Benutzerbild von Dr.Bock
 
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Ort: Bochum, NRW
Beiträge: 11.404
Ohne mir jetzt mal die verlinkten Artikel durchzulesen (ist mir zu viel Aufwand für etwas, was mich kaum interessiert ) gebe ich mal meine Meinung dazu ab:

Der einzige Grund Beleuchtung auszuschalten ist für mich die Energieeinsparung. Ob nun irgendwer Sterne beobachten kann oder nicht ist für die Menschheit (bis auf eine klitzekleine Minderheit) wohl irrelevant und sollte bei der Diskussion hier wohl keine Rolle spielen. Leute, die sich wirklich mit wichtigen Dingen der Astronomie befassen, die haben ihre Anlagen dazu auch in entsprechend unbeleuchteten Gebieten. Ob irgendjemand Nachts gerne Sterne beobachtet, interessiert in etwa so viel, als ob jemand gerne die Autos zählt, die vor seinem Haus herfahren

Und dann muss man natürlich zwischen nützlicher und unnützlicher Beleuchtung unterscheiden. IMO wird gerade auf Deutschlands Straßen aus Kostengründen viel zu wenig beleuchtet. Viele Straßenlaternen auf Bundesstraßen, Autobahnen und auch normalen Straßen bleiben heutzutage ja Abends bzw. Nachts aus. Oder es wird nur noch jede zehnte Laterne angeschaltet. Hier sollte man also was tun. Also anstatt die Lichter ganz auszuschalten, eher mit Energiesparenden Leuchtmitteln arbeiten. Das wäre also der Aspekt der Verkehrssicherheit.
Und auch zu Fuß laufe ich Abends/Nachts lieber durch beleuchtete Straßen als durch dunkle Gassen.

Warum hingegegen ein Supermarkt Nachts Festtagsbeleuchtung braucht und sogar die Computerbildschirme der Kassen hell leuchten müssen, ist mir bis heute nicht klar. Natürlich lässt sich ein Einbreicher leichter erkennen, aber meist liegen die Teile eh so verwinkelt, dass man niemanden sieht. Eine gute Alarmanlage sollte reichen. Kirchtürme (zumindest nicht jeder) müssen Nachts auch nicht beleuchtet werden. Es schadet aber auch nicht, wenn eine Stadt ihre Wahrzeichen zumindest die halbe Nacht schön beleuchtet. Sieht schön aus, ist gut für den Tourismus und macht die Bewohner glücklich

Das war meine kurze Meinung dazu.
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Von Kohler, den sie alle nur "Kokser" nennen, zurück zum heutigen Gegner Kolumbien - eine gelungende Überleitung wie ich finde.
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Alt 13.08.2008, 14:30   #9
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Wie wäre es nicht nur mit einem Entweder-oder? Wenn man ein wenig nachdenkt könnte man bestimmt sinnvolle Lösungen finden. Bei Bauwerke, die nur selten von Touristen besucht werden, könnte man es zum zum Beispiel so machen, das die Beleuchtung auf Knopfdruck (oder meinetwegen auch per Münzeinwurf) für ein paar Minuten angeht, um Fotos zu machen und das Bauwerk anzuschauen. Es gibt irgendwo bereits eine Straße, wo man als Autofahrer die Beleuchtung einschalten kann, indem man eine SMS an eine bestimmte Nummer schickt. Und bei achtklassigen Bauwerke und Supermärkten, bei denen nachts einmal im Jahr jemand vorbeikommt: Licht aus!
Dazu noch Energiesparlampen einsetzen und alles ein bisschen weniger hell als bisher und schon ist ohne große Beeinträchtigung eine Menge Geld und Energie gespart.
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Computer sind wie U-Boote. Kaum öffnet man ein Fenster fangen die Probleme an.
Wer <A> sagt, muss auch </A> sagen.

