"Ich mag den Film trotzdem NICHT" - SciFi-Forum

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"Ich mag den Film trotzdem NICHT"

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  • Gwin
    antwortet
    Was Tarantino angeht mag ich seine Filme, halte sie aber dennoch für überbewertet. Dazu weiß man bei ihm einfach zu selten bis gar nicht, ob er dies oder jenes nun selber gemacht, oder doch nur irgendwo kopiert hat.
    Sicher ist es nett, wenn ein Regisseur Ideen aus einem unendlichen Fundus aus B/C-Filmen zieht, aber dann sollte das auch entsprechend gewertet werden.

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  • Imperialist
    antwortet
    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen

    Mir hat die alte Serie gefallen und zwar genau so, wie sie war. Genau genommen zählt sie sogar zu meinen absoluten Lieblingsserien.
    Naja, ich würde mal versuchen die Serie unabhängig vom Original zu betrachten.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Deshalb ist die neue Serie schon einmal purer Etikettenschwindel, weil eigentlich genau das Gegenteil von dem drin ist, was drauf steht. Man könnte auch sagen, dass all die Elemente fehlen, die die alte Serie für mich interessant gemacht haben und man sich genau auf die Aspekte konzentriert hat, über die ich im Original eher hinweggesehen habe.

    Welche Aspekte wären das genau?

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Mich stört die Entmystifizierung der Zylonen genauso, wie die amerikanischen Namen der Hauptfiguren. Ich halte es einfach nicht für besonders nachvollziehbar, dass eine Kultur, die Lichtjahre von hier entfernt entstanden sein soll, zufälligerweise exakt das Amerika unserer Gegenwart widerspiegelt.
    Mir persönlich gefällt es.
    Speziell die politische Ebene der Serie mag ich, in der oft Versucht wird politische Parallen zum Amerika nach 9/11 zu ziehen.


    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Und da kommt auch schon mein nächster Kritikpunkt. Sicher, man mag diesen pseudorealistischen Look, der die Serie durchzieht für innovativ halten, aber ich werde dabei das Gefühl nicht los, dass man einfach nur alles Erdenkliche daran setzt, um zu verschleiern, dass es sich hier um eine SF-Serie handelt, damit auch der sonst eher abgeneigte Zuschauer mal einen Blick riskiert.
    Finde ich nicht wirklich Schlimm.
    Nicht jede SF Serie braucht irgendwelche Laserkanonen.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Dass geht ja sogar soweit, dass die Präsidentin Krebs hat, womit wir bei den Seifenopernelementen angekommen sind, mit denen ich einfach nichts anfangen kann, zumal mir die Hauptfiguren größtenteils unsympatisch sind.
    Was ist daran bitteschön ein Seifenopernelement nur weil ein Charakter Krebs hat?
    Ich weiß ja nicht bis zu welchen Zeitpunkt du die Serie verfolgt hast, aber das hat später durchaus Bedeutung für die Handlung.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Was sich da heute "Battlestar Galactica" nennt ist mir aber auch ganz abgesehen davon viel zu depressiv, nimmt sich zu ernst, geht mir mit seiner ewigen Wackelästhetik auf die Nerven, ist mir zu politisch und auch zu militaristisch.
    Naja bei so einem doch etwas ernsteren Thema, wie die beinahe Auslöschung der gesamten Menschheit, wäre es auch etwas Merkwürdig wenn das ganze nicht zumindest leicht depressiv ist.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Mir fehlt der Charme des Originals, wo man die Zeit in Zentons einteilt, mit Cubits bezahlt und Ambrosia trinkt, wo Leute wirklich Namen wie Starbuck und Apollo haben und wo klassisches Heldentum angesagt ist. Ich brauche eben keine Space Opera, die keine ist.
    Da bist du beim neuen BSG tatsächlich eher Falsch an der Adresse.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Wenn ich eine SF-Serie sehen will, die sich mit der Kriegsthematik auseinandersetzt, gucke ich mir "Space - Above and Beyond" an, aber wenn Galactica draufsteht, dann möchte ich etwas Mythisch-Märchenhaftes sehen und wenn noch so viele sie nicht leiden können, ich will Boxey und ich will Muffitt!!!
    "Space - Above and Beyond" kenne ich glaub ich gar nicht.
    Werde ich mal schlau machen müssen.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Würde die Serie anders heißen, würde ich sie vermutlich auch nicht gravierend interessanter finden, aber wer diesen Namen wählt sollte ihm meiner Ansicht nach eben auch gerecht werden.
    Naja, die Serie ist kein Remake, sondern eine neu Interpretation des Stoffes.

