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Bowling for Columbine

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    #16
    Original geschrieben von Mr.Vulkanier
    Manche mögen das für Haarspalterei halten, ich finds dennoch wichtig, denn auch wenn man es nicht so meinen mag, es klingt so als würde man alle Amerikaner über einen Haufen werfen und unterstellen sie stünden stets hinter der Politik. Daher ist es immer besser von der amerikanischen Regierung oder ähnlichem zu sprechen.
    Es war doch sogar so, dass W. Bush eigentlich weniger Wählerstimmen gekriegt hatte als Gore. Tja, das war einmal - er ist doch jetzt sehr beliebt.

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      #17
      Du musst mir mal erklären wie Du darauf kommst. Ich kann keine Anzeichen dafür erkennen, dass er "sehr beliebt" ist.
      Auf die Irak-Politik bezogen, sind aktuellen Umfragen zufolge mehr als 60 % der Bevölkerung gegen die Pläne Bushs.
      Über andere Bereiche kenne ich jetzt keine konkreten Umfragen oder ähnliches, aber dennoch kann ich nicht sagen, dass ich dne Eindruck habe, Bush sei "Sehr beliebt"

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        #18
        Ich hab gestern den Trailer von dem Film gesehen und muss sagen das es wirklich sehr South Park-ig aussieht. Wird der Film Synchronisiert? Der Trailer war nämlich in Eng mit Deutschen Untertiteln........
        Tante²+²

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          #19
          @ Mr.Vulkanier:

          Diesen Text habe ich im Internet unter folgenden Link gefunden:

          Die Zustimmung der US-Bürger zu einem möglichen Krieg ihres Landes gegen den Irak sinkt. Nur eine knappe Mehrheit von 53 Prozent ist für einen gewaltsamen Sturz von Präsident Saddam Hussein, wie eine am Donnerstag in Washington veröffentlichte Umfrage des Fernsehsenders CNN, der Zeitung „USA Today“ und des Meinungsforschungsinstituts Gallup ergab. Im Juni waren noch 61 Prozent für einen Krieg gegen den Irak.

          Auch die Beliebtheit von US-Präsident George W. Bush geht kontinuierlich zurück: 65 Prozent der US-Bürger zeigten sich mit ihrem Staatschef zufrieden. Im Juli waren es noch 71 Prozent und im Juni 76 Prozent gewesen. Überzeugt sind die US-Bürger aber wie ihre Präsident, dass Saddam Hussein böse ist: 86 Prozent der Befragten glauben, dass er terroristische Gruppen unterstützt, 55 Prozent sind der Meinung, er baue Massenvernichtungswaffen und 53 Prozent halten ihn für einen der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September.
          Daraus ist zu erkennen, dass deutlich über die Hälfte der Amis hinter Bush stehen, auch wenn die Beliebtheit sinkt!


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            #20
            Nur weil jemand so dumm ist islamistische Fanatiker und machtgierige Lokaldikatatoren unter einen Hut zu werfen muss er noch lange nicht hinter Bush stehen. Nur leichtgläubig alles fressen was man ihm hinwirft...

            Übrigens: bei einer anderen Befragung vor ein paar Jahren gab ein bedeutender Prozentsatz der Deutschen an, die Erde sei eine Scheibe und die Sonne drehe sich um die Erde. Sind deshalb alle diese Menschen Befürworter des Papstes der Galilei bannte?
            »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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              #21
              Original geschrieben von Nash
              Ich hab gestern den Trailer von dem Film gesehen und muss sagen das es wirklich sehr South Park-ig aussieht. Wird der Film Synchronisiert? Der Trailer war nämlich in Eng mit Deutschen Untertiteln........
              Also dieser Zeichentrick "Trailer" ist ja mehr ein kompletter Ausschnitt aus dem Film, der hier den Trickfilm nur kurz als Stilmittel nutzt. Ansonsten ist es aber schon ein Realfilm, der nur während der Stellen in denen Moore als Erzähler fungiert synchronisiert wurde. Der Rest des Films dagegen ist, beispielsweise während der Interviews, untertitelt.
              Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
              "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                #22
                Ich muss aber sagen, dass ich das in der deutschen Fassung sehr gelungen fand, dass man lediglich Moore als Erzähler synchronisiert hat, war wirklich eine gute Balance.

