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Ghost In The Shell (2017)

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    #31
    Zitat von textor Beitrag anzeigen
    Ps: Frage: T.Kitano spricht im Original nur japanisch (was übrigens sehr cool rüberkommt) und wird mit englischen Untertitel übersetzt, wie wurde das in der deutschen Version gehandhabt?
    Da spricht er ebenfalls japanisch, und es gibt deutsche Untertitel dazu. Keine Ahnung, wer auf die Idee kam, da in allen Animes alles in der selben Sprache gesprochen und übersetzt wurde, aber schlecht war die Idee nicht gewesen.
    Jede Geschichte hat vier Seiten: Deine Seite, Ihre Seite, die Wahrheit und das, was wirklich geschehen ist.

    Welten brechen auseinander, Formationen nicht.

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      #32
      Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen

      Da spricht er ebenfalls japanisch, und es gibt deutsche Untertitel dazu. Keine Ahnung, wer auf die Idee kam, da in allen Animes alles in der selben Sprache gesprochen und übersetzt wurde, aber schlecht war die Idee nicht gewesen.
      Was war an der Idee bitte nicht schlecht? Das hat doch gar keinen Sinn ergeben. Das spielt in Japan, da spricht aber nur ein Mann japanisch? Was soll das denn? Das ist doch völlig hirnrissig. Wäre es alles in einer Sprache gewesen, dann hätte man ja von japanisch als Sprache ausgehen können. Aber so war das einfach dämlich. Spricht Dr. Ouelet eigentlich mit französichem Akzent englisch mit Japanern? Zu allem Überfluss wird am Anfang noch erwähnt wie simpel man in dieser Welt Sprachen lernen kann.
      Ist Afrika im Universum von Ghost in the Shell eigentlich ein Land? Muss mich übrigens korrigieren es gab ja noch nen Neger im Film. Der Präsident von Afrika gab den edlen Wilden im pseudotraditionellen afrikanischen Gewand und war skeptisch gegenüber Technologie. Wie gesagt, Power Rangers war weniger dämlich.
      Ich hab noch ne Frage zu den Augen: Der dicke Thomas Strunz sagt doch nach dem Upgrade er habe was die Augen angeht nun zu Major aufgeschlossen. Warum sehen dann seine Augen so scheiße aus? Bei Major sind die ja auch okay.
      Sehr überlegt war aber das mit den Hunden. Man kennt das ja von hungernden Streunern. Die nehmen keine Knochen von Menschen, deren Augen ihnen nicht gefallen. Da musste Thomas Strunz natürlich Major bitten die Hunde zu füttern. Schließlich gibt es keine Sonnenbrillen in Japan, oder Hunde in Japan mögen keine Sonnenbrillen. Irgendsowas halt. Hunden in Japan ist eben einfach sauwichtig, wie die Augen von Leuten aussehen, die ihnen was zu Fressen geben.
      Wieso hatte der alte Schlitzaugenwolverine eigentlich nen leeren kugelsicheren Koffer dabei?
      Zuletzt geändert von Tibo; 02.04.2017, 04:38.

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        #33
        Das Original habe ich bis heute (noch) nicht gesehen, aber trotzdem war ich sehr gespannt auf diese Verfilmung. Gestern dann endlich in 2D und O-Ton angeguckt, und bin etwas hin und her gerissen. Einerseits hat mir der Film gut gefallen, aber andererseits bin ich auch etwas enttäuscht.
        Die Geschichte war interessant, solche Art von SciFI mag ich. Das visuelle hat mir auch sehr zugesagt, vieles sah einfach Klasse aus. Besonders diese Szene mit den Geisha Robotern und die Yakuza Bar fand ich richtig stark. Der Score war auch recht cool, wobei ich mir das Lied vom Abspann lieber in den Vorspann gewünscht hätte. Käme meiner Meinung nach, etwas besser.
        Wenn es Action gab, dann war diese sehr gut umgesetzt. Der Mittelteil hatte einige Längen zu viel und ich hätte noch ein/zwei Action Szenen mehr rein geschrieben.

        Was mich etwas gestört hat, ist das der Film etwas zu amerikanisch geworden ist. Also mir gab es eindeutig zu viele "nicht asiatische" Darsteller. Der japanische Flair ging dadurch etwas verloren.
        Ja, es war etwas seltsam, dass Daisuke nur japanisch geredet hat und der Rest amerikanisch, aber ich fand es ziemlich cool. Ich würde sogar sagen, dass der Film mir besser gefallen hätte, wenn mehr japanisch gesprochen würde. Der Gewaltgrad war ganz ok, wobei für meinen Geschmack dieser ruhig etwas härter sein hätte können.

