Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[137]"Jenseits der Sterne"/"Far Beyond the Stars"

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #91
    Kann mit dieser Folge überhaupt nichts anfangen, dazu hat noch einer der wenigen DS9 Charaktere die ich überhaupt nicht mag zu viel Anteil: Cassidy Yates!

    1*

    Kommentar


      #92
      Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen

      1*
      Ich oute mich mal in totaler Zustimmung.

      Kommentar


        #93
        Eine Folge, die auf so vielen Ebenen so spektakulär funktioniert, dass es wirklich schade ist, dass eine dieser Ebenen sie leider runterzieht.

        Oberflächlich gesehen ist die Folge bereits ein Spaß, da man viele der oftmals stark geschminkten außerirdischen Charaktere auch mal ohne Maske sieht. Es ist so eine Art kindliches Vergnügen zu rufen „Oh, sieh mal, da ist Nog!“ Dass die deutsche Synchroabteilung selbst nicht alle erkannt hat und manch Charakter eine andere Synchronstimme besitzt, kann man dann als erhöhten Schwierigkeitsgrad ansehen.

        Die historische Ebene wird sowohl oberflächlich als auch tiefergehend bedeutsam. Oberflächlich, da man sich, soweit ich es beurteilen kann (ein paar Anachronismen können ja immer noch drin sein) viel Mühe mit den Kulissen und den Details gemacht hat. Tiefergehend, da man hier ganz bewusst eine wichtige Passage in der amerikanischen Geschichte zeigt und diese „trekkig“ aufbereitet: Diese ach so moderne Welt war also noch nicht dafür bereit, dass ein Schwarzer schreiben konnte…

        Zugleich zeigt die Folge auch den Stellenwert von SF, den ST im Besonderen für viele repräsentiert (ob es das immer einhält, sei eine andere Frage): Die Möglichkeit, von einer besseren Zukunft zu träumen, in der gar schwarze Frauen Offiziere werden können, gibt Benny Russell Kraft. Diese Träumerei lässt Ideen entstehen und bietet an, die Gegenwart zu hinterfragen, zu schauen, was in ihr schief geht. (Das muss nicht immer über Utopien laufen: Dystopien zeigen genauso gerne, was in der Gegenwart schlecht läuft.)

        Auf der philosophischen Ebene geht es um die Frage danach, wie man Traum und Träumer voneinander unterscheidet. Das Wesen der Wirklichkeit wird angeschnitten. Dass das ganze nebenbei auch etwas in die reale Entstehungssituation von DS9 hineinreicht, gefällt mir dann natürlich auch. (Wobei dieser Aspekt natürlich eher stark hintergründig ist.)

        Das sind viele Dinge für eine Folge, die aber sehr gut verbunden werden, sodass sie einfach alle gemeinsam ein gutes Bild abgeben. Leider wollten die Autoren diese ambitionierte Folge noch unbedingt an den Propheten-Strang klemmen.

        Ich kann es ja verstehen. Es macht die Folge noch bedeutsamer und in der Folge selbst ist die Anbindung zumindest einigermaßen ersichtlich: Die Propheten möchten, dass Sisko wieder Hoffnung schöpft, sein Leben reflektiert und für kommende Aufgaben bereit ist. Ich sagte aber einigermaßen, da viele Dinge übertrieben esoterisch bleiben: „Schreibe die Worte, Bruder Benny“ hätte es nicht gebraucht. Und worauf die Propheten ihn hier genau vorbereiten und welche Bedeutung diese Vision für den ohnehin stets rar gesäten Prophetenstrang hat, das erfährt man auch nicht.

        So ist es mit dieser Anbindung wie mit so vielen Dingen im Prophetenstrang: Man weiß ungefähr, was die Autoren damit meinen, aber dabei verstricken sie sich immer wieder und stricken da etwas, das nie richtig zusammenhalten möchte.

        SPOILER Mit dieser Vision, die Sisko ja eigentlich zeigt, wie viel die Propheten ihm geben, verursachen sie selbst, dass er, als er den Kontakt mit den Propheten verliert, seinen Job nicht mehr machen kann.

