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    [8.12.2380, 18:59]

    Mitch sah Sarah schon aus dem Lift steigen und war sehr beeindruckt von ihrem Auftreten. Ihre Kleidung hatte sich äußerst geschickt gewählt, so dass ihr Aussehen wie ein Magnet auf die Blicke der männlichen Promenadenbesucher wirken würde.
    Mit einem Räuspern holte Mitch eine Blume hinter seinem Rücken hervor und überreichte sie Sarah.

    "Eine Blume soll eigentlich die Schönheit einer Frau unterstreichen.", sagte er kurz. "Ich glaube eine reicht da leider nicht aus."

    Er begann wieder zu Grinsen, dieses Mal aber wohlwollender, und wartete Sarah's Reaktion ab.

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      [8.12.2380, 18:59]

      Und sofort begannen die Schwierigkeiten für Sarah, denn sie hatte absolut keine Ahnung wie sie jetzt darauf reagieren sollte.
      Mitch hielt ihr eine Blume hin, sollte sie sie einfach nehmen, etwas sagen, oder was auch sonst. Immer wieder schaute sie von der Blume zu Mitch und wieder zurück und konnte sich nicht entscheiden was zu tun wäre. Menschen konnten ja so kompliziert sein...

      Sarah gab sich einen Ruck, nahm die Blume und betrachtete sie von allen Seiten. Auch hier konnte sie nicht dran erkennen was der Mann nun von ihr erwartete.
      Da sie nicht wusste was sie tun sollte beschloss sie - eben nichts zu tun. Sie hielt die Blume in der Hand und beachtete sie nicht weiter.
      "Nun, es scheint eine Menge an Restaurants auf dieser Station zu geben, wohin gehen wir?"

      Mehr aus Verlegenheit als wirkliches Interesse kam diese Frage dann auch eher desinteressiert und kalt heraus und Sarah, mit den menschlichen Gepflogenheiten nicht vertraut war sich nicht klar ob sie damit eine Regel gebrochen hatte oder nicht. Und es war ihr auch relativ egal...
      A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP
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        [8.12.2380, 18:59]

        Mitch hatte mit einer ähnlichen Reaktion gerechnet. Er deutete mit einer geschmeidigen Handbewegung nach rechts.

        "Wenn wir der Promenade etwas folgen, dann kommen wir zu einem Restaurant mit einer ausgezeichneten Auswahl an Köstlichkeiten.", begann Mitch in Ruhe zu erzählen. "Keine Replikatorspeisen, sondern richtiges Essen.", betonte er noch einmal und war zugegeben auch etwas stolz auf den Fund, der er vor einigen Wochen gemacht hatte. Seit dem ging er nur noch in dieses Restaurant um dort zu essen.

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          [8.12.2380, 18:59]

          Sarah nickte und ging langsam in die angewiesene Richtung los. Sie wusste nicht welche Art Lebensmittel sie dort erwartete, um sicher zu gehen dass sie auch alles, was auf den Tisch kam, vertrug hatte sie einen kleinen Miniscanner dabei der ihr anzeigte ob sie es genießen konnte oder lieber die Finger weglassen sollte.
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            [8.12.2380, 19:02]

            Während sie über das Promenadendeck schlenderten sagte Mitch kein Wort. Er wirkte auch nicht abwesend, sondern zeigte sich sehr interessiert an dem Trubel der Leute um sich herum. Viele Bewohner der Station waren unterwegs um sich mit einem Abendessen den Tag noch einmal zu versüßen oder für eine bevorstehende Schicht vorzubereiten.
            Hier und da musste die beiden einigen Passanten ausweichen, die scheinbar in höchster Eile waren und ohne Rücksicht über das Deck rannten.

            "Wie lange bleiben Sie noch auf der Station?", beendete Mitch die Stille.

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              [8.12.2380, 19:03]

              Sarah achtete aus reiner Gewohnheit auf ihre Umgebung so dass sie kein Problem hatte den herumrennenden Leuten auszuweichen. Sehr aufmerksam sah sie sich um, allerdings immer bemüht nicht neugierig zu wirken.

              "Ich geh morgen Früh an Bord des Frachters auf dem ich dann auch gleich die Mannschaft einüben soll. Ich hoffe die wissen was Drill heißt, ansonsten werden sie es morgen lernen."
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                [8.12.2380, 19:04]

                "Was üben Sie denn mit ihnen?", fragte Mitch leicht amüsiert und deutete mit einer Handbewegung auf einen kleines, unscheinbares Restaurant, dass wenige Meter vor ihnen auf der rechten Seite der Promenade lag.
                Weder Leuchtschrift noch sonstiges Werbung machten auf das Fundstück von Mitch aufmerksam. Vor dem Restaurant standen zu jeder Seite des Eingangs eine Topfpflanze und oben drüber hing ein kleines Schild mit der Aufschrift

                Oo ya wolin wolin we tayil

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                  [8.12.2380, 19:04]

                  "Ich übe mit denen wie man wild gewordene Klingonen killt ohne selbst dabei um Leben zu kommen. Scheint momentan eine der angesagtesten Übungen zu sein hier in diesem Sektor."

