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Reise zum Alpha Centauri

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  • Thomas W. Riker
    antwortet
    Das Thread-Thema ist Titel-Thema des aktuellen Heftes von Sterne und Weltraum ( 4/2018). Genauer geht es da um die Reise zum Planeten Alpha Centauri C b. Da Proxima Centauri jetzt als gravitativ an das binäre System Alpha Centauri AB gilt, ist der neue zusätzliche Name Alpha Centauri C.
    Dazu gibt es auch ein Video:
    www.sterne-und-weltraum.de/astroviews17
    2092 stehen Alpha Centauri A und B von uns aus gesehen (wie rund alle 80 Jahre) in einer Linie und könnten für abbremsende Swingbys/Gravityassists genutzt werden um nach weiteren 46 Jahre und 15000 AU Reise langsam genug zu sein, um in einen Orbit von Alpha Centauri C b zu gelangen. Damit würde für Mini-Sonden eine Langzeit-Beobachtung und nicht nur eine Vorbeiflug-Beobachtung wie bei den Missionen Pioneer 10 und 11, Voyager 1 und 2, sowie New Horizons möglich. Da man über eine große Flotte von Mikro-Sonden im Gramm-Bereich nachdenkt, gäbe es dann auch ein Relais-System zur Daten-Übertragung Richtung Erde.
    Noch ein link zur Initiative Breakthrough Starshot
    goo.gl/Az5sBq

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  • tepe
    antwortet
    Minisonden machen keinen Sinn.

    Man kann nichts senden, man kann nicht navigieren, man kann mangels Optik keine Untersuchungen anstellen.

    Eine interstellare Vorbeiflugs Sonde muss eine Mischung aus Hubble und einem Radioteleskop sein.

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  • KennerderEpisoden
    antwortet
    Seit einigen Jahren unterstützt die NASA ein Konzept namens "DEEP-IN", bei dem es darum geht, Minisonden mit Laserstrahlen zu beschleunigen und nach Alpha Centauri zu schicken. Nun möchte man auch Passagiere mitschicken und zu den glücklichen Auserwählten gehört das allseits beliebte Bärtierchen.

    Ob auch Pilzsporen mitgeschickt werden, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, aber so oder so scheint Star Trek mal wieder seiner Zeit vorraus zu sein.

    http://www.mdr.de/wissen/faszination...reise-104.html

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  • Comander1956
    antwortet
    Vermutlich wird der Mensch im 22. Jahrhundert zu den Sternen aufbrechen. In der Theorie gibt es schon zahlreiche Antriebssysteme Diese erreichen von Geschwindigkeiten von 80.000km pro Sekunde bis zu 80% von C. Das letztere wäre ein Antimaterietriebwerk, was heute noch mehr in den Bereich der Science Fiction gehört.
    Andererseits ist heute die Erzeugung von Antimaterie nur ein Abfallsprodukt.

    Faszinierend finde ich den Plasmaschutzschirm in dem Film "Passenger". Denn wenn es mal interstellare Reisen gibt, ist der Schutz vor Strahlung und Objekten eine Grundvoraussetzung.
    Aus heutiger Sicht, möchte ich noch den Start der Starshoot Sonden miterleben. So hoffe ich das dieses Projekt nicht an den Kosten scheitern wird.

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  • Feydaykin
    antwortet
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bussardkollektor


    bitte sehr.

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  • alf-1234
    antwortet
    Es wird hier von einem Busshard Stauschaufel Triebwerk oder Raumschiff geredet.
    Mal eine Frage:
    Wie sieht denn so ein Busshard Stauschaufel aus??????
    Ich kann mir da irgendwie nichts drunter vorstellen. Auch bei Googel habe ich nichts gefunden.

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  • xanrof
    antwortet
    Zitat von Eratosthenes Beitrag anzeigen
    Zu den Sternen zu fliegen ist reizvoll und zukünftige Generationen werden sich damit bestimmt auseinandersetzen und bestimmt einen Weg finden.
    Bis jetzt hat der Mensch noch alle Herausforderungen gemeistert und das wir auch in Zukunft so sein.
    Irgendwann wird es mit Sicherheit wieder einen Einstein geben der dann den nächsten Schritt setzt.
    Na, das ist doch mal ein schoener, weil optimistischer Kommentar. Nicht immer diese Schwarzmalerei fuer die menschliche Zukunft.

