Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[501] "Die unüblichen Verdächtigen" / "Unusual Suspects"

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    [501] "Die unüblichen Verdächtigen" / "Unusual Suspects"

    Buch:
    Vince Gilligan

    Regie:
    Kim Manners

    Darsteller:
    Mr. X (Steven Williams) [Gunter Schoß]
    Byers (Bruce Harwood) [Udo Schenk]
    Frohike (Tom Braidwood) [Lothar Mann]
    Langly (Dean Haglund) [Frank Schröder]
    1st SWAT Cop (Stuart O´Connell)
    Assistant Director Skinner (Mitch Pileggi) [Norbert Gescher]
    Detective Munch (Richard Belzer)
    Hacker Dude (Eric Knight)
    Ken Hawryliw (Ken Hawryliw) [Jürgen Wolters]
    Officer (Glenn Williams)
    Susanne Modeski (Signy Coleman) [Anke Reitzenstein]
    SWAT Lieutenant (Chris Nelson Norris) [Olaf Reichmann]

    Inhaltsangabe:
    Das Jahr 1989. Ein SWAT Team (Special Weapons and Tactics) stürmt ein dunkles Lagerhaus, auf den Gängen sieht man überall große Blutflecken. Dort finden die Beamten den nackten, paranoid wirkenden Mulder auf dem Boden liegend. Plötzlich geben sich die Lone Gunmen, Langly, Frohike und Byers, aus ihrem Versteck zu erkennen. Byers wird von Detective Munch aufgefordert eine Erklärung für diesen Vorfall abzugeben, der versucht daraufhin zu rekonstruieren was passiert ist.

    Die Geschichte begann auf einer Computermesse; dort trifft Byers eine Frau namens "Holly", die ihm erklärt ihr psychopathischer Ex-Freund hätte ihre Tochter entführt. "Holly" gibt Byers eine Internet-Adresse, die ihre einzige Hoffnung sei ihre Tochter zu finden. Byers "hackt" sich nun in den den Computer der Regierungsbehörde, wo er den Namen von "Hollys" Tochter, Susanne Modeski, eintippt. Der Computer zeigt ihm daraufhin ein verschlüsseltes Dokument. Frohike, der einen Stand weiter sitzt, erklärt sich bereit beim Entschlüsseln des Dokumentes zu helfen.

    Als "Holly" Mulder auftauchen sieht identifiziert sie ihn als ihren Ex-Freund. Frohike und Byers nähern sich Mulder und stellen dabei fest, daß er ein FBI-Agent ist. Kurz danach ist "Holly" verschwunden, Frohike und Byers bitten daraufhin Langly sich in den zentralen FBI-Computer zu "hacken", in der Hoffnung einige Informationen über Mulder zu finden. Langly hat auch Erfolg bei seiner Aufgabe, dabei stellen sie allerdings fest, daß "Holly" in Wirklichkeit Susanne Modeski ist, die im Zusammenhang mit einem Bombenattentat auf ein FBI-Labor gesucht wird bei dem vier Menschen ums Leben gekommen sind.

    Plötzlich kommt Susanne Modeski in Byers Motelzimmer, sie erklärt die Story über sie wäre gefälscht, gibt aber zu die Geschichte über ihre Tochter selbst erfunden zu haben - ein verzweifelter Versucht an das verschlüsselte Dokument im Klartext zu kommen. Sie erzählt ihnen, die Regierung würde ein geheimes Experiment durchführen, bei dem die amerikanische Öffentlichkeit einem Paranoia verursachendem Gas ausgesetzt wird - ein Experiment bei dem sie selber unwissentlich mitgeholfen hat.

    Das verschlüsselte Dokument enthält die Adresse eines Lagerhauses, in dem das Paranoia verursachende Gas gelagert wird. Außerdem findet sich in dem Dokument ein Hinweis auf einen Überwachungssender, den Modeskis Zahnarzt ihr in einem Zahn implantiert hat, woraufhin sie sich eine Zange nimmt und sich selber den Backenzahn zieht. Zum Vorschein kommt der kleine Sender.

    Als nächstes brechen die vier in das Lagerhaus ein, wo sie Asthma-Inhalatoren entdecken, die das Gas enthalten. Plötzlich taucht Mulder auf ruft ihnen zu sie wären alle verhaftet, doch einen Moment später erscheinen Regierungsbeamte und fordern Modeski auf ihnen zu folgen. Als Mulder sie auffordert sich auszuweisen eröffnen sie das Feuer und zerschiessen die Kartons mit den Inhalatoren neben ihm. Die Flüssigkeit läuft aus und verursacht einen psychotischen Effekt bei ihm. Als die beiden Männer sich ihm nähern und ihn töten wollen erschießt Modeski sie und flüchtet.

