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  • J_T_Kirk2000
    antwortet
    Zitat von Hornblower Beitrag anzeigen
    Alle Achtung vor Deiner Ehrlichkeit und Reflektiertheit, Kirk.

    Deine Darstellung macht deutlich: Die Möglichkeit der schonungslosen Wahrheitssuche ist ein Luxus, für den man dankbar sein kann. Manchmal ist Selbstschutz nicht damit vereinbar. Und dann ist es richtig, dass das Leben an erster Stelle steht.
    Sicherlich, steht das Leben an erster Stelle.
    Wenn es aber in Folge dieser Erkenntnis darum geht, ob man sein eigenes Leben riskieren sollte, um das Wohl vieler fortwährend zu ermöglichen, dann gibt es für mich keine Frage (schließlich kann ich einerseits nur durch ein solches Risiko meine Fähigkeiten auch für mein Bewusstsein wieder verfügbar machen und andererseits wollte ich durch die Bibelstellen genau darauf hinaus).
    Zitat von Hornblower Beitrag anzeigen
    Ich sehe das ähnlich, denn Urteilen bedeutet auch Werten. Bewertungen sind meist verzichtbar, d.h. durch Argumente ersetzbar; dennoch können sie hilfreich sein. Das Bewerten von Handlungen oder Sachen ist wenig problematisch. Das Bewerten von Menschen und ihren Geisteszuständen dagegen schon, weil es das Ausschalten von Empathie erleichtern kann.
    (Deine Begründung ging mehr in die Richtung, dass ein Urteil ausreichende Kenntnis voraussetzt und Außenstehende zu wenig Kenntnis haben. Ich meine, dass in vielen Fällen die wichtigsten Aspekte durchaus vermittelbar sind.)
    Es ist eine Sache, über medizinische Erkenntnisse zu versuchen, die Probleme eines psychisch "gefährdeten" Menschen nachvollziehen zu wollen - dies mag sicher möglich sein.
    Es ist aber eine ganz andere Angelegenheit, das tatsächliche seelische Leiden nachvollziehen zu können, was ein solcher Mensch erlebt - das ist nur dann möglich, wenn man in exakt derselben Situation ist.

    Wie Spock in Star Trek 4 zu McCoy sagte als er gefragt wurde, wie es war, tot zu sein:"Darüber kann ich nur mit jemanden debattieren, der das auch schon erlebt hat."
    Zitat von Hornblower Beitrag anzeigen
    Wie schon gesagt, ich respektiere Deine Träume, auch wenn ich skeptisch bin. Wichtiger als diese Skepsis sind aber folgende Bedenken: Erstens habe ich befürchtet, dass Deine Visionen eine schädliche Intensität erlangen könnten. Zweitens - und das ist am wichtigsten - halte ich es für ratsam, neben Deinen Verheißungen weitere Standbeine und "Netze" zu entwickeln, die Dich stützen und auffangen können. Ob und wie das gehen könnte, wirst Du aber besser wissen als ich. Eventuell könnte Dir ein Experte hilfreiche Ratschläge geben.
    Die Verheißungen sind nicht von dem was ich als irdisches Selbst meinerseits verstehen würde, sondern sind eine Folge meiner seelischen Erinnerungen.
    Ebenso sind diese seelischen Erinnerungen, emathischen Kontakte, geistige Gaben oder Fähigkeiten ein Teil meines seelischen Selbst, welches wesentlich mehr ist, als irdisch wissenschaftlich erklärbar ist - und das ist bei jedem Menschen so, nur kommt es bei jedem Menschen darauf an, ob er oder sie bereit ist, dem Weg zu folgen, sich selbst in seelischer Hinsicht zu erkennen, die eigenen Potentiale zu verwirklichen und die individuelle Bestimmung im Sinne des Allgemeinwohls zu erfüllen.
    Seelische Selbsterkenntnis mag ein Schritt sein, welcher schon den meisten Menschen schwer erscheint, weil es selbst da vielleicht schon durch vielleicht unterbewusste Selbstverleumdung am Glauben fehlt.
    Viel schwieriger ist aber der Schritt, die eigenen, mitgegebenen Gaben anzuerkennen und ausreichend daran zu glauben, um sie nutzen zu können.
    (Abgesehen von diesen besondere Fähigkeiten gibt es medizinische Fälle wo Patienten in einer Rehabehandlung tatsächlich glauben und nicht nur entsprechende Muskeln trainieren müssen, um frühere motorische Fähigkeiten wieder zu erlangen - mit geistigen Gaben, welche teilweise unglaubliche Möglichkeiten bieten, ist es nicht anders, denn egal wie erstaunlich diese dadurch möglichen Wunder sind, so entsprechen sie den gleichen Grudlagen der Existenz, nämlich von Einheit der Lebewesen mit der Umwelt und dem Zusammenhang zwischen jeglicher Art von Materie und Energie).
    Zitat von Hornblower Beitrag anzeigen
    Zum Thema Sterbehilfe: Wenn Missbrauch und Leichtfertigkeit durch vernünftige Regelungen höchst unwahrscheinlich sind, halte ich diese Möglichkeit in vielen Fällen für humaner. Daher befürworte ich sie.
    Wenn Sterbehilfe für einen leidenden Menschen der letzte Ausweg ist, so sollte man die Inanspruchnahme einer solchen respektieren.
    In Deutschland ist es zwar leider so, dass diese, soweit ich weiß, illegal ist - was gegenüber dem freien Willen und manchen schwerwiegenden Leiden schon sehr zweifelhaft ist - aber in der Tat sollte eine solche Entscheidung nur von einem entsprechend leidenden Menschen selbst getroffen werden (sei es auch durch eine Verfügung, wie einem Testament) und eine solche Entscheidung sollte nie leichtfertig getroffen werden, da sie letztlich gegen die Heiligkeit des Lebens strebt.
    Wenn man aber die einzige Hoffnung in dem Ende der eigenen irdischen Leiden sieht, würde ich das Wohlergehen gegenüber dem Leben vorziehen, solange es mindestens um mein Wohlergehen und allenfalls um mein Leben geht über welches ich dann entscheide.

