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Narnia 2 und 3

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    #16
    Was ist denn eigentlich das Problem, wenn man im Film etwas nicht versteht und dann gesagt bekommt: "Das wurde im Buch ausführlich erklärt"?

    Verletzt das irgendwie das Ego, weil man sich als nicht intellektueller Büchermuffel verdächtigt sieht? Das ist doch Blödsinn.

    Es gibt nun mal Dinge - insbesondere in einem solch komplexen Paralleluniversum wie Mittelerde - die sich auch in 11 Stunden Film nicht ausführlich erklärend auf die Leinwand übertragen lassen.

    Es gibt einen Punkt, wo sich der Filmemacher sagen muss: "Das nun auch noch reinzunehmen und zu erklären, schadet der Dramaturgie und dem Fluss des Films, daher lassen wir es außen vor. Die, die das Buch kennen, wissen, was gemeint ist und was es zu bedeuten hat und der Rest hat eben Pech gehabt und muss es sich erklären lassen."

    Ich verstehe wirklich nicht, was das Problem ist, diese Tatsache zu akzeptieren. Es sagt ja keiner: "Ey, du doof, dass du das nicht checkst" oder so...

    Peter Jackson hat die literarische Vorlage schon in einem Maße verbogen, dass es an die Schmerzgrenze der meisten Tolkien-Enthusiasten stieß, blieb aber dennoch im Großen und Ganzen werkgetreu. Daher ist es ein filmhistorischer Meilenstein geworden, dessen Bedeutung erst in den nächsten Jahrzehnten klar werden wird.

    Man muss nun mal akzeptieren, dass das Medium Film an Grenzen stoßen kann, die auch der talentierteste Regisseur nicht überschreiten kann - außer man verändert die Vorlage grundlegend. Und genau das ist das Problem der meisten (schlechten) Literaturverfilmungen: Sie bestehen zwar als Film aber wenn man das Buch kennt, kriegt man das Kotzen.

    "Der Herr der Ringe" und "Die Chroniken von Narnia" sind da eine löbliche Ausnahme, weil sie einen Kompromiss eingehen und die Filmemacher sich gesagt haben: "Wir bauen darauf, dass die meisten Kinozuschauer bereits mit der Geschichte vertraut sind".

    Gruß,

    Frank
    Zuletzt geändert von Laserfrankie; 23.06.2007, 14:34.
    "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
    "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
    (George Orwell)

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      #17
      Das Problem ist das du meinst dass bei manchen Filmen schon fast vorausgesetzt werden darf dass man die literarische Vorlage kennt!

      Und das ist nunmal Falsch!
      Ein Film, egal auf was er basiert, einem Buch, einer Zeichentrickserie, einem Computerspiel, oder einer wilden Kritzelei auf einem Bierfilz, MUSS auch ohne die Kentniss des Hintergrundes funktionieren wenn er ein breites Publikum ansprechen will!

      Dass das ganze dann wenn es dumm läuft eine diskrepanz zwischen Film und Buch erzeugt ist leider so. Das ist manchmal schade und manchmal auch gut.

      Es ist ja schön wenn irgendwelche Sachverhalte im Buch erklärt werden und man da tiefere einblicke bekommt und all das, nur ändert das nichts an dem Film! Der hat es eben unter umständen nicht geschafft irgendetwas so darzustellen dass es auch klar ist. Das ist dann aber kein Manko was dem Zuschauer anzulasten ist, so wie du es tust.
      Das ist dem Film anzulasten. Denn Man kann ja ruhig Vergleiche ziehen, aber das Medium Film ist nunmal ein ganz anderes als das der Bücher und deshalb sollte man die auch getrennt betrachten.
      Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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        #18
        Nein, nein, nein. Ich verlange von keinem Kinozuschauer, dass er immer die literarische Vorlage kennt. Um Himmels Willen!

        Ich wende mich nur gegen die Vermischung von persönlicher, subjektiver Enttäuschung auf Grund eines Informationsdefizites mit einer qualitativen Bewertung des Filmes. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

        Denn ich kenne keinen, der die Bücher kennt und den Film schlecht findet.

        Davon abgesehen ist es halt so und wird niemals anders sein, dass die Übertragung einer Geschichte von der schriftlichen in die visuelle Form niemals hundertprozentig möglich ist. Würde man Seite für Seite eines Buches so filmen, wie es geschrieben wurde, käme ein unansehnliches, langatmiges Machwerk als Film dabei heraus.

