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GoT[803] "Die lange Nacht" / "The Long Night"

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    GoT[803] "Die lange Nacht" / "The Long Night"

    The Night King and his army have arrived at Winterfell and the great battle begins.
    Eine auf Überlänge gepresste Schlachtplatte - also ganz wie erwartet.

    Die Toten schaffen schnell Fakten - und radieren die Dothraki (trotz Flammenschwertern von Melisandre) innerhalb von Minuten aus. Danach folgt etwas, was voller Dunkelheit und eher schlechter Kameraführung unterzugehen droht: Die Schlacht von Winterfell.

    Natürlich erweist sich die Stark-Gruft als extreme Gefahrenquelle, weil der Nachtkönig auch diese Überreste wiederbelebt und damit Jagd auf Frauen und Kinder macht.
    Geärgert habe ich mich, dass auch dieses Mal vor allem nur entbehrliche Charaktere den Löffel abgeben: Edd, Beric Dondarion, Lyanna und Jorah Mormont. Der größte Verlust dürfte noch Theon sein, der Bran bis zum letzten Atemzug verteidigt und von ihm noch gesagt bekommt, dass er ein guter Mann ist. Melisandre überlebt die Schlacht zwar, entscheidet aber dahinzuscheiden, weil sie wohl zu lange gelebt hat?

    Wie die Sache ausgeht war mir in dem Moment klar, als Melisandre zu Arya "What do we say to the God of Death?" sagt.

    "Not today."

    Und so ist es Arya, die mit einem einzigen Stoß mit Littlefingers Dolch in die Magengrube des Nachtkönigs den "Großen Krieg" beendet. Drachenfeuer konnte ihm ja nichts anhaben. Ob der Nachtkönig ein Targaryen war?

    Sehr spannende Folge, ohne Zweifel. Aber reicht nicht an die Schlacht der Bastarde heran. Und für all den Aufbau der für die Untoten betrieben wurde, ging es es doch arg schnell mit ihnen zu Ende.

    Wertung, hm...wieder 4,5* weil der Schlachtverlauf zumindest spannend war. Wünschte nur, die Folge wäre so geschnitten worden, dass man mehr mitbekommt.
    28
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    25,00%
    7
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    42,86%
    12
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    14,29%
    4
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    14,29%
    4
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    3,57%
    1
    Zuletzt geändert von Ductos; 29.04.2019, 23:30.
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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    #2
    Die untote Bedrohung aus dem Eis, wegen der vor tausenden von Jahren mit vergessener Magie eine gigantische Eismauer errichtet wurde, die ich stets viel interessanter gefunden habe als die zankende Westeros C-Prominenz einfach ein ein paar Minuten abgefrühstückt..... Fast noch krasser als ich es befürchtet hatte...Ne.....

    Keine Ahnung ob das dann auch die Handlung von Buch 6 und 7 sein soll???

    Kommentar


      #3
      Ich fand diese ganze Schlacht-Folge ganz gut (und ich mag sonst keine Schlachten schauen). Ich mochte, dass man als Zuschauer immer mehr dachte: oh shit oh shit ohhhh... nach und nach alles flöten geht. eine ganze Armee von Reitern mit STILLE ausgelöscht, sehr beeindruckend.
      nur Ghost? der ist mitgerannt, ist der jetzt auch hinüber?
      Ich hatte irgendwie gehofft/geglaubt, dass das noch ne Rolle spielt, dass der Nightking ein Baby aufgenommen hatte?
      Ich freu mich, dass ich jetzt nicht noch 3 weitere Folgen Untote sehen muss.Die Story hatte mich nie ganz so eingenommen, wie die zwischenmenschlichen Intrigen im Rest der Welt.
      Schade, dass der Nightking nicht einmal etwas sagen durfte. Nur ein spöttisches Lächeln, dass Feuer ihm nichts anhaben kann.
      Brans Gesicht im Angesicht des Todes, herrlich ;D So eine emotionale Entgleisung hatte ich fast vermutet.
      sehr geliebt habe ich die sanften, stillen Szenen. Wie sich Thyrion und Sansa angeschaut haben, hui!!
      Aryia in der Stille der Festung.

      ich hab auch bedauert, dass ich oft vor lauter Dunkelheit nix erkennen konnte

      meine Fragen wie es weiter geht: gibts am Ende nur ne langweilige Schlacht um Westeros, das kanns doch nicht sein?

