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Lost in Space (Netflix)

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    #31
    Heute die erste Staffel abgeschlossen. Jetzt heißt es leider warten auf die 2. Staffel.

    Ohne zuviel zu verraten haben die Autoren einiges aus anderen Filmen und Serien geklaut. So hat das Ende einen ählichen Cliffhanger wie "Star Trek Discovery".
    Aber es wurde auch von Camerons "Aliens-Die Rückkehr" ein änliches Szeneraium verwendet.

    Aber selbst Ridley Short, hat bei "Alien-Covenant" Cameron quasi zitiert.

    Mal von den Logiglöchern und physikalischen Fehlern abgeshen, hat Netflix da eine Super spannende Serie geschaffen. Schon die erste Folge, hat den gleichnamigen Kinofilm in den Schatten gestellt.
    Und nach dem Ende zu urteilen wird es auch spannend weitergehen.
    Gruß,
    Richard

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      #32
      Die Serie ist schrott aus vielerlei Hinsicht. Das Budget scheint knapp bemessen, weshalb viele langatmige Dialoge eingebaut wurden, um nicht zuviel CGI einbauen zu müssen. Die Handlung ist großteils vorhersehbar und an den wenigen unvorhersehbaren Stellen unlogisch.

      Die CGI-Effekte sind top und wirken nicht aufgesetzt. Aber das war es auch schon. Die Schauspieler sind nichtmal wirklich schlecht, nur die Rollen selten dämlich geschrieben.
      Man hätte ganze Folgen rausstreichen können und man wäre trotzdem beim gleichen Finale angekommen. Eine eindeutige Fehlbesetzung ist jedoch Parker Posey als Dr. Smith. Nicht ohne Grund ist diese Frau mit nur einem dämlichen Gesichtsausdruck als Königin der Independentfilme verschrien.

      Es ist auch nicht das Problem, dass man irgendwie alles schonmal wo anders gesehen hat. Das ist der Menge an Serien und Filme geschuldet, die die meisten hier bereits kennen.
      Ganz furchtbar finde ich jedoch dieser Zwang unbedingt krasse Zweikäsehochs zeigen zu müssen. Überlast doch bitte diese Zielgruppe Disney. Da könnt ihr ohnehin nicht gegen anstinken, wenn Disney anfangen sollte für die eigene Plattform zu produzieren.

      Die Serie ist Kinderkram. Vielleicht wird die zweite Staffel das Ruder rumreßen können.

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        #33
        Hab jetzt auch ein paar Folgen angesehen. Ich kenne übrigens das Orginal nicht. Bis auf den coolen Roboter fand ich vieles ziemlich dämlich und unlogisch: Kinder, die Wissen eines Studenten haben, aber trotzdem ziemlichen Blödsinn riskieren, die Verbrecherin, die selbst auf einem einsamen Planeten so dermaßen dumm ist, allein überleben zu wollen … Aber irgendwann sieht der Robo auch nur noch aus wie ein Schauspieler im Kostüm. Eines kommt mir aber sehr positiv rüber: Tolle Landschaftsaufnahmen! Weiß nicht, ob ich abbrechen soll …

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          #34
          Ich habs abgebrochen. Wegen Smith. Alle ihre Szenen sind so geschrieben, dass plötzlich alle anderen Figuren auch noch die letzten verbliebenen Funken ihrer ohnehin nicht gerade üppig ausgestatteten Intelligenz in ihrer Umgebung einbüßen, damit sie triumphieren und den Rest des Ensemble an der Nase herumführen kann. Ich weiß nicht, ob das ein Relikt aus der alten Serie ist, aber Smith hätte eine ähnliche Überarbeitung wie die des Roboters gut getan oder die Rolle hätte am besten gleich ganz gestrichen werden sollen. Die Darstellerin regt mich auf.

          Aber wie Infinitas schon in Beitrag #17 geschrieben hat, bei dem Autorenteam, was hinter der Serie steht, war nicht Gutes zu erwarten und wird auch in Zukunft nichts anderes zu erwarten sein. Von daher ist LiS für mich ein weiterer Griff ins Klo von Netflix. Man ists ja gewohnt.

