[130] "Das Pfadfinder Projekt" / "Pathfinder" - SciFi-Forum

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[130] "Das Pfadfinder Projekt" / "Pathfinder"

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    #76
    Wunderbare Folge, ich vergebe die volle Punktzahl. Dwight Schultz als Reg Barclay ist einfach fabelhaft, insgesamt ging die Folge oft ins Melodramatische: der zutiefst vereinsamte Barclay sucht sich seine Freunde auf dem Holodeck; seine Genialität findet wegen seiner krankhaften Besessenheit keine Aufmerksamkeit.
    Dass in der Folge am Ende ein Erfolg steht, war mir in ihrem Verlauf nicht klar: die Spannung war von daher hoch. Angenehm fand ich Admiral Paris, der ein Bild seines Sohnes auf seinem Schreibtisch stehen hat und ergriffen wirkt, als er Worte an Tom richten kann.

    Ein potentielles Manko ist mir am Ende allerdings aufgefallen: Warum kennt der Doc Barclay nicht? Immerhin hatte er mit ihm schon zu tun (wobei ich davon ausgehe, dass sich der Holo-Barclay damals vorstellte).

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      #77
      Ein potentielles Manko ist mir am Ende allerdings aufgefallen: Warum kennt der Doc Barclay nicht? Immerhin hatte er mit ihm schon zu tun (wobei ich davon ausgehe, dass sich der Holo-Barclay damals vorstellte).
      Barclay hat sich damals vorgestellt. Kim hat am Ende jener Folge dem Doc sogar erklärt, wer Barclay ist.

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        #78
        Zitat von Deflektor Beitrag anzeigen
        Ein potentielles Manko ist mir am Ende allerdings aufgefallen: Warum kennt der Doc Barclay nicht? Immerhin hatte er mit ihm schon zu tun (wobei ich davon ausgehe, dass sich der Holo-Barclay damals vorstellte).
        Allerdings hat der Doktor zwischen "Das Holosyndrom" und "Das Pfadfinder-Projekt" in der Episode "Der Schwarm" einen schweren Datenverlust erlitten. Zwar wurde hier zukünftig nicht wirklich auf Kontinuität geachtet und es schien, als hätte der Doktor all seine Erinnerungen schließlich doch wieder zurückerhalten, aber zumindest in einer Episode kurz nach "Der Schwarm" sagt er, sein Gedächtnis leide noch unter den Folgen des Datenverlusts.

        Anderseits muss man in den Kommentar des Doktors in dieser Folge auch nicht zwangsläufig hinein interpretieren, dass er sich nicht mehr an Barclay erinnern würde. Er sagt lediglich:

        EMH: I took the liberty of reviewing his personnel file. He's had a rather colourful career, not to mention an unusual medical history. He's recovered from a variety of maladies, including transporter phobia and holo-addiction.
        Er spricht hier lediglich über die reale Person Barclay. Der Anlass, warum der Doktor in die Personaldatei von Barclay geschaut hat könnte durchaus das Aufeinandertreffen mit dessen Holo-Nachbildung gewesen sein.
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          #79
          In dieser Folge weht ein Hauch von TNG. Die Voyager-Crew ist heute mal Gast, teilweise sind es gar nur Hologramme. Getragen wird die Folge von Reginald Barclay, der geradezu besessen davon ist, Kontakt mit der Voyager herzustellen. Reg ist wieder ein zittriges Nervenbündel, so schätzen ihn viele.

          Barclay besucht immer noch das Holodeck, außerhalb wird er wenig geschätzt. Barclay muss ja wirklich untendurch sein, dass sein Vorgesetzter ihn mit allen Mitteln zu hindern versucht, seine Ideen umzusetzen. Fazit: Commander Harkins ist wenig geeignet für eine Führungsposition. Eigenständiges Denken ist ihm ein Gräuel.

