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    #61
    Quin senkte sein Lichtschwert für einen Moment und atmete tief durch. Die letzten paar Minuten waren sehr anstrengend gewesen und durch den Tritt, den er dem Sith verpasst hatte, hatte er sich einen kurzen Moment zum verschnaufen verschafft.
    Jedoch durfte er auf keinen Fall die Konzentration und den Blick für seinen Gegner verlieren, der gerade unsanft auf den Stahlträgern gelandet war. Sein Lichtschwert hatte er im Flug verloren und Quin konnte mit seinen Augen nicht erkennen, wo es lag, doch die Macht verriet ihm, dass es sich ungefähr fünf Meter von ihm entfernt direkt auf einer Stahlplatte liegend, befand.
    Das ist meine Chance, dachte sich Quin. Er streckte seine Hand aus und versuchte das deaktivierte Lichtschwert mit der Macht zu sich zu holen, doch im selben Moment wurde er gewarnt. Die Macht verriet ihm, dass etwas auf ihn zugeflogen kam und er macht eine schnelle Bewegung zur Seite.
    In seinem Augenwinkel konnte der Jedi-Meister sehen, wie ein Stahlträger direkt auf ihn zugeflogen kam. Krachend setzte er wenige Zentimeter neben Quin auf dem Boden auf.
    Der Jedi-Meister schaute wieder nach vorne und sah, wie der Sith auf dem Haufen der Stahlträger stand und triumphierend sein Lichtschwert empor reckte.
    "Ihr seid schwach, alter Mann.", sagte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
    "Und ihr seid nichts weiter als ein harmloser Verbrecher und Euer Zorn macht Euch überheblich. Erinnert Euch an meine Worte, wenn Ihr meine Klinge zu spüren bekommt.", sagte Quin und brchte sich wieder in Angriffsposition. Er ging leicht in die Knie um ein breiteres Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten zu erlangen.
    Der Sith begann schallend zu lachen und stürmte auf Quin zu. Sein Lichtschwert hatte er vor seinem Körper gestreckt. Er setzte zu einem Schlag nach rechts an, korrigierte dann aber und schlug auf Quins linke Seite.
    Der Jedi-Meister parierte den Schlag mit größter Perfektion und setzte zu einem Konter an. Seine Klinge durchfuhr die schwarze Kutte des Sith, doch der Körper blieb verschont.
    Quin drehte sich blitzartig um und streckte dem Sith das Schwert wieder entgegen, der noch etwas überrascht von Quins Treffer weitergelaufen war. Mit einer Rolle zur linken Seite kam er zum Stehen und schaute Quin tief in die Augen.
    "Ihr seid gut alter Mann, doch es macht keinen Unterschied, ob ich Euch hier und jetzt töte, oder ob es jemand anders tut. Ihr dürftet ihn nicht vergessen haben."
    Quin bekam für einen kurzen Moment wieder eine Vision.
    Euer Untergang ist nah, Meister, sagte die Stimme seines alten Schülers. Für einen kurzen Moment konnte Quin sein Gesicht sehen, doch die Vision wurde durch das Knistern seines Lichtschwertes unterbrochen.
    Der Sith hatte den Moment der Unaufmerksamkeit Quin's genutzt und hatte eine Attacke auf sein Lichtschwert gestartet. Quin konnte der Wucht nicht standhalten und musste den Griff loslassen....
    Zuletzt geändert von Jaro; 31.08.2004, 19:17.
    "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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      #62
      Gale wusste er würde nicht weit kommen, doch als er beinahe den Aufzug erreicht hatte - er wusste nicht wohin er sich sonst wenden sollte – spürte er plötzlich eine Veränderung der Situation und wurde sofort langsamer. Der Sith war nicht mehr hinter ihm und auch sonst konnte er ihn nirgends ausmachen.
      Verblüfft, aber auch alarmiert, hob er wieder sein Lichtschwert und beobachtete die Umgebung aufmerksam: Meister Quin war immer noch in einen beeindruckenden Kampf verwickelt, der dennoch nichts von seiner Bedrohlichkeit einbüßte. Es war ein Kampf auf Leben und Tod, doch was der Meister an Schnelligkeit aufbrachte, glich sein Gegner durch pure Stärke wieder aus. Für lange Zeit schien keiner der Beiden die Oberhand zu erringen.
      Doch wo war der zweite Sith? Gale konzentrierte sich stärker auf die Macht und spürte durch den Raum nach ihm. Erst nach ein paar Sekunden erfasste er die Präsenz. Sein Gegner war soeben auf einem der Trümmerhügel aufgetaucht und starrte hasserfüllt auf ihn herab. Sein Lichtschwert hing deaktiviert an seinem Gürtel, doch sein bloßer Anblick erweckte ein ungutes Gefühl. Was hatte er vor?
      Der Sith hob die rechte Hand vor die Brust und ballte sie langsam zur Faust. Sein ganzer Körper zitterte vor wütender Erregung und es war offensichtlich, dass er um seine Konzentration kämpfte. Die dunkle Aura, um ihn herum, zog sich immer mehr zusammen, bis eine undurchdringliche Intensität erreicht war. Langsam öffnete der Widersacher die Augen und starrte Gale an.

