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    #91
    Wie passt die Erhaltungsgröße der Baryonenzahl mit dem Neutronzerfall zusammen?

    Als Beispiel für ein Baryon hatte ich ja einen Neutronkern als Grafik eingefügt. Nun zerbreche ich mir den Kopf darüber, inwiefern die Baryonenzahl erhalten bleibt, wenn ein Neutron nach knapp 15 Minuten zerfällt?

    Ferner frage ich mich, wie die Leptonenzahl erhalten bleibt, wenn bei der Kernfusion ein Elektron mit einem Proton zu einem Neutron "verschmilz". Fehlt dann nicht ein Lepton?

    Teilchenphysik ist noch ein echter Schwachpunkt bei mir.

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      #92
      Zitat von Halman Beitrag anzeigen
      Als Beispiel für ein Baryon hatte ich ja einen Neutronkern als Grafik eingefügt. Nun zerbreche ich mir den Kopf darüber, inwiefern die Baryonenzahl erhalten bleibt, wenn ein Neutron nach knapp 15 Minuten zerfällt?
      Insofern, das ein Proton entsteht. Elektron und Antineutrino zählen ja nicht.

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        #93
        Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
        Insofern, das ein Proton entsteht. Elektron und Antineutrino zählen ja nicht.
        Oh - danke für die Antwort, dies leuchtet mir natürlich ein und ist auch vollkommen logisch.

        Aber was ist mit dem Fall, indem ein Elektron und ein Proton zu einem Neutron verschmelzen? Inwiefern bleibt hier die Leptonenzahl erhalten? Fehlt da nicht das Elektron, dass im Neutron verschwindet?

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          #94
          Wieso, da entsteht doch auch ein Elektronenneutrino?

          Problematisch wird es beim neutrinolosen doppelten Betazerfall, aber der wurde noch nie beobachtet.

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            #95
            Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
            Wieso, da entsteht doch auch ein Elektronenneutrino?

            Problematisch wird es beim neutrinolosen doppelten Betazerfall, aber der wurde noch nie beobachtet.
            Danke, das wusste ich nicht. Teilchphysik ist ein Schwachpunkt von mir. Die Neutrinos sind ja auch Leptonen.
            Wie wurden die Neutrinos eigentlich vorhergesagt?

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              #96
              Zitat von Halman Beitrag anzeigen
              Danke, das wusste ich nicht. Teilchphysik ist ein Schwachpunkt von mir. Die Neutrinos sind ja auch Leptonen.
              Wie wurden die Neutrinos eigentlich vorhergesagt?
              Bei radioaktiven Zerfallsprozessen stimmte die Energiebilanz nicht.
              Enrico Fermi wollte sich nicht damit abfinden, das der Energieerhaltungssatz für radioaktive Prozesse nicht gelten solle. Daher postulierte er ein elektrisch neutrales, masseloses Teilchen, das den fehlenden Energiebeitrag bei Zerfallsprozessen mit sich führen würde. Daher auch der italienische Name.

              Natürlich war das ähnlich kontrovers wie heute Dunkle Materie oder Dunkle Energie.

              Fermi war ein brillanter Wissenschaftler, der auch mit ganz einfachen Mitteln unglaublich komplexe und weitreichende Schlussfolgerungen treffen konnte, die aber gleichzeitig so vereinfachte, das sie in wenigen Zeilen niedergeschrieben werden konnten.

              So konnte er mit ein paar Papierschnippsel die Sprengkraft einer Atombombe messen.

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                #97
                Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                Wenn man es physikalisch genau nimmt, sind viele SF-Universen in ihrer Physik und Technik ja ohnehin Crackpot-Science. Glücklicherweise, behaupten diese meist nicht die Realität abzubilden, auch wenn einige Fans das nicht immer ganz so mitbekommen.
                Bislang sind glücklicherweise Crackpot-Themen, in Technik & Wissenschaft nicht so häufig, das wir dafür ein eigenes Unterforum brauchen. Von mir aus, können diese auch gerne in den einschlägigen Foren bleiben.
                Dafür gibt es doch Professor Harald Lesch

                Star Trek: Wie funktioniert Impuls- und Warpantrieb?