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        #4

        Ein sehr ansehliches Finale. Ganz den Erwartungen nach kinoreife Bilder, seht emotional und viel Gänsehaut. Die Schlacht wirkte von der Kameraführung etwas konvus. Das hat man z.B. letztens bei "Avengers: Endame", den HdR-Filmen aber auch einigen früheren GoT-Schlachten besser hinbekommen. Trotzdem, gerade gegen Schluss gaaaanz "großes Kino".

        Dass weniger gestorben sind als erwartet, kann ich verschmerzen. Sind ja noch 3 Folgen. Von dem her braucht man die meisten Hauptcharaktere noch. Trotzdem gab es etliche "schöne Tode".

        Dass Aryia am Ende den Nachtkönig killt, hätte ich nicht vermutet (oder erst bei dem "Nicht heute"-Dialog mit Melissandre - schöner Brückenschlag zu Staffel 1). Melissandres Ende hatte auch etwas poetisches an sich.

        Alles in allem bekam ich genau das, was ich erwartet habe: Einen spektakulären, wenn auch leider nicht ganz perfekten, Abschluss der Weissen-Wanderer-Handlung, der kaum Wünsche offen lässt. Nun kann das eigentliche Spiel der Throne enden:

        Schwache
        6 Sterne (GoT hätte es noch besser gekonnt)!

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          #5
          Nun, um es gleich loszuwerden:

          Well done, Arya!

          Wurde Arya also zur Night-King-Slayerin. Unsere kleine Meisterassassine hatte ich in Punkto: "Wer erledigt den Nachtkönig?" echt nicht auf dem Zettel. Neben den üblichen Verdächtigen (Jon Snow, Dany, Bran) hätte ich eher noch in Richtung Sam oder Jaime getippt. Aber gut, es ist irgendwie passend, dass der Dolch, der in Season 1 (fast) alles ins Rollen brachte, auch die Geschichte beendet - bzw. es wäre so, wenn dies das Ende der Serie wäre. Und was lernen wir für die Statistik? Der Nachtkönig war zwar immun gegenüber Drachenfeuer, aber guter, ehrlicher valyrischer Stahl machte ihm den Garaus.

          Vornweg: Ich gebe der Folge 5 Sterne. Die Schlacht ist ohne Frage episch und dürfte auch der Höhepunkt der Staffel und der Serie sein, aber ganz zufrieden bin ich nicht.

          So ist die Folge optisch doch sehr, sehr dunkel. Das spart irgendwo Geld für Effekte, aber gleichzeitig wirkt die Schlacht dadurch kleiner, als sie eigentlich ist. Da hatte Game of Thrones meiner Meinung nach schon optisch spannendere Schlachten, allen voran die Schlacht der Bastarde oder der Dothraki-Sturmangriff auf die Lennister-Armee in der letzten Staffel. Natürlich ist der Kampf packend inszeniert mit dem langsamen Beginn und den immer verzweifelteren Kämpfen, aber irgendwo verliert man durch den Fokus auf die Einzelkämpfe irgendwie den Überblick. Das mag hier beachsichtigt sein, ist mir aber zu konfus gewesen.

          Taktisch ist dies auch sicherlich ein Musterbeispiel an Fehlentscheidungen. Die Dothraki in einen Sturmangriff in die Dunkelheit gegen einen nicht aufgeklärten Gegner zu schicken war schon extrem dumm - und nur Futter für die Untoten-Armee. Klar, es ist schon schockierend, wenn die Truppe, die noch vor kurzem mit den Lennister-Soldaten den Fußboden aufgewischt hat, in einer knappen Minute komplett niedergemacht wird, aber es wäre besser gewesen, die Truppe für einen Flnakenangriff zurückgehalten zu haben. Außerdem muss man sich die Frage gefallen lassen, warum dann die Infanterie so viel länger gegen die untoten Massen aushält. Genauso dumm ist, dass man nach dem Rückzug nach Winterfell nicht sofort die Mauern besetzt hat, so dass denn auf einmal Hektik ausbricht, als die Untoten noch einer kurzen Pause die Mauern berennen. Es war ja wohl zu erwarten, dass der Nachkönig seine Zombies dazu einsetzen wird, den Feuergraben mit der schieren Masse seiner Horde zu ersticken. Ach ja, der Rückzugsort Krypta erweist sich wie erwartet als Boomerang, da der Nachtkönig natürlich auch die dort begrabenen Toten auferweckt.

