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    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
    Nach deiner Vorstellung steckt also nun der Geist des Kali in der Droge, der die belohnt "die ihn nur in ihrer Not aufsuchen" und die bestraft "die seine Gastfreundschaft überstrapazieren"?
    Nein, mich bewegte die Analogie zum tatsächlichen Geschehen.
    Frank hätte früher gehen sollen, dann würde er vielleicht noch leben. So hat Kali sich sein Leben genommen.
    Ob ich nun daran wirklich glaube? Was ich weiß, mich bewegt halt dieser Vergleich. Wenn das Glauben ist, dann glaube ich daran. Vom Gefühl her. Ich kann aber sehr gut nachvollziehen, wenn jemand anderes nun gar nichts damit anfangen kann.
    "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
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      Zitat von OliverE Beitrag anzeigen
      Wenn ich durch den Wald oder Park gehe kann ich auch eine Energie spüren, die hat aber nichts
      göttliches, sondern stamm aus dem Wissen.Zum Beispiel wenn ich mir die Bäume ansehe bin ich mir
      bewußt das da unzählige Zellen, vereint in einer Lebensform, vor sich hinarbeiten.
      Wenn ich mir bewußt werde, daß ein Teil des Sauerstoffes, den ich einatme, vorher durch diese
      Bäume ausgeatmet wurde sehe ich die Verbindung zu der Natur und ich bin ein Teil von ihr, ob ich will
      oder nicht, das vergessen leider sehr viele Menschen zu schnell. Tatsächlich können die Bäume ohne
      Menschen wunderbar weiterexistieren, wir brauchen die Bäume aber zum überleben.
      Ich sags ja, wir sind alle Biomasse

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        Zitat von Ezri Chaz Beitrag anzeigen
        Ich sags ja, wir sind alle Biomasse
        Und was für eine! In irgendeiner TNG Folge werden wir ja als sprechende Wasserbeutel bezeichnet.
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          Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigen
          Irgendwie ist es ganz schön anstrengend erwachsen zu sein und alles debattieren zu müssen.
          Was war denn das jetzt für eine Aussage... Willst du lieber einen Krieg darum führen, wer Recht hat?

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            Zitat von picard_72 Beitrag anzeigen
            Es gibt tatsächlich zahlreiche Reliquien, die mit Jesus und Maria in Verbindung gebracht werden. Abgeschnittene Haare, Schweißtücher, das Turiner Grabtuch , ja sogar eine " heilige Vorhaut ", die Jesus bei seiner Beschneidung abgeschnitten wurde. Merkwürdig, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, hier die zweifellos vorhandenen DNA-Reste abzugleichen.
            Diese Gegenstände sind ja noch nichtmal bewiesbar von Jesus. Da bringt es wenig, wenn man einen DNA-Test macht, denn vielleicht macht man diesen dann versehentlich von irgendeinem anderen Menschen und von Maria bräuchte man ja auch noch Genmaterial.

            Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
            Was war denn das jetzt für eine Aussage... Willst du lieber einen Krieg darum führen, wer Recht hat?
            Ähm...Krieg führen nur du und ich. Schon vergessen?
            Nur wer vergessen wird, ist tot.
            Du wirst leben.

            ---- RIP - mein Engel ----

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              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
              Diese Gegenstände sind ja noch nichtmal bewiesbar von Jesus. Da bringt es wenig, wenn man einen DNA-Test macht, denn vielleicht macht man diesen dann versehentlich von irgendeinem anderen Menschen und von Maria bräuchte man ja auch noch Genmaterial.
              Da hast Du natürlich völlig recht. Der Beitrag diente auch eher der Erheiterung in dieser Diskussionsrunde, wie am Smily leicht zu erkennen. Trotzdem würde es mich nicht wundern, wenn einige Fundamentalisten tatsächlich auf solche Ideen kämen. So wie es auch solche gibt, die allen Ernstes die Überreste der Arche Noah auf dem Berg Ararat suchen ( die dort der Überlieferung nach gestrandet ist ).

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                Zitat von picard_72 Beitrag anzeigen
                Da hast Du natürlich völlig recht. Der Beitrag diente auch eher der Erheiterung in dieser Diskussionsrunde, wie am Smily leicht zu erkennen. Trotzdem würde es mich nicht wundern, wenn einige Fundamentalisten tatsächlich auf solche Ideen kämen. So wie es auch solche gibt, die allen Ernstes die Überreste der Arche Noah auf dem Berg Ararat suchen ( die dort der Überlieferung nach gestrandet ist ).
                Den Smilie habe ich durchaus wahrgenommen. Aber wir sollten es positiv sehen: Dann hat jemand eine Lebensaufgabe, denn finden wird man nie was. Man weiß ja nicht einmal, wo Jesus eigentlich wohnte bzw. wo er genau gekreuzigt wurde. Manche sagen an einem richtigen Holzkreuz und manche sagen an einem alten Olivenbaum.
                Nur wer vergessen wird, ist tot.
                Du wirst leben.

                ---- RIP - mein Engel ----

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                  Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
                  Was war denn das jetzt für eine Aussage... Willst du lieber einen Krieg darum führen, wer Recht hat?
                  ???

