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GoT[806] "Der Eiserne Thron" / "The Iron Throne"

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    GoT[806] "Der Eiserne Thron" / "The Iron Throne"

    In the aftermath of the devastating attack on King's Landing, Daenerys must face the survivors.
    Ein versönlicher Abschluss nach einer doch ziemlich turbulenten Staffel.

    Wie erwartet rammt Jon Daenerys einen Dolch zwischen die Rippen und endet ihre Herrschaft, bevor sie überhaupt beginnen kann. Und Drogon schmilzt den Eisernen Thron in glühendes Metall zusammen, bevor er Danys Leiche wegbringt. Da Sam erwähnt, dass er ostwärts zuletzt gesehen wurde, schätze ich mal er bringt sie in die Ruinen von Valyria, wo ihre Familie einst entstand und er den Rest seines Lebens wohl bleiben wird.

    Westeros wird eine Wahlmonarchie und Bran ihr erster, von den Lords gewählter König - alle Lords, bis auf Sansa, die neue Königin des Nordens wird und sich damit endgültig von den Ränkespielen des Südens absetzen will.

    Bin mal gespannt, ob wir je erfahren, was Arya westlich von Westeros finden wird. Gerade ihre Geschichte wäre sehr geeignet für eine Spin-off Serie.

    Und Jon bekommt das Leben, das er sich immer gewünscht hat: Nördlich der Mauer unter Wildlingen und mit Geist und Tormund.

    Mich ärgert nur, dass Greyworm für seine Taten ungeschoren davon kam, zusammen mit den Unsullied. Aber ich schätze mal, da sie nun frei sind, werden sie niemanden mehr dienen können.

    Ich gebe dann 5*. Immerhin die Landung am Ende ist gelungen.
    24
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    12,50%
    3
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    50,00%
    12
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    20,83%
    5
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    8,33%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    8,33%
    2
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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    #2
    Nun, dann haben sich am Ende doch fast alle Leaks als wahr herausgestellt.

    In diesem Sinne also:

    Ruhm und Ehre Bran, dem Gebrochenen, aus dem Hause Stark. Erster seines Namens. König der Andalen und der ersten Menschen. Herr der 6 Königslande.

    Zu der finalen Episode von Game of Thrones kann ich tatsächlich bis auf eine Sache nicht mehr so viel Negatives sagen. Wahrscheinlich, weil ich mich schon geistig auf dieses Ende eingestellt habe. Es ist daher mehr eine nüchterne Bestandsaufnahme.

    Meine größte Enttäuschung wird noch sehr lange die Art und Weise bleiben, wie man Daenerys Handlungsstrang beendet hat. Unter Strich haben wir nur rund 45 Minuten zwischen ihrem Abgleiten in den Wahnsinn und ihrem absehbaren Ende durch Jon Snow. Das ist gerade einmal die Laufzeit einer Game of Thrones Episode und ein ziemlich unrühmliches und in meinen Augen unwürdiges Ende für diese Figur. Und wir haben nach dem Abfackeln von Königsmund auch nur noch genau zwei weitere Szenen mit Dany. Zum einen hält sie in der Art eines Evil Overlord eine Ansprache an ihre Truppen a la "der Krieg ist noch lange nicht vorbei". Und zum anderen zeigt sie Jon gegenüber keinerlei Reue für ihre Taten - und wird dann folgerichtig von ihm erdolcht. Und Drogon hat offenbar auch Skrupel, Jon als (Halb-)Targaryen zu grillen, sondern er zerschmilzt als Stellvertreter den eisernen Thron, bevor er mit Danys Leichnam in einer Kralle aus der Handlung entschwindet.

    Davor sehen wir noch recht lange die Zerstörungen in Kings Landing, was sich als eine Mischung als Auswirkungen eines Napalm- bzw. Atomangriffs darstellt. Das Ganze sehen wir natürlich auch deswegen solange, damit wir als Zuschauer davon überzeugt sind, dass Dany wirklich abgesetzt werden muss und das es keinen anderen Weg als Königinnenmord geben kann. Schade.

