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Wissenschaftliche Glaubwürdigkeit

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    Ach du Schande. Jetzt wirds aber echt "nerdig" :-)

    Das genau wollte ich eigentlich nicht in diesem Thread, nämlich, dass Diplom- und Amateur-Physiker sich hier Wortgefechte liefern. Ich wollte nur wissen: "Ich hab manchmal das Gefühl, dass es die Hollywood-Regisseure nicht so genau nehmen mit der physikalischen Realität, die ich vor zig Jahren in der Schule gelernt hab, geht das euch nicht auch manchmal so?".
    Weil sowas kann einem so einen Film echt vermiesen.

    Aber
    A) ist mein Schulwissen offenbar sowas von veraltet, dass es seine Art hat (Siehe "Zerplatzen im Vakuum")
    B) Man muss unterscheiden zwischen "Hard-Fact-SF" und "Entertainment-SF", so nenne ich das jetzt mal. Könnte man schon wieder einen eigenen Thread draus bauen.

    ST, SG und ähnliches ist "Entertainment-SF", da nehmen wir das mit den physikalischen Fakten nicht sooo genau. Gut, dann können die halt beamen, und haben da so ein Holodeck, oder ein Sternentor. Schön für sie!
    Aber dann gibts da die "Hard-Fact-SF", zB. 2001, oder Alien, oder Outland. In 2001 wird einen Heidenaufwand betrieben, um darzustellen, wie man in Space künstlich Schwerkraft herstellen kann, nämlich durch Rotation der Innenkabine des Raumschiffs. In Alien entledigt sich die Heldin des Feindes durch Außen-Innen-Druck-Ausgleich. In Outland führt ein Riss im Raumanzug zum sofortigen Tod durch Zerplatzen (was ich immer noch sehr cool finde, obwohl es ja scheinbar laut neuesten NASA-Untersuchungen nicht physikalisch korrekt ist ;-)

    Aber auch im heutigen Entertainment-SF dürfte Captain Archer nicht nur mit einem Sonnenschirm bewaffnet über die Mondoberfläche wandern. Da würde sogar meine Oma protestieren :-)

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      Bei Stargate geb ich dir recht, bei Star Trek ist es so ein Mittelding zwischen "Entertainment-SciFi" und "Hardcore-Scifi".
      Die üblichen physikalischen Gesetze werden, so gut es eben geht und sich mit der Handlung vereinbaren lässt, beachtet, es wurden halt nur fiktive physikalische Zusammenhänge, die aber in sich konsistent sind, dazugedichtet... Stichwort: Subraumphysik.

      Subraumphysik kann man mit heutigen Mitteln weder beweisen noch, und das ist der springende Punkt, widerlegen.

      Somit ist ST nicht wissenschaftlich unglaubwürdiger als ein 0815-Scifi-Film, sondern noch wesentlich glaubhafter.

      Babylon 5, Space 2063 und BSG sind so 3 Serien, wo zwar auch ich nenn sie mal "Fantasy-Technologie" vorkommen, aber wo ansonsten Dinge wie Trägheit von Materie usw voll beachtet werden.

      Ich muss als Star Trek Fan durchaus zugeben, dass BSG teilweise näher an "Hardcore-Scifi" ist als Star Trek, vorallem was die ganzen Kleinigkeiten angeht, aber Star Trek kommt glaubwürdiger herüber, weil sich die Autoren bis etwa Mitte der Serie Voyager an einen strengen wissenschaftlichen Codex gehalten haben und ihre Stories so in das Hintergrundgerüst eingebaut haben, dass möglichst wenig Widersprüche daraus folgten.

