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    Jup, allerdings ist "Avatar" aufgrund des 3D-Aufschlags und der Überlänge etwas teurer als normale Spielfilme (dafür bekam ich ne Studenten-Ermäßigung).

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      Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
      Ich glaube, es gibt da ein Missverständnis über das Referenzsystem, das es so absolut gar nicht geben kann, wie du es jetzt forderst. Wenn ich etwa sage "durchschnittlich" dann meine ich eben genau das: Hebt sich nicht von der sonstigen Kino-Kost ab, besonders nicht vom Mainstream - in dem Wort liegt ja bereits "Durchschnittlichkeit" per se.
      Ok, dann halten wir fest: Es gibt keine guten sondern bestenfalls durchschnittliche Blockbuster-Movies. In diesem Lichte kann man dann auch Deine kritischen Anmerkungen zu "Avatar" besser einordnen. Wenn Durchschnitt die bestmögliche Note eines Blockbusters ist, dann ist Dein Urteil gar nicht so vernichtend, als es zunächst den Anschein macht.

      Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
      Storygerüst ist eine Sache. Aber ich habe selten einen Film gesehen, der so wenig Überraschungen geboten hat - jede Szene und jeder Dialog wirkte wie vorgekaut. Gerade in Hinblick auf die Dimensionen des Projekts ist die Plattheit des Drehbuchs bemerkenswert. Hier spricht kaum jemand von einem großen Wurf -warum sollte man diese Tatsache unter den Tisch kehren?
      Auf der anderen Seite muss man dem Film aber zugute halten – und hier muss ich mich wiederholen – dass die Geschichte wirklich stimmig und für den Zuschauer nachvollziehbar ist, und dass sich Ungereimtheiten und Peinlichkeiten in Grenzen halten.
      Ich kann mich noch gut sehr gut an die Veröffentlichung von Star-Trek-9 1998 erinnern. Ich hatte mich schon sehr lange darauf gefreut und bin mit einem Kumpel in die Mitternachtspremiere gegangen. Dann nahm das Unheil seinen Lauf: Picard und Worf sangen Lieder im Shuttle, Riker steuerte die Enterprise mit einem Joystick, Worf hatte einen Pickel, der Admiral hat auf eigene Faust (und nicht auf Befehl der Sternenflotte) gehandelt, die Baku waren in Wirklichkeit Kinder der So'na (also doch eine dumme Rache-Geschichte) und ein Kind nervte auch noch. Das war eine wirklich erniedrigende Erfahrung für mich, eine Demütigung.
      Dieser Enttäuschung folgten viele weitere größere und kleinere Enttäuschungen z.B. Herr der Ringe 1 mit den nervigen Hobbits und ihren Streichen, Star-Wars Episode 1 mit dem nervigen Jar-Jar-Binks oder Star-Trek 10 mit Picard als Rambo-Verschnitt, der angeblich schon als Jugendlicher eine Glatze getragen hat.
      Aus "Avatar" bin ich erstmals seit langem wieder mit einem insgesamt befriedigendem Gefühl aus einem Blockbuster-Film gegangen, da eben Ärgernisse in dieser Größenordnung dort nicht stattgefunden haben. Die vorhersehbare Story muss ich leider in Kauf nehmen, denn ansonsten dürfte ich mir gar keine science-fiction-artigen Filme mehr ansehen und meinen Konsum ausschließlich auf Independentfilme à la "Adaption", "Babel" oder "There will be blood" beschränken.

      Zitat von newman Beitrag anzeigen
      Der alten Star Wars Trilogie müsste man aber, wenn man konsequent wäre, dasselbe vorwerfen wie Avatar.

      Die Geschichte von Star Wars war die bloße, mit großen Effekten ausgeschmückte Scifi Adaption einer 0815 Märchengeschichte. Die Story ist nicht bahnbrechend orginell.
      Schlägst Du jetzt etwa vor, Star-Wars aus meiner Liste der einflussreichen Science-Fiction-Filme herauszunehmen und zu ersetzen durch einen tschechoslowakischen Märchenfilm?
      Vergiss es. Star-Wars steht völlig zu recht da. Man kann die Filme gut finden oder oder auch nicht, aber etwas vergleichbares gab es vorher im Kino noch nicht zu sehen. Es war die Geburtsstunde des temporeichen Blockbusters mit viel Action und Spezialeffekten. Aus Sicht der Zuschauer von damals war es ein Durchbruch, denn das Unterhaltungskino dieser Zeit bot bestenfalls Bud-Spencer- oder James-Bond-Filme oder Dramen wie "Der Pate", "Papillon" usw.
      Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn Du mir einen ähnlich einflussreichen Märchenfilm vorschlägst.

