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Outlander

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  • human8
    hat ein Thema erstellt Outlander

    Outlander

    Outlander ist eine Fantasy, Historie, Sci-Fi, Romanze Serie von Ronald D. Moore. Die Serie basiert auf der Highland Büchern von Diana Gabaldon. Die erste hälfte der ersten Staffel lief schon (USA) und eine zweite Staffel wurde auch schon vom Sender Starz bestellt. Habe die ersten 8 Folgen bereits gesehen und kann sagen, dass die Darsteller, die Kulissen, die Kostüme und Landschaftsaufnahmen sich nicht vor einem GoT verstecken müssen.
    In Deutschland wird die Serie im Frühjahr bei VOX ausgestrahlt.

    Handlung:
    Claire Randall, eine Krankenschwester im Zweiten Weltkrieg, verbringt mit ihrem Mann Frank die zweiten Flitterwochen in Schottland. Aus Versehen reist sie durch einen alten magischen Steinkreis zurück ins Jahr 1743 - eine für sie unbekannte Welt - und muss sich von Beginn an behaupten. Durch ihre medizinischen Kenntnisse gerät Claire schon bald in den Ruf, eine Hexe zu sein. Aus der Not heraus ist sie gezwungen den jungen, schottischen Krieger Jamie Fraser zu heiraten, dem ebenfalls Gefahr durch Verfolgung, Verrat und Habgier droht. Claire steht zwischen zwei Männern und muss sich entscheiden: zwischen der Zukunft, in die sie gehört, und der Vergangenheit, in der sie lebt.
    Quelle : wikipedia


    Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=hkizwJUiVjA

    Trailer:


    Trailer auf Deutsch (Ich empfehle aber wie so oft den O-Ton) :
    https://www.youtube.com/watch?v=HhiMqM7UIPc

  • HanSolo
    antwortet
    Hab jetzt auch Staffel 4 zu Ende geguckt:

    04x01 "America the Beautiful" 4*
    04x02 "Do No Harm" 4*
    04x03 "The False Bride" 3*
    04x04 "Common Ground" 4*
    04x05 "Savages" 5*
    04x06 "Blood of My Blood" 4*
    04x07 "Down the Rabbit Hole" 5*
    04x08 "Wilmington" 5*
    04x09 "The Birds & The Bees" 6*
    04x10 "The Deep Heart’s Core" 4*
    04x11 "If Not For Hope" 4*
    04x12 "Providence" 4*
    04x13 "Man of Worth" 5*

    Durschnitt: 4,38

    Analyse:
    Der selbe Schnitt wie bei Staffel 3. Gefühlt würde ich sie sogar minimal darunter einordnen. Die erste Hälfte tumpelte einfach nur so vor sich hin. Es gab zwar kaum wirklich schlechte Folgen, aber auch kaum sehr gute. Nicht viel Spannendes ist passiert, recht viel Süßholzraspeln und die Zufälle (Murtagh, auch wenn ich es schön finde, dass er wieder dabei ist, als Schmied in Amerika) häufen sich noch mehr als beim Buch (wo Murtagh ab Anfang Buch 3 nicht mehr vorkommt). Die zweite Hälfte fand ich dann merklich besser. Der Part rund um Birennas Reise in die Vergangenheit konnte schon etwas. Vor allem das Wiedersehen mit Schottland und Lallybroch war hier schön, aber auch die spannende Handlung rund um Stephan Bonnet und die Vergewaltigung. Höhepunkt zwar hier klar Folge 04.09, wo es nicht nur eeeendlich zum ersten Sehen mit Jaime kommt, sondern auch der Cliffhanger, wo dieser Roger im Glauben er ist der Vergewaltiger angreift, sauspannend ist. Das letzte Drittel mit dem Versuch Roger vor den Indianern zu befreien, war dann ok. Kein Fingernägelbeißer, aber nettes "Abenteuerkino". Hoffe Staffel 4 wird mit den Regulatoren und dem aufkeimenden Unabhängigkeitskrieg wieder etwas spannender.

