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"Ich mag den Film trotzdem NICHT"

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  • Largo
    antwortet
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Filme, die ich nicht mag obwohl sie oft von der Kritik und der breiten Masse gelobt werden:
    - die Filme von Quentin Tarantino.
    Dazu vielleicht eine kleine Anmerkung: Ich habe nicht den Eindruck, dass Tarantino-Filme von der breiten Masse gelobt werden. Symptomatisch hierfür ist unter anderem, dass die Resonanz auf diese Filme hier im Forum sehr verhalten ausfällt. Der Thread zu "Pulp Fiction" umfasst z.B. gerade mal etwas mehr als 30 Beiträge, währenddessen drittklassige Blockbuster in deutlich stärkerem Umfang diskutiert und goutiert werden.
    Quentin Tarantino macht keine Filme für das breite Publikum (z.B. für die ganze Familie: vom Tattergreis bis zum Kleinkind). Dafür sind seine Filme zu komplex und zu arm an Spannung und Action. Tarantino spricht eher Leute an, die schon viele Filme gesehen haben und auf originelle Ideen abfahren … also Filmfreaks. Diesen überschaubaren Teil der Zuschauerschaft würde ich nicht als die breite Masse bezeichnen.

    Zitat von Gwin Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich? Wenn ich einen Film bewerte, dann danach, wie er mich unterhält, nicht, wie revolutionär er damals (tm) war. Die wirklich guten Filme sind so zeitlos, daß es völlig egal ist, ob man sie vor 50 Jahren oder jetzt das erste Mal sieht. Schaffen sie das meiner Meinung nach nicht, dann fallen sie schlichtweg durch.
    Auch dazu eine Anmerkung. Prinzipiell hast Du ja recht – ein guter Film muss zeitlos sein, d.h. abgekoppelt von irgendwelchen Nostalgie-Boni funktionieren. Andererseits muss man auch anerkennen, dass es auch so etwas wie einen kulturellen und historischen Wert gibt. Filme sind ein Bestandteil unserer Kultur und werden von Generation zu Generation überliefert. Besonders bahnbrechende Filme können daher auch als historische Dokumente angesehen werden, an denen man beobachten kann, wie sich das Medium Film im Laufe der Zeit entwickelt hat. Insofern können Filme wie "Vertigo" oder "Kolberg" auch heute noch sehenswert sein, auch wenn ihre Wirkung inzwischen deutlich weniger spektakulär ist als damals. Aber dazu sollte man vielleicht eine Art Faible für Geschichte und solche Dinge haben.
    Zuletzt geändert von Largo; 21.01.2009, 17:15.

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  • Gwin
    antwortet
    Zitat von Mic-Re Beitrag anzeigen
    ...und die dann auch nach 20 jahren von Leuten , die zu seiner Entstehung noch nicht geboren waren mit den Worten " Ich kann den ganzen Hype darum gar nicht verstehen .... der war ja so grottenlangweilig!..." bewertet werden wird!
    Ganz ehrlich? Wenn ich einen Film bewerte, dann danach, wie er mich unterhält, nicht, wie revolutionär er damals (tm) war. Die wirklich guten Filme sind so zeitlos, daß es völlig egal ist, ob man sie vor 50 Jahren oder jetzt das erste Mal sieht. Schaffen sie das meiner Meinung nach nicht, dann fallen sie schlichtweg durch.
    Wie immer, jeder sieht Dinge anders, hat andere Prioritäten, aber bitte, deswegen muß nicht der Rundumschlag a la "Ihr habt ja eh keine Ahnung" rausgeholt werden, der jeden, der es wagt, ein sogenanntes Meisterwerk zu krtitisieren, gönnerhaft runterputzt.

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  • Whyme
    antwortet
    Zitat von truemmer Beitrag anzeigen
    Und wahrscheinlich sind es genau die 90% der Filme, auf die ich auch gerne verzichtet hätte: Pathetisch aufgeblasenens Blockbusterkino. Möglichst teuer, effektreich, alle Sinne erschlagend, damit man den Mangel an Sinn auch nicht bemerkt. In diesem Sinne hat Spielberg dem Kino IMO mehr geschadet als genutzt.
    Allerdings wäre dann wohl für die 10% der Filme, die Du magst, in Hollywood kein Geld mehr weil man die einfach nicht vermarkten kann. Insofern sei froh, dass es die Blockbuster gibt, sie erwirtschaften das Geld dass dann auch mal in andere Filme investiert werden kann.

