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    What if...?


    Das nächste MCU-Serienprojekt nach Loki - und das erste, ohne Live-Action Szenen. "What If...?" geht in seinen, in sich abgeschlossenen Episoden Fragen nach, wie die Welt des MCU ausgesehen hätte, wären einige Dinge anders gelaufen.

    Z.B. wenn Peggy Carter das Supersoldatenserum bekommen hätte, um als Captain Britain den zweiten Weltkrieg zu gewinnen, zusammen mit Steve Rogers als Iron Man, dessen Anzug vom Tesseract angetrieben wird.
    Oder wenn Yondu statt Peter Quill Prinz T'Challa von der Erde abholte und er schließlich in der Zukunft Starlord geworden wäre.
    Eine weitere Folge zeigt eine Welt, die von Ultron eingenommen wurde und die einzige überlebende Heldin ist Black Widow.
    Und Dr. Strange muss sich mit einem alternativen Ich herumschlagen.

    Die MCU-Schauspieler schlüpfen hier wieder in ihre bekannten Rollen als Sprecher. Die Folge mit T'Challa war das letzte Projekt, an dem der verstorbene Chadwick Boseman arbeitete. Neu dabei ist Jeffrey Wright als der Watcher, einem interdimensionalen Wesen, das über zahllose Multiversen wacht. Er schlüpft in dieser Rolle auch in die des Erzählers.

    Start ist irgendwann im August.
    Zuletzt geändert von Ductos; 07.08.2021, 03:08.
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    #2
    Am 11. August geht's los. Es gibt insgesamt 10 Episoden und neue Folge kommen dann immer Mittwochs.
    Dazu ein neuer Trailer. U.a. mit Tony Stark, der während der Ereignisse des ersten Films nun von Eric Killmonger gerettet wird.
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      #3
      Sieht interessant aus. Werde dem Konzept vermutlich ne Chance geben. Interessiert mich aktuell mehr als manche angekündigte Real-Serie (etwa "She-HULK").

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        #4
        Ich habe gestern dann endlich die erste Folge von What if... gesehen.

        Thema ist: Was wäre wenn Agent Carter das Supersoldaten-Serum genommen hätte? Wir haben es also mit einem alternativen Herangehen an den Captain America Film zu tun. Prämisse ist, dass während der Szene, wo Steve Rogers das Serum injiziert werden soll, der Hydra Scherge früher losschlägt als in der ursprünglichen Zeitlinie. Dadurch wird Steve Rogers schwer verletzt und da auch die Maschine auszusetzen droht, wird dies eine jetzt oder nie Geschichte - und Carter ist die einzige Anwesende, die noch zur Verfügung steht.

        Interessanterweise nennt man Carter dann aber nicht wie in den alten Comics Captain Britain sondern eben Captain Carter. Ansonsten entwickelt sich die Beziehung zu Steve ähnlich wie in der alten Zeitlinie, nur unter umgekehrten Vorzeichen. Da die USA aber keine Frau auf eine Werbeveranstaltung für Kriegsanleihen schicken wollen (außerdem ist sie ja Britin), wird Carter bereits eher aktiv als damals Rogers, weswegen sie den Tesserakt sichern kann, bevor er Hydra endgültig in die Finger fällt. Howard Stark enwickelt mit Hilfe der Energien des Tesserakts außerdem eine primitive Iron Man Rüstung für Steve, wodurch er dann auch noch in den zweiten Weltkrieg eingreifen kann.

        Bucky wird dann von Carter gerettet und überlebt später auch die Falle am Zug - wordurch es in dieser Zeitlinie wohl keinen Winter Soldier geben wird. Jedoch wird Steve vermeintlich getötet, was zunächst zu einem Abzug von Carter von der Front führt. Als Red Skull jedoch irgendwie doch noch an den Tesserakt kommt - keine AHnung wie, das wird in der Folge leider nicht gesagt - will er damit ein Portal in einer andere Dimension öffnen. Carter und das Special Forces Team um Bucky greifen daher eigenmächtig ein, als sie von den Plänen erfahren. In der Hydra Festung befreien sie dann auch den dort gefangenen Steve. Aus dem Portal kommt dann aber ein Tentakelwesen, dass erst einmal den Red Skull tötet. Und um das Portal schließen zu können, muss einer die Kreatur zurücktreiben. Carter opfert sich und bleibt für 70 Jahre in dem Portal gefangen, wobei die Zeit offenbar stehen geblieben ist. Sie wird dabei von Nick Fury in der Gegenwart - bzw. wohl zu Zeit des Avengers-Films - befreit, ähnlich wie Steve damals, womit die Folge auch endet.

