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Logik- und sonstige Fehler

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  • 7erenity
    antwortet
    Zitat von Dax Beitrag anzeigen

    Ja, es entsagt jeder Logik, aber es wurde offensichtlich nicht getan. Die Klingonen haben nach Monaten noch nützliche Teile von der Shenzhou geborgen, außerdem hätte den Bergungsschiffen das klingonische Schiff auffallen müssen.

    Allgemein finde ich es sehr amüsant, dass bei jeder Kritik an Discovery erstmal die Auflistung von vermeintlichen Fehlern in früherem Star Trek kommt. Und dann natürlich noch die Unterstellung dass man, weil man ein gewisses Niveau an Plausibilität erwartet Hard-SF ohne Aliens haben will.

    Nein, Hard-SF ohne Aliens unterstelle ich keinem ST-Fan. Für mich wäre es ein Träumchen, muss nicht alles wissenschaftlich korrekt sein, darauf pfeife ich sogar, aber eine gute Space-Story braucht keinerlei Aliens.

    Ich sehe da nicht allzu viele Probleme mit dem Teleskop. Ein Crewmitglied hätte es mitnehmen können, es hätte, da das klingonische Schiff quasi mit "abgetrennten Kopf" herumtrieb auch geborgen werden können. Und was für die Sternenflotte und die Klingonen wichtig ist, kann sich ja auch unterscheiden. Man weiß nicht, welche Geschichte dahinter steckt. Es wäre nicht das erste mal, dass jemand persönliche Gegenstände aus einem brennenden Haus, sinkenden Schiff etc. mitnimmt.

    Ich finde auch vieles an der Kritik an DSC interessant. Besonders oft zu lesen/hören ist ja dieses "Das ist kein Star Trek mehr". Das haben viele auch gedacht als sie TNG gesehen haben, da sie etwas wie TOS erwartet haben.

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  • Dax
    antwortet
    Zitat von 7erenity Beitrag anzeigen
    Es lagen doch mehrere Monate zwischen Kriegsbeginn und Handlungsstart auf der Discovery. Es würde jeder Logik entsagen, keinerlei Bergungsschiffe zu den Wracks zu schicken um neben wissenschaftlichen/militärischen Bergungsgut auch Andenken an bzw. persönliche Gegenstände von den Opfern/Überlebenden zu bergen. Vor Allem in Anbetracht der sozialen Umstände, die Roddenberry vorschwebten.
    Ja, es entsagt jeder Logik, aber es wurde offensichtlich nicht getan. Die Klingonen haben nach Monaten noch nützliche Teile von der Shenzhou geborgen, außerdem hätte den Bergungsschiffen das klingonische Schiff auffallen müssen.

    Allgemein finde ich es sehr amüsant, dass bei jeder Kritik an Discovery erstmal die Auflistung von vermeintlichen Fehlern in früherem Star Trek kommt. Und dann natürlich noch die Unterstellung dass man, weil man ein gewisses Niveau an Plausibilität erwartet Hard-SF ohne Aliens haben will.

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  • 7erenity
    antwortet
    Es lagen doch mehrere Monate zwischen Kriegsbeginn und Handlungsstart auf der Discovery. Es würde jeder Logik entsagen, keinerlei Bergungsschiffe zu den Wracks zu schicken um neben wissenschaftlichen/militärischen Bergungsgut auch Andenken an bzw. persönliche Gegenstände von den Opfern/Überlebenden zu bergen. Vor Allem in Anbetracht der sozialen Umstände, die Roddenberry vorschwebten.

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  • moerdl
    antwortet
    Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen

    Ja, warum nicht? Ist doch völlig klar das man bei einer Evakuierung noch haufenweise persönliche Gegenstände mitnimmt. Vor allem so ein Teleskop, das man in einer Rettungskapsel bestimmt gut gebrauchen kann. So etwas wie ein Gewichtslimit, Checklisten oder gesunden Menschenverstand bei einer Evakuierung braucht doch keiner.
    Vielleicht standen ja wertvolle Antiquitäten wie ein ein paar Hundert Jahre altes optisches Vergrößerungsgerät auf der Checkliste für Evakuierungen... ;-)

    Bei Star Trek gab es schon weit größeren Unfug. Ich sage nur "Star-Trek-Der-Aufstand-Joystick".

