STAR WARS - Elitegeschwader Darklighter - SciFi-Forum

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STAR WARS - Elitegeschwader Darklighter

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    STAR WARS - Elitegeschwader Darklighter

    Sodele - da das mit der Fortsetzung der "Geschichte ohne Namen" in diesem Leben offenbar nichts mehr wird, habe ich den Beginn meiner Geschichte etwas umgeschrieben und auf die Zeit kurz vor dem Angriff auf den Todesstern II über Endor verlegt. Zuerst hatte ich vor, aus den Mandos Bothaner zu machen, die den Schild-Code stehlen. Doch die beiden Mandos gefallen mir zu gut. Also setze ich bei den Aufmarschplänen der Imperialen Flotte an.

    Bei den Hauptakteuren handelt es sich jedoch nicht um die beiden Mandos sondern vordringlich um die Piloten des ELITEGESCHWADERS DARKLIGHTER. Benannt nach Biggs Darklighter, der bei der Plättung des ersten Todessterns starb. Das Geschwader selbst besteht aus 4 Staffeln (A-Jäger, B-Bomber, X-Jäger und Y-Jagdbomber) Jeweils 8 Maschinen pro Typ.

    Die Geschichte setzt - nach der kleinen Vorgeschichte auf Coruscant - dann richtig an, als auf Endor bereits Party gemacht wird. Sprich, das Geschwader war bereits als Verstärkung unterwegs und kam zu spät zum großen TS II Explosions-Finale.

    Als einer der Antagonisten wird vermutlich Soontir Fel herhalten. Doch auch wenn der aus dem Semi-Kanon stammt, der auf Jedipedia als A- B- C- D- F- X- oder Z- Kanon - oder wie auch immer - bezeichnet wird, werde ich, bis auf einige wenige Ausnahmen die Handlung dieser Bücher schnurstracks ignorieren. Wenn es da also zu irgendwelchen Widersprüchen mit Buch oder Comic Handlungen kommt: Mir doch egal !! Für mich ist der Kanon für diese Geschichte, was vielleicht nicht die handelnden Personen aber in jedem Fall die Handlungen betrifft, NUR Episode I bis Episode VI !! Aus.

    Ich werde diese Geschichte erstmals nicht als komplettes Werk posten, sondern hier vorab immer in kleinen Happen. Wenn die Geschichte irgendwann fertig sein sollte so werde ich sie DANN überarbeiten, Widersprüche und Fehler entfernen und als PDF hochladen, wie ich das bei meinen anderen Geschichten auch mache.

    WICHTIG: BITTE KOMMENTARE ZUR GESCHICHTE NICHT HIER POSTEN, SONDERN IN DIESEM THREAD FÜR FEEDBACK, VORSCHLÄGE USW.

    -> Feedbackthread zur Geschichte





    Cover-Credits:
    - Background by Charmedy
    - X-Wing by Unbekannt, da vor einer Ewigkeit runtergeladen und der Artist leider kein Read-Me-File für nötig erachtete. Jedenfalls nicht meiner.