          In seiner Welt aber brilliert Barclay als Entertainer auf der Voyager, er wird bewundert und gibt Hilfestellungen. Selbst B'Elanna ist ihm dankbar für einen Tipp. Hier wird Reg gebraucht und anerkannt.
          Ein gelungener Gag: Barclay nutzt die Holo-Voyager, um eine Methode zu finden, mit der er die echte Voyager erreichen kann.

          Die Folge arbeitet zielgenau auf den Schluss hin: Menschen auf der Erde und von der Voyager sprechen miteinander. Das ist auch der emotionale Höhepunkt der Folge. Dafür hat Barclay viel auf sich genommen. Er musste seine Forschungen heimlich durchführen und sogar einbrechen, um sie abzuschließen. Schließlich führt er sogar Gespräche mit Deanna Troi, um sich zu beruhigen und die Lage zu reflektieren.

          Natürlich ist es auch ein Klischee: Barclay als der Typ mit der verrückten Idee, die keiner ernst nimmt, vor allen Dingen sein Vorgesetzter nicht. Selbstverständlich klappt am Schluss alles. Denn eines besitzt Reg: Durchhaltevermögen.

          Die Folge ist mir 5 Sterne wert.

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            #80
            Die Idee war ja wunderbar, aber fand die erste Hälfte eher langweilig. Da konnte selbst Deanna nicht viel helfen. Eigentlich kann ich Barcley gut leiden, aber in dieser Folge ging er mir irgendwie auf den Keks.

            Die Voyager hatte doch letzten Kontakt mit der Sternenflotte in der Folge " Flaschenpost" richtig ?
            Und seit dieser Folge hat sie ihre Heimreise um ca. 30 !! Jahre verkürzt. Es ist daher sehr sehr unwahrscheinlich, dass die Förderation eine so genaue Lokalisation der Voyager geschätzt hat. Eine 30 Jährige Verkürzung hätte die Sternenflotte sicherlich nicht in betracht gezogen.

            Mir hat die Folge erst gegen Ende gut gefallen, dort wurde es etwas spannender und interessanter. Die Szene, wo die Kontaktaufnahme mit der Voyager hergestellt worden war, war schön gemacht. Habe mich richtig mitgefreut mit der Crew.

            Fazit: Ok, mehr aber auch nicht.

            3,5*

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              #81
              Meine Fricke. Also nachdem wir vor ein paar Folgen peinliche Tagträume des Doktors miterleben durften und erst in der Folge zuvor Seven lustige Verschwörungs-Phantasien austoben konnte (die zugegebenermaßen noch halbwegs unterhaltsam waren), wird man hier also mit den psychischen Problemen eines TNG-Charakters "unterhalten", der absolut NULL Bezug zur Serie hat. Subbi! Das wollte ich ja immer schonmal sehen.

              Also die sechste Staffel ist ja ohnehin auf einem sehr kotigen Niveau, aber Pathfinder topt noch einmal alles bisher gesehene.

              1*

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                #82
                Barcly taucht in insgesamt mehr VOY- als TNG-Folgen auf. Sprich man kann hier ähnlich Gowron, Lawxanna oder Q wohl eher von einem serienübergreifenden Charakter sprechen.

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                  #83
                  Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                  Barcly taucht in insgesamt mehr VOY- als TNG-Folgen auf. Sprich man kann hier ähnlich Gowron, Lawxanna oder Q wohl eher von einem serienübergreifenden Charakter sprechen.
                  Wie schön für ihn. Seine Psychoproblemchen interessieren mich trotzdem einen feuchten Furz, erst recht wenn wir fast dasselbe erst ein paar Folgen vorher bei einem anderen Charakter gesehen haben.

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                    #84
                    Ein Wiedersehen mit Deanna Troi und Reginald Barclay, sehr cool!

