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[134] "Das Mahnmal"

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  • [134] "Das Mahnmal"

    Star Trek - Voyager

    Folge: 134
    Sternzeit: Unbekannt

    Titel: Das Mahnmal
    Original-Titel: Memorial

    Episodenbeschreibung:
    Commander Chakotay, Fähnrich Kim und Fähnrich Paris kommen mit dem Delta-Flyer von einer Außenmission zurück und gehen wieder ihrem normalen Alltag an Bord der Voyager nach. Doch nach und nach beginnen die drei, sich an Ereignisse zu erinnern, die sie vergessen zu haben schienen. Erinnerungen an einen Krieg werden wach, in dem sie unschuldige Zivilisten umbrachten. Die Lage an Bord spitzt sich bald darauf immer mehr zu, denn plötzlich haben auch die anderen Mitglieder der Besatzung zunehmend mit ganz ähnlichen Erinnerungen zu kämpfen…

    Regie: Allan Kroeker
    Drehbuch: Brannon Braga

    Gastdarsteller:
    Scarlett Pomers as Naomi Wildman
    Fleming Brooks as Soldier One
    Joe Mellis as Young Soldier
    Susan Savage as Alien Woman
    Maria Spassoff as Female Colonist
    Robert Allen Colaizzi, Jr. as Dying Colonist
    David Keith Anderson as Crew Member

    DVD: Box 06, Disc 04

    -
    Quelle: StarTrek Infos - Datenbank: v719.10 - 05.01.2005

    -
    ich habe die Folge heute zum ersten Mal gesehen,
    mein ersten Gedanken dazu:

    Seven`s Charakter: um eine Dimension reicher, "Schuld eine schwierige aber auch sehr nützliche Emotion, um dasselbe nicht mehr zu wiederholen"

    Janeway: eine starke und weise Entscheidung das Mahnmal zu reparieren, und das von den Personen machen zu lassen, die darunter "litten"

    Neelix: gute Meldung, dass man dies nicht vergessen dürfe

    Chakotay: endlich wieder einmal 1. Offizier
    Tuvok: ganz der Sicherheitschef, den ich so mag, immer um das Wohl der Crew sich Gedanken machend
    und wie er Kim dazu brachte weiter zu gehen,

    Kim: ist stärker und reifer als in dieser Kriegserinnerung geschildert

    Tom Paris: hat Nerven und zeigt sie

    unabhängig davon fällt mir der Spruch ein:

    "Ein Volk, das seine Geschichte vergessen will oder verleugnet, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen"

    ich finde es stark, dass dieses Thema in Star Trek Platz hat,
    und ich denke es berührt auch uns, die wir jetzt hier leben, egal ob 13J- oder 43J oder jünger oder älter,
    wie gehen wir mit unserer "Schuldgeschichte" um?
    wo würden wir gerne die Energiequellen abschalten?

    alles in allem lohnenede 42 Minuten, viel zum Nachdenken und Überdenken,

    3
    Eine der besten Star Trek-Folgen aller Zeiten! (*****)
    15.22%
    14
    Sehr gute Folge - hat alles was Star Trek ausmacht! (****)
    33.70%
    31
    Gute Folge mit unterhaltsamer Story! (***)
    32.61%
    30
    Relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert! (**)
    16.30%
    15
    Eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Star Trek-unwürdig! (*)
    2.17%
    2
    Zuletzt geändert von STI; 09.01.2005, 22:44.

  • #2
    Die Folge war eine von den Folgen, die beweist, dass Voyager immer besser wird. Sie hat mich stark an Stargate erinnert (Fort passiert sowas häufig: SG-1 kommt heim mit einer schrecklichen Nachricht / einem angeblichen Toten / grausigen Erinnerungen und wird dann nochmal damit konfrontiert. Das sollte nicht abwertend sein.), aber das war sehr gut. Die Darsteller waren gut (Neelix), die Folge kam ohne Weltraumschlachten aus und die Kriegsszenen waren auch nicht "nur zum Spaß". Alles in allem eine Folge die etwas über dem normalen Star Trek-Niveau lag...
    Opa fuhr den Hasen tot und brät ihn zum Abendbrot. | Goodbye Galaxy!