      Niederer Sith (schreiend): „Spüre die Macht der dunklen Seite mit der ich dich jetzt zerschmettern werde!“

      Er riss die Hand vor und augenblicklich schossen blaue Blitze aus seinen Fingerspitzen. Gale schrie auf und warf sich zu Boden. Gleichzeitig hob er schützend das Lichtschwert vor sich, als die Blitze peitschend um ihn herum einschlugen. Der Sith lachte schallend und verstärkte die Attacke noch weiter. Im steilen Winkel züngelten die gleißenden Energiebänder nun vom Trümmerhaufen herab und leckten über Boden, Wände und den Aufzug.
      Erst nach einer halben Minute erlahmten die Blitze und der Sith brach erschöpft in die Knie. Vor ihm hatte pulverisiertes Material eine undurchdringliche Staubwolke gebildet und es roch stark nach verbranntem Metall.
      Dämonisch lächelnd stieg der Sith schließlich den Trümmerhaufen hinab und tauchte in den Staub ein. Er konnte kaum drei Schritt weit sehen, doch wurde bald eines gelblichen Glühens gewahr. Das Lichtschwert des Padawan! Sofort lag ihm seine Klinge in der Hand, doch er zögerte. Das gelbe Glühen schien vom Boden zu kommen und hatte sich noch nicht einmal bewegt.
      Während der Sith näher kam schälte sich der Umriss des Padawan aus dem Staub. Er lag auf dem Rücken und hielt den Griff seiner Waffe in der ausgestreckten Linken. Keine Regung ging von ihm aus. Der Sith erkannte endlich was ihn an diesem Bild so sehr störte: Ein Lichtschwert war mit seinem Besitzer auf Machtebene verbunden und konnte nur auf drei Arten deaktiviert werden: Willens des Besitzers, durch Zerstörung der Waffe oder durch Erlöschen der Machtverbindung. Der Junge musste noch leben!

      Niederer Sith (fassungslos): „Das ist unmöglich!“

      Wütend aktivierte er sein Lichtschwert und schlug Gale´s aus dessen Hand. Dann packte er ihn am Hals und riss ihn in die Höhe. Die rote Klinge richtete er auf den Bauch des Padawan. Gale rang nach Luft und hob mühsam die Augen. Als er realisierte was im nächsten Moment geschehen sollte flüsterte er:

      Gale (erstickend keuchend): „Nein...bitte nicht...“

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        #63
        Quin schaute seinem Lichtschwert hinterher, dass sich gerade aus seiner Hand gelöst hatte. Es flog einige Meter weit durch die Luft und prallte dann auf der Außenhülle des ersten Jägers ab.
        Anhand des Klacken konnte Quin feststellen, dass seine Waffe den Aufprall nicht komplett überstanden hatte. Möglicherweise war der Mantel zerstört oder noch etwas viel gravierenderes.
        Der Jedi-Meister hatte aber nicht die Zeit dazu, sich darüber Gedanken zu machen, denn der Sith stand nun mit aktiviertem Lichtschwert direkt vor ihm.
        Sein hässliches Grinsen und seine roten Augen blickten auf Quin nieder. Er begann laut zu lachen und war sich nun sicher, dass der Kampf entschieden war.
        Quin blieb in diesem Moment ganz ruhig. Er hatte keine Angst vor dieser Situation, denn er wusste, dass ihm die Macht einen Ausweg geben würde.
        "Nun bereitet Euch auf Euren Untergang vor, Jedi. Die Sith werden nun endlich über den schwachen Orden der Jedi triumphieren und ein für alle Mal die Herrschaft über diese Galaxie übernehmen."
        Quin verzog nur eine Augenbraue und konzentrierte sich auf seine Umgebung. Nun musste er schnell handeln, um die Situation wieder zu seinem Vorteil zu wenden. Aus den Augenwinkeln konnte er erkennen, dass der Sith auf einer mittelgroßen Metallplatte vor ihm stand.
        Dies war seine Möglichekit, seine einzige Möglichkeit den Sith wieder in die Defensive zu zwingen.
        "Sagt lebt wohl." Der Sith hob nun langsam sein Lichtschwert und war kurz davor, den alles entscheidenen Schlag auszuführen.
        Nun war Quins Moment gekommen. Mit alle seiner Kraft sprang er nach hinten weg. Er war nur wenige Zentimeter über dem Boden und doch schaffte er es eine Rolle zu vollziehen, so dass seine Arme zum Sith zeigten.
        Er konzentrierte sich ganz auf die Metallplatte und zog sie mit Hilfe der Macht zu ihm hin. Der Sith hatte mit dieser Aktion nicht gerechnet und verlor das Gleichgewicht. Er stolperte und verlor das Gleichgewicht. Sein Lichtschwert hielt er noch in der Hand, als er unsanft mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug.
        Quin landete derweil auf den Füßen und ging in die Hocke, während er sich nach dem Sith umsah.
        "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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          #64
          Der tödliche Stoß kam nicht. Der Sith starrte ihn unverwandt an und flüsterte plötzlich gepresst:

          Niederer Sith: "Du hast recht. Es wäre zu gnädig dich schnell zu töten. Du sollst leiden und der Tod wird dir als Erlöser erscheinen."