                    Allerdings muss ich gestehen, dass die Wiedersehensfreude in dieser Folge zunehmend leidet, besonders was Barclay angeht.
                    Vielleicht liegt es daran, dass man das auch schon bei TNG ausgiebig gesehen hatte, aber die Diskrepanz zwischen Barclays Übermut auf dem Holodeck und seinem Gestottere in der Wirklichkeit hat mich dieses Mal richtiggehend genervt.
                    Am Ende schafft es die Transmission durch und Barclay ist der Held, es sei ihm gegönnt!


                    Ich gebe
                    5 Sterne

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                      #85
                      Die Folge ist wirklich toll und gehört für mich zu den liebsten Voyager Folgen. Klasse natürlich auch, dass hier (mal wieder) zwei TNG Charaktere, mit Barclay und Troi, auftauchen. Wenn man nicht genau über jedes Ereignis in der Folge nachdenkt, hätte die Folge locker 6 Sterne von mir bekommen. Aber wie man die Position der Voyager lokalisiert ist dann doch etwas zu ungenau und vereinfacht. Ich nehme mal an, dass die "Pfadfinder" in ihre Berechnungen nur den Flug mit normaler Warpgeschwindigkeit mit eingerechnet haben, aber keine Abkürzungen. Davon gab es aber zwischen dieser und der letzten Folge, wo der Doc die Koordinaten, auf denen die Daten beruhren, dem Sternenflottenkommando mitgeteilt haben, doch so einige:

                      In Furcht und Hoffnung - Hier trifft die Voyager auf Athurus, der ihnen "freundlicherweise" die Pläne für den Slipstream antriebt übergibt und dadurch gelangt die Voyager einige hundert Lichtjahre nächer an die Heimat.
                      Nacht - Die Voyager ist in einem Raumkorridor gefangen, in dem es keine Sternen noch sonst irgendwelche Raumphenomäne gibt. Um da wieder herauszukommen, benötigen sie mit normaler Warpgeschwindigkeit gute 2 Jahre. Doch schließlich findet man einen "Wirbel", der sie bis ans andere Ende dieses Korridors bringt und somit 2 Jahre näher an die Erde.
                      Temporale Paradoxie - Der Warpantrieb wird schließlich zum verbesserten Slipstream Antrieb aufgerüstet und man kommt gute 10 Jahre näher an die Erde ran.
                      Das ungewisse Dunkel - Die Voyager stielt einen Transwarpkern von den Borg und machen weitere 300 Lichtjahre gut.
                      Die Voyager-Konspiration - (nur eine Folge vor dieser hier) findet die Voyager einen freundlichen Alien, der ein Katapult gebaut hat, welches die Voyager ebenfalls verwenden darf und so wird die Heimreise um weitere 3 Jahre verkürzt.

                      Bei einigen Sachen hat man sich hier schon etwas "Mühe" gemacht und darüber nachgedacht, wie Barclay aus seiner Sicht die Dinge auf die Voyager sieht und so bekam die Marquis-Crew bei ihm keine Sternenflotten Uniformen, sondern sie trugen noch die Marquis Kleidung. Und auch Janeways Frisur entsprach noch der alten vor "Ein Jahr Hölle". Auf diese Details achtete man. Aber eine bessere Erklärung, wie man die aktuelle Position ermitteln konnte blieb leider aus. Somit war das also eher ein Schuss ins blaue, statt eine gut ausgearbeitete Standortslokalisierung.

                      Und noch ein kleiner Fehler ist mir aufgefallen: Niemand an Bord schien Lt. Barclay zu kennen. Dabei ist der Holodoc ihm bereits einmal in Staffel 2 begegnet. Klar, es war nicht der echte, sondern nur Halluzinationen, die durch einen Fehler in seinem Programm ausgelöst worden sind. Aber spätestens nach dem der Doc sich über Barlay schlau gemacht hatte, hätte er ihn doch erkennen müssen.

                      Wegen diesen beiden kleinen Fehlerchen ziehe ich mal einen Punkt ab. Somit also 5 von 6 Sternen.

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