        Es gibt daher zwei Möglichkeiten, ein Buch gut zu verfilmen:

        1. Ich verfilme es möglichst werkgetreu, bin jedoch gezwungen, auf Grund der Limitierungen des Mediums Film zu kürzen und zu vereinfachen, bzw. muss Dinge leicht abändern, um dem Film eine eigene Logik zu geben. Die Ungereimtheiten, die dadurch entstehen, nehme ich in Kauf, denn die meisten werden das Buch sowieso kennen.

        2. Ich überarbeite die literarische Vorlage vollkommen, lasse nur den Kern intakt und konstruiere eine filmische Interpretation, die zwar mit dem Buch unter Umständen nur noch den Titel gemeinsam hat aber als Film funktioniert. Dabei nehme ich in Kauf, die Fans des Buches vor den Kopf zu stoßen und gegen mich aufzubringen.

        So oder so ist das Endresultat immer nur ein Kompromiss. Beides kann von Erfolg gekrönt sein, beides kann aber auch grandios scheitern.

        Was bei den "Chroniken von Narnia" nun noch als nicht zu vernachlässigender Faktor hinzukommt, ist die Tatsache, dass es sich dabei um eine literarische Vorlage handelt, mit der der größte Teil der englischsprachigen Welt seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts aufgewachsen ist.

        "Narnia" ist in England, den USA und Australien Teil der Alltagskultur, so wie bei uns Grimms Märchen oder der Räuber Hotzenplotz.

        Jemand, der die Bücher kennt oder auch mit ihnen aufgewachsen ist, beurteilt naturgemäß den Film grundlegend anders als jemand, der vom HdR-Hype angesteckt und durch den Trailer motiviert völlig ahnungslos in den Film gestolpert ist.

        Wenn dann Aussagen kommen wie: "Mir hat der Film nicht gefallen, weil ich andere Erwartungen an ihn hatte" oder: "Ich hatte mir darunter was anderes vorgestellt", dann kann dieses Fazit nicht dem Film zu Last gelegt werden, denn der hat nichts falsch gemacht - der Fehler liegt vielmehr beim Betrachter.

        Zumal der Film eine wirklich hervorragende und sehr angemessene Umsetzung darstellt. Es wurden sogar noch Dinge hinzugefügt und nichts gekürzt, denn das Buch ist ziemlich kurz und ließ noch massig Raum für filmische Ergänzungen, die nicht explizit im Buch erwähnt werden. Nur mal so zur Veranschaulichung hier der Beginn des Buches:

        "Once there were four children whose names were Peter, Susan, Edmund and Lucy. This story is about something that happened to them when they were sent away from London during the war because of the air raids. They were sent to the house of an old Professor who lived in the heart of the country, ten miles from the nearest railway station and two miles from the nearest post office. He had no wife and lived in a very large house with a housekeeper called Mrs. MacReady and three servants."


        Das ist der Stil, in dem das ganze Buch geschrieben ist. Alle Details wurden weggelassen, der größte Teil wird der Fantasie des Lesers überlassen. Der Film braucht eine knappe Viertelstunde (!), bis er diese ersten Zeilen der Handlung abgedeckt hat.

        Ich habe das Buch zitiert, um zu verdeutlichen, welche fantasieanregende Wirkung die Lektüre der Narnia-Bücher auf Kinder hat und mit welcher Nachhaltigkeit sich diese Bücher im Gedächtnis festsetzen, so dass man sie selbst als Erwachsener noch liebt. Das ist der Grund, warum man den Hinweis auf die Bücher nicht einfach ignorant abtun darf.

        Der Film wurde für diejenigen gedreht, die seit den 50er Jahren mit den "Chroniken von Narnia" aufgewachsen sind. Es war nicht die Absicht des Films, die Geschichte einem neuen Publikum zu erschließen!

        Als "Narnia-Newbie" darf man daher enttäuscht sein, wenn einem der Film nicht gefallen hat, aber man muss sich auch sagen lassen dürfen, dass das kein Wunder ist, weil man nicht zum eigentlichen Zielpublikum gehörte.

        Abgesehen davon sind das erste Buch und der erste Film nur ein Siebtel (!) der ganzen Geschichte und insofern verstehe ich nicht, warum jeder Hinweis auf die Buchvorlage kategorisch abgeschmettert wird nach dem Motto: "Interessiert mich nicht, was im Buch steht, ich will den Film gut finden und nicht das Buch".