          Er ließ das Lichtschwert sinken und schleuderte Gale zu Boden. Der Padawan schlug stöhnend auf und zog die Glieder an den Körper, wie um sich vor weiteren Attacken zu schützen. Die Blitze hatten ihm am Ende stark zugesetzt, doch zuvor was etwas seltsames passiert...
          Zwei zischende Laute ließen ihn aus seinen Erinnerungen aufschrecken. Der Sith hatte sich entfernt und nur seine Klinge leuchtete schwach durch den Staub. Die Laute hatte zweifelsohne sein Lichtschwert verursacht, doch aus welchen Grund? War Meister Quin zur Hilfe geeilt und kämpfte nun für seinen Schüler?
          Gale vermochte es nicht genau zu sagen und auch eines anderen Leuchtens wurde er nicht gewahr. Er senkte den Blick und suchte verzweifelt nach seiner eigenen Waffe und entdeckte sie wenige Schritte entfernt. Die Klinge war eingefahren und Gale erkannte mit aufwallendem Zorn, dass vier der Energiezellen zusammen geschmolzen und somit zerstört worden waren. Der Sith musste beinahe beiläufig das Lichtschwert kampfuntauglich gemacht haben, damit es keine Bedrohung mehr darstellte.
          Unter großer Kraftanstrengung zog sich Gale herüber und nahm sein Werk an sich. Es schmerzte ihn sehr etwas, das er selbst erschaffen hatte, so verunstaltet zu sehen.
          Schritte wurden laut. Bevor der Sith ihn erreichte konnte Gale sein Lichtschwert unter die Robe stecken. Eine Hand packte ihn am Nacken und schleifte ihn ein paar Meter weit. Durch den wallenden Staub konnte er schwach das Licht der Aufzugskabine erkennen. Der Sith hob eine Hand und eine schwache Machtwelle glitt über Gale hinweg. Summend setzte sich die Kabine in Bewegung und glitt in die Tiefe. Die Etagentüren blieben jedoch offen. Das also hatte der Sith gemacht! Er hatte die Türen mittels Lichtschwert festgeschweißt und die ganze Zeit über einen Plan verfolgt. Gale wurde hochgerissen und hing nun am ausgestreckten Arm des Sith über einem immer tiefer werdenden Abgrund.

          Niederer Sith: "Das ist das Ende!"

          Er ließ los und Gale stürzte in eine nachtschwarze Tiefe...