    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen

    Hey, so'n Auskotz-Thread ist doch auch mal was Schönes, oder?
    Tja, zum Thema insgesamt kann ich nur sagen das ich die CSI Serien eventuell für etwas überwertet halte.
    Es ist im Prinzip sich eine immer wiederholende Geschichte in neuen Variationen.
    Zumindest war das meist der Fall wenn ich es mir mal angeschaut habe,
    was nicht sehr Häufig war.

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  • Largo
    antwortet
    Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
    Ich fand Pulp Fiction immer ziemlich überbewertet. Ich will jetzt nicht sagen dass er schlecht ist, keineswegs, aber wie er immer in den höchsten Tönen gelobt wird kann ich nicht nachvollziehen.
    "Pulp Fiction" ist natürlich kein spannender bzw. fesselnder Film, so wie es "Winnetou" oder "Star Wars" waren. Der Film zieht seine Faszination vor allem aus seiner originellen Erzähltechnik. Wir sind es gewohnt, dass Filme chronologisch erzählt werden. Das heißt, alle Szenen werden in der "richtigen" zeitlichen Abfolge gezeigt. "Pulp Fiction" weicht von diesem Schema: es gibt keine zeitliche sondern eine thematische Abfolge der "Erzähleinheiten". Insgesamt gibt es dabei drei große Einheiten: 1) Vincent Vega und Mia Wallace, 2) Die goldene Uhr und 3) Jules' Erleuchtung. Diese drei Erzähleinheiten werden als eigenständige Kapitel aufgeführt. Da die Ereignisse in diesen drei Kapiteln ungefähr zeitgleich stattfinden, kommt es gelegentlich zu einer Überschneidung der Kapitel. Das bedeutet z.B., dass wir gelegentlich das gleiche Ereignis nochmal aus einer anderen Perspektive erleben. Und das ist der besondere Zauber, den "Pulp Fiction" ausmacht … diese Lust, mit den gegebenen Mitteln etwas originelles zu schaffen. Eine eigentlich langweilige Geschichte wird durch eine neuartige Erzähltechnik zu einer echten Sensation. Wer sich jedoch nicht für das Innenleben von Filmen interessiert, wird "Pulp Fiction" natürlich nicht als ganz großen Gewinn ansehen.

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  • Logan5
    antwortet
    Zitat von Torchwood Beitrag anzeigen
    Danke für dieses Worte. Ich sehe es ganz genau so. Und da du es schon geschrieben hast, muss ich es nicht mehr. Ich werd bei sowas nämlich immer kolossal Emotional und das endet nie gut.
    Ich verstehe, was du meinst . Ich hab' sogar schon mal ernsthaft darüber nachgedacht, mir alle Folgen der neuen Serie auf DVD zu kaufen, nur um sie dann mehrfach auf den Boden zu schmeißen und schreiend darauf rumzuspringen .

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  • Torchwood
    antwortet
    Hm, was hab ich denn da auf der Liste dann...*grübel*

    Matrix 2+3: Überbewertet. Der erste Teil hätte als eigenständiger Film gereicht um 'n entspannten Abend mit Popcorn und Cola genießen zu können.

    Fluch der Karibik 2+3: sie Matrix. Genau das selbe Problem. Der erste Teil funktioniert, wie bei Matrix auch, als eigentsändiger Film, Teil 2+3 nicht mehr.