                  Nee, ganz im Gegenteil! Ich finde es megaanstrengend darüber zu debattieren. Hier geht es doch auch gar nicht darum, wer Recht hat.
                  "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
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                    @EREIGNISHORIZONT : Gehören Debatten nicht zu einem Forum ? Also ich genieße die Debatten hier, egal ob ich nur lese
                    oder auch mitschreibe. Und Gutes braucht oft Anstrengung um überhaupt erst gut zu werden.
                    Life is the Emperor's currency - spend it well

                    Ein Deutscher windet sich nicht in juristischen Formulierungen, sondern er spricht Fraktur ! (aus : "Er ist wieder da" von Timur Vermes)

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                      Zitat von OliverE Beitrag anzeigen
                      @EREIGNISHORIZONT : Gehören Debatten nicht zu einem Forum ? Also ich genieße die Debatten hier, egal ob ich nur lese
                      oder auch mitschreibe. Und Gutes braucht oft Anstrengung um überhaupt erst gut zu werden.
                      Ja klar debattiere ich auch gerne. Aber im Bezug auf dieses Thema ist es doch sehr anstrengend für mich. Aber OK, das ist nun halt meine Meinung und gilt natürlich nicht für andere. Ich weiss auch nicht so recht, aber ich stelle mir irgendwie eine spannendere Debatte vor, was das Thema Gläubig?-Ansichten zu Religionen angeht. Na egal, ich lese natürlich weiter mit.
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                        Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                        Und bei den Anhängern der üblichen Konfessionen vom Christentum gibt es deiner Meinung nach nur wenige Strenggläubige?
                        Nach meiner subjektiven Lebenserfahrung sind die meisten Menschen kaum richtig gläubig, allerdings ist dies eine norddeutsche Beoabachtung. Weiter im Süden sind die Menschen wohl religiöser.

                        Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                        Die Frage ist ja, ob es gut oder schlecht ist, wenn man streng an etwas glaubt. Meiner Meinung trübt dies meist nur das Urteilsvermögen.
                        Sofern die strenge nicht in Fanatismus endet, habe ich dagegen grundsätzlich nichts einzuwenden. Ein blinder Glaube führt aber meiner Meinung nach in die Irre.

                        Zitat von OliverE Beitrag anzeigen
                        Also Halman jetzt gibst du mir aber Munition .
                        Der Satz : "Eine Welt ohne Gott, nein würde ich nicht wollen." sagt doch alles.Leider bekommt man in der Realität eher selten das was man will.
                        Und bloss weil man etwas will wird das nicht Realität.
                        Dessen bin ich mir bewusst, ansonsten hätte ich auch keine Zweifel und ich bleibe dabei: sie sind eine Reaktion des Verstandes.
                        Es war lediglich meine Absicht, zu erklären, wie ich persönlich zum Glauben stehe. Religion betrifft ja auch den tiefen, emotionalen Kern des Menschen und daher können religiöse Menschen auch tief verletzt werden, wenn man ihren Glauben angreift. Man ziehlt dann gewissermaßen auf das "Herz".

                        Zitat von OliverE Beitrag anzeigen
                        Punkt 1 : Atheisten sehen alle Theisten in der Pflicht nicht nur Monos
                        Punkt 2 : Leider sind Theisten in der Pflicht, denn man kann die Nichtexistenz von etwas schlicht nicht beweisen.Beweisen kann man nur die Existenz von etwas das tatsächlich existiert.
                        Mag sein, dass mir kein Beweis gelingt (das währe ja was), aber immerhin gebe ich mir Mühe. Mehr kann ich nicht tun.

                        Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigen
                        Leute, ist das hier ein Battlefield?
                        Keiner steht hier in irgendeiner Beweispflicht. Schön wäre es, wenn beim Diskurs irgendwelche neuen Erkenntnisse für den einen oder anderen entstehen.
                        Auf jedenfall sind neue Gedanken und Impulse dabei. Auch stimme ich Dir zu: Eine Beweispflicht hat hier niemand!!! Das muss uns freilich nicht daran hindern, Ansichten und Argumente auszutauschen - aber bitte mit den nötigen gegenseitigen Respekt (dies ist KEINE Kritik an Dich, sondern soll als allgemeiner Appell verstanden werden).

                        Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigen
                        Irgendwie ist es ganz schön anstrengend erwachsen zu sein und alles debattieren zu müssen. War das schön in der Kindheit, oder?
                        Ja, da war alles noch einfacher.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Auch deine Argumentation "vom Logos als Gottheit" beruht m.E. auf der Theorie, daß eben jener Logos "vor aller vorstellbaren Zeit", aber dennoch "innerhalb der Zeit" erschaffen wurde. Ebenfals ein "Widerspruch" den man erst mal verdauen muß. Das bedeutet nämlich schlicht und ergreifend, einen Zeitpfeil den ich als Mensch zeichne, würde den Logos niemals berühren, obwohl dieser - innerhalb der Zeit erschaffen - nicht ewig ist und es eine Zeit vor dem Logos gab - die ich mir aber ebenfals nicht vorstellen kann.
                        Unser menschliches Vorstellungsvermögen ist natürlich sehr begrenzt. Aber schauen wir uns doch unser Universum an. Gemäß der Urknalltheorie entstand es vor unvorstellbar langer Zeit (13,7 Milliarden Jahre).
                        Aber gemäß Lindes ewige Inflation existiert das Universum schon ewig, hat also keinen Anfang.
                        Etwas vertrauter ist mir die Urpralltheorie. Auch hier beginnt "unser Universum" vor 13,7 Milliarden Jahren, doch die Raumzeit ist ewig.
                        Un der Urknalltheorie ist die Raumzeit durch den Anfang "berandet" (Anfangssingularität), in der Urpralltheorie hingegen nicht.

