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Logik- und sonstige Fehler

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  • funky FUN-CTION
    antwortet
    Ja, der temporale kalte Krieg war blöd und es war auch nicht die Art von Star Trek, die ich sehen wollte. Bei ENT haben mir die Charaktere Archer, T'Pol und Shran sowie die Interaktion zwischen ihnen gefallen. Außerdem fand ich die Feindschaft von Andorianern und Vulkaniern bzw. Tellariten sehr cool und wie Archer dort vermittelt, um die Konflikte zu lösen. Damit wird letztendlich der Grundstein für die Gründung der Föderation gelegt. Die Serie hätte sich stärker auf diese Handlungsbögen konzentrieren sollen, anstatt mit dem temporalen kalten Krieg etwas völlig Neues zu erfinden.

    Die 1. ENT-Staffel hat einige fürchterlich langweilige, aber auch ein paar sehr gute Episoden. Dabei denke ich z.B. an "Doppeltes Spiel", "Das Eis bricht", "Im Schatten von P'Jem" und "Gefallene Heldin". Es wird geforscht, die unterschiedlichen Spezies tragen ihre Konflikte aus, es gibt Action und Charakterentwicklung. Am Ende war ich guter Dinge und wollte wissen, wie die Serie weitergeht. Bei DSC bin ich zwar auch optimistisch, habe aber auch Bedenken wegen der Plots in der 1. Staffel. Was ich an der Serie toll finde, sind die Dynamik und Spannung. Was mir bisher fehlt sind dialoglastige Episoden ohne viel Action, in denen Charaktere Konflikte diskutieren, sich kennenlernen, zusammenarbeiten usw. Es gibt zwar Ansätze, z.B. in "Si Vis Pacem, Para Bellum", aber alles wird vom Krieg überschattet und man muss sich ständig irgendeiner lebensbedrohlichen Gefahr stellen. Das fand ich nach einiger Zeit ermüdend und das Spiegeluniversum hatte diesbezüglich keine Neuerungen zu bieten, weil auch dort pausenlos gekämpft und gefoltert wurde. Es war zwar unterhaltsam, aber ich habe jetzt genug vom Spiegeluniversum-Handlungsbogen. Außerdem wurde zugunsten von Action und Spannung gerne mal auf nachvollziehbare Herleitungen verzichtet.

    Ich wünsche mir eine 2. Staffel, die sich von der 1. unterscheidet und durch die hohe Dynamik der Serie ist das nicht unwahrscheinlich. Gleichzeitig kann ich mir aber nicht vorstellen, dass die Autoren und Produzenten von ihrem Konzept abweichen werden.

    Naja, abwarten und Raktajino trinken!

    Was haltet ihr eigentlich von den vulkanischen "Logikextremisten"? Das ist ja eine Splittergruppe, welche die "Reinheit" ihrer Spezies zum obersten Ziel erklärt hat. Es handelt sich also um Nationalisten/Isolationisten, die wahrscheinlich auch eine fremdenfeindliche/rassistische Ideologie vertreten. Warum nennt man sie dann "Logikextremisten"? Aus Logik kann man doch keine Form von Extremismus ableiten, oder? Extremismus wird immer religiös oder politisch begründet, deswegen spricht man ja auch von Linksextremismus, Rechtsextremismus und religiösem Extremismus. Rassismus und Nationalismus haben nicht wirklich viel mit Logik zu tun!

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  • Admiral Ahmose
    antwortet
    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
    Wenn die ganze Sache einen Sinn ergab, wurde der nie herausgstellt. Das Fazit nach über drei Staffeln Enterprise war, wenn ich mich richtig erinnere: Weltraumnazis sind Schuld (waren Schuld, wären Schuld gewesen... was auch immer). ...
    Der "Sinn" war wohl so was wie Vorteile für die eigene Rasse und besseres Leben und so. Aber einen echten Über- oder Durchblick hatte da keiner. Anfang der 4. Staffel hat man dann Gott sei Dank diesen Unsinn beendet. Wirklich Sinn ergab das dann nicht mehr, aber zumindest war es endlich vorbei. Leider hat die gute 4. Staffel ENT nicht mehr gerettet.

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  • KennerderEpisoden
    antwortet
    Wenn die ganze Sache einen Sinn ergab, wurde der nie herausgstellt. Das Fazit nach über drei Staffeln Enterprise war, wenn ich mich richtig erinnere: Weltraumnazis sind Schuld (waren Schuld, wären Schuld gewesen... was auch immer).