          Ansonsten ist der Blutzoll unter den namenhaften Figuren überraschend gering, denn es erwischt nur die B- und C-Prominenz. Als da wären:
          * Beide Mormonts. Schade um Little Bear, aber immerhin nimmt sie noch einen Untoten Riesen mit.
          * der letzten namenhafte Nachwachenbruder neben Jon und Sam, dessen Namen ich mir nie merken konnte
          * Barric Dondarion
          * Theon Greyjoy - wobei sein Opfer eigentlich schon fast wieder unnötig war
          * Melisandre - die noch kurz vor Beginn der Schlacht auftaucht, später den Tag retten darf (als sie den Feuergraben anzündet) und am Ende quasi Selbstmord begeht
          * ggf. ist noch Goldie in der Krypta gestorben, aber das kann auch eine Statistin gewesen sein.

          Tatsächlich hätte ich mit mehr bekannten Toten gerechnet. Vor allem Grauer Wurm war für mich auf Ableben programmiert und ich dachte, dass er sich opfern wird, um den Graben zu entzünden. Das hat dann aber Melisandre übernommen. Auch bei Sam dachte ich zweimal, dass es um ihn geschehen ist, aber er hat beide Male irgendwie überlebt. Ebenso überleben Sansa und Tyrion die Untoten in der Krypta.

          Richtig antiklimatisch ergeht es übrigens Jon Snow, der irgendwie gar nicht so recht zum Zuge kommt in der ganzen Schlacht und wie auch schon bei der Schlacht der Bastarde eher überlebt, als das er eine große Tat vollbringt, da er den Nachtkönig nicht erreicht und danach nur noch mit dem untoten Viserion Versteck spielt.

          Die Folge hat ja beinahe Spielfilmlänge, allerdings hat sie sogar einige Längen, denn meiner Meinung nach war Aryas fast zehnminütiges Katz und Maus Spiel mit eine handvoll Untoten in einer Halle von Winterfell geradezu antiklimatiscfh. Auch will er für mich nicht so recht passen, dass gerade immer noch hunderte Untoten über die Mauern fluten, aber in der Burg irgendwo fünfeinhalb Zombies über totenstille Flure schlurfen.

          Was bleibt sonst noch als Fazit zu ziehen?

          Die groß aufgebaute Bedrohung durch die Untoten wurde wie erwartet in einer großen, zugegebenermaßen epischen Schlacht entschieden. Tatsächlich würde dies sehr gut als Finale der Serie taugen, wenn man hieran nur noch eine Folge Epilog anschließen würde. Aber leider müssen wir uns jetzt noch zwei Folgen lang um das fast schon lästige Problem "Eiserner Thron" und Cersei kümmern. Und mal so gesagt: Selbst wenn die Manpower im Norden beinahe komplett vernichtet wurde, sollten die verbliebenen Aktivposten (zwei Drachen, Meisterassassine Arya, Hellseher Bran) eigentlich ausreichen, um mit Cersei und ihren 20.000 Goldkompanisten fertig zu werden.

          Sofern das Team "Gut" nach der Schlacht noch an einem Strang zieht, wohlgemerkt. Und gerade Danaeris dürfte sich hier zumindest für eine Folge zum Problem entwickeln, denn unterm Strich hat vor allem sie verloren. Ihre Dothraki wurden fast schon sinnlos geopfert, die Unbefleckten sind bis auf ein paar Mann ausgelöscht und mit Jorah ist einer ihrer engsten Berater gestorben. Außer ihrer beiden Drachen bleibt ihr nicht mehr viel. Kann gut sein, dass sie dadurch zu einer Übersrungsreaktion greifen wird, wass die Situation noch einmal verschärfen dürfte.