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Wes Jansen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2008, 14:37   #10
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Ich bin der Meinung, dass die Unternehmen, die ihre Gebäude beleuchten möchten, es tun sollen. Es ist ihr eigenes Geld und für große Firmen wahrscheinlich eine kaum ein bemerkbare Ausgabe.
Was macht das für einen Unterschied, ob das Geld in den Kassen der Unternehmer oder in den Kassen der Energieversorger landet. Supermärkte könnten das Licht etwas dämpfen und dafür die Preise etwas senken, aber das wird nicht passisten. Denkmalbeleuchtung sieht schön aus, jedoch müssen die Bürger dafür bezahlen, das ist der Nachteil. Man muss die Kirchen nicht jede Nacht beleuchten, vielleicht manchmal abends und an Feiertagen. Straßenbeleuchtung ist ein Muss. Sie trägt der Verkehrsicherheit bei und auch der Personensicherheit. Und die Esthätik darf nciht unter ständigem Sparen leiden. Immerhin sind solche Sachen wie Gebäudebeleuchtung zwar eine Verschwendung, sie sind aber ebenfalls Zeichen für Wohlstand.

Hobby Astronomie ist zwar eine Interessante Sache, jeodoch ist der Interessentenkreis klein und der Nutzen für die Allgemeinheit gering, deswegen wird die Lichtverschmutzung nicht deswegen aufhören.
Elias Dax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2008, 16:03   #11
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Zitat:
Zitat von Elias Dax Beitrag anzeigen
Ich bin der Meinung, dass die Unternehmen, die ihre Gebäude beleuchten möchten, es tun sollen. Es ist ihr eigenes Geld und für große Firmen wahrscheinlich eine kaum ein bemerkbare Ausgabe.
Was macht das für einen Unterschied, ob das Geld in den Kassen der Unternehmer oder in den Kassen der Energieversorger landet. Supermärkte könnten das Licht etwas dämpfen und dafür die Preise etwas senken, aber das wird nicht passisten. Denkmalbeleuchtung sieht schön aus, jedoch müssen die Bürger dafür bezahlen, das ist der Nachteil. Man muss die Kirchen nicht jede Nacht beleuchten, vielleicht manchmal abends und an Feiertagen. Straßenbeleuchtung ist ein Muss. Sie trägt der Verkehrsicherheit bei und auch der Personensicherheit. Und die Esthätik darf nciht unter ständigem Sparen leiden. Immerhin sind solche Sachen wie Gebäudebeleuchtung zwar eine Verschwendung, sie sind aber ebenfalls Zeichen für Wohlstand.

Hobby Astronomie ist zwar eine Interessante Sache, jeodoch ist der Interessentenkreis klein und der Nutzen für die Allgemeinheit gering, deswegen wird die Lichtverschmutzung nicht deswegen aufhören.
Ganz genau, vor allem weil bei der Astronomie kein direkter oder indirekter wirtschaftlicher Nutzen hinter steht, anders als bei beleuchteten Denkmälern oder Werbeplakaten etc.

Und das mit dem Münzeinwurf, sorry, da musste ich gerade herzhaft lachen. Denn wie willst Du das anstellen? Stell Dir mal vor, Du willst die Skyline fotografieren, müsstest dann in Windeseile durch die Stadt hetzen, überall Geld einwerfen, dann mit Lichtgeschwindigkeit einen Platz außerhalb der Stadt finden und dann hoffen, dass es zeitlich noch passt mit dem Foto schießen... Also ehrlich. Und die SMS halte ich auch für unsinnig, denn wozu Herr Gott nochmal zahlen wir eigentlich Steuern? Für den Sprit der Privatmaschinen der Politiker? Wer schon mal nachts durch Holland gefahren ist, wird begeistert sein von den Autobahnen. Alles herrlich beleuchtet und über große Distanz einsehbar. Erstklassig, sowas vermisse ich auf unseren Straßen.

Biorythmus? Wer in unserer hektischen Welt achtet denn noch darauf?! Außerdem, dass kann man dann ebenfalls mal vorbringen: Tja, es tut mir ja Leid, dass ich ihr Kind überfahren habe, aber das Licht hat meinen Biorythmus beeinflusst. Eigentlich müsste ich schon längst im Bett liegen... Also echt, solche Argumente greifen nicht, wenn Du sie vorbringen willst, um die Lichtverschmutzung zu reduzieren. Und wie Dr. Bock schon sagte, dient die Beleuchtung der Sicherheit. Klar gibt es Banden, die sogar, man möge es kaum glauben, sogar am Tage Gewaltverbrechen verüben. Unglaublich...Aber es ist auch eindeutig, dass Licht hemmend wirkt und das mehr Gewalttaten in dunkleren Gassen passieren, als auf hell erleuchteten Straßen. Und je heller, desto besser.