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    • #3
      Ich fand die Episode auch sehr gut. Die Charakterdarstellungen waren gut, wie t'bel schon anmerkte, und die Handlung war spannend.

      Allerdings würde ich meinen, dass Chakotay der Befürworter der Erhaltung des Mahnmals sein müssen, und nicht Janeway. Er ist einfach der spirituellere der beiden...

      8 Punkte.
      Froi, es scheint wirklich bergauf zu gehen!
      ~ TabletopWelt.de ~

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      • #4
        Janeways Entscheidung das Mahnmal zu erhalten ist IMHO sehr ambivalent. Zum einen ist es natürlich gut die schrecklichen Geschehnisse nicht zu vergessen, aber das was das Mahnmal verursacht ist ja schon recht heftig und könnte im schlimmsten Fall Leute in den Wahnsinn oder in den Selbstmord treiben. Ist die Erinnerung das wert, franeg?
        “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
        They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
        Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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        • #5
          Ich würde sagen, dass das zum Teil an der Fehlfunktion lag, außerdem hat sie ja eine Warnboje hinterlassen (Was soll die eigentlich bringen?. Dann wird niemand mehr freiwillig da rein fliegen.)...
          Opa fuhr den Hasen tot und brät ihn zum Abendbrot. | Goodbye Galaxy!

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          • #6
            Ich denke schon, dass Janeways Entscheidung richtig war, das Mahnmal zu erhalten. Die Erinnerungen an diesen Krieg verursachen bei den Leuten, die sie erfahren, zwar sicher mehr als ein paar Kopfschmerzen. Aber gerade deswegen würde sich jeder, der das alles "selber erlebt" hat, wahrscheinlich zweimal überlegen, wenn er das nächste Mal in einer ähnlichen Situation ist. Ich fand die Episode vor allem deswegen sehr gut, weil die Produzenten endlich mal wieder ein schwieriges Problem angesprochen haben (Krieg etc.), ohne dafür eine (vielleicht zu) einfache Lösung aus dem Hut zu zaubern. Das erinnerte mich irgendwie an ähnlich gute Episoden in DS9...

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            • #7
              Auf die Gefahr hin mich Unbeliebt zu machen, aber ich kann das so nicht kommentarlos hinnehmen.
              Sicherlich wurden die Charaktäre in dieser Folge einmal etwas tiefgründiger dargestellt, aber leider sehe ich auch einige Parallelen zum Slapstik.
              Wenn Harry in ein "ich habe Angst und darum schieße ich" Stadium verfällt, so ist es so, als wollte hier hemand glaube machen, die letzten Jahre auf der Voyager hätten ihn nicht Reifen lassen.
              Tovok wurde auch hier leider noch immer so Oberflächlich und ohne Tiefe dargestellt wie in den meißten anderen Folgen. Dabei hat er schon wesentlich mehr Charakter zeigen können (leider viel zu selten). Und das er um das wohlergehen der Crew bemüht ist, ist für mich kein Sonderliches Caraktermerkmal, sondern vielmehr eine tatsache die sich Zwangsläufig aus seiner Position ergibt.
              Sicherlich ist ein Vulkanier nicht zu Emotionalen Regungen wie ein Humanoid fähig (oder weis dies besser zu beherschen), aber hier hätte mehr kommen können. (von der Schauspielerischen Seite)

              Der Stimmungswechsel von Janeway war zu abruppt (erst abschalten, dann nicht mehr, und das in ein paar minuten!)
              Sie ist und bleibt für mich der Schwachpunkt der Serie, sie ist Wankelmütig, oder Starrsinnig, gerade wie es am besten in das Drehbuch der Folge passt.

              Hingegen haben Tom (als von Schuldgefühlen überwältigter und B'elana (als liebende und sorgenfolle Gefährtin) eine schöne und überzeugende Rolle gespielt. Auch, und das war eigentlich eine Meisterleistung, dieser Verletzte Stolz einer Halbklingonin als sie sagt "du weist wo du mich findest"
              Allein dieser Satz bringt den ganzen Zwiespalt ihrer Person zum Ausdruck, zum einen dieser ewige Zwist mit ihrem Ego und der Sehnsucht die sie tief im Herzen hat. (diesmal auf eine Harmonische Beziehung zu Tom bezogen).