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  • Hornblower
    antwortet
    Alle Achtung vor Deiner Ehrlichkeit und Reflektiertheit, Kirk.

    Deine Darstellung macht deutlich: Die Möglichkeit der schonungslosen Wahrheitssuche ist ein Luxus, für den man dankbar sein kann. Manchmal ist Selbstschutz nicht damit vereinbar. Und dann ist es richtig, dass das Leben an erster Stelle steht.

    Zitat von J_T_Kirk2000
    Ich denke, dass niemand das Recht hat, dahngehend über den Geisteszustand anderer zu urteilen.
    Ich sehe das ähnlich, denn Urteilen bedeutet auch Werten. Bewertungen sind meist verzichtbar, d.h. durch Argumente ersetzbar; dennoch können sie hilfreich sein. Das Bewerten von Handlungen oder Sachen ist wenig problematisch. Das Bewerten von Menschen und ihren Geisteszuständen dagegen schon, weil es das Ausschalten von Empathie erleichtern kann.
    (Deine Begründung ging mehr in die Richtung, dass ein Urteil ausreichende Kenntnis voraussetzt und Außenstehende zu wenig Kenntnis haben. Ich meine, dass in vielen Fällen die wichtigsten Aspekte durchaus vermittelbar sind.)

    Wie schon gesagt, ich respektiere Deine Träume, auch wenn ich skeptisch bin. Wichtiger als diese Skepsis sind aber folgende Bedenken: Erstens habe ich befürchtet, dass Deine Visionen eine schädliche Intensität erlangen könnten. Zweitens - und das ist am wichtigsten - halte ich es für ratsam, neben Deinen Verheißungen weitere Standbeine und "Netze" zu entwickeln, die Dich stützen und auffangen können. Ob und wie das gehen könnte, wirst Du aber besser wissen als ich. Eventuell könnte Dir ein Experte hilfreiche Ratschläge geben.

    Zum Thema Sterbehilfe: Wenn Missbrauch und Leichtfertigkeit durch vernünftige Regelungen höchst unwahrscheinlich sind, halte ich diese Möglichkeit in vielen Fällen für humaner. Daher befürworte ich sie.
    Zuletzt geändert von Hornblower; 08.01.2010, 16:57.