    Kurz darauf taucht X mit seinen Leuten auf und fordert sie auf sich niederzuknien um sich auf ihre Exkution vorzubereiten, doch dies stellt nur einen Einschüchterungsversuch dar. Xs Leute räumen nun das Gas aus dem Lager und entfernen alle Spuren darauf.

    Damit ist Byers an das Ende der Geschichte gelangt, doch Detctive Munch glaubt ihm kein Wort und nimmt sie fest. Als sie später freigelassen werden treffen sie Mulder und erzählen ihm die ganze Geschichte.

    Später am Tag spüren Langly, Frohike und Byers Susanne Modeski vor dem Gebäude einer Zeitung auf. Sie hat versucht ihre Geschichte zu veröffentlichen, doch niemand will ihr glauben. Als sie sich von ihnen verabschiedet tauchen plötzlich zwei Wagen auf und Regierungsbeamte steigen aus, ziehen sie in einen Wagen und entfernen sich wieder.



    Quelle
    12
    ****** eine der besten Akte-X Folgen aller Zeiten!
    16,67%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Akte X ausmacht!
    16,67%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    33,33%
    4
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    25,00%
    3
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!! - absolut Akte X unwürdig!
    8,33%
    1
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

    #2
    Die Vorgeschichte der einsamen Schützen und auch ein bisschen die von Mulder. Eigentlich mag ich solche Episoden, in denen erklärt wird, wie sich die Figuren getroffen haben und aus welchen Motiven sie handeln aber irgendwie wurde ich mit der Folge nicht so ganz warm.
    Trotzdem nett, dass sie noch Herrn X reingebracht haben. Drei Sterne von mir. ***
    Forum verlassen.

    Kommentar


      #3
      Eine klasse Folge die voll nach meinem Geschmack war.

      Die Figuren Mulder, Mr. X, Byers, Frohike, Langly und deren erstes Aufeinandertreffen wurden klasse in Szene gesetzt. Besonders gut in diese Story hat Dr. Susanne Modeski gepaßt. Sie war ja eigentlich der Grund für die späteren "einsamen Schützen" und Mulders Freundschaft zu der Gruppe. Weiters spielte sie ihre Rolle sehr überzeugend und "paranoid".

      Eine klasse, spannende und auch witzige Folge, die ich mit der maximalen Punkteanzahl bewerte.
      Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

      Kommentar


        #4
        Eine mittelprächtige Episode, die grundsätzliche ein löbliches Ziel verfolgt: die Erklärung für die Freundschaft zwischen den Lone Gunmen und Mulder.

        Die Darstellung und Umsetzung, v. a. am Ende, haben mir aber überhaupt nicht gefallen. Die Geschichte rund um Suzanne Modeski hingegen gab dem Ganzen die nötige Würze, für die ich noch drei Sterne vergebe.

        Kommentar


          #5
          Haha, tolle Episode. Hat mir durchaus gefallen dass sie in der Vergangenheit spielt und Scully halt mal nicht auftaucht. Es wird also erzählt, wie die Lonley Gunmen ein Team wurden und wie sie Mulder kennenlernten, außerdem hat es den Anschein, war dies der erste Kontakt von Mulder mit einer Regierungsverschwörung.
          Auch die Interaktionen der Gunmen untereinander passten perfekt, eine ordentliche Prise Humor gepaart mit einer doch interessanten Geschichte. Highlight war natürlich das "WEIBER" von Frohike an Byers im Knast.
          Schön auch gewesen, dass man X wieder gesehen hat, er hatte anscheinend auch einigen Dreck am Stiefel mit seinen vergangenen Aktionen.
          Hier kann man durchaus mal 6 Sterne geben, ist glaube ich die erste Story, wo die Lonley Gunmen wirklich die Hauptrolle spielen.
          Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

          Kommentar


            #6
            5 Sterne
            Echt tolle Folge.

            Endlich erfährt man mehr über die 3 Nerds.^^

            Kommentar


              #7
              Vier Sterne.

              In dieser ganz netten Folge wird das erste Aufeinandertreffen der einsamen Schützen mit Mulder erzählt.

              Die Folge ist zwar nicht besonders, aber durch das Zusammenwirken der unterschiedlichen Charaktere und einem Schuss Humor recht unterhaltsam.

              Schön fand ich, dass X nochmal zu sehen. Vor allem die Szene, in der sich die einsamen Schützen auf den Boden knien sollten und er dann hinter ihnen steht, die Waffe zieht, abdrückt und dann sagt. "Benehmt Euch das nächste Mal!"