    SCHATTEN DES IMPERIUMS

    DER MANN MIT HUT


    In der Cantina, auf der untersten Ebene von Coruscant, war es drängend voll. Neben den üblichen Leichten Mädchen und Schweren Jungs tummelten sich vielerlei andere Gäste in diesem heruntergekommenen Etablissement. Selbst zur Zeit der Alten Republik hatte es hier kaum besser ausgesehen, noch hatte sich die Klientel wesentlich vom heutigen unterschieden. Abgesehen davon, dass heutzutage zusätzlich Spitzel für das Imperium hier herumlungerten[/color]
    Einen Vorteil hatten solche Spelunken jedoch auch zu dieser Zeit: Man war und blieb weitgehend anonym. Zumindest dann, wenn man nichts völlig Dummes tat.
    Darum nahm an diesem Abend auch niemand in der verräucherten Bar Notiz von dem hochgewachsenen, kräftig wirkenden Mann mit Hut, der mit geschmeidigen Bewegungen hereinkam und sich kurz umsah. Nach einem Moment hatte der Neuankömmling einen noch freien Ecktisch erspäht und steuerte darauf zu. Nachdem er sich gesetzt hatte, nahm er den breitkrempigen Hut ab und legte ihn bedachtsam, zu seiner Linken, auf den Tisch. Gleich danach fuhr seine Hand unwillkürlich zum Halfter seiner Blasterpistole und kontrollierte den Sitz. Zwar machte der Mann nicht den Eindruck, als würde er mit Ärger rechnen, doch in diesem Viertel, dass man beim besten Willen nicht als eines der besseren ansehen konnte, war es für jedermann ratsam vorsichtig zu sein.
    Seiner Erscheinung nach stammte der Neuankömmling von einem Planeten wie Corellia. Möglicherweise sogar direkt von dort, denn er trug das schwarze Haar nach der aktuellen Mode dort klassisch kurz. Ein aufmerksamer Beobachter hätte sofort eine entfernte Ähnlichkeit zu einem Corellianer festgestellt, der zu den am meisten gesuchten Rebellen innerhalb des Imperiums galt.
    Doch es gab auch signifikante Unterschiede zu diesem gesuchten Rebellen und deshalb interessierte sich niemand dafür, dass der Schwarzhaarige sich bei einem der vielen vorbeirollenden Service-Droiden eine Mahlzeit und etwas zu trinken bestellte.
    Der ruhig und bedachtsam wirkende Mann ließ seinen Blick durch den Raum schweifen, während er auf seine Bestellung wartete. Dabei richtete sich sein Interesse schließlich auf zwei dunkel aussehende Gestalten, die sich an einem Tisch am anderen Ende der Bar niedergelassen hatten. Offensichtlich verfolgte er den sich dort anbahnenden Streit mit wachsendem Interesse.
    Coran Scataris, der dem Schwarzhaarigen beim Eintreten nur einen kurzen Blick geschenkt und sich danach wieder seinem Gegenüber zu gewandt hatte, gab sich indessen gerade keinerlei Mühe, diplomatisch zu sein. Diplomatie war eben auch kein Wort, das im Vokabular eines wahren Mandalorianers vorkam. Zudem regte sich Zitari Kryman gerade über eine Nichtigkeit auf - denn dass er sich letzte Nacht mit zwei Twi'lek-Mädchen vergnügt hatte, war eine Nichtigkeit. Zumal er und Zitari nicht miteinander liiert waren. Sie waren Kameraden, mehr nicht. Also griff der Mandalorianer rasch unter die weite Kapuze ihres dunklen Umhanges, packte sie an den dunkelbraunen, gelockten Haaren und zog sie heftig über den Tisch zu sich heran. Dabei berührten sich die Ränder ihrer Kapuzen beinahe, denn er selbst trug ebenfalls einen dunklen Umhang. Sie verbargen die Rüstungen, die sie beide trugen.
    „Hör mir zu - das Letzte, was wir jetzt gebrauchen können, ist zu viel Aufmerksamkeit“, knurrte der athletische Mandalorianer warnend, wobei er sich eines Mando'a-Dialekts bediente, der von nur sehr wenigen Wesen dieser Galaxis heute noch gesprochen und verstanden wurde. „Außerdem bin ich dir nicht verpflichtet, also hör auf mit dem Aufstand.“
    Seine Verärgerung war echt, obwohl ihr Streit den übrigen Gästen kaum mehr wert war, als der ein oder andere schiefe Blick. Abgesehen von dem Neuankömmling.
    Die beinahe schwarzen Augen der Mandalorianerin funkelten gefährlich, als sie ihrem Gegenüber einen Fausthieb gegen den Kopf verpasste und heftig erwiderte: „Aber dafür, mit mir seit einem halben Jahr regelmäßig ins Bett zu steigen reicht es!“