      Insgesamt finde ich es schon etwas makaber, dass man "Avatar" vorwirft, unoriginell zu sein, während mittelmäßige Star-Trek-Filme (wie z.B. Star-Trek-6 und 9) als philosophische, gesellschaftskritische Abhandlungen gefeiert werden.
      Mein Profil bei Last-FM:
      http://www.last.fm/user/LARG0/

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        Zitat von ilu Beitrag anzeigen
        hmmmm.....sind filme nicht grundsätzlich dafür da um zu unterhalten? aber ich vermute mal, das du von einen guten buch besser unterhalten wirst als von einen film
        Als hättest du dich von einem Film noch nie schlecht unterhalten gefühlt ... Und es stimmt schon, dass man sich von einem guten Buch wohl besser unterhalten fühlen kann als von einem miesen Film.
        Womit nicht gesagt ist, dass Avatar ein wirklich mieser Film ist.
        Und damit genug dem OT-Geraunze über meine angeblich ahnungslos-anspruchsvolle Persönlichkeit (sonst werd ich am Ende auch noch persönlich ...).

        Kommentar


          Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
          Als hättest du dich von einem Film noch nie schlecht unterhalten gefühlt ... Und es stimmt schon, dass man sich von einem guten Buch wohl besser unterhalten fühlen kann als von einem miesen Film.
          Womit nicht gesagt ist, dass Avatar ein wirklich mieser Film ist.
          Diesen Aspekt finde ich an dieser Stelle interessant.
          Ich wüßte gerne, ob mich das Buch "Avatar" so es denn jemals verlegt würde ähnlich unterhalten würde, wie dieser Film.
          Ich nehme an, daß dies einmal die Ausnahme wäre, wo ich den Film dem Buch vorziehen würde, aber ein Versuch wärs wert.
          Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
          Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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            Man, hier hat sich ja über Nacht einiges getan. Ich greife mal einen Beitrag der letzten Seite bezüglich 3D herraus (über die Qualität von Avatar sage ich damit nichts aus):
            Zitat von Puma Beitrag anzeigen
            Es geht hier um den Weg 3D-Kino, für alle, die es noch nicht begriffen haben. Das ist der einzige Weg, der der Institution Kino bleibt, um hinsichtlich der schwindenden Besucherzahlen wieder mehr Menschen in die Kinos zu locken.
            3D ist alles, aber bei weitem nicht der einzige Weg für Kinos weiterhin attraktiv zu bleiben. (Das gleiche Gerücht wurde auch zu Zeiten der Rot/Grün-Brillen in die Welt gesetzt) Da hat sich aber jemand ganz schön von der Werbemaschinerie der Kinos blenden lassen Da gibt es ganz andere Baustellen, an denen die Kinos arbeiten können und müssen. Bild- und Soundqualität, Service, Preise etc....

            3D ist bisher ein Pluspunkt, mehr nicht. Immerhin macht 3D bei Komödien etc. auch kaum Sinn und lässt nur die Produktionskosten immens steigen. Bei Sction- und SciFi-Filmen ist der Effekt sicherlich ein Gewinn.
            Der Trend dahin zeichnet sich ganz klar ab, und Avatar war der Startschuss dafür.
            Auch das ist falsch. Avatar ist momentan nur der erfolgreichste 3D-Film. Es gab in den letzten 1,5 Jahren schon diverse 3D-Filme der neuen Technik (Bolt, Ice Age, Final Destination, Oben, My Bloody Valentine, Coraline, Monsters vs. Aliens, G-Force, Disneys Eine Weihnachtsgeschichte, Reise zum Mittelpunkt der Erde), die auch in ganz normales Kinos liefen. Nur wurden die nicht so gehyped.

            Die Filme habe ich übrigens auch fast alle in 3D gesehen und hier kann man Avatar schon zugestehen, den Effekt am besten umgesetzt zu haben. Mag aber auch daran liegen, dass die bisherigen 3D-Filme fast alle Kinderanimationsfilme waren.
            Sehr viele Kinos fangen jetzt an, ihre Kinos auf 3DFilme einzustellen, was bisher ziemlich kostenaufwändig war und daher nicht im Verhältnis zum Nutzen stand.
            Sehr viele Kinos haben schon Ende 2008, Anfang 2009 auf 3D umgestellt, nicht zu Avatar. Und verdammt Kostenaufwändig ist und war die Umstellung immer noch.
            D.h. eigentlich ist die Aussage auch falsch: Eigentlich haben die Kinos endlich auf digitale Projektion umgestellt, Digital3D ist nur ein netter Nebeneffekt der Digitalprojektion mit den neu beschichteten Leinwänden.
            Einige Filmunternehmen produzieren in Zukunft sogar nur noch 3D-Filme.
            Zum Beispiel?
            Diese Entwicklung ist also neu, und sie ist auch erstrebenswert!
            Neu? Nein! Erstebenswert? Sicherlich, warum auch nicht?

            ---

            Sicherlich trägt der 3D-Effekt zum Hype und zum Erfolg von Avatar bei, aber er ist nicht ausschlaggebend. Der Film hat gute Kritiken bekommen, er stammt von Cameron, er kam zu den Weihnachtsferien ins Kino und er bietet einfach ein stimmiges Gesamtpaket.
            "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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              Zitat von Largo Beitrag anzeigen
              Ok, dann halten wir fest: Es gibt keine guten sondern bestenfalls durchschnittliche Blockbuster-Movies.
              Das hab ich aber nicht gesagt. Natürlich gibt es auch gute Blockbuster - aber nie und nimmer ist dies eine Voraussetzung für den Massenerfolg. Da fährt man mit Durchschnitt besser.
              Dachte, das wäre eine Binse...