        Es ist wirklich schade, dass dieses generelle Problem des Prophetenstrangs auch in diese Folge hineinreicht, die ansonsten wirklich exzellent ist, Beim letzten Mal habe ich sogar noch nur 4 Sterne deswegen gegeben, das bringe ich heute nicht mehr übers Herz.

        5 Sterne

        für eine Prophetenfolge, die zu den absoluten Klassikern gehören würde, wenn sie denn keine Prophetenfolge wäre oder der Prophetenstrang insgesamt besser ausgearbeitet wäre.

        Kommentar


          #94
          Eine richtig tolle Episode!

          Und was eine Freude, mal so gut wie alle Schauspieler ohne Maske zu sehen!
          Michael Dorn hätte ich kurioserweise fast nicht erkannt

          Sehr intensive Szene von James Brooks, nachdem er gefeuert wurde...

          Ich gebe
          6 Sterne

          Kommentar


            #95
            Du hast Onkel Phil aus Prince of Bel Air und Sisko vermischt, dann wird aus James Avery und Avery Brooks auf einmal James Brooks.

            Kommentar


              #96
              Hoppala...
              Sowas aber auch

              Avery Brooks natürlich!

              Danke für den Hinweis, Commodore!

              Kommentar


                #97
                Die Handlung war wirklich originell und die Umsetzung ist auch gelungen. Es wurde zwar im Studio gedreht, aber die Strassen waren voller Leben und die 50er Jahre fühlten sich ziemlich realistisch an. Es war zudem super mal einige Darsteller ohne ihre Masken zu sehen. Aaron/Nog habe ich auf den ersten Blick nicht erkannt, und habe erst hinterher erfahren, dass er der Zeitungsjunge war.
                Cirroc als kleiner Strassengauner hat er eine gute Figur gemacht. Der Hut stand ihm wirklich gut.

                Nicht sehr angetan war ich von der schauspielerischen Leitung von Colm Meaney. Er spielt ja normalerweise den Chief sehr gut und überzeugend, aber in diesem Fall mochte ich seine Leistung nicht. Es mag sein, dass es nur an seinem Charakter lag, aber fand ihn irgendwie künstlich. In der Szenen in der Benny gefeuert wurde, fand ich Averys Schauspiel etwas too much.
                Renes und Armins Leistungen hingegen kann ich nur loben. Auch Dukat und Weyoun als böse Cops, passten gut in ihre Rollen gut rein.

                Nach langer Abwesenheit war auch endlich wieder Kasidy zu sehen. Hoffentlich bleibt sie jetzt einige Folgen, und verlässt nicht schon in der nächsten die Station.

                4,5*

                Kommentar


                  #98
                  Da ich heute die Orville-Episode "Ein fröhlicher Refrain" gesehen habe, wo man den Darsteller des Roboters Isaac ohne Kostüm gesehen hat, musste ich sofort an diese Episode denken.
                  Damals vor vielen Jahren als ich sie das erste mal sah, hatte ich noch kein Internet oder Google. Da wars echt ein Erlebnis, die Schauspieler mal ohne Maske und Schminke zu sehen. War damals voll begeistert, mal die echten Gesichter von Marc Alaimo, Jeffrey Combs, Armin Shimerman, Aron Eisenberg, Michael Dorn oder Rene Auberjonois zu sehen. War ebenfalls schön Terry Farrell oder Nana Visitor ohne Gesichtsveränderungen zu sehen.
                  Für mich ist und bleibt diese Episode eine der eindrucksvollsten der ganzen Serie.
                  Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

                  Kommentar


                    #99
                    Ziemlich gute Folge, die mich nur etwas ratlos zurücklässt. Ja, es war eine Vision der Propheten, aber welchen Zweck erfüllt sie schlussendlich?
                    Auberjonois und Shimmerman stehlen die Show. Selbst als andere Charaktere können beide nur miteinander zanken.
                    Visitors Charakter war eine direkte Analogie für D.C. Fontana, die nur unter ihren Initialen Drehbücher für Star Trek und andere Medien schrieb, von daher war ihre Darstellung wichtig.

                    Ich denke, 5* kann ich geben.
                    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
                    Follow Ductos on Twitter!

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X