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  • J_T_Kirk2000
    antwortet
    Zitat von Boltar Beitrag anzeigen
    ES geht ja nicht um das verbieten

    Ich finde das Selbstmord und das ist das nunmal in den Fällen nicht angebracht ist
    Es gibt selten Fälle, wo Selbstmord wirklich eine Lösung ist, die von Menschen verstanden wird, welche die Leiden nicht erleben, welche andere in den Selbstmord treiben.

    Wenn ich nicht vor Jahrzehnten gelernt hätte, das für mich wichtigste Gefühl von meinem Bewusstsein ins Unterbewusstsein zu verdrängen wäre ich selbst sicher ebenfalls schon nicht mehr am Leben, denn selbst ohne dieses Gefühl leide ich an wiederkehrenden Depressionen, die teilweise ziemlich schwerwiegend sind.
    Hätte ich diese mentale Barriere nicht errichtet, wäre ich durchaus, noch bevor ich jemals dieses Forum gefunden hätte, ja bevor ich jemals ins Internet gegangen wäre, wegen der dadurch wesentlich schlimmeren und andauernden Depressionen, welche kaum jemand wirklich verstehen kann, außer mir (jedenfalls was deren Hintergründe betrifft und darauf möchte ich hier jetzt nicht eingehen, weil es nicht in dieses Thema fällt) den Weg des Selbstmordes gegangen.
    Nicht weil ich keine Perspektive mehr hatte (außer wenn man das allein auf das irdische Dasein bezieht) sondern weil ich eine Hoffnung hatte, welche mir als einzige noch in diesem Leben von wirklicher Bedeutung war und auch trotz meiner Entwicklung eine der größten Hoffnungen ist.
    Und so seltsam es erscheinen mag, gibt mir genau diese Hoffnung (jedoch nur weil ich mch vor dieser übermäßig starken unglücklichen Emotion schützen kann) die Stärke, auf eine Zeit zu warten, wo sich etwas erfüllen soll, welches aus allein irdischer Sicht unmöglich, für die Welt aber eine unvorstellbare Rettung darstellen kann und mir den Sinn meines Lebens erklärt wie sie auch meinen Geist befreit (einschließlich des besagten Gefühls, welches dann endlich glücklich sein kann).
    Zitat von Boltar Beitrag anzeigen
    Das ist ja wie aufgeben, wobei ne Woche später ein Mittel gufunden werden könnte das das leben auch lebenswert macht
    Mag sein, aber vollständige Befreiung von Leiden kommt bei längerfristigen Problemen niemals von heute auf morgen (es sei denn nach dem Tod) und manche Menschen haben einfach durch langjährige Leiden nicht mehr die emotionale Kraft durchzuhalten.
    Sicher kann man versuchen, ihnen beizustehen und ihnen Hoffnung zu machen, aber wenn sie selbst soweit sind, dass sie es einfach nicht mehr ertragen wollen und mit allem abgeschlossen haben, ja tatsächlich keine eigene Hoffnung mehr in ihrem Leben haben, dann sollte man diese Entscheidung akzeptieren - denn manchen hilft eine Hoffnung auf Erlösung im Tod mehr, als die Aussicht von weiteren zweifelhaften Behandlungen und weiteren Leiden.
    Zitat von Maritimus Beitrag anzeigen
    Und woher nimmst du dir das Recht heraus, deine Einstellung leidenden Menschen aufzuzwingen ? Für dich mag es aufgeben sein, aber DU leidest nicht ihre Schmerzen. Es sollte allein IHRE Entscheidung sein, nicht deine und nicht die eines anderen !
    Ich denke, dass niemand das Recht hat, dahngehend über den Geisteszustand anderer zu urteilen.
    Dadurch bringt man den eigenen Standpunkt zwangsläufig in die Beurteilung mit ein, ohne den Leidenden wirklich verstehen zu können.
    Daher denke ich, dass nur jeder für sich entscheiden kann.
    Ich war einmal an dem Punkt, wo ich keine Hoffnung mehr sah - das war im Sommer 2002 und ich hatte auch ein Mittel, was sicher gewirkt hätte und doch auf eine gewisse Art friedlich gewesen wäre.
    Und doch hatte ich in einer Zeit, welche ich noch abwarten wollte, weil sie in Bezug mit meinen Verheißungen von Bedeutung war ein Zeichen erlebt, welches mir neue Zuversicht gab - und allein deshalb bin ich noch hier und meine Hoffnung ist heute stärker denn je zuvor, ähnlich wie mein Glaube, meine intellektuelle Entwicklung und die zeitliche Nähe zu der letztlich vorbestimmten Zeit.