    „Das hast du sehr gut erkannt“, gab der blonde Mann trocken zurück und grinste ironisch. Wobei die lange Narbe, die sich von der Stirn über sein linkes Auge hinweg zog, seiner Miene einen satanischen Anstrich gab. Gleichzeitig ließ er das Haar seiner hochgewachsenen Partnerin los. „Und jetzt Schluss damit. Du weißt, dass es diesmal um einen hohen Einsatz geht. Dem Imperium geheime Aufmarschpläne aus dem Archiv zu entwenden ist selbst für mich ein riskantes Spiel, und darüber solltest auch du dir im Klaren sein. Wenn du dir dennoch unbedingt eine Abreibung einfangen willst – bitte sehr – aber dann verschieben wir das auf später.“
    Die rot behandschuhte Hand der Frau stieß ihr Gegenüber heftig an der Schulter auf seinen Platz zurück. Ihren Umhang richtend lehnte sie sich auf ihrem Stuhl zurück und fauchte, diesmal das gemeine Basic sprechend: „Na schön - aber das ist noch nicht vorbei.“
    Dabei deutete sie mit ihren Augen zur Seite und fragte etwas gedämpfter: „Kommt dir der Kerl dort hinten nicht bekannt vor? Mir ist so, als hätte ich ihn bereits früher schon einmal gesehen. Allerdings ohne diesen Hut. Ich bin mir aber nicht sicher. Der Kerl scheint sich für uns zu interessieren. Das passt mir nicht.“
    Coran Scataris nahm, scheinbar desinteressiert, einen Schluck von seinem Drink, wobei er die Kapuze so weit zur Seite schob, dass er unauffällig in die angegebene Richtung sehen konnte. Das Glas absetzend raunte er zurück: „Ich kann nicht genug erkennen, doch eins ist klar: So, wie er sich platziert hat und jetzt Umschau hält sucht er etwas. Oder Jemanden. Aber jetzt sag du mir: Wer, bei den Scharlachroten Märtyrern, trägt heutzutage noch so einen dämlichen Hut?“
    Zitari Kryman sah ihr Gegenüber immer noch etwas unwillig an. „Was interessiert dich ein verdammter Hut. Interessiere dich lieber dafür, dass es an der Zeit ist hier zu verschwinden.“
    Der Blonde hob lediglich seine Augenbrauen etwas an. Einerseits wurmte ihn die heftige Reaktion von Zitari immer noch. Andererseits war er froh, dass sie sich wieder auf das Wesentliche konzentrierte. Darum raunte er unterdrückt: „In Ordnung, wir verschwinden. Aber so, dass wir nicht unmittelbar an dem Hutträger vorbeikommen. Diese Visage ist mir irgendwie nicht sympathisch.“
    Die beiden Söldner von Mandalore erhoben sich und erst jetzt wurde ersichtlich, dass die Frau nur zwei Fingerbreit kleiner gewachsen war, als ihr Kamerad, der immerhin 1,89 Meter maß. Trotz der weit wallenden Kapuzenumhänge war zu erkennen, dass der Mann in den Schultern ein Stück breiter war. Zwar hätten sie keine Probleme bekommen, ohne diese Umhänge, doch sie waren darauf bedacht, dass selbst ein zufällig in der Nähe befindlicher Bekannter nicht gleich erkannte, wer sie waren. Zumal sie gegenwärtig nur ein paar leichte Klingen an den Gürteln ihrer Rüstungen trugen – ein eher ungewohnter Zustand.
    Sie nickten sich zu und machten sich auf den Weg zum breiten Durchgang, der auf die unterste Ebene von Coruscant hinaus führte. Dabei schritten sie auf zwei verschiedenen Seiten an dem Tisch vorbei, an dem der Mann mit Hut Platz genommen hatte. Sie musterten ihn im Vorbeigehen unauffällig aufmerksam und trafen sich dann unmittelbar vor dem bunt beleuchteten Eingang der Cantina.
    Der Wechsel von der verräucherten Bar in die kaum weniger unangenehme Abendluft von Coruscant brachte jedoch keine wirkliche Verbesserung mit sich. Es hatte, offensichtlich bereits vor einiger Zeit, zu regnen begonnen. Ein stetiger Strom von Flüssigkeit, der nur zu drei Vierteln aus Wasser bestand. Der Rest setzte sich aus Schmiermittel, Ruß, Dreck und verschiedenen Chemikalien zusammen, die von den gewaltigen Industriedomen auf dem Planeten in die Atmosphäre geblasen wurden.
    Zitari Kryman blickte nach oben und versuchte, wenigsten einen klitzekleinen Streifen des verhangenen Abendhimmels zu erkennen, aber das Einzige, was sie sehen konnte, waren die, an endlose Steilklippen erinnernden Gebäudefassaden, die sich nach oben bis in die Unendlichkeit zu erstrecken schienen. Vorspringende Landeplattformen, Gebäudebrücken und andere Hindernisse versperrten die Sicht auf den fernen Himmel über ihr und doch fiel unablässig Regen auf sie herab. Sie vermutete, dass der größte Teil davon aus Regenrinnen, Abflüssen und Gebäudevorsprüngen heruntertropfte.