    Ach ja... zum Thema:

    Filme, die ich nicht mag obwohl sie oft von der Kritik und der breiten Masse gelobt werden:
    - die Filme von Quentin Tarantino. Hab bisher noch keinen gesehen, der mir wirklich gefallen hat. Nicht mal bei seiner CSI-Folge konnte ich lang genug wach bleiben und das, obwohl ich CSI mag...

    MfG
    Whyme

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  • truemmer
    antwortet
    Zitat von Mic-Re Beitrag anzeigen
    Aha... Spielberg ist also einer der am meisten überbewerteten... ??? Wie Bitte ??? Der Man ist der EINSTEIN der Filmbranche! Über 90% der Filme, über die ihr hier diskutiert, könntet ihr euch ohne ihn gar nicht auslassen, weil es sie nicht gäbe, denn er hat die dafür notwendigen Technologien erst erfunden!
    Genau das meinte ich mit überbewertet
    Hätte Spielberg die Technologien nicht erfunden, hätte es jemand anderes getan. Die Zeit war einfach reif dafür.

    Und wahrscheinlich sind es genau die 90% der Filme, auf die ich auch gerne verzichtet hätte: Pathetisch aufgeblasenens Blockbusterkino. Möglichst teuer, effektreich, alle Sinne erschlagend, damit man den Mangel an Sinn auch nicht bemerkt. In diesem Sinne hat Spielberg dem Kino IMO mehr geschadet als genutzt.
    Seine Ausnahmefilme (Schindlers Liste) bieten mir auch nichts wirklich Neues, sondern nur Altbekanntes in handwerklich besserer (wer das Geld hat, kann es sich halt leisten) Gestaltung.

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  • Dahlia
    antwortet
    Toller thread!

    2001 - Ein Film der wieder mal den Spruch beweist: "Die Kunst an der Kunst ist es, es als Kunst zu verkaufen". Was für ein wahnsinnig mieses Stück Zelluloid. Langweilig, pseudo-intellektuell und definitiv überbewertet. Wie fast alles von Stanley Kubrick.

    (Fast!) Alle Filme von Quentin Tarantino - Der Mann versteht es einfach, filmische Anspielungen und endloses Gerede in eine Handlung zu zwängen, die voll ausgearbeitet auf einen kurzen Streifen Klopapier passt (übrigens auch meien Theorie, wo seine Drehbücher entstehen). Eine Ausnahme gibt es allerdings: Sein erster Film "Reservoir Dogs" ist eine kleine Perle. (Die Gemeinschaftsarbeit "From Dusk till dawn" mit Robert Rodriguez zähle ich übrigens nicht zu den Filmen von QT.) Aber "Pulp Fiction"? Ich habs 3 mal versucht, aber ich bin immer wieder eingeschlafen.


    mehr wollen mir gerade nicht einfallen... aber ich finde bestimmt noch einige

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von Mic-Re Beitrag anzeigen
    Ihr findet Star Wars 1-3 nicht so toll?? Na Klar, das ist verständlich! Ihr musstet ja auch nicht 20 Jahre lang darauf warten!!!!!!
    Gerade WEIL ich über 10 Jahre darauf gewartet habe finde ich sie nicht so toll!!!!!!!

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  • Mic-Re
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Wenn ich Lynchs Film mit der Mini-Serie von vor ein paar Jahren vergleiche, dann würde ich ohne zu zögern Lynchs Version bevorzugen. Treue zur Romanvorlage hin oder her: Lynch gibt dem Stoff eine Komplexität und schafft auch mehr Charaktertiefe. Auch die ganze Atmosphäre von Lynchs Film erfreut mich jedes Mal aufs Neue.

    Ich bin jedenfalls schon gespannt auf die Neuverfilmung, die in den nächsten Jahren produziert werden wird.
    ...und die dann auch nach 20 jahren von Leuten , die zu seiner Entstehung noch nicht geboren waren mit den Worten " Ich kann den ganzen Hype darum gar nicht verstehen .... der war ja so grottenlangweilig!..." bewertet werden wird!

    Mir gefiel übrigens die Lynch Verfilmung als ich sie in den 90ern dann endlich mal sehen konnte sehr gut, und die 2000er TV Verfilmung gefiel mir noch besser, weil sie meinen Vorstellungen beim Lesen der Bücher näher kam. Beide waren aber nicht in der Lage "das Buch" und seine Atmosphäre wiederzugeben, denn das ist sehr viel nuancenreicher und sehr viel langatmiger geschrieben.