              Neelix sah ich hier in einer zunächst ganz neuen Rolle für mich, nicht mehr der Optimistische Übervorsichtige, sondern fast in einer Vaterrolle, welcher sein "Kind" (Schützling) bereit ist mit allen mitteln zu Verteidigen. (Sicherlich aus der Angstneurose heraus, die seine Natur immer unterschwellig begleitet, aber immerhin!)
              Auch die Verzweiflung und das Shuldgefühl als er seinen Irrtum bemerkt, fand ich gut ausgearbeitet.

              Und in bezug auf Seven kann ich mich nur t'bel anschließen, einfach ein gewaltiger schritt in Richtung eigenständiger und Überlegter Charakter!

              Fazit: Die Folge war recht gelungen, ist aber immer noch zu Toppen. Und das ist gut so, den so bleibt uns allen die Spannung erhalten!

              Lebt lange und in Frieden
              Kuno

              Ups- issen bissel lang geworden, hab mich wohl "festgeschrieben" sorry
              O' mein Gott!....es ist voller Sterne.
              ----------------------------------------
              Streite nie mit Idioten. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herab, dann machen sie dich mit ihrer Erfahrung nieder!

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              • #8
                ich denke schon, dass es wert ist, dieses mahnmal zu schützen. natürlich treibt es einen in den wahnsinn, aber es ist eine gute lehre, wie seven gesagt hat.
                mir hat die folge insgesamt sehr gut gefallen, obwohl ich die sychro etwas dürftig fand...
                im original:
                tom paris: I have seen their bodies!
                im deutschen:
                Ich habe leichenberge gesehen!

                na ja, manchmal möchte ich die dolmetscher solchen mahnmalen aussetzen!
                insgesamt würde ich der folge 9 punkte geben!
                *schöne tom u b'elanna-szenen*
                "Du hörst mir überhaupt nicht zu!" tja, wer kennt sowas nicht, wenn der gatte fußball guckt?
                dummerweise hat zu anfang mein videorecorder gestreikt! sch*** technik!
                Man braucht nicht immer denselben Standpunkt zu vertreten, denn niemand kann einen daran hindern, klüger zu werden.
                - Konrad Adenauer
                Der erste Glaube, den man erlernen sollte, ist der an sich selbst.

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                • #9
                  Nur mal theoretisch:
                  Ich glaube nicht das Jem-Hadar sich durch diese Boje ändern würden. Ebensowenig vergleichbare kriegerische Völer für die das Leben von Zivilisten ohnehin bedeutungslos ist.
                  Der Nutzen der Boje ist nur eventuell vorhanden, der Schaden auf jeden Fall!
                  “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
                  They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
                  Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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                  • #10
                    "Das Mahnmal" hatte wirklich viel zu bieten. Die Schlachtszenen waren genial inszeniert und ließen es bei mir stellenweise eiskalt den Rücken runterlaufen. Hier wird präzise beschrieben wie man sich auf einem Schlachtfeld fühlt. An manchen Stellen kam es mir so vor als würde ich selbst auf dem Schlachtfeld stehen.
                    Insbesondere Neelix und Kim haben mich in der Folge sehr überzeugt. Die beiden Schauspieler haben ihre Rollen perfekt verkörpert. Die Angst und die Reuegefühle waren ihnen gut anzusehen.
                    Auch Naomi hat man diesmal als "normales" Kind dargestellt. Sie hatte furchtbare Angst als Neelix sie fest umklammerte. Und einen Würfel herstellen ist schon was anderes als Biologieunterricht.
                    Aber auch der Humor kam nicht zu kurz. Die Szenen am Anfang als Tom Fernsehen sieht sind wirklich lustig. Habrt ihr im Trickfilm gesehen als der Hund den Knochen auf das kleine Mäuschen schmeißt? Zum totlachen.
                    Zum Schluss noch ein kleines Problem. Hätte die Crew nach der Reperatur des Denkmals erneut auf dem Schlachtfeld sein müssen und diesesmal alles sehen müssen? Oder hat man uns das am Ende vorenthalten.
                    Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
                    Mein Videokanal - Supportvideos vom Fußball

