[134] Eine Handvoll Datas - Episodenbewertung - SciFi-Forum

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[134] Eine Handvoll Datas - Episodenbewertung

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    #61
    Gleich nach "Eine echte Q" und "Erwachsene Kinder" wird der Zuschauer schon wieder mit einer eher humorvollen Episode konfrontiert. Dieses Timing halte ich für suboptimal, denn meiner Ansicht nach sollten humorvolle Folge in Star-Trek eher der Auflockerung dienen anstatt die reguläre Erzählform (=Abenteuergeschichten) zu sein.
    Mir war in den 90er Jahren, als ich TNG noch besonders aufmerksam verfolgt habe, auch gar nicht aufgefallen, dass Kinder einen derart großen Stellenwert innerhalb der Serie einnehmen. Das ist heute augenscheinlich nicht mehr üblich.

    Davon unabhängig war "Eine Handvoll Datas" natürlich eine recht sehenswerte Folge mit einer Menge lustiger Szenen. Die Szene mit dem flötespielenden Picard ist einfach toll. Wie immer finde ich es dabei besonders interessant, die bekannten Figuren in privaten Zusammenhängen vorzufinden. Leben auf einem Raumschiff bedeutet ja schließlich mehr als nur dienstliche Pflichten zu erfüllen. Mit hat auch gut gefallen, dass auf die "Ode an Spot" aus einer früheren Episode Bezug genommen wurde.

    Der Holodeck-Plot war relativ unspektakulär, aber erträglich. Wie so oft, geht es hier darum, dass Geschöpfe auf dem Holodeck ein Eigenleben entwickeln. Diesmal fließen, hervorgerufen durch ein Experiment, Teile von Datas Persönlichkeit in das Programm ein.
    Insgesamt haben mich dabei vor allem zwei Logikfehler gestört:
    1) Worf scheint die Entführung von Alexander nicht zu bemerken. Alexander gibt vor, lediglich etwas Geld von der Bank abheben zu wollen. Dabei wird Alexander von einem Handlanger Hollanders entführt und in einer alten Mine verhört. Als Worf auf Hollander im Saloon trifft, scheint dieser von Alexanders Entführung noch nichts zu wissen. Eigentlich müsste mittlerweile so viel Zeit vergangen sein, dass Worf Alexander vermissen hätte sollen.
    2) Ein ähnliches Problem betrifft die Tatsache, dass die Situation von Worf, Alexander und Troi die ganze Zeit unbemerkt bleibt. Gefühlt halten sich die drei dort mindestens einen Tag auf: Worf führt sogar eine Befragung der Bewohner der Stadt durch, um sich über den Verbleib von Alexander zu informieren. Warum bemerkt niemand von der Besatzung der Enterprise, dass etwas auf dem Holodeck nicht stimmt? Warum dürfen drei einzelne Personen das Holodeck so lange blockieren? Warum kann sich Troi Zutritt zum Holodeck verschaffen, nicht aber Fähnrich 08-15.
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    http://www.last.fm/user/LARG0/

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      #62
      Die Folge startet als 'Urlaubsfolge'. Die Hauptcharaktere haben etwas Zeit für private Interessen. Beverly plant ein Schauspiel, Picard spielt Flöte (zumindest versucht er es aber er wird ständig dabei gestört) und Worf geht mit Alexander aufs Holodeck um einen Western nachzuspielen. Troi leistet ihnen später noch Gesellschaft. (Counselors haben glaube ich auch zu einen Zugangscode wie der Schiffsarzt um sich überall Zugang zu verschaffen, kommt dann in Staffel 7 glaube ich vor. Zudem war Alexander ja informiert und hat ihr vielleicht bereits Zutrittsrechte von vornherein gewährt.)

      Gearbeitet wird übrigens auch und zwar tüfteln Geordi und Data daran, Data als Notfall-Backup für den Schiffscomputer zu verwenden, die wichtigsten Systeme zu betreiben. Geht hier zwar ein wenig schief, aber der Gedanke ist interessant.

      Ich bin nicht wirklich ein Fan von Western und daher fand ich das Holodeckszenario auch nicht so besonders toll. Hin und wieder ganz lustig und auf dem Außenset schön gefilmt. (Übrigens auf dem Gelände von Universal gedreht, wobei Paramount auch so was haben müsste.) Die Szenen außerhalb des Holodecks fand ich aber noch lustiger, weil ein sich abnorm verhaltender echter Data doch etwas mehr hergiebt, als sich abnorm verhaltende Data-Doubels auf dem Holodeck. Trotzdem gefiel mir der abwechslungsreiche Look der Datas.