    Allerdings kann dies durchaus zur Folge haben, dass ich aus dieser Hoffnung einen ebenso starken Absturz erfahren kann, wenn diese aus meinen Visionen vorherbestimmte Zeit nicht real wird - doch dann habe ich wenigstens die Kraft, nicht mit medizinischen Hilfsmitteln, sondern im Test der verheißenen Gaben mein Leben zu riskieren und womöglich zu verlieren (nur eben dann mit einem reinen Gewissen und aus meiner Sicht nicht umsonst (vgl. Matthäus 10:39; Markus 8:35; Lukas 17:33 und Johannes 12:25).

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  • Boltar
    antwortet
    na von mir aus können die das tun
    ich muss es ja nicht entscheiden. Ein Glück

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  • Maritimus
    antwortet
    Zitat von Boltar Beitrag anzeigen
    ES geht ja nicht um das verbieten

    Ich finde das Selbstmord und das ist das nunmal in den Fällen nicht angebracht ist

    Das ist ja wie aufgeben, wobei ne Woche später ein Mittel gufunden werden könnte das das leben auch lebenswert macht
    Und woher nimmst du dir das Recht heraus, deine Einstellung leidenden Menschen aufzuzwingen ? Für dich mag es aufgeben sein, aber DU leidest nicht ihre Schmerzen. Es sollte allein IHRE Entscheidung sein, nicht deine und nicht die eines anderen !

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  • Boltar
    antwortet
    ES geht ja nicht um das verbieten

    Ich finde das Selbstmord und das ist das nunmal in den Fällen nicht angebracht ist

    Das ist ja wie aufgeben, wobei ne Woche später ein Mittel gufunden werden könnte das das leben auch lebenswert macht

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  • System Failure
    antwortet
    Hallo Boltar,
    ich habe es mal extra gesetzt, da es sonst eigentlich keinen Sinn macht - kann man ja sonst nur überlesen...
    Suizid sollte immer der letzte Ausweg sein. Manchmal gibt es keinen anderen. Unheilbare psychische Krankheiten gibt es viele; z.B. Schizophrenie. In einigen Fällen können die Symtome davon behandelt werden, jedoch sind die NW der (lebenslangen) Medikamente für einige unerträglich! Auch andere psych. Krankheiten können gut behandelt werden, sogar mit Aussicht auf dauerhaftes Ausbleiben eines Rückfalls - auch hier gibt es aber Ausnahmen, denen praktisch kein Arzt oder Therapeut mehr helfen kann, z.B. komorbide Depressionen mit schwerem Verlauf.
    Mir ist auch klar, dass für manche Menschen keine Einsicht zur Notwendigkeit der Durchsetzung solcher Rechte besteht - sie sollen das aber nicht für andere Menschen zur Norm erklären! Nicht-Betroffene können dies anderen nicht pauschal verbieten...
    @Volker: Ist klar. Niemand zwingt wen zu was; auch will ich nicht aggressiv dafür werben. Aber ich kann verstehen, dass solche Rechte nötig sind - für solche Ausnahmefälle! Und ich weiß, dass manchen ("nur") psychischen Krankheiten unheilbar sind und die Symtombahandlung nicht immer möglich ist (bzw. nur mit unzumutbaren Nebenwirkungen).

