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  • Psycho hd
    antwortet
    @ Admiral Ahmose
    Sind dir jetzt abstruse Argumente wie "Gewichtslimit" ausgegangen? Ewig wiederholen werde ich mich nicht, es ist kein Logikfehler, weil du das einfach gerne so hättest, aber du darfst gerne entgegen jeder Vernunft daran festhalten, du glaubst schließlich auch, dass Lorca seine Sicherheitschefin zum Date befiehlt.

    Zitat von Dax Beitrag anzeigen
    Und wenn du mir jetzt zeigst wo ich ein Problem mit den Pahvanern hatte hast du gewonnen und ich finde Discovery ab jetzt super .
    Wenn du mir zeigst, wo ich versucht habe dich oder sonst jemanden dazu zu bringen, DSC super zu finden, bekommst du 'nen Keks.
    Du hast so getan, so kam es rüber, als ob DSC wissenschaftlich ungenauer wäre als seine Vorgänger.

    Zum Teleskop: Wenn die Klingonen "die Kontrolle über das Gebiet" hatten - dann viel Spaß den Crews in den Rettungskapseln.
    Deshalb schrieb ich "relativ schnell nach Beginn des Krieges", es wird schon ein wenig dauern, bis sich Streitkräfte entsprechend positionieren.

    Das ist nämlich ein weiterer Punkt, der mir massiv aufgefallen ist, und wiederum ein Problem dass es in Star Trek schon oft gegeben hat, aber von Discovery auf die Spitze getrieben wird: Entfernungen und Reisezeiten. Mudds Schwiegervater braucht 30 Sekunden um eine Nachricht zu erhalten und zur Discovery zu kommen. Die Klingonen auch.
    Auf die Spitze getrieben im Vergleich zum Rest (hast du jetzt ins Spiel gebracht)? Eigentlich nicht.


    Schau mal unter 6.2 "Problems"

    Für die Handlung dieser Folge ist dieser Punkt weniger von Bedeutung, dafür hat sie weitaus größere Mängel.

    In der nächsten Episode dauert es keine Minute bis das klingonische Schiff im Orbit von Pahvo auftaucht. Wenn alles um die Ecke liegt, wofür braucht man da eigentlich ein Spore Drive?
    Gegenbeispiel: Im Pilotfilm braucht die Europa recht lange, um 800 AE zurückzulegen.
    Wie kommst du denn auf <1 Minute für das kling. Schiff? Wie viel Zeit vergeht zwischen dem Ende von Folge 8 und der Ankunft? Im Halbstaffelfinale, als die Klingonen also schon unterwegs sind, werden noch 2-3 Stunden benötigt.

    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
    In der letzten Folge gab es einen ziemlich dicken Patzer in der Handlung. Alles dreht sich darum, dass man es schafft, die Tarnvorrichtung der Klingonen zu entschlüsseln. Bevor man irgendwelche Schritte unternommen hat, kann man allerdings bereits feststellen, dass T'Kuvmas (getarntes) Schiff ins System eintritt. Selbst wenn man nur eine grobe Ortung durchführen kann, würde das praktisch die Vorteile der Klingonen durch die Tarnung aufheben. Man wüsste immer, wann Klingonen in der Nähe sind und müsste nur mit aktivierten Waffen warten, bis die Tarnung fällt- Hinterhalte wären ausgeschlossen.
    Liegt das nicht wahrscheinlich am Turm? Auch wenn er nicht genau das tut, was ursprünglich geplant wurde, ob nun ein Nebeneffekt oder absichtlich von den Aliens herbeigeführt...

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  • KennerderEpisoden
    antwortet
    In der letzten Folge gab es einen ziemlich dicken Patzer in der Handlung. Alles dreht sich darum, dass man es schafft, die Tarnvorrichtung der Klingonen zu entschlüsseln. Bevor man irgendwelche Schritte unternommen hat, kann man allerdings bereits feststellen, dass T'Kuvmas (getarntes) Schiff ins System eintritt. Selbst wenn man nur eine grobe Ortung durchführen kann, würde das praktisch die Vorteile der Klingonen durch die Tarnung aufheben. Man wüsste immer, wann Klingonen in der Nähe sind und müsste nur mit aktivierten Waffen warten, bis die Tarnung fällt- Hinterhalte wären ausgeschlossen.