    Transformers: Total überbewertet. Ich hab mich zu Tode gelangweilt in dem Film. Keine Ahnung wieso. Dagegen fand ich die alte Zeichentrickserie richtig unterhaltsam.

    Spielberg's Krieg der Welten: So schlecht find ich den nun nicht. Allerdings bin ich auch in der Lage aus meinem Kopf die Zeile zu verbannen daß der Film ja auf dem Buch von H.G. Wells basiert. Wenn man das kann hat man auch hier ein unterhaltsames, wenn auch nicht unbedingt tolles, Popcornfilmchen. Aber unter GRANDIOS, so wie der Film angekündigt war, versteh ich auch was anderes.

    Casino Royal: Ich weiß nicht wieso, aber ich find diesen Teil den schlechtesten aller Bond Filme. Dagegen find ich sogar Die Another Day noch richtig gut und der war schon mehr als grottig. Realismus? Was ist das. Ich mein, wenn ich vergiftet wurde und schon halb abgekackt in mein Auto torckeln muss und da dann umfall. Dann steh ich doch nicht 20 Minuten später wieder wie aus dem Ei gepellt im Casino. Sogar ohne Medizinkenntnisse wäre mir das ein Dorn im Auge. Also für mich ist das der schlechteste Film in meiner Liste.


    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Natürlich darf man Fragen. Ich habe mich aber hier im Forum schon relativ oft darüber ausgelassen. Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach. Mir hat die alte Serie gefallen und zwar genau so, wie sie war. Genau genommen zählt sie sogar zu meinen absoluten Lieblingsserien.

    Deshalb ist die neue Serie schon einmal purer Etikettenschwindel, weil eigentlich genau das Gegenteil von dem drin ist, was drauf steht. Man könnte auch sagen, dass all die Elemente fehlen, die die alte Serie für mich interessant gemacht haben und man sich genau auf die Aspekte konzentriert hat, über die ich im Original eher hinweggesehen habe.

    Mich stört die Entmystifizierung der Zylonen genauso, wie die amerikanischen Namen der Hauptfiguren. Ich halte es einfach nicht für besonders nachvollziehbar, dass eine Kultur, die Lichtjahre von hier entfernt entstanden sein soll, zufälligerweise exakt das Amerika unserer Gegenwart widerspiegelt.

    Und da kommt auch schon mein nächster Kritikpunkt. Sicher, man mag diesen pseudorealistischen Look, der die Serie durchzieht für innovativ halten, aber ich werde dabei das Gefühl nicht los, dass man einfach nur alles Erdenkliche daran setzt, um zu verschleiern, dass es sich hier um eine SF-Serie handelt, damit auch der sonst eher abgeneigte Zuschauer mal einen Blick riskiert.

    Dass geht ja sogar soweit, dass die Präsidentin Krebs hat, womit wir bei den Seifenopernelementen angekommen sind, mit denen ich einfach nichts anfangen kann, zumal mir die Hauptfiguren größtenteils unsympatisch sind.

    Was sich da heute "Battlestar Galactica" nennt ist mir aber auch ganz abgesehen davon viel zu depressiv, nimmt sich zu ernst, geht mir mit seiner ewigen Wackelästhetik auf die Nerven, ist mir zu politisch und auch zu militaristisch.

    Mir fehlt der Charme des Originals, wo man die Zeit in Zentons einteilt, mit Cubits bezahlt und Ambrosia trinkt, wo Leute wirklich Namen wie Starbuck und Apollo haben und wo klassisches Heldentum angesagt ist. Ich brauche eben keine Space Opera, die keine ist.

    Wenn ich eine SF-Serie sehen will, die sich mit der Kriegsthematik auseinandersetzt, gucke ich mir "Space - Above and Beyond" an, aber wenn Galactica draufsteht, dann möchte ich etwas Mythisch-Märchenhaftes sehen und wenn noch so viele sie nicht leiden können, ich will Boxey und ich will Muffitt!!!