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von System Failure Beitrag anzeigen
    Hallo Leute!
    Für jeden, der die Möglichkeit akzeptiert, dass manche psychischen Erkrankungen chronisch und unheilbar verlaufen können; für jeden der sich vorstellen kann, dass trotz aller Medikamente die Lebensqualität solcher Personen inakzeptabel reduziert sein kann - so dass es für diese Einzelfälle keinen Ausweg außer Suizid gibt - der kann bei folgender Petition seine Stimme abgeben:
    https://epetitionen.bundestag.de/ind...;petition=8666
    Bitte registriert euch dort kurz (dauert 5 Minuten) und bringt die Aktion um eine weitere Stimme voran!
    Wie DIGNITAS schon körperlich unzumutbar dahinvegtetierenden Menschen helfen kann, soll dies endlich auch in schweren Fällen psychischer Erkrankungen möglich werden...
    Danke!
    Ich bin da auch sehr skeptisch! Ich bin weder Psychologe noch habe ich sonst zu der Thematik tiefergehendes Wissen, aber ich möchte nicht mit meiner Unterschrift dabei helfen eine Tür aufzustoßen, die wir später evtl. nicht mehr schließen können.

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  • Boltar
    antwortet
    So ein Schmarn

    Mehr ist diese Petition nicht Wert

    Suizid ist kein Ausweg bei psychischen Krankheiten

    Welche Krankheiten meinst du überhaupt ????

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  • System Failure
    antwortet
    Aktuell! (bis zum 16.2.)

    Hallo Leute!
    Für jeden, der die Möglichkeit akzeptiert, dass manche psychischen Erkrankungen chronisch und unheilbar verlaufen können; für jeden der sich vorstellen kann, dass trotz aller Medikamente die Lebensqualität solcher Personen inakzeptabel reduziert sein kann - so dass es für diese Einzelfälle keinen Ausweg außer Suizid gibt - der kann bei folgender Petition seine Stimme abgeben:
    https://epetitionen.bundestag.de/ind...;petition=8666
    Bitte registriert euch dort kurz (dauert 5 Minuten) und bringt die Aktion um eine weitere Stimme voran!
    Wie DIGNITAS schon körperlich unzumutbar dahinvegtetierenden Menschen helfen kann, soll dies endlich auch in schweren Fällen psychischer Erkrankungen möglich werden...
    Danke!

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  • Infinitas
    antwortet
    Zitat von QDataseven Beitrag anzeigen
    1 secunde deines lebens ist entscheidend dafür, ein augenblick und es passiert, nur wirst du es nicht merken,

    punkt
    a? relativ, du stirbst ha eh
    b? solange du stzütze hast ok, aber oft auch auslöser
    c? gefühl und verstand
    d? stand halten, stark bleiben und kämpfen
    e? tut weh wegen ner tussy? oder nen tusser
    (lol wie heisst das bei den jungs? schwukele? )

    F? Geld, schulden rechnungen mahnungen
    G? Geld, nichts zu essen
    H? Geld, ohne geld hast du nichts ind er geselschaft hier
    I? Körperlich, gehst du ein, kein hunger, keine lust keinen sinn
    J? Einsam, am ende bist du allein
    und viels mehr und etc....

    aber man kann es sich nicht aussuchen, es spielen viele dinge eine rolle.
    das eigene ich, erfolg, angesehen, stolz, freundeskreis, die eigenen ziele.
    und doch kann es passieren das du irgendwann am boden bist und du entscheidest dann, bewusst oder unbewusst ob du willst oder nicht.

    sowas kann man nicht verstehen nicht erklären nicht nachvollziehen, sowas fühlt und lebt man und auch dann ist es für jeden etwas anderes. In den meisten fällen ist man allein und es ist niemand da, oder man will nicht darüber reden oder man erkennt die hilfe rufe nicht. Es gibt genug arschlöcher die einem das leben versauen und man entscheidet dann so oder so. siehe amok läufer, obwohl falsch für sie doch richtig und es trifft (fast)alles und jeden der sich dazwischen stellt. kann einer verstehen warum einer amok läuft? ich ja.

    Letztendlich ist es auch selbstmord, aber man will eben diesen einen mitnehmen oder alle die dafür verantwortlich sind. Dann kommt das gesetz daher und sagt dir das du schuld bist auch wenn du nicht schuld hast hää? das ganze schön gerde es gibt hoffnung und alles wird gut ist für manche ok, für viele andere nur leere worte.