              Kommentar


                #8
                Ich gebe der Folge wieder sechs Sterne, weil man einerseits endlich einmal erfährt wie "Die einsamen Schützen" entstanden sind und andererseits erfährt man wie diese und Mulder sich kennen gelernt haben. Dies wurde spannend mit der Handlung rund um Susanne Modeski verknüpft und das Einbinden von Mr. X fand ich gelungen. Hierbei wurde die Säuberungsaktion durch die Leute von Mr. X klasse inszeniert, besonders das Byers dabei nicht die Klappe halten konnte.
                Aber auch Susanne Modeski spielte ihre Rolle ganz gut und es war klar das Byers ihr nicht wieder stehen konnte. Etwas heftig fand ich die Szene wo sie sich selbst einen Zahn zog, welcher eine Wanze beinhaltete.
                Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

                Kommentar


                  #9
                  Im Jahr 1989 nehmen zwei Computerhacker und ein Regierungsangestellter an einer Computermesse in Baltimore teil. Einer von ihnen macht die Bekanntschaft einer mysteriösen Frau, die behauptet, auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund zu sein - der angeblich Mulder ist. Tatsächlich handelt es sich bei ihr um eine Wissenschaftlerin, die für die Regierung an Chemiewaffen gearbeitet hat, mit einem Regierungsgeheimnis geflüchtet ist und deshalb gesucht wird.

                  "Unusual Suspects" erzählt die Geschichte der Lone Gunmen, wie sie zusammenkamen und wie sie Mulder kennenlernten. Nicht nur in dieser Hinsicht hat die Episode Ähnlichkeiten mit "Musings Of A Cigarette Smoking Man", die die Geschichte des Rauchers erzählt - auch "Unusul Suspects" wird aus der Sicht eines der Protagonisten selbst, nämlich von Byers, erzählt, und zwar in einem Verhör, nachdem sie festgenommen wurden. Es ist wie auch in "Musings" somit nicht ganz klar, inwieweit die Geschichte der Wahrheit entspricht.

                  Auf der Computer and Electronics Show in Baltimore repräsentiert John Fitzgerald Byers (man erfährt, dass er nach John F. Kennedy getauft wurde) das Federal Communications Committee, Melvin Frohike ist für die Frohike Electronics Corp. dort und Ringo Langly für Langly Vision, die beide illegale Kabel-TV-Empfänger verkaufen wollen. Keiner der drei hat etwas mit Verschwörungstheorien mit Beteiligung der Regierung zu tun, am allerwenigsten Byers, der im Jahr 1989 einen noch "normaleren" Eindruck als später in der Serie macht. Trotzdem ist es gerade Byers, der die ganze Entwicklung auslöst, die zur Entstehung der Lone Gunmen führt. Auch Mulder ist 1989 ein ganz normaler FBI-Agent, ohne offensichtliches Interesse am Paranormalen oder an Verschwörungstheorien. (Interessant ist, dass diese Episode ein paar Wochen vor seiner Regressionshypnosesitzung spielt, aus der seine Erinnerungen an Samanthas Entführung stammen.)

                  Susanne Modeski, in die Byers sich da verguckt hat, arbeitete als Chemikerin für die Forschungsabteilung des Verteidigungsministeriums, und erfuhr dort, dass die Regierung plante, ein unter ihrer Mitwirkung entwickeltes Nervengas, das bereits in kleinen Dosen Angst und Paranoia auslöst, an amerikanischen Zivilisten zu testen. Als Mulder am Ende der Episode dem Gas (als EM-Gas bezeichnet, die Abkürzung steht für Ergotimene Histamine) nicht in kleinen, sondern in sehr großen Dosen ausgesetzt wird, fällt er in einen Schockzustand und halluziniert. Er nimmt das Aufräum-Team im Lagerhaus als Außerirdische mit verzerrten Stimmen wahr. Die Chemikalie, die in Baltimore getestet werden sollte, könnte Teil des im "Redux"-Dreiteilers von Michael Kritschgau erläuterten Vorgehens sein, Aliens als Coverstory für die geheimen Projekte des Verteidigungsministeriums zu verwenden. Es könnte auch Teil des bereits zuvor (siehe "Wetwired" in Staffel 3) erwähnten Project MK Ultra sein. Etwas unpraktisch erscheint jedoch die von Modeski behauptete Verteilungsmethode über Asthma-Zerstäuber, da hierbei nur Asthma-Kranke als Ziel in Frage kommen. Als Modeski von den Plänen, das Gas an ahnungslosen Zivilpersonen zu testen, erfuhr, kündigte sie - aber, so zumindest die von Byers erzählte Version der Geschichte, mit ihrem Wissen ließ man sie nicht einfach so gehen. Man leitete falsche Informationen an das FBI weiter und beschuldigte sie des Mordes, um sie zu diskreditieren und ihrer habhaft zu werden. Modeski floh, und hier kommt Mulder ins Spiel, der vom FBI mit ihrer Verfolgung und Festnahme beauftragt worden ist.

