GoT[706] "Jenseits der Mauer" / "Beyond the Wall" -
SciFi-Forum
If this is your first visit, be sure to
check out the FAQ by clicking the
link above. You may have to register
before you can post: click the register link above to proceed. To start viewing messages,
select the forum that you want to visit from the selection below.
Angefangen hat die Folge ja noch recht gemütlich, aber die Handlung fand ich trotzdem recht spannend und die Dialoge bei der "Wanderung" interessant. Dann auf einmal wurde es sehr spannend und fesselnd. Die Armee der Toten, die Weißen Wanderer und der Nachtkönig waren schon sehr imposant. Auch die Einkesselung und die Kämpfe wurden sehr spannend umgesetzt. Highlight war dann aber die Rettung der Eingeschlossenen durch Daenerys und ihre Drachen. Extrem bitter fand ich hierbei der Tod des Drachen und noch bitterer war der Umstand das dadurch der Nachtkönig eine sehr mächtige Waffe bekommt!
Von mir bekommt die Folge starke fünf Sterne.
Die 6. Folge der Staffel war wieder sehr spannend. Balish versucht zwischen Sansa und Arya zu integrieren, was auch relativ schnell auf fruchtbaren Boden stößt, denn so richtig grün sind sich die beiden Schwestern nie wirklich gewesen. Was er sich davon allerdings verspricht bleibt mir ein Rätsel. Normalerweise ist er recht clever, wenn es darum geht, einen Vorteil für sich herauszuschlagen. Allerdings scheint mir sein Handeln eher unbesonnen und nicht wirklich nachvollziehbar. Würde er Sansa heiraten, wäre er zwar Lord des grünen Tals und von Winterfell, allerdings gibt es da noch Cersei, Dani, die Eisenmänner und die weißen Wanderer. Er würde damit nicht mal ansatzweise in die Nähe des Eisernen Thrones gelangen. Er könnte natürlich auch vorhaben Sansa, nachdem er sie geheiratet hat, umzubringen und sich dann an Dani heranmachen. Zuzutrauen wäre es ihm allemal.
Die Schlacht hinter der Mauer war beeindruckend, dies lässt sich aber für alle Kämpfe in GoT sagen. Und als Dani mit ihren Drachen Jon und seine Mitstreiter zur Hilfe eilt, sah sie in ihren Klamotten aus wie eine Eisprinzessin. Zu jeder Wetterlage das passende Outfit.
Ein sehr dramatischer Moment war natürlich der Tod des Drachen und seine Wiederbelebung durch den Nachtprinzen. Sicherlich wird er kein Feuer speien sondern Eis. Mag sein, dass die Wiederkehrer nicht schwimmen können - der Wiederkehrer-Drache wird allerdings keine Schwierigkeiten haben, die Mauer zu überqueren.
Etwas überrascht hat mich dann doch, dass Jon das Knie vor Dani gebeugt hat. Ich dachte der Norden wäre so autonom und unbeugsam. *Schleimer*
Eine tolle Folge und es war wieder einmal sehr schön den Nachtprinzen und seine Meute Wiederkehrer in Aktion zu erleben.
Die Charaktere lernen mit der Serie mit. In Staffel 1 glaube man noch, jeder der nördlich der Mauer stirbt wird zum Wiedergänger. In Staffel 5 sah Jon dann bei Hartheim, wie der Nachtkönig die Gefallenen wiederbelebt. Wie weit die Reichweiter der Weißen Wanderer beim Wiederbeleben ist, wird allerdings nie gesagt.
Noch mal eine Frage zur inneren Logik. Als der Whitewalker getötet wurde zerfielen die Zombies die er gemacht hatte.
Aber hieß es nicht früher in der Serie das jeder der dort oben stirbt zum Zombie wird und verbrannt werden muss ?
Es gab schon so viele Folgen, aber ich meine mich daran zu erinnern.
Man scheint sich das ein oder andere von den Star Wars-Prequels abzugucken. Die Beziehung von Dany und Jon etwa ähnelt der Beziehung zwischen Anakin und Padme: attraktive Menschen gucken sich schmachtend in die Augen = Liebe.
Ganz SO schlimm ist es nicht imo, schon bevor sich die beiden begegnen, hört Daenerys von seinem Werdegang. Vom Bastard-Lümmel bei der Nachtwache zum König des Nordens, der nebenbei quasi die Wildlinge "integriert" hat. Ein self-made man, für viele Frauen sicherlich nicht gerade abstoßend. Außerdem zeigt er Mut, als er sich zu ihr nach Dragonstone begibt, nicht einfach vor ihr kuscht und die Sache selbst in Hand nimmt, als es darum geht, einen Untoten zu fangen (ob es ne gute Idee war, sei dahingestellt).
Des Weiteren gibt's kein Rumgeheule (mimimi bin der beste Jedi, komme nicht weiter, Obi-wan ist schuld,...)
Auch sie hat einige Pluspunkte vorzuweisen, Befreiung von Sklaven z.B.
Ich hatte doch Recht, Folge 02x08, ab Minute 20 in etwa.
Tywin hat gerade Harrenhal verlassen, da trifft Arya Jaqen. Sie fragt zunächst wie lange der Tod dauert, Jaqen sagt dass es eben solange dauert wie es dauert. Arya will Tywin erledigen lassen, es bringt ihr dann aber nichts mehr, weil es zu spät wäre um Robb zu retten. Sie hätte Tywin sicherlich früher nennen können und es hätte geklappt, aber sie hat es zumindest noch versucht.