          Dennoch stellt es sich für mich aktuell so dar, als könnte die Beseitigung des Problems Cersei nach der Schlacht gegen die Untoten wie eine bessere Aufräumaktion wirken.

          Nun, warten wir also die letzten Folgen ab. Ich gebe hier wie bereits gesagt 5 von 6 Sternen und 8 von 10 Punkten.

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            #6
            Fand die Folge episch. Mich stört das Ende garnicht. Es ist alles so gekommen wie niemand es vorhergesehen hat. Arya ist Azor Ahai und wird am Ende auf dem Thron sitzen. Tyrion und Sansa haben sich verliebt. Jon und Dany werden sich gegenseitig kalt machen. Das einzigste was noch bisschen so gefehlt hat waren ein paar Tode vllt. von Brienne und Co aber das hat jeder gedacht bei ihrem Ritterschlag also auch gut das sie lebt. Der Nachtkönig war einfach cocky und hat bezahlt. Jetzt weiß man auch warum Arya so gepusht wurde die Staffeln davor. Mich ärgert nur das man es auch in die siebte Staffel noch reinpacken könnte und jetzt noch 10 Folgen wäre der Hammer aber naja.

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              #7
              Ich habe mir hier ein bisschen mehr erwartet, immerhin wurde an der Schlacht mehrere Wochen in der Nacht gedreht.
              ich hatte hier im Wohnzimmer alles dicht gemacht und trotzdem das Gefühl gehabt, vieles nicht mitbekommen zu haben, zu hektisch war mir die Kameraführung...

              Das die Dothraki mit ihren brennenden Schwerter so mir nichts Dir nichts in der Dunkelheit verschwunden sind, war noch mit eine der besten Szene... Arya beim Katz-und-Maus-Spielen mit den Untoten einfach klasse... ansonsten war vieles einfach zu dunkel...

              Lyanna Mormont hat gezeigt, das sie mehr Eier hat, als viele andere... ihr wurde ein starker Abgang gewährt...
              Jorah Mormont starb in den Armen der Angebeteten... nett, aber nicht überraschend...
              Theon Gaufreud durfte auch zum Abschied noch den Helden geben...

              Schade, das der Nachtkönig ohne eine Erklärung seiner Motivation draussen ist... aber vielleicht bekommen wir noch von Bran eine Erklärung wieso, weshalb, warum...
              "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

              "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

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                #8
                Zitat von WilliamT.Riker Beitrag anzeigen
                Es ist alles so gekommen wie niemand es vorhergesehen hat.
                Was hat niemand vorhergesehen? Das einzige was niemand vorhergesehen hat war das so viele vom Maincast überlebt haben.
                Schlacht um Winterfell war offensichtlich und ist auch wie vorgesehen gekommen.
                Feuer-Drache gegen Eis-Drache wurde erwartet und ist gekommen.
                Nachtkönig stirbt und WW werden besiegt wurde befüchtet und ist so gekommen.
                In der vorherigen Folge war ich sicherlich nicht der einzige der dachte, Frauen und Kinder in der Krypta? Da liegen Tote und der Nachtkönig kann die auferstehen lassen. Also auch nicht unvorhersehbar.

                Ansonsten wäre da noch, das es unvorhersehbar war, wie dämlich die Verteidigung aufgebaut war und das die Schlacht durch Dunkelheit und schnelle Schnitte völlig unübersichlich war

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                  #9
                  Zitat von Aramis Beitrag anzeigen

                  Schade, das der Nachtkönig ohne eine Erklärung seiner Motivation draussen ist... aber vielleicht bekommen wir noch von Bran eine Erklärung wieso, weshalb, warum...
                  Die hat er doch schon letzte Woche abgeliefert. Der NK wollte einfach alles Leben sowie jede Erinnerung, dass es mal existiert hat auslöschen, fertig.