        Das sind Trotzreaktionen, die nicht gerade zu einer fruchtbaren Diskussion beitragen.

        Gruß,

        Frank
        "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
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        (George Orwell)

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          #19
          Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
          "Interessiert mich nicht, was im Buch steht, ich will den Film gut finden und nicht das Buch".

          Das sind Trotzreaktionen, die nicht gerade zu einer fruchtbaren Diskussion beitragen.

          Gruß,

          Frank
          Der Satz mag ja provokativ klingen, aber er ist keine Trotzreaktion. zumindest hab ich das so nicht gemeint.

          Aber an sich stimmt der Satz einfach.
          Es ist und bleibt meine Meinung, dass ein Film ohne seine Vorlage funktionieren muss. Deshalb darf es mir bei reiner beurteilung des Films (nicht der filmischen Umsetzung eines Buches) auch egal sein was im Buch steht.
          Es beeinflusst einfach die Qualität eines Filmes in keinster Weise, was in der Vorlage steht oder passiert. Deshalb ziehe ich es auch nicht in Betracht wenn ich einen Film beurteile.
          Die Beurteilung der Umsetzung ist da was ganz was anderes.

          Das gilt nicht nur für Narnja sondern alle Filme, die auf einer Vorlage beruhen, ob nun Film, Comic oder Spiel.
          Und nur um das nochmal zu betonen, das hat nichts damit zu tun wie wenig oder gut mir Narnja nun gefallen hat.
          Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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            #20
            Zitat von Steve Coal Beitrag anzeigen
            Ich fand auch die Effekte recht mieß! Gerade dieser Löwe, der doch eine Hauptfigut ist war schon recht schlecht!
            Naja, immerhin steckten hinter den Effekten dieselben Leute, die schon HdR und das King-Kong-Remake getrickst haben, also Profis, die ihren Job verstehen.

            Soweit ich weiß, war es das erste Mal, dass ein CGI-Löwe mit Persönlichkeit eine Hauptrolle hatte, also lässt sich meiner Meinung nach gar nicht sagen, ob er "schlecht" war, weil wir ja gar nicht wissen, ob es überhaupt besser ging. CGI kann sehr viel, aber eben noch nicht alles und ich denke, dass bei vielen da die Erwartungshaltung etwas zu groß ist.

            Ich finde jedenfalls, das für einen Großteil der angeblich schlechten Effekte, die wir heute zu sehen bekommen, oft nur der kleine innere Klugscheißer der Zuschauer verantwortlich ist.

            Gruß, succo
            Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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              #21
              So kann man das nicht sagen.
              Es ist nicht entscheidend ob es schon mal nen anderen CGI Löwen gab.

              Bei CGI Charakteren vergleicht man ja erstmal (vorausgesetzt es gibt das Tier den Menschen in der realität) mit dem wie man es aus der realen Welt kennt.
              Und wenn man diesen Vergleich zieht sieht der Löwe mieß aus.
              Sieht man sich beispielsweise die Wölfe bei "The Day after Tomorrow" an dann sieht man dass es auch besser geht.
              Da sieht man zwar trotzdem noch dass die CGI sind, aber sie sehen wesentlich realistischer aus.

              Dass das die selbe Firma (Weta Digital) wie bei HdR und King Kong ist ist zwar schön, aber ich denke eher dass da das Budget entschiedet wie viel leute und wie viel zeit investiert wird. Vieleicht haben sie einfach nicht genug bezahlt!

              Zum Thema "kleiner innerer klugscheißer" muss ich sagen ich entscheide schon zwischen "Ich seh dass das ein Effekt ist" und "das ist ein schlecht gemachter Effekt", bzw "Das geht heutzutage deutlich besser".
              Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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                #22
                Zitat von Steve Coal Beitrag anzeigen
                So kann man das nicht sagen.
                Es ist nicht entscheidend ob es schon mal nen anderen CGI Löwen gab.

                Bei CGI Charakteren vergleicht man ja erstmal (vorausgesetzt es gibt das Tier den Menschen in der realität) mit dem wie man es aus der realen Welt kennt.
                Und wenn man diesen Vergleich zieht sieht der Löwe mieß aus.
                Sieht man sich beispielsweise die Wölfe bei "The Day after Tomorrow" an dann sieht man dass es auch besser geht.
                Da sieht man zwar trotzdem noch dass die CGI sind, aber sie sehen wesentlich realistischer aus.
                Sehen die realistischer aus oder benehmen sie sich realistischer? Hätte der Löwe in "Narnia" nur gebrüllt, wäre er nur gesprungen oder durch die Gegend gerannt, wäre er wohl für alle überzeugend gewesen.
                Der musste aber nun einmal sprechen und über lange Einstellungen im Bild bleiben und sich alles in allem so gar nicht wie ein realistisches Tier benehmen.