                Science vs. Fiction - Laser, Phaser und Photonentorprdos

                Science vs. Fiction - Holodeck und Hologramme

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                Star Trek - Science vs. Fiction - Deflektorschilde - Harald Lesch

                Science vs. Fiction - Der Traktorenstrahl

                Science vs. Fiction - Radare, Sensoren und Tricorder

                Science vs. Fiction - Subraumspalten
                "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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                  #98
                  Ich diskutiere gerade an anderer Stelle mit einem RT-Leugner. Ich habe ihn aber schon so weit, dass er die Falschheit seiner Theorie einsehen würde, wenn es beim Michelson-Morley-Experiment auch auf einer Raumstation zu keinen Interferenzstreifen kommt. Weiß jemand zufällig, ob das schon mal im All gemacht wurde?
                  Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                    #99
                    Mal was nettes, was ich im Netz gefunden hab:
                    http://www.gtodoroff.de/bild.jpg

                    Angeblich ist der Diplom-Mathematiker. Wie kann ich dem kurz und mathematisch einwandfrei zeigen, dass er ein Idiot ist?
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                      Vermutlich gar nicht^^ Der wird einfach das ergebnis anzweifeln

                      So ähnlich wie der hier
                      100.000-Euro-Wette: Zweifel an Masern: Impfgegner verliert Prozess - heute-Nachrichten

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                        Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                        Mal was nettes, was ich im Netz gefunden hab:
                        http://www.gtodoroff.de/bild.jpg

                        Angeblich ist der Diplom-Mathematiker. Wie kann ich dem kurz und mathematisch einwandfrei zeigen, dass er ein Idiot ist?
                        Kurz: in dem Bezugssystem, in dem A und B beide bewegt sind, sind beide nicht im Mittelpunkt des Kreises. Jedoch ist in demjenigen Bezugssystem, in dem A in Ruhe ist, gemeinhin auch Ruhsystem von A genannt, A im Mittelpunkt des Kreises. Ebenso ist in demjenigen Bezugssystem, in dem B in Ruhe ist, sprich im Ruhsystem von B, B im Mittelpunkt des Kreises.

                        Die SRT behauptet also mitnichten, dass ein Kreis unendlich viele Mittelpunkte hätte, sondern dass es vom Bezugssystem abhängt, wer im Mittelpunkt des Kreises ist.

                        Mathematisch einwandfrei: dazu müsste man die Weltlinien der sich ausbreitenden Lichtwelle lorentztransformieren. Nehmen wir an, in dem angenommenen Bezugssystem, in dem A und B beide bewegt seien, nennen wir es S, bewege sich die Lichtwelle in positive x-Richtung entlang der Weltlinie

                        (t,x,y,z) = (t, c t, 0, 0, 0)

                        und in negative x-Richtung entlang der Weltlinie

                        (t,x,y,z) = (t, -c t, 0, 0, 0)

                        Der Beobachter A bewege sich in S entlang der Weltlinie

                        (t,x,y,z) = (t, v t, 0, 0, 0)

                        wobei die Geschwindigkeit des Beobachters v < c sei. Nun transformieren wir einen beliebigen Punkt der Weltlinie der sich in positive x-Richtung ausbreitenden Lichtwelle in das Ruhsystem S' von A:

                        t' = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) [t - x v/c^2]

                        = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) [t - c t v/c^2]

                        = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) t [1 - v/c]

                        x' = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) [x - v t]

                        = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) [c t - v t]

                        = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) t [c - v]

                        Nun berechnen wir die Geschwindigkeit dieser Lichtwelle in S' aus dem Quotienten

                        x'/t' = t (c - v) / [t (1 - v/c)] = (c - v) / (1 - v/c) = c

                        Das gleiche machen wir mit einem beliebigen Punkt auf der Weltlinie der sich in negative x-Richtung ausbreitenden Lichtwelle:

                        t' = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) [t - x v/c^2]

                        = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) [t + c t v/c^2]

                        = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) t [1 + v/c]

                        x' = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) [x - v t]

                        = 1/sqrt(1 - v^2/c^2) [- c t - v t]

                        = -1/sqrt(1 - v^2/c^2) t [c + v]

                        und berechnen wieder die Geschwindigkeit aus dem Quotienten

                        x'/t' = t (c + v) / [-t (1 + v t)] = - (c + v) / (1 + v/c) = -c

                        Die sich in positive x-Richtung ausbreitende Welle hat in S' also die Geschwindigkeit c, die in negative x-Richtung sich ausbreitende die Geschwindigkeit -c. Der Koordinatenursprung x' = 0 von S' liegt also offensichtlich genau im Mittelpunkt zwischen beiden Wellen. Auf die gleiche Weise kann man für den Beobachter B rechnen.

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                          Super, Danke
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                            Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                            Mal was nettes, was ich im Netz gefunden hab:
                            http://www.gtodoroff.de/bild.jpg

                            Angeblich ist der Diplom-Mathematiker. Wie kann ich dem kurz und mathematisch einwandfrei zeigen, dass er ein Idiot ist?
                            Es gab hierzu mal eine kritische Seite, die aber leider nicht mehr funktioniert. Diesen Georg Todoroff irgendetwas erzählen zu wollen ist leider völlig sinnlos, da er von der "Wahrheit" seines abstrusen Wetlbildes offenbar vollkommen überzeugt ist.

                            Vielleicht hielft Dir folgende Seite weiter:
                            Hat Einstein durch Null dividiert? [Archiv] - Quanten.de Diskussionsforum

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