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Synchronsprecher / Synchronisation

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    Seltsam nur, dass Menschen in anderen Ländern überhaupt kein Problem damit haben, Filme im Original mit Untertiteln anzuschauen? Mit Sicherheit liegt es nicht daran, dass nur wir tollen Deutschen es schaffen, Filme so gut zu synchronisieren.

    Ich bleibe dabei: Es ist eine reine Gewöhnungsfrage.

    Gruß,

    Frank
    "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
    "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
    (George Orwell)

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      Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
      Seltsam nur, dass Menschen in anderen Ländern überhaupt kein Problem damit haben, Filme im Original mit Untertiteln anzuschauen? Mit Sicherheit liegt es nicht daran, dass nur wir tollen Deutschen es schaffen, Filme so gut zu synchronisieren.

      Ich bleibe dabei: Es ist eine reine Gewöhnungsfrage.

      Gruß,

      Frank
      Andere Länder haben sich nur an die Einschränkung gewöhnt, das ihre Filme nicht synchronisiert werden. Du kannst mir nicht sagen das man wenn man parallel den Untertitel lesen muss den ganzen Film mit bekommt.
      Klimaerwärmung einmal positiv
      Der deutsche Rechtsstaat in Aktion.

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        Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
        Die Frage ist, wo man die höhere Priorität setzt?

        Ich persönlich verzichte nicht freiwillig auf einen Teil des Filmgenusses, indem ich dem Originalton entsage.

        Gruß,

        Frank
        Naja, es geht hier in diesem Thread ja auch weniger um das Für und Wider von Synchronisation an sich, sondern um die Sprecher, die markanten Stimmen, mit denen man gewissermaßen aufgewachsen ist und die man nicht nur mit bestimmten Schauspielern, sondern auch mit bestimmten Stereotypen im Film assoziiert.

        Da fallen Dir bestimmt auch so ein zwei ein.

        Gruß, succo
        Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

        Kommentar


          Zitat von Oberst-Snake Beitrag anzeigen
          Andere Länder haben sich nur an die Einschränkung gewöhnt, das ihre Filme nicht synchronisiert werden. Du kannst mir nicht sagen das man wenn man parallel den Untertitel lesen muss den ganzen Film mit bekommt.
          Selbstverständlich geht das. Alles eine Gewöhnungssache. Wenn man natürlich nicht so gut im Lesen ist...

          Zitat von succo Beitrag anzeigen
          Naja, es geht hier in diesem Thread ja auch weniger um das Für und Wider von Synchronisation an sich, sondern um die Sprecher, die markanten Stimmen, mit denen man gewissermaßen aufgewachsen ist und die man nicht nur mit bestimmten Schauspielern, sondern auch mit bestimmten Stereotypen im Film assoziiert.

          Da fallen Dir bestimmt auch so ein zwei ein.
          Ja, leider...

          Das ist es ja gerade. Bei uns werden die Synchronsprecher oft nach dem Klang ihrer Stimme ausgesucht nach dem Motto: Je markanter, desto besser.

          Das finde ich grauenhaft.

          Bestes Beispiel ist Tom Hanks. Er hat seine feste Sychronstimme bekommen, als er nur leichte Komödien wie "Big" oder "Geschenkt ist noch zu teuer" gedreht hat. Man hatte ihn in Deutschland in die Kategorie "Komiker" gesteckt und danach die Synchronstimme ausgewählt.

          Aber Tom Hanks ist mittlerweile zweifacher Oscar-Preisträger und hat Filme wie "Philadelphia", "Cast away", "Der Soldat James Ryan" und "Forrest Gump" gedreht, in denen er ernste Rollen mit überragenden schauspielerische Leistungen spielt. Damit ist sein Sychronsprecher hoffnungslos überfordert, wie man leicht merkt, wenn man sich mal beispielsweise "Forrest Gump" im Original angeschaut hat.

          Selbst bei "Der Da Vinci Code", wo Hanks kaum schauspielerisch gefordert war, wirkt seine Sychronstimme fehl am Platze.

