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    Originalnachricht erstellt von t´bel
    wieso sind Tod und Leid Zeichen dafür?
    ich muss zugeben, das ich dies momentan nicht verstehe..
    Da muss ich gestehen, dass dieser Satz nach einer Umstrukturierung des Beitrags so nicht mehr de rechten Sinn ergibt. In dem Zusammenhang sollte das eigentlich als Beispiel dienen bzw. als Bezug eben auf dieses Thema. Der Satz selbst passte halt zu der abgeänderten ersten Fassung...

    Originalnachricht erstellt von t´bel
    ja, und jeder Mensch ist fähig über dieses Produkt hinauszuwachsen,meiner Meinung nach
    {meiner Meinung nach, macht dies *drüber hinaus wachsen können* Mensch-Sein aus}
    Und hier liegt schon ein Problem. Gut nd Böse sind eben nicht trennbar wie du mir auch zugestimmt hast. Man kann nicht einseitig über das Böse hinauswachsen, weil oft dessen einen Vorteil der Nachteil eines anderen Menschen ist. Gerechtigkeit zu erzielen ist unmöglich, weil viel zu viele Variablen in dem komplexen System der Zusammenhänge der Erde existieren.

    Ausserdem frage ich mich, ob es wirklich erstrebenswert oder überhaupt nötig ist, über die eigene Natur hinauszuwachsen, da die Evolution immer ein an das Okösystem angepasste Leben hervorbringt, was im Gleichgewicht mit allem anderen existieren kann. Leider ist dieses elementare Gleichgewicht gerade durch das menschliche Wachstum zerstört worden und es heisst zum ursprünglichen Charakter des Menschen zurückzukehren und nicht weiterzuwachsen. Das zerstört zwar unsere "Zivilisation", aber rettet den Planeten und alles andere Leben auf ihm vor uns!
    Recht darf nie Unrecht weichen.

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      Originalnachricht erstellt von Narbo
      Und hier liegt schon ein Problem. Gut nd Böse sind eben nicht trennbar wie du mir auch zugestimmt hast. Man kann nicht einseitig über das Böse hinauswachsen, weil oft dessen einen Vorteil der Nachteil eines anderen Menschen ist. Gerechtigkeit zu erzielen ist unmöglich, weil viel zu viele Variablen in dem komplexen System der Zusammenhänge der Erde existieren.
      man kann auch nicht einseitig über das Gute hinauswachsen,
      das ist korrekt,
      aber jedeR einzelne kann versuchen, so zu leben, dass er dem anderen Leben Respekt , Wertschätzung und Achtsamkeit entgegenbringt, und dies hat man nicht einfach irgendwann erreicht, so dass man sagen kann: Jetz bin ich achtsam, .....sondern dies ist ein lebenslanges Lernen, und ein sich immer wieder entscheiden dies zu wollen...
      und dies verstehe ich unter dem *über seine Natur hinauswachsen*

      dazu haben wir ein Bewusstsein und die Fähigkeit nachzudenken und daraus Schlüsse zu ziehen, und diese Fähigkeiten sind natürlich, also von der Natur,
      nutzen müssen wir sie, ich wage sogar zu schreiben: nutzen sollten wir sie

      llap
      t´bel

      edit: meine Codefehler verbessert
      Zuletzt geändert von t´bel; 22.12.2001, 20:56.

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        Originalnachricht erstellt von 3of5
        @t'bel:

        Falsch. Buddha ist kein Gott. Die Buddhisten kommen - oh Wunder! - ganz ohne Gott aus. Andere haben nicht einen Gott sondern mehrere grundverschiedene Götter.
        Es scheint so als würden sich in den Götter-Vorstellungen der Menschen eher die Menschen selbst als irgendetwas Höheres widerspiegeln.