        Insgesamt ein gelungener Einstand in die Serie. Carter als Cap macht eine gute Figur, ihre Beziehung zu Steve wird gut ausgebaut und der alternative Ablauf der Handlung vom Captain America Film wird im Rahmen der kurzen Laufzeit gut umgesetzt. Ich bin zufrieden und würde hier 5 von 6 Sternen vergeben.
        Zuletzt geändert von Souvreign; 16.08.2021, 14:16.

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          #5
          Mir hat die erste Folge auch ziemlich gut gefallen. Captain Carter als war als Cap IMO charismatischer und cooler als Falcon. Auch gefiel mir der schmächtige Steve Rogers als Iron-Man-Verschnitt.

          Ansonsten wird im Großen und Ganzen die Geschichte von "The First Avengers" mit eben jenen Änderungen nacherzählt (plus Krake beim Endkampf ). Jetzt nichts, was mich vom Hocker hauen würde, aber ganz nett. Schön auch, dass im Deutschen überall die Original-Synchronsprecher genommen wurden.

          Alles in allem ein netter Auftakt für eine wohlmöglich nette Serie. Hat mir besser gefallen aus der Auftakt zu "WandaVision", wohlmöglich sogar auch von "Loki" (haben mich dort die ganzen Logik-Buggs schon bei Folge 1 gestört).

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            #6
            Eigentlich eine klasse Idee. Man blickt auf über 20 Filme zurück und hat die Gelegenheit schlechte Entwicklungen zumindest einmalig rückgängig zu machen.
            Eine Folge wäre nett, in der Hulk in Avengers 3/4 nochmal auftaucht und richtig wütend sein wahres Potential abruft. Wie er in Teil 3 einfach vermöbelt wird und dann einfach nicht mehr rauskommt ist unverschämt. Auch den "Civil War" könnte man anständig gebalanced relativ schnell korrigieren, man muss Team Cap ja nicht fliehen lassen, da die Story danach belanglos ist.

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              #7
              Soweit ich weiß hatte Marvel auch eine Comicserie mit demselben Titel (1977-1984)- Was wäre, wenn Geschichten können wirklich recht interessant werden . Ich freue mich auf die Serie.

              Wer sich dahingehend aus ein paar alten Titeln und Covern inspirieren lassen möchte bitte sehr. Gedankenspiele mit Comics sind cool

              https://www.marvel.com/comics/series...if_1977_-_1984
              Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

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                #8
                Die erste Folge hat schon Lust auf mehr gemacht.

                Aber die zweite Folge war ganz besonders schön: Weil er es 1988 seinen Crewmitgliedern überlässt, Peter Quill abzuholen, landet aus Versehen T'Challa auf Yondus Schiff. Er entscheidet, den neugierigen Jungen auf einen Trip durch's All mitzunehmen. Und weil er immer noch T'Challa ist, bringt er in den kommenden zwanzig Jahren seine diplomatische Ader als Starlord über das ganze Universum. Korath erkennt ihn sofort als Starlord und ist völlig aus dem Häuschen darüber (Randnotiz: Den Witz haben sie etwas zu lange gemacht. Mit der Zeit wurde es ausgelutscht.). Er verhinderte, dass die Kree die Familie von Drax auslöschten und dieser arbeitet nun als Barkeeper. T'Challa gelang es sogar Thanos von seinen Plänen abzubringen und der verrückte Titan ist Teil seiner Crew. An seiner Stelle wurde der Collector zum gefürchteten Verbrecher-Genie.
                Hier kommt die (fast) vollständig humanoide Nebula ins Spiel: Sie hat einen Plan ausgetüftelt, dem Collector eine mächtige Terraforming- Pflanze abzunehmen. In seiner Sammlung entdeckt T'Challa (neben Howard the Duck) ein Raumschiff aus Wakanda und erfährt, dass sein Vater T'Chaka (entgegen der Behauptung Yondus, dass sein Land in einem Krieg vernichtet wurde) nie aufhörte nach seinem Sohn zu suchen.
                Der Kampf zwischen T'Challa und dem Collector war natürlich eine einzige Easter Egg-Jagd: Captain Americas Schild ist Teil seines Arsenals wie auch Mjölnir, die Faust von Korg und der Helm von Hela.
                Am Ende kehrt T'Challa mit seiner Crew zwar nach Wakanda zurück, aber weil Peter Quill jetzt ohne jeglichen Einfluss anderer auf seinen Vater Ego trifft, ist dieses Universum wohl dem Untergang geweiht.

