GoT[706] "Jenseits der Mauer" / "Beyond the Wall" - SciFi-Forum

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GoT[706] "Jenseits der Mauer" / "Beyond the Wall"

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  • prince
    antwortet
    Ist das so ? Sie hat ja schon verlangt das ihre Schwester die Lords des Nordens köpfen soll weil die sich fragen ob Sansa nicht die bessere Königin gewesen wäre.
    Es wird mit jedem Mord leichter und offenkundig ist es für Arya schon der Weg der Wahl ein Ziel zu erreichen.
    Und ich muss es noch mal sagen : Sie hat Männer geschlachtet und zu Pastete verarbeitet.

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  • KennerderEpisoden
    antwortet
    Man scheint sich das ein oder andere von den Star Wars-Prequels abzugucken. Die Beziehung von Dany und Jon etwa ähnelt der Beziehung zwischen Anakin und Padme: attraktive Menschen gucken sich schmachtend in die Augen = Liebe. Littlefinger ist das Äquivalent zu Palpatine, insofern dass seine Pläne nur dann funktionieren können, wenn sich alle Gegenspieler schwachsinnig verhalten (Arya, die ohne weiteres den Krieg mit einem Attentat auf Tywin hätte beenden können, regt sich über einen Brief auf, den ein kleines Mädchen offensichtlich unter Zwang verfasst hat).

    Gut möglich, dass Arya auch einfach nur bockig ist und Sansa nicht wirklich etwas tun will, aber das würde die ganz Winterfell-Handlung ziemlich überflüssig machen.

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  • HanSolo
    antwortet
    Weil Sansa ihre Schwester ist und Familie für Aryia eines der höchsten Güter. Dazu kommt, dass eben die Umstände des Briefschreibens eben sehr speziell waren (Ariya hat ein klares Gut/Böse-Schema, so wollte sie die unschuldige Schauspielerin auch nicht töten sondern hat nur Meryn Trant, die Freys und die Veranstalter der Red Wedding getötet).

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  • prince
    antwortet
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    . Und vor allem hätte man sich den dämlichen Winterfell-Plot (keine Ahnung warum Aryia dermaßen crazy drauf ist und Sansa Brienne wegschickt) schenken können..
    Das ist fast das Einzige was mich nicht ärgert. Ich bin immer wieder erstaunt das Leute sich wundern das eine junge Frau, die bereits massenweise Männer aus Rache abgeschlachtet und Pastete aus ihren Opfern gemacht hat offenbar nicht alle Latten am Zaun hat.

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  • HanSolo
    antwortet
    Was den Gesamteindruck anbelangt, warte ich mal das Finale ab. Als "schwach" würde ich die Staffel bisher jetzt nicht bezeichnen (bzw nur einige einzelne Elemente wie Euron oder den Winterfell Plot). Wenn das Finale der gebührende Paukenschlag ist, würde ich sogar sagen, sie war gut. Ansonsten eher durchschnittlich (besser als 5 oder 2, schwächer als 1, 3, 4 und 6).

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  • DefiantXYX
    antwortet
    Ich denke das schwingt eine gewisse Gesamtenttäuschung mit.
    1. Die Staffel ist unterm Strich einfach schwach für GoT Verhältnisse und lebt fast nur von einige wenigen Großereignissen, auf die der Fan schon immer gewartet hat.
    2. Die vorletzte Episode ist in der Regel ein besonderes Highlight und war diesmal einfach nur extrem vorhersehbar und teilweise unlogisch.
    3. Staffel 7 endet leider schon bald wieder und Staffel 8 ist weit entfernt. Mir geht es auch so, ich bin gerade wieder im GoT-Rhythmus drin und fast ist schon wieder Schluss und die Staffel hinterlässt bei mir bislang keinen guten Gesamteindruck. Irgendwie bedient sich die Staffel extremst der Holzhammermethode, um einige Handlungsstränge mit Gewalt ab zu schließen und andere so zu recht zu biegen, wie es eben sein muss, damit Staffel 8 zum Ende kommen kann.