        Ich weiß, dass Buddha kein Gott ist. ich meinteeigentlich, dass viele ein höheres Wesen oder aber die Sachen die unser Gott (Gott der Christen) vermitteln will verehren. Es gibt ja dieses Kasten-System und wenn man in seinem Leben gut genug ist, wird man in eine höhere kaste wiedergeboren. Das heist also, wer ein ganz braver Mensch ist bekommt die Erlösung. Das könnt man ja auch auf das Christentum beziehen. ein guter Mensch kommt in den Himmel und ein schlechte Mensch wird wiedergeboren. (Die Einteilung in gut und Böse ist natürlich nicht gut gewählt, aber es vereinfacht die Sache.)

        Das was du da sagst kommt mir sehr bekannt vor, du gehst wohl nicht zufällig mit mir in den selben Reli-Kurs, oder?
        "We don't want him, we want you" "This isn't a Dating service" - Hawks & McQueen
        "The Borg wouldn't know fun if they assimilated an amusement park." - B'Elanna Torres in Tsunkatse
        "Das Universum beherrschen ist ein Hobby, keine Zwangsneurose." - Moogie | "Check"
        "Peace and Chicken!" - Homer Simpson in The Greatest Story Ever D'ohed

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          Originalnachricht erstellt von Goodheart


          Ich weiß, dass Buddha kein Gott ist. ich meinteeigentlich, dass viele ein höheres Wesen oder aber die Sachen die unser Gott (Gott der Christen) vermitteln will verehren. Es gibt ja dieses Kasten-System und wenn man in seinem Leben gut genug ist, wird man in eine höhere kaste wiedergeboren. Das heist also, wer ein ganz braver Mensch ist bekommt die Erlösung. Das könnt man ja auch auf das Christentum beziehen. ein guter Mensch kommt in den Himmel und ein schlechte Mensch wird wiedergeboren. (Die Einteilung in gut und Böse ist natürlich nicht gut gewählt, aber es vereinfacht die Sache.)

          Das was du da sagst kommt mir sehr bekannt vor, du gehst wohl nicht zufällig mit mir in den selben Reli-Kurs, oder?
          Ich bin nicht ganz über den Buddhismus informiert, allerdings glaube ich, dass du etwas verwechselst, denn im Hinduismus gibt es das Kasten.
          Diese Formulierung ist so allerdings auch nicht korrekt, da das Kastenwesen nicht durch diese Religion selbst entstand, sonder eher eine Erfindung der Gesellschaften ist, die sich den Hinduismus zu eigen gemacht haben.

          Dort glaubt man daran, dass jeder Mensch ein "Charma" besitzt, dass durch die Taten im Leben beeinflusst wird.
          In jedem Lebewesen existiert Atman, was ein Teil von Brahman darstellt.
          Durch eine Verbessrung des Charmas versucht der Hindu "Mokscha", die Vereinigung von Atman und Brahman zu erreichen, die Erlösung aus dem Kreislauf des Lebens.

          Kommentar


            Originalnachricht erstellt von The_Borg
            Ich bin nicht ganz über den Buddhismus informiert, allerdings glaube ich, dass du etwas verwechselst, denn im Hinduismus gibt es das Kasten.
            Diese Formulierung ist so allerdings auch nicht korrekt, da das Kastenwesen nicht durch diese Religion selbst entstand, sonder eher eine Erfindung der Gesellschaften ist, die sich den Hinduismus zu eigen gemacht haben.

            Dort glaubt man daran, dass jeder Mensch ein "Charma" besitzt, dass durch die Taten im Leben beeinflusst wird.
            In jedem Lebewesen existiert Atman, was ein Teil von Brahman darstellt.
            Durch eine Verbessrung des Charmas versucht der Hindu "Mokscha", die Vereinigung von Atman und Brahman zu erreichen, die Erlösung aus dem Kreislauf des Lebens.
            Dies ist 100 Prozent korrekt.
            Recht darf nie Unrecht weichen.