          Gruß,

          Frank
          "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
          "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
          (George Orwell)

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            Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
            Ja, leider...

            Das ist es ja gerade. Bei uns werden die Synchronsprecher oft nach dem Klang ihrer Stimme ausgesucht nach dem Motto: Je markanter, desto besser.

            Das finde ich grauenhaft.

            Bestes Beispiel ist Tom Hanks. Er hat seine feste Sychronstimme bekommen, als er nur leichte Komödien wie "Big" oder "Geschenkt ist noch zu teuer" gedreht hat. Man hatte ihn in Deutschland in die Kategorie "Komiker" gesteckt und danach die Synchronstimme ausgewählt.

            Aber Tom Hanks ist mittlerweile zweifacher Oscar-Preisträger und hat Filme wie "Philadelphia", "Cast away", "Der Soldat James Ryan" und "Forrest Gump" gedreht, in denen er ernste Rollen mit überragenden schauspielerische Leistungen spielt. Damit ist sein Sychronsprecher hoffnungslos überfordert, wie man leicht merkt, wenn man sich mal beispielsweise "Forrest Gump" im Original angeschaut hat.

            Selbst bei "Der Da Vinci Code", wo Hanks kaum schauspielerisch gefordert war, wirkt seine Sychronstimme fehl am Platze.

            Gruß,

            Frank
            Also speziell den Sprecher von Tom Hanks kann ich eigentlich ganz gut leiden. Ich weiß, der ist wirklich eher auf komische Rollen festgelegt, beherrscht meiner Meinung nach aber auch die ernsten Töne.
            Allerdings fehlt mir da auch sicherlich die Vergleichsmöglichkeit zum Original.

            Wenn ich ich jetzt mal ein Beispiel für eine nervende deutsche Sprechstimme nennen müsste, fiel mir vor allem die Sprecherin von Milla Jovovich in "Johanna von Orleans" ein.
            Ich weiß nicht, ob die auch ihre Stamm-Sprecherin ist, aber in diesem Film hat der Tonfall dermaßen genervt, dass ich am Ende den Scheiterhaufen am liebsten selbst entzündet hätte.

            Weitere schlechte Beispiel wären bei mir Dracula in "Van Helsing" und Sandra Bullock in "Das Netz". Das hat sich für mich im Deutschen einfach nur "blöd" angehört, auch ohne, dass ich das Original kenne.

            Gruß, succo
            Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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              Zitat von succo Beitrag anzeigen
              Also speziell den Sprecher von Tom Hanks kann ich eigentlich ganz gut leiden. Ich weiß, der ist wirklich eher auf komische Rollen festgelegt, beherrscht meiner Meinung nach aber auch die ernsten Töne.
              Allerdings fehlt mir da auch sicherlich die Vergleichsmöglichkeit zum Original.
              Bei "Forrest Gump" wird es überdeutlich. Tom Hanks hatte sich für den Film angewöhnt, wie ein 6jähriger Junge aus den Südstaaten zu sprechen, d.h. er spricht nicht wie ein geistig Zurückgebliebener Erwachsener, sondern wie ein kleines Kind. Und in machen Szenen schafft Hanks es sogar, dass er wie ein Sechsjähriger klingt, der versucht, wie ein Erwachsener zu reden. Nicht umsonst hat er dafür den Oscar bekommen.

              Mit der deutschen Synchronstimme hört es sich aber so an, als sei Forrest geistig behindert - was er ja nicht ist - und das klingt dazu auch noch extrem gekünstelt, halt wie ein normal intelligenter Mensch, der einen dummen sprechen muss. Es passt einfach nicht und geht voll in die Hose, wenn es um die emotionalen Szenen geht (Bubbas Tod oder an Jennys Grab).

              Es gibt Synchronsprecher, die können das. Bestes Beispiel ist die Sychronisation von Sylvester Stallone im ersten Rocky-Film. Der von Tom Hanks kann es nicht.

