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GoT [705] "Ostwacht" / "Eastwatch"

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  • GoT [705] "Ostwacht" / "Eastwatch"

    Erstausstrahlung: 13.08.2017

    Regie: Matt Shakman
    Drehbuch: Benioff & Weiss

    Handlung:

    Dany, Cersei, Arya und Sam sind sauer, Littlefinger guckt schmierig, Jon streichelt einen Drachen.
    -----
    11
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    36.36%
    4
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    63.64%
    7
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
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    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

  • #2
    Gute Folge, in der man hoffentlich viel Budget einsparen konnte. Bis auf die Drachen, kommt man komplett ohne Action und nur mit Gesprächen aus.
    Trotzdem wird es nie langweilig, an allen Ecken werden wichtige Entscheidungen getroffen.

    Auch diese Folge leidet leider wieder unter der Teleportationsproblematik. Alles sind binnen eines Wimperschlags genau da wo sie sein müssen. Die Botsfahrt von Dragonstone nach KL und zurück scheint binnen 2-3 Stündchen zu schaffen zu sein. Von Dragonstone zur Mauer scheint es kaum länger zu sein. Und Sam wird mit seinem Ochsenkarren ganz sicher nächste Folge wieder ordentlich Distanz zurück gelegt haben. Muss man wohl jetzt einfach mit leben.

    Jaime und Bronn durchquerten also einen kleinen See und entkommen. Jaime dazu mit Rüstung, Goldhand und Schwert. Starke Leistung! Offensichtlich suchen die Dothraki das Schlachtfeld auch kaum ab, auf jeden gelangen sie ohne Pferde problemlos nach KL. Unlogisch, zu einfach, aber muss wohl so ein.
    Daeneris verbrennt zwischenzeitlich die Tarlys. Warum das jetzt für Tyrion so schlimm ist weiß ich auch nicht. So kämpfen für die Feinde, weigern sich zu das Knie zu beugen. So ist das nunmal in Westeros, auch Robb hat Verräter hingerichtet. Ihr Entscheidung mag hart erscheinen, ist aber sinnvoll, wie sollte man diesen Leuten je vertrauen können? Gleiches gilt für die Soldaten, deren Loyalität ist äußerst fraglich. Man legt sie offensichtlich nicht in Ketten, aber was tut man nun mit ihnen?

    Jon und Drogon verstehen sich wohl auch ganz gut, dürfte den Zuschauer nicht sehr wundern, aber toll die Charaktere dabei zu erleben.
    Im Süden gibt es nun wohl eine Verhandlung, die sicherlich von Cersei entsprechend vorbereitet wird. Könnte mir vorstellen, dass es z.B, einen Varys dabei erwischt. Auf jeden Fall erwarte ich etwas, was eine friedliche Lösung für immer ausschließen wird.

    In Winterfell erlebt man mal etwas ganz anderes und ist mit Agent Arya unterwegs. Das läuft auch zunächst zu glatt und LF, von vielen hier im Forum total unterschätzt, scheint wieder einen Schritt voraus. Ich mag ihn nicht, aber schön zu sehen, dass er noch im Spiel ist. Die Situation spitzt sich zu und ich fürchte ein wenig um Sansa. Die Macht bekommt ihr nicht. Etwas dämlich finde ich, dass Jon nicht wenigstens in Winterfell vorbei schaut. Aber vermutlich meidet er bewusst dieses alberne hin- und her mit den Lords. Einfach nur traurig, wie diese bereits schon wieder ihren König bereit sind zu verraten, den sie noch feierlich und unter Eidschwüren auserkoren hatten.

    An der Mauer geht es endlich wieder rund. Die Aktion ist eigentlich recht dämlich, nach all den Erfahrungen. Mit einer handvoll Männern einfach ins Blaue hinein vor zu stoßen...genau wie Tormund finde ich es schade, dass Brienne nicht mit dabei ist, wäre ein Valyrisches Schwert mehr. In Winterfell ist sie allerdings gut aufgehoben, vielleicht kann sie schlimmeres verhindern.
    Ob die Gruppe wohl schon Drachenglas dabei hat? Wir werden sehen.

    Und Sam bricht auf. Bitter, genau an der richtigen Stelle unterbricht er die Frau und findet also erstmal nicht heraus, wer Jon eigentlich ist. Vielleicht lesen sie auf der Fahrt ein wenig weiter.