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            #65
            Die rote Klinge war immernoch aktiviert und Quin hatte nur wenige Sekunden Zeit, seinen momentanen Vorteil auch zu nutzen und die Vorherrschaft in diesem Kampf zurückzuerobern.
            Er schaute zu der Stelle, wo sein Lichtschwert gelandet war. Die Macht verriet ihm, dass es noch intakt war, aber der Mantel schwer beschädigt. Quin rannte mit geschwindten Schritten zu der Stelle und hob das Schwert auf.
            Er betätigte den Auslöser, doch nichts passierte. Er drückte ihn erneut und es geschah wieder nichts.
            Jetzt muss ich neu taktieren, dachte sich der Jedi-Meister und drehte sich wieder zu dem Sith um. Er lag immernoch auf dem Boden und schien sich nicht zu rühren. Quin ging vorsichtig auf ihn zu und je näher er kam, desto stärker fühlte er die dunkle Aura der Macht, die von dem Sith ausging.
            Der Jedi-Meister war nun wenige Schritte vor ihm und schaute dem Sith in seinen roten Augen. Eine größere Blutlache hatte sich unter seinem Kopf gebildet und Quin wusste nun, dass seine Aktion mehr zu seinem Vorteil gedient hatte, als er es für möglich gehalten hatte.
            "Ihr hattet Glück, Jedi. Nur durch mein Zögern seid Ihr dem sicheren Tod entkommen. Nun werde ich sterben, doch mein Tod wird nicht das aufhalten, was wir von Chandrila aus starten werden. Euer jämmerlicher Orden wird bald aus den Geschichtsbüchern ausradiert worden sein."
            Er fletschte noch einmal die Zähne und dann sackte er in sich zusammen. Die rote Klinge deaktivierte sich und seine Augen fielen zu. Quin nahm ihm das Lichtschwert ab. Er hielt es in beiden Händen und fühlte deutlich, wie die dunklen Schwingungen versuchten sich zu verbreiten.
            Mit einem gewaltigen Kraftaufwand und mithilfe der Macht brach Quin das Lichtschwert einmal in der Mitte durch. Die Schwingungen verschwanden und Quin warf die beiden Teile von sich fort.
            Im selben Moment fühlte er einen gewaltigen Schock.
            GALE, schrie er nur und drehte sich um. Genau im selben moment warf der Sith den Padawan-Schüler des Jedi-Meisters Kaio Quin in den Liftschacht hinein...
            "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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              #66
              Quin rannte unendlich langsam auf den Sith zu. Eine noch nie da gewesene Ohnmacht hatte ihn plötzlich ergriffen und schlagartig kamen die Gefühle von damals wieder hoch. Er wollte, nein, er durfte dieses Mal nicht versagen. Er musste Gale retten und ihn zu einem vollständigen Jedi ausbilden! Koste es was es wolle!
              Der Sith stand noch immer mit dem Rücken zu ihm am Rande des Schachts, doch drehte in diesem Moment seinen Kopf. Aus dem Augenwinkel musterte er Quin kurz spöttisch und trat dann einen Schritt nach hinten. Eine schnelle Vorwärtsbewegung ließ ihn in den Schacht hineinschnellen. Sein Lichtschwert aktivierte sich und er rammte es an der gegenüberliegenden Wand in das massive Metall. Als die Klinge sich fast vollständig in die Wand gefressen hatte begann der Sith mit ihr den Schacht, immer schneller werdend, hinab zu gleiten.
              Als Meister Quin die blockierten Türen erreichte war er bereits zehn Meter tief gekommen und der Aufzug entzog sich vollkommen dem Blick. Quin hob sein Lichtschwert, doch es versagte zum dritten Mal den Dienst.

              Quin (flüsternd): "Gale..."

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                #67
                Quin stand nun vor einem großen dunklen Schacht, der sich weiter nach unten ausdehnte. Der Sith ist seinem Schüler nach unten gefolgt und er konnte von beiden nichts mehr sehen.
                Er konnte nicht mehr fühlen, wie es seinem Schüler ging und er konnte nicht mehr fühlen, ob sein Schüler überhaupt am Leben war. Die Verbindung zwischen Meister und Schüler war blockiert worden und Quin konnte sich nur allzugut vorstellen warum.
                Der Jedi-Meister schaute sich um und suchte nach einer Möglichkeit, wie er ungeschadet in den Schacht hinunter gelangen konnte, doch seine Augen vermochte nichts zu entdecken. Das einzige, was ihm weiterhelfen würde, war einer dieser Stahlträger, doch nach einer kurzen Einschätzung von Seiten des Jedi-Meisters war klar, dass der Träger niemals durch die schmale Tür mit der vollen Länge durchpassen würde.
                Quin war nun sehr betrübt darüber, dass er nichts tun konnte. Dies war einer dieser Momente an denen ein Jedi-Meister große Sorge für seinen Padawan-Schüler empfinden musste, der in einer ausweglosen Situation zu sein schien. Und Quin war in dieser Situation. Er konnte nichts für sienen Padawan tun und es wusste nicht, was er überhaupt tun sollte.
                Beim Umschauen entdeckte er den leblosen Körper des Sith, der immernoch auf dem Boden lag. Da fiel dem Jedi-Meister wieder ein, wo er überhaupt war.
                Sicherlich würden die Sith bald Verstärkung in diesen Hangar schicken und Quin hatte keine Chance sich zu verteidigen.
                Er entschied sich, den Ort zu verlassen und vorerst Schutz in der näheren Umgebung aufzusuchen.
                Ich werde Gale wiederfinden und ihn retten. Das schwöre ich bei allem was mir heilig ist, dachte der Jedi-Mester und machte sich auf, den Hangar zu verlassen.
                "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                  #68
                  Gale stürzte fünfzehn Meter in die Tiefe, doch spürte den Aufprall kaum. Dunkelheit hatte sich um seinen Geist gelegt und nur aus weiter Ferne meinte er jemanden schreien zu hören:

                  Quin: "GALE!"

                  Gale atmete flach und Blut rann dünn unter ihm zusammen. Der Padawan lag auf dem Dach des Aufzugs, während sich dieser immer weiter in die Tiefe bewegte.


                  Gale erwachte in einer trostlosen Einöde, als der Wind sanft über sein Gesicht strich. Die Sonne stand tief und warf lange Schatten über das Land. Der Padawan erhob sich aus Zentimeter hohem Staub und hustete. Wo war er nur?

