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Das Holodeck - Fluch oder Segen?

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    #16
    Ich finde die Holodocks zwar zeitgemäss sinnvoll, jedoch kann ich die meisten Episoden überhaupt nicht leiden. Ich schaue halt SciFi wirklich nur wegen der SciFi und wenn da plötzlich mittelalter, western oder irgend ein irisches kaff vorkommt vergeht mir die Laune. da kann ich mir ein andere serie anschauen. Weil durch charakterentwicklung glänzt ST nicht gerade.

    Captain proton fand ich ok, weil das war so extrem kultig, dass man klar die Grenzen zwischen holoprogramm und realität erkennen konnte.
    Am besten fand ich es eigentlich in ds9 gelöst. Man merkt dort gut, dass es ein freizeitangebot wie heutzutage das Fernsehen oder der PC ist.

    Und zu den Bedenken, die hier alle haben: ich finde man sollte dort machen dürfen was man will, ist immerhin privat, und wenn jetzt obrien zum stressabbau mal ds9 in die luft jagt, ist doch egal. Ist doch nur ein Holoprogramm. Jeder Mensch wünscht sich doch insgeheim mal etwas auseinander nehmen zu dürfen. das holodeck machts möglich. Sicher und sauber.
    »If you can dream it, you can do it.« - Walt Disney
    »There is no doubt that creativity is the most important human resource of all. Without creativity, there would be no progress, and we would be forever repeating the same patterns.« - Edward de Bono

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      #17
      Und wenn man dann etwas übermüdet ist und denkt man ist im Holodeck und ist dann gar nicht im Holodeck jagt man die ganze Station sicher und sauber in die Luft

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        #18
        Zitat von Prohmeteus99 Beitrag anzeigen
        Und wenn man dann etwas übermüdet ist und denkt man ist im Holodeck und ist dann gar nicht im Holodeck jagt man die ganze Station sicher und sauber in die Luft
        So ähnlich denke ich es auch. Ich spreche hier absichtlich die Gefahren von einem Holodeck an. Klar sind nicht alle Menschen so und möchte hier keine Vergleiche oder eine Diskussion über "Killerspiele" vom Zaun brechen.
        Aber wenn man sich mal vorstellt das einer einen wirklich tiefen Groll/Hass in sich hat und derjenige das Holodeck benutzt um z.B. seinen Arbeitsplatz nachzubilden und dort den Chef und die verhassten Kollegen zu killen, dann verliert derjenige vielleicht auch irgendwann seine Hemmungen in der realen Welt.
        Darum geht es mir, irgendwann wird es so einem vielleicht zu "langweilig" auf dem Holodeck. Ähnlich wie bei Lon Suder dem es einfach nicht gereicht hat Holodeckfiguren zu killen und es in echt (wieder) machen wollte.
        Klar kann man vielleicht "Altersbeschränkungen" in die Programme einbauen, aber für Erwachsene scheint es nicht so schwer zu sein selbst ein Programm ganz nach seinen Wünschen, egal wie krank oder pervers, zu gestalten.
        "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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          #19
          Was wissen wir denn über das Holodeck? Wir wissen, dass Sternenflottenoffiziere die Programme individuell anpassen können. Wir wissen aber auch, dass es Holo-Romane gibt, bei denen die Autoren sehr auf die genauen Parameter der von ihnen entworfenen Geschichten pochen. Kann es nicht also sein, dass das Normalvolk nur Zugriff auf die fix vorgegebenen moralisch einwandfreien Strukturen und Grenzen der jeweiligen Autoren hat? Die gezeigten Offiziere unterliegen nicht diesen technischen Einschränkungen, sind aber eigentlich aufgrund ihres beruflichen Ethikkodex dazu angehalten dies aus eigenem Antrieb auch so zu handhaben.
          "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
          "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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            #20
            Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
            Was wissen wir denn über das Holodeck? Wir wissen, dass Sternenflottenoffiziere die Programme individuell anpassen können.
            Und wir wissen das man auch privat eine Holosuite haben kann, so wie dieser Tiron aus "DS9-Meridian". Und man kann sich von "obskuren Individuen" (Quark ) genauso "obskure" Programme schreiben lassen (Wie dieses Kira-Sex-Programm).

            Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
            Wir wissen aber auch, dass es Holo-Romane gibt, bei denen die Autoren sehr auf die genauen Parameter der von ihnen entworfenen Geschichten pochen. Kann es nicht also sein, dass das Normalvolk nur Zugriff auf die fix vorgegebenen moralisch einwandfreien Strukturen und Grenzen der jeweiligen Autoren hat?
            Klingt logisch. Ich hätte es auch nicht gerne wenn jemand in meinem Buch oder Film rumpfuschen würde. Gehört dann wohl in die Rubrik "Geistiges Eigentum". Scheinbar haben diese Programme einen Schutz damit sie nicht einfach so verändert werden können. Vom Doktor wissen wir auch das man einen Verleger braucht um Holoromane zu veröffentlichen (VOY-Die Veröffentlichung).
            Aber interessant das der Doktor leicht veränderte Versionen und Namen der Voyagercrew benutzen durfte obwohl sich viele der Crew darüber beschwert haben. Den Verleger hat das jedenfalls nicht groß gekümmert.

            Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
            Die gezeigten Offiziere unterliegen nicht diesen technischen Einschränkungen, sind aber eigentlich aufgrund ihres beruflichen Ethikkodex dazu angehalten dies aus eigenem Antrieb auch so zu handhaben.
            Oder sie haben einfach mehr Ahnung vom programmieren von Holodeckprogrammen. Auf der Voyager sind das z.B. Tom und Harry und auf der Enterprise war das wohl eindeutig Barclay und Geordi. Aber so wie es sich mir darstellt scheint jeder ein einfaches Holoprogramm mit Hilfe vom Computer selbst schreiben zu können (natürlich nur wenn er die Möglichkeit dazu hat. Also z.B. Zugang zu einem Holodeck/suite und dessen Computer).

            Ethikkodex... sicher haben den viele Offiziere, aber eben nicht alle. Siehe Barclay
            "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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              #21
              Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
              Und wir wissen das man auch privat eine Holosuite haben kann, so wie dieser Tiron aus "DS9-Meridian". Und man kann sich von "obskuren Individuen" (Quark ) genauso "obskure" Programme schreiben lassen (Wie dieses Kira-Sex-Programm).
              Oder man kauft sich ausländische Beststeller, wie die klingonischen Metzelorgien, die Worf so gerne spielt.

              Menschliche Programme scheinen jedoch auch nicht gewaltbereinigt zu sein, was man z.B an den Dixon Hill-Programmen sieht. Picard wollte dort sogar ausdrüchlich auf die ständigen Gewalteinlagen verzichten, wurde dann aber vom Computer darauf hingewiesen, dass diese durch die Romanvorlagen vorgegeben und somit nicht zu verändern seien.
              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                #22
                Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                Oder man kauft sich ausländische Beststeller, wie die klingonischen Metzelorgien, die Worf so gerne spielt.
                Dass dieses Programm ausländisch ist wusste ich gar nicht, dachte es sei eines der Föderation also ein historisches Spiel wie die Schlacht um England, Alamo oder die Termopylen. (die letzen beiden sind falsch geschrieben sorry)

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                  #23
                  Also die Schlacht um die Thermopylen müsste ein ziemlich blutiges Holoszenario sein. Es ist auf jedenfall sicher nicht so "sauber" wie Szenarien in denen jemand erschossen wird.
                  "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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                    #24
                    Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
                    Also die Schlacht um die Thermopylen müsste ein ziemlich blutiges Holoszenario sein. Es ist auf jedenfall sicher nicht so "sauber" wie Szenarien in denen jemand erschossen wird.
                    Genau diese Schlacht wird ja das Spiel von Ezri und Julian nachdem Miles die Station verlässt.
                    Anders als Kahless hat Santa Anna bei Alamo aber die Zivilisten geschont er ließ alle Soldaten töten lediglich vier Zivilisten kamen um. Dafür war die Schlacht an sich ziemlich sinnlos sie wurde nur geführt, weil man die Garnison nicht schnell genug abreißen und alles wichtige abtransportieren konnte.

