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Braucht Star Wars auch ein Reboot?

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  • Braucht Star Wars auch ein Reboot?

    Gerade bin ich hier drauf gestoßen:

    io9 - How To Reboot Star Wars - Star Wars

    War ja klar, dass irgendwer mal auf diese Idee kommt und ich hoffe inständig, dass George Lucas diese Seite niemals findet, damit er nicht auf dumme Ideen kommt. Ich halte ihn durchaus für fähig, auf diese Idee noch anzuspringen, nachdem er ja schon bewiesen hat, dass er die erste Trilogie gerne mal "überarbeitet" wenn ihm da gerade was nicht in den Kram passt.

    Meine Meinung: Es wurde bereits EIN großes Sci-Fi-Universum per Reboot auf den Müll gekippt, da muss man das nicht auch noch mit einem anderen machen.

    Oder irre ich mich da? Ist wirklich alles, was Star Wars im Laufe der Jahre angesammelt hat, nichts als Ballast (vor allem das IMO "bessere" Star Wars, aka "Expanded Universe")?

  • #2
    Oh ja, tolle Idee.

    Das alte Star Wars war schon immer viel zu märchenhaft. Das passt einfach nicht zur Kriegsthematik. Ein Reboot sollte unbedingt düsterer werden und man müsste die total unglaubwürdigen, zweidimensionalen Charaktere der alten Filme unbedingt mit mehr Tiefe und Gespaltenheit ausstatten. Na und wesentlich jünger müssten die Figuren natürlich auch alle sein. Außerdem sollten unbedingt soziologisch-politische Themen aufgegriffen werden, was ja in den alte Filmen nahezu komplett fehlt. Naja und diese ganze Sache mit der Macht sollte man vielleicht auch mehr in den Hintergrund stellen. So etwas will doch heute keiner mehr sehen.

    Dazu müsste man alles ein bisschen realistischer gestalten und mehr nach unserer Gegenwart aussehen lassen. Am Besten versetzt man die Handlung in unser Sonnensystem. Trotzdem dürfen natürlich bombastische CGI-Effekte nicht fehlen. Die Raumschlachten müssten größer und martialischer werden. Es sollte unbedingt mehr Blut fließen und es sollten auch einfach mehr Leute sterben und betrauert werden. Abgesehen davon darf im 21. Jahrhundert Leia nicht mehr die einzige Frau im Hauptcast sein. Ich finde, Luke hatte irgendwie schon immer etwas Weibliches. Warum nicht konsequent sein? Und hatte die Beziehung zwischen Han Solo und Chewbacca nicht schon immer einen homoerotischen Touch? Daraus ließe sich doch etwas machen.

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    • #3
      Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
      Meine Meinung: Es wurde bereits EIN großes Sci-Fi-Universum per Reboot auf den Müll gekippt,
      Also so schlimm ist BSG:TNS nun wirklich nicht.

      Aber ja, das klingt nach einer ziemlichen Schnappsidee; frei nach dem Motto: Wenn alle anderen es auch tun, muss es auch für uns das Richtige sein.
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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      • #4
        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
        Also so schlimm ist BSG:TNS nun wirklich nicht.
        Wenn es genau so gehandhabt worden wäre wäre wie nBSG hätte ich mit dem Reboot von ST auch keine Probleme gehabt.

        Aber das nur am Rande.

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        • #5
          Ich find die Idee garnicht so schlecht ... Ist zwar etwas früh, da der dritte Teil der neuen Trilogie erst vor 4 Jahren im Kino war, aber warum nicht. Lasst die Ewoks und Jar Jar Binks weg, presst die Originaltrilogie in 1,5 Filme (den zweiten Todesstern weglassen) und gebt die anderen 1,5 Filme an die Thrawn Trilogie und es könnt was werden.

          Ganz wichtig ist allerdings, das George Lucas maximal seinen Segen dazu gibt, aber nicht mehr. Sonst wird das noch mehr Kinderfilm und Merchandise Maschine. Einen Reboot ala Batman Begins / The Dark Knight wär super geil. Aus einem Jar Jar 5 machen weil man noch mehr Merchandise verkaufen will wär allerdings suboptimal.