    Da wäre es mir am Ende weitaus lieber gewesen, wenn Dany nach der Aufgabe der Truppen in der letzten Folge einem überlebenden Armbrustschützen / einer letzten Balliste zum Opfer gefallen wäre, was dann Drogon und die Unsullied zu Durchdrehen gebracht hätte, so dass King Landing aus diesem Grunde brennt. In der letzten Episode hätte man sich immer noch mit den Folgen rumschlagen können, aber immerhin wäre Daenerys nicht als größte Massenmörderin des Serienuniversums geendet. Wie schon erwähnt war Dany meine Lieblingsfigur im Game of Thrones und ich denke, ich kann die Serie jetzt nicht mehr Ansehen, wo ich weiß, wie ihr Handlungsstrang ausgehen wird. DAS ist es, was ich den Serienmachern übelnehme. Sie haben Dany erst zu einer weitaus positiveren Figur aufgebaut als sie es offensichtlich in den Büchern von GRR Martin jemals war, nur um sie quasi 5 Minuten vor Schluss zur finalen Bedrohung zu erklären und gleich danach abzuservieren.

    So, wo das raus ist jetzt noch ein paar Sätze zum anschließenden Epilog. In der Versammlung der Lords und Ladys wird das Königreich also in eine Art Kurfürsten-Monarchie umgewandelt und der Herrscher wird ab jetzt gewählt. Bran ist dann am Ende auch der einzig tragbare Kompromisskandidat, da sich alle anderen entweder selbst disqualifizieren, nicht mehrheitsfähig sind - oder erst gar keine Geschichte innerhalb der Serie haben. Edmure Tully sorgt denn auch für den einzigen Lacher der Episode, da er meint, nach seinem Auftritt in der 6. Staffel der geeignetste Thronaspirant wäre. Immerhin wird er von Sansa umgehend auf seinen Platz geschickt. Am Ende wird es also Bran, der Tyrion gleich wieder zu Hand ernennt - als Strafe, wie er es verkauft, denn die Unbefleckten fordern natürlich seinen Kopf - wie auch den von Jon. Nun, dieses Problem wird dadurch gelöst, dass Jon zur neu gegründeten Nachtwache geschickt wird, die auch weiterhin als Sammelbecken der Unliebsamen Bestand hat. Aber ich denke, dass er sich auch ohne diese "Strafe" für ein Exil im Norden entschieden hätte.

    Apropos Norden. Da der Serie die Zeit ausgeht, löst Sansa in der Versammlung der Lords und Ladys mal flugs den Norden widerstandslos aus den 7 Königslanden heraus und kann nun - hoffentlich am Ziel ihrer Träume - unabhängig als "Queen in the North" von Winterfell aus herrschen.

    Ich wünsche den nunmehr 6 Königslanden jedenfalls alles Gute, aber es besteht die Vermutung, dass es nach Brans Tod zu neuen Querelen um den Thron kommen dürfte.

    In Königsmund sehen wir noch Brienne und Podrick als neue Mitglieder der Königsgarde, wobei Brienne wortwörtlich Jaimes Bild in den Geschichtsbüchern korrigiert. Davos wird Meister der Flotte und Bronn kriegt tatsächlich Rosengarten als Belohnung dafür, Jaime und Tyrion nicht umgebracht zu haben - nun ja. Und er wird außerdem neuer Meister der Münze. Sam wird indessen Erzmaester - und man ist sich auch nicht zu schade, wie beim Herrn der Ringe der Buch „A Sing of Ice an Fire“ als Werk des Serienuniversums zu präsentieren, dass quasi die Ereignisse der Serie nacherzählt - aus Sicht der Maester, versteht sich, so dass Tyrion bspw. gar nicht erst im Werk vorkommt.

    Die Unbefleckten wurden bereits vorher von Grauer Wurm nach Narth geführt, um dieses Versprechen gegenüber Missandei einzulösen. Die Dothraki werden indessen nach Essos zurückgeschickt - die dortige Bevölkerung wird es danken.