              Übrigens zählst du wiederum etwa mit den TNG-Filmen oder SW Werke auf, die ich als unterdurchschnittlich (höflich gesagt) bezeichnene würde. Da steht Avatar eindeutig drüber.

              Darüber, dass die Unterdurchschnittlichkeit längst zum Gewöhnlichen und Erwartbaren im Blockbusterbereich wurde, lässt sich natürlich auch reden. Und auch darüber, dass eben die Erwartungen auch des kritischen Zuschauers praktisch im Keller sind.

              Auf der anderen Seite muss man dem Film aber zugute halten – und hier muss ich mich wiederholen – dass die Geschichte wirklich stimmig und für den Zuschauer nachvollziehbar ist, und dass sich Ungereimtheiten und Peinlichkeiten in Grenzen halten.
              Also gut.

              Peinlich fand ich, was mal so schön "main character powers" bezeichnet wurde: Ein normaler Typ kann, eben weil er die Hauptfigur eines Filmes ist, sofort Dinge, für die andere monatelanges Training brauchen (hier: Schlüpfen in einen Avatar mit geradezu perfekter Kontrolle über den neuen Körper - ja, auch der Beine.)

              Peinlich fand ich, dass dieser durchschnittliche Marine ein so "reines Herz" hat, dass sich gleich der Wunderbaum in ihn verliebt.

              Peinlich fand ich, dass die edlen Wilden natürlich brav und naiv warten, bis sie von den Bösen niedergefetzt werden können. Sie konnten ja nie und nimmer glauben, dass Gefahr im Verzug ist. Sie konnten auch nie und nimmer glauben, dass es Geschöpfe oder Angreifer gibt, gegen die Pfeil und Bogen nichts ausrichten können. Ach ja, zuvor wurden quasi unbesiegbar Tierchen (etwa diese "Hammerhörner") etabliert, die praktischerweise eine ganze, bis an die Zähne bewaffnete Armee niedertrampeln können.

              Peinlich fand ich diesen ausgelutschten Subplot der verliebten aber eigentlich jemand anderen versprochenen Häuptlingstochter. Dies stellvertretend für sämtlich andere vorhersehbaren "Wendungen".

              Peinlich fand ich insgesamt die klischeehafte Zeichnung der "edlen Wilden" - ein reines Produkt "zivilisierter" Phantasien und verträumten Projektionen seit hunderten Jahren.

              Peinlich fand ich die simple Befreiung der Abtrünningen aus der Zelle - durch eine andere Abtrünnige, die praktischerweise von den Autoritäten nicht weiter beachtet wurde.

              Peinlich fand ich, dass dank main character powers, unser Held natürlich sowohl sogleich als einziger roten Drachen fliegen (dumme Eingeborene, aber so ist es eben ...) und zur "Natur" beten kann - und von dieser natürlich erhört wird (im rechten Moment).

              Dies nur oberflächlich. Sonst kommt noch der Vorwurf, ich würde sündigerweise "analysieren".

              Insgesamt finde ich es schon etwas makaber, dass man "Avatar" vorwirft, unoriginell zu sein, während mittelmäßige Star-Trek-Filme (wie z.B. Star-Trek-6 und 9) als philosophische, gesellschaftskritische Abhandlungen gefeiert werden.
              WER macht das? Und WER nimmt solche Leute ernst ...?


              Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
              Was genau es ist, dass man CGIs bei lebenden Figuren meist gleich erkennt, weiß ich nicht. Glaub, es ist wirklich irgend etwas an der Oberfläche.
              Bei Avatar konnte man sehr gut die menschlichen Gesichter mit ihren Avatar-Mimiken vergleichen. Letztere blieben stets diese Spur unnatürlicher, unbeweglicher. Glatt nicht nur an der Oberfläche, sondern auch vom Bewegungsablauf her.
              Wir - und andere Lebewesen - sind eben keine Maschinen und funktionieren nicht wie Computerprogramme. Es gibt feine Nuancen, die das ausgefeilteste Programm nicht simulieren wird können - nicht bis zur letzten, endgültigen Täuschung. Wie denn auch? Wenn sogar der Mensch daran scheitert, alles, was den Menschen und die Tiere lebendig macht, vollständig zu verstehen und zu erfassen. Und solche Menschen programmieren dann die Computer, die ihn täuschen sollen.

              Ich glaube auch, gerade wenn man als Zuschauer etwas geübt ist beim Erfassen dieser "typischen" Pixel-Animationen, erkennt man die "Avatare" umso schneller als solche.
              Zuletzt geändert von VerkorksterKirk; 08.01.2010, 11:34. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                Zitat von ilu Beitrag anzeigen
                jäger des verlorenen schatzes -> gab es soetwas etwa vorher nicht, ein typ der schätze sucht, oh wie toll
                Allan Quatermain gab es schon 1888, Indie ist nur ein Abklatsch davon.

