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[017] "Verschmelzung" / "Fusion"

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  • #61
    Scheinbar bin ich wirklich so mit der einzige, der diese Folge genial fand.
    Es mag zum einen an meiner großen Begeisterung für die Vulkanier liegen, zum anderen aber auch an einer durchdachten Folge, deren Fokus auf T'Pol liegt. Ich sehe hier auch durchaus Potential, dass sich T'Pols Charakter nach dieser Folge verändert - in welche Richtung wird sich zeigen (oder auch nicht). Stark wurde sie außerdem durch eine gute Zweithandlung um den vulkanischen Ingenieur. "Sie versuchen doch nicht, den Quaterback umzubringen!"
    Absolut klasse fand ich die große Detailliebe in Enterprise, wie die Statue von Surak oder das grüne Gesicht von Tolaris. Wir erfuhren in dieser Folge viel über das Wesen der vulkanischen Gesellschaft und dass dort auch nicht alles so glatt läuft, wie sie es den Menschen gerne zeigen.
    Ich werde wahrscheinlich 6 * * * * * * geben.
    Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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    • #62
      * * *

      Der junge Vulkanier Tolaris verkörpert ziemlich genau die Sorte Star Trek-Figur, die ich nicht ausstehen kann. Er ist manipulierend und übergriffig, akzeptiert weder Distanz noch Ablehnung.

      T'Poel beschreitet in dieser Folge neue Wege, erfährt hierin aber Abgründe: Die vulkanische Psyche ist und bleibt doch eine der großen Rätsel.

      Insgesamt gesehen ist die Episode wenig begeisternd, weil zu monoton.

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      • #63
        Mir gefiel die Folge. Es war witzig (,,Und sie essen sechs Malzeiten am Tag.",,Äh, eher drei."), und interessant mal Vulkanier zu sehen, die sich anders verhalten. Seltsamerweise erfährt man genau daraus mehr über dieses Volk.
        Ich glaube, ich bin hier die einzige, aber ich fand Tolaris am Anfang eigentlich sympatisch, und war dann absulut geschockt, nachdem er nicht mit der Gedankenverschmelzung aufhören wollte.

        Aber über eine Sache hab ich gestuzt: Ich hab es bis jetzt so verstanden, dass Vulkanier normalerweise schon Gefühle haben, und das auch recht intensiv, aber nicht darüber reden, es nicht zeigen und sie halt unterdrücken, sobald sie eine bestimmte Heftigkeit überschreiten. Vermenschliche ich die Vulkanier zu sehr? Weil in dieser Folge wirkte es ja so, als hätte T'Pol gar keine Gefühle gekannt und war deshalb so verängstigt von dem Erlebnis im Restorant.
        Meine Fanfiktion, hauptsächlich über Babylon 5 und Delenn und/oder Lennier (http://www.fanfiktion.de/u/TallysGreatestFan)

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        • #64
          @Tally Youngblood
          Ich hab es bis jetzt so verstanden, dass Vulkanier normalerweise schon Gefühle haben, und das auch recht intensiv, aber nicht darüber reden, es nicht zeigen und sie halt unterdrücken, sobald sie eine bestimmte Heftigkeit überschreiten. Vermenschliche ich die Vulkanier zu sehr? Weil in dieser Folge wirkte es ja so, als hätte T'Pol gar keine Gefühle gekannt und war deshalb so verängstigt
          Meines Wissens haben sie das Potential zu Gefühlen, lernen aber frühzeitig sie zu unterdrücken, sodass sie diese in ihrer wahren Stärke nicht kennenlernen. Bzw. sie werden in ihrer Jugend bei heftigen Gefühlsausbrüchen isoliert und lernen unter Anweisung, sie zu kontrollieren (so erfährt man es über Tuvok).
          Wenn man Gefühle seit frühester Zeit nicht auslebt, kann ich mir schon vorstellen, dass man mit bestimmten Emotionen gar nicht vertraut ist.

          Da Gefühle bei den Vulkaniern kulturweit generell verteufelt werden, ist das plötzliche Erleben wohl doppelt beängstigend: weil es so anders ist (im Vergleich zum unterdrückten Zustand) und weil es eigentlich verboten ist.

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          • #65
            Eine mittelmässige Folge und wie ich finde auch die schlechteste bis jetzt.
            Die Vulkanier Truppe war bis auf Tolaris recht sympatisch. Ich denke aber nicht, dass diese Experimente mit Emotionen gesund für einen Vulkanier sind und diese dadurch sogar Schaden nehmen können. Wie lange Tolaris seine Wutanfälle in Griff haben wird ?
            Amüsant waren auch die Geschichten über die Menschen, welche so unter den Vulkaniern erzählt werden.
            T'Pol hat noch nie etwas über die Gedankenverschmelzung gehört ? Dachte das dies ein alter vulkanischer Ritual ist.
            Die Aussen-szenen im Neben sahen beeindrucken aus.

            Ps. Mir ist auch aufgefallen, dass bei Enterprise recht viel und oft Fleisch gegessen wird.

            3*

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            • #66
              Diese Vulkanier sind ja mal ganz nett. Der Kapitän isst sogar Fleisch. Das heißt wohl: Sie sind aus der Art geschlagen.

              Mich wundert, dass die Geistesverschmelzung offenbar unbekannt ist und nur bei Randgruppen / Abtrünnigen gepflegt wird. Dieser Umstand wird sich wohl bald ändern, denn zu Spocks Zeit ist die Geistesverschmelzung eine anerkannte Methode.

              Mir wird nicht klar, was T'Pol antreibt. Sie kennt die Randgruppe und lehnt ihre Lebensweise ab. Trotzdem lässt sie sich mit Tolaris ein und bezahlt dafür.
              Wahrscheinlich ist T'Pol wegen ihres langen Aufenthaltes bei den Menschen empfänglich für die Lehren der Gruppe geworden. Strenge vulkanische Protokolle sind nicht mehr einzige Autorität für sie. Dies erklärt wohl, warum sie sich von Tolaris herumkriegen lässt.

              Es werden interessante Dinge aus der vulkanischen Geschichte behandelt: Surak als Reformator, dessen Lehre von den meisten so und von wenigen anders interpretiert wird. Der finstere Tolaris und der gutmütige Ingenieur sind hier Antipoden. Hier werden Konflikte aufgeworfen, die aber zu TOS-Zeiten überwunden sein werden. Hier ist Potenzial für weitere vulkanische Storys in ENT.

              Ich gebe 4 Sterne.

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              • #67
                Gemischte Gefühle beim Betrachten dieser Episode...

                Die Interaktion zwischen Menschen und Vulkaniern, das Ausräumen von Klischees und/oder falschen Vorstellungen hat mir gefallen und war in Teilen recht lustig.
                T'Pols Gedankenverschmelzung mit dem Vulkanier... puh, also eigentlich war das ja kurz vor der Vergewaltigung... harter Tobak.
                Und echt unheimlich, der Typ.
                Ein wenig ratlos bleibt man am Ende zurück, da man nicht weiß, was für Folgen das jetzt für T'Pol hat?!

                Und da schließt sich der Kreis zu TNG-Zeiten; wie Geordi entführt und gefoltert, Deanna Troi vergewaltigt bzw von Data erstochen wird, von Riker mal zu schweigen... und am Ende der 45 Minuten lächeln sich alle an und weiter gehts... ein wenig erinnert das Ende dieser ENT-Episode an solche Zeiten...

                Ich gebe
                4 Sterne

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