    Selbsterhaltungstrieb schön und gut, aber wenn du nur angegriffen wirst dann sehen die dinge anders aus. Du entscheidest und reagierst auf ewtas wo du nie darüber nachgedacht hast, es braucht keine krankheit oder arbeitslosikeit sein und du beendest dein leben. Ich selber halte nichts für tabletten und cocktails, ich hab meine entscheidung getroffen und fahre gut damit bis zum baldigen ende.



    bist du dir da 100% sicher? einer versaut dir deine zulkunft?
    man ist schneller am boden als man denkt und auf dauer keine chance.

    Sowas muss man sich antun im Deutschn TV kein wunder das Selbsmord Boomt,
    wenn man solche idiotischen sinnlose sendungen zeigt naja ich hab gelacht
    YouTube - Alles in Ordnung - Selbstmord

    LG

    Qdataseven
    Ja ich lag auch schon öffters am boden und bin auch kein hochmütiger Mensch ich Balaciere ehrer zwischen Extremen und bestrebe eher Ausgewogenheit.
    Ich bin mir relativ sicher auch wenn mir jemand meine Zukunft versauen sollte das ich in sogut wie allen Fällen keinen Selbsmord in erwägung ziehen würde.

    Was ich für meinen Teil tue oder lasse, fließt auch nicht darin ein in wieweit ich Jemanden Verstehe der sich umbringen möchte, es ist einfach eine flüchtende Option (davon gehe ich hier aus, einen Selbstmord kann selbstverständlich auch andere Beweggründe haben) die ich für meine Person nicht tragen möchte.
    Ich schrieb ja auch in meinem Post das es auf der einen Seite sehr viel Mut bedarf um sich das Leben zu nehmen ich beispilsweise hätte glaube ich sehr viel Angst davor.Recht hast du damit das dass Leben auch aus unterschiedlichen Situationen und Erfahrungen besteht die denke ich niemand für sich selbst 100 prozentig weiß, bzw voraussehen kann, die aber jeder für sich zu einem sehr großen Teil beeinflussen kann.


    LG Infinitas

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  • QDataseven
    antwortet
    Zitat von kosmoaffe Beitrag anzeigen
    ich kann persönlich mir nicht vorstellen so am Ende zu sein das man sich das Leben nehmen musst.

    Was käme denn in Frage?

    a.schwere Krankheit....haben andere auch und leben damit
    b.arbeitslosigkeit.....ist nicht schlimm
    c.Liebeskummer.....geht vorbei
    d.mobbing/verachtung anderer.....naja sind idioten beachte sie gar nicht.
    e.verlust eines geliebten Menschen....der Herr nimt der Herr gibt.

    also es gibt doch Hoffnung und wenn man diese nicht aufgibt gibts auch keinen grund für suizid...eigentlich.

    hm...schwieriges Thenma also ich glaube Suizid ist eine Folge einer geistigen Krankheit.

    Ich war schwer Krank,habe liebe Menschen verloren,hatte diverse Scheisse am A*** und ich will Leben..mein Drang nmach Leben ist zu stark als das ich von der Klippe springen würde.

    alles im allem kann ich Suizid nicht nachvollzioehen...kann es nur erahnen was in so einem Menschen im innern vorgehen muss,wenn der Tod die einzige Lösung oder besser gesagt die Erlösung für ein erfahrenes Leid sein soll
    1 secunde deines lebens ist entscheidend dafür, ein augenblick und es passiert, nur wirst du es nicht merken,

    punkt
    a? relativ, du stirbst ha eh
    b? solange du stzütze hast ok, aber oft auch auslöser
    c? gefühl und verstand
    d? stand halten, stark bleiben und kämpfen
    e? tut weh wegen ner tussy? oder nen tusser
    (lol wie heisst das bei den jungs? schwukele? )

    F? Geld, schulden rechnungen mahnungen
    G? Geld, nichts zu essen
    H? Geld, ohne geld hast du nichts ind er geselschaft hier
    I? Körperlich, gehst du ein, kein hunger, keine lust keinen sinn
    J? Einsam, am ende bist du allein
    und viels mehr und etc....

    aber man kann es sich nicht aussuchen, es spielen viele dinge eine rolle.
    das eigene ich, erfolg, angesehen, stolz, freundeskreis, die eigenen ziele.
    und doch kann es passieren das du irgendwann am boden bist und du entscheidest dann, bewusst oder unbewusst ob du willst oder nicht.