                        Elohim, der Schöpfergott JHWH ist ohne Anfang und ohne Ende. Nicht war vor ihm und nichts wird nach ihm sein. Im Unterschied hierzu hat der Logos einen Anfang. Plazieren wir diesen vor der Schöpfung des Universums - also vor der Zeit unseres Universums, also "vor aller vorstellbaren Zeit". So gebe es doch eine Ewigkeit vor seiner "Urzeugung".
                        Der Schöpfergott und der Logos würden sich also fundamental darin unterscheiden, dass Gott ohne Ursache existiert. Er war, der er war und ist, der er ist und wird sein, der er sein wird. Aber der Logos ist der eingeborende Gottes, hatte also eine "Urzeugung", wurde also von Gott erschaffen: Die einzige Schöpfung, welche direkt nur von JHWH geschaffen wurde (J_T_Kirk2000 möchte mir bestimmt widersprechen). ALLES andere wurde nach ihm von Gott durch seinen Sohn gebildet.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Das hier ist die Zeittafel der ältesten "Handschriften der Bibel" im Sinne der Evangelienüberlieferung.
                        Aber das hier ist ebenfals eine Zeittafel der ältesten "Handschriften der Bibel", allerdings im Sinne des alten Testament", die 700 Jahre vor Christi Geburt zurück reichen.
                        Danke für die anschaulichen Grafiken und die Links, da habe ich was zum stöbern.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Ist das nicht ein Beweis, daß das Evangelium - welches die Bibel schwerpunktmäßig verkunden soll - auch nur eine Interpretation sowohl der ältesten "Handschriften der Bibel" als auch von mündlichen Überlieferungen (die jahrhunderte vor Christi Geburt zurück reichen) - darstellt?
                        Und heißt das nicht auch, daß Bibelworte - welche ursprünglich sogar als Silberrolle um den Hals getragen wurden - die sich rund 2700 Jahre vor Christi Geburt zurück datieren lassen, nicht mehr auf "[den] Gott dessen Sohn Jesus (der Logos) ist" reduzieren lassen?
                        Zurzeit kann ich darauf nur antworten, dass der Messias im Ersten Testament prophezeit wird. Aufgrund der Daniel-Prophezeihung waren die Juden in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts in Erwartung des Messias; allerdings erwarteten sie einen König, der sie von der Knechtschaft der Römer befreit. Daher waren sie von Jesus enttäuscht.
                        Doch Christen erkennen in ihm den Christus, den verheißenden Messias , das Siegel der Propheten. Damit sind die Propheten versiegelt und letztendlich verschwand mit dem Tod des letzten Apostels auch die Prophetie.
                        Um an einen weiteren Propheten zu glauben, wäre man gezwungen, dies in Frage zu stellen.
                        Im Islam ist man sich dieser Unvereinbarkeit durchaus bewusst. Daher wird einfach behauptet, dass die Bibel feherhaft überliefert wurde und nur der Koran das zuverlässige Wort Gottes sei.
                        Allerdings halte ich mich lieber an die alten Qumran-Rollen, als an den viel später verfassten Koran.
                        Wie dem auch sei, man kann nicht an Gottes Sohn und an Mohammed glauben. Entweder ist man Moslem und glaubt, dass Jesus der letzte jüdische Prophet war, womit die Nachkommenschaft Isaaks verworfen wurde, und Mohammed das Siegel der Propheten ist; oder man glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Wer an die einleitenden Worte aus Johannes 1:1 glaubt, kann nicht an Mohammed glauben, wenn sein Glaube gemäß der Glaubensquelle in sich logisch konsistent sein soll. Da ist nirgends ein Zirkelschluss. (Daher verneinen Moslems ja auch, dass Jesus Gottes Sohn sei.)

                        In den kommenden Tagen werde ich mich mit Deinen Links beschäftigen, von denen ich mir neue Erkenntnis erhoffe.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Denn das ist eine "Code-Theorie" (der messianische Code), die durch die ältesten Bibeltexte (200 Jahre vor Christus) widerlegt wird:
                        Die ältesten Bibeltexte widerlegen die Codetheorien (ab untere Hälfte)
                        "Auf dieselbe Weise, wie die Codesucher meinen die messianischen Codes gefunden zu haben, können wir auch in der Hebräischen Bibel Budda oder Mohammed per Bibelcode zum Messias erklären"
                        Im antiken vorderen Orient war es durchaus üblich, veraltete grammatische Formen und Schreibweisen anzupassen. Dies ist auch der Grund, warum die Jesaja-Rolle aus den Qumram-Höhlen (2. Jahrundert v. Chr.) geringe Abweichungen zu den 1000 Jahre jüngeren masoretischen Text aus dem 8. Jahrundert aufweist. Diese Abweichungen würden jeden im Text verborgenen Code zerstören. Einen Bibel-Code gibt es nur in der Fantasie einiger Leute.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Auf einer der Mini-Schriftrollen (7. Jahrhundert vor Chr.) stehen die wohl bekannten Worte:
                        "Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig … und gebe dir Frieden!“.
                        Das ist in der Bibel: 4. Mose 6,24-26 (priesterlicher Segen)
                        Danke für den Link, den werde ich mir auch mal genauer ansehen. Damit wären diese Silberrollen sogar rund 500 alter als die Qumram-Rollen!