                  Er erinnerte sich schleierhaft an die letzten Geschehnisse, war aber nicht imstande zu sagen wie lange sie zurücklagen. Er hatte gekämpft...der Kampf hatte keinen eindeutigen Sieger gehabt und doch war er sehr unausgeglichen gewesen...
                  Gale zuckte zusammen. Er hatte etwas gespürt...Dunkelheit!
                  Da waren Blitze gewesen, die ihn eindeutig töten sollten, doch auch eine undeutlich wispernde Stimme hatte er vernommen. Gale hatte ihr zu Anfang kaum Beachtung geschenkt, doch sie war stärker geworden mit jedem Energiebündel das heranpeitschte. Immer wieder parierte das Lichtschwert einen der Blitze, doch auch immer wieder wurde Gale getroffen.
                  Plötzlich war etwas seltsames passiert. Die Klinge zog mit einem Mal sämtliche Blitze wie magnetisch an und schien sie zu absorbieren. Das helle gelb des Schwertes wechselte rasch in ein glühendes rot. Mit der Farbe schwoll auch die wispernde Stimme an. Immer deutlicher konnte Gale verstehen was sie sagte, nein, wen sie rief:

                  Stimme: "Darth Therion!?"

                  Das Glühen verschwand so schnell wie es kam, doch der letzte Blitz traf Gale mit voller Wucht. Sein Körper war vollkommen taub nach hinten gekippt und hatte keine Kraft mehr mobilisieren können sich zu wehren.

                  Die Sonne verschwand hinter einem flachen Hügel und mit einem Mal fühlte sich Gale beobachtet. Er drehte sich langsam um, doch wusste bereits wer hinter ihm stand...

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                    #69
                    Quin stoppte kurz und drehte sich um. Er bemerkte, dass der Hangar ein sehr hohe Gebäude war, welches demnach auch mehrere angrenzende Stockwerke besaß. Etwa fünf Meter über dem Boden konnte Quin an der Wand eine Glasvertafelung erkennen.
                    Vermutlich der Kontrollraum, dachte sich der Meister. Er entschied sich, im Kontrollraum nach einer Möglichkeit zu suchen, Kommunikation mit Coruscant aufzunehmen. Daher durchquerte er den Hangar noch einmal und schaute sich nach einer Möglichkeit um, in den Kontrollraum zu gelangen.
                    Es gab jedoch keine Treppen oder Aufzüge, die ihn die fünf Meter in die Höhe befördern könnten und an den Wänden hatte Quin keine Möglichkeit, sich festzuhalten, um mit einem Machtsprung die Distanz zu überwinden.
                    Ich versuche es am besten über das Dach, dachte sich der Jedi-Meister. Vielleicht gibt es ja oben einen Einstieg in das Gebäude.
                    Der Jedi-Meister lief zurück zum Ausgang, wo das große Hangartor immernoch geschlossen war. Das Tor überwand Quin mit dem Einsatz der Macht. Er drückte aus auf und verließ den nun völlig verwüsteten Hangar.
                    Er befand sich nun wieder auf der Straße und er schaute sich um. Links war der Weg, den die beiden Jedi gekommen waren und rechts versperrte eine Barrikade den Weg. Sein erstes Ziel war es, auf das Dach zu kommen, um den Kontrollraum zu betreten. Anschließend wollte er einen weiteren Weg in die Tiefe zu finden, doch dies würde sich nicht als einfach herausstellen, denn er müsste dazu fast jedes Haus in Hannah City durchsuchen, um einen weiteren Lift zu finden.
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                      #70
                      Gale blickte seinem dunklen Ich ruhig entgegen, das er in der Düsternis kaum mehr als Schemen erkennen konnte. Kälte legte sich um sein Herz und eine wachsende Angst stieg in ihm auf, die er jedoch äußerlich nicht zeigte.

                      Gale´s dunkle Seite: "Du hast den Kampf verloren und siehst nun hoffentlich ein wie schwach du auf der hellen Seite der Macht bist. Dein Meister hält dich absichtlich gering in deinen Fähigkeiten und lässt sich, aus Angst vor deiner Entwicklung, Zeit mit deiner Ausbildung. Du wirst ewig ein Schwächling bleiben, wenn du wie ein Narr zu Quin aufsiehst. Schon seine beiden vorherigen Schüler haben erkannt wie unqualifiziert er als Lehrer und Meister ist und ließen ihn zurück. Ihnen wiederfuhr wahre Macht und auch auf dich wartet dieser Pfad."

                      Die Worte verklangen wie ein Echo in der Nacht. Gale empfand nur Verachtung für sein Gegenüber und spuckte angewidert aus.

                      Gale: "Niemals! Ich vertraue meinem Meister und werde ein Jedi werden!"

                      Das Schemen seiner Selbst verzog höhnisch das Gesicht.