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            #35
            Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
            Ich weiß nicht, ob das ein Relikt aus der alten Serie ist, aber Smith hätte eine ähnliche Überarbeitung wie die des Roboters gut getan oder die Rolle hätte am besten gleich ganz gestrichen werden sollen.
            Irgendwie interessiert mich die alte Serie jetzt ja auch, ich habe mir diese Frage oben auch schon gestellt. Dieser Irwin Allen, der die Serie gemacht hat, hat ja viele nette Ideen gehabt, die dann in hanebüchenem Unsinn endeten. Wie Time Tunnel.
            Republicans hate ducklings!

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              #36
              Werde mal morgen in die Serie reingucken.

              Trailer sagte mir zu

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                #37
                Zitat von endar Beitrag anzeigen

                Irgendwie interessiert mich die alte Serie jetzt ja auch, ich habe mir diese Frage oben auch schon gestellt. Dieser Irwin Allen, der die Serie gemacht hat, hat ja viele nette Ideen gehabt, die dann in hanebüchenem Unsinn endeten. Wie Time Tunnel.
                Das Original aus den 60er Jahren hatte einen touch biedere "Unsere kleine Farm"-Familienatmosphäre. Sozusagen das negative Gegenbeispiel zu Schlechtelaune-Fernsehen.
                In meinen Augen nicht allzu gut gealtert.
                Da mich die Kinoadaption aus den 90er Jahren auch nicht begeisterte, hatte ich zur aktuellen Serie keine großen Erwartungen und bin doch positiv überrascht.
                - Besonders, dass weitestgehend auf Gewaltdarstellungen und wildes Rumgeballer verzichtet wird, finde ich bemerkenswert. Gehört bei heutigen SciFi-Produktionen ja nicht grade zum Standard.
                Fällt bös' der Bauer auf seinen Henkel, hauen sich die Schweine auf die Schenkel.

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                  #38
                  Zitat von Svega Beitrag anzeigen

                  Das Original aus den 60er Jahren hatte einen touch biedere "Unsere kleine Farm"-Familienatmosphäre. Sozusagen das negative Gegenbeispiel zu Schlechtelaune-Fernsehen.
                  In meinen Augen nicht allzu gut gealtert.
                  Dass die Serie extrem schlecht gealtert ist, glaub ich dir ohne weiteres. Wie gesagt, sie stammt von Irvin Allen und wenn man dessen Werke mit TOS vergleicht, lagen schon damals Welten dazwischen. Als ich mal als Erwachsener endlich Time Tunnel wiedergesehen habe, war ich entsetzt über den Unsinn, der da lief.

                  Da mich die Kinoadaption aus den 90er Jahren auch nicht begeisterte, hatte ich zur aktuellen Serie keine großen Erwartungen und bin doch positiv überrascht.
                  - Besonders, dass weitestgehend auf Gewaltdarstellungen und wildes Rumgeballer verzichtet wird, finde ich bemerkenswert. Gehört bei heutigen SciFi-Produktionen ja nicht grade zum Standard.
                  Diese Kinoversion, da habe ich auch den Mantel des Vergessens drüber ausgebreitet.

                  Ich bin jetzt schon bei Folge 3 und mir ist es v.a. zu lahmarschig. Ich glaube, in Folge 3 haben die "gefühlt" nur das Triebwerk angeschaltet. Sonst passiert nicht viel. Das ist auch so ein Serial-Problem, wenn man so eine dünne Handlung auf zehn bis fünfzehn Folgen streckt. Zum Komagucken hat es mich noch nicht inspiriert.

                  edit: Ach ja, und der Blaufilter ist natürlich immer wieder eine Freude.
                  Zuletzt geändert von endar; 22.04.2018, 18:29.
                  Republicans hate ducklings!