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  • Admiral Ahmose
    antwortet
    Zitat von Psycho hd Beitrag anzeigen
    ... Ja, warum denn nicht? Das Teleskop steht in ihrem Büro, von der Brücke aus braucht jemand vielleicht 20 Sekunden, um es zu holen. Bei der Evakuierung herrscht auch keine große Eile, da das kling. Schiff lahmgelegt ist. Saru scheint dem Captain recht nahe zu stehen, er oder ein anderer Brückenoffizier wird den sentimentalen Wert, den der Gegenstand für sie hat, kennen.
    Ja, warum nicht? Ist doch völlig klar das man bei einer Evakuierung noch haufenweise persönliche Gegenstände mitnimmt. Vor allem so ein Teleskop, das man in einer Rettungskapsel bestimmt gut gebrauchen kann. So etwas wie ein Gewichtslimit, Checklisten oder gesunden Menschenverstand bei einer Evakuierung braucht doch keiner.

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  • Psycho hd
    antwortet
    Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
    Öhm, ja, genau, ein Kristall, der vom Boden bis in den Weltraum wächst - ne, is klar. Das gäb bereits Probleme, wenn die Grenze auf 100 m festgelegt ist und nicht erst auf 100 km wie bei der Erde. Witterung, Gravitation/Eigengewicht, da würde es einen gewaltigen Schlag machen und Rumms, hat sich der Käse gegessen.
    Das Ding ragt bis in den Weltraum, ist mir was entgangen?? Selbst wenn der Turm so hoch wäre, er ist ganz offensichtlich von diesen alles andere als primitiven Wesen errichtet worden, die Kristallformation besteht aus einem unbekannten Material. Solche Konstrukte sind theoretisch sogar möglich, s. Weltraumaufzüge.

    Zitat von Dax Beitrag anzeigen
    Niemand. Aber es ist auch völlig in Ordnung nicht die Augen davor zu verschließen dass die Ideen noch bescheuerter werden als es in Star Trek Tradition hat.
    Nichts von dem, was wir bisher gesehen haben, ist abwegiger als frühere Ideen. ST war und ist SOFT Sci-fi.

    Außerdem haben sie aufgrund des Formats als zusammenhängende Handlung mehr Einfluss auf die Gesamtstory. Früher hat man bei einer blöden Idee gesagt "blöde Idee", und in der nächsten Woche war alles wieder OK.
    Propheten und Gründer haben nicht ganz so viel mit der Realität zu tun, zum Glück spielen sie ja in der fortlaufenden Handlung keine Rolle.
    Sind nur ein paar Beispiele unter vielen und außerdem kommen "blöde Ideen" of the week viel zu häufig vor, um sie einfach mal unter den Teppich zu kehren.
    Es ist total absurd, das Franchise trotz einiger Ausnahmen als mehr oder weniger wissenschaftlich fundiert verkaufen zu wollen.

    Zitat von Dax Beitrag anzeigen
    Aber gut, hier ist ein Fehler: Wie ist Georgious Teleskop von der Shenzhou auf die Discovery gekommen? Hatte jemand beim Evakuieren nichts besseres zu tun als es einzupacken?
    Ja, warum denn nicht? Das Teleskop steht in ihrem Büro, von der Brücke aus braucht jemand vielleicht 20 Sekunden, um es zu holen. Bei der Evakuierung herrscht auch keine große Eile, da das kling. Schiff lahmgelegt ist. Saru scheint dem Captain recht nahe zu stehen, er oder ein anderer Brückenoffizier wird den sentimentalen Wert, den der Gegenstand für sie hat, kennen.

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  • Feydaykin
    antwortet
    Bei Discovery zerstört so eine blöde Idee viel mehr der suspension of disbelief für die gesamte Handlung, daher muss der Anspruch einfach höher sein, einen sinnvollen Rahmen für die Geschichte zu schaffen.
    So kann man sich das auch zurechtlegen. Ich wunder mich nur über diese Threadform bei allen anderen Serien.

    Aber ein Kristallstruktur die bis 100 Km höhe kommt? Mein Gott nicht das schlimmste was wir bei Star Trek gesehen haben. Und wenn wir die Realität ansetzen, klar Realistischer als zb das Beamen.