                  Sarah sah in die Richtung seiner Handbewegung und sah zu ihrer Freude ein Restaurant das nicht jeden beliebigen Gast anlockte. Ohne Werbung schien es nur für Kenner da zu sein und genau das war ihr am Liebsten. Was Sarah nicht wollte war die Aufmerksamkeit der Leute erregen, warum es ihr mit der einfachen Kleidung die sie aus ihrer Wahlheimat mitgebracht hatte, nicht so recht gelingen wollte konnte sie nicht verstehen. Was kam da gelegener als ein Restaurant in dem sich nicht all zu viele Gaffer aufhielten?
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                    [8.12.2380, 19:05]

                    "Vor allem ist gutes Schmuggeln und Handeln eine der beliebtesten Übungen, Sarah.", fügte Mitch hinzu und gemeinsam gingen sie auf das Restaurant zu. Mit ruhigen Schritten durchquerten sie den Eingang und während sie ihn passierten, warf Mitch noch einen schnellen Blick auf das Schild.
                    Im Inneren des Restaurants war es ungewöhnlich dunkel und muffig. Der Geruch von Speisen lag in der Luft, aber auch der Geruch von Sachen, die man lieber nicht essen sollte.
                    Der Raum war in viele kleine Ecken unterteilt und in jeder Stecke stand ein Tisch mit einer Bank und Stühlen. Einige von den Ecken waren besetzt, der Großteil hingegen war leer.

                    "Kommen Sie.", sagte Mitch und deutete auf eine freie Ecke rechts von ihnen.

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                      [8.12.2380, 19:05]

                      Sarah sah Mitch erstaunt an. Handel, das konnte sie verstehen, aber Schmuggel war wohl auch hier eine der gefährlichsten Tätigkeiten die man machen konnte.
                      Sarahs Ziehvater war Kommandant in einem Sektor des Reiches und sie wusste noch ganz genau was er mit Schmugglern zu machen pflegte. Diese Leute konnten froh sein wenn man sie nur durch die nächste Luftschleuse entsorgte, doch meist waren sie nicht so glücklich, sondern mussten vorher noch Informationen preis geben. Dass das nicht ohne eine entsprechende "Behandlung" ging verstand sich von selbst, doch Sarah hatte sie Mitgefühl mit diesen Verbrechern gehabt.

                      "Den Schmuggel sollte man lieber sein lassen, oder wird das hier nicht bestraft?" Fragte Sarah in der Annahme dass die Strafen hier wohl nicht viel anders lagen als bei ihren Leuten.

                      In der Ecke angekommen setzte Sarah sich und wartete das Weitere ab.
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                        [8.12.2380, 19:06]

                        Mitch setzte sich auf den Platz gegenüber von Sarah und faltete seine Hände auf dem Schoß. Mit einem Kopfnicken zeigte er einem Kellner, ein Mann gekleidet in schwarzer Hose, schwarzem Hemd und schwarzem Stirnband, dass er gerne bestellen würde.
                        Der Kellner realisierte dies und kam eiligen Schrittes auf ihren Tisch zugelaufen. Noch bevor er fragen konnte ob sich die Gäste schon etwas ausgesucht hatten, bestellte Mitch zwei Spezialitäten des Hauses zum Trinken vorweg. Der Kellner nickte und verschwand wieder.

                        "Bestraft wird nur, wer sich erwischen lässt", antwortete Mitch beiläufig auf die Frage, als er Sarah wieder seine Aufmerksamkeit schenkte.

                        "Ich hoffe Sie haben nichts dagegen mal etwas Neues auszuprobieren?"

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                          [8.12.2380, 19:06]

                          "Dass mit der Sicherheit recht schludrig umgegangen wird sieht man daran dass mein kleines Spielzeug bis jetzt noch keine Aufmerksamkeit erregt hat. Ich kann ihnen versichern Mitch, dass bei uns sowas nicht eine Minute ohne Kontrolle an einer Raumbasis angedockt wäre. Denken sie nur mal wenn ich nicht gut genug kontrolliert hätte, der Antriebskern eine Überladung hat und explodiert! Von dieser netten Basis wäre nichts als Sternenstaub übrig!"

                          Da Mitch bereits gewählt hatte lies sie sich mit den Getränken überraschen, die Speisen würde er wohl auch besser wählen, da er hier wohl schon öfter gespeist hatte.

                          "Wählen sie, ich entscheide dann ob es für mich genießbar ist oder nicht!" Sagte sie mit einem oberflächlichen Lächeln.
                          Immer wieder fragte sie sich ob sie jetzt alles richtig machte oder ob es voll in die Hose ging.
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                            [8.12.2380, 19:07]

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                            Einige Augenblicke später kam der Kellner mit einem Tablett und zwei darauf befindlichen Gläsern zurück. Er stellte die Glaskelche mit einer dampfenden grünen Flüssigkeit auf den Tisch und schaut Mitch fragend an.

                            "Wie immer, aber für zwei Personen.", beantwortete Mitch die nicht gestellte Frage und der Kellner verabschiedete sich wieder.

                            Mitch nahm eines der Gläser und hob es zum Anstoßen an.

                            "Nicht fragen. Probieren.", sagte er grinsend.

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                              [8.12.2380, 19:07]

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                              Sie hob das Glas, stieß an und nippte leicht daran.

                              Ein undefinierbarer Geschmack füllte ihren Mund, nicht gerade wohlschmeckend, aber auch nicht schlecht, also nippte sie nochmal und stellte das Glas wieder ab.

                              "Wenn der Frachter wieder hier ankommt und mein Job erledigt ist lade ich sie zu einem Glas Ichnar Turka ein. Das könnte ihr Geschmack sein."

                              Sich völlig sicher dass der menschliche Mann die ersten Minuten nach dem ersten Schluck mit den Tränen kämpfend nach Luft ringen würde grinste sie in sich hinein.
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                              Last Tweet of Leonard Nimoy

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                                [8.12.2380, 19:08]

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                                "Was meinen Sie, wie lange wird Ihre Mission mit dem Frachter dauern?"

                                Mitch war zwar nicht sonderlich interessiert, wollte das Thema aber dennoch beibehalten.

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