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Dieser Herr, der sein Angesicht leuchten läßt, brauch der unbedingt einen Logos?
                        Anscheinend kann der Herr (Gott) sein Angesicht doch auch so "über mir leuchten lassen", wenn ich nur fest genug daran glaube.
                        Das heißt ich brauche keinen Messias um zu glauben. Den Messias brauchen nur die die nicht glauben. Zu denen muß das Licht quasi "über Umwege" hin transportiert werden, weil es um sie herum so dunkel ist. Daher müssen diese auch über Umwege "zum Anfang" geleitet werden, wo "das Wort bei Gott ist" u.s.w....und dann heißt es auch für sie "und siehe da, der Herr ist bei euch", weil sie Gott erst dann sehen, wenn sie die Worte (der Logos) dort hingebracht haben.
                        Vielleicht liegt die wahre Erleuchtung im Glaube darin, daß er ab dem Zeitpunkt keiner Worte mehr bedarf.
                        Nun, nach christlichem Verständnis soll Jesus zu Gott führen. Er ist der Weg zu Gott.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Was ist ein "Sinneswandel im christliche Sinne" und warum wäre dieser näher an der Erleuchtung als z.B. "der Sinneswandel eines buddhistischen Mönchs"?
                        Ich denke, es handelt sich um zwei unterschiedliche Formen der Erleuchtung.
                        Ein Buddhist strebt nach der Erleuchtung, die es ihm ermöglich, das Nirvana zu erreichen, um so den Kreislauf der leidhaften Widergeburt zu durchbrechen. Das Ziel scheint mir hier die Überwindung des Leids zu sein.
                        Ein Christ setzt sein Vertrauen (Glauben) auf Gott und erhofft so durch Jesus Christus erlöst zu werden. Das Ziel ist hier die vollkommende Liebe.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Daher mein Vorschlag, die Suche dort einzustellen, wo man anscheinend immer nur "Satan" vorfinden kann.
                        Bedeutet dies, sich davon Abzuwenden und neu zu orientieren? Wenn man erkennt, dass der eingeschlagende Weg schlecht ist, wäre es doch vernünftig umzukehren und einen anderen Weg zu gehen. So verstehe ich Deinen Ratschlag.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Aber irgendwann sollte "bei aller Liebe" auch mal der Verstand einsetzen. Und eigentlich haben wir ja hier gelernt, daß der Verstand (der Logos) durchaus auch ein Bestandteil des christlichen Glaubens ist.


                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Dann ist er nicht erleuchtet, weil bei einem Erleuchteten eigentlich keine "Fehlinterpretation" mehr möglich sein sollte.
                        Natürlich ist er NICHT wirklich erleuchtet. Aber die Verblendung des Engels des Lichts kann so trügerrisch sein, dass man irrigerweise meinen könnte, man sei erleuchtet.
                        So wie Sidiious den jungen Anakin verblendete.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Wenn man etwas zu hartäckig sucht, kann es schnell passieren, daß man mit Scheuklappen durch die Gegend läuft.
                        Fixiert man sich aber nicht zu stark auf etwas, kommen die Dinge oft von selbst zu einem.
                        Z.B. die Lösung einer "unlösbaren Mathematikaufgabe".
                        Also räts Du zur Gelassenheit. Darüber lohnt es sich nachzudenken.

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                          Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                          Nach meiner subjektiven Lebenserfahrung sind die meisten Menschen kaum richtig gläubig, allerdings ist dies eine norddeutsche Beoabachtung. Weiter im Süden sind die Menschen wohl religiöser.
                          Also hier im Süden ist es auch nicht unbedingt anders. Zwar gibts es hin und wieder einige, die wahrhaft gläubig sind, aber so richtig strenggläubig sind hier auch nicht sonderlich viele. Du hast den älteren Personenkreis doch ausgelassen, oder?
                          Sofern die strenge nicht in Fanatismus endet, habe ich dagegen grundsätzlich nichts einzuwenden. Ein blinder Glaube führt aber meiner Meinung nach in die Irre.
                          Nun...wenn man so richtig strenggläubig ist, führt das meiner Mienung nach schon in die Irre.
                          Nur wer vergessen wird, ist tot.
                          Du wirst leben.