    Ruhige aber gute Folge, die Ruhe vor dem nächsten Sturm? Nördlich der Mauer ganz sicher und das Staffelfinale dann vielleicht wieder in KL.

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    • #3
      Littlefinger ist endlich wieder in Action und versucht wieder alle gegeneinander auszuspielen. Arya hat ja einiges gelernt, aber im unauffälligen Beschatten hatte sie wohl keine gute Note bekommen. Ja ja die nördlichen Häuser, die ja ihre Lektion gelernt haben und gar nicht daran denken, Jon Snow zu hintergehen. Ich persönlich erwarte einen Twist, das Sansa und Littlefinger zusammenarbeiten, um präventiv die wankelmütigen Lords zu isolieren und dann zu neutralisieren.

      Wie ich befürchtet habe, reitet Dany wieder auf diese Bend the knee Sache rum und weil sie mit keinem der Tarlys schlafen will, verbrennen sie. Natürlich ist es vollkommen in Ordnung Kriegsgefangene, die ihre Waffen abgelegt haben und sich friedlich verhalten, zu verbrennen. Das steht ja in jedem mittelalterlichen Ehrenkodex. Und die Fußsoldaten, werden jetzt natürlich total loyal sein und bis in den Tod für die Dragonqueen kämpfen. Das steht ja außer Frage. Ich hatte so gehofft das Jorah Mormont sagt, wer ihn geheilt und dann Dany klar wird, wen sie da verbrannt hat. Auf Westeros kennt halt jeder jeden, wie man ja schön am Team up in Eastwatch sehen konnte.

      Diese Jon/Dany Shipperszenen gehen mir langsam auf die Nerven. Nein ich glaube nicht an White Walker, aber ich will nicht das du dich in Gefahr begibts, sondern an meiner Seite bleibts.

      Die Entwicklung von Gendry gefällt mir gar nicht. Sie haben meinen Vater getötet! Ja weil du ja auch so eine innige Beziehung zu ihm hattest und so viele einprägsame Momente zwischen den beiden in Staffel 1 im Gedächtnis blieben. Ich befürchte, Gendry steigert sich da in etwas hinein, was nicht gut enden wird.

      Ach kommt schon. Das mit Sam und Gilly, die beinahe herausfinden was wirklich zwischen Rhaegar und Liliana passiert ist, war wohl ein schlechter Scherz der Autoren. Ich mag solche Szenen überhaupt nicht. Und stehen wirklich solch sensible Informationen Auszubildenen zur Verfügung?
      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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      • #4
        Warum schnappt sich Danny nicht einfach Drogon, fliegt in den Norden, überzeugt sich selbst von der "angeblichen " Gefahr und schnappt sich dabei einen der weißen Wanderer?

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        • #5
          Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
          Auch diese Folge leidet leider wieder unter der Teleportationsproblematik. Alles sind binnen eines Wimperschlags genau da wo sie sein müssen. Die Botsfahrt von Dragonstone nach KL und zurück scheint binnen 2-3 Stündchen zu schaffen zu sein. Von Dragonstone zur Mauer scheint es kaum länger zu sein. Und Sam wird mit seinem Ochsenkarren ganz sicher nächste Folge wieder ordentlich Distanz zurück gelegt haben. Muss man wohl jetzt einfach mit leben.
          Diese Erkenntnis, dass man "jetzt" damit leben musst, hast du nach sieben Jahren?

          Die Folge lässt's actionmäßig wieder etwas gediegener angehen, aber bringt wieder einiges voran. Was man sich aber hätte sparen können war der dümmliche Cliffhanger der vorherigen Folge, aber das wussten wir ja letzte Woche schon. Die sind da jetzt so mir nichts, dir nichts samt schwerer Ausrüstung unbemerkt davongetaucht, ja? Nun gut...

          Schön, dass man Gendry nicht ganz vergessen hat, wobei ich jetzt nicht erwarte, dass der Charakter mega tiefschürfende Dinge tun wird. Aber besser als ein Redshirt allemal. Die Expedition hinter die Mauer ist ja mal ein kunterbunter Trupp. Es ist gut, dass endlich mal Handlungsorte zusammengeführt werden und man nicht zig verschiedene Handlungsstränge hat, von denen jeder alle paar Folgen mal auftaucht. Allerdings sehe auch ich nicht so ganz Sinn und Zweck der Action. Erstens kann Daenerys in der Tat einfach mal einen Scoutflug machen. Zweitens, inwiefern erhoffen sechs (?) Hanseln, die zu Fuß (!) unterwegs sind, aus einer Armee von Untonten einen einzelnen Mann entführen zu können?!