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                    #39
                    Ich habe mir die Ersten und letzten Beiden Folgen angeschaut. Dazwischen wurde es mir etwas zu langatmig. Der Cast ist gut zusammengestellt, das Setting ebenfalls gut. Aber ich gebe meinem Vorposter Recht, dass die Handlung etwas dünn ist. Ich werde aber dranbleiben und der Serie eine weitere Chance geben.
                    Derzeit 6 von 10.
                    "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
                    Azetbur

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                      #40
                      Zitat von textor Beitrag anzeigen
                      Ich habe mir die Ersten und letzten Beiden Folgen angeschaut. Dazwischen wurde es mir etwas zu langatmig. Der Cast ist gut zusammengestellt, das Setting ebenfalls gut. Aber ich gebe meinem Vorposter Recht, dass die Handlung etwas dünn ist. Ich werde aber dranbleiben und der Serie eine weitere Chance geben.
                      Derzeit 6 von 10.
                      Die Handlung ist auch nicht dünner als bei anderen durchschnittlichen Serien, die über mehrere Folgen eine Geschichte erzählen.
                      Aber wie kann man das beurteilen, wenn man sich nur die ersten und letzten zwei Folgen angesehen hat?
                      Da Du Dir die letzten beiden Folgen bereits angesehen hast ist natürlich die Frage; ob Dich nun ohne die Unbekannte "Plot-Auflösung" das Ganze noch anfixen kann.

                      Mein persönlicher Eindruck:
                      Die ersten Folgen bauen etwas langsam auf. Ab ca. der Mitte der Staffel konnte ich es nicht lassen mir das Ganze bis zum Ende in einem Rutsch anzusehen.
                      Gute, gut produzierte Unterhaltung ohne höheren oder gewollt überhöhten Anspruch, die man sich durchaus ansehen kann und deren Fortsetzung ich mir in einer zweiten Staffel auch geben werde.
                      Höherer Anspruch? Welche SciFi-TV-Serie hatte dies in den letzten 30 Jahren schon?
                      Fällt bös' der Bauer auf seinen Henkel, hauen sich die Schweine auf die Schenkel.

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                        #41
                        Klar, mir wurde halt etwas langweilig. Aber ich probiere es noch mal ab Folge 3/4.
                        ;-)
                        "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
                        Azetbur

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                          #42
                          Zitat von Svega Beitrag anzeigen

                          Die Handlung ist auch nicht dünner als bei anderen durchschnittlichen Serien, die über mehrere Folgen eine Geschichte erzählen.
                          Aber wie kann man das beurteilen, wenn man sich nur die ersten und letzten zwei Folgen angesehen hat?
                          Da Du Dir die letzten beiden Folgen bereits angesehen hast ist natürlich die Frage; ob Dich nun ohne die Unbekannte "Plot-Auflösung" das Ganze noch anfixen kann.

                          Mein persönlicher Eindruck:
                          Die ersten Folgen bauen etwas langsam auf. Ab ca. der Mitte der Staffel konnte ich es nicht lassen mir das Ganze bis zum Ende in einem Rutsch anzusehen.
                          Gute, gut produzierte Unterhaltung ohne höheren oder gewollt überhöhten Anspruch, die man sich durchaus ansehen kann und deren Fortsetzung ich mir in einer zweiten Staffel auch geben werde.
                          Höherer Anspruch? Welche SciFi-TV-Serie hatte dies in den letzten 30 Jahren schon?
                          Das Gegenteil von/Die Alternative zu "lahmarschig und voller Logikfehler" ist doch nicht "anspruchsvoll".

                          Wobei ich ja sowie nicht denke, dass der "etwas langsame Aufbau" irgendeinen künstlerischen Hintergrund hat, sondern dass sie einfach Probleme hatten, ihre Folgen zu füllen. Serials sind ja in und dann schaut man halt 60 Minuten zu, wie die Aale fangen.

                          In Folge 4, wo sie durch den Wald wandern, habe ich mich gefragt, wieso Kinder/Teenager immer so extrem gehirnamputiert dargestellt werden.