                  So, zwischen Endgame und der Schlacht um Winterfell bin ich doch recht überrascht, wie "glimpflich" dieses Wochenende verlaufen ist. Allerdings war es mir auch oft etwas zu dunkel. Sapochnik ist ja ein Meister darin, Dinge zu verbergen, um budget-technische Unzulänglichkeiten zu verschleiern (man denke nur mal an den Geniestreich mit dem Tor in Hardhome)
                  aber hier erweist sich das als Segen und Fluch zugleich.
                  Taktisch war die Schlacht wie auch schon die Schlacht der Bastarde eine Nullnummer. Die Dothraki wurden völlig sinnlos verheizt und die Fußtruppen hätten auch eher hinter die Stadtmauern gehört. Die Mauern stehen da nicht ohne Grund, Leute! Ich kann mich nicht erinnern, dass Aragorn bei Helms Klamm oder Gandalf auf dem Pelenor die Truppen draußen vor der Stadt aufgestellt haben. Wieso auch? Es ist VÖLLIG BANANE!
                  Unbefleckte in Phalanxformation innen an jeden verdammten Flaschenhals, Dothraki mit ihren Bögen auf die Zinnen und los gehts. Der Rest hilft aus wo es geht.

                  Die Aktion mit dem Graben hätte man gleich zu Beginn machen sollen. Anzünden, und dann mit den Drachen die Reihen abfackeln. Garnicht erst sonst wohin in die Wolken fliegen...

                  Jetzt dürfte von den Dothraki, Unbefleckten und Rittern des Tals kaum noch was übrig sein. Ganz tolle Wurst.

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                    #10
                    Zitat von Wolf4310 Beitrag anzeigen

                    Was hat niemand vorhergesehen? Das einzige was niemand vorhergesehen hat war das so viele vom Maincast überlebt haben.
                    Schlacht um Winterfell war offensichtlich und ist auch wie vorgesehen gekommen.
                    Feuer-Drache gegen Eis-Drache wurde erwartet und ist gekommen.
                    Nachtkönig stirbt und WW werden besiegt wurde befüchtet und ist so gekommen.
                    In der vorherigen Folge war ich sicherlich nicht der einzige der dachte, Frauen und Kinder in der Krypta? Da liegen Tote und der Nachtkönig kann die auferstehen lassen. Also auch nicht unvorhersehbar.

                    Ansonsten wäre da noch, das es unvorhersehbar war, wie dämlich die Verteidigung aufgebaut war und das die Schlacht durch Dunkelheit und schnelle Schnitte völlig unübersichlich war
                    naja so ist es und eigentlich haben ja alle "verloren" wir haben sozusagen 2 Endings bekommen. Man kann es nicht allen recht machen und ganz ehrlich mit so ner Übermacht Armee hätte es niemand geschafft. So pervers wie die Fähigkeit vom NK ist, so eine Schwachstelle ist sie auch also alles easy.

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                      #11
                      Ach es kommt mir vor als sei es gestern gewesen, als man sich noch Filme sonst wo runtergeladen hat um möglichst früh mitreden zu können. Schiefes verschwommenes Bild, chinesische Untertitel, ein Kopf im Bild. Halt Moment, das ist über 10 Jahre her und stand eben nicht noch HD rechts oben in der Ecke?
                      Traurig aber wahr, GoT, die Serie aller Serien hat kein Budget für eine Schlacht, bei der man als Zuschauer nicht permanent versucht ist den Bildschirm an die Wand zu werfen, weil man einfach nichts erkennt.
                      - Dunkelheit, Verschwommenheit, wilde Kamerabewegungen, das ist einfach nur schwach und unbefriedigend. Leute, messt euch nicht selbst mit Helms Klamm, wenn ihr schon rein technisch 3 Klassen schlechter seid. Das es zu 90% nur Schlacht gibt ist die Folge grundsätzlich schonmal ruiniert.