          Bei Baelish hoffe ich nach wie vor auf ein baldiges Ende dieses Handlungsbogens, am besten durch Ableben des Herrn. Die Serie ist auf der Zielgeraden, die große Katastrophe steht vor der Tür. Für depperte Spielchen des Puffbetreibers ist jetzt einfach kein Raum mehr. Konnte man der Nachricht, die Arya gefunden hat, etwas Bahnbrechendes entnehmen? Habe es nicht so genau gesehen.

          Bin auf die letzten beiden Folgen gespannt.
          "The only thing we have to fear is fear itself!"

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          • #6
            Folge 5: Sleepwatch

            Schwächste Folge der Staffel bislang. Sehr viel war überflüssig oder hätte bestenfalls Platz in einer 10 Folge-Staffel gefunden. So cool Davos ist, es hätte keine 5 Minuten gebraucht, um eine Wache zu belabern, deren Tod offensichtlich war.

            Die Charakterentwicklung gefällt mir auch an vielen Stellen nicht. Varys etwa ist inzwischen ähnlich überflüssig geworden wie sein alter Gegenspieler Littlefinger im Norden. Er scheint über keinerlei Kompetenzen mehr zu verfügen und hadert nur noch mit seinem plötzlich entdeckten Gewissen. Jaime wiederum war so lahm, dass die Dothraki ihn völlig ignoriert und ihn seine Teleportationsmaschine haben nutzen lassen.

            Dany war auch sehr schwach diese Folge. Das war wahrlich keine Kirk-Rede (eher ein "Trefft den neuen Boss. Der Gleiche wie der letzte Boss.") und der Verzicht hochrangige Geiseln zu nehmen war mehr blöd als grausam.


            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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            • #7
              Ach ja, Daenerys' Grillparty. Diese Szene zeigte auch vor dem Rösten der Tarlys schon, dass die Dragon Queen sich nicht so sehr von Cersei unterscheidet wie sie es wohl selbst gerne hätte. Die ganze "bend your knee or die" Nummer ist doch typisch für genau die Verhältnisse, die sie gerne ändern würde. Ein bisschen schlauer wäre doch wohl gewesen, den Soldaten anzubieten, sich ihr anzuschließen, oder - ohne Rüstung und Waffen - zu Heim und Hof zurückzukehren.
              "The only thing we have to fear is fear itself!"

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              • #8
                Besonders das Verbrennen war nicht wirklich das beste was sie machen konnte. Ich denke einige von den Leuten werden da ein Paar paralleln zu ihrem Vater sehen was nicht so Förderlich sein dürfte wo sie doch die ganze Zeit behauptet das sie ganz anderes ist. Da hätte es zu not auch eine Enthauptung getan einen Grund die macht ihrer drachen zu zeigen hatte sie ja nicht mehr immerhin haben alle die dort standen in der vorherigen schlacht gesehen was die können. Ich Persönlich finde es aber ganz gut das jamie eingesehn hat das der krieg nicht zu gewinnen ist und über verhandlungen nachgedacht hat bzw verhandlungen geführt hat.

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                • #9
                  Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen

                  Ach kommt schon. Das mit Sam und Gilly, die beinahe herausfinden was wirklich zwischen Rhaegar und Liliana passiert ist, war wohl ein schlechter Scherz der Autoren. Ich mag solche Szenen überhaupt nicht. Und stehen wirklich solch sensible Informationen Auszubildenen zur Verfügung?
                  Niemand weiss was in den Aufzeichnungen drinsteht. Deswegen sollte Sam die ja sichten und abschreiben.
                  Meinst du ernsthaft, die Maester würden die Anullierung der Ehe Rhaegars 20 Jahre lang für sich behalten wenn sie davon wüssten?

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                  • #10
                    Zitat von Prohmeteus99 Beitrag anzeigen
                    Besonders das Verbrennen war nicht wirklich das beste was sie machen konnte. Ich denke einige von den Leuten werden da ein Paar paralleln zu ihrem Vater sehen was nicht so Förderlich sein dürfte wo sie doch die ganze Zeit behauptet das sie ganz anderes ist.
                    Stimmt, das hatte ich mir beim Gucken auch gedacht.