                Zum Thema "kleiner innerer klugscheißer" muss ich sagen ich entscheide schon zwischen "Ich seh dass das ein Effekt ist" und "das ist ein schlecht gemachter Effekt", bzw "Das geht heutzutage deutlich besser".
                Wenn es besser geht, dann nenne mir bitte den anderen Film, in dem es einen Löwen gab der, sprach und eine Persönlichkeit verkörpern musste.

                Gruß, succo
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                  #23
                  Der Löwe wurde nicht von Weta Digital, sondern von der Firma Rhythm & Hues animiert. Diese Firma war auch zusammen mit Industrial Light & Magic verantwortlich für die Massenszenen, die unter Verwendung der bei "Der Herr der Ringe" verwendeten "Massive"-Software entstanden sind.

                  Für die diversen anderen Tiere (Biber, Wölfe, Fuchs) war Sony Pictures Imageworks verantwortlich.

                  Weta Digital war nicht involviert, sondern nur Weta Workshop, die in bewährter HdR-Manier die Requisiten, Waffen und Rüstungen herstellten.

                  Weitere beteiligte Firmen: Gentle Giant Studios Inc., Svengali Visual Effects, Hatch Production, Soho VFX, Digital Dream Inc., Pixel Playground Inc.

                  Man sieht dem Film durchaus an, dass nicht der Perfektionist Peter Jackson am Werk war. Die Computereffekte haben nicht die Qualität von "Der Herr der Ringe" oder "King Kong", das steht mal fest.

                  Gruß,

                  Frank
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                    #24
                    Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen

                    Man sieht dem Film durchaus an, dass nicht der Perfektionist Peter Jackson am Werk war. Die Computereffekte haben nicht die Qualität von "Der Herr der Ringe" oder "King Kong", das steht mal fest.
                    Da steht überhaupt nichts fest, dies ist nur ein rein subjektiver Eindruck deinerseits.

                    Gruß, succo
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                      #25
                      Das hat mit subjektivem Eindruck nichts zu tun - das ist eine rein objektive Feststellung, die auf Beobachtung und Vergleichen mittels meines Videoprojektors und meiner zwei Meter breiten Leinwand stattfand.

                      Abgesehen davon war mir auch bereits im Kino aufgefallen, dass die optischen Effekte in "Narnia" weitaus einfacher als solche zu erkennen sind, als das bei HdR oder King Kong der Fall war.

                      Beispielsweise ist der Löwe Aslan immer leicht unscharf - ein häufiges Problem bei komplexen Computeranimationen. Dass es auch besser geht, zeigt die Animation von King Kong.

                      Außerdem hat der "Narnia"-Film einen Gelbstich, der den Schnee nie richtig weiß aussehen lässt.

                      Aber hey - es war Andrew Adamsons erster Realfilm, da kann man schon mal ein oder zwei Augen zudrücken

                      Gruß,

                      Frank
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                        #26
                        Nun, ich fand die Effekte auf jeden Fall ok.

                        Und auf jeden Fall bleibt es dabei, dass man hier zum ersten Mal versucht hat, eine Löwen mit CGI zu generieren, ihn sprechen und dabei realistisch aussehen zu lassen. Ob das andere besser hingekriegt hätten, ist reine Spekulation.

                        Letzten Endes fliesen immer subjektive Eindrücke mit ein. Hier im Forum gab es auch schon Leute, die meinten, dass sie auf ihre Playstation schon bessere Animationen als Collum gesehen hätten.

                        Gruß, succo
                        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                          #27
                          Zitat von succo Beitrag anzeigen
                          Sehen die realistischer aus oder benehmen sie sich realistischer? Hätte der Löwe in "Narnia" nur gebrüllt, wäre er nur gesprungen oder durch die Gegend gerannt, wäre er wohl für alle überzeugend gewesen.
                          Der musste aber nun einmal sprechen und über lange Einstellungen im Bild bleiben und sich alles in allem so gar nicht wie ein realistisches Tier benehmen.
                          Also seine Bewegungen und damit meine ich nicht die Gesichtsmimik fand ich nicht so toll, aber immernoch ok. Sein Aussehem, also wie sein Fell dargestellt wurde, wie seine Texturen gewirkt haben, die Farben, einfach das Erscheinungsbild fand ich einfach schlecht.