                @Eendy:
                Da muss ich Sternengucker recht geben, das hat wahrscheinlich wirklich nur bedingt mit der Unterstützung des Präsidenten zu tun. Zudem gibt es diese, sagen wir mal leichtgläubige Bevölkerungsschicht (wer weiss unter welchen Kriterien man die Teilnehmer dieser Umfragen auswählt..) überall, ich kann mir nicht vorstellen, dass die relative Zahl dieser in den USA grösser ist als hier. Und pauschal sagen, dass unsere Medien (und damit in weiten Kreisen die Information der Bevölkerung) sachlicher sind oder ähnliches kann man ebenso nicht.

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                  #23
                  @ Ford Prefect

                  argh, ich hätte jetzt nen Tickfilm erwartet. (mal wieder vöölig uniformiert bin)
                  Tante²+²

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                    #24
                    aber etwas verwirrend ist schon die Erzählstruktur...erst zeigt Michael moore auf, das die Waffen ja nich das Entscheidende sind, denn immerhin gibt es in Kanada viele Waffen, aber wenige Tote (eine der geilsten Szenen im Film is ja, wie der kanadische Mann erzählt, der Einzige Mord in seiner Stadt wurde von einem US-Ami begangen)..und trotzdem macht er im endefekt Charlton Heston, also die Waffenindustrie für den großteil des Schadens verantwortlich.

                    So hab ich zumindest den Aufbau des Films interpretiert, immerhon kommt das Gespräch am Ende und vorher die Sequenz über den Munitionskauf in Supermärkten. Ich für meinen Teil hätte da viel lieber gehabt, das er noch was zu den tiefen strukturellen Problemen der Amis sagt und wie man die angehen kann (die Angst!).

                    Klar ist es erstmal gut, keine Waffen zu haben, weil dann kann man niemanden umbringen, aber leider suggeriert Moore doch, das genau das reichen würde und das ist ein bißchen Schade!
                    "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                    "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                    Member der NO-Connection!!

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                      #25
                      Die beste Idee im Bezug auf die Waffen fand ich eigentlich bei dem Auftritt von Chris Rock, dass jede Patrone 5000 $ kosten müsste. "Wenn ich 5000 & hätte, Mann, dann..."

                      Eigentlich schade, dass darüber nicht diskutiert wird...

                      @notsch:
                      Das ist mir so etwa aufgefallen, aber was tiefgründigeres kannst Du von dem Film auch nicht erwarten, dafür ist er einfach zu reisserisch, als das er auf strukturelle Probleme tief eingehen würde.

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                        #26
                        Die Frage ist ja ob man überhaupt eindeutige Antworten und Gründe für solch einen Amoklauf liefern kann. Es gibt halt keinen eindeutig Schuldigen und sicher sind auch nicht die us-amerikanischen Hetzmedien die Alleinschuldigen an solchen Taten. Daher ist es nur logisch erstmal einfache Lösungen, wie ein schärferes Waffengesetz zu fordern. Wobei das natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein darf. Das es auch in Deutschland, mit realtiv scharfen Waffengesetzen zu solchen Amokläufen kommen kann, hat uns die Erfurter Tragödie eindrucksvoll bewiesen.
                        Wobei Moore halt deutschlichst seine Meinungen propagiert und gerade dadurch die Grundlage für weiterführenden Diskussionen bietet. Zudem stellt sich die Frage ob eine gründlichere und differenziertere Auseinandersetzung der sozialen Probleme der USA zu einem solch unterhaltenden und gleichzeitig zum Nachdenken anregenden Film geführt hätte.
                        Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                        "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                          #27
                          Original geschrieben von Ford Prefect

                          Wobei Moore halt deutschlichst seine Meinungen propagiert und gerade dadurch die Grundlage für weiterführenden Diskussionen bietet. Zudem stellt sich die Frage ob eine gründlichere und differenziertere Auseinandersetzung der sozialen Probleme der USA zu einem solch unterhaltenden und gleichzeitig zum Nachdenken anregenden Film geführt hätte.
                          Eben, solange man bedenkt, dass hier deutlichst Moores Meinung zu Tage kommt, sprich der Film nicht objektiv ist, kann man sich ihn auch ansehen. Und dann bildet er wie Du sagst eine gute Diskussionsgrundlage.
                          Und wie ich schon meinte, der Film wäre nicht kinotauglich gewesen, wenn er "tiefgründiger" gewesen wäre. Zum grössten Teil soll er ja das Publikum letztlich amüsieren.