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          • #6
            Zitat von WarpJunkie Beitrag anzeigen
            und gebt die anderen 1,5 Filme an die Thrawn Trilogie und es könnt was werden.
            Hey, meinetwegen könnte man die komplette Originaltrilogie streichen und an deren Stelle die Thrawn-Trilogie (plus ein paar Erläuterungen) setzen.

            Die Sache ist aber, dass der oben von mir verlinkte Artikel gerade davon spricht, dass "Ballast" wie die Thrawn-Trilogie das Reboot überhaupt erst nötig macht.

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            • #7
              Na ja, der Blog ist schon sehr reißerisch geschrieben und ich sehe jetzt nicht, wieso gerade das Star Wars Universum einen reboot nötig hätte. Nehmen wir die ganze Expanded Universe Literatur weg so bleiben am Ende nur 6 mehr oder weniger aufeinander aufbauende Filme übrig. Und dann gleich von vorne anzufangen, ich weis ned... Lustig finde ich ja die Forderung, die "Inzest-Untertöne bei der Beziehung Luke-Leise" komplett auszumerzen (da merkt man den Ami-Schreiber hinter) und Leia gleich mehr als (Kampf)Heldin darzustellen. Ob das funktioniert, ich weis es nicht, mir gefällt auch mittlerweile die Action-Amindala aus EP II ned mehr so gut, sowas müsste man dann sehr gut aufeinander abstimmen.

              Pff, ok andere Franchises habe schon nach einem Film einen Reboot bekommen, aber bei Star Wars sehe ich das Problem jetzt nicht so stark gegeben wie bei anderen Universen...

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              • #8
                Also die NJO hätte ich ja gerne "weggebootet". Der Stoff macht die Rebellion einfach sooo sinnlos. Wenn die wegfallen würde hätte ich also wirklich kein Problem damit.
                Auch Legacy muss ich nicht behalten. Kaum 20 Jahre hat die "Erfüllung" der Prophezeiung gehalten... und das während in anderen Zeitphasen die Sith auch schon für Jahrhunderte von der Bildfläche verschwanden.
                Die könnte man also gerne wegradieren, aber wenn ich dann wieder an meine persönlichen Goldstücke denke... meh, die will ich behalten.

                Von den Filmen will ich höchstens die PT neubooten, aber so wie ich GL kenne würde er sich eher die OT vornehmen und sie in ein genauso flaches CGI-Monster wie die PT verwandeln. Stellenweise tut er das ja jetzt schon.
                And if you keep fighting other peoples demons, they will eventually become your own

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                • #9
                  Zitat von Draco90831 Beitrag anzeigen
                  Meine Meinung: Es wurde bereits EIN großes Sci-Fi-Universum per Reboot auf den Müll gekippt, da muss man das nicht auch noch mit einem anderen machen.
                  Was, welches denn?


                  Oh und ich denke nicht, dass Star Wars einen Re-Boot nötig hat. Es läuft doch noch alles prächtig. Gut, über die Qualität von Clone Wars Kinofilm und Serie kann man sich streiten, aber Star Wars schwimmt noch immer gut auf der Post Epi3 Welle und es ist ja noch die Live-Action TV Serie in der Mache?

                  Daneben ist mit Force Unleashed erst ein von Lucas abgesegnetes Spiel erschienen, das viele Fans hat, und in Bälde kommend ist ein neues Star Wars MMORPG. EU technisch geht es uns zumindest bei den Comics sehr gut (die Bücher verfolge ich zur Zeit nicht). Ich denke so lange das EU noch genug abwirft muss auch Lucas nicht daran denken seine Cash-Kuh umzudrehen. Und wie gesagt, es kommen ja noch Sachen, wie eben die TV Serie.


