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  • UncleAndy47 aka AndyFo4rSe7eN
    antwortet
    Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
    Könntest du deine Meinung noch ein wenig erläutern? Würde mich jetzt wirklich interessieren, warum das lächerlich sein soll.
    Nun liegt auf der Hand: wenn die nach nur einem Vofall lebenslang gesperrt werden, dann haben sie ja keine "Arbeit" mehr! Kann ja sein, dass sie vor der Profikarriere noch einen normalen Beruf gelernt haben, für die wäre das kein Problem, höchstens eine unangenehme Umstellung! Aber die Profis, die keinen Beruf haben, was sollen die denn mit 30oder 35 machen? Die hätten dann keine Chance (beim jetz schon gesättigten Arbeitsmarkt) eine Arbeit zu finden! Und in jeden noch so beliebigen Job, werden sich die bestimmt nicht einlassen! Darum ist das lächerlich, denn.....

    Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
    Ohne jetzt Rachegelüste zu hegen sage ich da einfach mal: Nein. Das ist nicht genug, das hält sie nie im Leben davon ab. Wirksame Kontrollen, harte Strafen und keine so schnelle verjährung sind da vonnöten.
    .....es sollte genug sein, dass sie eine einfache Strafe bekommen, den Sieg aberkannt, die Punkte aberkannt, alle Medaillen aberkannt und noch eine Geldstrafe und danach sollten sie wieder mittunkönnen (ohne Doping natürlich) und bei einem weiteren Vergehen, einfach die Strafen erhöhen!

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  • Zefram
    antwortet
    Zitat von AndyFo4rSe7eN Beitrag anzeigen
    Würde es denn nicht reichen, wenn man sie für den Event sperrt und Siege und Prämien, aberkennt und einfordert?
    Ohne jetzt Rachegelüste zu hegen sage ich da einfach mal: Nein. Das ist nicht genug, das hält sie nie im Leben davon ab. Wirksame Kontrollen, harte Strafen und keine so schnelle verjährung sind da vonnöten.

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  • Dr.Bock
    antwortet
    Zitat von AndyFo4rSe7eN Beitrag anzeigen
    Berufssportler, nach der Einnahme oder Missbrauchs von Doping, lebenslang zu sperren ist lächerlich! Würde es denn nicht reichen, wenn man sie für den Event sperrt und Siege und Prämien, aberkennt und einfordert? Das ist ja sowas von lächerlich und kleinlich!!!!!
    Könntest du deine Meinung noch ein wenig erläutern? Würde mich jetzt wirklich interessieren, warum das lächerlich sein soll.

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  • UncleAndy47 aka AndyFo4rSe7eN
    antwortet
    Berufssportler, nach der Einnahme oder Missbrauchs von Doping, lebenslang zu sperren ist lächerlich! Würde es denn nicht reichen, wenn man sie für den Event sperrt und Siege und Prämien, aberkennt und einfordert? Das ist ja sowas von lächerlich und kleinlich!!!!!

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  • Torsten273
    antwortet
    Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
    Und mal wirklich: Was ist schon eine siebenstellige Summer im Profisport über die ganze Laufbahn verteilt? Im Vergleich mit Fußball, Formel 1, Tennis etc. ist das nichts. Ich will die Radsportler jetzt bestimmt nicht bedauern, ich will nur verdeutlichen, dass der Durchschnittsfahrer mit 40 nicht in Rente gehen kann.
    Ja warum soll denn jeder der mal in die Pedale getreten hat mit 40 in Rente gehen?
    Die sollen doch froh sein, das sie ihr Hobby zeitweise zum Beruf machen konnten. Danach sollen sie sich was neues einfallen lassen.