                Zitat von ilu Beitrag anzeigen
                titanic -> da bin ich mir zu 100% sicher das es so etwas schon vorher gab, story technisch gesehen natürlich . 2 liebende, jedoch ihre eltern wollen diese liebe nicht anerkennen und natürlich muss einer von beiden am schluß noch sterben, typisch schnulze
                Sprich Rome und Julia meets katastrophenfilm.

                [QUOTE=ilu;2279519]
                Fluch der Karibik -> oh wie toll piraten die sich bekriegen, gabs aber schon vorher
                Zitat von ilu Beitrag anzeigen
                hmm.... bei E.T. fällt mir nichts ein^^
                Typische Rassismuß/Vorurteilsgeschichte. Nur das Kind lässt sich auf das neue Fremde ein und endeckt das gute darin während die Erwachsenem dem neuen mit Misstrauen gegenüberstehen.


                Zitat von ilu Beitrag anzeigen
                und wie heißt dieses 0815 märchen?
                Wie Währs z.B. mit der Arthussage?

                Sehr viele Elemente eben dieser Sage finden sich auch bei Star Wars wieder.
                Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                Es gehört zwar nicht wirklich ins Thema, aber mich würde ja doch interessieren, wo du vor "Fluch der Karibik" schon einmal einen Piratenfilm mit Horror- und Fantasyelementen gesehen hast? Ich kannte so etwas bisher allenfalls von den Plattencovern von Running Wild, aber als Film...
                Ach komm ich bitte dich. Geisterpiraten, Voodoo und verfluchte Schätze dominieren min 70% aller Piratengeschichten.
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                Kommentar


                  Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                  Es gehört zwar nicht wirklich ins Thema, aber mich würde ja doch interessieren, wo du vor "Fluch der Karibik" schon einmal einen Piratenfilm mit Horror- und Fantasyelementen gesehen hast?
                  Na dann schau dir alleine mal die Sindbad-fime genauer an.


                  In Avatar gibt es altes und es gibt neues.
                  Es gibt vorhersehbares und es gibt unvorhersehbares.
                  Wenn hier jemand behauptet er hätte schon „alles“ gewusst bevor er in den Film ging, dann muss er meiner Meinung nach schon ziemlich Arrogant sein.
                  Es gab einige Handlungsstränge die relativ klar waren und andere die unvorhersehbar waren.
                  Wer behauptet er hätte gewusst das die Wissenschaftlerin stirbt, oder schon bevor er im Kino war das der Sam einen Drachen reiten muss, das die Navi den Kampf gewinnen, das die Hubschrauberpilotin stirbt, das der Heimatbaum vernichtet wird, daß diese komischen Hammerköpfe noch mal eine Rolle spielen, außer der am Anfang, daß der Planet an sich eine Intelligenz hat und die Menschen vertreiben wird, etc vergisst das es auch ganz anders ausgehen können hätte.
                  Aber dann hätte man halt gesagt ich wusste ja das es so endet.
                  Zuletzt geändert von Darkfire; 08.01.2010, 12:17.

                  Kommentar


                    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                    Es stimmt tatsächlich, dass man den CGIs die Echtheit nicht zu 100 % abnimmt (ich zumindest auch nicht). Sie sind zwar ziemlich das Beste, was es bisher in dem Sektor gab, aber eben nicht völlig perfekt. Einer genaueren Betrachtung halten CGIs eben immer noch nicht völlig stand - hab die beiden computeranimierten Löwen bei den Beispielbildern auch gleich erkannt.
                    Sind aber 3 digitale Löwen.


                    .
                    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                    Larkis schrieb nach 29 Minuten und 56 Sekunden:

                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Also gut.
                    Und das sind die Situationen wo ich das Gefühl habe das du dich agrnicht auf den Film einlässt. Weil 90% der Sachen die du peinlich findest lassen sich mit ein bisschen reindenken in die Story Problemlos erklären.

                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Peinlich fand ich, was mal so schön "main character powers" bezeichnet wurde: Ein normaler Typ kann, eben weil er die Hauptfigur eines Filmes ist, sofort Dinge, für die andere monatelanges Training brauchen (hier: Schlüpfen in einen Avatar mit geradezu perfekter Kontrolle über den neuen Körper - ja, auch der Beine.)
                    Hier gehts schon los. ein Avatar ist nichts weiter wie ein biochemischer Computer. Ein Computer dessen Entwicklungsphase bereits abgeschlossen ist. An deinme HomeComputer haben auch dutzende Wissenschaftler Jahrelang gewerkelt und alle Komponenten entwickelt. Und du hast das fertige produkt und kannst es bedienen ohne jemals einen Finger in die Technik gesteckt zu haben. Genauso ist es auch im Film. Der Avata von Sully ist wie die anderen fertig entwickelt und "programmiert" da ist es logisch das er ihn sofort benutzen kann während die Wissenschaftler in den 30 Jahren zuvor viele Tests haben machen müssen.