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              Ich rede einmal vom Buddismus und einmal vom Hinduismus. Die Kasten gibt es natürlich beim Hinduismus.
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                @ Goodheart,
                nur der Richtigkeit halber

                Ich, Q - nicht ich - hat behauptet, dass Buddha eine Gottheit sei, auf diesen Irrtum hat in 3of5 gegen Ende seines langen posts aufmerksam gemacht

                @ Hinduismus,

                auch diese Philosophie wurde durch die Gesellschaft extrem verändert, so wie fast jede Religion, Philosophie,

                denn jetzt präsentiert sich der Hinduismus nicht nur in einem sehr strengen Kastensystem , sondern auch extrem frauenfeindlich, dies war nicht die Absicht des *Erfinders*, meiner Meinung nach

                Kommentar


                  Soweit ich weiß ist Buddah ein "normaler" Mensch gewesen. er war der sohn eines reichen Mannes, der vondannen zog und als er zurückkam und auf das Geld verzichtete, weil er sonst gegen seine Überzeugung gehandelt hätte. Er hätte dann den armen nicht mehr helfen können. Irgentwie sowas in der Art war das
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                    Originalnachricht erstellt von Goodheart
                    Soweit ich weiß ist Buddah ein "normaler" Mensch gewesen. er war der sohn eines reichen Mannes,
                    ich fand eine sehr übersichtliche Seite im Netz über
                    Siddharta Gautama, war EIN Buddha, denn es gibt ja mehrere, denn BUDDHA heißt ja *der Erleuchtete* und es gibt mehrere Erleuchtete,

                    Kommentar


                      Kann schon sein, ich kenn mih da nicht so aus und interresiere mich auch nicht onderlich dafür. Ichsagt mal, diesollen ihre Religion ausüben, mich stört es nicht.
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                        Originalnachricht erstellt von Narbo

                        @Gabriela: Wenn Gott (nur) "das Zwischenmenschliche ist, dass Menschen zu richtigen Menschen macht" bleibt mir der Sinn der Religion unverständlich. Diese Energien kommen nämlich aus unserer Natur. Aus unseren Möglichkeiten zu handeln und zu fühlen. Genauso wie die Moralvorstellungen der Bibel eine Erfindung des Menschen und nicht Geschenk eines Übergreises sind. Im Hebräischen gibt es übrigens wie im Deutschen auch den Bedeutungsunterschied zwischen "töten" und "morden" und in der Originalfassung der Bücher Moses steht "Du sollst nicht morden" (oder ergänzt um den "Futurfehler" oben).

                        Wenn ich dann allerdings dennoch von der Göttlichkeit der von uns subjektiv positiv gesehenen Energien ausgehe, muss ich auch die Göttlichkeit des Bösen akzeptieren. Rosinen herauspicken gibt es net!
                        Jesus nannte Gott des öfteren Abwun, was soviel bedeutet wie: das allumfassende, göttliche, sowohl weiblich wie männlich, tierisch oder menschlich oder pflanzlich.....einfach allumfassend. Das ist etwas ganz anderes als "der Gott, unser Vater" der katholischen Kirche. Das ist das spezielle, das unfassbare, lebenswerte, das das Leben an und für sich erst ausmacht.

                        Die Erklärung, dass es den Teufel gibt, kam erst spät nach Jesus auf. Gut es gibt auch in der jüdischen "Bibel" sowas wie den Teufel, nur hatte er eine ganz andere Bedeutung. Er sprach immer nur von Gott, oder eben Abwun. Wenn man an den negativen Kräften rührt, kommt das negative zu einem. Das ist eigentlich dasselbe, wie folgendes: Wenn man positiv denkt, kann man viel mehr erreichen, als wenn man sich selbst psychisch blokiert. Die Energie, die ich beim meditieren duch meinen Körper fliessen lasse, stammt aber nicht nur von mir. Ich versuche auch, das "Böse" aus mir herauszufiltern und mit guten Schwingungen zu ersetzen.
                        Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
                        Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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                          an gott glauben?