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  • Sandswind
    antwortet
    Zitat von Steve Coal Beitrag anzeigen
    Ich sage schon immer dass die Spitze des Radsports ausnahmsol gedopt ist. Wie sich nun rausstellt hatte ich recht. Nur die Konsequenzen sind bisher lächerlich!
    Kein Wunder - ist ja nicht so, dass sonderlich viele aktive Sportler gestanden hätten, sondern hauptsächlich "Rentner", die jetzt auch keine Konsequenzen vom Verband mehr fürchten müssen. Und selbst Zabel als aktiver Fahrer hat nur eine verjährte Dopingsünde zugegeben. Man muss den Fahrern nicht mal besonders feindlich gesinnt sein, um da misstrauisch zu werden.

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  • Dr.Bock
    antwortet
    Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
    Naja, allein die ARD hat doch in dem Privatvertrag mit Ullrich afair hundertausend Euros an GEZ-Gebühren abgedrückt, also ist das durchaus ein Millionengeschäft. Zwar sicher nicht für alle, aber das ist in den wenigsten Sportarten so. Die richtig erfolgreichen (=die besten Doper) können durchaus in ihrer Karriere 7stellige Summen erfahren, zu denen es einige von uns hier in ihrem ganzen Leben niemals bringen werden.
    Ullrich ist nun auch nicht das beste Beispiel. Das der Tour-Gewinner und x malige Zweite soviel Werbe- und Sponsorengelder bekommt ist doch klar. Aber frag mal die Fahrer, welche nicht Kapitän ihrer Mannschaft oder DER Edelhelfer sind.

    Und mal wirklich: Was ist schon eine siebenstellige Summer im Profisport über die ganze Laufbahn verteilt? Im Vergleich mit Fußball, Formel 1, Tennis etc. ist das nichts. Ich will die Radsportler jetzt bestimmt nicht bedauern, ich will nur verdeutlichen, dass der Durchschnittsfahrer mit 40 nicht in Rente gehen kann.

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  • Steve Coal
    antwortet
    Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
    Wir haben es in Österreich btw ja auch gerade lustig mit Doping, ausgelöst durch unsere Biathleten, der Chef des Schiverbandes ist aus dem Österreichischen Olympischen Comite zurückgetreten und 13 Betreuer wurden lebenslang für Olympia gesperrt (zusätzlich zu den Sperren für die betreffenden Sportler):
    Schröcksnadel legt ÖOC Amt zurück
    Ja und genau das ist richtig. Es ist ja nicht lange her dass 7 österreichische Wintersportler (Biathlon und Langlauf) vom IOC für Vorfälle in Saltlake City lebenslang von Olympischen Spielen ausgeschlossen wurden. Das heißt sowohl als Sportler als auch als Trainer oder sonstige Funktionäre.

    Und genau so muss es laufen! Ein Sportler muss das signal bekommen dass wenn er des Dopings überführt wird dass dann seine Karriere VORBEI IST! FÜR IMMER!

    Und das ist genau das was falsch läuft!
    Bestes Beispiel zabel dieses Verlogenen Schwein (als wenn er nur einmal gedopt hätte! Wers glaubt...) macht einfach weiter weil es eine Verjährungfrist gibt. Der muss gesperrt werden Vom Deutschen Radverband und vom internationalen ebenfalls!
    Oder Bjarne Riis! Dieser Mensch stellt sich als unschuldigen Sportler dar um im nächsten Satz gibt er doping zu. Und ausserdem stellt er klar dass er natürlich als Chef von CSC weitermachen werde!
    So ein Team muss von jedem Veranstalter abgelehnt werden.

    Einfach erbärmlich! Ich sage schon immer dass die Spitze des Radsports ausnahmsol gedopt ist. Wie sich nun rausstellt hatte ich recht. Nur die Konsequenzen sind bisher lächerlich!

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  • Locksley
    antwortet
    Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
    Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
    Und dass die Doping-Untersuchungen bei den Sportveranstaltungen selbst keine Beweiskraft haben können und haben, hast Du eh schon mal geschrieben...
    Öhm, nein, das muss ein Anderer gewesen sein. Ob und inwieweit die Dopingbefunde von Sportveranstaltungen als Beweise im Strafprozess verwendet werden können, weiß ich gar nicht. Damit hab ich mich noch nie befasst.
    OK, habe mich ganz falsch ausgedrückt. Die Sportgerichte können keine Urteile fällen im staatlichen Sinne, das ist wichtig. Ob ein reguläres Gericht irgendwelche Tests als Beweismittel anerkennt oder nicht ist Sache des Gerichts, da wird es schon eine vernünftige Regelung geben, vermute ich.