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  • Dax
    antwortet
    Zitat von Vanora Beitrag anzeigen


    Es wäre denkbar, dass man die persönlichen Habseligkeiten später noch geborgen hat und sich um den Nachlass der Verstorbenen gekümmert hat. Waren nicht ein paar Monate inzwischen vergangen von der Schlacht am Doppelstern bis hin zur Übergabe des Teleskops?
    Ja, es waren ein paar Monate, aber es ist nicht denkbar, außer man nimmt massive Blödheit an. Das würde nämlich bedeuten dass, wer immer den Nachlass geborgen hat, nicht bemerkt hat dass gegenüber der Shenzhou ein Schiff voller Klingonen liegt. Oder derjenige hat es bemerkt, aber nichts unternommen.

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  • Khaless
    antwortet
    Zitat von Dax Beitrag anzeigen
    Aber gut, hier ist ein Fehler: Wie ist Georgious Teleskop von der Shenzhou auf die Discovery gekommen? Hatte jemand beim Evakuieren nichts besseres zu tun als es einzupacken? Ist jemand zurückgeflogen um persönliche Gegenstände abzuholen (und hat dabei das Klingonenschiff übersehen)?
    Das waren die Klingonen. Aus Langeweile haben sie Andenken aus den Trümmern gesammelt und per DHL an die Überlebenden der Sternenflotte geschickt. Wahrscheinlich haben sie auch ein paar ehrenhafte Vorfahren von der Hülle ihrer Schiffe gekratzt und als Weihnachtsgeschenke an ihre Lieben in den 24 verfeindeten Häuser gesandt.

    In den 4 Folgen die ich gesehen habe, gab es viele solcher Fehler, die problemlos aus den Moffat-Dr.Who-Folgen stammen könnten. Logik und inneren Zusammenhang werden für eine vermeintlich tolle Szene einfach über den Haufen werfen. Vom Canon gar nicht zu reden.
    Das geht schon mit dieser blöden Sand-Badge-Szene los.
    Oder Burnies Gefangenentransport, der natürlich nur von einem Piloten ohne Wachpersonal geflogen wird, der dann auch noch so blöd ist, allein auszusteigen und bei dem natürlich auch die wahnsinnig fortschrittliche Technik einer Sicherungsleine versagt.
    Die Klingonennuschler, die problemlos mit einem getarnten Kreuzer den Captain Orca mitten im Föderationsraum gefangen nehmen, aber die wichtigste Dilithium-Mine mit ein paar popeligen Bird Of Prey angreifen. Einfach getarnt zu den Sternenbasen der Föderation fliegen und wie die Super-Pilz-Discovery ein paar Bomben abwerfen ist natürlich keine ehrenhafte Option.
    Die Wunderheiler der Sternenflotte sind auch sehr wählerisch. Burnies Strahlenverletzungen im Pilotfilm, die ja nach genau 20 oder 25 Minuten absolut tödlich sein sollen, werden in null komma nix geheilt und sie erscheint frisch geduscht auf der Brücke. Der Captain Orca muss aber in seinem sehr bequemen Steh-Bereitschaftsraum das Licht dämmen, weil seine Augenverletzung noch so böse aua macht.
    Auch die Discovery selbst gibt mir Rätsel auf. Als Forschungsschiff gebaut, dass 200 Experimente gleichzeitig ausführen kann. Cooles Teil. Muss aufwendig gewesen sein, das Ding zu bauen. Aber warum hat es denn das lustige Drehrumbum in der Untertassensektion, dass offensichtlich nur für den Pilzantrieb gedacht ist, der ohne das lustige Supertierchen aber gar nicht richtig funktioniert hat. Also ein supertolles Forschungsschiff wird als Prototyp für einen neuen Antrieb verwendet, der gewaltig in die Hose gehen kann. Und weil das noch nicht gefährlich genug ist, lasse ich die beiden führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet dann auch noch mitfliegen? Hmm.