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                      #25
                      Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
                      Und wir wissen das man auch privat eine Holosuite haben kann, so wie dieser Tiron aus "DS9-Meridian". Und man kann sich von "obskuren Individuen" (Quark ) genauso "obskure" Programme schreiben lassen (Wie dieses Kira-Sex-Programm).
                      Klar. Ich kann mir auch privat einen Snuff-Film drehen lassen oder gar selbst produzieren. Nichtsdestortrotz ist dies zumindest ethisch fragwürdig bzw. in diesem Fall illegal.

                      Die private Verfügbarkeit von Holosuiten schneidet natürlich das Thema Wirtschaft in der Föderation an. Die einzige Einschränkung innerhalb der Föderation bzw. der Erde kann die Betriebserlaubnis sein. Erst extern dann die finanziellen Kosten (Kauf von Ferengi o.ä.). Ich persönlich gehe davon aus, dass zumindest auf der Erde die normale Bevölkerung keine privaten Holosuiten in ihren Wohnungen eingebaut hat. Diese werden sich entweder auf Einrichtungen der Sternenflotte beschränken oder auf öffentliche Säle. Dort kann dann eine zentral verantwortliche Person die Auswahl der möglichen Programme sowie deren Modifizierbarkeit steuern und entscheiden.

                      Aber interessant das der Doktor leicht veränderte Versionen und Namen der Voyagercrew benutzen durfte obwohl sich viele der Crew darüber beschwert haben. Den Verleger hat das jedenfalls nicht groß gekümmert.
                      Womit zumindest für mich das Indiz bestehen bleibt, dass es in der Sternenflotte keine gesetzlichen Einschränkungen gibt; sehr wohl aber moralische Grenzen.

                      Ethikkodex... sicher haben den viele Offiziere, aber eben nicht alle. Siehe Barclay
                      Ganz genau. Wie schon in Beitrag #14 geschrieben, sollte man sich die Einhaltung zumindest erwarten können. Leider funktioniert dies selbst bei Eliteoffizieren wie LaForge nicht ganz.
                      "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
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                        #26
                        Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                        Womit zumindest für mich das Indiz bestehen bleibt, dass es in der Sternenflotte keine gesetzlichen Einschränkungen gibt; sehr wohl aber moralische Grenzen.
                        Ich denke schon, dass wenn der Doktor uneinsichtig gewesen wäre die Crew eine Unterlassung hätter erstreiten können.

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                          #27
                          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                          Ich denke schon, dass wenn der Doktor uneinsichtig gewesen wäre die Crew eine Unterlassung hätter erstreiten können.
                          Das denke ich auch. Janeway bzw. die Sternenflotte müsste nur genug Druck aufbauen um lästig zu werden. Es gibt schon Möglichkeiten, selbst wenn einem die Rechtslage nicht explizit zur Seite steht.
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                            #28
                            Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                            Klar. Ich kann mir auch privat einen Snuff-Film drehen lassen oder gar selbst produzieren. Nichtsdestortrotz ist dies zumindest ethisch fragwürdig bzw. in diesem Fall illegal.
                            Das ist ja die Frage. Wenn ich mit meiner Frau einen... naja, ihr wisst schon drehe, dann kann der so pervers sein wie ich möchte. Selbst wenn es gesetzeswidrig wäre, es sieht ja kein anderer. Wo kein Kläger, da kein Richter wie man so schön sagt.

                            Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                            Die private Verfügbarkeit von Holosuiten schneidet natürlich das Thema Wirtschaft in der Föderation an. Die einzige Einschränkung innerhalb der Föderation bzw. der Erde kann die Betriebserlaubnis sein. Erst extern dann die finanziellen Kosten (Kauf von Ferengi o.ä.). Ich persönlich gehe davon aus, dass zumindest auf der Erde die normale Bevölkerung keine privaten Holosuiten in ihren Wohnungen eingebaut hat. Diese werden sich entweder auf Einrichtungen der Sternenflotte beschränken oder auf öffentliche Säle. Dort kann dann eine zentral verantwortliche Person die Auswahl der möglichen Programme sowie deren Modifizierbarkeit steuern und entscheiden.
                            So ähnlich sehe ich es auch. Es mag zwar in der Föderation bzw. auf der Erde kein Geld mehr geben, aber als Sisko mit seinem Sohn mal über Heimweh gesprochen hat, hat Jake gesagt: "Du hast sicher den Vorrat von einem Jahr Transporterkredit verbraucht". Es ist nur logisch das man nicht einfach nur nehmen kann, sondern auch etwas geben muss. Eine Stadt kann ja nicht nur aus Holodecks bzw. -Suiten bestehen. Man bekommt vielleicht kein Geld mehr, aber man bekommt sicher etwas anderes wie Replikatorcredits oder Holodeckcredits die man dann verbrauchen kann.
                            "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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                              #29
                              Also ich finde, es gibt jede Bandbreite in der Qualität von Holodeckfolgen.

