Was passiert, wenn das Erdöl ausgeht? - SciFi-Forum

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Was passiert, wenn das Erdöl ausgeht?

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    Zitat von Philliph Adama Beitrag anzeigen
    Warum Märchen aus den Medien? Ich habe diese Information nicht aus irgendeiner Fernsehsendung oder aus dem Forum von Freenet sondern von einem Seite eines Forschungsinstitutes!
    Dann hast du es entweder nicht verstanden - oder das war kein Forschungsinstitut, was die nötigen Methoden verwendet. Vielleicht BWLer?
    Zitat von Philliph Adama Beitrag anzeigen
    außerdem könnte man ja auch mal Optimistisch sein!
    Dazu gibt es schon lange keinen Grund mehr - wenn man sieht, wie untätig die Industrie und Politik ist.
    Resistance is fertile
    Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
    The only general I like is called strike

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      Ich finde es schade, dass alle immer auf den Autofahrern rumhacken, aber der Flugverkehr zum Beispiel immer weggelassen wird! Die Flugzeuge verbrauchen so viel sprit, aber es wird nur immer Gesagt, scheiss autofahrer! Ich z.B. halte es nicht für nötig, jedes Jahr mit dem Flieger in die Ferien zu gehen, ich bleibe lieber zu Hause, brauche dafür aber jeden Tag das Auto um zur Arbeit zu kommen! Ich muss das Auto nehmen, damit ich überhaupt an die Arbeit komme. Bei uns auf dem Land ist der ÖV eben nicht so Gut ausgebaut. Wie in der Stadt. Und genau so Leute wie ich werden leiden müssen wenn der Spritpreis weiter steigt!
      Sie werden Shakespeare erst geniessen können, wenn Sie es im klingonischen Original gelesen haben, Captain.
      General Chang.

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        Zitat von rr8601 Beitrag anzeigen
        Ich finde es schade, dass alle immer auf den Autofahrern rumhacken, aber der Flugverkehr zum Beispiel immer weggelassen wird! Die Flugzeuge verbrauchen so viel sprit, aber es wird nur immer Gesagt, scheiss autofahrer!
        Das ist sehr wichtig, dass das mal einer anspricht und ich stimme dir jetzt mal ganz pauschal zu. Man sollte viel mehr in den Ausbau des Schienennetzes investieren. Von Berlin nach Paris kann man genausogut mit dem Zug fahren, wenn man nicht gerade ein viel beschäftigter Politiker ist.

        Bei dem zweitägigen Flugverbot über den USA nach dem 11. September hat man ja wenn ich mich recht erinnere festgestellt, dass die Durschnitttemparaturen Abends um bis zu zwei Grad niedriger waren, als üblich. Da sieht man mal, was für Auswirkung die Fliegerei auf unser Klima hat.

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          Zitat von rr8601 Beitrag anzeigen
          Ich finde es schade, dass alle immer auf den Autofahrern rumhacken, aber der Flugverkehr zum Beispiel immer weggelassen wird! Die Flugzeuge verbrauchen so viel sprit, aber es wird nur immer Gesagt, scheiss autofahrer!
          Das ist so falsch. Die gleichen Leute, die den Autoverkehr erwähnen, kritisieren genauso auch den Flugverkehr

          Natürlich ist der Flugverkehr ein Problem. Es macht nur keinen Sinn, die Kritik an dem Autoverkehr gegen die Kritik am Flugverkehr auszuspielen. Es ist beides Klima-schädlich. In beiden Fällen würde ein besserer öffentlicher Verkehr helfen.

          Kennt jemand eine Statistik, wie viel Kohlendioxid von welchen Sektor (Energie, Autos, Flugzeuge etc.) ausgestossen wird?

          Man kann ja z.B. noch erwähnen, dass die Landwirtschaft, insbesondere die Rinderzucht, für eine massive Treibhausgasproduktion (Methan) verantwortlich ist. Irgendwo war dies mit einem Drittel der von den Menschen produzierten Treibhausgase veranschlagt - und der Tipp gegeben, lieber Vegetarier zu sein oder nur Geflügel zu essen (letztere verursachen natürlich andere Probleme, z.B. Belastung des Grundwassers).
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            Also, wenn im Fernsehen oder in Zeitungen oder auch im Internet über die Klimaerwärmung diskutiert wird, habe ich kaum Kritik am Flugverkehr herausgehört! Bei mir ists nunmal so, dass ich morgens um halb 7 aus dem Haus muss um 50km zurückzulegen um an die Arbeit zu kommen. egal mit welchem ÖV, ich hätte immer mindestens 1,5 bis 2h und müsste etwa 3-4 Mal umsteigen. Mit dem Auto habe ich ca. 40 min.
            Sie werden Shakespeare erst geniessen können, wenn Sie es im klingonischen Original gelesen haben, Captain.
            General Chang.