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Drachen sollen 200 km/h fliegen? Könnt sein, vielleicht im Sturzflug, ihr normaler Flugstil wirkt nicht all zu schnell.
    Aber: Schonmal bei 100 km/h den Kopf aus dem Autofenster gehalten? Ich habe schon auf dem Fahrrad bei 40km/h Probleme ohne Brille und auch bei sommerlichen Temperaturen wird es schnell frisch.
    Daeneris soll mehrere Stunden auf einem steinharten Drachen sitzen, sich festhalten, ohne Brille, ohne Kaputze, während der bei über 100km/h durch eiskalte Luftschichten (Winter has come) fliegt? Ernsthaft, nein. Von Drachenstein zum Festland, ok. Aber Drachen sind bestimmt nicht für Langstreckenflüge gemacht.
    Das ist eben das Problem der Serie, sie ist nicht mehr durchdachte. Rettung in letzter Sekunde, große Auftritte, das ist 0815 Serienkost.
    Daeneris hätte sich im Norden befinden müssen, vielleicht weil sie ahnt was passiert. Weil sie Jon doch glaubt und sich selbst davon überzeugen will. Vielleicht auch einfach weil sie es kann dank der Drachen und ihr Reich lieber mal auskundschaftet, statt nur in einer Festung zu sitzen. Keiner hätte gemeckert, wenn sie z.B. von Winterfell aus mal eben rübergeflogen wäre.
    Die Rohirim waren auch nicht sofort bei Minas Tirith, als das Leuchtfeuer leuchtete
    Auch wage ich zu beweifeln, dass ein Rabe 8 Std im Dauerflug fliegt. Ich schrieb ja auch, dass sie die Logik gedehnt haben. Aber IMO weitaus weniger als bei Eurons Teleporter-Flotte, den Unbefleckten auf Casterly-Stein usw. Deshalb versteh ich nicht, warum sich gerade an dieser Folge, wo es sogar HALBWEGS passt so viele Fans aufhängen.
    Zuletzt geändert von HanSolo; 24.08.2017, 11:31.

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  • DefiantXYX
    antwortet
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Ich nehme mal an Drachen können locker um die 200 km/h schaffen (schneller auch nicht, weil Dany oben sitzt). Dann hätten wir nochmals 5 Std. Insgesamt also 18. Mit dem Schreiben der Nachricht, dem Dany/Tyrion-Dialog sagen wir nochmals 2 bis 3 Stunden. Mit anderen Worten unsere Helden mussten nicht mal einen Tag auf dem See ausharren. Etwa das Gefühl, dass rund ein Tag vergangen ist, hatte ich auch beim Schauen.
    Drachen sollen 200 km/h fliegen? Könnt sein, vielleicht im Sturzflug, ihr normaler Flugstil wirkt nicht all zu schnell.
    Aber: Schonmal bei 100 km/h den Kopf aus dem Autofenster gehalten? Ich habe schon auf dem Fahrrad bei 40km/h Probleme ohne Brille und auch bei sommerlichen Temperaturen wird es schnell frisch.
    Daeneris soll mehrere Stunden auf einem steinharten Drachen sitzen, sich festhalten, ohne Brille, ohne Kaputze, während der bei über 100km/h durch eiskalte Luftschichten (Winter has come) fliegt? Ernsthaft, nein. Von Drachenstein zum Festland, ok. Aber Drachen sind bestimmt nicht für Langstreckenflüge gemacht.
    Das ist eben das Problem der Serie, sie ist nicht mehr durchdachte. Rettung in letzter Sekunde, große Auftritte, das ist 0815 Serienkost.
    Daeneris hätte sich im Norden befinden müssen, vielleicht weil sie ahnt was passiert. Weil sie Jon doch glaubt und sich selbst davon überzeugen will. Vielleicht auch einfach weil sie es kann dank der Drachen und ihr Reich lieber mal auskundschaftet, statt nur in einer Festung zu sitzen. Keiner hätte gemeckert, wenn sie z.B. von Winterfell aus mal eben rübergeflogen wäre.
    Die Rohirim waren auch nicht sofort bei Minas Tirith, als das Leuchtfeuer leuchtete

    Zu den restlichen Punkten, die sehe ich ebenso weniger kritisch, habe ich zum Teil ja schon abgesprochen.
    Ja mein Gott, lasst die doch ne Kette haben.
    Lasst doch Benjen den Fokus auf Jons Flucht setzen, als auf sein eigenes Leben.Zwei Personen belasten ein Pferd auch ungleich mehr.