                      Letzte Folge erweckte man noch den Eindruck, die Verteidiger hätten einen guten Plan, eine Strategie. Und was erleben wir nun?
                      Die Dothraki, die größte und stärkste Armee der Welt, um die so viel Trara gemacht wurde, wird verheizt wie man es nicht dämlicher machen konnte. Wtf, greifen der verhungerte Baratheons an oder was? Frontalangriff zu Beginn mitten in den Feind hinein, den man überhaupt nicht einschätzen kann. Wahnsinn!
                      Und wtf warum rennt Ghost mit denen vor und wir nie wieder gesehen. Hat der prinzipiell letzte lebende Schattenwolf, das Bannertier der Starks und treuer Begleiter Jons keinen größeren Wert als ein Fußsoldat, den man bei erster Gelegenheit verheizt? Ich habe ja eine kleine Hoffnung ihn wiederzusehen, aber bei diesen Serienmachern darf man damit nicht rechnen.
                      Dann passiert minutenlang einfach nur dämliches Gemetzel nach Schema F, von dem man wenig mitbekommt. Alles passiert nach einer gewissen Formel, sprich 3-4 gute Soldaten sterben, die Helden erschlagen dafür 10 Untote.Die Unbefleckten konnte man wenigstens noch erkennen, wo waren die Ritter der grünen Tals, die letzten Wildlinge, die Banner der Starks? Einfach nur Einheitsbrei.
                      Die Drachen greifen dann direkt ein, aber man weiß nicht so recht was sie treiben. Mal erledigen sie tausende Feinde, mal verschwinden sich für 10 Minuten. Die Rote Frau muss daher mal wieder ihre Talente beweisen. Sie war ein Highlight dieser Folge, wirkte ein wenig wie Gandalf, der nur wenn es gar nicht anders geht zu mächtigen Zaubern greift.
                      Schließlich folgt der nächste Moment, bei dem mein Kopf gerne den TV gerammt hätte. Die Untoten überqueren das Feuer (Überraschung!!!) und tatsächlich erst jetzt kommt einer auf die Idee die Mauern zu bemannen. Erneut WTF was hat man denn erwartet? Der Feind bringt sich selbst um? Die Feuer brennen ewig? Keine Ahnung. Von Öl oder sonstigem hat auch noch nie jemand was gehört, damit verteidigt man in der Regel Mauern ganz gut. Pfeilhagel vermisst man durchgehen, offensichtlich wollte man Pfeile sparen oder steht auf Nahkampf.
                      Sehr sehr nervig war auch Aryas Versteckspiel. Während draußen wohl alle zum Knoppas greifen und Pause machen spielt sie mit Untoten, statt zu kämpfen, wie es eine Minute zuvor noch getan hatte. Ok, sie war verletzt, entmutigt, hatte den Feind wohl unterschätzt. Ihren Part möchte ich mal noch so durchgehen lassen.
                      Zwischenzeitlich gibt es dann noch ein paar Drachenkämpfe aber ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was passiert ist. Ich sag nur so viel, alle 3 Drachenreiter sollten bei Ninja Warriors mitmachen. Sie haben eine derartige Griffkraft bei all den Manövern nicht vom Drachen zu fallen, das ist Wahnsinn.
                      David gegen Goliath, oder Lady Mormont vs den Riesen. Eine der wenigen besseren Szenen bei denen man auch mal sehen konnte was genau passiert. Ein Riese, sonst hatte die Armee nichts zu bieten. Beim Durchbruch der Mauer zeigte man noch erheblich mehr, jetzt war wohl nur Budget für einfach Soldaten da. Traurig!
                      Achja, zwischendurch sind mal 1-2 Nebenchars gestorben. Haldirs Tod war wesentlich bedeutsamer.
                      So langsam geht es dem Finale zu. Jon ist die ganze Folge ziemlich aufgeschmissen, aber warum sollte er auch permanent der alleinige Held sein? Das passt finde noch ganz gut. Als der Nachtkönig dann alle Untoten zum Leben erweckt nervte mich die Folge nur noch. Trotzdem wurde überall noch weitergemetzelt, nur die Helden blieben stehen und Sam überlebte 10 Minuten umringt und erdrückt von Untoten. Genau! Als hätte noch etwas Gemetzel gefehlt packte man auch noch die toten Starks in der Gruft aus, die jetzt auch problemlos Steinwände durchschlagen. Minutenlanges Gemetzel aber trotzdem stehen am Ende noch viele. Tyrion, einst ein Mann mit richtig Eiern im entscheidenden Moment verblasst diesmal vollständig und versteckt sich. SEhr traurig auch Varys, im Buch ein genialer Assassine, hier nur ein fetter Angsthase der aber auch wirklich gar nichts beiträgt.
                      Theons Part war ebenfalls gelungen. Passender Heldentod mit ein paar letzten Worten, hat mir gefallen.
                      Bran ach ja, viel wurde um ihn gerätselt. Alles Unsinn, er hat einfach nichts getan. überhaupt nichts! Kein Wargen, keine Erkundung, keine Ideen, nichts. Irgendwann ist er mal mit Krähen umhergeflogen, der Sinn hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht kommt da nächste Folge noch was.
                      Sehr traurig ist auch, dass kein weißer Wanderer mehr in Aktion tritt. Hier hätte man die Schlacht durchaus interessanter gestalten können, wenn zum Beispiel ein Held einen Wanderer erschlägt und somit viele Untote umfallen, sodass man sich neu formieren könnte. Nichts geschah dergleichen, sodass die Schlacht praktisch nach 15-20 Minuten entschieden war und die einzige Frage war: wer wird den Nachtkönig töten.
                      Arya, wer hätte es gedacht? Ich gönne es ihr natürlich, aber der Nachtkönig war auch nur ein arroganter Idiot, der durch einen einfachen Trick besiegt wurde.
                      Ende gut, alles gut. Ein paar Verluste gibt es zu beklagen, die Drachen dürften überlebt haben.
                      Bin gespannt ob der Voyager Effekt nächste Folge Eintritt. Die Guten sind erholt und plötzlich leben wieder tausende Soldaten, sodass man noch ernsthaft gegen Cersei ziehen kann.