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              Man kann ja z.B. noch erwähnen, dass die Landwirtschaft, insbesondere die Rinderzucht, für eine massive Treibhausgasproduktion (Methan) verantwortlich ist. Irgendwo war dies mit einem Drittel der von den Menschen produzierten Treibhausgase veranschlagt - und der Tipp gegeben, lieber Vegetarier zu sein oder nur Geflügel zu essen (letztere verursachen natürlich andere Probleme, z.B. Belastung des Grundwassers).
              Das gehört meiner Meinung nach zur natürlichen Belastung, wie auch Vulkane und co. Als Ausgleich wird für die Viecher ja auch eine Menge Grünzeug benötigt, was wiederrum CO2 aus der Atmosphäre zieht. Das Methan kommt ja nicht aus dem nichts, sondern aus den vorher verspeisten Pflanzen.
              "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave"
              (Aristoteles 384 v.Chr. - 322 v.Chr.)

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                Etwas verquehr..? Damit Weideland zur Verfügung steht wird ja nicht zB Wüstenlandschaft aufbereitet (denn das wäre ja in der Tat ne tolle Sache), sondern umgekehrt Tropen- und/oder Urwaldgebiete gerodet, UM daraus Weideland zu machen.
                Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
                Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

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                  Zitat von T'alc Beitrag anzeigen
                  Um noch mal auf kernkraftwerke zu kommen.......

                  Um ganz deutschland herum stehen solche dinger besonders an der westseite.... da wir immer westwind haben kriegen wir ales ab wenn son ding hochgeht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

                  ausserdehm sagt eine studie das wir deutschen die höchsten sicherheitsstandarts hätten und das is mir lieber als irgend so ein schwedisches kraftwerk mit nem besoffenem sicherheits man


                  DIE DINGER MACHEN GAR KEIN DRECK
                  So ein "Ding" geht nicht mal eben so hoch, ich halte diese blöde Diskussion für völlig überflüssig. Klar gibt es welche wo die Technik stark überholt werden muss, jedoch sollte man nicht zu einer Panikmache übergehen.
                  Und auch richtig, die machen so gesehen nicht soviel Dreck wie ein Kohlekraftwerk. Das sind riesige CO2 Schleudern.

                  Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                  Joa, kommt ja auch öfter mal vor, dass so ein AKW mal eben so inne Luft fliegt...
                  Nein, kommt nicht öfter vor ! Ich weiß gar nicht wie Du auf so etwas kommst Hört sich so an, als ob alle 2-3 Monate ein Ding explodiert oder sonstwas.
                  Die Römer waren die Amerikaner der Antike.
                  Carolin Witt (*1983), Studentin

                  Kommentar


                    Alle Menschen auf Vegetarier umsatteln?

                    Das wird nie und nimmer gehen. Ich zum beispiel bin gegen einige Gemüse allergisch.

                    Ich kann sie einfach nicht essen.
                    Noir. Das ist ein Name.
                    Ein Schicksal aus alten Zeiten.
                    Zwei Mädchen die den Tod beeinflussen.
                    Ihre dunklen Hände beschützen den friedlichen Schlaf des Neugeborenen.

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                      SF-Junky

                      Das Problem bei AKW ist, dass nicht laufend irgendwelche hochgehen müssen.

                      Es muss nur einmal eines hochgehen, und schon muss man sich im Umkreis von 100 Kilometern keine Sorge mehr um Geschichtschreibung machen.
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                        Natürlich ist es unwahrscheinlich das ein AKW hochgeht, geschweigedenn erstmal kaputt. Der letzte Reaktorvorfal ar doch letztes Jahr in Schweden. Aber da ist nur ein Kühler ausgefallen und man hat noch rechtzeitig runtergefahren.
                        Zumal gibt es ja genug sicherheitsvorkehrungen, wie zb. Sensoren und Strahlungsmesser (irgendiwe klar!).
                        ~~:::Battlestar Galactica:::~~~

                        InterStella - Foren-RPG

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                          Zitat von Alfred E. Neumann Beitrag anzeigen
                          Nein, kommt nicht öfter vor ! Ich weiß gar nicht wie Du auf so etwas kommst Hört sich so an, als ob alle 2-3 Monate ein Ding explodiert oder sonstwas.
                          Ist mein Sarkasmus so undeutlich?

                          Kommentar


                            Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                            Ist mein Sarkasmus so undeutlich?
                            Also hier schon, meiner bescheidenen Meinung nach.
                            Ok, ich sag dann mal weiter machen Ich habe nichts gesagt !
                            Die Römer waren die Amerikaner der Antike.
                            Carolin Witt (*1983), Studentin

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                              Zitat von max Beitrag anzeigen
                              Um zu ermöglichen, dass im Bald Krieg zwischen China und Taiwan?-Thread weiter über das dortige Thema diskutiert werden kann, eröffne ich einen neuen Thread.