    Würde die Serie anders heißen, würde ich sie vermutlich auch nicht gravierend interessanter finden, aber wer diesen Namen wählt sollte ihm meiner Ansicht nach eben auch gerecht werden.



    Hey, so'n Auskotz-Thread ist doch auch mal was Schönes, oder?

    Das ist hier natürlich alles polemisch überspitzt und sollte nicht ganz so bitter ernst genommen werden - nurmasogesagt .
    Danke für dieses Worte. Ich sehe es ganz genau so. Und da du es schon geschrieben hast, muss ich es nicht mehr. Ich werd bei sowas nämlich immer kolossal Emotional und das endet nie gut.

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  • Lope de Aguirre
    antwortet
    Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
    - Dune, der Wüstenplanet

    bitte zereist mich nun nicht gleich in der Luft wenn ich euch diesen zeitlosen Klassiker madig mache, aber das Erstlingswerk von David Lynch, war eine wirklich miese Umsetzung des Romans und ich bereuhe es Heute noch mir die DVD auch noch gekauft zu haben .
    Der Film gillt weder als zeitloser Klassiker, noch wurde er damals von Kritikern oder Publikum gut angemommen (ein Flop).
    Und "Dune" ist auch nicht Lynchs erster Film, "Eraserhead" ist sein Regiedebut und auch "The Elephant Man" kam zuvor.

    Der Film wäre glaube ich auch deutlich besser, wenn er näher an Lynchs gewünschter Fassung von 4 1/2 Stunden wäre anstatt der 2h Kinofassung (die TV-Fassung ist zwar 3h lang, jedoch hatte Lynch mit dieser Version nichts am Hut und bis vor kurzem gab es die auch nur in beschnittenem 4:3 zu sehen - imo schlechter als der Kinocut).
    Zuletzt geändert von Lope de Aguirre; 22.01.2009, 00:13.

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  • Donnie
    antwortet
    Also ich finde den Film Krieg der Welten mit Tom Cruise total ätzend (wie eigentlich alle Filme mit ihm, wenn ich mich recht erinnere)

    Dann etwas, wo ich wirklich sehr sehr enttäuscht war:
    StarWars Episode I-III. Der erste n Kinderfilm, der zweite ne Romanze und der dritte n Actionfilm. Und Die Filme wurden nur darauf ausgelegt, wie man am besten Merchandising machen konnte. Anstatt Story waren die Filme nur zusammengebastelt und ausgerichtet auf Computerspiele ( Rennspiele, Einzelkämpferspiele, Strategiespiele, Weltraumballerspiele usw.) sowie anderes Zeugs. Und zwischen Episode III und IV liegen nur knapp 25-30 Jahre... jedoch sah aber auch alles anders aus. Gebäude, Raumschiffe, Nichthumanoiden. Mal abgesehen von Joda und Darth Vader erinnerte nichts an die alte Triologie. Der Größte Fehler war, wie ich finde, dass man die Storys nicht wie bei den alten Filmen hat flüssig ineinander übergehen lassen. Den Witz komplett in den ersten, die Romanze in den zweiten und die richtige Action in den dritten Film gepackt hat.

    Galactica fand ich schon früher nicht so besonders, da sie Filme aus der Serie zusammen geschnitten wurden und sogar eigentlich Tote wieder plötzlich auftauschten, weil man es mit der Reihenfolge nicht so ernst genommen hat. Die neue Galactica ist aber ebenfalls nicht gerade der Durchbruch.... um es mal freundlich auszudrücken.

    Dann muss ich sagen finde ich Stargate teilweise echt peinlich. Ich meine in bald 90% aller Fälle landen die auf Planeten, wo irgend ein zurückgebliebenes Dorf zwischen antiker Lebensart und Mittelalter hängengeblieben ist. Teilweise erinnern mich die Schauplätze mehr an Schundserien wir Herkules usw. als an Sci-Fi. Noch billiger hätte man an den Specialeffects echt nicht sparen können.