Und Astrofan, ich hab mir gerade die Links durchgelesen, zumindest die ersten 3, denn dann wurde mir schnell eines klar. Diese Seiten stammen von den Geschädigten, wie den Entomologen, oder wie die heißen und sind nicht als objektiv zu betrachten sondern mehr als demonstrativ. Das ist so, als ob ich auf eine Greenpeace Seite gehe, wenn ich was über den Walfang erfahren möchte...das kann man also gleich vergessen, denn ich will eine Seite, die beide Seiten "ausleuchtet"...und zwar mit Argonlicht...
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picard2893 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2008, 19:01   #12
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Die Idee mit der SMS verstehe ich nicht. Erstens ist es zu umstänlich, wenn ich durch die Stadt fahre, will ich nicht am Ende jeder Straße anhalten, eine SMS schicken um dann bei Licht weiterzufahren. Außerdem hat nicht jeder Mensch ein Handy, nicht jeder kann SMS und nicht jeder kann sich die Nummer merken. Ich brauche für drei Wörter mit dem Handy eine Minute!
Ich habe mal an eine simple "Kontaktbeleuchtung", also ähnlich wie bei Ampeln, die auf vorbeifahrende Fahrzeuge reagieren, gedacht. Aber das halte ich für zu teuer, dass es sich lohnen würde. Außerdem wie gesagt, Straßenbeleuchtung ist nicht nur für Kraftfahrzeuge, sondern auch für Passanten wichtig.
Elias Dax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2008, 19:37   #13
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Straßenbeleuchtung ist notwendig, keine Frage, bin selbst Autofahrer.

Es gibt mittlerweile schon Lampenkonzepte, die das Licht nach oben und nach der Seite abschirmen, so dass das Licht dahin transportiert wird, wo es benötigt wird. Wichtig ist auch, dass man Natriumdampflampen (die gelben) benutzt, weil diese für Insekten und die Aufhellung des Nachthimmels weitaus unproblematischer sind als z.B. Quecksilberdampflampen (die weißen). Sinnvoll ist es auch, dass die Straßenbeleuchtung z.B. nach 23.00 Uhr um die Hälfte reduziert bzw. abgedimmt wird.

Eine flächendeckende Beleuchtung der Autobahnen und Bundesstraßen, wie sie in den Niederlanden praktiziert wird, halte ich für unnötig.

Es gibt auch keine Gründe, die Firmengebäude, Gewerbeparks bzw. Supermärkte mit 1000 Watt starken Scheinwerfern zu beleuchten.

@picard2893 zum Thema Biorythmus: Das Angebot steht weiterhin mit dem Scheinwerferlicht in deinem Schlafzimmer.

@ Elias Dax: Welches Hobby hat schon ein Nutzen für die Allgemeinheit? IMHO die Wenigsten. Astronomie als Hobby hat aber ein Nutzen für die Wissenschaft, wie Hobbymeteorologie, -paläontologie, -ornithologie etc.
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Alt 13.08.2008, 20:13   #14
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Zitat von Astrofan80 Beitrag anzeigen
Straßenbeleuchtung ist notwendig, keine Frage, bin selbst Autofahrer.

Es gibt mittlerweile schon Lampenkonzepte, die das Licht nach oben und nach der Seite abschirmen, so dass das Licht dahin transportiert wird, wo es benötigt wird. Wichtig ist auch, dass man Natriumdampflampen (die gelben) benutzt, weil diese für Insekten und die Aufhellung des Nachthimmels weitaus unproblematischer sind als z.B. Quecksilberdampflampen (die weißen). Sinnvoll ist es auch, dass die Straßenbeleuchtung z.B. nach 23.00 Uhr um die Hälfte reduziert bzw. abgedimmt wird.

Eine flächendeckende Beleuchtung der Autobahnen und Bundesstraßen, wie sie in den Niederlanden praktiziert wird, halte ich für unnötig.