                          ich weiß es ist in ziemlich persönliches thema, aber mich würde mal interessieren ob und wenn überhaupt ihr an so etwas wie einen gott glaubt, und wenn ja wie er sich für euch definiert. bei mir ist es so das ich eigendlich atteist bin obwohl ich doch manchmal hoffe das so etwas wie einen gott gibt. und wenn dann würde er sich für mich auch nicht darin definiern das ich jeden sonntag in die kirche renne, und das man ein anständiges(lieb und artig) leben führt nur um ihm zu gefallen. ich weiß das klingt jetzt blöde aber wenn dann ist gott doch in einem drinn.

                          ich freue mich auf eure antworten

                          Kommentar


                            Ich glaube nicht an Gott...

                            Ich habe lange an gar nichts geglaubt... zumindest dachte ich an nichts zu glauben! Das stimmt aber irgendwie nicht... ich glaube schon an einige Dinge, wie zum Beispiel mich, meine Freunde, die Wissenschaft...

                            Es ist nur nichts "höheres" an das ich glaube...
                            "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

                            „And so the lion fell in love with the lamb“

                            Kommentar


                              Soneinen Thread gab es schonmal, oder?

                              Egal, ich glaube an ein höheres Wesen - Gott sage ich mal nicht, da es nicht unbedingt der christliche Gott ist.
                              Ich weiß nicht warum ich es tue - es gibt keine Beweise dafür und keine dagegen. Aber mir persönlich bringt es keine Nachteile an ihn zu glauben, nur Vorteile. Also, was soll es schon schaden?

                              Und wenn ich an eine Lüge geglaubt haben ist mir da sim Endeffekt auch egal, weil ich damit wahrscheinlich glücklicher war, als diese ewigen Atheisten, die immer nur alles mit Wissenschaft & Logik betrachten. Das ist keine sehr humane Betrachtungsweise und deswegen lehne ich das als Weltanschaung ab.
                              Ich glaube zwar auch, dass die Wissenschaft schon recht hat, aber ich glaube, dass es etweder etwas gibt, dass die Wissenschaft (noch) nicht erklären kann oder einfach über ihr steht.

                              Und letztendlich glaube ich, dass wenn es einen Gott gibt(so wie ich ihn für mich defineren, welcher Religion er auch immer angehörig ist)) es das beste ist, menschfreundlich zu leben - und nicht dieses Speichellecken, wie es die Katholiken u.a. praktizieren.

                              Ansonsten gibt ja auch noch jede Menge anderer Arten von Glauben, wie Vertrauen Freunden gegenüber usw.
                              Aber auch der Glaube an die Seele und auch die Liebe ist bei mir vorhanden. Auch wenn dies wissenschaftlich heutzutage als eine einfache Chemoelektrische Reaktion in Wechselwirkung mit Phermonen gesehen wird, werde ich das nicht zu hinnehmen. das wird immer mehr für mich sein und ich denke, ab dem Zeitpunkt in dem man Liebe (wissenschaftlich) definieren kann, verliert sie ihren Zauber und das wäre wohl sehr schlimm.(Hat das Neelix nichtmal gesagt?)
                              Und vielleicht ist das auch wieder nur eine Geschichte die wissenschaftlich erklärt werden kann und uns jetzt einfach noch übernatürlich vorkommt. (Bezüglich Seelen und Jenseits habe ich mir da ja eine ganz interessante Theorie auf Basis der Superstrings zurecht gelegt)
                              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                              Makes perfect sense.

                              Kommentar


                                Ich glaube auch an einen Sinn und Zweck des Universums.

                                Ob nun die Lebewesen der Erde Sinn und Zweck dieses Universums sind, das ist für mich eine ganz andere Frage. Wir könnten ja genausogut irgendein Randprodukt in einem Universum sein, welches einem ganz anderen Zweck dient.

                                gruß, endar

                                @Proton: Ja, die Diskussion kommt mir auch bekannt vor.
                                Neue Runde, neues Glück.
                                Republicans hate ducklings!

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