    Es ist interessant zu lesen wie die heutigen Kinder und Jugendlichen die Filme bewerten die zu meiner Zeit etwas absolut Revolutionäres und Neues... noch nie da gewesenes... etwas für viele, bis dahin absolut Undenkbares... waren!

    Bei Eurer ganzen Diskussion vergesst ihr eines völlig: Jeder Film, Jedes Buch und jede Serie ist immer auch ein Ausdruck und Spiegel für den aktuellen ZEITGEIST mit seiner ganz speziellen Aesthetik, Design und Erzählstil und vor allem: der aktuell verfügbaren Technologie!

    Mein Gott! Ihr diskutiert hier fröhlich und ungeniert über einen Film der 1984 nach einem Roman aus den 60ern gedreht wurde und vergleicht ihn mit seinem Remake aus dem Jahr 2000!

    Das ist in etwa genauso intelligent wie ein Vergleich "Was gefällt dir besser, der erste VW Polo oder der neue 'Mindset' ?" Sie haben beide bis auf die Vorlage: 4 Räder, ein Lenkrad und den Oberbegriff "Auto", nicht viel gemeinsam!

    " ... so namhafte Schauspieler wie Patrick Steward.... "! Wer zum Henker ist denn Patrick Steward? Oder wer ist Jonathan Frakes oder Michael Dorn und "Margarine" Sirtis, oder wie die alle heißen... außerhalb der Startrek Szene kennt die keine S**! Und Patrick Steward kannte erst recht niemand als er in Lynchs Dune den Gurney gespielt hat! Die einzigen "Schauspieler" in diesem Film die damals irgend jemand kannte waren Sting, und auch das nur, wenn man die Musik von "The Police" mochte, und die Deutschen kannten vielleicht noch Jürgen Prochnow weil er 3 Jahre vorher in "Das Boot" ...

    Warum "Das Boot" einen solchen Hype ausgelöst hat versteht hier jemand nicht? Wikipedia macht dich schlau!
    Die Darstellung einer Deutschen "Nazi"-U-Boot Besatzung in dieser Form, als normale Menschen, mit Wünschen, Träumen und Ängsten... als der Kumpel von nebenan... als Väter, Söhne und Brüder, gedreht von einem Deutschen, mit deutschen Schauspielern, für ein internationales Publikum, hat es vorher in der Filmgeschichte so noch nie gegeben!

    Aha... Spielberg ist also einer der am meisten überbewerteten... ??? Wie Bitte ??? Der Man ist der EINSTEIN der Filmbranche! Über 90% der Filme, über die ihr hier diskutiert, könntet ihr euch ohne ihn gar nicht auslassen, weil es sie nicht gäbe, denn er hat die dafür notwendigen Technologien erst erfunden!
    Ihr findet Star Wars 1-3 nicht so toll?? Na Klar, das ist verständlich! Ihr musstet ja auch nicht 20 Jahre lang darauf warten!!!!!!


    just my 2 cents

    Mic (der alte Sack)
    Zuletzt geändert von Mic-Re; 21.01.2009, 01:50.

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
    Ich stimme dir in sämtlichen Punkten zu, da ich selbst das Buch gelesne habe, sind mir natürlich die Fehler der Romanverfilmung nur zu gut aufgefallen, angefangen bei Baron Wladimir Harkonnen der im Roman ein durchtriebener Stratege war und im Film zu einem primitiven Idioten degradiert wurde, außerdem hat in Lynch dann auch noch diese Hautkrankheit angedichtet, wo ich mich schon ganz zu anfangs fragte was das soll. Außerdem wurden aus denn Wurmzeichen im Film plötzlich Blitze, was mich auch etwas verwundert hat. Die Rollen waren zwar größtenteils gut besetzt jedoch wurden einfach schon anfangs zu viele Charaktere eingeführt, man verlor quasi denn Überblick über das geschehen, selbst nammenhafte Schauspieler wie z.B Patrick Stewart wirkten auf mich teilweise eher fehlbesetzt.