                      Gale´s dunkle Seite: "Worte. Entsprungen aus einem schwachen Herzen, das sich nicht lange gegen die Wahrheit wehren kann. Du weißt selbst wie sehr du an deinem "Meister" zweifelst, seit du das erste Mal seinen Namen gehört hast. Als er deine Zweifel erkannte zog er es dennoch vor sich über die Geschehnisse auszuschweigen. Er bringt dir nicht halb soviel Vertrauen entgegen, wie du ihm. Und eines Tages wird er erkennen, wie schwach du bist und dich fallen lassen. Es hängt nur noch vom zeitlichen ab wann du endlich zur dunklen Seite überwechseln wirst. Ob du es jetzt freiwillig tust oder später getrieben von Zorn und Hass. Es gibt nur diesen Weg!"

                      Gale ballte die Faust und machte einen drohenden Schritt auf das Schemen zu. In ihm brodelte es vor negativer Energie, denn die Worte seines Gegenübers hatten ihn wütend gemacht.

                      Gale´s dunkle Seite: "Gut. Ich spüre wie der Hass in dir emporsteigt und du mich am liebsten töten würdest. Komm her und erfülle dir deinen sehnlichsten Wunsch!"

                      Gale zögerte. Er würde ewig vor seinem dunklen Ich Ruhe haben, wenn er ihn jetzt überwältigte, doch würde er dann noch derselbe sein wie vorher? Die Entscheidung fiel ihm unendlich schwer, doch er traf sie...

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                        #71
                        Quin schaute sich in der Gasse um. Er fand keine weitere Möglichkeit um auf das Dach des Hangar zu gelangen. Noch nicht einmal eine Art Absatz war an den Wänden zu erkennen, wo er sich hätte dranhängen können. Der Jedi-Meister musste also einen anderen Weg finden.
                        Es scheint so, als ob sie nicht wollten, dass sich jemand dem Gebäude nähert oder es irgendwie betreten kann.
                        Quin schaute sich weter um und entschied sich dann tiefer in die Gasse zu gehen, um eine andere Möglichkeit zu finden.
                        Langsam näherte er sich deer brennenden Barriere, deren Feuer etwas nachgelassen hatte, und sprang mit einem Satz hinüber. Auf der anderen Seite kam er auf der mittlerweile nicht mehr befestigten Straße auf und suchte nach einem weiteren Weg.
                        Das Licht des Feuers sorgte dafür, dass Quin noch einige Meter weit schauen konnte, bis die Gasse in der ewigen Dunkelheit verschwand.
                        Er drehte sich um und bemerkte, dass die Sonne bereits aufgegangen war, aber es dennoch dunkel in dieser Gasse war.
                        Der Wald hindert die Sonnenstrahlen daran, tiefer in die Stadt hineinzugelangen. Es wird wohl erst in einigen Stunden soweit sein, dass man hier klar sehen kann.
                        Quin wandte sich wieder der Gasse zu. Er entschied sich tiefer in sie hinein zu gehen, doch er hatte kein gutes Gefühl dabei. Da dies aber seine einzige Möglichkeit war, entschied er sich, diese auch zu nehmen. Langsam setzte er einen Fuß vor den anderen und verließ immer mehr den Lichtkegel des Feuers.
                        Bald konnte er nur noch ein leichtes Schimmern weit hinter ihm erkennen. Die Gasse schien sich ewig hinzustrecken und je tiefer er ging, desto kälter wurde es ihm. Nicht die Kälte, die ein normales Lebewesen als kalt bezeichnen würde, sondern die Kälte der Macht....
                        "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                          #72
                          Die Kälte wurde immer größer und der Jedi-Meister hatte immer mehr Probleme sich zu konzentrieren. Es schien so, als ob die Kälte ihn immer mehr angreifen würde und Quin gelang es nur noch schwer, sich gegen diese Kraft zu behaupten.
                          Im Tempel hatte er gelernt immer stärker zu sein als die dunkle Seite. Er hatte gelernt sie immer wieder zu unterdrücken und sich nicht von ihr beherrschen zu lassen, doch auch für Quin war dieser Zustand nun nicht mehr einfach zu ertragen.
                          Seine Übungen waren immer nur von kurzer Dauer gewesen und daher hatte der Jedi-Meister nun zu kämpfen.
                          Die Macht ist mit mir. Es ist noch nicht vorbestimmt, dass ich hier enden werde. Ich werde erfolgreich sein. Ich werde Hilfe holen und Gale retten.
                          Der Gedanke an seinen Padawan-Schüler verlieh dem Jedi-Meister wieder mehr Kraft und er beschleunigte wieder seine Schritte.
                          Nach einigen weiteren Metern konnte Quin vor sich ein helles Licht erkennen. Die Gasse schien hier zu enden und auf eine größere Straße zu laufen, die vom Sonnenlicht bereits eingenommen wurde. Quin ging langsam auf die Straße zu und hielt sich stehts an der Wand, um noch im verborgenen zu Weilen. Der Jedi-Meister wollte nur sicher gehen, dass er im Notfall nicht entdeckt werden würde und daher dauerte es auch etwas länger, als bei normalem Schritttempo.
                          Nach ein paar Minuten konnte Quin nun direkt auf die Straße schauen. Sie war relativ leer und schien daher nicht zu den Hauptstraßen zu gehören, die durch die ganze Stadt verliefen und wichtige Orte miteinander verbinden.
                          Quin schloss seine Augen und konzentrierte sich. Er fühlte, dass sich in seiner näheren Umgebung keine Lebewesen befanden und er entschied sich daher langsam auf die Straße zu treten und festzustellen, wo sie langführte.
                          Als Quin vorsichtig auf der Straße angekommen war bemerkte er, dass die Straße in etwa hundert Meter Entfernung einen Knick nach rechts machte und dann hinter einer weiteren Häuserreihe verschwand.
                          Der Jedi-Meister entschloss sich dieser Straße zu folgen, da es in seinen Augen der einzigste Weg weiter war.
                          Hoffentlich finde ich den Basar auf dem großen Marktplatz. Ich benötige dringend eine neue Robe, um nicht entdeckt zu werden, dachte sich der Jedi-Meister, als er der Straße folgte. Er durchquerte den Knick in der Straße und stand nun vor einer Kreuzung, auf der der Verkehr auch gleich viel größer war.
                          "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                            #73
                            Es gibt keine Emotionen, es gibt den Frieden.
                            Es gibt keine Unwissenheit, es gibt die Weisheit.
                            Es gibt keine Leidenschaft, es gibt die Gelassenheit.
                            Es gibt kein Chaos, es gibt die Harmony.
                            Es gibt keinen Tod, es gibt die Macht.