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  • human8
    antwortet
    Outlander ist die schwächste Serie, welche ich verfolgen tue, aber dennoch schalte ich jede Staffel wieder ein. Das Szenario ist ja auch interessant, die Darsteller überzeugend und die Locations und Kostüme sind wirklich gut. Es hapert aber immer wieder an den Drehbüchern. Praktisch in jeder Folge dieser Staffel schlug das "rein zufällig" Syndrom zu. Die Macher haben es sich halt sehr einfach gemacht und alles so positioniert, dass sich ständig Leute über den Weg gelaufen sind. Schuld daran ist sicherlich die Autorin der Bücher, aber als Drehbuchautor kann man die eine oder andere Korrektur ja vornehmen.
    Dachte, dass wir mit den Indianern ein paar interessante Geschichten bekommen, aber leider wurde nicht viel draus.
    Der Cliffhanger der vierten Staffel war auch etwas seltsam. Jamie soll eingezogen werden und Murtagh jagen ? Naja, dann findet er ihn halt nicht, wo ist das Problem ?

    Die vierte Staffel hatte für mich nur 3 Folgen, welche ich mit einem "gut" bewertet habe, und der Rest war halt nur "ok".

    Staffel 4 : 3,54*

    Staffel 1 : 3,66*
    Staffel 2 : 3,53*
    Staffel 3 : 3,65*

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  • Souvreign
    antwortet
    Zitat von human8 Beitrag anzeigen
    Mal ne Frage zu diesen Zeitportal.
    Jeder kann durchreisen ? Der Portal schleudert die Reisenden immer 202 Jahre in die Vergangenheit ? Die Zeitlinie A und B verlaufen immer parallel zueinander ?
    Das Portal scheint seine eigenen Gesetze zu haben. Denn Galis Duncan nutzt den Steinkreis rund 20 Jahre später als Claire, kommt aber zeitlich Jahre vor ihrer ersten Reise in der Vergangenheit an. Für Claire scheinen sich Start und Zielpunkt aber stets mit gleicher Geschwindigkeit durch die Zeit zu bewegen. Sprich: Das gute Jahre, was sie in Staffel 1 und 2 in der Vergangenheit verbringt, vergeht auch in ihrer Gegenwart Ende der 1940er Jahre. Und die 20 Jahre die sie in ihrer Gegenwart verbringt, vergehen auch in der Vergangenheit. Zum Rest kann ich nichts sagen, da ich noch nicht so weit bin.

    -----------

    Ich habe jetzt auch mit der 4. Staffel in der deutschen TV Ausstrahlung angefangen. Insgesamt ist das neue Setting erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Ausstattung wie immer üppig. Leider muss man Claire und Jaime in Folge 1 gleich wieder berauben lassen, damit sie nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen und somit auf der Front wieder Drama in die Serie kommt. Und Claire hat weiterhin nichts gelernt in Punkto Zeitreisen. So brutal und ungerecht die Sklavenhaltung war, sich in den Südstaaten zur Blütezeit der Sklavenhaltung in die dortigen Belange einmischen zu wollen, was schon extrem dumm und blauäugig. Immerhin hatte sie ja diesmal genug Zeit, sich auf die historischen Gegebenheiten vorzubereiten, Ähnlich intelligent, als würde ich ins Deutschland der späten 1930er Jahre zurückreisen und mich für die Belange der Juden stark machen...

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  • human8
    antwortet
    Und weiter gehts mit der sehr kleinen Welt.
    In Folge 6 taucht John Grey bei den Fraisers auf. Mit dabei hat er Jammies Sohn. War halt auf der Durchreise und schaute mal vorbei.

    In Folge 7 wird das ganze aber schon sehr absurd.
    Brianna reist durch das Zeitportal in die Vergangenheit, tut sich den Knöchel verletzten, und wird von keiner geringeren als Laoghaire aufgegabelt.
    Später landet sich auch in Lallybroch und lernt auch ihren Onkel Ian kennen.

    Roger, welcher Brianna in die Vergangenheit folgt, trifft auf den Schurken Stephen, welcher Clair und Jammie in den USA ( anderer Kontinent !) beraubt hat.
    Auf dem Schiff, auf welchem Roger angeheuert wurde, trifft er auf eine Frau mit ihrer Tochter, welche auch Mackenzie's heissen.
    Die Autorin der Bücher legt sich je nach Lust ihre Geschichte passend zusammen .

    Ich tippe mal darauf, dass Roger den Ring, welcher der Schurke von Claire geklaut hat, wieder an die rechtmässige Besitzerin, also Claire zurückbringt.

    Mal ne Frage zu diesen Zeitportal.
    Jeder kann durchreisen ? Der Portal schleudert die Reisenden immer 202 Jahre in die Vergangenheit ? Die Zeitlinie A und B verlaufen immer parallel zueinander ?