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  • Eratosthenes
    antwortet
    Also theoretisch wären wir ja heute schon in der Lage zu Alpha Centauri zu fliegen. Eine Sonde die einfach das Sonnensystem verlässt und Richtung des nächsten Sterns fliegt. Wir haben ja schon Voyager 1 die unser Sonnensystem verlassen hat.
    Das Problem ist natürlich nur die enorme Zeit die so ein Flug mit der derzeitigen Technik dauern würde, abgesehen davon ob die Sonde noch technisch funktioniert wenn sie dort ankommt, ganz zu schweigen davon das sich wohl kein Mensch mehr daran erinnern würde.
    Falls es Menschen dann noch gibt.

    Zu den Sternen zu fliegen ist reizvoll und zukünftige Generationen werden sich damit bestimmt auseinandersetzen und bestimmt einen Weg finden.
    Bis jetzt hat der Mensch noch alle Herausforderungen gemeistert und das wir auch in Zukunft so sein.
    Irgendwann wird es mit Sicherheit wieder einen Einstein geben der dann den nächsten Schritt setzt.

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  • xanrof
    antwortet
    Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
    Krieg ist der Motor allen Fortschritts.
    DAS ist allerdings wahr!

    Ueber die Antriebstechnik will ich jetzt nicht spekulieren, aber aus energetischen Gruenden sollten 0.2c als Reisegeschwindigkeit locker drin sein. Eher noch etwas mehr.

    Damit dauert es rund 20-30 Jahre, um hinzufliegen.

    Uebrigens: ich hatte neulich mal ueberlegt, wieviel Trinkwasser man auf eine lange Reise mitnehmen muesste und dachte spontan, das muessten riesige Tanks sein.

    Aber: (nur zum trinken)
    2.5 liter pro Tag pro Person * 365 Tage
    = 912 Liter = knapp 1 Kubikmeter pro Jahr pro Person
    Und das Abwasser wird gereinigt und zum Waschen wiederverwertet.

    Dauert der Trip 100 Jahre, waere das ein Wasser-Volumen von 5x5x4 Metern pro Person.
    Ist doch eigentlich eine recht ueberschaubare Menge

    (Bei einem Raumschiff, das 100 Jahre unterwegs ist, erwarte ich, dass es ein bisschen groesser ist)

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  • Liopleurodon
    antwortet
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Bei etwa einem Teilchen pro cm³? Glaube ich nicht. Ein statistische Magnetfeld würde das Raumschiff ausreichend schützen.
    Deswegen war es ja auch eine Schätzung. Aber Danke für die Information.

    Als Schutz finde ich übrigens auch eine Plasmawolke vor dem Schiff ganz überzeugend.

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
    Nach meiner Schätzung wäre das auch so ziemlich das Maximum. Muss das Schiff doch immerhin die Reibung des interstellaren Mediums überstehen.
    Bei etwa einem Teilchen pro cm³? Glaube ich nicht. Ein statistische Magnetfeld würde das Raumschiff ausreichend schützen.

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  • Liopleurodon
    antwortet
    Zitat von Sargon Beitrag anzeigen
    Mal angenommen, die Menschheit würde vernünftig werden. Kein Geld mehr in Rüstung stecken usw...
    Krieg ist der Motor allen Fortschritts.

    Zitat von Sargon Beitrag anzeigen
    Wäre eine Expedition zum Alpha Centauri mit heutiger Technik oder Technik der nahen Zukunft machbar?
    Mit heutiger Technik definitiv nicht. Immerhin fehlt uns ja schon eine tragfähige Infrastruktur im Weltraum, von leistungsstarken Fusionsantrieben mal ganz zu schweigen.

    Zitat von Sargon Beitrag anzeigen
    Die einzig beiden Optionen wären ja entweder ein EPPP Antrieb oder ein Kerfunsionsantrieb.
    Das schätze ich auch so ein.

    Zitat von Sargon Beitrag anzeigen
    Welche Geschwindigkeiten wären erreichbar? 0.5 c sollten es ja wohl mindestens werden.
    Nach meiner Schätzung wäre das auch so ziemlich das Maximum. Muss das Schiff doch immerhin die Reibung des interstellaren Mediums überstehen.

    Zitat von Sargon Beitrag anzeigen
    Mir ist klar, dass Sonden effektiver wären. Aber mich interessiert in erster Linie; ob eine bemannte Expedition möglich wäre, wenn es sich die ganze Menschheit zum Projekt machen würde.
    Ja, eindeutig möglich. Wenn es denn ein Ziel gäbe....