    Nu könnte ich noch lange weiter machen, aber das war so der Hauptteil, der miserabelsten Filme/Serien die ich mal gesehen habe. Sicher kenne ich einige andere gar nicht, weil mich schon der Trailer oder Text abgestoßen hat.

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  • newman
    antwortet
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Von den Serien sind die CSI-Serien nicht so recht meins. BSG:TNS seh ich zwar gerne (und ist IMO die beste aktuelle SF-Serie), das Non-Plus-Ultra als was es von vielen Fans jedoch gerne bezeichnet wird, ist es meiner Meinung nach jedoch nicht. Im SF-Bereich bleiben B5 und DS9 meine Lieblinge. Und von den aktuell produziert werdenden Serien "Lost".
    Zu 100% Unterschreib.
    B5 und DS9 sind auch meine Lieblinge, Lost gefällt mir derzeit am besten. Mit CSI kann man mich jagen. BSG finde ich gut, aber nicht besonders herausragend.

    Firefly halte ich auch für überbewertet. Die Charaktere machen sehr großen Spaß. Neben Charakteren gibts aber auch noch eine Handlung.

    SGA gefällt mir überhaupt nicht und die späteren SG1 Staffeln auch nicht.

    Was Filme angeht kann ich auch HdRs 11 Oskar nicht ganz nachvollziehen. Kostüme, Effekte, Musik, einmalig, aber ansonsten fand ich ihn stellenweise ziemlich langweilig.

    Mit Starship Troopers kann ich auch nicht so viel anfangen. Manchen gefällt ja diese satirische Art, ich finds einfach nur übertrieben und wenig spannend.

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  • Ductos
    antwortet
    Meine Hassobjekte sind teilweise schon gefallen.

    2001 konnte ich auch absolut nichts abgewinnen. Netter Versuch eines realistischen Sci Fi-Films, aber der Film ist sonst langweilig und besonders gegen Ende wirkt er als hätte ein Kerl auf LSD die Verantwortung.
    Die Fortsetzung war sehr viel besser, weil auch verständlicher.

    The Departed - da teile ich Gwins Meinung.

    Transformers kann man wiederum wohl nur dann mögen, wenn man damit aufgewachsen ist, was bei mir nicht der Fall ist. Ich finde den Film einfach zu künstlich und bis auf eine Ausnahme sind auch alle Darsteller nervig.

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  • Gwin
    antwortet
    3:10 to Yuma (2007)
    Ich habe glaube ich 3 Versuche gebraucht und bin derweil fast eingeschlafen. Hab zwar noch eine halbwegs unterhaltsame letzte halbe Stunde bekommen, aber das reicht einfach nicht. Innere Spannung sieht anders für mich aus.

    The Departed
    Aufgeblasener Idiotismus, selbst Szenen, die 1:1 aus "Infernal Affairs" genommen worden waren, waren einfach nur mies. Für so eine plumpe Umsetzung auch noch einen Oscar zu kassieren, ist wirklich faszinierend.
    Und nein, ich bashe nicht per se jedes Remake eines asiatischen Filmes. In dem Fall stößt es mir nur doppelt sauer auf, gerade weil "The Departed" so gehypt wurde. Wenn ich dagegen das unglaublich elegante, handwerklich tolle "Infernal Affairs" sehe, dann kann ich nicht anders als böse zu grummeln.

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  • Logan5
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Was Serien angeht: All die momentan so angesagte Krimi-Serie wie CSI, Criminal Intent, The Closer, etc. finde ich alle nicht berauschend. Arztserien sind prinzipiell nicht meins. Und daher gefällt mir auch die Serie "Dr. House" nicht wirklich.
    Was für'n Hype um diese Serien, oder? Ich kann es auch nicht so ganz nachvollziehen. Für mich ist das einfach nur totlangweilig und vor allem immer das Gleiche. Zugegeben, die Krimiserien aus den 70ern und 80ern waren sich auch alle relativ ähnlich, aber im Zweifelsfall würde ich mich doch immer für "Magnum", "Hart aber Herzlich", "Sherlock Holmes", "Remmington Steele", "Simon und Simon" oder "Ein Colt für alle Fälle" entscheiden, weil es einfach mehr zu meinem Stil passt, als das ewige Leichen-Aufgeschneide .