      Diesen wissenschaftlichen Ehrencodex vermiss ich bei neurerne Scifi-Serien, da sie nur noch auf den Unterhaltungswert aus sind und immer mehr in Fanatasy übergehen (z.B. Heroes oder auch Andromeda)
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      Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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        Zitat von McWire Beitrag anzeigen
        (z.B. Heroes
        Naja, Heroes hat als Vorbild auch eher Superheldencomics als Startrek, insofern würde ich ihm daraus keinen Strick drehen. Würde es sowieso eher ins Mystery denn ins Scifigenre stecken.



        mfg
        Dalek
        "The Earth is the cradle of humanity, but one can not live in a cradle forever."
        -Konstantin Tsiolkovsky

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          Zitat von Dalek Beitrag anzeigen
          Naja, Heroes hat als Vorbild auch eher Superheldencomics als Startrek, insofern würde ich ihm daraus keinen Strick drehen. Würde es sowieso eher ins Mystery denn ins Scifigenre stecken.



          mfg
          Dalek
          Ist mir nur gerade so eingefallen, weil kürzlich im Fernsehen lief und ich mir paar Folgen angesehen hatte.

          Der neue Film "Jumper" gehört ja in die gleiche Sparte.

          Folgenden Serien/Film fallen mir noch ein, die sich an der Grenze von Scifi und Fanatasy bewegen:

          "Lexx"
          "Farscape"
          "Zurück in die Zukunft" (Wird manchmal sogar als Fantasy in TV-Zeitschriften bezeichnet)
          "Mutant X" (auch Comicverfilmung)
          "X-Man" (gleiche Thematik wie "Mutant X" auch Comicverfilmung)
          "Men in Black" (schonwieder Comicverfilmung *gg*)
          "Battlefield Earth"
          und noch einige mehr
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            Star Trek ist noch relativ gut, was die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit angeht. Die hatten ja für die Serien sogar wissenschaftliche Berater engagiert, die sehr viel Zeit mit der Recherche zugebracht haben.

            Ein wirklich wissenschaftlich recht plausibler Film ist übrigens Space Odysee 2001, da machen die Raumschiffe z.B. keine Geräusche im Weltall. Und die Szene mit dem Raumflug hat trotzdem Filmgeschichte geschrieben, wegen der wunderschönen Untermalung mit klassischer Musik. Man muss nur wollen, dann geht alles.

            Für den neuen Star Trek Film wurde übrigens eine der wissenschaftlichen Leiterinnen der Cassini-Mission als wissenschaftliche Beraterin engagiert. Das ist doch schon ein guter Anfang. Jetzt müssen die Film-Fuzzis nur noch auf die Dame hören.
            Quantum mechanics - the dreams stuff is made of...
            Per E-Mail an den Rand der Galaxis: http://www.sf-germany.de

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              Bezüglich "Heroes", "Jumper" oder allgemein dem Superhelden-Genre: Da wird doch sowieso schon ewig darüber diskutiert, ob Superhelden-Geschichten nicht sowieso eher Fantasy als Science-Fiction sind. Im Prinzip sind die ganzen "Fähigkeiten" der Superhelden doch reine Magie.

              Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß diese magischen Fähigkeiten durch ein paar Schlagworte ("Strahlung", "Mutation", "Gentechnik") oberflächlich ver-wissenschaftlicht werden.

              Dabei gibt es - um beim Beispiel "Jumper" zu bleiben - nicht den kleinsten wissenschaftlichen Ansatz, wie eine Mutation des Erbguts zur Fähigkeit der Teleportation führen soll.

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                Zitat von Stormking Beitrag anzeigen
                Bezüglich "Heroes", "Jumper" oder allgemein dem Superhelden-Genre: Da wird doch sowieso schon ewig darüber diskutiert, ob Superhelden-Geschichten nicht sowieso eher Fantasy als Science-Fiction sind. Im Prinzip sind die ganzen "Fähigkeiten" der Superhelden doch reine Magie.

                Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß diese magischen Fähigkeiten durch ein paar Schlagworte ("Strahlung", "Mutation", "Gentechnik") oberflächlich ver-wissenschaftlicht werden.

                Dabei gibt es - um beim Beispiel "Jumper" zu bleiben - nicht den kleinsten wissenschaftlichen Ansatz, wie eine Mutation des Erbguts zur Fähigkeit der Teleportation führen soll.
                Ein berühmtes Beispiel was mir da noch einfällt ist "Superman"... das wird in der aktuellen TV-Zeitschrift als "Scifi" deklariert.