                    Zitat von spidy1980 Beitrag anzeigen
                    Niemand weiss was in den Aufzeichnungen drinsteht. Deswegen sollte Sam die ja sichten und abschreiben.
                    Meinst du ernsthaft, die Maester würden die Anullierung der Ehe Rhaegars 20 Jahre lang für sich behalten wenn sie davon wüssten?
                    Warum nicht? Bloß weil die nach außen hin so tun als seien sie die selbstlosen Samariter, die keine eigenen Interessen verfolgen, muss das ja nicht wirklich so sein.
                    "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                    • #11
                      Zitat von spidy1980 Beitrag anzeigen
                      Niemand weiss was in den Aufzeichnungen drinsteht. Deswegen sollte Sam die ja sichten und abschreiben.
                      Meinst du ernsthaft, die Maester würden die Anullierung der Ehe Rhaegars 20 Jahre lang für sich behalten wenn sie davon wüssten?
                      War es nicht so, das er Kopien anfertigen sollte, weil die Schriften am verrotten waren und man das Wissen einfach bewahren wollte? Ansonsten gibt es genügend Gründe diese Information geheim zu halten. Das waren politisch instabile Zeiten, wo eine komplette Dynastie (die erste die über ganz Westeros herrschte) vernichtet wurde bzw. der Versuch unternommen wurde, diese zu vernichten. Die Legitimation beruhte darauf, dass Lyanna Stark entführt und vergewaltigt wurde und Lord Stark und sein ältester Sohn vom Mad King verbrannt wurde, als sie versuchten sie zu retten. Wenn sich herausstellt, dass Rhaegar und Lyanna eine Liebesheirat eingingen, ist ein Teil der Legitimation futsch und es hätte andere Häuser dazu bringen können gegen Robert Baratheon zu rebellieren, oder verbliebenen Targaryens Zuflucht zu gewähren. Also noch einmal ein längerer Krieg den niemand wollte. Die Frage ist, ob in den Aufzeichnungen etwas über Jon steht. Wenn man dem Targaryen Anspruch folgt ist nun Jon Snow der legitime König von den Seven Kingdoms und Dany befindet sich in einer offenen Rebellion gegen ihn.
                      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                      • #12
                        Dieser Maester war bekannt dafür, im wahrsten Sinne des Wortes jeden Scheiss aufzuschreiben. Denkst du da hat jemand Bock sich durchzuwühlen? Für sowas hat man Praktikanten.

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                        • #13
                          Das Problem der Zeitsprünge wird zunehmend nerviger. Es ist zwar gut, dass man viel Wert auf ein Weiterkommen der Story legt. Aber man muss sich überlegen, dass in dieser Staffel bereits viele Monate vergangen sein müssen. Alle tragen über Monate die gleichen Klamotten und die Haare wachsen auch nicht.

                          An sich zwar keine herausragende doch trotzdem gute Folge.

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                          • #14
                            Schon die erste Szene, als Jaime und Bronn aus dem Wasser kamen, war einfach unglaubwürdig. Niemals hätte Jaime in so einer Rüstung, mit nur einem Arm wohl bemerkt, sich über Wasser halten können.
                            In der letzten Szene der vorherigen Folge war ja Jaime schon recht tief im Wasser eingesunken, und da hätte ihn auch ein Bronn nicht helfen können.
                            Dass Jaime das ganze überleben wird, war mir klar, aber ich hatte ja fest damit gerechnet, dass er jetzt ein Gefangener von Danny sein würde. Dass die beiden jetzt einfach fliehen konnten, das war kein guter Schachzug der Autoren.

                            Das Einfangen eines Walkers und diesen dann als Beweis zu Cercei zu bringen, diese Aktion finde ich auch etwas dämlich.
                            Warum fliegt nicht ein Drache mal schnell über die Mauer und krallt sich so einen Walker ?
                            Hoffentlich geht diese Einfang-Aktion gewaltig in die Hose. Ich will nicht, dass Cersei und Danny Waffenstillstand vereinbaren und gemeinsam gegen die Walker vorgehen. Die sollen sich lieber gegenseitig bekämpfen und die Gefahr hinter der Mauer ignorieren, bis es zu spät sein wird.