    Was ich nun schlussendlich damit sagen will, David Lynch hat in diesem Film vieles Falsch gemacht, er hat sich nicht nur nicht an die Romanvorlage gehalten, sondern auch die Geschichte viel zu langatmig erzählt. Kaum zu glauben das dieser Film für einen Oscar nominiert wurde.
    Wenn ich Lynchs Film mit der Mini-Serie von vor ein paar Jahren vergleiche, dann würde ich ohne zu zögern Lynchs Version bevorzugen. Treue zur Romanvorlage hin oder her: Lynch gibt dem Stoff eine Komplexität und schafft auch mehr Charaktertiefe. Auch die ganze Atmosphäre von Lynchs Film erfreut mich jedes Mal aufs Neue.

    Ich bin jedenfalls schon gespannt auf die Neuverfilmung, die in den nächsten Jahren produziert werden wird.

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  • Keymaster
    antwortet
    Zitat von Stormking Beitrag anzeigen
    Bzgl. "Dune"

    Nein. Dieser Film hätte nur gerettet werden können, wenn er von jemand anderem umgesetzt worden wäre. Man kann einen Regisseur, der für seine Eigenwilligkeit bekannt ist, nicht an eine Literaturverfilmung lassen. Da braucht man jemanden mit etwas kleinerem Ego, jemanden der begreift, daß es "Frank Herberts Dune" ist und nicht "David Lynchs Dune". Denn nahezu alle Fehler der Umsetzung lassen sich direkt auf Lynchs eigenwilligen Stil zurückführen.
    Ich stimme dir in sämtlichen Punkten zu, da ich selbst das Buch gelesne habe, sind mir natürlich die Fehler der Romanverfilmung nur zu gut aufgefallen, angefangen bei Baron Wladimir Harkonnen der im Roman ein durchtriebener Stratege war und im Film zu einem primitiven Idioten degradiert wurde, außerdem hat in Lynch dann auch noch diese Hautkrankheit angedichtet, wo ich mich schon ganz zu anfangs fragte was das soll. Außerdem wurden aus denn Wurmzeichen im Film plötzlich Blitze, was mich auch etwas verwundert hat. Die Rollen waren zwar größtenteils gut besetzt jedoch wurden einfach schon anfangs zu viele Charaktere eingeführt, man verlor quasi denn Überblick über das geschehen, selbst nammenhafte Schauspieler wie z.B Patrick Stewart wirkten auf mich teilweise eher fehlbesetzt.


    Was ich nun schlussendlich damit sagen will, David Lynch hat in diesem Film vieles Falsch gemacht, er hat sich nicht nur nicht an die Romanvorlage gehalten, sondern auch die Geschichte viel zu langatmig erzählt. Kaum zu glauben das dieser Film für einen Oscar nominiert wurde.

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  • Stormking
    antwortet
    Bzgl. "Dune"
    Zitat von Lope de Aguirre Beitrag anzeigen
    Der Film wäre glaube ich auch deutlich besser, wenn er näher an Lynchs gewünschter Fassung von 4 1/2 Stunden wäre
    Nein. Dieser Film hätte nur gerettet werden können, wenn er von jemand anderem umgesetzt worden wäre. Man kann einen Regisseur, der für seine Eigenwilligkeit bekannt ist, nicht an eine Literaturverfilmung lassen. Da braucht man jemanden mit etwas kleinerem Ego, jemanden der begreift, daß es "Frank Herberts Dune" ist und nicht "David Lynchs Dune". Denn nahezu alle Fehler der Umsetzung lassen sich direkt auf Lynchs eigenwilligen Stil zurückführen.

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  • Orovingwen
    antwortet
    Den Hype um Spielberg hab ich auch nie so wirklich verstanden. Es gibt einige Filme, die ich nicht gerade schlecht finde, aber so übertoll, wie man ihn hinstellt, ist er meiner Meinung nicht.

    Was Filme angeht, die immer hochgeredet werden und ich trotzdem nicht mag, da wäre ich morgen noch nicht fertig. Ich liste mal einfach mal ein paar auf (in keiner besonderen Reihenfolge)

    1) 300 (2006)
    Nette/interessante Optik, aber was sonst? Dieser ganze Heroismus ist nur langweilig und dämlich. Die Geschichte um die Frau ist nochmal besonders überflüssig

    2) The Hitcher (2007)
    Wohl das bescheuerteste Remake, das ich kenne. Ich hab das original gesehen und zu meinerÜüberraschung wirklich geliebt - was bei Horrorfilmen schon eine Seltenheit ist, aber das Remake nimmt das, was das Original gut gemacht hat und verhunzt es. Es geht doch um die Beziehung von Rider zu Jim und dass Jim ganz alleine diesem Psychopathen ausgeliefert wird, der ihn am Schluss "bricht" so dass Jim Rider umbringt. Und was macht das Remake? a) Jim bekommt eine Freundin womit man ein Element wegnimmt, was Jim noch mehr verzweifeln lässt, nämlich die Erfahrung, dass selbst wenn er Hilfe sucht und sie bekommt, Rider alles zu nichte macht. Insofern ist Jims nicht mehr so hilflos b) Jim stirbt! wtf? Warum wird mitten im Film die Hauptfigur getötet und somit die Freundin zur Hauptperson? Damit ist der ganze Film nichtig.