                "What If...?" war das letzte Projekt, an dem Chadwick Boseman vor seinem Ableben arbeitete. Dementsprechend ist die Folge auch ihm gewidmet. Sie fasst alles grandios zusammen, was ihn als Charakter so interessant gemacht hat.
                Angeblich sehen wir ihn aber noch einmal in den kommenden Folgen. Also noch nicht sein letzter Auftritt.
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                  #9
                  Folge 1 fand ich schon ganz nett, aber Folge 2 war IMO der Hammer. Einfach Unmengen Anspielungen auf das MCU, Unmengen Charaktere dabei (Thanos als Crewmitglied ) und sogar Howard the Duck fehlt nicht. Hatte die ganze Folge über ein Grinsen auf dem Gesicht. T'Chala als Star Lord war ebenfalls recht nett und natürlich das Wiedersehen mit Publikumsliebling Yondo und dem Collector. Einfach nur großes "Kino". Genauso hab ich mir die Serie erhofft. Hoffentlich kann dieses hohe Niveau gehalten werden. Macht als MCU-Fan der ersten drei Phasen einfach Spass.

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                    #10
                    Ja die Folge war richtig gut, viele schöne Anspielungen und Details. Und was die Folge eben interessant machte eben nicht einfach nur wie bei Folge 1 quasi Captain America nur mit Carter als Supersoldat sondern eine wirklich neue Geschichte. Und die war wirklich gut schrieben, die Charaktere alle gut getroffen.

                    Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                    Als Red Skull jedoch irgendwie doch noch an den Tesserakt kommt - keine AHnung wie, das wird in der Folge leider nicht gesagt - will er damit ein Portal in einer andere Dimension öffnen.
                    Ich vermute mal der Tesserakt hat den Hydrastomper angetrieben und als man Steve findet und er wieder in den Anzug will lädt man den ja wieder erst auf. Man beachte den Unterschied, vor der Entführung leuchtet der Anzug blau wie der Tesserakt, dann gelb/gold. Da hat Hydra den dann einfach ausgebaut und wie geplant genutzt, der Zug war dann eine Falle um an den Anzug/Tesserakt zu kommen.
                    Zuletzt geändert von Stargamer; 20.08.2021, 12:50.
                    Define irony: a bunch of idiots dancing on a plane to a song made famous by a band that died in a plane crash.

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                      #11
                      Zitat von Stargamer Beitrag anzeigen
                      Ich vermute mal der Tesserakt hat den Hydrastomper angetrieben und als man Steve findet und er wieder in den Anzug will lädt man den ja wieder erst auf. Man beachte den Unterschied, vor der Entführung leuchtet der Anzug blau wie der Tesserakt, dann gelb/gold. Da hat Hydra den dann einfach ausgebaut und wie geplant genutzt, der Zug war dann eine Falle um an den Anzug/Tesserakt zu kommen.
                      Stimmt. Gute Erklärung. Das hätte man in der Folge aber trotzdem wenigstens in einem Halbsatz erwähnen können...

                      -------

                      What If Folge zwei stellt nun die Frage, was wäre, wenn anstelle von Peter Qull T'Challa von der Erde entführt worden wäre. Die Erklärung dafür ist zwar etwas Mau (Yondo überlässt seinen Leute das Abholen des Jungen und die nehmen T'Challa mit, weil sie das unter Wakanda liegende Vibranium detektieren und den Junger für die Quelle halten, weil der sich gerade aus der Tarnkuppel von Wakanda hinausbewegt hat.

                      Dennoch ist die Folge ein großer Spaß. So wurde der T'Challa Starlord wirklich zu diesem legendären Outlaw, was sich Peter Quill in den Guardians Filmen immer nur selber eingebildet hat.
                      Außerdem hat er die Revegers zu einer Art galaktischen Robin Hoods gemacht - und sogar Thanos von seinen Plänen abgebracht und in die Revegers integriert. Das ist so überraschend wie lustig.

                      Handlung ist nun, dass man den Collector bestehlen will, der in Abwesenheit von Thanos in diesem Universum viel mächtiger geworden ist. In dessen Sammlung gibt es dann Anspielungen galore, inklusive ein erneutes Treffen mit Howard the Duck. T'Challa findet dort auch ein Raumschiff aus Wakanda und lernt somit, dass sein Vater immer noch nach ihm sucht (Yondo hatte ihm erzählt, Wakanda sei kurz nach seiner "Entführung" zerstört worden). Dies bringt ihn dazu, nach Beendigung der Mission zur Erde zurückzukehren und seinen Platz als künftiger König von Wakanda wieder einzunehmen.

                      Dennoch ist nicht alles gut am Ende, denn dadurch, dass Perter Quill noch auf der Erde weilt, wird er nun von seinem Vater, dem Celestial Ego, selbet abgeholt - womit dieser seine Pläne ohne Störung durch die Guardians ungestört wird zum Abschluss bringen können.

                      Eine sehr guter zweite Folge. Auch hier sind 5 von 6 Sternen locker drin.

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                        #12
                        Folge 1: 3/6 Punkten.
                        Fand die Geschichte nicht wirklich interessant und es lief viel zu gut. Und aus was ist der Ironmananzug gemacht? Stahl ist das nicht. Stark hatte hier wohl noch Adamantium rumliegen um den Anzug zu beschichten.

                        Folge 2: Ganz lustig, aber für den nicht verrückten Thanos muss ich einen Punkt abziehen. Daher nur 4/6 Punkten.
                        Wäre der Thanos hier auch nur ansatzweise so wie der MCU Thanos, dann hätte das nicht funktioniert, denn der wollte das Universum nicht retten, er wollte einfach nur Recht haben.
                        Ansonsten war es ein netter kleiner Heist beim aufgemotzten Collector.

                        Folge 3: Volle 6/6 Punkte von mir.
                        Sehr gutes What If? Mit diesem unsichtbaren Feind hatte ich nicht gerechnet, und die Szene auf dem Friedhof war super. Beim Ende hatte ich kurz Hoffnung, aber ich hätte es besser wissen sollen. Gleicher Loki, gleiches Ego.

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                          #13
                          Die dritte Folge fand ich etwas schwächer als die zweite, aber immer noch sehr gut und besser als Folge 1. Die ganzen Tode der Avengers waren kreativ und, dass Hank Prym dahintersteckt ne gelungene Überraschung. Dazu gefiel mir Lokis Auftritt, wenn auch leider mit anderer dt. Snychronstimme als in den Filmen (auch Tony Starks Stimme war sehr fremd). Schön mal wieder Liv Tylers Charakter aus "Der unglaublichce Hulk" wiederzusehen. Mochte sie und finde es schade, dass sie seither im MCU nicht mehr auftauchte:

                          5 Sterne!

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                            #14
                            Ich hätte die Folge irgendwie gut gefunden, wenn die Sache mit Pym irgendwie seriöser zu Ende geführt worden wäre.

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                              #15
                              Die dritte Folge von "What If..." nimmt Bezug auf die erst später im MCU etablierte Aussage, dass sich die Ereignisse von "The Incredible Hulk", "Iron Man 2" und "Thor" innerhalb weniger Tage abgespielt haben. Somit springen wird vor allem anfangs durch alternative Varianten von Iron Man 2 und Thor. Tony Stark stirbt an der Spritze, die ihn eigentlich retten sollte. Dann wird Thor versehentlich von Hawkeye erschossen, als er sich Mjölnir zurückholen will. Hawkeye stirbt wiederum im Gefängnis, nachdem man ihn für den Mord an Thor verhaftet hat. Nick Fury wird klar, dass es jemand auf die potentiellen Avengers abgesehen hat und er schickt Black Widow los, um Bruce Banner / den Hulk zu retten. Doch selbst der Hulk fällt dem Serienmörder unter den zukünftigen Avengers zum Opfer. Auch Black Widow erwischt es schließlich, aber sie kann Nick Fury noch eine Warnung schicken. Letzterer will schon nach dem Paiger für Captain Marvel greifen, aber er kann vorher doch noch Natashaes Warnung verstehen. Mörder an all den Superhelden ist Hank Pym. In diesem Universum hat sich seine Tochter Hope Shield angeschlossen und ist bei einem Einsatz gestorben. der durchgedrehte Pym wird ironischerweise von Loki gefangen genommmen, der zur Erde gekommen ist, um Rache für den Tod seines Bruders zu nehmen. Am Ende sind zwar viele der zukünftigen Superhelden gestorben, aber immerhin bleiben Nick Fury noch Captain America und Captain Marvel übrig. Und da Loki in diesem Universum nicht in Ungnade gefallen ist, droht wohl auch keine baldige Invasion der Chittauri.

                              Insgesamt eine gute Folge, die mir aber für die kurze Zeit schon zu viele Winkelzüge hat. Und das Loki am Ende in einem Halbsatz die Erde mit Hilfe der Truppen von Asgard erobert, hätte echt nicht mehr sein müssen. Trotzdem, gute 4 Sterne.

                              -------

                              Folge 4 ist meiner Meinung nach vor allem für das zukünftige MCU wichtig. In diesem alternativen Universum ist Dr. Strange kein arrogantes Ar***loch, sondern er und Christine sind ein verliebtes Paar. Leider kommt Christine bei dem Autounfall ums Leben, bei dem Strange in der "Sacred Timeline" alleine unterwegs ist und wo er das Feingefühl in seinen Händen verliert. In diesem Universum ist der Tod von Christine der Auslöser für Strange, um Oberster Zauberer zu werden. Strange kann sich jedoch nicht mit dem Tod seiner Verlobten abfinden und er versucht, Christine mittels Zeitreise zu retten. Allerdings muss er feststellen, dass das Schicksal sich nicht so leicht überlisten lässt. Da Christines Tod der Auslöser für Stranges Transformation zum obersten Zauberer ist, und er damit essentuell für die Rettung der Welt ist, stirbt Christine immer wirder, egal was er tut und welche Variante er auch durchspielt. Die Älteste teilt Strange in einer Vision mit, dass Christines Tod eines dieser ominösen Fixpunkt-Events ist, die man mit normalen Mitteln nicht vereiteln kann - und deren Aufhebung das Universum zerstören könnte. Strange lässt sich aber von der Ältesten nicht umstimmen und er sammelt in Folge so viel macht an, dass er Christines Tod tatsächlich verhintert. Jedoch geht dabei das ganze Universum vor die Hunde - und auch Christine löst sich vor Stranges Augen auf. In dem Moment greift auch der bisher als Erzähler agierende Watcher ins Geschehen ein und spricht direkt mit Steve, und teilt ihm mit, dass er leider nicht eingreifen darf. Strange bleibt allein und in einem Kristall eingeschlossen zurück - das ist alles, was von diesem Universum übrig gebllieben ist.

                              Für sich genommen ist die Folge also eine Warnung, dass man nicht an der Vergangenheit hängen sollte und den Tod geliebter Menschen akzeptieren muss. Für die Zukunft des MCUs mag vor allem wichtig sein, dass man bestimmte Fixpunkt-Ereignisse lieber nicht vereiteln sollte, sonst riskiert man das Ende dieses Universums. Gut möglich, dass so etwas in kleiner Form in Spiderman - No way home passieren wird. Ach ja, der böse Strange dieses Universums überlebt und könnte in Zukunft möglicherweise noch einmal auftauchen. Und der Watcher hat auch das erste Mal in die laufende Handlung eingegriffen. Ich gebe hier ebenfalls sehr gut 4 von 6 Sternen.

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