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  • julian apostata
    antwortet
    Also ich hab das mal kurz durchgerechnet, wie lange man bei einer Beschleunigung von 10m/s² bräuchte

    Erst mal die Formeln für Weg, Geschwindigkeit und (von außen registrierte) beschleunigung







    Diskussion:Spezielle Relativitätstheorie: Teil II ? Wikibooks, Sammlung freier Lehr-, Sach- und Fachbücher

    Man müsste also erst mal 1085 Tage beschleunigen, dann 1085 Tage bremsen und hätte in der Mitte zwischen Erde und Alpha Centauri eine Höchstgeschwindigkeit von 0,965*c erreicht.

    Das macht also ca. 6 Jahre Erdzeit. Wie es mit der Raketenzeit ausschaut, kann ich ja auch mal vorrechnen, vielleicht kann es aber auch jemand von euch übernehmen.

    Das mathematische Rüstzeug ist hier ein zu sehen. Diese Banausen bei Wikipedia haben nur leider meinen Artikel zum Thema Photonenrakete wieder gelöscht!

    Benutzer:Willi windhauch/Spielwiese ? Wikipedia

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  • Thomas W. Riker
    antwortet
    @ Commander1956
    In diesem Unterforum gibt es einen speziellen Exoplaneten-Thread.
    Dort ist sicher einiges zu lesen, was Dich zu diesem Thema interessieren könnte.

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  • Comander1956
    antwortet
    Hallo,
    finde dieses Thema sehr interesant und wichtig! Das sich in dieser Richtung schon heute etwas entwickelt, zeigt das "James-Webb-Teleskop" welches in einigen Jahren "Hubble" ersetzen wird. Eine seiner Aufgaben wird es sein nach erdähnlichgen Planeten zu suchen. Es wird auch langsam Zeit, das wir uns nach einer 2. Erde umschauen. Zwar kommen in unserem Sonnensystem noch der Mars (Teraforming) und eventuell der Mond Europa in Frage. Obwohl bei letzteren Jupiter, wie in "2010" gezündet werden müßte. Was jedoch unsere Technik für mehrere Jahrgunderte überfordert.
    Somit ist es am sinnvollsten nach Planeten in anderen Sonnensystemen zu suchen.
    Nach meiner These würde man dann in ca. 20-30 Jahren (vielleicht auch früher) damit beginnen unbemannte Sonden zu den nahegelegenen Sonnensytemen zu schicken. Diese sollten über Ionenantrieb verfügen. Zwar hat dieser nur eine minimale Beschleunigung, aber dieser Antrieb in in der Lage über lange Zeiträume zu beschleunigen. Damit läßt sich die Geschwindikeit sich bis auf 0,2 C oder mehr bringen. Ich vermute das die 20-30 Jahre für die weitere Entwicklung und Perfektion des Ionenantriebs draufgehen. Vorausgesetzt man forscht schon heute daran.

    Sollten diese Sonden dann tatsächlich nach etlichen Jahren ihrer Reise, einen Planeten unserer Größe und atembarer Atmosphäre, dann könnte die tatsächliche bemannte Mission starten.
    Es wäre jedoch wahrscheinlich eine Reise ohne Widerkehr. Das Raumschiff und die Besatzung müßte groß genug sein um auf diesem neuen Planten dann eine Kolonie zu gründen.
    Hier sehe ich als einzigste effektive Antriebsform den Photonenantrieb. Als Energiequelle wären Kernfusions - oder besser Materie/Antimaterie- Reaktoren am besten geeignet. Zumindest aus heutiger Sicht.
    Atomare Plasmaantriebe (z.B. wie bei der Odyssee aus 2001) eigenen sich eher für Missionen innerhalb des Sonnensystems.

    Viele werden sich sicher fragen, es gibt hier auf der Erde soviele Probleme, die kann man da nur daran denken zu den Sternen fliegen zu wollen.
    Die Antwort ist ganz einfach es geht um das Überleben der Menschheit. Solange wir auf unseren blauen Planeten beschränkt sind, kann die Menschheit jederzeit ausgelöscht werden. Aber je mehr wir uns im All ausbreiten, desto unverwundbarer werden wir.
    Und überhaupt liegt es in unserer Natur, dorthin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.
    Gruß,
    Richard

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