    3) Soylent Green / Jahr 2022… die überleben wollen (1973)
    Abgesehen von ein oder zwei interessanten Dingen (z.B. das "nach Hause gehen") ist der Plot einfach nur langweilig.

    4) The Silence of the Lambs / Das Schweigen der Lämmer (1991) & Hannibal (2001)
    *gähn* laaaaangweiiilig. Ich hab das Gefühl, die Filme sind nur da um Leute zu ekeln, etwas anderes ist da nicht.

    5) Birth Of A Nation / Die Geburt einer Nation (1915)
    Da bringt es mehr den Wikipedia Eintrag zu lesen. Oder eine 2 Minütige Zusammenfassung zu sehen, als sich 3 Stunden das anzutun. Abgesehen davon, dass er rassistisch ist (und da mag der Herr Griffith da noch so sehr widersprechen, er ist es!) die Entwickungen brauchen zu lange und die Charaktere sind einfach nur flach. Da will ich nicht mal wissen, was mit denen passiert.

    6) The Godfather: Part II / Der Parte Teil 2 (1974)
    Also ehrlich, bei dem Film habe ich zwei Anläufe gebraucht um ihn mir anzusehen (und ich wollte ihn sehen). So langweilig, ich hab das Gefühl die Charaktere agieren in Zeitlupe. Mein Gehirn hat mittendrin abgeschaltet, so dass ich mich nichtmal mehr dran erinnern kann, worum es ging.

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  • Largo
    antwortet
    Zitat von newman Beitrag anzeigen
    Und mal ganz nebenbei. Der Titel des Topics ist doch sehr eindeutig.
    Wenn dann einer tatschlich einen Film nennt, den er trotzdem nicht mag, obwohl man selbst ihn liebt, dann ist das Sinn des Topics und ich denke nicht, dass er dafür da ist dann nachzustochern und für seinen Lieblingsfilm in die Bresche zu springen und den frehlgeleiteten Geschmack mit seinen Argumenten niederzuknüppeln.
    Ach, das ist doch albern. Wir wissen alle, dass das Nachstochern das Forum überhaupt erst am Leben hält. Wenn wir all das, was hier gesagt wird, unkommentiert stehen lassen, kommen keine Diskussionen in Gang. Das Forum wäre dann ein Ort, wo man nur noch irgendwelche Meinungen (z.B. "Ich finde Indiana Jones/CDU/Todesstrafe usw. cool") postet. Ich glaube nicht, dass Du Dir so ein Forum wünschst.

    Davon mal abgesehen, ist es doch nun wirklich völlig unproblematisch, wenn man andere Diskussionsteilnehmer darauf hinweist, was einen bestimmten Film zu etwas besonderem macht. Möglicherweise hilft das dabei, den Film beim nächsten von einer neuen Perspektive aus zu betrachten und dem Film eventuell doch noch was abzugewinnen.

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  • truemmer
    antwortet
    So ziemlich jeden Film von Steven Spielberg.
    Ich halte Spielberg für den am meisten überschätzten zeitgenössischen Regisseur.
    Kein Film von ihm hat mich wirklich so von den Socken gehauen wie es mir die Filmkritiker mit schöner Regelmäßigkeit zu versprechen versuchen.

    Sie sind nicht schlecht. Sie sind handwerklich routiniert, ihrem Budget angemessen aufwändig gestaltet und das wars.
    Mit schöner Regelmäßigkeit versinken seine Filme sehr oft in der zweiten Hälfte in pathetischen Kitsch und Vater-Sohn-Konflikten, obwohl sie meist sehr gut beginnen.
    Wenn ich irgendwo was über einen neuen Spielberg Film lese, lässt mich der hype mittlerweile völlig kalt.