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                    • #11
                      Ja, war ne gute Folge, gestehe ich ein. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht doch was an der Folge auszusetzen hätte. Das erinnerte mich doch alles sehr an TNG "das zweite Leben", oder noch mehr andie DS9 Episode "Strafzyklen" wo Miles ein Leben in einer Strafanstalt implantiert wurde, dass er so nie durchlebt hatte. Und hier wurden die Konsequenzen des ganzen noch deutlicher gemacht, denn Miles konnte dem psychischen Druck nicht statthalten und hat zuletzt ja sogar einen Suizidversuch unternommen.
                      Insofern kommen die Voyager-Crewmen noch 'gut' bei der Sache weg. Dennoch, gut gespielt und zwar ausnahmslos. Das Drehbuch wusste auch zu gefallen, die Szenen wo Neelix in der Kantine durchdreht oder wenn Harold Kim die Leute im Tunnel exekutiert, dass war schon eindrucksvoll.
                      Müsste meiner Meinung nach aber wirklich entscheudendere psychische Probleme zurücklassen. Und hier ist der zweite Teil meiner Kritik:

                      Originally posted by B'Elanna Paris
                      ich denke schon, dass es wert ist, dieses mahnmal zu schützen. natürlich treibt es einen in den wahnsinn, aber es ist eine gute lehre, wie seven gesagt hat.
                      Eben, es treibt einen in den Wahnsinn. Es zwingt Menschen dazu sich schuldig zu fühlen für etwas das sie nicht getan haben. Eine Lehre sollte Verständnis vorraussetzen, nicht in erster Linie Sühne. Dieses Mahnmal geht zu weit, es lässt keine Wahl - es ist okay, wenn man die, die lernen sollen nicht als aussenstehende, kalte Beobachter lässt, aber sie direkt in die Rolle der Schuldigen zu reissen geht für mich zu weit. Wenn es eine freiwillige Entscheidung ist, von mir aus. Aber wenn es immer eine derartige Reichweite hat wie in dieser Folge, dann ist es falsch so zu handeln, denn man weiss nicht wie weit ein Mensch geht der mit der Schuld eines anderen konfrontiert wird und diese auf sich bezieht.

                      Achja, wie hiess die Folge im Original? DAs Mahnmal erscheint mir als Titel sehr unglücklich... da war von Anfang an klar was es mit dem Krieg auf sich hat. Das ist als wenn ich nen Krimi "Der Mörder ist der Portier" nenne.

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                      • #12
                        Die Folge hieß im Original glaube ich "Memorial". Nicht ganz so eindeutig im Vergleich zur deutschen Version; aber dass da zum Übersetzen Leute genommen werden, die von Fernsehen nicht so viel Ahnung haben, wissen wir ja schon seit längerer Zeit.

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                        • #13
                          Mal eine Frage - kann es sein, daß die Folge auf Kassette anders heißt - in meinem Episodenguide steht nämlich "In Erinnerung" und nicht "Das Mahnmal"?!
                          Seltsam...

                          Mir hat die Folge übrigens recht gut gefallen. Überragend war sie nicht, aber über weite Strecken doch recht unterhaltsam - und den Fernseher aus den 60ern empfand ich als sehr witzige Idee...
                          "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

                          "Das X markiert den Punkt...!"

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                          • #14
                            Mal eine gute STARTREK-Folge die auch eine Botschaft vermittelt. Diese Folge hätte sogar von Gene stammen können.
                            Sie habewn auch erkannt, dass Fernsehen doch interessanter ist als sich Lankweilen.
                            9 von 10 Punkten.

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                            • #15
                              Hach ja, so sollte Voyager immer sein!!!

                              Eine wirklich gelunge Folge, an der es ja fast nichts auszusetzten gibt. Gute schauspielerische Leistungen und ein tolles Drehbuch.

                              Ich fühlte mich gleich an die guten alten DS9 - Zeiten erinnert.

                              9 Punkte


                              Also zur Diskussion... Janeway's Entscheidung war vollkommen richtig. Immerhin sollte man sich an solche grausame Zwischenfälle erinnern , um so etwas nicht erneut passieren zu lassen. Im übrigen ist es ein Relikt einer (vielleicht) untergegangen Rasse. In sofern ist es schon richtig gewesen.
                              Is that a Daewoo?

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