                Ich würde "Superman" jedenfalls eher dem Fantasy zuordnen, genau wie so Sachen wie "Ghostbuster" & co.
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                Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                  Zitat von McWire Beitrag anzeigen

                  Ich würde "Superman" jedenfalls eher dem Fantasy zuordnen, genau wie so Sachen wie "Ghostbuster" & co.
                  Naja, ich sehe das Superheldengenre eher als eigenes Genre, in das halt gelegentlich Scifi-und Fantasyelemente einfließen. Und bei Stories wie zb. X-Men oder Watchmen ist der Fokus ja auch eher auf die Reaktion der Gesellschaft auf Menschen mit speziellen Fähigkeiten bzw Superhelden als auf den wissenschaftlichen Details der jeweiligen Kräfte. (Wobei bei Watchmen ja eh nur Dr. Manhattan wirkliche Superkräfte hat). Ist insofern schon Scifi, allerdings eher mit einem Fokus auf Soziologie etc. als auf Naturwissenschaften.

                  mfg
                  Dalek
                  Zuletzt geändert von Dalek; 08.04.2008, 20:45.
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                  -Konstantin Tsiolkovsky

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                    Nun ja bei Star Trek ist es mit der wissenschaftliche Glaubwürdigkeit recht zwiespältig. Auf der einen Seite hat man sich mit dem Warp-Antrieb & Co sehr viel Mühe gegeben, dem ganzen einen soliden Rahmen zu verpassen. Bei der Gestaltung der einzelnen Serienfolgen reduziert sich das jedoch auf wirres Technogebabbel.
                    Andere profane Dinge wie z.B. die Ausrüstung von Außenteams sind wenig glaubwürdig und mitunter gar lächerlich. Manche technischen Konzepte der Serie wirken wenig durchdacht. So hat man mit Data zwar einen technologischen Pinocchio zur Verfügung. Ansonsten scheint es bei der Föderation aber mit Robotertechnologie und automatischen Systemen nicht weit her zu sein.
                    Der Star Trek-Technik hat man mit viel Liebe eine sehr umfangreiche wissenschaftliche Basis verpasst. Aber von einer realistischen technologischen Zukunftsvision ist ST weit entfernt. Weshalb diese Utopie vermutlich bei manchen auch so Beliebt ist.
                    Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                    Dr. Sheldon Lee Cooper

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                      Enas Yorl (was für ein Name! :-) spricht zwar hauptsächlich über etwas, worum es mir nicht geht, nämlich die fantastischen Elemente von NG aus heutiger Sicht erklären zu wollen, aber er/sie/es spricht einen Punkt an, der mir auch schon seit Beginn von NG auf den Geist geht, nämlich die Rolle des Roboters/Androiden in ST.

                      Man kann mir doch nicht erzählen, dass eine technologisch so weit fortgeschrittene Gesellschaft wie in NG, die Warp, Transporter, Deflektor, etc. erfunden hat, noch menschliche Putzfrauen beschäftigt. Oder meinetwegen als Strafarbeit jemanden die Plasmaleitungen schrubben lässt. Was soll der Blödsinn?
                      Natürlich hätte unsere auf diese Weise in die Zukunft extrapolierte Gesellschaft schon längst Maschinen entwickelt, die uns die Dreckarbeit abnehmen.
                      Ich vergleiche hier natürlich Asimovs Spacer-Universum, wo es tatsächlich so ist, dass alle "niederen" Arbeiten von Robotern übernommen wurden. Und ich fürchte, einen Kloputz-Roboter zu erfinden, ist wesentlich realistischer, als die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten. Oder?

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                        Zitat von conanboy Beitrag anzeigen
                        ... Und ich fürchte, einen Kloputz-Roboter zu erfinden, ist wesentlich realistischer, als die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten. Oder?

                        Solche Roboter zu erfinden sich sicherlich nicht das Problem. Aber niedere Arbeiten werden auch immer von billigen Arbeitskräften verrichtet werden. So ein Roboter fürs Bad kostet minimal ein paar zehntausend Dollar. Dafür schrubbt ein illegaler Einwanderer aus Nigeria viele Jahre das Bad.