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  • HanSolo
    antwortet
    Bin jetzt auch bei Folge 5 und fand die letzten beiden Folgen wieder etwas spannender.

    Das Wiedersehen mit Murtagh lässt die Outlander-Welt zwar wieder verdaaaamt klein aussehen, aber es ist einfach schön einen Staffel-1-Charakter mehr wieder dabei zu haben (bisher wirkte Staffel 4 ja fast mehr wie ein Spin-off denn reguläre Staffel). Im Buch kommt Murtagh, glaube ich, nach der Schlacht um Colluden (also auch nicht mehr im Gefängnis in Staffel 3) nicht mehr vor. Eine Änderung, die ich verstehen kann, allerdings hätte man sie feinfühliger einbauen können und nicht Murtagh ZUFÄLLIG als Schmied treffen.

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  • human8
    antwortet
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Hab nun die ersten drei Folgen auf dt gesehen. Am Besten fand ich noch Folge 2 mit Jaimies blinder Tante, welche ihn zum Erben einsetzen mag und die Sklaven-Lynch-Handlung. Der Indianer-Geist-Teil in Folge 3 war recht mysteriös (war dieser anscheinend auch ein Zeitreisender, wenn der Schädel von ihm war), aber den Brienna-Part fand ich nicht wirklich gelungen. Vor allem der Heiratsantrag kam völlig aus dem Nichts (sind die beiden noch nicht mal ein Paar).

    Insgesamt erscheint mir Staffel 4 bisher recht träge. Keiner der Bögen hat noch wirklich an Fahrt gewonnen, es wird recht viel Süßholz geraspelt und ich vermisse einfach Schottland. Wenn die Geschichte mit Band/Staffel 3 zu Ende erzählt war, hätte man IMO danach einfach aufhören sollen. So wirkt die "Fortsetzung" bisher mehr wie langweiliges Blabla.
    Ich habe gestern die fünfte Folge gesehen und zum Glück wird die Handlung jetzt etwas interessanter.

    Spoiler
    Der Konflikt mit den Indianern, als auch der kommende Unabhängigkeitskrieg könnten richtig spannend werden.
    Ich habe es schon mal kritisiert, dass die Outlander Welt recht klein ist, so oft wie sich die Charaktere über den Weg laufen.
    Tja, und da die Welt schon so klein ist, hat sich Murtagh den Flecken auf der Erde ausgesucht, wo auch rein zufällig Jammie sich niedergelassen hat. Auch wenn das vielleicht so in der Büchern steht, hätte ich aus Drehbuchautor einige Dinge umgeändert, damit das ganze etwas glaubwürdiger ist.

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  • HanSolo
    antwortet
    Hab nun die ersten drei Folgen auf dt gesehen. Am Besten fand ich noch Folge 2 mit Jaimies blinder Tante, welche ihn zum Erben einsetzen mag und die Sklaven-Lynch-Handlung. Der Indianer-Geist-Teil in Folge 3 war recht mysteriös (war dieser anscheinend auch ein Zeitreisender, wenn der Schädel von ihm war), aber den Brienna-Part fand ich nicht wirklich gelungen. Vor allem der Heiratsantrag kam völlig aus dem Nichts (sind die beiden noch nicht mal ein Paar).

    Insgesamt erscheint mir Staffel 4 bisher recht träge. Keiner der Bögen hat noch wirklich an Fahrt gewonnen, es wird recht viel Süßholz geraspelt und ich vermisse einfach Schottland. Wenn die Geschichte mit Band/Staffel 3 zu Ende erzählt war, hätte man IMO danach einfach aufhören sollen. So wirkt die "Fortsetzung" bisher mehr wie langweiliges Blabla.

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  • HanSolo
    antwortet
    Letzte Woche startete Staffel 4. Hab mal die erste Folge gesehen. Allerdings werde ich es damit bewenden lassen, da ich dank des schottischen Akzents mir doch beim Verständnis sehr schwer getan habe und somit auf die dt Synchro warten werde.

    Was ich verstanden habe: Jaime und Claire bleiben in Amerika (wusste ich vorher schon). Fergus wird Vater. Und am Ende wird man überfallen. Zu Beginn sieht man auch wie Ureinwohner einen Steinkreis erbauen. Sprich dürfte auch in den künftigen USA ein Tor geben. Rechne also mit einem Wiedersehen mit Tochter Brienna. Schätze mal der kommende Unabhängigkeitskrieg wird weiters Thema dieser bzw folgender Staffeln sein.