    Wir haben es in Österreich btw ja auch gerade lustig mit Doping, ausgelöst durch unsere Biathleten, der Chef des Schiverbandes ist aus dem Österreichischen Olympischen Comite zurückgetreten und 13 Betreuer wurden lebenslang für Olympia gesperrt (zusätzlich zu den Sperren für die betreffenden Sportler):
    Schröcksnadel legt ÖOC Amt zurück

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  • Sandswind
    antwortet
    Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
    War mir nicht bewusst, dass es für den Tatbestand des Betrugs ausreicht, sich zu bereichern durch das Brechen irgendeines Versprechens (wie zB "Ich werde niemals nicht dopen!").
    Entscheidend ist, dass es zu einer Fehlvorstellung durch eine Täuschung kommt. Aufgrund dieser Fehlvorstellung muss der Getäuschte dann selbst sein Vermögen mindern. Wie die Täuschung im Einzelnen aussieht, ist erst mal sekundär, sie muss nur zur Fehlvorstellung geführt haben. Das alles in Kombination ergibt den (strafrechtlichen) Betrug.

    Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
    Und dass die Doping-Untersuchungen bei den Sportveranstaltungen selbst keine Beweiskraft haben können und haben, hast Du eh schon mal geschrieben...
    Öhm, nein, das muss ein Anderer gewesen sein. Ob und inwieweit die Dopingbefunde von Sportveranstaltungen als Beweise im Strafprozess verwendet werden können, weiß ich gar nicht. Damit hab ich mich noch nie befasst.

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  • Locksley
    antwortet
    Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
    Gewonnen?
    Noch nicht ganz... Muss noch drüber nachdenken...

    Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
    Strafrechtlich relevant wird es erst, wenn es zu Täuschungszwecken geschieht, wenn also andere (Sponsoren etc.) davon ausgehen, dass man den Wettkampfbedingungen entsprechend nicht mit angereichertem Blut fährt und daraus ein rechtswidriger Vermögensvorteil, also z.B. Preisgelder entsteht.
    OK, dann ist es also für den Betrug unerheblich, ob die Aktion selbst legal ist oder nicht.
    Es gibt (für den Betrug) also mal keinen Unterschied, ob die Sportler mit angereichertem Eigenblut oder vollgedröhnt mit Kokain unterwegs sind. Die betrügerische Absicht zählt, die Sportler halten sich nicht an selbst gesetzte Regeln, und sind am Ende reicher, und natürlich auf Kosten anderer.

    War mir nicht bewusst, dass es für den Tatbestand des Betrugs ausreicht, sich zu bereichern durch das Brechen irgendeines Versprechens (wie zB "Ich werde niemals nicht dopen!").
    OK, wenn Betrug so definiert ist, ist das mal in Ordnung.

    Und dass die Doping-Untersuchungen bei den Sportveranstaltungen selbst keine Beweiskraft haben können und haben, hast Du eh schon mal geschrieben...

    *nochmal nachdenk*

    d.h. ich bin glücklich

    Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
    Gewonnen?
    Ja.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Locksley schrieb nach 2 Minuten und 17 Sekunden:

    Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, was deine Krankenkasse im Komplikationsfall dazu sagen wird
    Der Fall ist unwahrscheinlich, mir wird bei Blutabnahmen immer schlecht, ich kann keine Nadeln sehen usw...
    Eine Eigenblut-Anreicherung wäre mein persönlicher Albtraum, und ich frage mich schon, wie tief ein Sportler, der ja auch mal so was wie Ehre hatte, sinken muss, um so was abzuziehen. Das ist ja ganz offensichtlich pervers.
    Zuletzt geändert von Locksley; 30.05.2007, 12:50. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • Zefram
    antwortet
    Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
    Nur mal so als Einwurf in die Runde: Ich lese hier immer von Millionenbeträgen. Zumindest im Radsport gibt es diese nicht. Ein Profi-Radsportler verdient nicht viel. Nur wenn er extrem erfolgreich ist oder schon ewig dabei.
    Naja, allein die ARD hat doch in dem Privatvertrag mit Ullrich afair hundertausend Euros an GEZ-Gebühren abgedrückt, also ist das durchaus ein Millionengeschäft. Zwar sicher nicht für alle, aber das ist in den wenigsten Sportarten so. Die richtig erfolgreichen (=die besten Doper) können durchaus in ihrer Karriere 7stellige Summen erfahren, zu denen es einige von uns hier in ihrem ganzen Leben niemals bringen werden.

    Man tut ja (zumindest als Normalsterblicher) nichts illegales, wenn man sein Eigenblut mit Sauerstoff anreichern lässt (glaube ich )
    Ich weiß nicht, was deine Krankenkasse im Komplikationsfall dazu sagen wird

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  • Sandswind
    antwortet
    Zitat von Locksley Beitrag anzeigen
    Man tut ja (zumindest als Normalsterblicher) nichts illegales, wenn man sein Eigenblut mit Sauerstoff anreichern lässt (glaube ich ) - ist es eigentlich unerheblich für den Tatbestand Betrug, dass die betrügerische Handlung selbst eigentlich gar nicht illegal ist?
    Natürlich kann jeder grundsätzlich sein Eigenblut mit Sauerstoff anreichern wie er will. Das ist bestenfalls eine eigenverantwortliche Selbstgefährdung. Strafrechtlich relevant wird es erst, wenn es zu Täuschungszwecken geschieht, wenn also andere (Sponsoren etc.) davon ausgehen, dass man den Wettkampfbedingungen entsprechend nicht mit angereichertem Blut fährt und daraus ein rechtswidriger Vermögensvorteil, also z.B. Preisgelder entsteht.

    Gewonnen?

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  • Locksley
    antwortet
    Zitat von Sandswind Beitrag anzeigen
    Es wird getäuscht über die "faire" und bestimmungsgemäße Erbringung einer sportlichen Leistung. Daran sind die Sponsorenverträge und Siegesprämien in der Regel ja geknüpft. Sofern man das alles inklusive Vorsatz, Kausalität und den sonstigen Voraussetzungen nachweisen kann, kann das durchaus als Betrug zu werten sein.
    OK, bleiben wir beim Betrug (Doping als Köperverletzung ist natürlich was ganz anderes, das ist klarerweise ein Verbrechen).
    Man tut ja (zumindest als Normalsterblicher) nichts illegales, wenn man sein Eigenblut mit Sauerstoff anreichern lässt (glaube ich ) - ist es eigentlich unerheblich für den Tatbestand Betrug, dass die betrügerische Handlung selbst eigentlich gar nicht illegal ist? Falls ja, hast Du gewonnen

    Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
    Wer, wenn nicht der Staat, soll sich denn sonst diesem offensichtlichen Problem annehmen?
    Natürlich hast Du damit recht, es gibt viele gute Gründe dafür, dass sich der Staat darum kümmert.

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  • Sandswind
    antwortet
    Für einen Betrug muss man auch keine Millionen erwirtschaften. Dazu genügen (theoretisch) schon Kleinstbeträge. Und selbst wenn Siegprämien in die Gemeinschaftskasse fließen, reicht das -sofern wie gesagt alle anderen Voraussetzungen gegeben sind- ebenfalls für einen Betrug aus. Es genügt, "sich oder einem Dritten" einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen.

    Soweit rein rechtlich. Wie es menschlich aussieht, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Ich glaube auch nicht, dass die einzige Motivation für Doping im Profit liegt. Ich kaufe vielen Dopingsündern schon ab, dass sie zumindest auch sportlich was beweisen wollten. Gerade in einem Sport, in dem "das ja sowieso alle machen".

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