              Gruß,

              Frank
              Zuletzt geändert von Laserfrankie; 13.01.2008, 14:29.
              "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
              "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
              (George Orwell)

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                Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
                Selbstverständlich geht das. Alles eine Gewöhnungssache. Wenn man natürlich nicht so gut im Lesen ist...
                Nö ich kann beides nur find ich es viel besser mich zurück zu leihen und nicht gleichzeitig Nervige Untertitel lesen zu müssen. Ich will mich auf den Film konzentrieren, wenn ich lesen will kauf ich mir lieber einen schönen Roman.


                Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
                Bei "Forrest Gump" wird es überdeutlich. Tom Hanks hatte sich für den Film angewöhnt, wie ein 6jähriger Junge aus den Südstaaten zu sprechen, d.h. er spricht nicht wie ein geistig Zurückgebliebener Erwachsener, sondern wie ein kleines Kind. Und in machen Szenen schafft Hanks es sogar, dass er wie ein Sechsjähriger klingt, der versucht, wie ein Erwachsener zu reden. Nicht umsonst hat er dafür den Oscar bekommen.

                Mit der deutschen Synchronstimme hört es sich aber so an, als sei Forrest geistig behindert - was er ja nicht ist - und das klingt dazu auch noch extrem gekünstelt, halt wie ein normal intelligenter Mensch, der einen dummen sprechen muss. Es passt einfach nicht und geht voll in die Hose, wenn es um die emotionalen Szenen geht (Bubbas Tod oder an Jennys Grab).

                Gruß,

                Frank
                Also ich fand die Deutsche Version von Forrest Gump ziemlich gut. Und das der Kerl nicht der hellste ist war doch den ganzen Film über klar.
                Klimaerwärmung einmal positiv
                Der deutsche Rechtsstaat in Aktion.

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                  Zitat von Oberst-Snake Beitrag anzeigen
                  Also ich fand die Deutsche Version von Forrest Gump ziemlich gut.
                  Dann hast du sie also mit der Originalversion verglichen?

                  Gruß,

                  Frank
                  "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
                  "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
                  (George Orwell)

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                    Zitat von Oberst-Snake Beitrag anzeigen
                    Nö ich kann beides nur find ich es viel besser mich zurück zu leihen und nicht gleichzeitig Nervige Untertitel lesen zu müssen. Ich will mich auf den Film konzentrieren, wenn ich lesen will kauf ich mir lieber einen schönen Roman.
                    Das kann man so sehen, ist aber wie gesagt reine Gewohnheitssache. Nicht ohne Grund sind die Englisch-Fähigkeiten in Skandinavien flächendeckend so viel besser, als in Deutschland: weil da eben Serien nur im Original mit Untertitel laufen.
                    Natürlich braucht man Grundkenntnisse, um aus solchen Filmen zu lernen, hat man die, geht das aber sehr schnell.

                    Ich meine, ich schaue schon seit Jahren japanische Filme mit englischen Untertiteln - und das geht entgegen anderer Aussagen in diesem Thread sehr gut - und haben inzwischen einen sehr kleinen, aber rudimentären Grundwortschatz im Japanischen mir angeeignet. Wenn man dann noch Unterricht hat, dann lernt man enorm gut - im Englischen noch viel mehr.

                    Aber der Lernaspekt ist auch gar nicht so wichtig... viel schlimmer ist IMO, dass die deutsche Syncro eben lange nicht so toll ist, wie sie hier dargestellt wird. Das liegt meistens nicht mal an den Sprechern, sondern daran, dass deutsche Syncro-Studios wohl durchweg den deutschen Zuschauer für so dumm wie ein Stück Brot halten, und deshalb Inhalte enorm vereinfachen, einfach falsch wiedergeben, etc.
                    Man merkt es ja schon allein an den gnadenlos beschränkten Folgen-Titeln von Serien. Während im Original vielleicht ein Shakespeare-Zitat als Titel gewählt wurde, wird im Deutschen die Pointe der Folge verraten... na, klasse! Autoren und Produzenten von Serien und Filmen haben sich - das hat sich bei den Syncro-Studios wohl noch nicht rumgesprochen - etwas dabei gedacht, wenn sie gewisse Texte ausgewählt haben.
                    Es ist eine bodenlose Frechheit und Dummheit inhaltlich diese zu verändern, aus welchen obskuren Gründen auch immer.