                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Peinlich fand ich, dass dieser durchschnittliche Marine ein so "reines Herz" hat, dass sich gleich der Wunderbaum in ihn verliebt.
                    Von reinem herzen ist nie die rede. Die Samen vom Baum sind nach der Legende Wesen mit der reisnten Seele. Was Pandora festgestellt hat ist das Sully die Neue Umgbeung anders wahrnimmt als die andere, also weder wissenschaftlich noch militärisch. Und da hatte der Planet mehr als genug Zeit Sully zu beobachten und es wurde auch durch das Verhalten von Sully deutlich.

                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Peinlich fand ich, dass die edlen Wilden natürlich brav und naiv warten, bis sie von den Bösen niedergefetzt werden können. Sie konnten ja nie und nimmer glauben, dass Gefahr im Verzug ist. Sie konnten auch nie und nimmer glauben, dass es Geschöpfe oder Angreifer gibt, gegen die Pfeil und Bogen nichts ausrichten können. Ach ja, zuvor wurden quasi unbesiegbar Tierchen (etwa diese "Hammerhörner") etabliert, die praktischerweise eine ganze, bis an die Zähne bewaffnete Armee niedertrampeln können.
                    Genauso wie du nicht glauben würdest das es Wesen gibt die sich unsichtbar machen können doer die deinen Geist kontrollieren. Bis auf der Erde Wesen auftauchen die genau das können. Woher sollen die navi wissen das die Hubschrauber nicht angreibar sind wenn sie noch nie gegen selbige gekämpft haben? Hättest du aufgepasst währe dir aufgefallen das der Konflikt erst nach der Ankunft von Sully eskaliert ist, erst als klar wurde das ein diplomatische Lösung nicht möglich war. Woher sollen die Navi das also wissen das sie gegne Hubschraube rkeine Chance haben wenn sie nichtmal das Metall kennen?

                    Übrigens sind die Hammerheads nur gegen handfeuerwaffen empfindlich was auch im Film gesagt wurde. Und die "bis an die zähne Bewaffnete Armee" bestand aus vielleicht 100 Mann + Kampfläufer und hatte nur MG's und Flammenwerfer dabei, keinerlei Schwere Waffen wie Raketenwerfer z.B.

                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Peinlich fand ich diesen ausgelutschten Subplot der verliebten aber eigentlich jemand anderen versprochenen Häuptlingstochter. Dies stellvertretend für sämtlich andere vorhersehbaren "Wendungen".
                    Ein Subplot der garnicht existiert im Film.

                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Peinlich fand ich insgesamt die klischeehafte Zeichnung der "edlen Wilden" - ein reines Produkt "zivilisierter" Phantasien und verträumten Projektionen seit hunderten Jahren.
                    Hui stimmt es gibt ja sonst keine kitschig verklärten Visionen einer Art zu leben. *hust* Sternenflotte *hust* Wenn du das dem Film vorwirfst musst du das konsequenterweise auch in jedem anderem Film tun wo die Helden sympathische Charakterzüge haben und die Bösewichter eher antipatische Charakterzüge.

                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Peinlich fand ich die simple Befreiung der Abtrünningen aus der Zelle - durch eine andere Abtrünnige, die praktischerweise von den Autoritäten nicht weiter beachtet wurde.
                    Wann bitte war die Pilotin eine Abtrünnige bis zu de Zeitpunkt wo die Gefangenen befreit wurden?


                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Peinlich fand ich, dass dank main character powers, unser Held natürlich sowohl sogleich als einziger roten Drachen fliegen (dumme Eingeborene, aber so ist es eben ...) und zur "Natur" beten kann - und von dieser natürlich erhört wird (im rechten Moment).
                    Also den "beten" Subplot hast du schonmal garnicht verstanden. Setzen, 6.

                    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                    Dies nur oberflächlich. Sonst kommt noch der Vorwurf, ich würde sündigerweise "analysieren".
                    und genau den Eindruck machst du auch, lauter Oberflächlichkeiten...

                    [/QUOTE]
                    Zuletzt geändert von Larkis; 08.01.2010, 12:31. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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                      Zitat von Largo Beitrag anzeigen
                      Man kann die Filme gut finden oder oder auch nicht, aber etwas vergleichbares gab es vorher im Kino noch nicht zu sehen. Es war die Geburtsstunde des temporeichen Blockbusters mit viel Action und Spezialeffekten.
                      Ich bin doch selbst ein SW Fan.

                      Aber keine der aufgelisteten Dinge hat etwas mit einer orginellen oder gar anspruchsvollen Handlung zu tun.
                      Also ist der Vergleich von Avatar mit SW doch nicht soo extrem abwegig.