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                            Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                            Ich habe gerade rausgefunden, dass man mit einer Tastenkombination ein Fenster schließen kann. *grummel* Also sind die Antworten entsprechend kurz, weil ich den Schrott schonmal geschrieben habe.
                            Ja, ich glaube, das war Alt und F4.
                            Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                            Und trotzdem ist kein Mensch sündenlos und meiner Meinung war Jesus auch nicht sündenlos, denn er war nur ein Mensch, aber diese Meinung muss ich ja haben, da ich an keine göttliche Existens glaube.
                            Das kann ich nicht beurteilen, welche Meinung jemand anderes haben "muss".
                            Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                            Dass du strenggläubig bist, habe ich nie angezweifelt, jedoch muss man wissen, ob man es aus reinem Glauben tut oder ob es schon Zwanghaft ist.
                            Sagen wir es mal so. Die Religion zu der ich konvertiert bin (früher war ich dem Gesetz nach evangelisch, nun bin ich Mitglied der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der letzten Tage) ist für mich nur eine Bestätigung. Mein Glaube hat sich dadurch nicht geändert, sondern er hat sich Jahre zuvor so entwickelt. Ich habe nie an Gott gezweifelt, sondern nur, wie ein wahrhaftig liebender Gott von den Menschen erwarten kann, in der Ewigkeit im Himmel glücklich sein zu können, wenn die Ehe mit dem Tod endet. Noch dazu wo die Ehe mit das wichtigste Bündnis im Leben ist und keineswegs als Ausnahme erklärt wurde, als Jesus zu Petrus sagte:
                            Zitat von Matthäus 16:19
                            Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.
                            In einem persönlichen Brief, den ich anlässlich des Todes meiner Großmutter mütterlicherseits an meine Mutter geschrieben hatte - da ich leider zu der Zeit unabkömmlich war - gab ich Zeugnis von meinem Glauben diesbezüglich, dass ich aus meinem überaus starken Glauben wusste, dass meine Großmutter nun wieder mit ihrem Ehemann glücklich zusammen sein kann, den sie ihr Leben lang geliebt hat, und nicht mehr gesundheitliche Leiden irgendwelcher Art hat noch auf die Unmengen an Medikamenten angewiesen ist, die sie täglich in ihrem hohen Alter zu sich nehmen musste.
                            Diesen Brief schrieb ich zwar nur Monate, bevor ich die Kirche kennen lernte, welcher ich dann beigetreten bin, aber er ist für mich ein Zeugnis, dass dieser Glaube nicht durch diese Kirche geprägt wurde, sondern durch meine eigenen seelischen Erinnerungen und mein diesbezügliches Verständnis.
                            Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                            Wenn ich es wissen müsste: Wieso erzählst du es mir dann nicht einfach? Wenn du dies nicht willst, akzeptiere ich es auch.
                            Einerseits habe ich es in unserem PN-Austausch meiner Ansicht nach klargestellt, ebenso wie in früheren Beiträgen hier im Thema.
                            Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                            Ich glaube, ich muss hier nochmal nachfragen: Du willst einen Mutterschaftstest von Maria und Jesus machen? Das widerspricht sich aber eindeutig mit deinem Glaubensinhalt. Erstens ist es sogut wie unmöglich noch Überreste von Maria zu finden und zweites kann es keine Überreste von Jesus geben, da er ja nach der christlcihen Lehre aufgestiegen ist.
                            Dazu hat Picard 72 ja schon eine gute Antwort gegeben.
                            Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                            Selbst wenn es die Wissenschaft und die Mythologien bestätigen, glaube ich nicht an ein solchen Ereigniss. Schlichtweg, weil es keine Beweise dafür gibt und es alles nur Hirngespinste sind, um sich mal wieder über irgendwas aufzuregen, ect.
                            Das wohl die Sonne aus der Perspektive der Erde auf einer Ebene mit dem galaktischen "Band" ist, sollte durchaus außer Frage stehen.
                            Das ist den entsprechenden Berechnungen nach so sicher wie es Mond- und Sonnenfinsternisse, oder noch einfacher ausgedrückt Sonnen- und Mondauf- und -untergänge.
                            Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                            Petrus ist übers Wasser gelaufen? Man lernt immer wieder etwas dazu. Vielleicht war ja einfach der Akku von seinem "Überwassergeher" leer und deshalb ging er unter und der Vorwand mit dem Vertrauen wurde nur verwendet, damit Jesus Jüngern keine Zweifel aufkamen.
                            Weil Jesus vielleicht nicht der einzige Zeitreisende war?
                            Zitat von Matthäus 14:28-31
                            28 Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.
                            29 Da sagte Jesus: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu.
                            30 Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich!
                            31 Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
                            Ebenso wichtig wie offenbar gemäß Jakobus 1:5-8 das Vertrauen ist, wenn man um Weisheit und Erkenntnis vom himmlischen Vater bittet, so ist der zitierten und anderen Schriftstellen nach auch das Vertrauen für die Nutzbarkeit geistiger Gaben erforderlich.
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            Da hängt auch das eine und andere Persönliche drann, was ich nicht öffentlich posten will (leider besitze ich nicht den Freimut eines J_T_Kirk2000 - eine Folge meiner Zweifel).
                            Irgendjemand muss ja damit anfangen, also bereue ich meine dahingehende Offenheit nicht. Es wäre nur schön, wenn ich nicht Zeit meines Lebens der Einzige bliebe.
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            Die Furcht vor dem Tod spielt wohl auch eine Rolle. Auch persönliche Erlebnisse können einen Rolle spielen, wie bei J_T_Kirk2000.[/I]
                            Angst vor dem Tod habe ich nicht - vielmehr habe ich Sehnsucht nach einer Existenz, die mir durch die Rückkehr in das ewige Dasein erst möglich wird. Dazu müsste ich dann sterben oder aufsteigen bzw. entrückt werden.
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            Wenn man z.B. J_T_Kirk2000 sagen würde: Schau mal, es gibt doch keinen Grund, an einen Gott zu glauben ...
                            Müsste er da nicht widersprechen und auf seine Erfahrung und Erinnerung verweisen? Diese kann er in einem atheistischen Weltbild nicht unterbringen, also muss er annehmen, dass da mehr sein muss.
                            Ich muss nicht nur annehmen, sondern glaube in der Tat, so wie ein Mensch nur glauben kann, dass 1+1=2 ist.
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            In diesem Falle bis Du nicht in der Lage das "Stückwerk" zu nutzen. Aber selbst, wenn es weggetan wäre, so bliebe Dir das Vollkommende - die Liebe. Was nützen die Gaben einen Menschen, der keine Liebe hat?
                            Sicher aber wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du aus eigenen Erinnerungen heraus wüsstest, dass Du in diese Welt gekommen bist, weil Du aufgrund Deiner Nächstenliebe mit den Dir mitgegebenen geistigen Gaben helfen willst - eine Hilfe die anderenfalls vermutlich nicht möglich wäre - und wenn Du trotz dieser Nächstenliebe (die Du ebenso mit in das irdische Dasein mitgenommen hast, wie Deine seelischen Erinnerungen und Deine geistigen Gaben) allein aufgrund Deines noch fehlenden Vertrauens in die Dir verheißenen geistigen Gaben letztere nicht nutzen kannst, um der Menschheit zu helfen und so den Zweck zu erfüllen, weshalb Du auf die Erde kamst?
                            Diese Frag ist in diesem Kontext keineswegs unangemessen, denn genauso fühle ich mich.
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            Stelle Dir einen Superhelden vor, der lieblos ist. Willst Du so jemanden begegnen? Von welchen Wert sind seine Superkräfte? Sie sind "Stückwerk". Besser, man begegnet einen Menschen, der voller Liebe ist, selbst wenn er zu gar nichts im stande ist. Wahrlich, dieser ist größer in den Augen Gottes, als ein liebloser Superheld.
                            Das ist wahr, hängt aber auch davon ab, weshalb man auf die Welt gekommen ist.
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            Der Titel Papst bedeutet „Vater“ (lateinisch papa, griechisch πάππας, pappas). Daher wird er auch Santo Padre oder Heiliger Vater genannt. Dies ist ein direkter Verstoß gegen folgende jesuanische Lehre:
                            Das ist eine sehr interessante Textstelle, die Du dazu anführst, das sollte man mal den Christen sagen, die durch ihre Kirche einen Kontext zur römisch-katholischen Kirche haben.
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            Richtig, dass ändert aber nichts daran, dass wir unfähig sind, schuldfrei zu bleiben. Jesus konnte das.
                            Keine Ahnung, ob dem so ist - laut Johannes dem Täufer war es wohl so, aber es wird auch von keinem anderen Menschen erwartet, dass er sündenfrei bleiben kann.
                            Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                            Danke für die Richtigstellung.