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  • Vanora
    antwortet
    Zitat von Dax Beitrag anzeigen
    Wie ist Georgious Teleskop von der Shenzhou auf die Discovery gekommen? Hatte jemand beim Evakuieren nichts besseres zu tun als es einzupacken? Ist jemand zurückgeflogen um persönliche Gegenstände abzuholen (und hat dabei das Klingonenschiff übersehen)?

    Es wäre denkbar, dass man die persönlichen Habseligkeiten später noch geborgen hat und sich um den Nachlass der Verstorbenen gekümmert hat. Waren nicht ein paar Monate inzwischen vergangen von der Schlacht am Doppelstern bis hin zur Übergabe des Teleskops?

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  • Dax
    antwortet
    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen

    Bei den genannten Beispielen ist es genau umgekehrt: die Pavo- Kristallantenne ist durch die Entschlüsselung der Klingonentarnung bereits eine Folge später irrelevant
    Also, abgesehen davon dass die Klingonen überhaupt nur wegen der Kristallantenne da waren und ohne sie die gesamte Folge nicht passiert wäre...

    Aber gut, hier ist ein Fehler: Wie ist Georgious Teleskop von der Shenzhou auf die Discovery gekommen? Hatte jemand beim Evakuieren nichts besseres zu tun als es einzupacken? Ist jemand zurückgeflogen um persönliche Gegenstände abzuholen (und hat dabei das Klingonenschiff übersehen)?

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  • KennerderEpisoden
    antwortet
    Zitat von Dax Beitrag anzeigen
    Früher hat man bei einer blöden Idee gesagt "blöde Idee", und in der nächsten Woche war alles wieder OK. Bei Discovery zerstört so eine blöde Idee viel mehr der suspension of disbelief für die gesamte Handlung. Da muss der Anspruch einfach höher sein, einen sinnvollen Rahmen für die Geschichte zu schaffen.
    Bei den genannten Beispielen ist es genau umgekehrt: die Pavo- Kristallantenne ist durch die Entschlüsselung der Klingonentarnung bereits eine Folge später irrelevant, während das Kristallwesen mit der Ursprungsgeschichte von Data (und Lore) verbunden war.

    Generell ist es schon komisch, dass in einem Fehlerthread so wenig über Fehler diskutiert wird. Sachen wie Canonbrüche (abgesehen von Design-Fragen) oder fehlende Handlungslogik werden praktisch gar nicht behandelt, während dafür nach 50 Jahren plötzlich die Erkenntnis durchbricht, dass Star Trek keine harte Wissenschaftsserie ist.

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  • Dax
    antwortet
    Zitat von Feydaykin Beitrag anzeigen
    Ich meine wer fängt denn jetzt auf einmal damit an Star Trek asl "Hard Scifi" zu betrachten.
    Niemand. Aber es ist auch völlig in Ordnung nicht die Augen davor zu verschließen dass die Ideen noch bescheuerter werden als es in Star Trek Tradition hat. Außerdem haben sie aufgrund des Formats als zusammenhängende Handlung mehr Einfluss auf die Gesamtstory. Früher hat man bei einer blöden Idee gesagt "blöde Idee", und in der nächsten Woche war alles wieder OK. Bei Discovery zerstört so eine blöde Idee viel mehr der suspension of disbelief für die gesamte Handlung, daher muss der Anspruch einfach höher sein, einen sinnvollen Rahmen für die Geschichte zu schaffen.

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  • Feydaykin
    antwortet
    Nun wenn ich Star Trek so durchgehe, dann ist das noch nicht die Verrückteste Idee. Ich erinner mich an ein Kristalwesen was Planeten aussaugte undWarpgeschwindigkeit flog..

    Mal abgesehen von den konzepten eines Space Fountain/SpaceTower ist es nur eine Frage der Materialstärke.

    Ich meine wer fängt denn jetzt auf einmal damit an Star Trek asl "Hard Scifi" zu betrachten.



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  • Spocky
    antwortet
    Öhm, ja, genau, ein Kristall, der vom Boden bis in den Weltraum wächst - ne, is klar. Das gäb bereits Probleme, wenn die Grenze auf 100 m festgelegt ist und nicht erst auf 100 km wie bei der Erde. Witterung, Gravitation/Eigengewicht, da würde es einen gewaltigen Schlag machen und Rumms, hat sich der Käse gegessen.

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