    Arya geht auf große Fahrt in den unerforschten Westen, während Jon in der letzten Einstellung der Serie die Wildlinge hinter die Mauer führt, wo es mittlerweile auch schon zart anfängt zu grünen. Und er darf zur Erleichterung der Fans vorher noch einmal Ghost streicheln.

    So, damit ist die Serie dann also zu Ende gegangen. Eine Bewertung der Staffel will ich erst später abgeben - besonders positiv wird die aber nicht ausfallen. Die Abschlussfolge bleibt abseits des total verkorksten Endes des Daenerys-Handlungsstrangs ohne große Aufreger - und es gibt immerhin noch einen akzeptablen Epilog. Gesamt gesehen würde ich hier gute 4 Sterne und 7 von 10 Punkten vergeben.

    Mehr zur Gesamtbetrachtung der Staffel und der Serie als Ganzes werde ich später und an anderer Stelle geben.
    Zuletzt geändert von Souvreign; 20.05.2019, 09:08.

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      #3
      Ich mag kitschige Enden und genau das hat mir das Finale nun auch geliefert. Ging zwar alles etwas schnell (so hat sich Grauer Wurm bei Tyrion IMO zu leicht umstimmen lassen, dass statt dem Tod seine "Strafe" Hand des Königs zu sein soll und Sansa erntet bei ihrer Abspaltung des Nordens auch keinerlei Widerspruch), aber man wollte halt schnell zum Ende kommen.

      Danys Tod durch Jon hat sich ja bereits letzte Folge abgezeichnet. Den Strang empfinde ich immer noch als größten Kritikpunkt der Serie im Gesamten, da mir der Wandel zu schnell ging, aber das eigentliche Ende war dann wieder sehr schön. Jon begeht den "Verrat aus Liebe" aus den Büchern (erst sieht sie noch die Serienprophezeihung mit dem zerstörten Thronraum). Anschließendes Verbrennen des Eisernen Thrones durch Drogon, der mit Danys Leiche gen Osten fliegt. Hatte Gänsehaut.

      Die restlichen Chars kriegen allesamt ihr verdientes Happy End. Bronn, der als neuer Meister der Münze erstmals die Bordelle aufbauen möchte, war ein Schenkelklopfer. Auch, dass Tyrion im "Lied von Eis und Feuer" nicht vorkommt . Grauer Wurm hätte für seine Unterstützung des Völkermordes noch eine "Bestrafung" bekommen können, andererseits ist der Tod seiner geliebten Missandai vielleicht Bestrafung genug.

      Die letzte Szene ist quasi die erste Szene der Serie, das Tunneltor der Grauen Festung öffnet sich und die "Nachtwache" tritt durch. Jon darf endlich Geist streicheln . Zuvor Aryia auf Kolumbus' Spuren auf dem Weg nach Westen gefällt mir auch. Wobei ich es auch nett gefunden hätte, wenn man Jaquen auf dem Schiff gesehen hätte und er ihr zulächelt oder so (ja, ich mag kitschige Happy Ends ).

      Vieles von den Leaks hat sich die letzten beiden Folgen bestätigt. Und wie schon bei Staffel 7 gefielen mir die Dinge (etwa Bran als Wahlkönig der mittlerweile 6 Königslande) on Screen besser als im Internet. Einzig, die Dany-Sache gefällt mir weiterhin nur bedingt (nicht, dass sie zur Schurkin wird, sondern dass es alles Anakin in EP3 zu sehr aus dem Hut gezaubert wirkt).

      Alles in allem bin ich mit dem Finale sehr zufrieden und gebe deshalb auch die Höchstpunktezahl:
      6 Sterne!

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        #4
        Hmpf...ich beginne dann mal und sage, dass ich schon etwas enttäuscht bin. Die ganze Staffel fühlte sich wie schnell vorgespult an. So viele offene Fragen und ein Ende, das mir einfach nicht gefallen hat.
        Nach den ganzen Jahren, den teils sehr turbulenten Staffeln und dem langen warten, hätte ich mir schon ein etwas anderes Ende gewünscht.
        Ich kenne natürlich die ganzen Hintergründe nicht, wo da weshalb so schnell gemacht werden musste, aber das hat der ganzen Staffel nicht gut getan.
        So muss ich leider sagen, die letzte Staffel war für mich die schwächste von allen und das Ende war irgendwie unbefriedigend.
        c^ir afs alBREyet, h/az-KRI-yet !

