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[172] "Kampf mit allen Mitteln"/"Tacking into the wind"

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    #46
    Mal wieder eine spannende Episode in diesem großen Zig-Teiler am Ende der Serie. Es ist bemerkenswert, wie viele Haken die Handlung gegen Ende noch schlägt.

    Die Klingonen-Story wird insbesondere dadurch spannend, dass der Zuschauer nach der Erfahrung mit Pseudo-Martok befürchten muss, dass nun auch Gowron durch einen Wechselbalg ersetzt wurde. Ist ja erst mal die naheliegendste Erklärung für dessen selbstzerstörerisches Vorgehen. Ich schätze, die Drehbuchautoren haben bewusst mit dieser Erwartung des Zuschauers gespielt.

    Odos rascher Verfall ist maskenbildnerisch eindrucksvoll dargestellt. Dass Kira absichtlich zu Odos Krankheit schweigt, ist allerdings wenig glaubwürdig. Vor allem, wenn sie weiß, dass die Krankheit durch das Formwandeln beschleunigt wird.

    Die Kaperung des Dominionschiffes ist mal wieder ein etwas starwarsiger, nicht sehr glaubwürdiger, aber spannender Teil der Episode. Der Formwandler-Joker wird noch mal schön ausgespielt. Etwas unglaubwürdig ist, dass Damar, der doch sicherlich ständig in diesen Propaganda-Videos aufgetreten und jedem Cardassianer bekannt ist, sich an der Mission beteiligt. Konnte er fest auf die Solidarität der Cardassianer zählen?

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      #47
      Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
      Mal wieder eine spannende Episode in diesem großen Zig-Teiler am Ende der Serie. Es ist bemerkenswert, wie viele Haken die Handlung gegen Ende noch schlägt.
      Oh ja, da findet man es tlw schade, dass DS9 (trotz der so mehr Abwechslung) nicht als Serial geplant war und es nur die beiden (den und den Eröffnungssechsteiler in Staffel 6) großen Handlungsblöcke gab. In seiner Erzählstruktur wirkt DS9 hier so, wie viele aktuelle Serien alles "Game of Thrones". Bei ENT gibt es dann noch am Ende von Staffel 3 ein solch großes "Final Chapter" in Star Trek.

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        #48
        Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
        Mal wieder eine spannende Episode in diesem großen Zig-Teiler am Ende der Serie. Es ist bemerkenswert, wie viele Haken die Handlung gegen Ende noch schlägt.
        Das empfinde ich (auch?) als einen der Vorzüge der letzten Staffeln von DS9.

        Zitat von 3of5
        Die Klingonen-Story wird insbesondere dadurch spannend, dass der Zuschauer nach der Erfahrung mit Pseudo-Martok befürchten muss, dass nun auch Gowron durch einen Wechselbalg ersetzt wurde.
        Das habe ich zwar auch kurz gedacht, aber es dann aufgegeben, weil die Formwandler zu diesem Zeitpunkt anscheinend alle mit dem Virus infiziert sind und die Klingonen quasi ständig "Bluttests" machen. Obwohl hier andererseits der Einwand von Siskos Vater greift, dass ein Formwandler sich das authentische Blut vielleicht "anderswo" beschaffen könnte und es dann bei bedarf preisgibt.

        Vielleicht ist in diesem Zusammenhang noch interessant, dass ein vielfacht unverantwortlicher und moralisch höchst zweifelhafter Politiker hier durch einen Vertreter des Militärs, der sich in erster Linie als Soldat sieht, ersetzt wird. Und das zur Erneuerung des klingonischen Reiches. Andererseits ist Martok offenbar einer von den "Guten" oder wird im Laufe von DS9 immer mehr dazu. Dennoch könnte das der Beginn einer falschen Entwicklung des klingonischen Reichs sein.
        "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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          #49
          Gowrons Umgang mit Martok bzw Worfs daraus resultierende Reaktion ist klasse!

          Martok ist einem im Laufe dieser ganzen Serie ja schon a weng ans Herz gewachsen
          Ezris Einschätzung der klingonischen "Politik" ist allerdings genauso hart wie treffend

          Bashir und o'Briens Suche nach dem Heilmittel gegen Odos Krankheit bekommt ja besonders in der nächsten Episode ihren großen Auftritt...

          Ich gebe
          5 Sterne

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            #50
            Die Folge war mal wieder Klasse, und der Score stimmt auch wieder.
            Diesmal wurde auf den Dukat/ Winn Handlungsstrang komplett verzichtet, und ich habe diesen auch nicht weiter vermisst.
            Das Geschehen war die ganze Zeit über spannend, und die Handlung entwickelt sich weiter interessant.
            Mir haben die Szenen mit der Gründerin gefallen, welche Weyoun 8 am liebsten gleich exekutiert hätte. Man hat da schön gesehen, dass die Gründer die Vorta wie ein Abfallprodukt behandeln und die Vorta die Gründer wie Götter verehren. Da tat mir der Weyoun ja fast schon leid.

            Gut geschrieben waren auch die Szenen mit Kira, dem kranken Odo und Garak, welcher immer eine Waffe griffbereit hat. Bin schon gespannt, wie Damar auf der Station aufgenommen wird, falls die es dorthin schaffen.

            Die einzige Sache, welche mir nicht so gefallen hat, war Gowron's Tod. Der Zweikampf zwischen Worf und Gowron hätte ruhig etwas intensiver und ausführlicher sein können. Für einen Oberhaupt der stolzen klingonischen Rasse, hat Gorwon einen schwachen Kampf abliefert. In TNG mochte ich Gowron ja noch, aber in DS9 hat er den Tod mehr als verdient. Martok ist jetzt zu Recht der neue Kanzler.

            5*

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