Es gibt auch keine Gründe, die Firmengebäude, Gewerbeparks bzw. Supermärkte mit 1000 Watt starken Scheinwerfern zu beleuchten.

@picard2893 zum Thema Biorythmus: Das Angebot steht weiterhin mit dem Scheinwerferlicht in deinem Schlafzimmer.
Dann mach ich die Vorhänge zu, was ich sowieso mache...

Unnötig? Ok, bis Dir ein Wildschwein vor die Motorhaube knallt, oder was ähnliches, da Deine Scheinwerfer nur direkt nach vorne leuchten, aber nicht die ganze Fläche um dich herum, also alles herum dunkel ist und Du Dich automatisch auf den Lichtkegel vor Dir konzentrierst. Vergleiche mal Dein Fahrverhalten tags- und nachtsüber. Was fällt Dir auf?! Nachts starrst Du regelrecht nach vorne, da Du links und rechts, schräg rechts, links nichts siehst. Das Auge geht automatisch nach vorne, was schon fast einem Tunnelblick nahekommt. Wenn Du tagsüber fährst, bist Du teilweise viel entspannter, da Du den kompletten Überblick hast. Du kannst sogar entfernte Personen und Hindernisse wahrnehmen. Nachts musst Du hoffen, dass diese Hindernisse Licht reflektieren oder selbst Licht haben, was nicht immer der Fall ist. Die Lösung, man schafft das Licht heran, indem man die komplette Autobahn beleuchtet. Und schon hast Du wieder den vollen Überblick. Warst Du denn schon auf einer holländischen Autobahn und hast das erlebt?!

Gelbes Licht ist ne gute Idee, das ist angenehmer als diese Quecksilberlampen und Firmengebäude, Filialen usw. können wirklich das Licht auslassen, also nachts, es sei denn sie sind noch offen, aber im geschlossenen Zustand erfüllen sie ja keinen Nutzen...zumindest seh ich da keinen...

Aber ab 23:00 Uhr reduzieren, also jetzt widersprichst Du Dir selber. Erst gibst Du zu, dass Straßenlampen und co. wichtig sind, und dann sollen sie schon ab 23:00 vermindert werden??? Hey, wo ist denn da die Logik Wenn´s dunkler wird, muss es genau umgekehrt sein, nämlich heller. Was bringt denn bitteschön gedämpftes Licht ab 23:00Uhr? Wohnzimmerfeeling? Nein, es muss so hell wie es geht, je mehr Licht, desto besser, denn die Gefahren der Straße werden einfach immer noch zu sehr unterschätzt und Sicherheit geht vor allen Hobbys, vor allen Biozyklen, vor allen empfindlichen Augen etc...
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Alt 13.08.2008, 20:39   #15
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Die Idee mit der SMS verstehe ich nicht. Erstens ist es zu umstänlich, wenn ich durch die Stadt fahre, will ich nicht am Ende jeder Straße anhalten, eine SMS schicken um dann bei Licht weiterzufahren. Außerdem hat nicht jeder Mensch ein Handy, nicht jeder kann SMS und nicht jeder kann sich die Nummer merken. Ich brauche für drei Wörter mit dem Handy eine Minute!
Wie das genau funktioniert weiß ich auch nicht, ich hab es nur mal irgendwo gelesen.
Da ging es aber um eine längere Landstraße zu einem kleinen Kaff, die kaum befahren ist, aber aus irgendeinem Grund gut beleuchtet sein muss (den Grund weiß ich nicht mehr). Und da haben sie es wohl so gemacht. Am Anfang der Straße ein Schild mit der Nummer und dann musste man eine SMS schicken. Und dem Artikel nach scheint es wohl zu funktionieren.
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Wer <A> sagt, muss auch </A> sagen.