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          #5
          Schade... Ich hätte unser aller "Lieblingsgiftzwerg" gerne selbst auf dem Thron gesehen. Aber dann würden natürlich alle anderen erst recht weiterhin Jagd auf ihn machen, und wie sagte Spiegel-Spock doch dereinst so schön? "Lieber nur eine zweitrangige Zielscheibe abgeben."

          Naja, ich "freue" mich dann schon mal auf eine eventuelle Free-TV-Ausstrahlung, um mich selbst von alledem zu überzeugen.

          Im Hinterkopf, ganz tief vergraben, hab ich mir auch schon überlegt, ob sie vielleicht einen ganz anderen Weg gehen und einen gewählten "Bürger-König" einsetzen würden...

          Hat jetzt eigentlich irgendwer von uns mit irgendwas im Tippspiel Recht gehabt, abgesehen von "Keiner wird am Ende auf dem Eisernen Thron sitzen" (da ja eingeschmolzen ?)

          P. S.: Und konnte Tyrion jemals zuende erzählen, was es mit dem Esel und der Honigwabe auf sich hat?
          Zuletzt geändert von Schpucki; 20.05.2019, 12:21.
          Ich bin für jeden konstruktiven Beitrag zur Lösung eines Problems dankbar. Das war keiner.

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            #6
            Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
            Grauer Wurm hätte für seine Unterstützung des Völkermordes noch eine "Bestrafung" bekommen können, andererseits ist der Tod seiner geliebten Missandai vielleicht Bestrafung genug.
            Nun, die Unbefleckten und Dothraki sind auch bei der Wahl des neuen Königs noch ein Machtfaktor, da kann man Grauer Wurm nicht einfach so bestrafen. Und ich denke, dass die Lords und Ladys von Westeros auch ganz froh sind, dass sie diese Ausländer am Ende ohne große Umstände so schnell wieder losgeworden sind. Wie die Bevölkerung von Essos denkt, dass die Dothraki wieder im Lande sind, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt...


            Zitat von Schpucki Beitrag anzeigen
            Im Hinterkopf, ganz tief vergraben, hab ich mir auch schon überlegt, ob sie vielleicht einen ganz anderen Weg gehen und einen gewählten "Bürger-König" einsetzen würden...
            Hi,hi. Sam schlägt dies in der Versammlung sogar vor, aber die Reaktion der Lords ist entsprechend heiter. Bis es in Westeros so etwas wie Demokratie gibt, wird es sicher noch einige Generationen dauern.

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              #7
              Also alle die den Thron wollten sind nun tot und damit ist das Problem gelöst und alle Überlebenden einigen sich auf das "deutsche Modell" mit den ganzen unabhängigen Staaten unter einem nur nominalen Oberhaupt (heiliges römisches Reich deutscher Nation, defacto eine Anhäufung unabhängiger Kleinstaaten) Damit verabschiedet sich GoT endgültig in den Erzähl-Mainstream und alle überlebenden Protagonisten bekommen ein happy end.

              https://blogs.scientificamerican.com...me-of-thrones/

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                #8
                Ich teile die Episode in zwei Abschnitte: Der eine reicht bis zu dem Moment, wo Drogon wegfliegt mit Dany. Das kriegt von mir eine 9,5/10, sehr schön gemacht, ich hatte, als Drogon den Leichnam ergriff und Danys Thema einsetzte Tränen in den Augen. Alles was danach kam, war - außer vielleicht noch Briennes Szene mit dem Weißen Buch der Königsgarde - nur noch peinlich. Wo ist das Bittersüße an dem Ende? Eigentlich für alle außer Dany-Fans ist das Ende Disney-Style.

