[0402] "Die andere Seite der Medaille" / "The Other Side" - SciFi-Forum

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[0402] "Die andere Seite der Medaille" / "The Other Side"

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    #46
    Super Folge. Die Eurondaner hatten ja schon so manch coole Technologie. Vor allem diese ferngesteuerten Gleiter.
    Absolut klasse war, wie Jack und Daniel sich gestritten und jack am Ende alles umgeworfen hat.
    Alah (wenn er denn so geschrieben wird) hätte ich jedoch mit auf die Erde genommen. Man hätte ihn eifnach in Area51 stecken können und hätte iniges an Informationen.
    5 Sterne.
    Manche Dinge sind einfach anders als andere.

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      #47
      Zur Abwechslung trifft man mal auf eine menschliche Zivilisation, die nicht nur aus ein paar mittelalterlichen oder antiken Hütten besteht - sondern aus einem unterirdischen Bunker. Wenn das keine Abwechslung ist!

      Nein, Spaß beiseite, es ist wirklich gut, dass man endlich mal auf Menschen trifft, die sich auch weiterentwickelt haben, seit sie von der Erde geholt wurden. Aus dieser Folge hätte man glatt einen Zweiteiler machen können; man hätte dem Konflikt ruhig noch ein bischen mehr Tiefe verleihen können, da bleibt Stargate wie so oft hinter seinen Möglichkeiten. Trotzdem hat mir das alles sehr gut gefallen, die Auseinandersetzung Daniel-Jack war gut umgesetzt und ist mal was anderes als das übliche reine Action-Adventure.

      Dass man am Ende den Brütern aber auch noch aktiv hilft, die Bunkerheinis auszurotten, fand ich etwas seltsam. So wie man zuvor recht blauäugig einfach mal Kriegsmaterial an eine Krieg führende Partei geliefert hat, macht man nun blindwütig alles platt. Aber gut, nachdem man ein klares Feindbild stiliert hat, ist das ja auch wieder irgendwie in Ordnung moralisch und so.

      Was aber echt nervt ist, dass man schon wieder absolut nichts an Technologie oder Wissen hat bergen können.

      Auf jeden Fall gute 5*

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        #48
        Eine durchaus schöne Folge. Letztlich etwas überraschungs- und damit auch spannungsarm, aber eine schöne Moralfolge. Die netten Menschen, die da so freundlich sind, wären also nicht so freundlich, wenn Hammond kein Weißer wäre. Die Zwickmühle, in der sich O'Neill da befand, wurde sehr schön dargestellt. Zu einer weiteren Verschärfung hätte man sogar noch einmal wie anfangs in der Serie den Druck durch die Politik wiederaufleben lassen können. Aber dafür hatte man dann auch nicht mehr so die Zeit und für einen Zweiteiler wäre die Story dann doch nicht so geeignet.

        Nach Quark in Staffel 1 ist also Odo der nächste "Ich-war-mal-Hauptcast-in-Star-Trek"-Gaststar. Passend dazu wirkt die Folge tatsächlich an einigen Ecken und Kanten wie eine typische ST-Folge, die aber in ST so nie hätte passieren können. Ja, das gefiel mir ganz gut, das bekommt wohlverdiente

        5 Sterne

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          #49
          Die Folge zeigt: Daniel ist das moralische Gewissen des SG1-Teams. Er hinterfragt als Einziger die Berechtigung, eine Krieg führende Partei zu unterstützen, im Austausch gegen wichtige Technologie. Die meisten Menschen würden sich aber so verhalten, wie das SG1-Team es zunächst beabsichtigt.

          O'Neill macht hier alles falsch. Erst unterstützt er die Eurondaner, ohne groß zu fragen. Er und Teal'c nehmen sogar an Kriegshandlungen teil und zerstören gegnerische Flugkörper, die später sogar bemannt sind. Nach der Kehrtwende dreht er den Spieß um und bekämpft nun die Eurondaner. Ihren Anführer Alar lässt er sterben. Da ist keine Linie zu erkennen.

          Die rassistische Gesinnung Alars ist schon früh erkennbar, nämlich bei der Begrüßung von Teal'c. O'Neill wird erst wach, als Alar sich abfällig über Teal'c äußert.

          Gut spielt der Odo-Darsteller Auberjonois als verzweifelter Rassist, dem nur genetische Reinheit wichtig ist. Düster kommt auch die Bunkermentalität der Eurondaner rüber.

          Wieder kehrt das Team mit leeren Händen zurück, obwohl sie mit schwerem Wasser ein militärisch wichtiges Gut geliefert haben. Gewiefte Händler sind die SG1-Leute nicht. Vielleicht sollten sie bei den Ferengi Rat einholen?

          Ich gebe 5 Sterne.

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