                      Insgesamt war das eine ziemliche Enttäuschung. Die größte Schlacht der Seriengeschichte war eine Mogelpackung bei Dunkelheit und schlechter Sicht mit wenigen guten emotionalen Momenten. Taktisch war das ganze nicht nachvollziehbar und obwohl man in den Folgen 1-2 viel Zeit auf die Vorbereitung investierte wirkte alles unterm Strich so, alles hätte man hier in kürzester Zeit improvisieren müssen.
                      Tja und ich dachte immer ein paar Mann könnten Winterfell gegen eine Vielzahl von Angreifern verteidigen. Ich wüsste nicht wieso, die Mauern sind nicht wirklich hoch, das Tor nicht wirklich stabil. Naja, irgendwie musste ein paar wilde ohne Belagerungswaffen ja eine Chance haben.

                      Vielleicht schafft die Serie nochmal einen Endspurt mit viel Tragik und Emotion. Schlachten sind leider nicht ihre Stärke und der komplette Part um die Untoten war auch leider nie richtig temperiert. Entweder hatte man die Untoten vergessen, sie waren nahezu inaktiv oder sie waren übermächtig stark, sodass ein ernsthafter Kampf niemals Sinn machte.

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                        #12
                        Also ich fands gerade gut,dass die Schlacht ziemelich dunkel war und man nicht immer alles gesehen hat. Genau so siehts doh aus, wenn es draußen dunkel ist. Find ich gut, dass man das feeling dann so mitgegeben hat. Hat auch gut zum Thema „Tod“ gepasst. Ich fand auch, dass die Schnitte nicht ganz s schlimm waen wie viele behaupten. Ist halt Äktschn gewesen. Wenn man da elber im Kampf steht, schaut man sich auch hektisch um und bekommt niccht alles sauber und klar mit. Warum also nicht? Es geht ja auch darum, eher das Gesamte als Erlebnis rüber zu bringen und nicht darum, dass man jeden Schwerthieb und jede Gesichtsfalte dabei bis ins kleinste Bewegungsdetail sehen kann. Also ich fands echt gut gemacht, auch wenns hier und da Macken gegeben hat. Also optisch gesprochen. Der stille Teil mit den Lichtern der Dothraki fand ich ganz stark, echt tolle Idee. Die Szenen in der Luft mit den Drachen und dem Sturm dann drumherum kamen auch super beklemmend rüber. Persönlich nett fand ich auch die Szene, wo die Holzpalisaden endlich brannten und dann die Drachen draußen richtig loslegen konnten, ich finde das hat musikalisch und mit dem leicht positiven Tenor (endlich Gegenangriff) dann irgendwie ein kleines Befreiungsschläglein in der Anspannung gebracht, dss dann doch ziemlich episch rüberkam. Fand ich eben nett imho. ;P