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                  #9
                  Also ich fands einfach nur stinklangweilig. Das einzige mal, dass ich minimal unterhalten war, war in der Szene wo der neue Rat tagt und das war auch eher auf dümmliche Art unterhaltsam. Klar, Bron der Bürokrat.

                  Ansonsten bin ich einfach froh, dass es jetzt vorbei ist.
                  "The only thing we have to fear is fear itself!"

                  "The only thing we have to fear is... Herbert Hoover! He's a lizard alien! They walk among us! Ruuuuuuun!"

                  "The only thing we have to fear is... Polio! It got me and now it's coming for you! Run for your lives while you still can! I'm contagious!"

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                    #10
                    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                    Ansonsten bin ich einfach froh, dass es jetzt vorbei ist.
                    Das fast es gut zusammen.

                    Dabei dachte ich mir, wenn ich die Serie mental von "Fantasy House of Cards" zu "Fantasy 24" verschiebe, könnte ich wenigstens kurzfristig unterhalten werden, aber diese Folge macht das wieder kaputt, indem sie sich zu Beginn in ernsthafter Dramatik versucht, die nie entsprechend vorbereitet wurde. In der zweiten Hälfte gibt es dann eine merkwürdige Wendung zur Comedy, wo man in einer niedergebrannten Stadt darüber diskutiert, ob zuerst Puff oder Marine wiederaufgebaut werden soll (wobei der Finanzminister in früheren Folgen nicht einmal wusste, was "Kredit" bedeutet).

                    Der ganze Aufwand um "Jon ist ein Targaryen" war also letztendlich genauso wichtig die die Prophezeiungen um die lange Nacht und den versprochenen Prinz. Lustig (traurig), dass D&D ihre Jobs angeblich erst bekommen hatten, weil sie die Frage nach Jons wirklichen Eltern richtig beantworten konnten. Achja, und das Spiel der Throne wird durch eine Rede des örtlichen Saufgnoms gelöst, der einen apathischen Krüppel zur Ideallösung erklärt ( so zumindest müsste es den Anwesenen vorkommen).

                    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                      #11
                      Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen

                      Der ganze Aufwand um "Jon ist ein Targaryen" war also letztendlich genauso wichtig die die Prophezeiungen um die lange Nacht und den versprochenen Prinz.


                      Die ganze Greenseer und Warg Sache war auch überflüssig.

                      Und überhaupt, warum ist der lange Winter denn nun abgesagt? Wurden lange Winter in der Vergangenheit alleine durch vermehrte white walker Aktivität verursacht und das kann nun nicht mehr passieren weil es die ja nun nicht mehr gibt, also, wird es wegen dem Ende der white walkers nun in Westeros keine langen Winter mehr geben?

                      Und wenn die ww nicht die Ursache der langen Winter sind, dann wird es einen solchen doch dann nun trotzdem geben, und dann geht Jon in den Norden hinter die Mauerreste?

                      Immerhin ist "Winter is Coming" das Motto des nun wichtigsten Hauses in Westeros. Ich will eine Erklärung!


                      Hier übrigens eine super Videozusammenfassung zum ganzen Thema Danys Charakterentwicklung Problematik.



                      Und hier eine zum generellen langsamen Entgleisen der Serie etwa ab der Mitte.


                      Zuletzt geändert von shootingstar; 20.05.2019, 20:20.

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                        #12
                        Das Problem mit Leaks ist, dass man nie den Kontext kennt. Auf dem Papier liest sich das alles recht bescheuert, aber wenn das dann mal über den Bildschirm flimmert und man auch die Dialoge dazu hört, wirkt es garnicht mehr so schlecht.
                        Klar, Danys Wandel war wie so vieles in diesen letzten beiden Staffeln gerusht, aber das Ende des Stranges fand ich recht stimmig. Drogon beweist einmal mehr, dass Drachen mehr sind als nur Tiere. Er erkennt, dass nicht Jon Dany umgebracht hat, sondern der Eiserne Thron, also wird der Thron, der einst im Feuer von Balerion dem Schwarzen Schrecken geschmiedet wurde, nun von einem Drachen auch wieder eingeschmolzen.
                        Mit den Charakterenden bin ich eigentlich rundum zufrieden. Besonders über Brienne als Lord Commander der Kingsguard freue ich mich. Schicke Rüstung, mit dem dreiäugigen Raben auf der Brustplatte. Podrik Payne ist Brans Zivi aber immerhin auch ein Ser. Glückwunsch.