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                        Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen

                        Peinlich fand ich, was mal so schön "main character powers" bezeichnet wurde: Ein normaler Typ kann, eben weil er die Hauptfigur eines Filmes ist, sofort Dinge, für die andere monatelanges Training brauchen (hier: Schlüpfen in einen Avatar mit geradezu perfekter Kontrolle über den neuen Körper - ja, auch der Beine.)
                        Er torkelt doch, naja, für 5 Minuten oder so.
                        Sicher, das ging etwas zu schnell, Jake hat die letzten Jahre ja nicht einmal seine richtigen Beine benutzt.

                        Peinlich fand ich, dass dieser durchschnittliche Marine ein so "reines Herz" hat, dass sich gleich der Wunderbaum in ihn verliebt.
                        Das war auch nicht so toll, weil man so gleich zwei wichtige Stellen im Film hat, wo der Geist aus der Maschine wirken kann.

                        Peinlich fand ich, dass die edlen Wilden natürlich brav und naiv warten, bis sie von den Bösen niedergefetzt werden können. Sie konnten ja nie und nimmer glauben, dass Gefahr im Verzug ist. Sie konnten auch nie und nimmer glauben, dass es Geschöpfe oder Angreifer gibt, gegen die Pfeil und Bogen nichts ausrichten können.
                        Warum sollten sie wissen, was die Himmelsleute mit ihren Maschinen alles machen können? Über vorherige Zusammenstöße erfahren wir da nichts. Das man glaubt jemanden, der hinter einer Glasscheibe steht, durch einen Pfeil treffen zu können, scheint keine naive Annahme zu sein.

                        Ach ja, zuvor wurden quasi unbesiegbar Tierchen (etwa diese "Hammerhörner") etabliert, die praktischerweise eine ganze, bis an die Zähne bewaffnete Armee niedertrampeln können
                        Also dieser Einwand überrascht micht jetzt. Wie war das noch bei ST VI? Sulu hätte am Ende des Film Gas riechen müssen, weil er am Anfang des Films in einem Logbucheintrag Gasanomalien erwähnt? Und das wurde als Beispiel für eine gute Story herangezogen. Wenn nun aber in Avatar eine nebensächliche Bemerkung über die Panzerung eines Tieres am Ende relevant wird, ist das nun plötzlich ein Zeichen für eine vorhersehbare Story?

                        Peinlich fand ich diesen ausgelutschten Subplot der verliebten aber eigentlich jemand anderen versprochenen Häuptlingstochter.
                        Welcher Subplot? Der Typ ist 10 Sekunden vor dem Angriff sauer auf Jake und das wars.

                        Peinlich fand ich insgesamt die klischeehafte Zeichnung der "edlen Wilden" - ein reines Produkt "zivilisierter" Phantasien und verträumten Projektionen seit hunderten Jahren.
                        Ja, Aliens sind immer das Produkt von Phantasien, ob sie nun vollkommen logisch, kriegerisch, naturverliebt oder was auch immer sind. Problematisch ist er nur, wenn man faktisch existierenden Kulturen, die tatsächlich gewalttätig und ökologisch zerstörend waren, plötzlich retrospektiv den Stempel des "Edlen Wilden" aufdrückt. Die Na'vi sind hingegen keine faktisch existierende Kultur, sondern Aliens, die auf einem Funky-Alien-Mond leben, der ein eigenes Bewusstsein hat.

                        Peinlich fand ich die simple Befreiung der Abtrünningen aus der Zelle - durch eine andere Abtrünnige, die praktischerweise von den Autoritäten nicht weiter beachtet wurde.
                        Das war vorhersehbar. Ich hab bereits in der Kinopause gesagt, dass die Pilotin die jetzt bestimmt rausholt.

                        Peinlich fand ich, dass dank main character powers, unser Held natürlich sowohl sogleich als einziger roten Drachen fliegen (dumme Eingeborene, aber so ist es eben ...)
                        Stimmt natürlich auch. Hab das vor einigen Dutzend Seiten mal angemerkt. Das "Weißer Häuptling-Klischee".

                        und zur "Natur" beten kann - und von dieser natürlich erhört wird (im rechten Moment).
                        Wie Jake sagte: Man kanns' ja mal versuchen. Diese Wendung im letzten Moment ist den kritischen Analysierer ein Win-Win-Szenario: Gewinnen die Eingeborenen ohne Unterstützung gegen die Söldnertruppen, ist es unrealistisch und kann nur auf den Heldenbonus geschoben werden, wird von Außen eingegriffen ist es entweder ein Geist aus der Maschine, oder (falls man es erwartet hat) eine vorhersehbare Wendung.

                        Ich nenne es dramatisch und auf vorangegangene Handlungsbausteine aufbauend.

                        Dies nur oberflächlich. Sonst kommt noch der Vorwurf, ich würde sündigerweise "analysieren".
                        Der Vorwurf steht doch eh schon lange im Raum. "Analysier" ruhig.
                        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                          @VerkorksterKirk

                          da hast aber mal eine tolle aufzählung, aber wiso verrätst du uns nicht endlich mal einen film der deiner meinung besser ist?
                          immer und immer wieder weichst du aus, hast du etwa keinen griffbereit?

                          also welchen film findest du besser als avatar, der nach deiner meinung nicht nur durchschnittlich ist?