                    Man tut sich selbst einfach keinen Gefallen, wenn man diese inhaltlich verstümmelten Werke konsumiert. Man sollte sich die Filme schon so anschauen, wie sie ursprünglich gedacht waren und sich gegen diese Zensur durch die Hintertür wehren.

                    Natürlich braucht man dafür schon eine gewisse ... "Liebe" zu (Bild-)Sprache und dem was man mit Sprache so "zaubern" kann. Das geht leider natürlich vielen Leuten ab, da reicht dann wohl die RTL2-Billig-Version. Aber wie gesagt, einen Gefallen tut man sich damit nicht.
                    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                    Makes perfect sense.

                    Kommentar


                      Also, meist finde ich die Synchronstimmen viel besser als die wirklichen Stimmen. Das ist ja auch nur natürlich. Schauspieler sind halt solche Leute, bei denen das Gesamtpaket stimmen muss, nicht nur die Stimme. Was nützt einem Schauspieler eine gute Stimme, wenn er keinerlei Mimik und Gestik kann? Synchronsprecher werden aber NUR wegen der Stimme ausgewählt.

                      Vom Inhalt her ist das Original natürlich meist besser. Manchmal ist der Abstand nur minimal, manchmal viel zu groß, um eigentlich wahr zu sein.

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                        Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                        Also, meist finde ich die Synchronstimmen viel besser als die wirklichen Stimmen. Das ist ja auch nur natürlich. Schauspieler sind halt solche Leute, bei denen das Gesamtpaket stimmen muss, nicht nur die Stimme. Was nützt einem Schauspieler eine gute Stimme, wenn er keinerlei Mimik und Gestik kann? Synchronsprecher werden aber NUR wegen der Stimme ausgewählt.
                        Wie du schon sagtest, Schauspieler werden nach dem Gesamtpaket ausgewählt. Wenn man mal Stimmen von Schauspielern mit den herkömmlichen Leuten vergleicht, denen Mann so im Alltag begegnen, dann fällt schon auf, dass Schauspieler eigentlich immer angenehme Stimmen haben.

                        Was Ausdruck angeht stimmt es allerdings, da haben Synchronsprecher den Vorteil, dass sie sich ganz auf ihre Stimme einstellen können, während der Schauspieler selbst auch noch andere Dinge zum Erfolg braucht.
                        Es gibt Synchronsprecher die ich sehr gerne höre, aber am Ende überwiegt bei mir dann doch das Verlangen bestimmte Schauspieler einfach lieber im O-Ton zu hören, besonders wenn sie schöne leicht schottische oder britische Akzente haben. *g*



                        Filme auf DVD schau ich mir meist im Original an, wenn das denn englisch (oder deutsch ) ist. Ich schaue aber auch noch Fernsehen und bin da mit der Synchro-Arbeit eigentlich recht zurfrieden. Dialogregie in der Übersetzung und letztlich auch die Sprecharbeit sind halt auch immer ne Interpretationssache. Wie eigentlich jede Übersetzung.


                        (Nachdem ich mir mal Diskussionen in amerikanischen Foren über den baldigen Tom Cruise Film Walküre über das gescheiterte Hitlerattentat angetan habe (bei dem ernsthaft haufenweise Leute fordern, die Schauspieler mögen doch mit Deutschen Akzent sprechen, weil es sonst nicht autentisch sei) bin ich sogar fast froh, dass wir Synchro haben. Sowas scheint, trotz asynchroner Lippenbewegung, irgendwie den Horizont zu erweitern, vor allem was die liebe Suspension of Disbelief angeht )