                        Und Jon darf mit Tormund und Ghost jenseits der Mauer happy sein. Vielleicht wird er sogar noch König jenseits der Mauer, dann würden die Starks über ganz Westeros herrschen.

                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Der ganze Aufwand um "Jon ist ein Targaryen" war also letztendlich genauso wichtig die die Prophezeiungen um die lange Nacht und den versprochenen Prinz.
                        Jons Herkunft war der Katalysator für Danys dunkle Seite, und damit letztendlich auch für ihr Ende und den anschließenden Wechsel zu einer Kurfürsten-Monarchie.
                        Um zu diesem politischen Paradigmenwechsel (gewissermaßen der "neue Morgen") zu kommen, musste Jon seine Geliebte töten. Damit wäre auch die Azor Ahai Sache geklärt. Auch Quaithe hat recht behalten, denn Jons Verrat war dann der Verrat aus Liebe, der Dany prophezeit wurde.


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                          #13
                          Zitat von shootingstar Beitrag anzeigen

                          Und überhaupt, warum ist der lange Winter denn nun abgesagt? Wurden lange Winter in der Vergangenheit alleine durch vermehrte white walker Aktivität verursacht und das kann nun nicht mehr passieren weil es die ja nun nicht mehr gibt, also, wird es wegen dem Ende der white walkers nun in Westeros keine langen Winter mehr geben?
                          Vielleicht ist es einfach nur ein kurzer Winter? Gab ja vorher auch schonmal einen kurzen Frühling (Das berüchtigte Turnier von Harrenhal fand in diesem statt).

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                            #14
                            Zitat von spidy1980 Beitrag anzeigen

                            Jons Herkunft war der Katalysator für Danys dunkle Seite, und damit letztendlich auch für ihr Ende und den anschließenden Wechsel zu einer Kurfürsten-Monarchie.
                            Um zu diesem politischen Paradigmenwechsel (gewissermaßen der "neue Morgen") zu kommen, musste Jon seine Geliebte töten. Damit wäre auch die Azor Ahai Sache geklärt. Auch Quaithe hat recht behalten, denn Jons Verrat war dann der Verrat aus Liebe, der Dany prophezeit wurde.
                            Der Katalysator war, dass Jon plötzlich von einer Beziehung zu Dany Abstand nimmt, wobei nie irgendwelche Gründe hierfür genannt werden.
                            In dieser Folge wird plötzlich behauptet, dass sein Leben in Gefahr sei, weil Dany ihn als Konkurrenten aus dem Weg schaffen würde. Tatsächlich ändert sich ihre Haltung zu Jon nicht durch dessen Herkunft.
                            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                              #15
                              Also der Teil mit Drogon ging einem schon nahe.

                              Auch wenn ich sie nichts mag tat es mir für ihn leid.

                              Bran als König ist natürlich die sinnvollste Entscheidung für Frieden allerdings kann ich ihn als König nicht ernst nehmen...

                              Er ist einfach seitdem er der Dreiäugige Rabe ist ziemlich emotionslos.

                              Gefreut hat es mich für Sansa, dass sie nun Königin des Nordens ist.

                              Nach all der Scheisse die sie durchmachten musste hat sie ihre Belohnung bekommen.

                              Schade, dass Clegane tot ist, er hätte mit Arya Richtung Westen segeln können.

                              Auch wenn Jon tief getroffen ist und Schuldgefühle hat so wird er denke ich an der Mauer am ehesten glücklich.

                              Schön war auch, dass Geist und er wieder vereint sind.

                              Wer hätte in Staffel 1 gedacht, dass am Ende 2 Stark Kinder König und Königin sind sowie eines Lordkommandant der Nachtwache?

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