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Alt 13.08.2008, 20:47   #16
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Ich kenne mich mit Wild aus, hatte schließlich innerhalb von einem halben Jahr zwei Wildunfälle. Meistens sehe ich die Tiere schon von weitem am Fahrbahnrand stehen und kann entsprechen darauf reagieren. Leider sind mir die zwei Tiere direkt ins Auto gesprungen. Bei einem habe ich das Vieh nicht einmal gesehen, weil es mir in die hintere Seitentür auf der Fahrerseite gelaufen ist. Wildunfälle passieren mesitens ohne Vorwarnung. Wenn es darauf ankommt, siehst du die Viecher nicht mal bei Aufblendlicht, wenn sie vom Wald direkt auf die Straße laufen und kannst nicht reagieren.

Abends sind weniger Personen unterwegs. Deshalb kann man die Beleuchtung schon reduzieren.

Übrigens hier ein neues Lichtkonzept einer Firma als Negativbeispiel, gepostet bei Astronomie.de...

Lichtverschmutzung der allerübelsten Sorte - Astronomie.de
__________________
Jack ist unsichtbar und macht das SGC unsicher. Carter (in der Dusche): "Sir, sind sie hier?" O´Neill: "Nein!"
***
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein
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Alt 13.08.2008, 21:17   #17
Ensign
 
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Beiträge: 828
Zitat:
Zitat von Astrofan80 Beitrag anzeigen
Übrigens hier ein neues Lichtkonzept einer Firma als Negativbeispiel, gepostet bei Astronomie.de...

Lichtverschmutzung der allerübelsten Sorte - Astronomie.de
Dass das für Hobbyastronomen lästig ist, kann ich mir vorstellen. Aber ich muss zugeben, dass die Anlage ziemlich beeindruckend wirken muss, wenn sogar die Wolken angestrahlt werden.

Zitat:
Wie das genau funktioniert weiß ich auch nicht, ich hab es nur mal irgendwo gelesen.
Da ging es aber um eine längere Landstraße zu einem kleinen Kaff, die kaum befahren ist, aber aus irgendeinem Grund gut beleuchtet sein muss (den Grund weiß ich nicht mehr). Und da haben sie es wohl so gemacht. Am Anfang der Straße ein Schild mit der Nummer und dann musste man eine SMS schicken. Und dem Artikel nach scheint es wohl zu funktionieren.
Achso, wahrscheinlich eine kilometerlange Strecke also, die wenig befahren wird. Da würde es sich tatsächlich lohnen, das Licht abzuschalten. Aber wie gesagt, eine SMS ist nicht gerade die beste Lösung.


Geändert von Elias Dax (13.08.2008 um 21:18 Uhr) Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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Alt 13.08.2008, 21:29   #18
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Der unnötige Energieverbrauch wird bald eh kein Thema mehr sein... sobald flächendeckend OLEDs als Leuchtmittel eingeführt sind, werden wir sogar noch viel mehr Leuchtreklamen, Beleuchtungen, etc. sehen. Da gibt's inzw. viele Projekte - IMO auch eins von der EU das zum Ziel hat alle Leuchtmittel durch OLEDs zu ersetzen. Ist aber auch nur einen Machbarkeitsstudie oder sowas...
Aber auch mit traditionellen Energiesparmaßnahmen (Leuchtmittel, sowie speziellen Lampenkonstruktionen) hätte man ein enormes Einsparpotential. Hab mal was von über 180 Millionen Euro pro Jahr in Deutschland gehört, würde man in den Städten solche Maßnahmen konsequent durchsetzen.
Letztlich ist es ja kein Problem Lichtanlagen an Bewegungsmelder zu koppeln. In meiner Uni wird das inzwischen vermehrt in den Gebäuden eingesetzt und das spart wohl ne Menge Geld. Ist ja auch eigentlich klar: warum soll in einem Treppenhaus/Gang/etc. Licht brennen, wenn niemand da ist?