                        Auch auf einem Raumschiff ist der Einsatz eines Menschen nutzbringender. Ein Mensch (Klingone, Vulkanier, Borg... ) ist ein Multifunktionswerkzeug. Heute schrubbt er die Plasmaröhre und morgen den Flur und übermorgen das Holodeck, er kocht Kaffe, macht das Bett, wäscht die Gardinen, füttert die Katze... . Das schafft kein Wartungsroboter.

                        Und der Mensch will nicht mal Geld dafür. Heutige Putzkräfte muss man bezahlen und wenn man aufmuckt kommt die Gewerkschaft. Das gibts auf der Enterprise nicht.

                        Also ich sehe schwarz für Wartungsroboter ...



                        "Vittoria agli Assassini!"

                        - Caterina Sforza, Rom, 1503

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                          Wahnsinn, wie moderne Menschen es schaffen, aneinander vorbei zu reden.
                          Solche Roboter zu erfinden sich sicherlich nicht das Problem. Aber niedere Arbeiten werden auch immer von billigen Arbeitskräften verrichtet werden. So ein Roboter fürs Bad kostet minimal ein paar zehntausend Dollar. Dafür schrubbt ein illegaler Einwanderer aus Nigeria viele Jahre das Bad.
                          Ok, solche Robs zu erfinden ist nicht das Problem. Und ein Nigerianer putzt dein Bad eh viel billiger?? Hä?

                          Was willst du uns sagen?? Dass du lieber Menschen aus der dritten Welt dein Bad putzen lässt, als Roboter?

                          Kann mir mal wer erklären, was der Typ meint?

                          PS: es existieren hier Gestalten, die glauben, dass die deutsche Staatsanghörigkeit dazu berechtigt, sich als Zukunfstvolk anzusehen. Wenn solche Menschen hier nicht entsprechend geächtet werden, will ich nie wieder was mit diesem Forum zu tun haben

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                            Zitat von conanboy Beitrag anzeigen
                            Wahnsinn, wie moderne Menschen es schaffen, aneinander vorbei zu reden.

                            Ok, solche Robs zu erfinden ist nicht das Problem. Und ein Nigerianer putzt dein Bad eh viel billiger?? Hä?

                            Was willst du uns sagen?? Dass du lieber Menschen aus der dritten Welt dein Bad putzen lässt, als Roboter?

                            Kann mir mal wer erklären, was der Typ meint?

                            PS: es existieren hier Gestalten, die glauben, dass die deutsche Staatsanghörigkeit dazu berechtigt, sich als Zukunfstvolk anzusehen. Wenn solche Menschen hier nicht entsprechend geächtet werden, will ich nie wieder was mit diesem Forum zu tun haben
                            Wow, easy, bitte wieder runterkommen und den vorangegangenen Kommentar nicht gleich als Rassismus auslegen, denn so war er sicherlich nicht gemeint (ja, ich maße mir einfach mal an, das zu behaupten, denn ich gehe lieber vom Guten im Menschen und einer vielleicht eher etwas unglücklichen Formulierung bzw. einem etwas unglücklich gewählten Vergleich aus ).

                            Was "der Typ" damit meint, ist wohl hauptsächlich auf die tatsächlich aktuelle Situation bezogen und nicht auf eine weit entfernte Zukunft, in der vermutlich wirklich eine Menge auf automatisiertem Wege erledigt werden wird, ohne dass wir Menschen uns "die Hände schmutzig machen müssen". Ich interpretiere den Kommentar zum einen in die Richtung, dass die heutige Technik einfach noch nicht soweit ist, eine automatisierte Arbeitskraft zu gleichen Konditionen wie eine menschliche Arbeitskraft einzustellen. Es wäre schlichtweg viel zu teuer. Außerdem wird doch gleich Zeter und Mordio geschrien wird, wenn jemand von Automatisierung anfängt.

                            Ein Beispiel: Die Bahnen in Japan laufen teilweise vollautomatisch, kein Schaffner, kein Bahnführer, nur an den Bahnhöfen findet man noch Bahnangestellte vor. Natürlich gibt es noch Techniker, die die Bahnen und die Elektronik warten (ja, die muss es geben, ich saß mal eine ganze Weile in solch einer Bahn fest und musste mit den anderen auf eben jene warten), aber der Beruf des Lokführers fällt auf manchen Strecken weg.