                          Spoiler
                          Da haben wir z.B. dieses Kind, das einerseits so intelligent ist, dass es sofort weiß, wo es am Stromkasten rumfummeln muss, um die gesamte Schiffskommunkiation auszuschalten. Dasselbe Kind ist aber dann wieder so rückständig in seiner Entwicklung, dass es ihm nicht aufgeht, dass der Roboter ggf. nur wegen einer Fehlfunktion so blau leuchtet. Der ist ja so nett. Die älteren Geschwister machen natürlich mit und ignorieren vollkommen, dass dieser Roboter anscheinend hunderte Leute umgebracht hat und für ihren Absturz verantwortlich ist.
                          Und der dann noch dazukommende junge Mann, der wohl Zeuge der Untaten des Roboters gewesen ist, lässt sich wegen eines Stückes Papier nötigen, für sich zu behalten, dass dieser Roboter da durch den Wald stapft. Was da wohl drinsteht? Liebesbrief, Abschiedsbrief der Mutter, Adam Bernaus Formel zur Versetzung von Kontinenten?


                          Naja, vielleicht klärt sich das ja noch glaubwürdig und vielleicht kommt die Komagucken-Lust ja bei mir auch noch.
                          Zuletzt geändert von endar; 24.04.2018, 17:24.
                          Republicans hate ducklings!

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                            #43
                            Zitat von endar Beitrag anzeigen
                            Das Gegenteil von/Die Alternative zu "lahmarschig und voller Logikfehler" ist doch nicht "anspruchsvoll".
                            Habe ich ja auch nicht behauptet.

                            Zitat von endar Beitrag anzeigen
                            Wobei ich ja sowie nicht denke, dass der "etwas langsame Aufbau" irgendeinen künstlerischen Hintergrund hat, sondern dass sie einfach Probleme hatten, ihre Folgen zu füllen. Serials sind ja in und dann schaut man halt 60 Minuten zu, wie die Aale fangen.

                            In Folge 4, wo sie durch den Wald wandern, habe ich mich gefragt, wieso Kinder/Teenager immer so extrem gehirnamputiert dargestellt werden.

                            ... Spoiler, siehe oben ...
                            Das ist nicht das einzige nicht plausible Verhalten der Protagonisten, aber meiner persönlichen Meinung nach in diesem Fall nicht so dramatisch wie in Serien, die sich eindeutig an ein erwachseneres Publikum richten.
                            Es ist halt Leichte Kost, und möchte auch nichts anderes sein.
                            Fällt bös' der Bauer auf seinen Henkel, hauen sich die Schweine auf die Schenkel.

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                              #44
                              Ich fand dr Smith auch nicht berauschend obwohl die Schauspielerin Erfahrung in diversen Produktionen hat. Teilweise konnte sie wenigstens gegen ende der Serie dem Zuschauer auf die Nerven gehen aber nicht überzeugen. So negativ das ich deswegen nun die Serie abbreche wars bei mir allerdings auch nicht. Lost in Space habe ich relativ zügig innerhalb von 3 Tagen angesehen und muss sagen das die Serie zwar durchwachsen aber Spannend ist. Sie stellt sich auch keineswegs langweilig dar "leichte Kost" trifft es ganz gut. Von meinem Standpunkt aus ist sie allerdings bestimmt nicht auf dem Niveau andereer neuer Sci Fi Serien wie z.B. The Expanse.

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                                #45
                                Dass Dr. Smith immer dieselbe Flunsch zieht, fällt mir auch immer mehr auf. So nach dem Motto "Heute ist nicht ihr Tag. Eigentlich ist kein Tag jemals ihr Tag."

                                Zitat von Svega Beitrag anzeigen

                                Das ist nicht das einzige nicht plausible Verhalten der Protagonisten, aber meiner persönlichen Meinung nach in diesem Fall nicht so dramatisch wie in Serien, die sich eindeutig an ein erwachseneres Publikum richten.
                                Ich kann jetzt ja nicht alles aufzählen.

                                Es ist halt Leichte Kost, und möchte auch nichts anderes sein.
                                Ich habe das Drumherum der Serie jetzt nicht verfolgt. Aber ich stimme dir zu, dass sie sich das aufgesetzt Dramatische doch weitgehend gespart haben. Aber ich bin auch erst bei Folge 5.

                                Toll fand ich auch, wie sich Ma und Pa unmittelbar, nachdem sie unter dieser Schüssel begraben wurden, über ihre Ehe unterhielten. Prioritäten müssen doch gesetzt werden. Viele Dinge dieser Serie hätte man auch in einem Reboot der "Waltons" so bringen können, worauf wir ja auch alle warten.
                                Republicans hate ducklings!

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