                              Ich finde besonders die erste mit Moriarty ausgezeichnet (Sherlock Holmes Data). Eine der besten ist die bitterernste Geschichte von Nogs Weltflucht vor dem Krüppeldasein (Das Leben in der Holosuite); „Badda-Bing Badda-Bang“ ist eine meiner Lieblingskomödien bei DS9; es ist hierbei herrlich, dass nicht alles so furchtbar ernst genommen werden muss, es ist, als ob alle Protagonisten Theater spielen;
                              viele besonders gute Holodeckfolgen verzeichne ich bei Voyager, etwa „Rebellion Alpha“, das eine Alternative zur realen Entwicklung der Crew bietet; „Das Holosyndrom“ zieht alle Register, um den Zuschauer mithilfe der Holotechnik zu verwirren; das Highlight in puncto Holofolgen ist für mich jedoch „Das Tötungsspiel“; es ist m.E. eine der grausigsten Dystopien, die uns Star Trek überhaupt vermittelt.

                              Alle genannten Folgen sind vom Ansatz her kreativ, sie sind kurzweilig und zumeist ziemlich originell.

                              Schwach finde ich allerdings, wenn das Holodeck allein einen Ort der Unterhaltung zeigt. In der Tat wird dies besonders bei Voyager zuviel (vom Grundgedanken her plausibel, da die Crew Ausgleiche braucht). Ob Flodder oder irisches Dorfparadies – solche Inhalte könnten m.E. in wenigen Minuten gezeigt und dann ad acta gelegt werden. Auch Paris‘ Proton- und Chaoticageschichten sowie Janeways Holoroman-Aktivitäten als Haushälterin finde ich mehr als überflüssig.

                              Ein Gewinn sind oft anlassbezogene Holodeck-Szenen, etwa zur Durchführung von Klingonen-Ritualen, als Umgebung für Hochzeiten oder Trauerfeiern.

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                                #30
                                Zitat von Deflektor Beitrag anzeigen
                                Ein Gewinn sind oft anlassbezogene Holodeck-Szenen, etwa zur Durchführung von Klingonen-Ritualen, als Umgebung für Hochzeiten oder Trauerfeiern.
                                Wobei ich es schon etwas seltsam finde, wenn die Nachbildung eines heiligen Tempels auf dem Holodeck als gleichwertiger Ersatz gelten soll (zb in der TNG-Folge "Eine hoffnungslose Romanze"). Das ist als würde man den Petersdom in Disneyland nachbauen und erwarten, dass der die gleiche Funktion besitzt wie der echte.

                                Ich finde die meisten Holodeck-Episoden recht unterhaltsam, mich stört nur die bisweilen mangelhafte Logik und Kontinuität, wenn es um den Realismus von diesem ganzen Holozeug geht.

                                Ebenso ist mir nicht ganz klar, wie sich das genau mit dem Durchspielen eines Holoromans mit einem vorgegebenen Erzählstrang verhält. Janeway in ihrem Turn-of-the-Screw-Szenario (ich vermute mal, dass es diese Novelle von Henry James darstellen soll) wird doch mit ihrem modernen wissenschaftlichen Verständnis völlig anders auf die gespenstischen Vorgänge reagieren als die Gouvernante in der literarischen Vorlage. Oder Kira, die dem Holo-Lanzelot die Nase bricht, statt sich von ihm, wie vorgesehen, küssen zu lassen, und damit die ganze Ritterromantik ruinert!
                                Wieviel abweichendes Verhaltenen des Protagonisten verträgt so ein Holoroman? Heißt es dann "GAME OVER", wenn man sich zu sehr vom vorgegebenen Handlungsstrang entfernt?

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