                        Dass die Schlacht taktisch betrachtet ziemlich dämlich gewesen ist, haben ja hier schon einige ausgeführt. Aber anführen möchte ich, dass alle Fußtruppen sowieso nicht in der Burg Platz gehabt hätten, also draußen mussten sowieso welche sein. Was ich bisschen seltsam fand: Die Burgsteht ziemlich frei in der Landschaft rum und der Garten ist da einfach dran geklatscht. Dass die Masse der Toten erstmal die halbe Burg einnimmt, eh sie über die winzige Gartenmauer in den Garten kleckern, ist schon bescheuert. Selbst ohne Taktik müssten die dort viel eher rein kommen und dann stehen dort auch nur ein paar Bogenschützen vor dem Ziel, dass es zu verteidigen gilt. Ziemlich gaga das alles.

                        Ebenso gefiel mir der Bibliotheksteil nicht. War auch sehr unlogisch (viel zu ruhig) und hat mit seiner künstlichen Länge dann auch irgendwie die Spannung genommen. Und gar nicht ging ja, dass der Wolf wiedermal total missachtet würde. Erst groß in Szene setzen vor dem Angriff, dann aber nie wieder gesehen. Sehr schwach!

                        Im großen und ganzen aber gelungen, weil sehr stimmig gemacht. Und das fast die ganze Episode lang! Dagegen hat „Avengers - endgame“ nur sehr kurz mal episch ausgesehen, sonst war das hier deutlich besser, weil eben viel stimmiger! Bin optisch betrachtet beeindruckt.
                        Zuletzt geändert von cowboy bebop; 29.04.2019, 22:17.

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                          #13
                          was wollen alle immer von diesem blöden Wolf , die Folge war episch, man kann es nicht allen Recht machen, das war klar, es ist eine Serie, kommt mal runter.

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                            #14
                            Also ich fande die Episode einfach nur Klasse die musikalische Untermalung die einzelnen Charakter Szenen es hat einfach alles gepasst und ich fande es auch sehr passend das die Folge so dunkel war immerhin ist der Titel "die lange Nacht". Was ich nicht verstehen kann, wieso soviel was an der Taktik auszusetzen haben. Es hätte keinen sinn ergeben mit den Drothraki zu flankieren der Nachtkönig war auf seinem Drachen unterwegs und hätte die lange vorher gesehen und einen Teil seiner Armee einfach abspalten können, um die abzufangen von daher hat es schon sinn gemacht zuerst anzugreifen und zu versuchen möglichst viele Untote erstmal auszuschalten. Dann die Unbefleckten kämpfen am besten in Formation auf der Mauer oder im Innenhof wäre das nicht oder kaum möglich gewesen von daher macht es da auch sinn die draußen zu Positionieren. Und die Mauern absolut dicht zu besetzten macht auch keinen sinn, weil sich dann alle im weg stehen und sobald ein Soldat stirbt oder überrant wird fällt er in die anderen rein und man blockiert sich noch gegenseitig. Das einzige was man anmerken kann ist das die Artillerie wirklich schlecht positioniert war aber das war es dann auch. Und zu den Bögen es ist die Frage wiviele Drachenglas Spitzen überhaupt in der Zeit Produziert werden konnten.

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                              #15
                              Zitat von Prohmeteus99 Beitrag anzeigen
                              von daher hat es schon sinn gemacht zuerst anzugreifen und zu versuchen möglichst viele Untote erstmal auszuschalten.
                              Dafür hätte man auch erstmal die Katapulte und die Drachen einsetzen können, statt erst die Dothraki loszuschicken.

                              Wenn die Dothraki und die Unbefleckten keinen Platz in Winterfell haben, hätte man sie garnicht erst mitbringen müssen, das einzige was die gebracht haben waren mehr Untote für den Nachtkönig.

                              Die Mauer nicht dicht zu besetzen macht keinen Sinn. Steht pro Zinne nur ein Mann, hat man eine Lücke sobald ein Mann fällt.

                              Und auch im Hof oder in einem Torbogen kann man in Formation kämpfen

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