                            Und jetzt versuch mal, das auf dem deutschen Markt einzuführen. Arbeitsplätze würden wegfallen (nicht gut, ich weiß, dabei würden die Menschen aber gar nicht bemerken, dass auch neue Arbeitsplätze entstehen würden, nur so nebenbei) und die Gewerkschaften stünden wieder auf den Barrikaden. Wenn ich mich recht erinnere, gab es solch eine Diskussion um genau das Thema sogar schon mal in Deutschland. Da ich davon allerdings nie wieder etwas gehört habe und die Idee allem Anschein nach im Keime erstickt wurde, sehe ich meine Theorie so mehr oder weniger bestätigt. (Kann natürlich sein, dass ich einfach uninformiert bin und das doch schon irgendwo umgesetzt wurde, wenn dem so ist, möge man mich bitte korrigieren.)

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                              Das weitere Vorhandensein von eintönigen und/oder schmutzigen Tätigkeiten, wie Plasmaleitungen schrubben oder Padds durch die Gegend tragen, ist aus realistischer Sicht wirklich ein Problem in Star Trek.

                              1. Niemand würde so etwas auf Dauer freiwilig machen, wenn er so oder so über einen -aus heutiger Sicht- utopischen Lebensstandard verfügt.

                              2. Es besteht keine Notwendigkeit solche Arbeiten im 24. Jahrhundert noch von Menschen machen zu lassen.

                              Neben der merkwürdig rückständigen Robotik scheint auch die Biotechnologie nicht sehr leistungsfähig zu sein. So etwas wie ein neues Herz oder neue Augen züchten (für Picard bzw. Geordi) müßte im 24. Jahrhundert doch schon ein Medizinstudent im 1.Semester hinbekommen.
                              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                                Zitat von conanboy Beitrag anzeigen
                                Wahnsinn, wie moderne Menschen es schaffen, aneinander vorbei zu reden.

                                ...

                                Man kann mir doch nicht erzählen, dass eine technologisch so weit fortgeschrittene Gesellschaft wie in NG, die Warp, Transporter, Deflektor, etc. erfunden hat, noch menschliche Putzfrauen beschäftigt. Oder meinetwegen als Strafarbeit jemanden die Plasmaleitungen schrubben lässt. Was soll der Blödsinn?

                                Wir reden nicht aneinander vorbei. Du hast dich gefragt wieso es in ST noch Putzfrauen gibt, ich lieferte dir die Antwort dazu.

                                Das hat aber nichts mit meiner persönlichen Meinung dazu zu tun. Hier gehts um Star Trek, also eine Fiktion, und nicht um eine ersthafte politische Diskussion zum Thema Billig-/Schwarzarbeiter. Also bitte interpretiere nicht so viel sondern nimm es einfach so, wie es dasteht. Wenn ich also einen Nigerianer in meinem Bad schrubben lassen würde, so würde ich das auch so hinschreiben. Und wenn das nicht dasteht, dann ist es auch nicht so ...


                                Also nochmal für dich:

                                Roboter sind teuer und auch modernste Roboter sind weniger flexibel als ein Mensch. Also werden noch sehr lange Billigarbeiter eingesetzt werden. Auch dann, wenn es die entsprechende Technologie längst gibt.

                                Das es auch in ST noch einen Markt für Billig-/Leiharbeiter gibt zeigen einige Dialoge in ST:VI sehr schön. Das ist in dem Film natürlich nur ein winziger Nebenplot, aber immerhin existiert das Problem noch.

                                Außerdem ist das Schrubben einer Plasmaröhre bzw eines Flurs ja kein schlechter Job, wenn man bedenkt das man ja auch als Arbeiter in einer Cardi-Muni-Fabrik arbeiten dürfte. Also ich denke das es auch im fernen ST-Universum noch genug "Freiwillige" für die niederen Arbeiten gibt.



                                "Vittoria agli Assassini!"

                                - Caterina Sforza, Rom, 1503

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