      Was mir zu viel MacGyver in dieser Folge war, war das Kraftfeld aus einem Kommunikator gebaut. Ich konnte mich an den Showdown nicht mehr erinnern und war sehr gespannt, wie sie das Problem lösen würden. Das Finale war dann aber recht enttäuschens. Sehr schön aber die Schlusseinstellung, mit der Enterprise die Richtung Sonnenuntergang fliegt und die Westernmusik dazu.

      Ich gebe knappe 4 Sterne, ist wohl ein wenig aufgerundet. Aber nach einer Katastrophe wie mit 'Erwachsene Kinder' muss eine Folge nicht so viel leisten, um gut auszusehen.

      Anmerkungen:

      Die Ode an Spot hat hier ihren zweiten Aufzug, während den ersten Fehlfunktionen an Bord. Diese Fehlfunktion betrifft übrigens ein PADD.

      Hier tritt übrigens Datas zweite Katze auf, eine rotgetigerte mit kurzem Haar.

      Worf bestellt hier übrigens klingonischen Feuerwein. Später wird ja dann Blutwein zum Stammgetränk der Klingonen.
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        #63
        Naja schon wieder eine Comedy-Folge, irgendwie hat mich diese Episode nicht so ganz mitreisen können wie vielleicht denn ein oder anderen User hier, am interessantesten fand ich noch das Experiment von Data und Geordi, Data für Notfälle zu gebrauchen falls es zu schweren technischen Komplikationen auf der Enterprise kommt, ansonsten gab es noch diese Vater/Sohn Beziehung von Alexander und Worf, die sich im lauf der Folge etwas lockert, es fällt immer mehr auf das Worf selbst für einen Klingonen ziemlich versteift und humorlos wirkt. Die Exkursion der beiden auf das Holodeck war ganz nett, konnte mich jedoch als A-Plot nicht überzeugen, da der Showdown etwas gekünstelt daherkam, Worf bastelt sich einen technischen Vorteil um denn Androidencowboy zu besiegen, naja man sollte aber auch die enorme schauspielerische Fasette von Brent Spiner erwähnen, dies und die Anfangsszene mit Picard der ständig unterbrochen wird, hiefen diese Folge noch auf knapp **** Sterne.

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          #64
          Diese Folge ist nicht besonders tiefsinnig, aber dafür reinste Comedy.
          Es gibt viele lustige Szenen. Die lustigste Szene ist meiner Meinung nach ganz am Schluss der Episode, als die Barkeeperin mit Datas Aussehen sich an Worf ranmacht, insbesondere Worfs Reaktion darauf.

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            #65
            Ich finde, es ist eine sehr schöne Folge. Dazu zählen die üblichen Westernelemente wie der einsame Sheriff, das finale Duell und schließlich die Enterprise-Fahrt in Richtung einer Sonne. Man spürt die Hitze und den Staub, der auf den Straßen liegt. Colts und Gewehre sind geladen. Leichte Damen runden das Stadtbild ab. So gehört sich das für einen Western. Witzig ist das multiple Auftreten von Data, sogar als weibliche Bardame. So viel Data gab es noch nie. Das Holodeck ist immer für eine Überraschung gut. Es macht Spaß, zuzuschauen.

            Computer: Programm sofort beenden! Auf dieses Experiment hätte Data sich nicht einlassen sollen. Ich gebe dieser Folge 5 Sterne.

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              #66
              Mir gefällt die unterhaltsame Folge, die ich mit vier Sternen * * * * bei aufsteigender Tendenz bewerte, recht gut, besonders das Western-Szenario. Die Idee mit der Holodeckfehlfunktion und einer virtuellen Realität, die sich der eigenen Kontrolle entzieht, ist nicht originell, aber das macht nichts, wenn es gut umgesetzt wird, wie hier mit den vielen Datas. In dieser Folge fügt sich auch die Worf-Alexander-Geschichte recht gut ein, anders als bei der Soliton-Welle. Eventuell kann man hier auch schon Ansätze für die Worf-Troi-Lovestory sehen.