    Wenn man Enterprise und Discovery vergleichen will, dann weil sie beide Prequels und damit gewissen canonischen Einschränkungen unterworden sind. Discovery bewegt sich im Großen und Ganzen in diesem Rahmen und weicht auf ein Paralleluniversum aus, als es darum ging, Neues zu erzählen. Enterprise wollte sich hingegen nicht festlegen und hat besagten Zeitreiseblödsinn eingeführt.

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  • TauLeonis
    antwortet
    @Kenner: Was soll denn an der grundsätzlichen Idee eines temporären kalten Krieges keinen Sinn ergeben? Es kommt in deinem Posting rüber, dass du die Idee bescheuert fandest, was allerdings nichts mit Sinn oder nicht Sinn zu tun hat. Und dann noch Logik ins Argument reinpacken... vielleicht hast Du ja zur Veranschaulichung Deiner Meinung Bsp parat? :-P

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  • KennerderEpisoden
    antwortet
    Zitat von WilliamT.Riker Beitrag anzeigen
    das erwähne ich deshalb weil sogar ENT so schlecht die Serie war , weniger Logiklöcher und weniger unsinnige Story hatte als DIS.
    Die Rahmenhandlung von Enterprise ergab damals nicht den geringsten Sinn (Stichwort: temporaler Kalter Krieg). Logisch betrachtet ist es nicht möglich, weniger als keinen Sinnen zu ergeben. Aber vielleicht hast du zu Veranschaulichung Beispiele zur Hand?

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  • TauLeonis
    antwortet
    Ich würde sagen ENT krankte an anderen Problemen. Die Logiklöcher waren vlt etwas kleiner, dafür die Stories in den ersten beiden Staffeln oftmals zu langweilig, planlos und nichtssagend. DIS achtet sehr darauf nicht langweilig zu sein, so sehr, dass es manchmal zu unsinnig spannungsgeladenen Wendungen/Stories kommt. Jetzt kann man nur hoffen, dass DIS etwas schneller als ENT die Anfangsprobleme abstellen kann, damit wir nicht wieder einer nicht erfolgten guten Fortsetzung hinterhertrauern müssen...

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  • funky FUN-CTION
    antwortet
    Zitat von WilliamT.Riker Beitrag anzeigen

    sogar ENT so schlecht die Serie war , weniger Logiklöcher und weniger unsinnige Story hatte als DIS.

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  • funky FUN-CTION
    antwortet
    @ WilliamT.Riker:

    Danke für den Link, ich finde den Videoausschnitt sehr interessant! Er zeigt für mich nur wiedermal, das ENT von den Autoren "kaputtgeschrieben" wurde. Es war noch vieles geplant, was aber durch das Absetzen der Serie nicht mehr umgesetzt werden konnte. Die Serie wurde abgesetzt, weil die Einschaltqouten in den Keller gingen. Die Einschaltqouten gingen in den Keller, weil die Zuschauer keinen Bock mehr hatten. Und das wiederum müssen sich die lieben Autoren ankreiden lassen. Die Schauspieler sind jedenfalls nicht schuld am vorzeitigen Ende der Serie. Deswegen tun mir in erster Linie auch immer die Darsteller leid, wenn eine Serie, die so viel Potential hat wie ENT gnadenlos an die Wand gefahren wird.

    Das wäre ein Thema für eine ENT-Diskussion!

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  • WilliamT.Riker
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen

    Wieso, was hat er denn gesagt?
    guckst du hier. Sie hatten noch Ideen für 3 Seasons aber haben daraus dann die letzte Folge gedreht.





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  • TauLeonis
    antwortet
    Zitat von WilliamT.Riker Beitrag anzeigen
    Mir hat letztens Archer richtig leid getan bei der Con als er gefragt wurde wie er das Ende von Enterprise fand. Seine Antwort und der traurige Blick von ihm .
    Wieso, was hat er denn gesagt?

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  • WilliamT.Riker
    antwortet
    Mir hat letztens Archer richtig leid getan bei der Con als er gefragt wurde wie er das Ende von Enterprise fand. Seine Antwort und der traurige Blick von ihm das erwähne ich deshalb weil sogar ENT so schlecht die Serie war , weniger Logiklöcher und weniger unsinnige Story hatte als DIS. Zum Glück haben die Bücher, die zeitlich nach der Serie spielen alles wieder gerettet aber mehr kann ich nicht verraten wegen Spoilern.

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  • funky FUN-CTION
    antwortet
    Zitat von Khaless Beitrag anzeigen

    Denn wie sind denn dann die Klingonen mitsamt ihrem nicht ganz so kleinen Leuchtfeuer in den Ring hineingekommen?
    Das ist ein guter Punkt! Die schiere Größe des Leuchtfeuers hatte ich bisher noch gar nicht bedacht, aber du hast recht. Die Maße des Leuchtfeuers betragen ja wirklich etliche Meter und sind mit einem kleinen Raumschiff durchaus vergleichbar.