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  • HanSolo
    antwortet
    Nachdem die Folge die Fans anscheinend im Internet gespalten hat wie kaum eine, möchte ich mal zu den oft angekreideten Fehlern Stellung beziehen:

    - Der Teleporter
    Ich finde diesen bei Euros Flotte und den Unbefleckten bei Casterlystein auch extrem nervig. Hier hat man die Logik zwar etwas gedehnt, aber IMO bei weitem nicht so schlimm wie manche Kritiker meinen. Die Weißen Wanderer dürften nächste Folge bei Ostwacht die Mauer überqueren. Zwischen Ostwacht und der Mauer liegt auf der Karte nur ein kleines Sprüngchen. Sprich unsere "glorreichen 7" dürften nicht lange - maximal einen Tag - unterwegs gewesen sein. Für Gendry wohl kein Problem ohne Gepäck alleine in 5 Std zurückzulaufen. Raben können abhängig von der Rasse eine Durchschnittsgeschwindigkeit von zwischen 60 und 120 Stunden Kilometer erreichen. Sagen wir mal man hat das "schnellere Modell" genommen. Westeros ist jetzt nicht sooo groß (vergleichbar mit Europa), nehmen wir also an, zwischen der Schwarzen Festung und Drachenstein liegen um die 1000 km. Dann ist die Strecke in rund 8 Std errechbar. Mit Gendrys Lauf haben wir 13. Ich nehme mal an Drachen können locker um die 200 km/h schaffen (schneller auch nicht, weil Dany oben sitzt). Dann hätten wir nochmals 5 Std. Insgesamt also 18. Mit dem Schreiben der Nachricht, dem Dany/Tyrion-Dialog sagen wir nochmals 2 bis 3 Stunden. Mit anderen Worten unsere Helden mussten nicht mal einen Tag auf dem See ausharren. Etwa das Gefühl, dass rund ein Tag vergangen ist, hatte ich auch beim Schauen.

    - Drachentod
    Drogo lag gerade gerade eher passiv herum und ließ sich "besteigen". Gegrillt hat er zu dem Zeitpunkt nur die, die ihm zu nahe kamen, damit eben unsere Helden halbwegs in Ruhe aufsteigen können. Rhegar und Viserion sind stattdessen umhergeflogen und haben die Wiedergängerarmee aktiv angegriffen. Sprich als Nachtkönig sind die beiden gerade für mich das wichtigere Ziel als die Fliehenden, da die beiden gerade dabei sind meine Armee zu zerstören. Als dann die beiden verbleibenden Drachen nur noch fortfliegen, greift er zu Recht Drogo an, da Rhegar eben keine "Passagiere" hat. Viserion erscheint bei der Szene auch als würde er den (sicherlich magischen) Speer nicht sehen. Drogon schafft es dank Heldenbonus im letzten Moment auszuweichen.

    - Deus ex Benjen
    Benjen war bereits bei der Rettung von Bran und Meera "zufällig" zur rechten Zeit am rechten Ort. Sprich der Kerl dürfte die Armee der Weißen Wanderer beobachten. Klar, dass wenn es zur Schlacht dieser gegen Drachen kommt er nicht gemütlich weiter im Schnee rumhockt, sondern diese sich von der Nähe ansehen möchte. Wenn er dann auch noch sieht, dass sein Neffe in Gefahr ist, versucht er natürlich diesem das Leben zu retten. Es ging auch nie darum, dass auf dem Pferd kein Platz mehr wäre, sondern er sagt ausdrücklich "keine Zeit". Mit anderen Worten, er will die Verfolger aufhalten, dass dem Pferd mit Jon genügend Zeit bleibt abzuhauen. Auch hoffe ich, dass die Wiedergänge Benjen, der nicht gerade einen lebendigen Eindruck macht, nicht allzu viel anhaben können und er vielleicht doch noch einmal auftaucht.