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  • Dax
    antwortet
    Zitat von Psycho hd Beitrag anzeigen
    Nochmal, an diesem Niveau hat sich nichts geändert, ST ist sich treu geblieben.
    Ob Propheten oder Pahvaner; Transwarp oder Sporenantrieb; Dilithium oder (vermeintlich) superstabile Kristalle...
    Und wenn du mir jetzt zeigst wo ich ein Problem mit den Pahvanern hatte hast du gewonnen und ich finde Discovery ab jetzt super .

    Es geht mir immer noch nicht um Propheten oder Pahvaner, es geht um in sich unlogische Handlungen, die, so wie sie in den Folgen gezeigt werden keinen Sinn ergeben. Aber die Frage "warum ist das jetzt so" ist halt offensichtlich zu old school für dieses moderne Star Trek.

    Zum Teleskop: Wenn die Klingonen "die Kontrolle über das Gebiet" hatten - dann viel Spaß den Crews in den Rettungskapseln. Aber wahrscheinlich waren sie in 30 Sekunden wieder im Föderationsgebiet, so wie alles 30 Sekunden von allem entfernt ist.

    Das ist nämlich ein weiterer Punkt, der mir massiv aufgefallen ist, und wiederum ein Problem dass es in Star Trek schon oft gegeben hat, aber von Discovery auf die Spitze getrieben wird: Entfernungen und Reisezeiten. Mudds Schwiegervater braucht 30 Sekunden um eine Nachricht zu erhalten und zur Discovery zu kommen. Die Klingonen auch. In der nächsten Episode dauert es keine Minute bis das klingonische Schiff im Orbit von Pahvo auftaucht. Wenn alles um die Ecke liegt, wofür braucht man da eigentlich ein Spore Drive?

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  • Admiral Ahmose
    antwortet
    Zitat von Psycho hd Beitrag anzeigen
    ... Man soll also bei einer geordneten Evakuierung ohne unmittelbare Bedrohung auf persönliche Gegenstände, deren Mitnahme ohne nennenswerten Aufwand möglich ist, verzichten, weil diese nicht zwingend auf einer Liste vermerkt sind und es keinen Nutzen für sie während der Flucht gibt. Alles Notwendige sollte sich ohnehin in den Kapseln befinden. ...
    Schreibst du eigentlich "geordnete Evakuierung ohne unmittelbare Bedrohung" weil du weißt, das deine Einwände sonst total sinnlos wären oder weil du wirklich glaubst das man bei einer "geordneten Evakuierung ohne unmittelbare Bedrohung" Teleskope mitnehmen darf?

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  • Psycho hd
    antwortet
    Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
    Ja, warum nicht? Ist doch völlig klar das man bei einer Evakuierung noch haufenweise persönliche Gegenstände mitnimmt. Vor allem so ein Teleskop, das man in einer Rettungskapsel bestimmt gut gebrauchen kann. So etwas wie ein Gewichtslimit, Checklisten oder gesunden Menschenverstand bei einer Evakuierung braucht doch keiner.
    Man soll also bei einer geordneten Evakuierung ohne unmittelbare Bedrohung auf persönliche Gegenstände, deren Mitnahme ohne nennenswerten Aufwand möglich ist, verzichten, weil diese nicht zwingend auf einer Liste vermerkt sind und es keinen Nutzen für sie während der Flucht gibt. Alles Notwendige sollte sich ohnehin in den Kapseln befinden.

    Gewichtslimit, natürlich! Bin mir sicher, dass die paar Kilogramm zusätzlich das Ding total überfordern werden; wer übrigens zu viel auf die Waage bringt, hat eben Pech, da soll sich der Betroffene nicht so anstellen und ein Bein abschneiden, kriegt er halt später ein neues.
    Es gibt auch keinen Grund, warum auf Shuttles verzichtet werden sollte.