    Jetzt nicht sonderlich spekakulär, aber alleine das Wiedersehen mit den Charakteren ist nett (auch wenn mir Schottland, Lallybroch und die ganzen McKanzies etc schon fehlen).

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  • human8
    antwortet
    Season 4 first look Trailer :
    Zuletzt geändert von human8; 31.07.2018, 10:12.

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  • Commander Crichton
    antwortet
    Stafffel 3:

    The Battle Joined 4
    Surrender 5
    All Debts Paid 4
    Of Lost Things 3
    Freedom & Whisky 4
    A. Malcolm 3
    Crème De Menthe 3
    First Wife 4
    The Doldrums 4
    Heaven and Earth 4
    Uncharted 2
    The Bakra 4
    Eye of the Storm 3

    Durchschnitt: 3,62

    Beste Folge: Surrender
    Schlechteste Folge: Uncharted

    Fazit: Die dritte Staffel von Outlander erzählt meiner Meinung nach eine große, teilweise ausufernde Geschichte mit viel Potenzial. Diese Geschichte wird total unglaubwürdig umgesetzt und basiert zum großen Teil auf Zufälligkeiten, die kein Zuschauer der Serie ernsthaft abnehmen kann. Die Liebesgeschichte Claire-Jaimie wird mit der Zeit immer uninteressanter und repetitiver. Am besten hat mir der Nebenhandlungsstrang um Brianna und Roger gefallen. Wenn die vierte Staffel so weiter geht wie die dritte, sehe für die Qualität der Serie schwarz.

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  • HanSolo
    antwortet
    Hab letztes Wochenende die verbleibenden Folgen "Outlander" geschaut:

    The Battle Joined 6*
    Surrender 5*
    All Debts Paid 5*
    Of Lost Things 4*
    Freedom & Whisky 4*
    A. Malcolm 4*
    Crème De Menthe 4*
    First Wife 5*
    The Doldrums 4*
    Heaven and Earth 4*
    Uncharted 3*
    The Bakra 5*
    Eye of the Storm 4*

    Durchschnitt: 4,38

    Nachdem ich bisher von Staffel 3 nicht mehr sooo begeistert war, setzt sich der Abwärtstrend bei den letzten Folgen fort. Die "Outlander"-Welt wird einfach viel zu klein. So erscheint es geradezu lächerlich, dass Jaime auf der selben Insel wie Claire strandet. Dann, dass auch noch Gale, Jaimes Gefägnis-Freund, die Seherin samt Bruder in Jamaika sind, sind auch grooooße Zufälle. Die vorletzte Folge mit Gale als neue Schurkin fand ich sogar recht spannend, allerdings wird dies im Finale wieder viel zu schnell abgehandelt (und auf einmal ist Gale auch noch die Leiche, die Claire in der Jetztzeit untersucht hat, wieder sooooo ein Zufall). Das mit dem Portal und dem 200 Jahre alten Kind (Brianna) wirkte schon fast trashig und passt eher zu Serien der 80er und 90er. Auch scheinen sich Mr. Willoughby und die Seherin binnen einer Nacht so zu verlieben, dass sie den Rest ihres Lebens zusammen verbringen wollen (oder kannten sie sich bereits in Edinburgh?). Dazu nimmt das Schmachten immer mehr Überhand. So viel wie in Staffel 3 haben Jaime und Claire als sie frisch verliebt waren nicht rumgeturtelt.

    Der Schiffsbruch am Ende in Amerika macht auch nur bedingt Lust auf mehr. Klar kann man nun gerne ne halbe Staffel oder so in Amerika bleiben (wie damals in Frankreich auch), aber "Outlander" gehört IMO nach Schottland und würde viel von seiner Atmosphäre sonst einbüßen. Dazu kommt, dass Staffel 3 im Grunde alle wichtigen Fragen beantwortet hat (Schlacht von Culloden, Randal tot, Claire zurück bei Jaime, nun auch Gale endgültig tot), dass es nicht zwingend sechs weitere Staffeln benötigen würde (sofern man alle Bücher plus das noch erscheinende verfilmt).