    - Die Kette
    Ich schätze mal diese stammt von Hartheim. Es macht den Eindruck, dass die Weißen Wanderer mit ihren Wiedergängern telepathisch kommunizieren (man sah nie einen von ihnen sprechen). Dass Untote gemütlich unter Wasser spazieren können, hatten wir schon bei Fluch der Karibik 1. Sprich Befehl an Untote ins Wasser zu gehen den Drachen anzubinden, fertig.

    Die Folge war nicht perfekt. Man hätte 2, 3 weitere Hauptcharaktere metzeln können (der Cast ist e schon zu groß - höchstens man hat mit diesen noch etwas Wichtigeres vor) und sich dafür Jons Fast-Tod schenken. Man hätte die Wiedergänger weniger schwach darstellen können (erinnern an die Zombies wie "Walking Dead" oder die Orks / Goblins bei "Der Herr der Ringe"). Man hätte den Tod des Drachen emotionaler gestalten können. Und vor allem hätte man sich den dämlichen Winterfell-Plot (keine Ahnung warum Aryia dermaßen crazy drauf ist und Sansa Brienne wegschickt) schenken können. Das große Gebashe, welches aber tlw im Internet betrieben wird, halte ich allerdings auch für übertrieben. Halte die Folge auf Grund des extrem hohen Schauwertes und der Gänsehautszenen sogar für die zweitbeste der Staffel bisher.

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  • Souvreign
    antwortet
    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Sansa und Arya scheinen auch nach Wochen nicht miteinander geredet zu haben als das was man Onscreen gesehen hat. Das ist schon extrem lächerlich, zwei Schwestern sehen sich nach Jahren wieder, haben unglaubliches erlebt und reden nicht miteinander, sodass sich gravierende Missverständnisse ergeben. Es interessiert auch offenbar keinen was Bran gemacht hat und was er nun kann. Als hätten die alle 24/7 wichtige Aufgaben zu erledigen und keine Zeit für einen Plausch.
    Absolut. Sansa ist zwar die Regentin von Winterfell, aber auch diese Aufgabe wird sie in der eingeschneiten Burg nicht den ganzen Tag beschäftigen. Es ist schon sehr merkwürdig, dass sich die beiden Schwestern offenbar bisher nicht ausgesprochen haben, obwohl man in der Serienzeit jetzt schon Wochen aufeinanderhocken müsste. Das gleiche gilt für Bran. Da hat man schon ein Medium in der Familie und nutzt es nicht, bspw. um so etwas über Littlefingers oder Cerseis Pläne herauszufinden.

    Diese künstliche Drama in dieser Episode hat mich auch ziemlich aufgeregt, vor allem Aryas Verhalten. Wie es Fitz Lang geschrieben hat - so ein Konflikt hätte von langer Hand vorbereitet werden müssen und darf nicht zwischen zwei Folgen vom Himmel fallen. Als wüsste Arya mittlerweile nicht, wie die Welt funktioniert. Sansa ist in dem Ganzen noch die Vernünftigere von den beiden, stößt aber auf taube Ohren.

    Ich hoffe inständig, dass man diesen Handlungsstrang nächste Folge beendet. In Staffel 8 muss das nun wahrlich nicht mehr sein.

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  • DefiantXYX
    antwortet
    Sansa und Arya scheinen auch nach Wochen nicht miteinander geredet zu haben als das was man Onscreen gesehen hat. Das ist schon extrem lächerlich, zwei Schwestern sehen sich nach Jahren wieder, haben unglaubliches erlebt und reden nicht miteinander, sodass sich gravierende Missverständnisse ergeben. Es interessiert auch offenbar keinen was Bran gemacht hat und was er nun kann. Als hätten die alle 24/7 wichtige Aufgaben zu erledigen und keine Zeit für einen Plausch.