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Wie "Transformers" und "Stirb langsam 4" auf IMDB so hohe Bewertungen bekommen konnten, ist mir auch schleierhaft - obwohl beide Filme nicht grottenschlecht sind, aber bestenfalls Durchschnitt.
    Ich habe mir "Stirb langsam 4" mal mit 'nem Kumpel im Doppelpack direkt nach dem ersten Teil der Reihe angesehen. Böser Fehler, denn im direkten Vergleich schneidet der 4. bei mir noch schlechter ab, als er es so schon würde. Wir waren uns da auch absolut einig. Vor allem brauche ich keine Helden, die sich asozialer verhalten, als der eigentlich Bösewicht (von wegen: "Haha, ich habe gerade deine Freundin ermordet und dich kriege ich auch noch").

    Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
    Donnie Darko. Vermutlich hab ich den Film einfach nur nicht verstanden.
    Diesen gequirlten Haufen Hühnerkacke (natürlich ist das ein rein subjektiver Eindruck ) hätte ich ja fast vergessen. Für mich hat da ja überhaupt nichts einen Sinn ergeben. Klar, der Film hat durchaus ein paar tolle Szenen und ich fand den Excurs über das Liebesleben der Schlümpfe auch ganz interessant, aber insgesamt kann man über diesen Streifen nachdenken, wie man will, ohne auf eine plausible Lösung zu kommen.

    Mit anderen Worten - ich habe ihn auch nicht verstanden, bin aber trotzdem so anmaßend zu glauben, dass der Regiesseur selbst nicht wusste, was er da eigentlich tut.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Logan5 schrieb nach 7 Minuten und 3 Sekunden:

    Zitat von truemmer Beitrag anzeigen
    Stargate. Andromeda. Alles Kac**.
    (Endlich mal ein thread, wo ich das loswerden darf)
    Oh ja, da sind ja noch zwei Lieblingshassobjekte von mir. Die kann ich auch nicht leiden. Naja, zumindest "Andromeda" kann ich mir überhaupt nicht angucken, während ich "Stargate", wenn ich mal reinzappe, zumindest teilweise noch ganz unterhaltsam finde. Trotzdem ist es für mich eine der einfallslosesten 08/15-Serien überhaupt und ich kann nicht nachvollziehen, was so toll daran war, dass es so lange gelaufen ist, zumal die Hälfte aller Folgen, die ich gesehen habe, ganz unverschämte Star Trek - Klone waren.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Logan5 schrieb nach 1 Stunde, 19 Minuten und 51 Sekunden:

    Zitat von Imperialist Beitrag anzeigen
    Darf man Fragen warum?
    Wie viel hast du den von der neuen Serie gesehen?
    Natürlich darf man Fragen. Ich habe mich aber hier im Forum schon relativ oft darüber ausgelassen. Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach. Mir hat die alte Serie gefallen und zwar genau so, wie sie war. Genau genommen zählt sie sogar zu meinen absoluten Lieblingsserien.

    Deshalb ist die neue Serie schon einmal purer Etikettenschwindel, weil eigentlich genau das Gegenteil von dem drin ist, was drauf steht. Man könnte auch sagen, dass all die Elemente fehlen, die die alte Serie für mich interessant gemacht haben und man sich genau auf die Aspekte konzentriert hat, über die ich im Original eher hinweggesehen habe.

    Mich stört die Entmystifizierung der Zylonen genauso, wie die amerikanischen Namen der Hauptfiguren. Ich halte es einfach nicht für besonders nachvollziehbar, dass eine Kultur, die Lichtjahre von hier entfernt entstanden sein soll, zufälligerweise exakt das Amerika unserer Gegenwart widerspiegelt.