                            Ansonsten wird es langsam wirklich etwas lächerlich wie schnell sich die Charaktere von Ort zu Ort bewegen. Tyrion schwimmt mal schnell nach Kings Landing und zurück, und kaum ist Jon losgesegelt, so war es schon an der Mauer angekommen. Auch wenn die Autoren diesmal nur 7 Folgen hatten, so hätte man die Story dementsprechend anpassen sollen.
                            Auch gefällt es mir nicht, dass Jorah jetzt schon zu Danny zurückgeehrt ist. Und da die Welt schon so klein geworden ist, wurde auch noch rein zufällig Sandor samt Gefolgschaft an der Mauer gefangen genommen. Und natürlich kennen sich sich alle irgendwie.

                            Was die Serie jetzt vertragen könnte, wäre ein unerwarteter Tod von ein oder zwei wichtigen Hauptdarstellern. In letzter Zeit verläuft es mir etwas zu glatt für die Charaktere.

                            Die Armee der Walker war schon recht imposant. Weit von der Mauer sind sie ja nicht mehr, und denke mal, dass sie erst in der letzten Szenen dieser Staffel die Mauer erreichen werden.

                            Gute Folge, aber auch die schwächste dieser bisherigen Staffel.

                            4*

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                            • #15
                              Bitte Leute akzeptiert es einfach dass Dinge wie Reisdauer oder Logik keine Rolle mehr spielen. Darüber kann man sich gerne in der Buchbesprechung zum Lied Gedanken machen, gerne auch noch in den ersten Staffeln der Serie, aber mittlerweile einfach nicht mehr. Wenn man dagegen akzeptiert, dass darauf zu Gunsten des Voranschreitens der Handlung kein Wert mehr gelegt wird fährt man einfach deutlich besser. Man muss sich weniger aufregen/wundern und dann muss es auch nicht mehr in jedem einzelnen Episodenthread angemerkt werden.

                              Ich fand die Episode gerade aufgrund des Fehlens von Action sehr unterhaltsam. Ganz interessante Handlungen in fast allen Szenen. Der Plan Cersei mit einem "lebenden" Wight zu überzeugen ist aber trotzdem relativ blöd. Gerade Tyrion müsste doch wissen dass sich da keine wirkliche Allianz schließen lassen wird, selbst wenn die Untotenarmee bereits vor vor King's Landing stehen würde. Es wäre nach wie vor schlauer zunächst Cersei von Thron zu stoßen und dann mit wirklich vereinten Kräften gegen die Walker vorzugehen.

                              Ich persönlich mag Daenerys als grausame Drachenkönigin ja am liebsten, insofern hab ich kein Problem damit dass sie jetzt Härte zeigt und ihre Gefangenen verbrennt. Irgendwie steh ich drauf, es passt einfach zu ihrer Familie und nur als butterweiche Königin gefällt sie mir nicht. Hätte sie von Anfang an so gehandelt, hätte sie den eisernen Thron schon. Konsequenzen haben Massenmorde und Grausamkeiten ja ohnehin nicht, siehe Cersei. Und aus dieser Machposition heraus könnte sie dann ihr Königreich aufbauen und effektiv gegen die Bedrohung aus dem Norden kämpfen.
                              Schlauer wäre es allerdings in der Tat gewesen die Tarlys als Geiseln zu halten.

                              Bei Littlefinger erwarte ich ehrlich gesagt auch nicht mehr allzu viel selbst wenn jetzt noch mal ein Intrigennetzwerk angedeutet wird und Arya kein ganz so leichtes Spiel haben wird. Ich glaube nicht, dass er Sansa in sein Komplott reinziehen kann, denn das würde den ultimativen Rückschritt in ihrer Charakterentwicklung bedeuten.
                              Zugeben, ganz ausschließen kann man das jetzt nicht bei diesen Drehbuchschreibern, denn dass Glover jetzt tatsächlich, gerade nach seiner Rede in der letzten Episode der 6. Staffel, gegen Jon intrigiert ist der Witz der Woche. Wenn diese Serie noch einmal die Worte "the north remembers " in den Mund nimmt, werde ich gleichzeitig lachen und weinen.
                              Das ist so absurd dass es sogar das hier schon angesprochene Team up an der Mauer, wo jeder jeden kennt an Absurdität in den Schatten stellt (ich mochte die Szene in Eastwatch!)

                              Immerhin ist meine Hoffnung auf Jaime in dieser Episode endlich wieder gewachsen. Wenn ich mal vorrausschaue dann scheint es so als wird sein Bruch mit seiner Schwester deutlich vorbereitet, was mir gefällt.

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