                  Hey und selbst wenn es neu aufgelegt wird: Glaub wirklich ernsthaft jemand daran, dass uns dann in all dem Material etwas anderes präsentiert wird als: Sith vernichten Jedi, treiben das Universum an den Rand des Ruins, von Jedi angefeuerte Rebellion besiegt Sith, baut mühevoll ne neue Republik auf, wird wieder von Sith platt gemacht (selbst bei den Vong steckte ja mit Vergere ne Sith/Dunkle Jedi mit drin, Rebellion, neue Republik, Putsch, Rebellion, neue Republik, Jedi vs. Sith bis zum Erbrechen ...
                  Los, Zauberpony!
                  "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                  • #10
                    Ich wäre absolut für ein Reboot der PT. Diese hatte meiner Meinung nach weder im Stil noch mit der Qualität wirklich viel mit der OT zu tun. Von dem her würde ich mich natürlich freuen einmal die "richtigen" Episoden I bis III zu sehen:

                    - Keine Computerspiel-Atmosphäre und Schwülst-Dialoge
                    - Keine Mediclorianer
                    - Kein JarJar und KleinAni
                    - Obi-Wan entdeckt Anakin, Yoda war sein Lehrmeister, nicht Kindergärtner
                    - Kein Gummiball-Yoda und Salto-Imperator
                    - Leia erinnert sich an ihre RICHTIGE Mutter

                    usw.
                    Zuletzt geändert von HanSolo; 15.06.2009, 11:02.

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                    • #11
                      Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                      - Padme erinnert sich an ihre RICHTIGE Mutter
                      www.planet-scifi.eu
                      Euer Scifi-Portal mit Rezensionen und Kritiken zu aktuellen Büchern und Hörspielen.
                      Besucht meine Buchrezensionen:
                      http://www.planet-scifi.eu/category/rezension/

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                      • #12
                        Habe mir den oben verlinkten Artikel durchgelesen und muss sagen, dass einige interessante Vorschläge darin stehen. Aber ich bin allgemein der Ansicht, dass heutzutage ein extremer Mangel an Kreativität zu beklagen ist, oder solle ich es Feigheit der Produzenten nennen?
                        Es gibt noch reichlich Stoff der niemals verfilmt wurde und den man umsetzen könnte, insbesondere aus der SciFi Literatur. Die Foundation-Trilogie fällt mir da z.B. ein. Irgendwie scheinen wir aber im Zeitalter der Neuverfilmungen zu leben, wobei es das aber auch schon immer gegeben hat.
                        Ben Hur wird immer als mahnendes Beispiel für einen Film genannt, der auf gar keinen Fall neu verfilmt werden sollte. Dabei meint man immer den Film von William Wyler aus dem Jahr 1959, ohne dabei zu beachten, dass dieser bereits die zweite Neuverfilmung des Stoffs war. Die Zahl der Dracula-Verfilmungen kann keiner zählen.
                        Leuten die wie ich mit der Star Wars Trilogie groß geworden sind, graut es einfach vor dem Gedanken, dass man diese heilige Kuh der Kinogeschichte irgendwann schlachten könnte, aber ich glaube, wir können nicht verhindern, dass es irgendwann soweit sein wird. Aber jetzt noch nicht, dazu bietet das Format noch zu viele andere Möglichkeiten. Der Tag wird aber kommen und wir werden es noch miterleben.
                        Wahrscheinlich werde ich es mir dann sogar ansehen.
                        Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe hinauskommt

                        Oscar Wilde

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                        • #13
                          Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
                          Meinte natürlich Leia. Hab mich nur vertippt und schon geändert .

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                          • #14
                            Natürlich braucht Star Wars ein Reboot. Eins, in dem jemand zum großen George Lucas geht und sagt "George, unterschreib das mal...." - und danach werden EU-Autoren konsequent an die Canon-Kette gelegt, vorhandene Rassen bekommen Auftritts-Quoten, die PT und OT werden kompromissartig aufeinander stimmig angepaßt und dann komplett neu verfilmt....

                            ....es ist Star Wars, Leute. Es hat nie besonders gut zusammengepasst, und das fing mit der Überschrift "Episode V" über dem damals de facto zweiten Teil schon an Drückt George lieber die Daumen, daß ihm mit der Fernsehserie nochmal was wirklich sehenswertes gelingt
                            Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                            "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                            Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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                            • #15
                              hmmm meinte lucas nich das er mit starwars nix mehr macht und die rechte auch nich ab gibt ?

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