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                            #28
                            Original geschrieben von notsch
                            aber etwas verwirrend ist schon die Erzählstruktur...erst zeigt Michael moore auf, das die Waffen ja nich das Entscheidende sind, denn immerhin gibt es in Kanada viele Waffen, aber wenige Tote (eine der geilsten Szenen im Film is ja, wie der kanadische Mann erzählt, der Einzige Mord in seiner Stadt wurde von einem US-Ami begangen)..und trotzdem macht er im endefekt Charlton Heston, also die Waffenindustrie für den großteil des Schadens verantwortlich.
                            Ich glaube, er will verdeutlichen, dass die Waffen allein nicht den Ausschlag geben, es brauch noch eine verängstlichte Bevölkerung die sie auch benutzen und eine arme Unterschicht.

                            Wenn aber eines davon nicht gäbe, gäbe es nicht so viele Schusswaffenopfer. Also ist die Einschüchterungspolitik und die Armut in Zusammenhang mit den Waffen schuld.

                            Beweise aus dem Film:
                            - für Einschüchterungspolitik: Kanadier lassen ihre Türen offen / in den US Medien wird von Scharzen Verbrechen und nicht von Innenpolitik gesprochen
                            - arme Unterschicht: Kein Soziales Auffangnetz wie Grundversicherung, AHV (CH), IV (CH) und Arbeitslosenversicherung
                            - Waffen: Kugeln und Waffen sind überall billig zu haben, in einer Bank gibt es sogar gratis Gewehre

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                              #29
                              ja, aber ich finde schon, das er im Endeffekt so tut, als ob es reichen würde, der Waffenindustrie den schwarzen Peter zuzuschieben, aber das reicht einfach nicht!

                              Er hätte das Foto von dem Mädchen genausogut vor den Studios aller Fernsehkanäle aufstellen können und das wäre immer noch richtig gewesen und hätte das Übel eher an der Wurzel gepackt!

                              Ich sag nicht, das die Waffenindustrie unschuldig ist, ganz im Gegenteil, ohne Waffen wäre sicher weniger los ohne Frage, aber sie sind leider nicht die Ursache, aber als das stellt Moore sie im Endeffekt doch hin!

                              Und das find ich schade!

                              Vernünftig wäre gewesen zu sagen: Erstmal Waffen weg und dann wie auch immer Sozialreformen einführen, um den Menschen die Angst zu nehmen (wie immer diese Reformen aussehen würden...).

                              Aber Moore sagt in den letzten 25 Minuten des Films nur noch : Waffen weg reicht! und das is einfach nicht richtig!
                              "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                              "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                              Member der NO-Connection!!

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                                #30
                                Vielleicht ist es der am leichtesten zu gehende (und darum für ihn logische) ERSTE Schritt?

                                Denn mit einem Umdenkprozeß größeren Ausmaßes wird man kaum beginnen können, das dauert sicher länger als das Einziehen von 220mio der 250 mio Privatwaffen in den USA (den Rest bzw ALLES wird man eh nie bekommen, allein schon die Kriminellen die die Dinger benutzen werden schon drauf verzichten brav alles abzugeben )

                                Sicher es ist NICHT der einzig seligmachende Weg, denn selbst wenn alle Privatleute ihre Waffen abgeben müssten bliebe eben noch eine (mehr oder weniger große) Grauziffer an illegalen Waffen etc.

                                Die Davidianer zB hatten ja auch automatische Waffen deren Privatbesitz verboten sein soll. Und das war noch die Spitze des Eisbergs....
                                »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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