        4*
        (7/10)

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          #34
          habe dieses machwerk gestern gesehen; werde mein profilbild ändern.
          .̵͔̣̤̼̦̭̳ͧͩ͆ͯͬ̉͑̃͞͠͡.͈͇̲͕̻̟̫̮̻̪̲͊̉̿̏̎͋͠

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            #35
            Ich habe den Film nun auch gesehen und ich finde das dieser gut unterhalten konnte. Besonders gut gefallen haben mir die optischen Eindrücke des Films, wie zum Beispiel die Stadtaufnahmen mit den vielen Werbe-Hologrammen oder auch die Hochhäuser mit den herumgeschlungenen Straßen. Weiters wurden die Menschen mit ihren maschinellen Verbesserungen optisch auch sehr gut dargestellt. Die Spezialleffekte und die Actionszenen konnten überzeugen und besonders gut gefallen hat mir der Kampfpanzer in Käfer/Spinnenform.
            Die Handlung war anfangs zwar ein wenig träge bzw. die ersten zwei Drittel des Film zogen sich ein wenig, jedoch im Großen und Ganzen fand ich die Story in Ordnung. Die Darsteller machten ihren Job einigermaßen gut, jedoch schaffte es leider keine der Figuren so richtig hervorzustechen. Auch störte es mich ein wenig das auf der einen Seite der Eindruck entstehen sollte das sich das Geschehen im asiatischen Raum abspielen soll, jedoch auf der anderen Seite die Hauptfiguren fast nur aus Nicht-Asiaten bestand.
            Ich gebe den Film somit schwache vier von sechs Sterne.
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              #36
              Letzte Woche im Kino gesehen.

              Optisch ist der Film extrem stark. Das hier bereits erwähnte Stadtdesign und die Verbesserungen sahen 1A und oscarwürdig aus. Der Film ist insgesamt am Besten, wenn er sich recht nahe an der Vorlage bewegt (etwa die Wasser-Szene oder der Spinnen-Panzer zum Schluss). Die tolle Musik wurde auch von diesem übernommen.

              Leider hat er aber nur optisch, musikalisch und vom Setting viel mit diesem zu tun. Denn inhaltlich ist man extrem weit davon entfernt. Während sich der Major im Original fragt, in wieweit sie noch menschlich oder nur mehr ne Maschine ist, ist hier klar der Mensch im Vordergrund. Auch gibt es diesmal kaum philosophische Debatten wie über den Puppetmaster. Die Handlung selbst ist ein 0815 Action-Thriller ohne größere Twists oder Überraschungen (dass der Böse nicht so böse ist wurde schnell klar und die "Mutter" des Majors ist ja letztlich e ganz lieb und verhilft ihr zur Flucht).

              Was mich aber am Meisten gestört hat war das White-Washing. Aktuell ist bei Hollywood ja eher Multikulti in und selbst in Settings wo dieses überhaupt nicht passt soll Diversity den Eindruck politischer Korrektheit erwecken. Dann macht man mal einem Film, welcher anscheinend in Japan / Asien spielen soll, und besetzt ziemlich alle Rollen mit europäisch aussehenden Schauspielern???? Zumindest die Müllmänner und andere Nebenfiguren hätte man asiatisch besetzen sollen / müssen. Dass nur der "Chef" japanisch spricht, aber alle mit ihm reden als würde er englisch sprechen, mutet auch etwas seltsam an.

              Alles in allem ein optisch sehr guter Film, aber aus der Vorlage hätte man weitaus mehr machen können:
              3,5 Sterne!

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                #37
                Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                Die Handlung selbst ist ein 0815 Action-Thriller ohne größere Twists oder Überraschungen (dass der Böse nicht so böse ist wurde schnell klar und die "Mutter" des Majors ist ja letztlich e ganz lieb und verhilft ihr zur Flucht).
                Ja, hier haben wir das gleiche Problem wie vor einiger Zeit bei der "I, Robot"-Verfilmung, dass man unbedingt die Verbindung zum Original herstellen will, ohne die altbewährte Handlungschablone weglegen zu wollen. Bei der ersten medizinischen Untersuchung war der Rest der Handlung schmerzlich offensichtlich: ja, natürlich sind die Erinnerungen falsch und ja natürlich ist der Konzern der wahre Böse usw.

                Ok, es war nett, einige epische Einstellungen mit realen Darstellern zu sehen und noch netter, mal wieder auf Takeshi Kitano zu treffen ( "King of my Castle").