                          und zu deinen beispielen muss ich sage, hast du an manchen stelle den ganzen sinn und zwack verstanden, wiso das nun so ist?
                          wiso denkt man nicht erst darüber nach, wiso das so ist und stellt es nicht als peinlich da hin

                          Bei Avatar konnte man sehr gut die menschlichen Gesichter mit ihren Avatar-Mimiken vergleichen. Letztere blieben stets diese Spur unnatürlicher, unbeweglicher. Glatt nicht nur an der Oberfläche, sondern auch vom Bewegungsablauf her.
                          Wir - und andere Lebewesen - sind eben keine Maschinen und funktionieren nicht wie Computerprogramme. Es gibt feine Nuancen, die das ausgefeilteste Programm nicht simulieren wird können - nicht bis zur letzten, endgültigen Täuschung.
                          hast dir schon mal darüber gedanken gemacht das die navi keine menschen sind und deswegen die mimiken nicht zu 100% übereinstimmen?
                          beispiele für die zu glatte bewegungsabläufe/nuancen?

                          edit:

                          Er torkelt doch, naja, für 5 Minuten oder so.
                          Sicher, das ging etwas zu schnell, Jake hat die letzten Jahre ja nicht einmal seine richtigen Beine benutzt.
                          das ist ja gerade das tolle daran, das er in den letzten jahren seine beine nicht wirklich gespürt hat und auf einmal fühlt man diese....wie würdest du dich dabei verhalten?
                          etwa ruhig rum sitzen und abwarten oder eher ausprobieren?

                          Peinlich fand ich die simple Befreiung der Abtrünningen aus der Zelle - durch eine andere Abtrünnige, die praktischerweise von den Autoritäten nicht weiter beachtet wurde.
                          Das war vorhersehbar. Ich hab bereits in der Kinopause gesagt, dass die Pilotin die jetzt bestimmt rausholt.
                          natürlich muss der held befreit werden, aber das wie ist doch die große frage?
                          oder hättet ihr gedacht dass das so einfach geht?

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                            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                            Also dieser Einwand überrascht micht jetzt. Wie war das noch bei ST VI? Sulu hätte am Ende des Film Gas riechen müssen, weil er am Anfang des Films in einem Logbucheintrag Gasanomalien erwähnt? Und das wurde als Beispiel für eine gute Story herangezogen. Wenn nun aber in Avatar eine nebensächliche Bemerkung über die Panzerung eines Tieres am Ende relevant wird, ist das nun plötzlich ein Zeichen für eine vorhersehbare Story?
                            Die Tierchen zeigen, dass die edlen Indianer das Prinzip "unangreifbar" kennen - später schienen sie überrascht und überfordert, dass es sowas überhaupt gibt. "Nebensächlich bemerkt" war da übrigens nix - es war eine prominent platzierte Action-Sequenz zu Beginn, die kein Missverständnis aufkommen lassen konnte.
                            Die Tierchen kommen zudem aufgrund "göttlicher" Gewalt zur rechten Zeit - Deus ex machina at work.

                            Kein Vergleich zu dem STVI-Torpedo-Plot, wo es auch nicht darum ginge, dass Sulu Gas riecht, sondern 1. er es auf seinem (inneren) Radar hat und 2. das geeignete Equipment an Bord hat. Kein Gott oder konstruierte Zufälle mehr nötig. Und Überraschung wär's obendrein ... (Was aber den verkorksten Hauptplot auch nicht gerettet hätte.)

                            Ja, Aliens sind immer das Produkt von Phantasien, ob sie nun vollkommen logisch, kriegerisch, naturverliebt oder was auch immer sind. Problematisch ist er nur, wenn man faktisch existierenden Kulturen, die tatsächlich gewalttätig und ökologisch zerstörend waren, plötzlich retrospektiv den Stempel des "Edlen Wilden" aufdrückt. Die Na'vi sind hingegen keine faktisch existierende Kultur, sondern Aliens, die auf einem Funky-Alien-Mond leben, der ein eigenes Bewusstsein hat.
                            Wenn diese "Aliens" nicht für jeden minderbegabten Zuschauer nicht sofort und unzweifelhaft als "Indianer" (bzw. amerikanische Ureinwohner") zu erkennen sind, fresse ich einen Schlumpf.

                            Zitat von ilu Beitrag anzeigen
                            also welchen film findest du besser als avatar, der nach deiner meinung nicht nur durchschnittlich ist?
                            Ich habe nicht vor, hier über meinen Filmgeschmack oder irgendwelche anderen Filme zu diskutieren. Hier geht es um diesen speziellen Film.

