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Life is Strange

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    Life is Strange

    Ich wunder mich, dass es noch keinen Thread hierzu gibt.

    Life is Strange ist aufgeteilt auf 5 Episoden (mit einer gesamtspielzeit von ca. 15 Stunden), man spielt man eine 18 Jährige junge Frau (Max) die, zum studieren, in ihre Heimatstadt kommt und eine alte Freundin trifft. Kurz nach dem Anfang bekommt Max Kräfte mit denen sie die zeit zurück drehen kann. Jede Entscheidung verändert den Spielverlauf was ein zweites und drittes spielen durchaus interessant macht.

    http://www.lifeisstrange.com


    Mir gefällt das Spiel außerrdentlich gut. Jede Entscheidung hat seine Auswirklungen auf den weiteren Spielverlauf. Nicht nur die Story ist toll, auch die Charactere sind wunderbar ausgearbeitet.
    Es hat irgendwie alles, was ich an Spielen dieser Art mag.

    Ich werde es ganz bestimmt noch einmal spielen. Muss einfach erfahren, wie so manche Stellen anders verlaufen wären.

    Wie findet Ihr es?
    Banana?


    Zugriff verweigert
    - Treffen der Generationen 2012
    SFF: Ankündigungen | Regeln | Support | Historie

    #2
    Ich hatte es mir im Steam Weihnachtssale gekauft, nachdem ich einen Test gelesen hatte und fand das Spiel ziemlich gut. Es war auch das erste moderne Adventure das ich gespielt habe und das erste seit langer Zeit (das letze war, glaube ich, Monkey Island 4).
    "Denkt daran, wir sind nur dazu autorisiert Gewalt anzuwenden wenn die Erde bedroht ist"
    "Und der Mond"
    "Ja, und der Mond."

    Kommentar


      #3
      Ich habe vor einigen Wochen auch endlich meine Bildungslücke in Bezug auf Life is Strange geschlossen. Ich hatte das Spiel schon lange in meiner Steam Bibliothek liegen, habe es aber erst jetzt in meinem letzten Urlaub durchgespielt.

      Und ich muss sagen, dass es für mich eines der besten Spiele ist, die ich jemals gespielt habe - und ich habe danach noch einige Tage gebraucht, um alles zu verarbeiten. Tatsächlich ist Life is Strange spielerisch nicht mal anspruchsvoll. Eher ist es eine Art interaktive Miniserie, bei der man in den einzelnen Szenen die Kontrolle über die Spielfigur übernimmt und im Rahmen von gewissen Grenzen Rätsel löst und Entscheidungen trifft, die sich später auf die weitere Handlung auswirken.

      Was Life ist Strange für mich aber so besonders gemacht hat ist die sehr gut ausgearbeitete Hauptprotagonistin Max(ine) Caulfield. Das etwas schüchterne Mädel ist mir sofort ans Herz gewachsen und es hat mich tief bewegt, durch was für eine Tour de Force die arme Max hier geschickt wird. Die Immersion in das Spiel gelingt einfach wunderbar. Auch Max alte Freundin Chloe, die Max Triebfeder im ganzen Spiel ist, ist sehr gut geschrieben und die Dynamik zwischen den beiden jungen Frauen ist Herz und Seele des ganzen Spiels. Hier kann man ohne Zweifel sagen, dass Life is Strange ohne diese besondere Beziehung und Dynamik definitiv nicht so gut funktioniert hätte.

      Auch die Nebenfiguren sind in meinen Augen sehr gut geschrieben und erfüllen nur oberflächlich die bekannten Stereotype des US-High-School-Biotops (arrogantes Rich-Girl, technophiler Nerd, sexy Cheerleaderin, religiöses Mauerblüchen). Tatsächlich hänge es vom Spieler ab, ob man sich die Zeit nimmt für Ausflüge abseits der Haupthandlung, um mehr über diese Personen herauszufinden. Dabei hilft Max besondere Fähigkeit, die Zeit in einem gewissen zurückzudrehen, was derweilen für Rätsel genutzt wird und auch in Gesprächen zur Anwendung kommt - aber auch in der Handlung immer breiteren Raum einnimmt.

      Ich will jetzt nicht so viel spoilern, aber ich muss doch sagen, dass einige Szenen an Life is Strange mich tief bewegt haben, so etwas ist mir bei einem Videospiel noch nie passiert. Um hier drei Sachen herauszugreifen: Kate Marshs Selbstmord(versuch) ist hochdramatisch und wird in den ersten zwei Episoden sehr gut vorbereitet und ist für mich einer der "Höhepunkte" des Spiels. Dann ist da die Sequenz in der alternativen Realität mit der querschnittsgelähmten Chloe. Diese Sequenz ist eher ruhig aber auch tieftraurig. Ich habe mit Max gelitten wie ein Schlosshund, wenn man die vormals so lebenslustige Freundin Chloe in diesem Zustand erleben muss, wobei sie auch dort stark ist, aber auch auf eine ganz andere Weise. Das Ende dieser Sequenz ist dann nach mal ein richtiger Schlag in die Magengrube.

      Und, ja, dann haben wir das Ende. Persönlich bin ich mit der letzten Episode von Life is Strange nicht so zufrieden, vor allem mit der Finale an sich. Ich kann verstehen, warum man diese Form des Endes gewählt hat und wenn man tatsächlich noch Tage mit sich ringt, was jetzt die bessere Entscheidung wäre, dann haben die Entwickler ihre Sache richtig gemacht. Dennoch hätte ich mir ein besseres Ende gewünscht. Für Eingeweihte sage ich es mal so: Nachdem ich natürlich alle Enden einmal durchgespielt habe ist meine persönliche Entscheidung BAE over BAY...

      Was soll ich am Ende noch groß sagen? Wer storygetriebene Andventures mag, dem sei Life ist Strange dringend ans Herz gelegt. Für mich war es das beste Spiel, dass ich seit Jahren gespielt habe und ich habe jede Minute genossen. Aber ich kann auch verstehen, wenn das Spiel nicht jedem gefällt.

      Persönlich würde ich es für mich mit 6 von 6 Sternen und 10 von 10 Punkten bewerten.

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