    Zitat von 7erenity Beitrag anzeigen
    Es lagen doch mehrere Monate zwischen Kriegsbeginn und Handlungsstart auf der Discovery. Es würde jeder Logik entsagen, keinerlei Bergungsschiffe zu den Wracks zu schicken
    Da die Klingonen die Schlacht gewinnen und das Gebiet wohl "erobern", dürfte es für die Föderation vermutlich relativ schnell nach Beginn des Krieges kein Durchkommen mehr geben bzw. nur mit recht hohem Risiko.

    Zitat von Dax Beitrag anzeigen
    Und dann natürlich noch die Unterstellung dass man, weil man ein gewisses Niveau an Plausibilität erwartet Hard-SF ohne Aliens haben will.
    Nochmal, an diesem Niveau hat sich nichts geändert, ST ist sich treu geblieben.
    Ob Propheten oder Pahvaner; Transwarp oder Sporenantrieb; Dilithium oder (vermeintlich) superstabile Kristalle...

    Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
    Ganz bestimmt. Antriebskerne werden intakt zurückgelassen, aber Teleskope geborgen.
    Eine technische Komponente des Antriebs, die jederzeit ersetzt werden kann und deren Bergung riskant ist.

    L'Rell: "The coupling unit is covered in crystal residue. Unplugging the processor could cause an explosion. One sudden move and we join the Black Fleet."

    Zitat von The Martian Beitrag anzeigen
    Die naheliegendere Variante wäre wohl das Schiff zu zerstören, um zu verhindern, dass es in feindliche Hände gerät.
    Stimmt, wobei das Schiff schon sieben Jahre vor der Handlung als alt gilt.

    Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
    Wird bei der ersten Erwähnung in der Folge aus der Vorwoche genannt.
    Offenbar hast du was falsch verstanden.

    The sound is even broadcast into space by a towering crystal structure, a sort of naturally occurring transmitter.
    Der Turm kann ins All senden, das ist alles.

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  • Khaless
    antwortet
    Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
    Genau, weswegen das Techbabbel wohl auch schon zurückgefahren wurde.
    Genau, deswegen wurden Kreativität, Innovation, gute Drehbücher, gute Schauspieler und ein neues Serienkonzept gleich komplett herausgenommen.


    Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
    ja, ist wie mit der Bibel..
    Ja, oder wie bei einfachen Einzeilern, die keinen Sinn ergeben.


    Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
    Sollte man das echt mal Gegenprüfen?
    Ja, bitte! Nimm doch mal die Pilotfolgen von TNG, DS9 oder von mir aus auch VOY und vergleiche diese mit den ersten beiden Folgen von Disco. Dann prüfen wir mal, wer mehr Logikfehler, Widersprüche, Unfug und Probleme mit dem Canon hat. Da wird Disco natürlich viiiel besser abschneiden.


    Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
    schön, und wie man sieht sind die richtig Bekannt.
    Ich glaube, da muss Dir Opa Khaless mal was erklären :
    Also damals, als TNG und anfänglich DS9 im Fernsehen lief, da gab es (und jetzt halt Dich fest!) noch kein Internet oder PC für jeden! Kein Smartphone! Und auch kein Sci-Fi-Forum! Stell Dir das mal vor. Um Informationen über Star Trek zu kriegen, musste man Bücher oder Zeitschriften lesen. Das waren Papierseiten, die mit Buchstaben und Bildern bedruckt waren. Und wenn man sich darüber austauschen wollte, musste man tatsächlich mit anderen Leuten reden (!) oder Briefe schreiben. Briefe, das waren auch Papierseiten, auf die man selbst mit einem Stift ohne Autokorrektur(!) ganze Sätze schreiben konnte. Und weil es nicht so viele PC und kein Fatzebook, Youtube oder Netflix gab, da waren Bücher und Briefeschreiben tatsächlich weit verbreitet. Unglaublich, gell? Und deswegen kannten viele Fans solche Bücher wie den Beckmesser. Und auch in Deutschland gab es die Star Trek Bücher von Ralph Sander, von denen auch mehr als ein Exemplar verkauft wurden. Es wurde sehr viel über die Fehler und Ungereimtheiten bei Star Trek diskutiert.