    Der Gesamtschnitt ist mit 4,62 noch sehr hoch und ich überlege mir die Serie sogar auf DVD zuzulegen (Band 1 hab ich ja schon). Allerdings hoffe ich, dass sich der Abwärtstrend von Staffel 3 nicht weiter fortsetzt. Sonst hätte man vielleicht besser aufhören sollen, solange es noch schön ist.

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  • Commander Crichton
    antwortet
    Staffel 2:

    Through a Glass, Darkly 4
    Not in Scotland Anymore 3
    Useful Occupations and Deceptions 3
    La Dame Blanche 5
    Untimely Resurrections 3
    Best Laid Schemes 4
    Faith 5
    The Fox’s Lair 4
    Je Suis Prest 4
    Prestonpans 5
    Vengeance Is Mine 4
    The Hail Mary 4
    Dragonfly in Amber 5

    Durchschnitt: 4,07

    Beste Folge: Dragonfly in Amber
    Schlechteste Folge: Not in Scotland Anymore / Useful Occupations and Deceptions

    Fazit: Rein rechnerisch eine leichte Steigerung zu Staffel 1. Die erste Hälfte in Frankreich fand ich allerdings eher mau. Später in Schottland zog die Handlung zum Glück wieder an und das Staffelfinale war dann - so wie es sein soll - sehr gut.

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  • HanSolo
    antwortet
    Vielleicht auch kurz zur Folgen/Staffel/Gesamt-Bewertung, jetzt wo ich die Folgen noch frisch im Gedächtnis habe:

    Staffel1:

    Sassenach 4*
    Castle Leoch 4*
    The Way Out 5*
    The Gathering 4*
    Rent 4*
    The Garrison Commander 5*
    The Wedding 5*
    Both Sides Now 5*
    The Reckoning 4*
    By the Pricking of My Thumb 4*
    The Devil’s Mark 6*
    Lallybroch 4
    The Watch 4*
    The Search 3*
    Wentworth Prison 6*
    To Ransom a Man’s Soul 5*

    Durchschnitt: 4,50



    Staffel 2:

    Through a Glass, Darkly 5*
    Not in Scotland Anymore 4*
    Useful Occupations and Deceptions 4*
    La Dame Blanche 4*
    Untimely Resurrections 5*
    Best Laid Schemes 5*
    Faith 6*
    The Fox’s Lair 5*
    Je Suis Prest 5*
    Prestonpans 6*
    Vengeance Is Mine 5*
    The Hail Mary 5*
    Dragonfly in Amber 6*

    Durchschnitt: 5,00


    Staffel 3:

    The Battle Joined 6*
    Surrender 5*
    All Debts Paid 5*
    Of Lost Things 4*
    Freedom & Whisky 4*
    A. Malcolm 4*
    Crème De Menthe 4*
    First Wife 5*
    The Doldrums 4*

    Durchschnitt: 4,56



    Analyse:
    Dass Staffel 2 mit 5,0 klar die bestbewertete Staffel bei mir ist, wundert mich nicht, zählt sie IMO insgesamt zu den besten Fernseh-Staffeln die ich kenne und kann es meiner Meinung nach locker mit Serien wie GoT aufnehmen. Interessant, dass Staffel 1 einen Deut schwächer als Staffel 3 bei mir bewertet ist. Vom Gefühl her, würde ich Staffel 3 als schwächer als 1 ansehen. Allerdings fehlen mir da noch vier Folgen, welche ich die nächsten Tage mal sehen werde. Insgesamt hat die Serie bei mir bisher einen beachtlichen Schnitt von 4,68, was ebenfalls verdammt hoch ist. IMO zählt "Outlander" klar zu den aktuell besten Serien (weshalb ich auch innerhalb von 3 Wochen 38 Folgen geguckt habe ).

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  • Souvreign
    antwortet
    Ich habe die ersten 3 Staffeln von Outlander auch verfolgt, hier aber bisher nicht kommentiert. Tatsächlich habe ich mal eher zufällig die erste Episode gesehen und fand das Szenario recht interessant. Eine junge Krankenschwester, die gerade den zweiten Weltkrieg überstanden hat, wird mittels Zeitreise ins Schottland des 18. Jahrhunderts versetzt. Die Prämisse fand ich interessant und die Schauspielerin von Claire recht gut, daher bin ich dabei geblieben.