                  Dem gutgläubigen Byers (er schöpft nicht einmal Verdacht, als Modeskis angeblicher Vorname Holly "rein zufällig" identisch mit dem Namen des Herstellers ihres Kaffee-Zuckers ist) erzählt Modeski die herzzerreißende Story einer alleinerziehenden Mutter, deren kleines Kind von ihrem finsteren, psychopathischen Ex-Freund (angeblich der sie verfolgende Mulder) entführt worden ist. Als Byers Frohike und Langly rekrutiert, um sich auf Bitten Modeskis in verschiedene Regierungs-Datenbanken zu hacken und nach Informationen über den Verbleib ihrer Tochter zu suchen, stellt sich heraus, dass sie eine vom FBI gesuchte Mordverdächtige ist. Damit konfrontiert, erzählt Modeski den dreien die Geschichte von ihrer Flucht, zusammen mit einer Reihe von Verschwörungstheorien, u.a. über Abhörvorrichtungen von Hotelbibeln und das Attentat auf JFK. Einiges Gewicht verleiht ihren Anschuldigungen, dass in ihrem Backenzahn eine Abhörvorrichtung gefunden wird.

                  Mit der Überwachung des Tests an der Bevölkerung war niemand anderer als X beauftragt, mit dem es in "Unusual Suspects" ein Wiedersehen gibt: Er führt das Aufräum-Team an, das die Spuren des Giftgasunfalls im Lagerhaus vertuschen soll. Es ist interessant, dass Mulder, den X ebenso wie die Lone Gunmen verschont, schon damals auf dem Radar von X gewesen ist ("No one touches this man!"). Byers ist derjenige, der sich gegen X auflehnt, und von ihm wissen will, ob an Susannes Verschwörungstheorien etwas dran ist: "It's all true what Susanne said about you people, isn't it? About John F. Kennedy? Dallas?" - "I heard it was a lone gunman." Susanne wird schließlich gefasst und von X weggebracht, als sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit gehen will. "Tell the truth. Reach as many people as you can with it. That's your weapon," ruft sie den Dreien noch zu. Das ist die Geburtsstunde des Newsletters "The Lone Gunman".

                  "Unusual Suspects" ist eine Geschichte über vier Männer, die Gunmen und Mulder, die durch ein zufälliges Ereignis zutiefst verändert wurden. Das gilt besonders für die bisher loyalen Regierungsangestellten Byers und Mulder, denen geradezu der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Durch die Erlebnisse mit Modeski sind sie nun überzeugt, dass die Regierung ihre Bürger ausspioniert und sie mit Drogen und psychologischer Manipulation kontrolliert. Im Hinblick auf Mulder ist interessant, dass er sich selbst nur sehr bruchstückhaft an die Ereignisse erinnert und sich auf die Erzählung der Lone Gunmen verlässt: "What I need from you guys is to tell me what the hell happened last night." Dieses Erlebnis, zusammen mit der Regressionshypnosesitzung eine Woche später, markiert den Wendepunkt in Mulders Karriere und in seinem Leben, als er vom Hoffnungsträger des FBI zu einem Außenseiter in einem Kellerbüro wurde. Das ist bemerkenswert, stammen doch die Informationen, die er über die Geschehnisse an diesem Tag hat, aus zweiter Hand und die Regressionshypnose ist ein umstrittenes Verfahren im Hinblick darauf, ob die Erinnerungen, die da zutage gefördert werden, authentisch sind. Hinzu kommt noch, dass nicht klar ist, ob er zum Zeitpunkt der Hypnose womöglich noch unter den Nachwirkungen des Nervengases litt.