    Die Frau sah ihren Begleiter an und grollte unterdrückt: „Warum werden wir nicht einmal angeheuert, um auf einem Planeten mit weiten Wäldern, guter Luft und weiten Blumenwiesen einen Job zu erledigen?“
    Coran Scataris lachte humorlos. „Weil auf solchen Planeten keine Leute herumlaufen, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Auf solchen Planeten spielt die Polit-Elite Golf.“
    „Ja - diese Säcke vom Imperium. Feiste Gouverneure und ihre schleimigen Helfershelfer. Scheiß-Imperium und Scheiß-Gouverneure. Ich wollte, man würde uns eines Tages anheuern um diese ganze verdammte Mistbande hochgehen zu lassen.“
    Das Lächeln des Mannes neben ihr bekam einen dämonischen Zug. Dabei verfiel er wieder ins Mando'a: „Aber genau das hat man doch. Die von der Rebellion wollen die Aufmarschpläne der Imperialen Flotte aus einem ganz bestimmten Grund haben, wie mein Informant mir versicherte.“
    Die dunklen Augen der Mandalorianerin schienen Blitze zu versprühen, als sie frustriert erwiderte: „Aber das ist doch Wahnsinn. Gut nur, dass die zwei Drittel der Summe im Voraus bezahlt haben. Sonst würde ich schwarzsehen bezüglich unserer finanziellen Zukunft. Aber ist dein Informant auch verschwiegen?“
    Coran Scataris grinste vielsagend - ließ die Frage von Zitari jedoch unkommentiert. Er schlang den Umhang etwas enger um seinen athletischen Körper und dachte an das, was vor ihnen lag. Dann sagte er, nach einem Moment: „Gehen wir.“
    Zitari Kryman kannte ihren Partner gut genug, um zu wissen wie er seine letzte Bemerkung gemeint hatte. Ein zufriedener Kunde bedeutete mehr, als ein lästiger Mitwisser. Vermutlich schwamm der Informant, mit dem Kopf nach unten, in einer finsteren Kloake der, an jeder Stelle des Planeten zu findenden, unterirdischen Abwasserkanäle. Sie persönlich gab nicht viel auf die Sache der Rebellion, noch räumte sie den Rebellen eine reale Chance ein, das Imperium in die Knie zu zwingen. Aber falls sie sich irren sollte war es nicht verkehrt, in deren Reihen ein oder zwei wohlwollende Verbündete zu wissen. Wie ihren Auftraggeber zum Beispiel.
    Sie tauchten im Gewimmel der Lebewesen unter, welche die unterste Ebene von Coruscant bevölkerten. Wesen von mehr als eintausend verschiedenen Welten tummelten sich in den Gassen und Straßen. Dabei wechselten sich gedämpft geführte Gespräche ab mit lauthals geführten Streits und Geräuschen, die man nur mit viel Fantasie für Sprache halten konnte. Hinzu kam das beständige Summen von Repulsor-Aggregaten, in der Luft hoch über ihnen.
    Scataris und seine Begleiterin bahnten sich zunächst ihren Weg durch die Reihen der Lebewesen auf der Hauptstraße, bevor sie nach etwa dreihundert Metern in eine enge und weniger belebte Seitenstraße abbogen.
    Nach weiteren zweihundert Metern deutete Scataris unauffällig nach links und zog Zitari fordernd mit sich, was ihm einen fragenden Blick der Frau einbrachte.
    „Was soll das? Wo willst du mit mir hin?“
    Der Mandalorianer sah die Frau warnend an und zischte unterdrückt: „Wir werden verfolgt. Der Kerl mit dem albernen Hut ist uns auf der Spur. Der interessiert sich also wirklich für uns.“
    Die Augen der Mandalorianerin blitzen auf: „Wenn das ein Spitzel des Imperiums ist dann wird das der letzte Fehler seines Lebens sein.“
    „Nicht so hastig“, beschwichtigte ihr Gegenüber sie. Dabei deutete er auf eine Wandnische gegenüber. „Der soll uns erst sagen, warum er sich so brennend für uns interessiert.“
    Während Zitari Kryman ihrem Partner kurz zunickte und sich dann in die unbeleuchtete Nische zurückzog, verbarg sich Scataris hinter einer finsteren Ecke auf der anderen Seite der unübersichtlich verwinkelten Gasse und wartete. Niemand sonst hielt sich gegenwärtig hier auf.
    Zuletzt geändert von hawk644; 10.05.2021, 21:56.
    Ich mag Menschen... wenn es nicht zu viele sind. Laut dürfen sie auch nicht sein. Kleine Friedhöfe sind schön.

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