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  • Fritz Lang
    antwortet
    Je nun, was soll man dazu sagen?
    Gut, dass es im Norden reichlich hohl zugehen könnte, war bereits aufgrund der in der letzten Folge entstandenen Konstellation ein wenig zu erwarten, wenngleich einen die schiere Masse an Übertreibungen doch noch einmal staunend zurücklässt (nochmals getoppter Teleport; genau 1 Wight bleibt übrig; Redshirts; H.P. Baxters Speerwurf; Überleben im Eiswasser; Benjen ex machina; ob ich jetzt alles hab, weiß ich gar nicht mal). Selbst für Popcornkino-Verhältnisse dann doch etwas starker Tobak, der einem da aufgetischt wird.
    Mir persönlich hat es im Grunde aber dennoch recht gut gefallen dort oben: insgesamt recht rasant inszeniert, auch der ein oder andere gelungene Dialog...
    Und man darf für den nördlichen Arc bei allem Humbug auch nicht ganz vergessen: dass mit Tod und Wiederbelebung des Drachen eine relativ krasse Wendung eingebaut wurde.
    Daneben noch absurd humorig wie Sandor mal unvermittelt und völlig gaga auf den Gefangenen Zombie eintritt. Erinnerte mich im Übrigen auch an folgende Szene:

    Dazu dann noch sein ebenfalls hart zum Destruktiven neigender Kieferknackerwurf.
    So kennt man und so schätzt man ihn.

    Vom erzählerischen Standpunkt her sehe ich da noch wesentlich kritischer das Geschehen in Winterfell. Natürlich haben sie sich beim Schwesternzwist schon auch ein paar grundlegende Gedanken gemacht, sich whrs die bisherige Handlung angeschaut und überlegt: was könnte man machen? Die Ingredienzen dafür sind ja gewissermaßen da, und zwar durch die konträre Persönlichkeit der beiden Schwestern von Anfang an und die damit verbundenen Eifersüchteleien aus Kindertagen.
    Dennoch wirkt das Ergebnis wieder einmal vollkommen unausgegoren. Noch 2 Folgen und nur minimal wenige Dialogszenen zuvor lag man sich in einer sehr guten und anrührenden Krypta-Szene in den Armen. Einmal mehr nimmt die Serie sich aber nicht die Zeit hier eine Entwicklung sauber und psychologisch glaubhaft auszuarbeiten. Einmal mehr wirkt die Handlung an einer Stelle, wo ein ruhiges Tempo notwendig wäre, ziemlich abgehackt und holzschnittartig.
    Und wenn man schon diese Zeit und Ruhe aus anderen Gründen nicht hat, dann muss die Entwicklung zumindest anderweitig vorbereitet sein. Nur als Beispiel (woran man imho aber auch recht gut erkennen kann, dass das nicht von Anfang an so geplant war, sondern erst relativ kurzfristig erdacht wurde): Arya hätte dieser Brief oder zumindest dessen Inhalt schon vor ihrer Abreise nach Bravos erreichen müssen (über Tywin, Brotherhood oder Sandor). Statt einer bis jetzt ja eh relativ sinnlosen Todesliste hätte sie dann einen Groll auf ihre Schwester als quasi Lebenselexier mit sich herumgetragen, auf das dann ab und an mal wieder rekurriert worden wäre.
    Dann hätte das aktuelle Geschehen vielleicht auch eher einen tieferen Sinn ergeben. Einmal mehr schade, dass nun alles an dieser Stelle relativ aus dem Hut gezaubert wirkt.

    War sonst noch was wichtig? Richtig, Händchenhalten im Flauschefellbett. Da kann es für Jon nur heißen: Careful Lad! She´s a Hearteater

    Trotz der eher entgeisterten Stimmung hier rufe ich (auch mich selbt) zur Räson und sage: Das Finale steht vor der Tür!
    Gruß
    FL