                            Danke.
                            Keine Ursache
                            Zitat von picard_72 Beitrag anzeigen
                            Es gibt tatsächlich zahlreiche Reliquien, die mit Jesus und Maria in Verbindung gebracht werden. Abgeschnittene Haare, Schweißtücher, das Turiner Grabtuch , ja sogar eine " heilige Vorhaut ", die Jesus bei seiner Beschneidung abgeschnitten wurde. Merkwürdig, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, hier die zweifellos vorhandenen DNA-Reste abzugleichen.
                            Da ist was dran. Allerdings bin ich nicht ganz sicher, ob Du das wirklich ernst meinst.
                            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                            Wenn man so weit ist und bereits über sowas nachdenkt, dann hat man ja bereits inne gehalten. Das Problem scheint doch eher zu sein, daß man zur "falschen" Entscheidung gezwungen wird, weil ein Job, ein Haus, eine Familie etc. dran hängt.
                            Ich kann nicht erwägen, wie diese gezwungenen Entscheidungen aussehen, aber einer jeden Entscheidung geht eine andere voraus und wenn man tatsächlich erst bemerkt, dass man nur noch zwischen mehr oder weniger üblen Konsequenzen wählen kann, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass man sein Gewissen vorher schon bei einer wichtigen Entscheidung ignoriert hat.
                            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                            Die Konsequenzen deiner Entscheidung treten immer ein, egal wofür du dich entscheidest.
                            Sicher gibt es Konsequenzen bei jeder Entscheidung und auch wenn man sich die Konsequenzen nicht aussuchen kann, so kann man sich dennoch zuvor frei entscheiden und daher durch die Entscheidung bewirken, welche Konsequenzen man erlebt, seien diese nun gut oder schlecht.
                            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                            Das einzige was du also feststellen kannst ist, daß du dich im Herzen wohl fühlst. Du kannst allerdings nicht anhand empirischer Daten festellen, ob du nicht doch irgendwo mal "gesündigt" hast. Dazu ist es auch schlicht ein viel zu abstrakter Begriff, den wohl jeder Mensch anders deutet.
                            Z.B. "Vater und Mutter ehren". In jeder Kultur wird Ehre anders ausgelegt, womit es wiederum unmöglich ist zu verallgemeinern, wo genau "die Sünde" bzw. die "Ehrverletzung" anfängt. Das hängt wohl auch damit zusammen, weil selbiges Gebot die Eltern dazu verpflichtet ihre Kinder "nach den Sitten" zu erziehen.
                            Die Sitten sind von Kultur zu Kultur verschieden.
                            Wenn ich mich hinsichtlich einer Handlung gegen das Wohl von Anderen entscheide, dann kann es nicht richtig sein, egal wie gering mir diese Einwirkung auf das Wohl von anderen erscheinen mag.
                            Das sollte in jeder Kultur eigentlich gleich sein.
                            Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
                            Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
                            Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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                              Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                              Ja, ich glaube, das war Alt und F4.
                              Dafür hasse ich dich jetzt. Black_hole wäre nicht black_hole, wenn sie es nicht ausprobiert hätte. *grummel*

                              Das kann ich nicht beurteilen, welche Meinung jemand anderes haben "muss".
                              Atheisten müssten eigentlich schon der Meinung sein, dass auch Jesus nicht sündenlos war, denn er war ein normaler Mensch ohne irgendwas Göttliches und somit kann er auch nicht sündenlos sein.


                              Sagen wir es mal so. Die Religion zu der ich konvertiert bin (früher war ich dem Gesetz nach evangelisch, nun bin ich Mitglied der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der letzten Tage) ist für mich nur eine Bestätigung. Mein Glaube hat sich dadurch nicht geändert, sondern er hat sich Jahre zuvor so entwickelt. Ich habe nie an Gott gezweifelt, sondern nur, wie ein wahrhaftig liebender Gott von den Menschen erwarten kann, in der Ewigkeit im Himmel glücklich sein zu können, wenn die Ehe mit dem Tod endet. Noch dazu wo die Ehe mit das wichtigste Bündnis im Leben ist und keineswegs als Ausnahme erklärt wurde, als Jesus zu Petrus sagte:
                              Also bist du strenggläubig. Darin sehe ich kein Problem, aber wenn Leute so sehr an Gott glauben, sodass sie nicht mehr in sich Vertrauen haben, sondern nur noch in Gott, so empfinde ich es als blinden Glauben, denn man kann mit seinem Glauben nicht sein eigenes Denkvermögen ersetzen.