    Und jetzt kommt’s: Bei der Beurteilung der Behauptung, dass man bei Disco auf jeden Fehler achtet, dies aber bei den alten Star Trek Serien nicht getan hat, ist es völlig Wurscht, ob diese Bücher heute bekannt sind. Und darum spielt Dein wie immer toll formulierter Einzeiler in diesem Zusammenhang mal aber so gar keine Rolle.

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  • Feydaykin
    antwortet
    Das sind Kristalle. Die sind zu spröde, um auch nur den leisesten Windhauch auszugleichen.
    Na wenn du schon mal auf dem Planeten warst. Sind Kristalle eigentlich nicht auch zu spröde um Warpgeschwindigkeit auszuhalten`?


    Es wird auch mit zweierlei Maß gemessen und das ist auch richtig so. Im Gegesatz zu TNG kann Disco auf die Erfahrungen von 5 Star Trek Serien und diverser Filme zurückblicken.
    Genau, weswegen das Techbabbel wohl auch schon zurückgefahren wurde.


    Nun müssen sie auch damit leben, dass Fehler insbesonders in Bezug auf den Canon besonders kritisert werden.
    ja, ist wie mit der Bibel..


    Im übrigen strotzen allein die ersten zwei Folgen nur so von Fehlern und Widersprüchen, so dass TNG mit 7 Staffeln nicht wirklich schlechter dasteht.
    Sollte man das echt mal Gegenprüfen?

    Da hast Du aber nie Cap'n Beckmesser zu Star Trek gelesen. Das sind Bücher, die es damals gab. Da wird genüsslich auf solche Fehler hingewiesen. B
    schön, und wie man sieht sind die richtig Bekannt.

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  • Khaless
    antwortet
    Zitat von moerdl Beitrag anzeigen

    Das könnte daran liegen, dass bei den Discovery-Kritikern mit zweierlei Maß gemessen wird. Discovery muss offenbar absolut logisch sein, 100%ig dem Kanon folgen und jede noch so kleine (oder Große) Logiklücke wird angegangen. Die Auflistung von massiven, nicht vermeintlichen, Fehlern aus allen anderen ST-Serien ist daher nur logisch. Denn hier wurde und wird nicht dieses Maß an Korrektheit verlangt. ST war und ist, so wie jede SciFi-Serie, mal mehr, mal weniger logisch und konsistent. Aber darum geht's doch gar nicht, sondern um gute Unterhaltung.
    Es wird auch mit zweierlei Maß gemessen und das ist auch richtig so. Im Gegesatz zu TNG kann Disco auf die Erfahrungen von 5 Star Trek Serien und diverser Filme zurückblicken. Man hätte aus den Stärken und den Schwächen dieser Serien viel lernen können und eine Serie kreieren können, die etwas neues entwickelt. Aber die Macher haben sich für den einfacheren und einfallslosen Weg entschieden, im TOS-Universum rumzuspuken und dabei den Canon der alten Serien einfach zu ignorieren oder nach Belieben abzuändern. Nun müssen sie auch damit leben, dass Fehler insbesonders in Bezug auf den Canon besonders kritisert werden. Im übrigen strotzen allein die ersten zwei Folgen nur so von Fehlern und Widersprüchen, so dass TNG mit 7 Staffeln nicht wirklich schlechter dasteht. Die mittelmäßig bis schlechten Drehbücher von Disco machen es auch nicht besser.