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  • DefiantXYX
    antwortet
    Zitat von human8 Beitrag anzeigen
    Und bei diese Aktion hinter der Mauer war auch bestens dafür gemacht und Jorah und der Rotschopf hätten da auch sterben sollen.[/SIZE][/FONT]
    Ich denke hier hat die Serie ein Problem. Soweit ich weiß ist das Ende von GoT bekannt und man braucht daher wohl einige Charaktere noch. Mit dem Rotschopf Tormund würde bereits jetzt der komplette Strang um das Freie Volk enden, alle anderen sind absolut unbekannt und austauschbar.
    Auch für Jorah vermute ich gibt es einen finalen Plan. Ihm diese Krankheit zu geben, um ihm dann heilen zu lassen, nur um relativ sinnlos bei dieser Aktion zu sterben, wäre äußerst dämlich. Er darf sich sicherlich noch für seine geliebte Daeneris opfern.
    Auch der Hund darf wohl nicht sterben, denn sein Duell mit seinem Zombie-Bruder dürfte auch schon geplant sein. Den hat man diese Staffel noch gar nicht gesehen, oder? Schade eigentlich.
    Die Serie schafft es auch kaum neue Charaktere ins Spiel zu bringen und diese bedeutsam zu entwickeln und zu integrieren. Die dornischen Charaktere, Euron, Lords der Nordens...alle austauschbar, langweilig, eindimensional. Ohne Martins Vorlage ist GoT einfach Standardkost und lebt von einer perfekten Einführung, einen interessanten Setting und etablierten Schauspielern, die ihre Rollen einfach gut beherrschen.

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  • human8
    antwortet
    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Du meinst sowas wie ein bislang nahezu unbesiegbarer Drache, der einfach so vom Himmel geholt wird, noch dazu einfach nur per Speerwurf?
    Stimmt schon, eigentlich sind nur Redshirts gestorben, sodass das ganze sich schon eher nach Star Trek anfühlt. Bei GoT muss eigentlich schon mehr passieren.

    Genau, und deswegen braucht diese Staffel einen Schocker, also es müssten mal zwei wichtige Charaktere sterben.
    Und bei diese Aktion hinter der Mauer war auch bestens dafür gemacht und Jorah und der Rotschopf hätten da auch sterben sollen.


    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Die Untoten haben einfach die Ruhe weg und sehen wohl überhaupt keine Gefahr in den Lebenden.


    Ja, das stimmt. Der König und seine enge Gefolgschaft sind wirklich die Ruhe selbst.
    Mich würde mal interessieren, ob die überhaupt miteinander irgendwie kommunizieren. Woher wusste der eine Untertan ,dass er dem König den Speer reichen soll ?

    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
    Warum zufällig?
    Als eine Art Weißer Wanderer hat er wohl auch besondere Fähigkeiten und beobachtet die anderen wohl permanent. Er war wohl absichtlich irgendwo in der Nähe und hat eben dann eingegriffen, als es nicht mehr anders ging. Für mich passt das schon halbwegs, auch dass es ihm nur darum geht Jon zu retten und nicht auch noch zu fliehen. Wozu auch, er kann die Mauer nicht passieren und ist verdammt in der Eiswüste umher zu irren.
    Diesbezüglich gibt es eine auch eine Theorie
    In der 6. Folge der 7. Staffel von Game of Thrones wurde es für Jon Snow wieder einmal gefährlich. Doch woher wusste [Spoiler], dass er in Schwierigkeiten steckt?


    Und wenn man sich dieses Schwert ganz genau anschaut, dann öffnet sich da meiner Meinung nach auch ein Auge. Das Schwert lag ja schon verdächtig vor der Linse, als wäre es Hinweis.

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  • Martok01
    antwortet
    Ich fand die Folge zwar ganz unterhaltsam und ich werde die Serie auch weiter gucken aber irgendwie hat die Serie das gewisse etwas verloren. Ich kenne die Bücher nicht aber selbst mir ist schon aufgefallen das die Serie sich immer mehr vom Ursprung entfernt. Die ersten 3 Staffeln waren echt Top und dann hat sich die Serie immer mehr zur Standard Serie entwickelt. Die Hauptcharaktere sind unbesiegbar, diese beinahe Tode von wichtigen Charakteren werden auch langsam lächerlich und es passiert auch nichts unvorhersehbares mehr.

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