                          Zitat von succo Beitrag anzeigen
                          Wenn es besser geht, dann nenne mir bitte den anderen Film, in dem es einen Löwen gab der, sprach und eine Persönlichkeit verkörpern musste.
                          Das hab ich nie gesagt, du hast meinen Satz aber auch falsch verstanden. Ich meinte damit, dass ich schon zwischen diesen fällen unterscheide und nicht einfach nur sage "schaut net gut aus".


                          Zitat von succo Beitrag anzeigen
                          Da steht überhaupt nichts fest, dies ist nur ein rein subjektiver Eindruck deinerseits.

                          Gruß, succo

                          Da muss ich Laserfrankie schon recht geben!
                          Mir geht es nicht darum wie einem der Löwe gefällt, sondern wie er aussieht. und er sieht einfach unecht aus wenn man ihn mit realen Löwen vergleicht.
                          Und die Gesichtsmimik lasse ich da mal ausser acht.
                          Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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                            #28
                            Ich bin sicher, im folgenden Narnia-Film "Prinz Caspian" wird Aslan schon weitaus überzeugender aussehen

                            Gruß,

                            Frank
                            "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
                            "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
                            (George Orwell)

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                              #29
                              Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
                              Ich bin sicher, im folgenden Narnia-Film "Prinz Caspian" wird Aslan schon weitaus überzeugender aussehen

                              Gruß,

                              Frank
                              Na, darauf können wir uns wohl einigen.

                              Eine weitere wichtige Meldung kommt aus dem Bereich der "Special Effects". Während sich KNB wie bereits berichtet um die Masken und animatronischen Modelle kümmert, soll wohl für PRINZ KASPIAN der "Löwenanteil" :-) der "Visuellen Effekte" von WETA Digital übernommen werden. Dies wäre eine große Veränderung zu DER KÖNIG VON NARNIA, wo WETA Digital nichts mit dem Film zu tun hatte und lediglich die Waffen und Rüstungen, sowie einige Design-Entwürfe von WETA Workshop entwickelt wurden. Für die visuellen Effekte, hauptsächlich die Tiere und die Schlacht, waren im ersten Film noch die drei Unternehmen "Sony Pictures Imageworks" (u.a. Fuchs und Biber), "Rhythm & Hues" (Aslan) und "Industrial Light and Magic" (u.a. Schlacht) verantwortlich.


                              Mir geht es immer nur darum, dass ich diese ganze Effekt-Arbeit mit großem Respekt betrachte und dabei sollte man halt nie vergessen, dass wir alle Laien sind.

                              Zitat von Steve Coal
                              Da muss ich Laserfrankie schon recht geben!
                              Mir geht es nicht darum wie einem der Löwe gefällt, sondern wie er aussieht. und er sieht einfach unecht aus wenn man ihn mit realen Löwen vergleicht.
                              Und die Gesichtsmimik lasse ich da mal ausser acht.
                              Und da muss man halt sehr aufpassen. Zu einem Löwen hat man einen realen Vergleich, zu einem Collum nicht. Man wir also einen sprechenden Löwen deshalb immer als unrealistischer betrachten, selbst wenn man sich bemüht, objektiv zu sein.

                              Gruß, succo
                              Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                                #30
                                Zitat von succo Beitrag anzeigen
                                Und da muss man halt sehr aufpassen. Zu einem Löwen hat man einen realen Vergleich, zu einem Collum nicht. Man wir also einen sprechenden Löwen deshalb immer als unrealistischer betrachten, selbst wenn man sich bemüht, objektiv zu sein.
                                Wieso sollte ich nicht objektiv sein nur weil das Vieh spricht?
                                Ich habs schonmal gesagt, die gesichtsmimik spielt keine Rolle bei meinem Urteil über die Qualität der Animation.

                                Wie die Mähne weht, wie er sich bewegt, wie das fell aussieht, das sind alles sachen da ist es völlig egal ob das Tier nun spricht, brüllt oder bellt!

                                Wenn du von der Tatsache dass er spricht bei der Betrachtung der Qualität beeinflusst wirst ist das schade.
                                Ich werde es definitiv nicht!
                                Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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