                            Gale rezitierte den Jedikodex, den er in einer seiner ersten Unterweisungen gelernt hatte. Durch ständiges Wiederholen war er ihm schon vor Jahren in Fleisch und Blut übergegangen und bildete eine der Grundlagen der Seite des Lichts.

                            Gale´s dunkle Seite (verächtlich): "Ganz wie du willst, Jedi! Doch du scheinst dir nicht im klaren zu sein wie nahe du dem Tode bist. Wenn du jetzt in dein Bewusstsein zurückkehrst, schwach wie du bist, werden wir beide sterben!"

                            Das Schemen hob die Hand und deutete auf Gale´s rechte Schulter. Augenblicklich schoss ein jäher Schmerz hindurch und Blut begann zu quellen. Jegliches Gefühl wich aus dem Arm, doch die Verletzung brannte wie Feuer. Der Padawan kämpfte mit sich, als sich dunkle Schleier vor seine Wahrnehmung schoben, doch er brach langsam in die Knie und stützte sich, schwer keuchend, auf dem sandigen Boden ab.
                            Als er den Blick langsam wieder hob sah er wie sein dunkles Ebenbild sich umgewand hatte und bereits einige Schritte weit gegangen war. Auch das Schemen krümmte sich leicht und schien Gale´s Blick im Rücken zu spüren, denn es drehte sich noch einmal kurz um.

                            Gale´s dunkle Seite: "Ich nehme es auf mich denselben Schmerz zu ertragen wie du. Denn nur so kann ich mich, und tragischer Weise auch dich, retten. Da du dich aber für die schwächere Seite in dir entschieden hast ist es endlich an mir den Dingen ihren Lauf zu geben!"

                            Das Schemen verschwamm vor Gale´s Augen und wurde immer undeutlicher. Ohnmacht griff nach dem Padawan und ließ ihn bald in Vergessenheit niedersinken.


                            Im selben Moment erwachte Gale wieder auf dem Dach des Aufzugs. Seine blinden Augen glommen dunkel und über sein Gesicht hatte sich ein Schatten gelegt...
                            Zuletzt geändert von Dax; 17.09.2004, 16:14.