    Um mal etwas zu den ersten drei Staffel in der Zusammenfassung zu sagen:

    Staffel 1 lebt natürlich vor allem von dem recht ungewohnten Setting und den Gegensätzen zwischen der selbstbewussten Claire und dem Frauenbild der Zeit. Sie kommt ja gerade frisch aus WW II und hat nicht miterleben müssen, dass die Frauen danach erstmal wieder rund zwei Jahrzehnte an den Held geschickt werden. Die Beziehung zu Jaime wird gut aufgebaut und das Setting im alten Schottland hat mir sehr gut gefallen - ich habe tatsächlich eine kleine Schwäche für das alte Schottland und habe gerne Filme wie Braveheart und Co. gesehen. Und trotz einiger schöner Momente bleibt das Szenario für Claire brandgefährlich. Wie auch immer - eine gute erste Staffel und ein guter Einstieg in die Serie.

    Staffel 2 gefiel mir tatsächlich ebenfalls besser als die erste. Das Frankreich-Szenario am Anfang ist sehr oppulent und ist eine echte Abwechslung. Wie Claire staunt man über das vorrevolutionäre Paris (Ok, bis 1789 sind es noch einige Dekaden.). Dazu kommt ein gehöriger Schuss Dramatik rund um Claires Fehlgeburt und Jaimes (erneute) Verhaftung. Die Rückkehr nach Schottland fühlt sich dann auch an wie ein nach Hause Kommen. Claire muss aber erleben, dass man die Vergangenheit ihr Ihrem Universum nicht ändern kann, da die Geschichte aus ihrer Sicht schon festgeschrieben ist. Daher drängt Jaime sie auch zur Rückkehr in Ihre Zeit, damit sie die Schlacht um Cullodden, das Ende der schottischen Freiheit und Jaimes Tod nicht miterleben muss - und in ihrer Zeit eine Perspektive hat.

    Staffel 3 fängt wiederum stark an, lässt dann aber leider stark nach. Die ersten Folgen, die uns zeigen, wie Jaime und Claire unabhängig voneinander in ihrer Zeit zurecht kommen müssen, gefielen mit sehr gut. Claire wird in den USA der 1950er und 60er Jahre eine erfolgreiche Ärztin - und Jaime wird nach Cullodden gefangen genommen und schlägt sich danach mehr schlecht als recht durchs Leben, bevor er einen Gönner trifft und einer (mehr oder weniger) ehrlichen Arbeit nachgeht. Dann findet Claires Tochter (die sie mit Jaime noch kurz vor ihrer Rückkehr gezeugt hat) mit ihrem neuen Freund bei einem Schottland-Trip heraus, dass Jaime überlebt haben muss - weswegen Claire sich dann dazu entschließt, zu ihn zurückzukehren.

    Das Wiedersehen finde ich noch ganz gut, allerdings fangen für mich danach die Probleme an. So werden die folgenden Ereignisse in der Karibik am Ende doch absurd unrealistisch. Zunächst einmal nimmt man Claire und Jaime ihr Alter absolut nicht ab. Beide sind jetzt eigentlich Mitte/Ende 40, sehen aber noch aus wie Ende 20. Da wirkt die dezent ins Haar der Claire-Schauspielerin gefärbte graue Strähne eher unfreiwillig komisch. Vor allem bei den Sex-Szenen sind beide körperlich noch sehr frisch - unrealistisch frisch, bedenkt man, was vor allem Jaime schon alles durchmachen musste (schwere körperliche Folter, mehrjährige Kerkerhaft im 18. Jahrhundert). Dann kommen in der Karibik unglaubwürdige Zufälle zusammen. Dass Claire den Sprung von dem Schiff in Meer noch überlebt, war ja noch halbwegs glaubwürdig, da eine Ortskundige an Bord ihr gesagt hat, dass die Strömung sie an den Stand tragen würde. Dass aber Jaime kurz darauf an genau diesem Strandabschnitt anlandet, was schon ganz großes Glück. Dann trifft man aber nicht nur die vermeintlich als Hexe verbrannte Zeitreisende aus der ersten Staffel wieder, nein auch Jaimes Gönner taucht auf der Insel auf und am Ende entpuppen sich Knochen, die Claire in ihrer Zeit als Ärztin in den 1950ern einmal auf ihrem Tisch hatte ebenfalls als ihr Werk. Und zu guter letzt überlebt Claire noch einen zweiten Schiffbruch. Nein, das waren mir viel zu viele Zufälle.

    Letztlich werde ich aber weiter dranbleiben, was aber vor allem an den guten Schauspielern liegt.

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