    Zitat von moerdl Beitrag anzeigen
    Diese Diskussion wie bei dem Teleskop hätte es bei TNG oder TOS nicht gegeben, wobei da in einer Folge zum Teil mehr Unfug geschah als in den neun Folgen Discovery zusammen. Und hat es jemanden gestört? Nein, weil es gute Unterhaltung war. Zumindest damals. Heute sind 60% der TNG Folgen nur schwer oder gar nicht mehr zu ertragen.
    Da hast Du aber nie Cap'n Beckmesser zu Star Trek gelesen. Das sind Bücher, die es damals gab. Da wird genüsslich auf solche Fehler hingewiesen. Bei Disco gäbe es für die Pilotfolgen jetzt schon einen eigenen Beckmesser-Band. Da wurde schon bis zum ersten Vorspann soviel Unfug betrieben, dass einem das Batleth aus der Hand fällt. Und mir geht es bei Disco wie Dir bei TNG. Nur sind für mich von den Disco-Folgen die ich bisher gesehen habe, 100% nur schwer oder gar nicht zu ertragen.

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  • Spocky
    antwortet
    Zitat von Psycho hd Beitrag anzeigen
    Das Ding ragt bis in den Weltraum, ist mir was entgangen?? Selbst wenn der Turm so hoch wäre, er ist ganz offensichtlich von diesen alles andere als primitiven Wesen errichtet worden, die Kristallformation besteht aus einem unbekannten Material. Solche Konstrukte sind theoretisch sogar möglich, s. Weltraumaufzüge.
    Wird bei der ersten Erwähnung in der Folge aus der Vorwoche genannt.

    Das sind Kristalle. Die sind zu spröde, um auch nur den leisesten Windhauch auszugleichen.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
    Wäre mir neu das die Antriebkerne in Fluchtkapseln passen.
    Die naheliegendere Variante wäre wohl das Schiff zu zerstören, um zu verhindern, dass es in feindliche Hände gerät.

    Angeblich war das Telskop ja im Nachlass? Hatte der Captain eine der Shenzu eine persönliche Rettungskapsel? Etc?
    Wenn Georgiou das Teleskop nicht nach jeder Benutzung in eine Rettungskapsel packt und die für einen automatischen Start programmiert ist, muss es jemand geholt haben. So richtig glaubwürdig ist das natürlich nicht, aber daran scheitert auch keine Serie.

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  • Feydaykin
    antwortet
    Ganz bestimmt. Antriebskerne werden intakt zurückgelassen, aber Teleskope geborgen. Wer hat diese Checkliste geschrieben? Ein Zehnjähiger der gerne die Sterne ansieht?
    Wäre mir neu das die Antriebkerne in Fluchtkapseln passen. Angeblich war das Telskop ja im Nachlass? Hatte der Captain eine der Shenzu eine persönliche Rettungskapsel? Etc?

    Über Checklisten bei Star Trek brauchen wir gar nicht Sprechen, immerhin scheinen 90% der Sternenflotten damit beschäftigt zu sein Pads von A nach B zu tragen oder manuell Dinge einzustellen, im Grunde sind 99% der Crew nur ABM oder Verschleissgut für Weltraummonster.


    ie hätten also entweder auf eine Requisite verzichten oder ein-zwei Dialogzeilen einfügen müssen um diese Fehler zu vermeiden. Oder einfacher gesagt: Sie hätten sich Mühe geben müssen. Das ist allerdings nicht zuviel verlangt.
    Ja, es wäre schön wenn man sich diesmal "mehr" Mühe geben würde bei den details.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von moerdl Beitrag anzeigen
    Das könnte daran liegen, dass bei den Discovery-Kritikern mit zweierlei Maß gemessen wird. Discovery muss offenbar absolut logisch sein, 100%ig dem Kanon folgen und jede noch so kleine (oder Große) Logiklücke wird angegangen. Die Auflistung von massiven, nicht vermeintlichen, Fehlern aus allen anderen ST-Serien ist daher nur logisch. Denn hier wurde und wird nicht dieses Maß an Korrektheit verlangt. ST war und ist, so wie jede SciFi-Serie, mal mehr, mal weniger logisch und konsistent. Aber darum geht's doch gar nicht, sondern um gute Unterhaltung.
    Dass es praktisch jeden Fehler, den Discovery begeht, auch schon in einer früheren ST-Episode gab, wird wohl niemand bestreiten. Man muss sich aber nicht damit zufrieden geben, die Fehler der Vergangenheit wiederholt zu sehen. In einer aktuellen ST-Serie möchte ich das sehen, was an ST gut war und nicht das, was an ST schlecht war. Und natürlich messe ich eine aktuelle ST Serie auch nicht nur an früheren ST-Serien, sondern auch an dem, was sonst so im Fernsehen läuft. Und gegen aktuelle Prestige-Dramas kann Discovery halt nicht wirklich anstinken.
    Aktuell macht mir aber selbst Riverdale mehr Spaß, denn das ist wenigstens ein guilty pleasure