Ich finde Lichtverschmutzung ist durchaus ein wichtiges Thema. Das ist nicht nur was für Hobby-Astronomen oder romatische Verliebte. Lichtverschmutzung ist eine Form der Umweltverschutzung, die sowohl für Tier und Mensch ungesund ist und möglichst unterbunden werden sollte. Allein der Anstieg der Lebensqualität wäre nicht zu verachten. Ein schwarzer Nachthimmel ist da durchaus ein wichtiger "softer" Faktor. Abgesehen davon, dass man man vielen Rotz einfach nicht brauch, bzw. mit etwas technischen Einsatz den selben Effekt bei weniger Verschmutzung erzielen könnte.
__________________
Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
Makes perfect sense.
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Alt 13.08.2008, 21:54   #19
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Zitat:
Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
Der unnötige Energieverbrauch wird bald eh kein Thema mehr sein... sobald flächendeckend OLEDs als Leuchtmittel eingeführt sind, werden wir sogar noch viel mehr Leuchtreklamen, Beleuchtungen, etc. sehen. Da gibt's inzw. viele Projekte - IMO auch eins von der EU das zum Ziel hat alle Leuchtmittel durch OLEDs zu ersetzen. Ist aber auch nur einen Machbarkeitsstudie oder sowas...
Aber auch mit traditionellen Energiesparmaßnahmen (Leuchtmittel, sowie speziellen Lampenkonstruktionen) hätte man ein enormes Einsparpotential. Hab mal was von über 180 Millionen Euro pro Jahr in Deutschland gehört, würde man in den Städten solche Maßnahmen konsequent durchsetzen.
Letztlich ist es ja kein Problem Lichtanlagen an Bewegungsmelder zu koppeln. In meiner Uni wird das inzwischen vermehrt in den Gebäuden eingesetzt und das spart wohl ne Menge Geld. Ist ja auch eigentlich klar: warum soll in einem Treppenhaus/Gang/etc. Licht brennen, wenn niemand da ist?

Ich finde Lichtverschmutzung ist durchaus ein wichtiges Thema. Das ist nicht nur was für Hobby-Astronomen oder romatische Verliebte. Lichtverschmutzung ist eine Form der Umweltverschutzung, die sowohl für Tier und Mensch ungesund ist und möglichst unterbunden werden sollte. Allein der Anstieg der Lebensqualität wäre nicht zu verachten. Ein schwarzer Nachthimmel ist da durchaus ein wichtiger "softer" Faktor. Abgesehen davon, dass man man vielen Rotz einfach nicht brauch, bzw. mit etwas technischen Einsatz den selben Effekt bei weniger Verschmutzung erzielen könnte.
Ja, LEDs sind die Zukunft, zumindest solange, bis noch wa besseres kommt und sie sind sehr energiesparend und man kann sie fast überall einsetzen. Tja, Thema Lebensqualität...mmhh, ist ne Ansichtssache. Ich hab das mal versucht mit Bildern zu verdeutlichen:

Eine Stadt mit Lichteffekten und dieselbe Stadt, völlig ohne, aber mit Sternenhimmel...ok, ich habs nicht so sauber gemacht, wie man es sonst von mir gewohnt ist, aber das ist ja nur ein Beispiel:

autostadt_beamer.jpg autostadt_beamer - Kopie.jpg

Also meine Lebensqualität wird eindeutig durch das linke Bild erhöht, denn das schreit nach Nachtleben, nach Action, nach Leben mit Qualität Beim anderen Bild denke ich nur daran, ins Bett zu gehen...ach ja, und man sieht die Sterne, wow...Ich nenne sowas eine Geisterstadt, denn da gibt es kein Leben mehr. Und die finsteren Gestalten, die durch die Straßen ziehen, werfen nichtmal einen Schatten, da ja kein Licht vorhanden ist. Das ist einfach nur depressiv und für einen Künstler, ob nun, Photo oder Lichtkünstler eine Zumutung...
__________________
"STAR TREK" - eine alternative Geschichte in Bildern:
[Picture-Story] Dies sind die Abenteuer...
[Diskussion] Dies sind die Abenteuer...
"Agent Harris, keine scheißfreie Minute ohne das scheiß FBI im Nacken!" Toni Soprano
picard2893 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2008, 22:10   #20
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Zitat:
Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
Ja, LEDs sind die Zukunft, zumindest solange, bis noch wa besseres kommt und sie sind sehr energiesparend und man kann sie fast überall einsetzen.
OLEDs sind nochmal ein bischen was anderes als herkömmliche LEDs: Organische Leuchtdiode. Bei den Dingern ist die Haltbarkeit noch ein bischen ein Problem und relativ teuer sind sie im Moment auch noch, da kaum nennenswerte Mengen abgesetzt werden.
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When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.
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