    Und da kommt auch schon mein nächster Kritikpunkt. Sicher, man mag diesen pseudorealistischen Look, der die Serie durchzieht für innovativ halten, aber ich werde dabei das Gefühl nicht los, dass man einfach nur alles Erdenkliche daran setzt, um zu verschleiern, dass es sich hier um eine SF-Serie handelt, damit auch der sonst eher abgeneigte Zuschauer mal einen Blick riskiert.

    Dass geht ja sogar soweit, dass die Präsidentin Krebs hat, womit wir bei den Seifenopernelementen angekommen sind, mit denen ich einfach nichts anfangen kann, zumal mir die Hauptfiguren größtenteils unsympatisch sind.

    Was sich da heute "Battlestar Galactica" nennt ist mir aber auch ganz abgesehen davon viel zu depressiv, nimmt sich zu ernst, geht mir mit seiner ewigen Wackelästhetik auf die Nerven, ist mir zu politisch und auch zu militaristisch.

    Mir fehlt der Charme des Originals, wo man die Zeit in Zentons einteilt, mit Cubits bezahlt und Ambrosia trinkt, wo Leute wirklich Namen wie Starbuck und Apollo haben und wo klassisches Heldentum angesagt ist. Ich brauche eben keine Space Opera, die keine ist.

    Wenn ich eine SF-Serie sehen will, die sich mit der Kriegsthematik auseinandersetzt, gucke ich mir "Space - Above and Beyond" an, aber wenn Galactica draufsteht, dann möchte ich etwas Mythisch-Märchenhaftes sehen und wenn noch so viele sie nicht leiden können, ich will Boxey und ich will Muffitt!!!

    Würde die Serie anders heißen, würde ich sie vermutlich auch nicht gravierend interessanter finden, aber wer diesen Namen wählt sollte ihm meiner Ansicht nach eben auch gerecht werden.



    Hey, so'n Auskotz-Thread ist doch auch mal was Schönes, oder?

    Das ist hier natürlich alles polemisch überspitzt und sollte nicht ganz so bitter ernst genommen werden - nurmasogesagt .
    Zuletzt geändert von Logan5; 19.01.2009, 00:27. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • truemmer
    antwortet
    Super thread Thema.
    Auch wenn ich die Krise kriegen könnte, wenn ich hier etwas über Alien, 2001, oder nBSG lese.

    Matrix
    Der war zwar nicht direkt schlecht, aber hoffungslos überbewertet. Ohne die bahnbrechenden action Szenen hätte man nur eine auf Spielfilmlänge aufgeblasene Twilight Zone Folge sehen können. Über die Fortsetzungen breite ich lieber einen Mantel des Schweigens.

    Die Star Wars Prequels finden glaube ich zu viele schlecht, als dass es sich lohnen würde, sie hier aufzuzählen.

    CSI. Stargate. Andromeda. Alles Kac**.
    (Endlich mal ein thread, wo ich das loswerden darf)

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  • cybertrek
    antwortet
    Wenn wir schon bei der IMDB Top250 Liste sind:

    Goodfellas. Da darf man ja auch nicht allzulaut sagen dass man den Film nur mäßig fand. Auch wenn ich durchaus ein Fan von Mafia-Filmen bin.

    Requiem for a dream. Ja, er ist kein Unterhaltungsfilm und ja, er hat Anspruch den man würdigen muss und ja, er ist künstlerisch wertvoll aber ich kann mir den Film dennoch kein zweites mal anschauen weil ich schon beim ersten Mal nur knapp dem Schlaf entronnen bin.

    Die Ritter der Kokosnuß. Also nichts gegen Monty Python aber Ritter der Kokosnuß ist einfach nur dämlich. Über den extremen "Humor" kann ich nicht mehr lachen.

    Donnie Darko. Vermutlich hab ich den Film einfach nur nicht verstanden.