                              In einem persönlichen Brief, den ich anlässlich des Todes meiner Großmutter mütterlicherseits an meine Mutter geschrieben hatte - da ich leider zu der Zeit unabkömmlich war - gab ich Zeugnis von meinem Glauben diesbezüglich, dass ich aus meinem überaus starken Glauben wusste, dass meine Großmutter nun wieder mit ihrem Ehemann glücklich zusammen sein kann, den sie ihr Leben lang geliebt hat, und nicht mehr gesundheitliche Leiden irgendwelcher Art hat noch auf die Unmengen an Medikamenten angewiesen ist, die sie täglich in ihrem hohen Alter zu sich nehmen musste.
                              Diesen Brief schrieb ich zwar nur Monate, bevor ich die Kirche kennen lernte, welcher ich dann beigetreten bin, aber er ist für mich ein Zeugnis, dass dieser Glaube nicht durch diese Kirche geprägt wurde, sondern durch meine eigenen seelischen Erinnerungen und mein diesbezügliches Verständnis.
                              Lass es mich mal so sagen:
                              Wenn meine Oma sterben würde und ich nicht anwesend sein könnte und meine Mama durchaus an Gott glauben würde, würde ich wahrscheinlich in dem Brief auch hinein schreiben, dass sie im Himmel wieder mit Opa vereint wäre. Einfach, um zu beruhigen. Das ist meiner Meinung keine Sache des Glaubens, sondern eine Sache der Höflichkeit und Einfühlsamkeit. Es käme ja auch extrem blöd, wenn ich meine Ansicht hineinschreiben würde: Oma wird es nach dem Tod gut haben, denn dort erwartet sie einfach Nichts....pure Leere.



                              Einerseits habe ich es in unserem PN-Austausch meiner Ansicht nach klargestellt, ebenso wie in früheren Beiträgen hier im Thema.
                              Ja, ist mir auch gerade aufgefallen.



                              Das wohl die Sonne aus der Perspektive der Erde auf einer Ebene mit dem galaktischen "Band" ist, sollte durchaus außer Frage stehen.
                              Das ist den entsprechenden Berechnungen nach so sicher wie es Mond- und Sonnenfinsternisse, oder noch einfacher ausgedrückt Sonnen- und Mondauf- und -untergänge.
                              Aber was hat das genau damit zu tun, dass die Welt untergehen wird? Ich sehe hierin keinen Zusammenhang. Es gab bestimmt schon früher seltsame Vorkomnisse und damals ist die Welt auch nicht untergegangen.
                              Nur wer vergessen wird, ist tot.
                              Du wirst leben.

                              ---- RIP - mein Engel ----

                              Kommentar


                                Ein Christ verändert sich selbst ...

                                Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                                Also hier im Süden ist es auch nicht unbedingt anders. Zwar gibts es hin und wieder einige, die wahrhaft gläubig sind, aber so richtig strenggläubig sind hier auch nicht sonderlich viele. Du hast den älteren Personenkreis doch ausgelassen, oder?
                                Nun, ich sah es insgesamt. Aber stimmt, der ältere Personenkreis ist in der Regel gläubiger.

                                Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                                Nun...wenn man so richtig strenggläubig ist, führt das meiner Mienung nach schon in die Irre.
                                Also führt der strenge Glaube an den Atheismus in die irre?

                                Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                                Das wohl die Sonne aus der Perspektive der Erde auf einer Ebene mit dem galaktischen "Band" ist, sollte durchaus außer Frage stehen.
                                Das ist sicher ein außergewöhnliches, astronomisches Ereignis.

                                Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                                Ebenso wichtig wie offenbar gemäß Jakobus 1:5-8 das Vertrauen ist, wenn man um Weisheit und Erkenntnis vom himmlischen Vater bittet, so ist der zitierten und anderen Schriftstellen nach auch das Vertrauen für die Nutzbarkeit geistiger Gaben erforderlich.
                                Tja, ich versinke wie Petrus im Wasser. Nur Petrus hatte den Vorteil, dass der Herr ihm die Hand reichte.

                                Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                                Irgendjemand muss ja damit anfangen, also bereue ich meine dahingehende Offenheit nicht. Es wäre nur schön, wenn ich nicht Zeit meines Lebens der Einzige bliebe.
                                Hier lese ich einen eindeutigen Appell, der mich zum Freimut der Rede anspornt. Den habe ich aber leider verloren.


                                Den folgenden Abschnitt habe ich explizit für J_T_Kirk2000 verfasst und enthält relativ viele Bibelzitate. Wer kein Interesse daran hat, kann ihn ja überfliegen.