                              Peak Oil: Life After the Oil Crash ist eine drastische Beschreibung der möglichen Entwicklung.

                              Es gibt zu diesem Thema mehrere Fragen:

                              1.) Wann geht das Öl aus? Gab es die höchste Ölproduktion bereits?

                              Der Höhepunkt an neu gefundenen Vorräten ist anscheinend überschritten, aber es sieht so aus, als könnte die Produktion im Nordpazifik/Chinesisches Meer, in der Region des kaspischen Meers, Teilen Afrikas und am Golf noch deutlich gesteigert werden. Dafür wird aber die Ölproduktion in der Nordsee und in den USA bald beendet werden müssen, da die Vorräte erschöpft sind.

                              2.) Gibt es Energiequellen, die das Öl ersetzen können? Kann Öl als Rohstoff z.B. für Medikamente, Kunststoffe etc. ersetzt werden?

                              Theoretisch würde ich diese Frage mit "ja" beantworten, da z.B. die Sonnenenergie besser nutzbar gemacht werden kann, die Energieübertragung und die Antriebstechnologien verbessert werden können (z.B. Wasserstoff und Brennstoffzellen) und Rohstoffe z.B. in Pflanzen produziert werden können.

                              Aber unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen bin ich deutlich pessimistischer, da die stärksten Konzerne die Auto- und Energiekonzerne sind, die gemeinsam mit verbündeten Banken und Versicherungen einen grossen Teil des Produktivvermögens kontrollieren. Diese Konzerne entwickeln zwar mit sehr niedriger Priorität Alternativen, aber diese würden ihre bisherigen Investionen wertlos machen. Also blockieren sie lieber die Entwicklung. Die Staaten sind wegen der Staatsverschuldung nicht in der Lage die notwendigen Investionsprogramme zur Durchsetzung von alternativen Technologien und Ersatz der alten zu finanzieren.

                              3.) Was passiert, wenn das Erdöl ausgeht? Bricht die Gesellschaft zusammen? Oder stärkt die Entwicklung Staaten, die sich selbst versorgen können?

                              Es ist sehr wahrscheinlich, dass wenn keine alternativen Technoligien einsatzbereit sind, es zu einem Zusammenbruch der erdöl-abhängigen Wirtschaften (d.h. mindestens alle Industriestaaten) kommt. Dieser Zusammenbruch bewirkt aber auch, dass die Einnahmequellen für die Erdöl-produzierenden Staaten fehlen (selbst wenn diese noch über Rest-Vorräte verfügen), was Staaten wie Venezuela, Russland und die Golf-Staaten hart treffen würde. Der Zusammenbruch der Absatzmärkte würde diesen Staaten die einzige Einnahmequelle nehmen (was nicht dadurch kompensiert werden kann, dass ein paar überlebende Reiche ihre Autos und Flugzeuge weiter betanken wollen und dafür entsprechend viel zahlen).

                              Wegen der Abhängigkeit vom Ölexport denke ich, dass die öl-produzierenden Staaten stärker als die öl-importierenden Staaten getroffen werden und einem kompletten Zusammenbruch der Gesellschaft erleben werden. Wegen der Entwertung der Erdölindustrie würden diese Staaten quasi kapitallos werden.
                              Eröl kann nicht zu ende es ist sozusagen unbegrenzt
                              weil die erde ständig neues erdöl produziert es wird immer nur gesagt das es zu ende geht damit die ölmultis ihr gutes geschäft machen weil wenn jeder mensch wissen würde das sich die erdölquellen ständig selbst erneuern wäre es ja kein gutes geschäft mehr weil es dann billig wäre
                              z.B. 1919 wurde ja schon sone panik verbreitet die experten sagten
                              "in 20 jahren haben wir kein öl mehr" und jetzt schon 90 jahre später haben wir welches noch mehr als damals
                              wenn es ja nach den experten gehen würde würden wir schon längst aufm trocknen sitzen
                              man braucht sich keine sorgen zu machen alles reine spekulation

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                                weil die erde ständig neues erdöl produziert
                                Es gibt zwar Leute, die das postulieren (sog. "abiotische Erdölentstehung"), aber der Beweis dafür bleibt bisher aus. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass, sollte es tatsächlich so sein, die "Nachfüllrate" sehr viel kleiner ist als die Rate, mit der wir dem Boden Erdöl entziehen. Siehe etwa die vielen "leeren" Erdölfelder, aus denen nie mehr etwas rausgekommen ist.
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