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  • Keymaster
    antwortet
    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    "SAW" ist dann auch noch so ein spezieller Anti-Favorit von mir. Ich kenne kaum einen Horrorfan, außer mir selbst, der diese Reihe nicht absolut großartig und superspannend obertoll findet. Ich nicht!! Sicher, spannend erzählt ist das alles schon, aber so richtig Spaß hatte ich dabei nie. Gibt es denn dafür wenigstens etwas zum Denken dabei? Ich finde nicht. Insgesamt wird einfach nur dem reinen Sadismus gehuldigt, der nichts weiter, als purer Selbstzweck ist. Das will mich einfach nicht ansprechen, aber versteht mich nicht falsch, bei "Braindead" liege ich vor Lachen unterm Sofa und Romeros Zombiestreifen finde ich großartig, aber da steckt einfach auch mehr dahinter.

    Du sprichst mir dabei wirklich aus der Seele , ich teile deine Meinung zwar nicht wirklich zu 100% was Saw angeht, da ich denn ersten Teil durchaus originell und spannend fand, das es jedoch nun schon fast fünf Filme mit so ziemlich der selben Handlung gibt, ist das für mich eine eher unglückliche Entwicklung, da wie du schon beschrieben hast sich dabei nur der Saddismus von Film zu Film steigert. Ich halte die Reihe jedoch nur für eine weitere Modeerscheinung wie es die Screamreihe in denn 90zigern war, du wirst schon sehen, ihn ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr nach denn Filmen, da sie für mich nicht an zeitlose Klassiker wie die Freddy Krueger-Reihe oder Braindead herankommen, über die sich wohl noch nachfolgende Generationen mehr oder weniger mit Sicherheit erfreuen.


    Auf meiner Abschussliste der meiner Meinung nach schlechten Filme steht:


    -Matrix

    Ich habe so das Gefühl, das ich in diesem Thread nicht der einzige bin der damit nicht viel anfangen kann , dieses Psydophilosphische Gelabber ging mir im ersten Teil schon total auf denn Zeiger, die anderen Beiden habe ich mir daher nicht wirklich komplett angesehen.

    - Dune, der Wüstenplanet

    bitte zereist mich nun nicht gleich in der Luft wenn ich euch diesen zeitlosen Klassiker madig mache, aber das Erstlingswerk von David Lynch, war eine wirklich miese Umsetzung des Romans und ich bereuhe es Heute noch mir die DVD auch noch gekauft zu haben .
    Zuletzt geändert von Keymaster; 18.01.2009, 22:17.

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von Larsen Beitrag anzeigen
    Auch Fluch der Karibik ist so ein Thema. Der erste Teil ist ja noch ganz Ok, aber die zwei anderen finde ich furchtbar.
    Und wieder ein Film, der die geistige Verdrängung überwunden hat: Von "Fluch der Karibik" habe ich nur den ersten Teil gesehen. Ich finde, der Film wird auch enorm überschätzt.

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Wie "Transformers" und "Stirb langsam 4" auf IMDB so hohe Bewertungen bekommen konnten, ist mir auch schleierhaft - obwohl beide Filme nicht grottenschlecht sind, aber bestenfalls Durchschnitt.
    IMDB - guter Hinweis. Schauen wir mal die Top 250-Liste durch, was da noch dabei ist:

    - Das Boot
    Das gibts einige wesentlich bessere U-Boot-Filme. Die Darsteller sind in Ordnung, aber atmosphärisch reist mich der Film nicht mit und ist auch einfach zu langatmig.

    - Ben Hur
    Okay ehrlich gesagt, habe ich den Film noch nie ganz gesehen. Er war mir einfach zu langweilig.

    - Mystic River
    Oh Mann. Eine einzige Katastrophe, dieser Film. Seitdem werden Eastwood-Filme von mir gemieden. Ich weiß, da ist mir angeblich schon viel gutes entgangen, aber noch habe ich mich noch nicht mit ihm versöhnt.

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