                                [Kampfmissionarischer Modus ON ]
                                Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                                Sicher aber wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du aus eigenen Erinnerungen heraus wüsstest, dass Du in diese Welt gekommen bist, weil Du aufgrund Deiner Nächstenliebe mit den Dir mitgegebenen geistigen Gaben helfen willst - eine Hilfe die anderenfalls vermutlich nicht möglich wäre - und wenn Du trotz dieser Nächstenliebe (die Du ebenso mit in das irdische Dasein mitgenommen hast, wie Deine seelischen Erinnerungen und Deine geistigen Gaben) allein aufgrund Deines noch fehlenden Vertrauens in die Dir verheißenen geistigen Gaben letztere nicht nutzen kannst, um der Menschheit zu helfen und so den Zweck zu erfüllen, weshalb Du auf die Erde kamst?
                                Diese Frag ist in diesem Kontext keineswegs unangemessen, denn genauso fühle ich mich.
                                Dies hattest Du ja auch schon an anderer Stelle hier im Forum ausführlich dargelegt. - Nun, Jesus besaß gemäß der Bibel außergewöhnliche geistige Gaben, welche er zum Wohl der Menschen einsetze. Doch die Mehrheit hörte nicht auf ihn. Ähnlich ging es bereits den Propheten vor ihm.
                                Auch die Apostel besaßen laut dem biblischen Bericht außergewöhnliche geistige Gaben, sogar alle Christen des ersten Jahrhunderts und dennoch verfolgte man sie. Wie vermochten sie das zu ertragen? Es war die Kraft der Liebe! Denn Paulus schrieb:
                                Zitat aus 1. Korinther 13:
                                8 Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Prophetengaben, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen stückweise, und wir prophezeien stückweise; 10 wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden. 11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war. 12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin. 13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.
                                Beschreibt Paulus hier nicht, dass die geistigen Gaben weggetan werden, so wie die Kindheit vergeht und letztendlich nur die Liebe bleibt? Jedenfalls endeten die geistigen Gaben nach meiner Kenntnis mit dem Tod des letzten Apostels. Sie waren nur Zeichen, die stückweise zum Glauben führten, damit die Liebe offenbar werde.
                                Also muss ein Christ gar nicht die Welt verändern, denn es ist nicht an uns, die "Nichtigkeit" dieser Ungerechtigkeit zu begradigen. Ein Christ hofft im Vertrauen auf Gott und erkennt, dass durch Jesus Christus die Erlösung allen Menschen zuteil werden kann, welche diese annehmen.
                                Bereits die Christen im ersten Jahrhundert mussten die Ungerechtigkeit in der Welt ertragen und so sicher auch die Christen in Rom unter der Herrschaft Neros. An sie schrieb Paulus:
                                Zitat aus Römer 8:
                                20 Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden - nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat - auf Hoffnung hin, 21 dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.
                                Doch wartet ein Christ voller Hoffnung vertrauensvoll auf die Verheißung, wie auch einst Abraham ein Fremdling im Land der Verheißung wurde. Denn ...
                                Zitat aus Hebräer 11:
                                9 Durch Glauben siedelte er sich im Land der Verheißung an wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; 10 denn er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. ... 13 Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sahen sie von fern und begrüßten sie und bekannten, dass sie Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde seien.
                                Es gibt eine Kraft, welche den Christen hilft in der Ungerechtigkeit dieser Welt auszuharren. Gandhi sagte einmal: "Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann."
                                Und Gott ist Liebe. Darum schrieb Paulus auch voller Zuversicht:
                                Zitat aus Römer 8:
                                38 Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,
                                39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
                                Daher komme ich zu dem Schluss, dass es nicht die Aufgabe des Christen ist, die Welt aus den Angeln zu heben. Ein Christ verändert sich selbst - in den großen Dingen vertraut er aber auf Gott.
                                Ist dies ein Aufruf zur Verantwortungslosigkeit? Das geschehe nie! Denn ein Christ hat eine Motivation, die ihn antreibt im persönlichem Umfeld Gutes zu wirken. Darum riet Paulus das :
                                Zitat aus Römer 13:
                                8 Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn das: "Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
                                10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe.
                                Wenn Du dies erfüllst, kannst Du Sorge um die Menschheit getrost Gott überlassen.

                                [Kampfmissionarischer Modus OF ]

                                Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                                Das ist wahr, hängt aber auch davon ab, weshalb man auf die Welt gekommen ist.
                                Die Motivation sollte immer die Liebe sein. Sie ist es, die dem Handeln Sinn verleiht.

                                Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                                Keine Ahnung, ob dem so ist - laut Johannes dem Täufer war es wohl so, aber es wird auch von keinem anderen Menschen erwartet, dass er sündenfrei bleiben kann.
                                Glücklicherweise - ansonsten wären wir alle verloren.


                                Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                                Atheisten müssten eigentlich schon der Meinung sein, dass auch Jesus nicht sündenlos war, denn er war ein normaler Mensch ohne irgendwas Göttliches und somit kann er auch nicht sündenlos sein.
                                Das ist logisch.

                                Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                                Also bist du strenggläubig. Darin sehe ich kein Problem, aber wenn Leute so sehr an Gott glauben, sodass sie nicht mehr in sich Vertrauen haben, sondern nur noch in Gott, so empfinde ich es als blinden Glauben, denn man kann mit seinem Glauben nicht sein eigenes Denkvermögen ersetzen.
                                Dies war zwar nicht an mich gerichtet, aber ich möchte dennoch meinen Senf dazugeben: Die Bibel rät auch nicht sein Denkvermögen durch Glauben zu ersetzen, vielmehr ermuntert sie, das Denkvermögen in rechter Weise zu gebrauen.

                                Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                                Aber was hat das genau damit zu tun, dass die Welt untergehen wird? Ich sehe hierin keinen Zusammenhang. Es gab bestimmt schon früher seltsame Vorkomnisse und damals ist die Welt auch nicht untergegangen.
                                Bereits in der Astrologie werden Himmelsbeobachtungen als schicksalshafte Zeichen gedeutet. Allerdings stimme ich Dir zu: Es besteht hier kein kausaler Zusammenhang.

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