                            Dass es mehrere dutzende Filme gibt, die ich weit, weit mehr schätze, als diesen hier, bitte ich mir einfach zu glauben, ohne dass ich das detailliert beweisen oder jeden einzelnen Film vor dir und der weithin daran desinteressierten Mitleserschaft rechtfertigen muss.
                            Zuletzt geändert von VerkorksterKirk; 08.01.2010, 14:13. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                              Wie Jake sagte: Man kanns' ja mal versuchen. Diese Wendung im letzten Moment ist den kritischen Analysierer ein Win-Win-Szenario: Gewinnen die Eingeborenen ohne Unterstützung gegen die Söldnertruppen, ist es unrealistisch und kann nur auf den Heldenbonus geschoben werden, wird von Außen eingegriffen ist es entweder ein Geist aus der Maschine, oder (falls man es erwartet hat) eine vorhersehbare Wendung.

                              Ich nenne es dramatisch und auf vorangegangene Handlungsbausteine aufbauend.

                              Der Vorwurf steht doch eh schon lange im Raum. "Analysier" ruhig.
                              Ich analysiere es mal:

                              Der Deus-Ex-machina-Effekt bzw. die "vorhersehbare Wendung" ist nur da nötig, wo man sich in eine ausweglose Situation gebracht hat.
                              Hollywood ist zu Happy-End-Loving. Die amerikanische Maschinerie kann es nicht leiden, wenn die Bösen einfach mal gewinnen, und die Guten ganz erbärmlich und ganz ohne Pathos weggefegt werden.
                              Also wird konstruiert auf Teufel komm raus.
                              Die Na`vi hatten keine Chance, und eigentlich trägt Mr. Rotdrachenreiter die direkte Schuld am Tod unschuldiger Na`vi, weil ihm als Militär die pure überlegenheit der industriellen Kriegsführung hätte bekannt sein müssen und er sich ausschliesslich auf das Einschreiten einer ominösen Weltmacht ala Gaia verlassen hat, anstatt den Tatsachen ins Auge zu sehen und die Na`vi zur Kooperation bzw. zum Ausweichen zu motivieren.

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                                Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                                Die Tierchen zeigen, dass die edlen Indianer das Prinzip "unangreifbar" kennen - später schienen sie überrascht und überfordert, dass es sowas überhaupt gibt. "Nebensächlich bemerkt" war da übrigens nix - es war eine prominent platzierte Action-Sequenz zu Beginn, die kein Missverständnis aufkommen lassen konnte.
                                Die Tierchen kommen zudem aufgrund "göttlicher" Gewalt zur rechten Zeit - Deus ex machina at work.

                                Falsch, die Tiere sind für menschliche Waffen unangreifbar zu sein, von den Waffen der Navi wurde nie geredet. Zu dem Zeitpunkt waren auch nur "menschliche" Navis zugegeben.



                                Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                                Wenn diese "Aliens" nicht für jeden minderbegabten Zuschauer nicht sofort und unzweifelhaft als "Indianer" (bzw. amerikanische Ureinwohner") zu erkennen sind, fresse ich einen Schlumpf.
                                Hmm hab wohl verdrängt das ins unserer Vergangenheit Indianer auf Drachen geritten sind... und mit hilfer ihrer Haare mit so ziemlich jedem lebewese fusionieren konnten...

                                Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                                Ich habe nicht vor, hier über meinen Filmgeschmack oder irgendwelche anderen Filme zu diskutieren. Hier geht es um diesen speziellen Film.

                                Dass es mehrere dutzende Filme gibt, die ich weit, weit mehr schätze, als diesen hier, bitte ich mir einfach zu glauben, ohne dass ich das detailliert beweisen oder jeden einzelnen Film vor dir und der weithin daran desinteressierten Mitleserschaft rechtfertigen muss.
                                Und schon wieder rettest du dich in Ausflüchte anstatt mal eine fundierte Meinung abzugeben auf die man eingehen könnte...

                                Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                                Ich analysiere es mal:

                                Der Deus-Ex-machina-Effekt bzw. die "vorhersehbare Wendung" ist nur da nötig, wo man sich in eine ausweglose Situation gebracht hat.
                                Hollywood ist zu Happy-End-Loving. Die amerikanische Maschinerie kann es nicht leiden, wenn die Bösen einfach mal gewinnen, und die Guten ganz erbärmlich und ganz ohne Pathos weggefegt werden.
                                Also wird konstruiert auf Teufel komm raus.
                                Die Na`vi hatten keine Chance, und eigentlich trägt Mr. Rotdrachenreiter die direkte Schuld am Tod unschuldiger Na`vi, weil ihm als Militär die pure überlegenheit der industriellen Kriegsführung hätte bekannt sein müssen und er sich ausschliesslich auf das Einschreiten einer ominösen Weltmacht ala Gaia verlassen hat, anstatt den Tatsachen ins Auge zu sehen und die Na`vi zur Kooperation bzw. zum Ausweichen zu motivieren.
                                Das Problem war das die Menschen nicht davor zurüsckchrecken die Verbindungen zu Eywa zu kappen und generell es darauf angelegt haben die Natur zu zerstören ohne ihr innerstes begreifen zu können. Deswegen musste man sie ja aufhalten. Und zwar zu dem zeitpunkt wo es nur wenige sind und keine ganzen Armeen.Sprich man mu ßdann kämpfen wenn man noch eine Chance hat so klein sie doch ist.
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