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  • newman
    antwortet
    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    "Pulp Fiction" ist natürlich kein spannender bzw. fesselnder Film, so wie es "Winnetou" oder "Star Wars" waren. Der Film zieht seine Faszination vor allem aus seiner originellen Erzähltechnik. Wir sind es gewohnt, dass Filme chronologisch erzählt werden. Das heißt, alle Szenen werden in der "richtigen" zeitlichen Abfolge gezeigt. "Pulp Fiction" weicht von diesem Schema: es gibt keine zeitliche sondern eine thematische Abfolge der "Erzähleinheiten". Insgesamt gibt es dabei drei große Einheiten: 1) Vincent Vega und Mia Wallace, 2) Die goldene Uhr und 3) Jules' Erleuchtung. Diese drei Erzähleinheiten werden als eigenständige Kapitel aufgeführt. Da die Ereignisse in diesen drei Kapiteln ungefähr zeitgleich stattfinden, kommt es gelegentlich zu einer Überschneidung der Kapitel. Das bedeutet z.B., dass wir gelegentlich das gleiche Ereignis nochmal aus einer anderen Perspektive erleben. Und das ist der besondere Zauber, den "Pulp Fiction" ausmacht … diese Lust, mit den gegebenen Mitteln etwas originelles zu schaffen. Eine eigentlich langweilige Geschichte wird durch eine neuartige Erzähltechnik zu einer echten Sensation. Wer sich jedoch nicht für das Innenleben von Filmen interessiert, wird "Pulp Fiction" natürlich nicht als ganz großen Gewinn ansehen.
    Es ist nicht nur die Erzähltechnik, sondern auch die Dialoge.
    Im Grunde ist Pulp Fiction eine Ansammlung von Dialogen, die bei anderen Filmen unter dem Label "für die Handlung unwichtig" herausgeschnitten worden wären. Tarentino hat erkannt, dass manche dieser deleted Scenes interessanter/reizvoller als die handlungstragenden im Film gebliebenen Szenen sind und hat aus Szenen dieser Art einen eigenen Film gemacht. Daher auch der Titel Pulp Fiction.

    Und mal ganz nebenbei. Der Titel des Topics ist doch sehr eindeutig.
    Wenn dann einer tatschlich einen Film nennt, den er trotzdem nicht mag, obwohl man selbst ihn liebt, dann ist das Sinn des Topics und ich denke nicht, dass er dafür da ist dann nachzustochern und für seinen Lieblingsfilm in die Bresche zu springen und den frehlgeleiteten Geschmack mit seinen Argumenten niederzuknüppeln.

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  • Keymaster
    antwortet
    Zitat von Lope de Aguirre Beitrag anzeigen
    Der Film gillt a) nicht als zeitloser Klassiker, noch wurde er damals von Kritikern oder Publikum gut angemommen (ein Flop).
    Und "Dune" ist auch nicht Lynchs erster Film, "Eraserhead" ist sein Regiedebut und auch "The Elephant Man" kam zuvor.

    Der Film wäre glaube ich auch deutlich besser, wenn er näher an Lynchs gewünschter Fassung von 4 1/2 Stunden wäre anstatt der 2h Kinofassung (die TV-Fassung ist zwar 3h lang, jedoch hatte Lynch mit dieser Version nichts am Hut und bis vor kurzem hab es die auch nur in beschnittenem 4:3 zu sehen - imo schlechter als der Kinocut).
    Nun mit a) und b) magst du aus deiner Sicht recht haben, jedoch habe ich es eigentlich anders gemeint als du es aufgefast hast .

    a) Ich habe mich damals von der Aufschrift blenden lassen da einerseits teilweise wirklich gute Schauspieler wie z.B Patrick Stewart darin mitgewirkt haben und andererseits darauf wortwörtlich darauf steht "David Lynchs Meisterwerk DUNE, ein Ort Jenseits deiner Träume. ein Film Ausserhalb deiner Vorstellungskraft". Damals habe ich mich eben noch dazu verleiten lassen, ich wahr nunmal gerade 14-Jahre alt und somit noch etwas naiv was denn Kauf von mir unbekannten Filmen angeht, er klang nunmal recht spannend, also habe ich in dann auch wegen seinem Eigenlob auf der Verpackung gekauft.

    b) mit Erstlingswerk meinte ich das es die erste DUNE-verfilmung überhaupt war, es kam ja z.B dann später noch dieser 2 oder sogar 3 Teiler heraus, der auch schon öfters im Free-TV zu sehen war, denn fand ich immerhin besser als der Film von David Lynch.

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