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                              #74
                              Mehrere Wesen liefen über diese Straße. Teilweise bestand diese Menge aus Menschen, teilweise aber auch aus anderen unterschiedlichen Rassen aus der gesamten bekannten Galaxys.
                              Einige trugen schwere Säcke auf dem Rücken, andere schoben Schwebegleiter vor sich hin, um die schweren Säcke so zu transportieren. Alles deutete darauf hin, dass hier in der Nähe der Basar war.
                              Quin hob seine Kapuze an und zog sie sich über den Kopf. Er wollte nicht auffällig werden und somit entdeckt werden. Daher entschied er sich, sich mitten unter die Menge zu mischen.
                              Er folgte der Masse die Straße entlang und niemand schenkte dem Jedi-Meister auch nur einen Funken Beachtung. Quin war sehr glücklich darüber und folgte weiterhin dem Weg.
                              Nach einigen Minuten erreichte der Jedi-Meister dann sein Ziel, der große Basar.
                              Die Masse wurde schlagartig größer und Quin hatte nun einige Probleme sich problemlos und schnell fortzubewegen. Überall waren nun Leute um ihn herum und er versuchte sich vorerst einen Überblick über den Basar zu verschaffen.
                              Den ersten Stand den er erblickte wurde von einem Einhemischen betreut. Man konnte dort mehrere Sorten von unterschiedlichem Gemüse kaufen und Quin überlegte sich dort etwas zu holen, um sich von dem Kampf zu erholen und seinen Körper zu erfrischen.
                              Jedi-Ritter waren allgemein in der Lage mithilfe von einer tiefen Meditation ihre Wunden und körperlichen Belastungen zu regenerieren, doch Quin hielt es vorerst nicht für angebracht, eine Meditation durchzuführen, dazu war später noch Zeit.
                              Der Jedi-Meister entschied sich später noch einmal bei dem Stand vorbeizuschauen. Er wollte sich vorerst darum kümmern, sich eine neue Robe zu besorgen, die nicht vom Kampf teilweise angesenkt und teilweise verschmutzt war.
                              Quin lief nun weiter und kam an drei weiteren Ständen vorbei, an denen ebenfalls Gemüse und Obst angeboten wurde.
                              Die Menge hatte sich weiter verdichtet und er ging nun fast Schulter an Schulter mit den anderen Passanten.
                              Plötzlich sah Quin für den Bruchteil einer Sekunde ein Gesicht unter einer Kapuze hervorluken, dass ihm vertraut vorkam. Es erinnerte ihn an die junge Wiederständlerin, die er vor einigen Stunden in der Ebene getroffen hatte..
                              "Es ist immer alles lustig, bis einer ein Auge verliert und dann will es wieder keiner gewesen sein."

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                                #75
                                Der Sith erreichte endlich das Dach des Aufzugs und riss sein Lichtschwert aus der Schachtwand. Es hatte ihm diabolische Freude bereitet den verzweifelten Blick dieses "Jedi-Meisters" zu sehen, wie er hilflos am Schacht gestanden und nach seinem Schüler gerufen hatte. Letztendlich hatte er ihnen nicht mehr folgen können und das beruhigte den Sith sehr, denn er wollte diesen Moment in vollen Zügen auskosten.
                                Er näherte sich dem Padawan und spürte nach dessen Aura. Der Lebensgeist war immer noch nicht verloschen und wurde anscheinend sogar wieder stärker. Der Sith schritt auf Gale zu, doch verharrte plötzlich. Überrascht starrte er in dunkel glimmende Augen.

                                Niederer Sith (überrascht): "Du hast also eingesehen, dass du nicht gewinnen kannst. Gut, denn wenn du auf unserer Seite bist nützt du uns mehr, als wenn du tot wärst."

                                Gale hob langsam den Kopf und fixierte den Sith.

                                Gale (kalt): "Ich habe mich nicht für eure Seite entschieden, Sith! Ich stehe auf meiner eigenen Seite!"

                                Sein Arm schoss vor und er griff mit der Macht nach seines Gegners Hals. Der Sith wurde in die Höhe gerissen und hing röchelnd über dem Aufzug. Seine linke Hand hatte er an den Hals gehoben, die andere holte bereits aus und schleuderte das Lichtschwert.
                                Gale entging der Attacke nur knapp, doch entließ den Sith damit aus dem Macht griff. Dieser stürzte auf den Aufzug zurück und rang schwer nach Atem. In diesem Moment griffen die Notbremsen des Aufzugs kreischend nach Halt. Das Lichtschwert musste hinter Gale mehr Schaden verursacht haben als angenommen.
                                Gale stürzte und schrie vor Schmerz auf. Sein rechter Arm war eindeutig durch den tiefen Sturz gebrochen, doch bisher hatte ihn eine gewisse Euphorie davon abgelenkt es zu bemerken. Mit zusammen gebissenen Zähnen kam er wieder hoch und griff nach dem Lichtschwert des Sith. Sofort lag es in seiner Hand und zündete.

                                Gale: "Die Sith werden genauso zu Grunde gehen wie die Jedi!"

                                Damit verließ die Klinge wieder seine Hand und durchschnitt in weitem Bogen sämtliche Metallaufbauten auf dem Aufzugdach. Mit einem weiteren Ruck begann der Aufzug plötzlich zu fallen und zog eine Spur aus Funken hinter sich her.
                                Der Sith hatte sich bereits wieder halb erhoben, doch ging durch den Ruck erneut in die Knie. Er war durch den Kampf und die letzten Sekunden zu sehr geschwächt worden und versuchte nun noch einmal seine letzten Kräfte zu mobilisieren.
                                Gale spürte wie das Ende des Schachts heran raste und konzentrierte sich auf die nächste Etagentür. Als der Aufzug sie passierte schnellte Gale in die Höhe, riss die Türen mit der Macht auf und landete auf staubigem Grund.
                                Während die Türen hinter ihm wieder zusammen schlugen, prallte der Aufzug auf und zerbarst in einem Feuerball. Die Aura des Sith erlosch. Er hatte keine Kraft mehr gefunden dem Padawan zu folgen.

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