                3 Sterne

                ***
                I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                  #38
                  Optisch ist der Film beeindruckend.
                  Etliche Szenen sind 1zu1 aus dem Original Anime entnommen.

                  Aber dem Film fühlt sich so leer an. Dem Film fehlt eine Seele.
                  Zuletzt geändert von Alius; 06.10.2017, 10:00.

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                    #39
                    Zitat von Alius Beitrag anzeigen
                    Aber der Film fühlt sich so leer an. Dem Film fehlt eine Seele.
                    Dir ist die Bedeutung dieses Satzes angesichts des Themas des Anime hoffentlich bewusst.

                    Kommentar


                      #40
                      Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
                      Dir ist die Bedeutung dieses Satzes angesichts des Themas des Anime hoffentlich bewusst.
                      Ja

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                        #41
                        Jetzt auch gesehen.

                        Im Vergleich zum Anime ist die Story doch arg vereinfacht worden und weit weniger philosophisch als erhofft. Aber die Bilder und Kameraeinstellungen - astrein!
                        Sogar die Effekte waren ansehnlich. Und die Musik fast sogar besser als das Original.

                        Guter Film, aber mehr leider auch nicht. 4*
                        To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
                        Follow Ductos on Twitter!

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                          #42
                          Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
                          Nix ist schlimmer als schlechter Humor während entweder die Welt untergeht oder man Menschen etc abknallt..

                          Der einzige Humor der passt wäre noch börartiger zynismus.
                          Soll das heißen, Du kannst all die schönen Bond-One-Liner oder Filme à la Dirty Harry und Demolition Men nicht genießen?

                          Ich bin für jeden konstruktiven Beitrag zur Lösung eines Problems dankbar. Das war keiner.

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                            #43
                            Habe den Film letztes Wochenende gesehen und musste erst einmal nochmal die beiden Animefilme sehen, um zu wissen welche Szenen übernommen wurden. In dem Punkt hat der Film sehr gute Arbeit geleistet.

                            Mit den Charakteren war ich auch zufrieden. Dass Aramaki nur japanisch spricht ist ein tolles Stilelement. Während der restliche Trupp sich wohl auf Englisch unterhält, was wahrscheinlich einfacher ist, spricht der alte Mann stur nur seine Muttersprache. Dass im restlichen Film kein Japanisch gesprochen wird ist gut, denn ich hatte schon genug Untertitel bei den Klingonen.

                            Togusa ist auch mit einem Asiaten besetz worden. Die wenigen Szenen mit ihm haben mir gut gefallen. Hier möchte ich auch noch sagen, dass mir der FIlm nicht zu sehr white-gewasht war. Einzig bei den Müllmännern kann ich diesen Punkt wirklich kritisieren, aber da hatte ich mehr Probleme mit der Zelle. Einen Verdächtigen muss man doch festbinden, so wie in der Serie.

                            Batou hat mich sehr an seine Gegenstücke erinnert, sowohl vom Aussehen, als auch vom Charakter. Auch wenn seine Augen aussehen, als hätte man sie aus MIB 3 übernommen.

                            Der Major sah auch gut aus. Dass sie keine Japanerin ist lässt sich mit ihrem neuen Körper erklären. Leider war ihr Charakter vergleichsweise flach. Aber dazu gleich mehr.


                            Bei der Geschichte hat man etwas ganz neues Versucht. Zum Vergleich, in der alten Serie hat Motoko ihre Vollkörperprothese als Kind bekommen. In der neuen Serie sogar vor ihrer Geburt. Hier ist sie quasi die erste ihrer Art. Dadurch kann man viele Dinge aus den Animes nicht übernehmen. Beim Philosophieren haben es die Filme gerne übertrieben, hier hätte es aber gerne mehr sein können. In entscheidenden Momenten schafft es der Film nicht die nötige Tiefe zu entwickeln, was sehr schade ist.

                            Die Geschichte war auch sehr Hollywood. Hier merkt man das veränderte Setting. Ich würde aber nicht sagen, dass es schlecht war.


                            Insgesamt war ich positiv vom Film überrascht. Man hätte ihn auch viel schlechter machen können. Er mag zwar sehr vereinfacht sein, aber zumindest optisch ist der Film super. Das CGI fand ich insgesamt ganz gut. Der größte Kritikpunkt ist wie gesagt der Major. Als zentraler Punkt der Geschichte hätte sie mehr tiefe gebraucht. Die Geschichte selbst war insgesamt auch gut, wenngleich nichts außergewöhnliches, mit passendem Ende.



                            Unter den Gehackten ist der Mensch ohne Upgrades König.

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