    sowas kann man nicht verstehen nicht erklären nicht nachvollziehen, sowas fühlt und lebt man und auch dann ist es für jeden etwas anderes. In den meisten fällen ist man allein und es ist niemand da, oder man will nicht darüber reden oder man erkennt die hilfe rufe nicht. Es gibt genug arschlöcher die einem das leben versauen und man entscheidet dann so oder so. siehe amok läufer, obwohl falsch für sie doch richtig und es trifft (fast)alles und jeden der sich dazwischen stellt. kann einer verstehen warum einer amok läuft? ich ja.

    Letztendlich ist es auch selbstmord, aber man will eben diesen einen mitnehmen oder alle die dafür verantwortlich sind. Dann kommt das gesetz daher und sagt dir das du schuld bist auch wenn du nicht schuld hast hää? das ganze schön gerde es gibt hoffnung und alles wird gut ist für manche ok, für viele andere nur leere worte.

    Selbsterhaltungstrieb schön und gut, aber wenn du nur angegriffen wirst dann sehen die dinge anders aus. Du entscheidest und reagierst auf ewtas wo du nie darüber nachgedacht hast, es braucht keine krankheit oder arbeitslosikeit sein und du beendest dein leben. Ich selber halte nichts für tabletten und cocktails, ich hab meine entscheidung getroffen und fahre gut damit bis zum baldigen ende.

    Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
    Ansonsten habe ich bisher die Erfahrung gemacht das man das Leben annehmen sollte wie es ist und auch so manche Lösung in der inneren Stärke liegt.Egal was für Überraschungen das Schicksal parat hat.
    bist du dir da 100% sicher? einer versaut dir deine zulkunft?
    man ist schneller am boden als man denkt und auf dauer keine chance.

    Sowas muss man sich antun im Deutschn TV kein wunder das Selbsmord Boomt,
    wenn man solche idiotischen sinnlose sendungen zeigt naja ich hab gelacht
    YouTube - Alles in Ordnung - Selbstmord

    LG

    Qdataseven
    Zuletzt geändert von QDataseven; 23.12.2009, 13:14.

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  • kosmoaffe
    antwortet
    Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
    Schwachsinn. Du kannst dir eben nicht wirklich vorstellen, was es heißt, 20 Jahre mit einer schwersten endogenen Depression zu leben und jeden Tag die Hölle auf Erden zu erleben. Oder was es bedeutet, vom Hals abwärts gelähmt zu sein. Oder was es bedeutet, Chorea Huntington oder Alzheimer zu haben, und ganz langsam die Zerstörung des eigenen Ichs mitzuerleben.



    Nein. Wenn man Alzheimer oder Chorea Huntington hat, dann gibt es keine Hoffnung. Wenn man 20 Jahre an schwerster Depression leidet und jede Therapie versucht hat, dann gibt es auch keine Hoffnung. Dasselbe gilt für unzählige andere Übel.

    Glaubt ihr wirklich, dass die Menschen alle so blöd und irrational sind? Dass sie nicht alles mögliche versuchen, bevor sie zu diesem letzten Ausweg greifen?




    Schwachsinn. Gerade diese Einstellung ist Menschenverachtung in Reinkultur. Man will die Handlung des Selbstmörders nicht respektieren, also spricht man ihm ab, ein mündiger Mensch zu sein.

    ich will damit eigentlich sagen dass jeder Mensch einen Selbsterhaltungstrieb hat und bestimmte Ereignisse setzen diese "Sicherung" ausser Kraft (was ja alles nur biochemische Prozesse bzw.Stoffwechselprozesse sind )und das kann zu Suizid führen,wenn es zu einer Störung dieser Prozesse kommt.Traumata oder ähnliche Ereignisse bewirken dann die Störung des Selbserhaltungstriebes.Also kann man schon von einer Erkrankung reden.
    ABER ich kann nachvollziehen wenn ein sehr schweres Leid einen regelrecht zerstört und man dadurch die Hoffnung verliert und dann den Selbstmord denkt als einzigen Ausweg aus dem Leid das man nicht mehr gewillt ist zu ertragen.


    eine Sache möchte ich hier noch erwähnen: ich leide seit Anfang des Jahres an paranoider Schizophrenie,und nur ein regelrechter Tablettencocktail hilft mir nicht den Verstand durch Wahnvorstellungen zu verlieren,von Arbeitslosigkeit und langer Krankheitsphase mal ganz abgesehen...Gründe hab ich genug um morgen mein Leben zu beenden aber trotz meiner Erkrankung liebe ich das Leben zu sehr....als das ich es beenden will.