Ich glaube du verwechselst hier Buch mit Film. In der Serie ist es so wie Derek Vontanes gesagt hat. Deine Version war, glaub ich, in den Büchern.
Muss so sein, denn ich kenne diese Variante als Nicht-Buchleser auch nicht. In der Serie ist es doch imo so, dass Arya gleich Tywinn nominiert, aber Jaquen sowas in der Art sagt wie: "Nee, den mache ich nicht." bzw. es ist ihm zu schwierig, das Ziel zu hochkarätig, was auch immer.
Höh? Ne das ist nie passiert. Zuerst hat sie Jaquen nicht wirklich geglaubt und ihn testweise auf den Tickler angesetzt, dann kam die Sache mit Ser Armory Lorch, der sie an Tywin verraten wollte und erst im letzten Moment von hinten erdolcht wurde und als letztes benutzt sie die List Jaquen selbst zu nennen, damit dieser ihr hilft.
Müsste ich nochmal nachschauen, womöglich verwechsle ich da was.
Könnte sein, dass Arya Joffrey töten lassen wollte und dann sagte Jag'qen sowas wie "kein Problem, nur es dauert so lange wie es eben dauert". Sprich sollte er mal demnächst in der Hauptstadt sein, könnte er sich drum kümmern, was eine nicht definierbare Zeitspanne wäre, was Arya dann wenig sinnvoll erschien.
Womöglich wollte sie auch Tywin töten lassen, als sie durch den Brief erfuhr, dass dieser gegen Robb ausziehen will. Nur dann war er schon weg und auch für Jaq'qen nicht mehr sofort erreichbar. Ich werde es mal nachschauen bei Gelegenheit
Was Arya angeht, sehe ich das nicht so kritisch wie die meisten hier. Sie ist ein Textbuchbeispiel für Rollenverhalten. Wir alle tun es, manche mehr, manche weniger. Kurz erklärt: Eine Person kehrt nach lange Zeit in ein altes soziales Umfeld zurück und nimmt automatisch wieder die Rolle ein, die sie damals darin gespielt hat. Im Falle von Arya ist das eben die kleine Arya die ihre Schwester nicht ausstehen kann. Mir gefällt dieses Gezanke auch nicht besonders, aber psychologisch betrachtet ist das alles andere als ungewöhnlich.
Soweit ich mich erinnere hat Arya das versucht. Nur da Tywen extrem gut geschützt war sagte Jaq'gen, dass er es irgendwann tun würde, nur der Zeitpunkt blieb offen. Das hätte also nicht wirklich weiter geholfen. Von daher rückte sie davon ab und ihr neuer Plan war die Flucht.
Höh? Ne das ist nie passiert. Zuerst hat sie Jaquen nicht wirklich geglaubt und ihn testweise auf den Tickler angesetzt, dann kam die Sache mit Ser Armory Lorch, der sie an Tywin verraten wollte und erst im letzten Moment von hinten erdolcht wurde und als letztes benutzt sie die List Jaquen selbst zu nennen, damit dieser ihr hilft.
Absolut richtig dass sie, wenn sie wirklich lieber für ihre Familie gestorben wäre, statt ihre eigene Haut zu retten, mit dem Nennen von Tywins Namen den Krieg hätte beenden können. Insofert ist ihr Verhalten noch bescheuerter also ohnehin schon und wirkt einfach wie ein erzwungener "wir müssen in Winterfell einen Konflikt reinbringen" Plot.
Arya, die ohne weiteres den Krieg mit einem Attentat auf Tywin hätte beenden können, regt sich über einen Brief auf, den ein kleines Mädchen offensichtlich unter Zwang verfasst hat.
Soweit ich mich erinnere hat Arya das versucht. Nur da Tywen extrem gut geschützt war sagte Jaq'gen, dass er es irgendwann tun würde, nur der Zeitpunkt blieb offen. Das hätte also nicht wirklich weiter geholfen. Von daher rückte sie davon ab und ihr neuer Plan war die Flucht.
Gut möglich, dass Arya auch einfach nur bockig ist und Sansa nicht wirklich etwas tun will, aber das würde die ganz Winterfell-Handlung ziemlich überflüssig machen.
Die wahren Motive werden hoffentlich in der letzten Folge klar. Vielleicht testet sie Sansa? Während Sansa einfach nur Angst hat etwas falsches zu sagen, was sie schwach erscheinen lässt?
Trotzdem sollte man nicht mit spitzen Messern auf engster Distanz rumspielen und Personen bis aufs äußerste provozieren.
Die Beziehung von Dany und Jon etwa ähnelt der Beziehung zwischen Anakin und Padme: attraktive Menschen gucken sich schmachtend in die Augen = Liebe..
Wobei uns Gott sei Dank solche Dialoge wie "Ich mag den Sand nicht" oder "Also bist du blind vor Liebe?" noch erspart blieben.
Außer ein paar schmachtvollen Blicken in der letzten Folge sehe ich aber auch keinen großen Grund für ne Lovestory (und das sag ich als Jon/Dany-Shipper der ersten Stunde). Großartige Chemie konnte ich leider (noch) nicht erkennen. Da will man anscheinend nur den Fans einen Gefallen tun.
Einen Kommentar schreiben: