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Deutsche Sprache Opfer der Globalisierung?

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    #46
    Hi @all

    Ich weiß nicht wieso man die veränderung einer Sprache als etwas schlechtes ansieht?
    Ich möchte diese Entwicklung aus einer anderen Perpektive beschreiben.

    Ich persönlich finde, dass die Sprache und damit meine ich alle lebendigen Spachen in Bewegung ist.
    So wie der Name schon sagt ist sie lebendig,
    das bedeutet das sich die Sprache genau so wie ein lebendiges Wesen sich weiter entwickelt.
    Alles auf der Welt und außerhalb ist in Bewegung in einem ewigen Fluss den nichts und niemand aufhalten kann.
    Und diese Ansicht sollte sich auf die Sprache übertragen können. Denn was sich nicht bewegt, ist tod.

    Daher glaube ich das die veränderung einer Sprache eine natürliche entwicklung ist und
    alle die dagegen sind bzw. versuchen wollen die Evolution der Sprache aufzuhalten leben in der Vergangenheit.

    MfG

    red_gigant

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      #47
      @red giant:

      So wie du sprichst, klingt das, als wäre die Sprache eine Naturgewalt.
      Ich habe auch nichts gegen eine natürliche Veränderung von Sprache, sondern nur etwas gegen eine sinnlose bürokratische Überformung von Sprache aus unvernünftigen Gründen. Und das ist schon ein Unterschied.

      Oder kannst du mir erklären, was es mit natürlicher Sprachentwicklung zu tun haben soll, wenn aus der Geschwindigkeitskontrolle nun die section control wird?
      Republicans hate ducklings!

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        #48
        Zitat von endar Beitrag anzeigen
        Oder kannst du mir erklären, was es mit natürlicher Sprachentwicklung zu tun haben soll, wenn aus der Geschwindigkeitskontrolle nun die section control wird?
        Du hast jetzt fünfmal die "section control" erwähnt und ich hab mich fünfmal gefragt, wo es denn jetzt section control heißt. Halten einen die Polizisten jetzt an und haben eine "section control" vorgenommen? Erleuchte mich?
        Forum verlassen.

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          #49
          @endar

          Ich sehe die Veränderung fast genau so wie das Leben an sich!
          Die Starken gewinnen, das sind die Sprachen die am meisten gesprochen werden
          und die schwachen verlieren, das sind die Sprachen die Global gesehen am wenigsten gesprochen werden!

          Man muß das so sehen: Wenn sich einer aus dem 14 Jahrhundert, aus unsere Gegend in unsere Zeit verirren würde,
          hätte man auch schwiergkeiten ihn zu verstehen.
          Und der Grund wäre nicht die Globalisierung sonder eine autonome Weiterentwicklung der Sprache.

          Und das wir heutzutage die Globalisierung haben, verändert daran nichts. Vielleicht fällt das eher auf.

          Ansonsten könnte man sich nicht das Austerben der Sprachen erklären wie z.B Frühägytisch!

          Was ich nicht vertehe ist deine "Section Control"???
          Das höre ich heute zum erstenmal.
          Und bin erst kürzlich rausgewunken worden

          MfG

          red_gigant

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            #50
            Mit 'section control' ist anscheinend nicht die Geschwindigkeitskontrolle an sich gemeint, sondern nur ein System zu eben jener
            http://de.wikipedia.org/wiki/Section_Control


            Da der Begriff in dem Fall unter Fachvokabular fällt, habe ich nicht wirklich ein Problem damit. Scheint außerdem eh nur in Österreich Verwendung zu finden.


            mfg
            Dalek
            Zuletzt geändert von Dalek; 21.09.2006, 11:11.
            "The Earth is the cradle of humanity, but one can not live in a cradle forever."
            -Konstantin Tsiolkovsky

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              #51
              Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
              Wen stört's?
              Über das ganze Getue von wegen Spracherhaltung usw. kann ich nur den Kopf schütteln. Die Mobilität ist höher den je und die Globalisierung auf dem Vormarsch.
              Und bleibt so, wenn alle denken die Globalisierung wäre unantastbar.

              Wenn du etwas mehr von Sprachen, Grammatikentwicklungsgeschichte känntest, würde klar werden, dass dieses Sprachwirrwar von kurzlebigem Vorteil ist. Das Niveau der Sprache sinkt ab und macht die Sprache unanpassungsfähiger, und den Geist unterfordernd, raubt ihr Präzision.


              Die Globalisierung ist einfach nur die Stimme des kurzsichtigen Konsums ohne auf dauerhaften Nutzen und Genuss zu achten.

              Sprachen können Produktiver interagieren, als dass einseitig Vokabeln in eine Sprache gegossen werden. Vokabeln sind nur ein kleiner Teil des Könnens einer Sprache, der Schaden da ist verkraftbar. Aber zunehmend erhält die englische, plumpe Grammatik einzig in unsere, und das ist wirklich gefährlich.

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                #52
                Zitat von Cannibal Beitrag anzeigen
                Und bleibt so, wenn alle denken die Globalisierung wäre unantastbar.

                Das Niveau der Sprache sinkt ab und macht die Sprache unanpassungsfähiger, und den Geist unterfordernd, raubt ihr Präzision.

                Sprachen können Produktiver interagieren, als dass einseitig Vokabeln in eine Sprache gegossen werden. Vokabeln sind nur ein kleiner Teil des Könnens einer Sprache, der Schaden da ist verkraftbar. Aber zunehmend erhält die englische, plumpe Grammatik einzig in unsere, und das ist wirklich gefährlich.
                Aha. Offensichtlich ein "Sprachwissenschaftler", der eine Menge darüber referieren kann und natürlich gültige Schlußfolgerungen zieht. Aber wahrscheinlich glaubst du ja auch, dass in der ferneren Vergangenheit alle absolut reines Hochdeutsch gesprochen haben. Ich frage mich, ob man über das Thema auch ohne unterschwelligem Antiamerikanismus und xenophober Einstellung gegenüber (Sprach-)Kulturentwicklungen nachdenken kann.
                Forum verlassen.

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                  #53
                  Naja, eigentlich gilt ja hier wohl "Füttere nicht den Troll" (mal auf deutsch), denn was soll ich von jemandem halten, der über die Erhaltung der deutschen Sprache sinniert, während er sich selbst einen englischen Benutzernamen ausgesucht hat. Was fehlt denn dem Namen Kannibale, was Cannibal zu bieten hat?

                  Aber ansonsten ist das schon richtig: Die englische Grammatik hält tatsächlich Einzug in die deutsche Sprache. Viele Leute bilden ihre Sätze heute so wie im englischen. Die deutsche Sprache ist ja verborientiert, die englische orientiert sich am Hauptwort. Und so werden neuerdings im deutschen sehr gerne die Nominalsätze benutzt, je umständlicher, umso besser: "Die Beförderung der Angestellten... etc."

                  Während im englischen Verben sehr gut substantiviert werden können (the breaking of the law), ist das im deutschen sehr schnell unklar wird (Das Brechen der Gesetze) und das geht auf Kosten der Verständlichkeit und der Präzision.
                  Republicans hate ducklings!

                  Kommentar


                    #54
                    Zitat von maestro Beitrag anzeigen
                    Aha. Offensichtlich ein "Sprachwissenschaftler", der eine Menge darüber referieren kann und natürlich gültige Schlußfolgerungen zieht. Aber wahrscheinlich glaubst du ja auch, dass in der ferneren Vergangenheit alle absolut reines Hochdeutsch gesprochen haben. Ich frage mich, ob man über das Thema auch ohne unterschwelligem Antiamerikanismus und xenophober Einstellung gegenüber (Sprach-)Kulturentwicklungen nachdenken kann.
                    Xenophob? Es gibt mindestens 3 Sprachen die ich automatisch Deutsch gleichstelle, bzw. darüberstelle...

                    Ich weiß sehr wohl, dass es stets viel Interaktion der Sprachen gab, dass da auch Entwicklung dabei war... und reiner als heute war das Deutsch außerhalb des Bürgerlichen sicher vor 500 Jahren oder so. Schon mal n Buch von damals gelesen?

                    Vokabeln werden stets gern übernommen, aber das muss nicht 1 zu 1 sein... man kann die Wörter auch assimilieren, und genau das fehlt heute.


                    Zitat von endar Beitrag anzeigen
                    Naja, eigentlich gilt ja hier wohl "Füttere nicht den Troll" (mal auf deutsch), denn was soll ich von jemandem halten, der über die Erhaltung der deutschen Sprache sinniert, während er sich selbst einen englischen Benutzernamen ausgesucht hat. Was fehlt denn dem Namen Kannibale, was Cannibal zu bieten hat?
                    Ist Tradition, das war mein erster Internetname, habe ihn schon sehr lange und versuche im Internet einheitlich aufzutreten.
                    Ansonsten sorge ich mich natürlich um die Vermeidung von unnötigen Anglizismen, gerade bei Foren ist der Kampf um "Thread oder Strang" "Post oder Beitrag" etc. noch nicht entschieden.

                    Zustimmung zum Rest.

                    Kommentar


                      #55
                      Zitat von Cannibal Beitrag anzeigen
                      Xenophob? Es gibt mindestens 3 Sprachen die ich automatisch Deutsch gleichstelle, bzw. darüberstelle...
                      Wohl eher eine Meinung, als eine Tatsache, oder?
                      Zitat von Cannibal
                      Ich weiß sehr wohl, dass es stets viel Interaktion der Sprachen gab, dass da auch Entwicklung dabei war... und reiner als heute war das Deutsch außerhalb des Bürgerlichen sicher vor 500 Jahren oder so.
                      Reine Sprache? Innerhalb von Kleinterritorien? Mit zig Dialekten und keinerlei Konsens über Rechtschreibung, außerdem noch "Modewörtern" (z.B. franz.)?
                      Zitat von Cannibal
                      Ansonsten sorge ich mich natürlich um die Vermeidung von unnötigen Anglizismen, gerade bei Foren ist der Kampf um "Thread oder Strang" "Post oder Beitrag" etc. noch nicht entschieden.
                      Ich bemühe mich auch, aber ich sperre mich auch nicht dagegen. Außerdem glaube ich, dass hier im Forum fast genauso oft 'Thema' wie 'Thread' bzw. 'Beitrag' statt 'Post' benützt werden.
                      Forum verlassen.

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                        #56
                        Zitat von maestro Beitrag anzeigen
                        Wohl eher eine Meinung, als eine Tatsache, oder?
                        Ich bin schon überzeugt, dass man Sprachen qualitativ sortieren kann. Die Vorteile hoher Sprachreinheit zeigen sich vor allem im Chinesischen. Das mit Englischen Wörtern zu verdrecken kommt denen gar nicht erst in den Sinn, weil sie sehen, dass ihre Sprache locker selbst neue Wörter schaffen kann, unter denen sich auch ein jeder Bürger was vorstellen kann.

                        Ich mute mir natürlich nicht zu, die Qualitäten ultimativ festzulegen, aber zu behaupten man könne es, wenn man einen Haufen qualifizierter Linguistiker ranlässt, die eine Variation von sehr verschiedenen Sprachen beherrschen. Ich selbst kann 6 Sprachen, darunter Japanisch und Esperanto und habe mich über weiterer Sprachen Kniffe informiert... es hat das ganze indoeuropäische System für mich recht relativiert.


                        Reine Sprache? Innerhalb von Kleinterritorien? Mit zig Dialekten und keinerlei Konsens über Rechtschreibung, außerdem noch "Modewörtern" (z.B. franz.)?
                        Dialekte können sich äußerlich stark unterscheiden, und doch die grammatische Einheit der ganzen Sprache ziemlich gut erhalten oder verbessern.
                        Das mit den Modewörtern ist allein dann schon nicht so wild, wenn es aus einer anspruchsvollen Sprache wie Französisch kommt. Natürlich nicht super, aber es ist alles ne Frage dessen, wie gut man es assimiliert, also zB die Schreibweise der eigenen anpasst (Frisör) und wie gesagt, ob man die Grammatik angegriffen werden lässt.

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                          #57
                          @Cannibal: Was macht denn für dich ein "Anspruch einer Sprache" aus?

                          Das was für andere vielleicht "Kompliziertheit" bedeutet?

                          Oder ist "Präzision" eine Ausrede für diese (unnötige)Kompliziertheit?

                          a.) Können sich die Menschen in englischsprachigen Ländern nicht weniger verständigen oder ausdrücken als hier.

                          b.) Kenne ich genug Ausländer(aus allen möglichen Ländern) welche sagen das die deutsche Sprache sehr schwer ist.

                          c.) Gibt es auch das deutsche Sprichwort "Deutsche Sprache - schwere Sprache". Was von Deutschen selber kommt.


                          Irgendwie ist diese Kompliziertheit in der deutschen Sprache doch eine Spiegelung der deutschen Mentalität. Alles genau regeln - man braucht sich ja nur die Gesetzgebungen und Richtlinien angucken.


                          Ich persönlich habe kein Problem damit das ein paar ausländische Wörter eingedeutscht werden. Aber das sagte ich ja schon mal.

                          Und wenn ich "reine Sprache" höre wird mir schlecht!


                          PS: Französisch hört sich schwul an. Zum Glück hatte ich das damals abgewählt. Allerdings verwende ich auch Wörter wie "Friseur" oder "Baguette". Weil ich keine anderen Wörter dafür kenne, bzw. sie wären zu lang und kompliziert.

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                            #58
                            Zitat von Cannibal Beitrag anzeigen
                            Das mit den Modewörtern ist allein dann schon nicht so wild, wenn es aus einer anspruchsvollen Sprache wie Französisch kommt. Natürlich nicht super, aber es ist alles ne Frage dessen, wie gut man es assimiliert, also zB die Schreibweise der eigenen anpasst (Frisör) und wie gesagt, ob man die Grammatik angegriffen werden lässt.
                            Ich dachte, dass mit den Modewörtern ist schlimm und nun ist es nicht schlimm gewesen?
                            Nur weil man damals massig Begriffe aus dem Französischen übernommen hat und heute aus dem Englischen ändert es doch nichts an der Tragweite. Außerdem kann man auch behaupten, dass man immernoch französische Wörte in die Sprache aufnimmt, wenn englische Begriffe einzug halten :P
                            It is the heart that gives - the fingers just let go. (Nigerianisches Sprichwort)

                            Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (A. Einstein)

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                              #59
                              Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
                              @Cannibal: Was macht denn für dich ein "Anspruch einer Sprache" aus?

                              Das was für andere vielleicht "Kompliziertheit" bedeutet?

                              Oder ist "Präzision" eine Ausrede für diese (unnötige)Kompliziertheit?
                              Letzteres klingt schon so, als ob du Kompliziertheit automatisch als unnötig bzw. Effizienzhemmend siehst... ist das so?

                              Vielleicht sollten wir auch erst mal rausfinden, was jeder so über Sprachen denn weiß. zB, was ist die leichteste Sprache, die du kennst?

                              a.) Können sich die Menschen in englischsprachigen Ländern nicht weniger verständigen oder ausdrücken als hier.
                              Verständigung ist eine sehr niedrige Hürde, das ist leicht hinzubekommen. Ausdrucksvielfalt... wie könnte der Unterschied deutlicher sein? Es zählt hierbei übrigens nicht nur was die Sprache theoretisch hinbekommt, sondern auch ob ausreichende Mengen der Bevölkerung die voll ausgereizte Sprache verstehen und selbst anwenden können. Das ist in Englisch kaum der Fall.

                              b.) Kenne ich genug Ausländer(aus allen möglichen Ländern) welche sagen das die deutsche Sprache sehr schwer ist.

                              c.) Gibt es auch das deutsche Sprichwort "Deutsche Sprache - schwere Sprache". Was von Deutschen selber kommt.
                              Ja und? Soll man im Militär etwa die Ausbildung harmloser Gestalten, weil außenstehende sie recht hart finden? Ist das Sinn des Militärs? Und jetzt: Ist es Sinn einer Sprache leicht für nicht-Muttersprachler zu sein?

                              Selbst Deutsch hoch 3 ist noch ein Klacks für ein Kind das Sprechen lernt.


                              Ich kenne übrigens auch einen Ausländer, der nach über 25 Jahren hier immer mal wieder seine kleinen Problemchen mit Deutsch hat... mein Vater. Ändert aber nichts an der Qualität der Sprache.

                              Irgendwie ist diese Kompliziertheit in der deutschen Sprache doch eine Spiegelung der deutschen Mentalität. Alles genau regeln - man braucht sich ja nur die Gesetzgebungen und Richtlinien angucken.
                              Wenn unsere Sprache unsere allgemeine Mentalität widerspiegelt, ist das ja ein Güteurteil höchster Klasse!

                              Ich persönlich habe kein Problem damit das ein paar ausländische Wörter eingedeutscht werden. Aber das sagte ich ja schon mal.
                              Fragt sich halt was "ein Paar" sind...

                              Und wenn ich "reine Sprache" höre wird mir schlecht!
                              Du kennst doch nicht mal eine!

                              PS: Französisch hört sich schwul an. Zum Glück hatte ich das damals abgewählt. Allerdings verwende ich auch Wörter wie "Friseur" oder "Baguette". Weil ich keine anderen Wörter dafür kenne, bzw. sie wären zu lang und kompliziert.
                              Ich finde Französisch auch schwul, aber das ist nur die Facette der Aussprache. Darüber hinaus bietet Französisch schon noch ein bisschen was, wenn auch nicht so viel wie Deutsch.

                              Das einzige was ich Deutsch richtig vermisse ist eine echte Zukunftsform.


                              Zitat von Liska Beitrag anzeigen
                              Ich dachte, dass mit den Modewörtern ist schlimm und nun ist es nicht schlimm gewesen?
                              Nur weil man damals massig Begriffe aus dem Französischen übernommen hat und heute aus dem Englischen ändert es doch nichts an der Tragweite. Außerdem kann man auch behaupten, dass man immernoch französische Wörte in die Sprache aufnimmt, wenn englische Begriffe einzug halten :P
                              Naja, nicht so schlimm heißt ja nicht "gut". Außerdem saßen die Modewörter nicht Deutschlandweit so fest, dass es auf dauer nicht doch zu einem Ersatz durch eigene Wörter, bzw. einer Assimilierung kam, was die schädlichen Auswirkungen begrenzt hat.

                              Ich möchte eigentlich eher auf die Vorteile und Genügsamkeit einer reineren Sprache hinweisen, und hoffe, dass Andeutungen über die Gründe vorerst ausreichen, aber womöglich muss ich auf Kurz oder Lang doch ein kleines Referat über ostasiatische Sprachen und deren Gemeinsamkeiten mit Deutsch im Gegensatz zu Englisch halten...

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                                #60
                                Zitat von Cannibal Beitrag anzeigen
                                Letzteres klingt schon so, als ob du Kompliziertheit automatisch als unnötig bzw. Effizienzhemmend siehst... ist das so?
                                Nein. Aber manchmal neigt man dazu es komplizierter zu machen als es nötig ist. Das könnte bei der Sprache genauso sein.

                                Vielleicht sollten wir auch erst mal rausfinden, was jeder so über Sprachen denn weiß. zB, was ist die leichteste Sprache, die du kennst?
                                Gossensprache oder die meiner Faust!


                                Verständigung ist eine sehr niedrige Hürde, das ist leicht hinzubekommen. Ausdrucksvielfalt... wie könnte der Unterschied deutlicher sein?
                                Ist diese Vielfalt nötig um das zu sagen was erforderlich ist? Oder um den heissen Brei zu poesieren?

                                Es zählt hierbei übrigens nicht nur was die Sprache theoretisch hinbekommt, sondern auch ob ausreichende Mengen der Bevölkerung die voll ausgereizte Sprache verstehen und selbst anwenden können. Das ist in Englisch kaum der Fall.
                                Meinst du den Bildungsstand?

                                Ja und? Soll man im Militär etwa die Ausbildung harmloser Gestalten, weil außenstehende sie recht hart finden? Ist das Sinn des Militärs? Und jetzt: Ist es Sinn einer Sprache leicht für nicht-Muttersprachler zu sein?
                                Ist es Sinn einer Sprache kompliziert sein zu müssen? Wenn es vielleicht auch einfacher geht.

                                Bestes Beispiel für deutschen Irrsinn dabei sind doch die Rechtschreibreformen einschließlich ihren Änderungen.

                                Selbst Deutsch hoch 3 ist noch ein Klacks für ein Kind das Sprechen lernt.
                                Ein Kind kann jeder Sprache mit Leichtigkeit erlernen, weil es ein Kind ist.


                                Ich kenne übrigens auch einen Ausländer, der nach über 25 Jahren hier immer mal wieder seine kleinen Problemchen mit Deutsch hat... mein Vater. Ändert aber nichts an der Qualität der Sprache.
                                Möchte mal wissen welche Qualität das genau sein soll.


                                Wenn unsere Sprache unsere allgemeine Mentalität widerspiegelt, ist das ja ein Güteurteil höchster Klasse!
                                Nicht wenn es symbolisiert, dass wir dazu neigen, Dinge komplizierter zu machen als sie sind.



                                Fragt sich halt was "ein Paar" sind...
                                Also ich meinte ein "paar" und nicht ein "Paar".



                                Du kennst doch nicht mal eine!
                                Doch. Die meiner Faust.

                                Du hast doch von einer "Verunreinigung" der deutschen Sprache, bzw ihre Gefahren gesprochen. Oder nicht?



                                Ich finde Französisch auch schwul, aber das ist nur die Facette der Aussprache. Darüber hinaus bietet Französisch schon noch ein bisschen was, wenn auch nicht so viel wie Deutsch.
                                Was hat französisch denn?

                                Das einzige was ich Deutsch richtig vermisse ist eine echte Zukunftsform.
                                Wie sieht die aus?


                                PS: Noch schlimmer in der Eindeutschung finde ich lateinische Begriffe für die deutsche Sprache. Ich glaube "Grammatik" ist auch ein lateinisches Wort oder? Naja, sowas kotzt mich richtig an.

                                Wenn ich schon "Akkusativpronomen" oder "Plusquamperfekt" lese....tz... was für ne gequirlte Scheisse.
                                Zuletzt geändert von Skymarshal; 26.09.2006, 15:08.

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