                        Von der Untertiteldiskussion halte ich recht wenig.
                        Zu glauben man könnte das Bild genauso mit Untertiteln aufnehmen, wie ohne, ist leider Einbildung. Das mögen Menschen können die mit einem entsprechenden Schriftsystem (wie im Chinesischen) aufgewachsen sind, aber der europäische Mensch mit seiner Schrift, kann diese nicht gleichzeitig mit einem Bild verarbeiten.
                        Einige Menschen mögen Untertitel schneller lesen als andere und so mehr vom Bild mitkriegen, aber das war's auch schon.
                        Los, Zauberpony!
                        "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                          Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
                          Das mögen Menschen können die mit einem entsprechenden Schriftsystem (wie im Chinesischen) aufgewachsen sind, aber der europäische Mensch mit seiner Schrift, kann diese nicht gleichzeitig mit einem Bild verarbeiten.
                          Nächstes Mal wenn ich in Skandinavien bin, muss ich unbedingt nach den Schlitzaugen Ausschau halten...

                          Im Ernst: mir ist schleierhaft, warum ausgerechnet Chinesen das besser können sollen? Weil ihre Schrift Zeichen verwendet, die sowohl beschreibende, wie phonetische Funktionen haben?
                          Wenn dann ist doch eher das Gegenteil der Fall: das lateinische Schriftsystem ist sehr viel einfacher und schneller zu erfassen, als das chinesische. Des Weiteren klappt das in Nordeuropa ja offenbar ohne Probleme. Sind wir Mitteleuropäer zu dumm dafür, fehlt uns die Polarnacht?

                          Das ist einfach eine Gewohnheitsgeschichte... wie gesagt, konsumiere ich regelmäßig japanische Produktionen mit englischen Untertiteln - also ein doppelter Umweg. Und ich lebe immer noch und kann mich sogar immer dran erinnern, was in den Filmen optisch passiert ist. Und ich halte mich jetzt nicht für überdurchschnittlich begabt, was sowas angeht.
                          Natürlich muss man lesen können und das in einer Geschwindigkeit, die es einem erlaubt normale Untertitel zu erfassen. Das ist aber IMO eine Fähigkeit, die man mindestens in seiner Muttersprache besitzen sollte, sofern man nicht eine Lernschwäche oder ähnliche Probleme hat. denten ist das nicht besser geworden...

                          Ich will gar nicht abstreiten, dass Originaltonspur mit Untertiteln zunächst eine große Umstellung und anstrengend ist. Aber dafür gewinnt man einfach eine ganze Menge; man sollte sich darauf einfach mal einlassen und sich nicht automatisch der Gnade der Syncro-Studios ergeben.
                          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                          Makes perfect sense.

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                            So hab ich das nciht gemeint.
                            Ich hab nur gesagt, dass Untertitel immer was anderes sind, als wenn man eine Sprache gut genug beherrscht den Film ohne sie anzuschauen.
                            Egal wie schnell man liest.
                            Los, Zauberpony!
                            "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                              Watt der Bauer nich kennt, datt frisst er auch nicht.

                              Gegen Verweigerungshaltungen kommt man halt nicht an...

                              Gruß,

                              Frank
                              "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
                              "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
                              (George Orwell)

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                                Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
                                Watt der Bauer nich kennt, datt frisst er auch nicht.

                                Gegen Verweigerungshaltungen kommt man halt nicht an...
                                Der Vergleich mit dem Bauern ist nicht so gut. Ein unbekanntes Gericht (z.B. gekochte Ochsenhoden) kann jeder essen – ungeachtet seiner bisherigen kulinarischen Erfahrungen. Der Konsum eines englischsprachigen Filmes setzt dagegen Englisch-Kenntnisse voraus, wenn man den Film einigermaßen durchdringen will.
                                Insofern handelt es sich bei der Entscheidung zwischen Original- und Synchro-fassung nicht wirklich um eine Wahl. Man wird sich typischerweise nur dann für die englische Fassung entscheiden, wenn die englischen Sprachkenntnisse hinreichend entwickelt sind. Warum sollte sich z.B. Deine Mutter Star-Trek auf Englisch ansehen? Welchen Nutzen hätte sie davon?
                                Mein Profil bei Last-FM:
                                http://www.last.fm/user/LARG0/

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