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  • Infinitas
    antwortet
    Sodala also es gab schon zwei oder drei die ich kenne die sich mehr oder weniger umbringen wollten.
    Das eine wahr eine Drogenpsychose Letztenendes mangelte es halt an Verständnis und Aufmerksamkeit so das man aus dem Fenster Springen will und dann doch nicht, dann abrutscht und für ein dreivirtel Jahr im Rollstuhl sitzt - Staatliche Entmündigung inklusive.

    Für eine Frau wollte sich noch niemand umbringen - das ich kenne allerdings schon im Zusammenhang wenn man seinen gewohnten Lebensteel nicht fortsetzen kann und sein gesamtes Hab und Gut auf ein Minimum reduziert wird, die Frau oder Mann auch noch weg ist.Dann gibt es Situationen wo sich Menschen eventuell das Leben nehmen möchten.

    Auf der einen Seite braucht man näml. verdammt viel Mut um sich mal eben so das Leben zu nehmen.Auf der anderen Seite kann es auch sehr Feige wirken wenn man sich nicht dem Stellt was man gerade ist und Durchlebt.Den Unterschied kann oft nur die Betreffende Person alleine Filtern.

    Bei einer Krankheit wie Alzheimer wo man schleichend seinen verstand verliert, da würde ich eventuell über eine Zyankalitablette nachdenken. Ansonsten habe ich bisher die Erfahrung gemacht das man das Leben annehmen sollte wie es ist und auch so manche Lösung in der inneren Stärke liegt.Egal was für Überraschungen das Schicksal parat hat.


    LG Infinitas
    Zuletzt geändert von Infinitas; 20.12.2009, 20:14.

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  • 3of5
    antwortet
    Zitat von kosmoaffe Beitrag anzeigen
    ich kann persönlich mir nicht vorstellen so am Ende zu sein das man sich das Leben nehmen musst.

    Was käme denn in Frage?

    a.schwere Krankheit....haben andere auch und leben damit
    b.arbeitslosigkeit.....ist nicht schlimm
    c.Liebeskummer.....geht vorbei
    d.mobbing/verachtung anderer.....naja sind idioten beachte sie gar nicht.
    e.verlust eines geliebten Menschen....der Herr nimt der Herr gibt.
    Schwachsinn. Du kannst dir eben nicht wirklich vorstellen, was es heißt, 20 Jahre mit einer schwersten endogenen Depression zu leben und jeden Tag die Hölle auf Erden zu erleben. Oder was es bedeutet, vom Hals abwärts gelähmt zu sein. Oder was es bedeutet, Chorea Huntington oder Alzheimer zu haben, und ganz langsam die Zerstörung des eigenen Ichs mitzuerleben.


    also es gibt doch Hoffnung und wenn man diese nicht aufgibt gibts auch keinen grund für suizid...eigentlich.
    Nein. Wenn man Alzheimer oder Chorea Huntington hat, dann gibt es keine Hoffnung. Wenn man 20 Jahre an schwerster Depression leidet und jede Therapie versucht hat, dann gibt es auch keine Hoffnung. Dasselbe gilt für unzählige andere Übel.

    Glaubt ihr wirklich, dass die Menschen alle so blöd und irrational sind? Dass sie nicht alles mögliche versuchen, bevor sie zu diesem letzten Ausweg greifen?


    hm...schwieriges Thenma also ich glaube Suizid ist eine Folge einer geistigen Krankheit.
    Schwachsinn. Gerade diese Einstellung ist Menschenverachtung in Reinkultur. Man will die Handlung des Selbstmörders nicht respektieren, also spricht man ihm ab, ein mündiger Mensch zu sein.

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