    Das F-Klasse Shuttle aus TOS ist laut Memory Alpha gerademal 7,3 Meter lang. Ich weiß nicht, wie lang die Shuttles der Enterprise NX-01 sind, aber viel größer als die F-Klasse sehen sie mir nicht aus. In DSC benutzt die Sternenflotte standardmäßig Hi-Tec wie den Holoprojektor als Analogie zur heutigen Video-Telefonie, hochentwickelte Raumanzüge inkl. Jetpack und an Bord der Schiffe Notkraftfelder, die im Falle eines Hüllenbruches aktiviert werden. Über solchen Kram hätte sich der gute Kirk bestimmt gefreut! Alles andere wie Schilde, Phaser usw. ist sowieso obligatorisch. Und trotzdem kriegt es die Sternenflotte in der DSC-Ära nicht gebacken, ein kleines und wendiges Shuttle zu entwickeln, obwohl das bei ENT (100 Jahre früher!) und TOS (10 Jahre später!) kein Thema ist? Selbst wenn ich ENT und TOS außer Acht lasse, erscheint mir das aufgrund des hohen technischen Levels der DSC-Sternenflotte unlogisch.

    Ich finde bei DSC jagt ein Logikfehler den nächsten. Für mich ist es darum die bisher schwächste Serie, somit bleibt mir nur die Hoffnung auf eine bessere 2. Staffel. Wenn dort aber von Seiten der Autoren so weitergewurschtelt wird wie in der 1., dann können mir Burnham & Co. gestohlen bleiben.
    Zuletzt geändert von funky FUN-CTION; 20.05.2018, 20:49.

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  • Khaless
    antwortet
    Zitat von The Martian Beitrag anzeigen
    Weil das in der Episode so gesagt wurde.
    Das macht es leider auch nicht besser. Da ich mich daran nicht mehr erinnnern konnte, habe ich mir die Szene nochmal angesehen und tatsächlich: Captain " Ich habe ein Teleskop, mehr braucht man nicht" sagt, sie hätten kein Shuttle, dass durch diesen "Ring" (die Gesteinsbrocken) manövrieren könnte. Klingt ja ganz nett, ist aber auch völliger Blödsinn. Denn wie sind denn dann die Klingonen mitsamt ihrem nicht ganz so kleinen Leuchtfeuer in den Ring hineingekommen? Auf einem Regenbogen hineingeritten? Und als Iron Burny mit einem Affenzahn durch den Ring düst, sieht es komischerweise so aus, als wäre sogar genug Platz für ein ganzes Geschwader von Shuttles. Wie gesagt, schlechte Autoren und miserable Drehbücher. Einer der Hauptgründe, warum die Serie nicht überzeugt.

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  • WilliamT.Riker
    antwortet
    Zitat von Khaless Beitrag anzeigen

    Wieso sollte man denn mit dem Schiff oder einem Shuttle nicht nah genug herankommen, um die Oberfläche des Objektes zu untersuchen? Gibt es keinen Zoom mehr in den Kameras? Haben die neuen Apple-Superschiffe dieser Kasperföderation keine Geräte mehr an Bord, die eine stärkere Vergrößerung ermöglichen als ein historisches Teleskop? Erstaunlich, besonders wenn man bedenkt, dass der Computer die anfliegenden Schiffe sofort als klingonisch identifiziert und auch gleich mit dem passenden Symbol auf dem taktischen Bildschirm versieht. Und Iron Man Burnham riskiert ohne mit der Wimper zu zucken ihr Leben, um mal schnell durch eine Todeszone unter extremen Zeitdruck im Raumanzug zum Objekt rüberzufliegen, damit sie mal nachsehen kann, ob die Unbekannten einen Smiley auf ihre Hülle gemalt haben? Das ist einfach nur ganz schlechte Schreibe, die von untalentierten Autoren da vermurkst wurde. Nicht mal mit oberflächlicher Logik kann man diesen Unsinn erklären.
    das traurige ist das dieser Unsinn sich durch die ganze Serie zieht und man wirklich sieht das nur Amateure das Drehbuch geschrieben haben. Star Trek ist längst nicht mehr was Star Trek war. Will ich gutes Star Trek muss ich heutzutage Bücher lesen. Ist einfach leider so. Was war das für ne geile Aktion beim ersten Titanband oder beim ersten TNG Band. Als würde man eine neue Folge TNG gucken.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Khaless Beitrag anzeigen
    Wieso sollte man denn mit dem Schiff oder einem Shuttle nicht nah genug herankommen, um die Oberfläche des Objektes zu untersuchen?
    Weil das in der Episode so gesagt wurde.

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