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  • Admiral Ahmose
    antwortet
    Zitat von moerdl Beitrag anzeigen
    ... Vielleicht standen ja wertvolle Antiquitäten wie ein ein paar Hundert Jahre altes optisches Vergrößerungsgerät auf der Checkliste für Evakuierungen... ;-)
    Ganz bestimmt. Antriebskerne werden intakt zurückgelassen, aber Teleskope geborgen. Wer hat diese Checkliste geschrieben? Ein Zehnjähiger der gerne die Sterne ansieht?

    Zitat von moerdl Beitrag anzeigen
    ... Bei Star Trek gab es schon weit größeren Unfug. Ich sage nur "Star-Trek-Der-Aufstand-Joystick".
    Und? Dieses Argument kommt doch andauernd. Der Teleskop-Logikfehler hätte doch sehr einfach vermieden werden können. Die Episode hätte ohne Teleskop genauso funktioniert. Oder die Autoren hätten eine Erklärung eingefügt. Sie hätten also entweder auf eine Requisite verzichten oder ein-zwei Dialogzeilen einfügen müssen um diese Fehler zu vermeiden. Oder einfacher gesagt: Sie hätten sich Mühe geben müssen. Das ist allerdings nicht zuviel verlangt.

    Zitat von moerdl Beitrag anzeigen
    ... Das könnte daran liegen, dass bei den Discovery-Kritikern mit zweierlei Maß gemessen wird. ...
    Sehe ich nicht so. VOY, ENT und TNG, zumindest die Kinofilme, wurden auch schon stark kritisiert.

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  • moerdl
    antwortet
    Zitat von Dax Beitrag anzeigen


    Allgemein finde ich es sehr amüsant, dass bei jeder Kritik an Discovery erstmal die Auflistung von vermeintlichen Fehlern in früherem Star Trek kommt. Und dann natürlich noch die Unterstellung dass man, weil man ein gewisses Niveau an Plausibilität erwartet Hard-SF ohne Aliens haben will.
    Das könnte daran liegen, dass bei den Discovery-Kritikern mit zweierlei Maß gemessen wird. Discovery muss offenbar absolut logisch sein, 100%ig dem Kanon folgen und jede noch so kleine (oder Große) Logiklücke wird angegangen. Die Auflistung von massiven, nicht vermeintlichen, Fehlern aus allen anderen ST-Serien ist daher nur logisch. Denn hier wurde und wird nicht dieses Maß an Korrektheit verlangt. ST war und ist, so wie jede SciFi-Serie, mal mehr, mal weniger logisch und konsistent. Aber darum geht's doch gar nicht, sondern um gute Unterhaltung.

    Diese Diskussion wie bei dem Teleskop hätte es bei TNG oder TOS nicht gegeben, wobei da in einer Folge zum Teil mehr Unfug geschah als in den neun Folgen Discovery zusammen. Und hat es jemanden gestört? Nein, weil es gute Unterhaltung war. Zumindest damals. Heute sind 60% der TNG Folgen nur schwer oder gar nicht mehr zu ertragen.

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  • Dax
    antwortet
    Zitat von 7erenity Beitrag anzeigen


    Nein, Hard-SF ohne Aliens unterstelle ich keinem ST-Fan. Für mich wäre es ein Träumchen, muss nicht alles wissenschaftlich korrekt sein, darauf pfeife ich sogar, aber eine gute Space-Story braucht keinerlei Aliens.
    Das war auch nicht auf dich bezogen sondern auf den Threadverlauf an sich (bzw. auch andere Threads), daher "Allgemein".

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