                  "Unusual Suspects" ist damit nicht nur eine Geschichte über die Entstehung der Lone Gunmen und ihre Begegnung mit Mulder, sondern auch ein Kommentar über den Kern der X-Akten, die Verschwörungstheorien. Offensichtlich wird dies nicht nur in Susannes wilden Anschuldigungen über Hotelbibeln, die von der Regierung zum Abhören der Bürger benutzt werden, sondern vor allem, als der halluzinierende Mulder die Regierungsbeamten als Aliens sieht. Solche Experimente der Regierung haben eine reale Grundlage, das oben erwähnte Project MK Ultra ist nur ein Beispiel. Allerdings handelt es sich hier um relativ mondänen Machtmissbrauch, weit entfernt von einer Super-Verschwörung, wie sie Mulder und die Lone Gunmen in ihrer Theorie entwickeln. Während die Geschichte - sofern sie sich so ereignet hat - einen wahren Kern ihrer Verschwörungstheorie bestätigt, ist es durchaus möglich, dass sie von Mulder und Byers immer weiter ausgesponnen wurde, um mit dem Verlust von Samantha und Susanne besser fertigzuwerden und ihm irgendwie einen Sinn zu verleihen - und eine Hoffnung, die Verlorene wiederzufinden, wenn man nur "die Wahrheit" findet.

                  "Unusual Suspects" ist eine unterhaltsame Episode, die aber m.M.n. an das verwandte "Musings of a Cigarette Smoking Man" nicht herankommt. Die Folge versucht sich zwar in einer Art Metakommentar, bei dem es aber bei Andeutungen bleibt. Gefreut hat mich das Wiedersehen mit X - wenn auch etwas unplausibel ist, warum er nicht nur Mulder, sondern auch noch die Gunmen mit ihrem Wissen einfach so laufen lässt. Dass die Geschichte vielleicht nicht ganz ernst zu nehmen ist, darauf deutet auch der Titel hin: "Unusual Suspects" spielt auf den Film "The Usual Suspects" an, der 1995 erschien und in dem ein Kleinkrimineller in einem Verhör, in Form von Rückblenden, eine unerhörte Geschichte erzählt. Auch hier schenkt der Polizist dem Erzähler keinen Glauben und auch ansonsten ist "Unusual Suspects" teilweise an die Handlung von "The Usual Suspects" angelehnt. Letztlich lässt die Episode jedoch den Wahrheitsgehalt der Geschichte offen; ich hätte mir etwas mehr Hinweise gewünscht. So bleibt "Unusual Suspects" vor allem nette Unterhaltung, bei der deutlich mehr drin gewesen wäre. Ich gebe gute vier gezogene Backenzähne dafür.

                  Kommentar


                    #10
                    Ha und die dritte Folge ohne Agent Scully.
                    Dafür fand ich diese Folge jedoch kurzweilig unterhaltsam.
                    Schön das man den Einsamen Schützen eine komplette Folge gewidmet hat.
                    Das war auch höchste zeit. Die Handlung war streckenweise ziemlich holprig. hat mir jedoch im große und ganzen sehr gefallen.
                    Mulder hat hier eigentlich nur eine Nebenrolle.
                    Die Story war ledier ziemlich vorhersehbar. das diese Dame nicht die Wahrheit erzählte war relativ schnell klar. dafür hat die teamdynamik einfach gepasst.

                    Ich vergebe deshalb 4 veraltete Computer

                    PS: ist sonst noch wem der Ehering an Mulders hand aufgefallen ?

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
                      PS: ist sonst noch wem der Ehering an Mulders hand aufgefallen ?
                      Ja, irgendwie ist wohl die FBI-Datenbank nicht auf dem aktuellen Stand, denn in der stand "Single".

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
                        PS: ist sonst noch wem der Ehering an Mulders hand aufgefallen ?
                        Ist mir nicht aufgefallen. War er überhaupt zum Zeitpunkt des Drehs verheiratet?
                        Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

                        Kommentar


                          #13
                          Gerade habe ich nochmal nachgesehen.
                          Die Sache hat mir selbst keine Ruhe gelassen und ich habe nochmal diesbezüglich ein bisschen recherchiert. Die gute Nachricht ist. Ich muss nicht zum Augenarzt.
                          Laut Spooyverse war es David Duchovny´s Idee und es stand nicht im Drehbuch.

                          Kommentar


                            #14
                            Auf solche Details muss man in einer Folge einmal kommen bzw. diese auch sehen und dann auch noch die richtigen Schlüsse daraus ziehen!
                            Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                              Auf solche Details muss man in einer Folge einmal kommen bzw. diese auch sehen und dann auch noch die richtigen Schlüsse daraus ziehen!
                              Das ist der Vorteil wenn man eine Serie auf DVD/BluRay... hat. wenn einem etwas auffällt kann man zurück spulen und der Sache nachgehen.
                              Die Vermutung lag Nahe, da er in dieser Folge ja als gewalttätiger Ex-Ehemann beschrieben wird.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X