              Etwas negativ sehe ich Worfs müheloses Zusammenbasteln eines energetischen Individual-Schutzschilds (aus Kommunikatorbestandteilen), denn so ein Individual-Schutzschild sieht man sonst nur bei den Borg, aber z.B. nicht im Dominionkrieg, wo es wirklich Sinn machen würde, wenn Sternenflottenoffiziere so etwas standardmäßig hätten, und es ist natürlich auch schon seltsam, dass ausgerechnet die Borg später (in "First Contact") auf dem Holodeck von einer Projektilwaffe niedergeschossen werden, während Worf sich hier praktisch in derselben Situation mit nichts als dem Kommunikator retten kann.

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                #67
                Ich habe eine Frage:

                Wie heißt die Melodie, die Picard am Anfang flötet? Von wem ist sie und welchen Titel trägt sie?

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                  #68
                  Zitat von WieOderWat Beitrag anzeigen
                  Wie heißt die Melodie, die Picard am Anfang flötet? Von wem ist sie und welchen Titel trägt sie?
                  In der Folge heißt das Stück "Picard Mozart Trio", und die Idee dahinter ist, dass Picard das Stück selbst komponiert hat. Die Instrumente sind Cello, Oboe und Flöte. Komponiert wurde das Stück von
                  Jay Chattaway im Stil von Mozart (Mozart-Trio - Memory Alpha).
                  Ich finde das Stück sehr gelungen, wobei es natürlich auffällig ist, wie oft in TNG "klassische" Musik gespielt wird.

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                    #69
                    Zitat von irony Beitrag anzeigen
                    In der Folge heißt das Stück "Picard Mozart Trio", und die Idee dahinter ist, dass Picard das Stück selbst komponiert hat.
                    Hab' vielen Dank für die Antwort!

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                      #70
                      Eine lustige Folge.
                      Besonders gut fand ich Picards Tonfall beim 2. und 3. Klingeln. Jedes Mal gereizter.
                      Ich vergebe 5 Sterne.
                      Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. (Sprichwort der Cree-Indianer)
                      Manchmal läuft das ganze Leben auf eine irrwitzige Entscheidung hinaus (James Camerons "Avatar", Jake Sully)

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                        #71
                        * * * * *

                        Eine kurzweilige, amüsante Episode. Es ist mir zwar ein Rätsel, was dieses Experiment Geordis an Data für einen Nutzen bringen sollte, doch das Ergebnis war sehr humorvoll. Spiner überragt diese Folge, die bekannte Western gekonnt persifliert.
                        Sehr witzig waren im Übrigen auch die vielen Störungen bei Picards Flötenspiel.

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                          #72
                          Ich fand es gelungen, wie Humor, eine gute Handlug, die Western-Aufgreifung
                          und die "Moral" zu kombinieren.
                          Eine schöne Folge.
                          Ich fand auch gut, was Worf von der Hilfe Barclays beim Programm von Alexander hält...
                          LLAP
                          BSIBM
                          Seven: "Das Soufflé ist etwas kollabiert, jedoch ist sein Nährstoffinhalt voll intakt."
                          Kirk: "Im Weltraum ist Jahrmarkt und wir feiern 'ne Runde mit."

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                            #73
                            Meine Lieblingsstelle in dieser Folgeist ungeschagen die Szene, in der die Bardame in Datas Gestalt sich an Worf ranmacht.

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                              #74
                              Ich persönlich habe ja eine Schwäche für Western; dass in dieser Folge diese zwei äußerst weit auseinander liegenden Szenarien der Enterprise-Besatzung sich nun mit Spucknäpfen, markigen Sprüchen und staubigen Schuhen darf, find ich großartig.
                              Spiner läuft mal wieder zu Hochform auf
                              So klasse, der breite Gang und der Volltreffer in den Napf

                              Ich gebe
                              5 Sterne

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                                #75
                                Sieh mal einer an, Worf kann also doch treffen. Konnte er in der vorherigen Folge einen Ferengi aus 10 Meter Entfernung nicht treffen, so hatte er diesmal keine Probleme damit die Waffe vom Data/Frank zu treffen, welcher wesentlich weiter weg stand.

                                Die Folge selbst hat mir sehr gut gefallen. Wilder Westen und dazu ein Brent Spiner mit Hut und Schnurrbart oder als Mexikaner waren es schon wert. Egal welches Outfit er trägt, es passt einfach.
                                Deanna als die unbekannte Fremde hat mir auch gut gefallen. Sehr amüsant auch Data, welcher einen gewissen Wild West Flair auf die Enterprise brachte.
                                Worf hat auch gefallen an seiner Rolle gefunden und hätte ihn zu gerne wieder in Deadwood gesehen.

                                Passend auch die Schlussszene, wo die Enterprise der Sonne entgegen geflogen ist.

                                5*

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