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[036] "Unification III" / "Wiedervereinigung - Teil 3"

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    [036] "Unification III" / "Wiedervereinigung - Teil 3"



    [036] "Unification III"

    Deutscher Episodentitel: "Wiedervereinigung - Teil 3"


    -----------

    Inhalt aus der englischen Wikipedia:

    After studying several black boxes, Burnham believes she can find the source of the Burn with data from Project SB-19, a possible space travel alternative to dilithium developed by the unified Vulcan and Romulan people on Ni'Var (formerly the planet Vulcan).

    They believe SB-19 caused the Burn and do not want to give the data to the Federation, who they have left. Admiral Vance believes Burnham can convince them otherwise since her brother Spock began the process of unifying the Vulcans and Romulans....
    -----------

    In eigener Sache:

    Ich ffahre damit fort, die verlorenen Discovery-Episoden im Stil der bisherigen Threads hier nachzutragen. Bitte seht es mir nach, dass ich nicht so viele Infos einfüge, wie meine Vorgänger, aber mir geht es jetzt vor allem darum, die Diskussionen ans Laufen zu bekommen und die Theman zu erstellen. Meine eigene Meinung werde ich später nachtragen.
    31
    ****** 6 Sterne - eine der besten Episoden der gesamten Serie
    16,13%
    5
    ***** 5 Sterne - eine herausragende Episode
    22,58%
    7
    **** 4 Sterne - eine gute Episode mit unterhaltsamer Geschichte
    6,45%
    2
    *** 3 Sterne - eine absolut durchschnittliche Episode
    32,26%
    10
    ** 2 Sterne - eine unterdurchschnittliche Episode mit Schwächen
    12,90%
    4
    * 1 Stern - eine der schlechtesten Episoden der gesamten Serie
    9,68%
    3

    #2
    Ohje eine von Schmalz nur so triefende Episode ABER mit Kurzeinblendungen von Discovery Spock und DEM Spock....schade, schade aber mehr 2 Sternchen gibt es hier trotzdem nicht.

    Kommentar


      #3
      PS die Bonuspunkte gibt es wirklich nur wegen den beiden Spocks.
      Die Szenen zwischen Burnham und ihrer Mutter haben nicht einmal das Niveau einer schlechten GZSZ Serie.

      Kommentar


        #4
        Aus der Rückkehr nach Vulkan - nun Ni'Var (übrigens war dies auch der Name eines vulkanischen Raumschiffs in "Enterprise") - hätte man schon mehr machen können. Es war im Grunde eine eher typische Gerichtsfolge. Die Vertreter Ni'Vars haben aber doch einen ganz guten Einblick in die Struktur der neuen Gesellschaft auf dem Planeten vermittelt (falls dieser repräsentativ war), aber trotzdem muss ich sagen, hat man aus dem Besuch auf Trill in dieser Staffel weitaus mehr gemacht. Immerhin kam die Story weiter, man tastet sich nun langsam an den Ursprung des Brands heran.

        Die Beförderung von Tilly zur Ersten Offizierin müsste Lieutenant Nilsson eigentlich ordentlich gegen den Strich gehen. Es schien in den vergangenen Episoden doch so, dass sie ganz regulär im Kommandosessel Platz zu nehmen scheint, wenn Saru (und vor der Degradierung Burnham) nicht auf der Brücke anwesend waren.

        Auf Gabrielle Burnhams Wiederkehr hätte ich gut verzichten können; sie ist eigentlich nur eine Erinnerung an die Story-Probleme der 2. Staffel. Schön hingegen war der Rückblick zu Spock aus dem TNG-Zweiteiler "Wiedervereinigung". Diese Folge allerdings als "Wiedervereinigung Teil 3" zu benennen, ist wohl beispiellos, denn es ist doch eine andere Serie.
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        Kommentar


          #5
          Mal wieder drei Sterne.

          Ganz gut ist, das nun Vulkanier und Romulaner zusammenleben. Netter Einfall. Nicht so toll ist, das sie sich gemeinschaftlich einbilden am Brand schuld zu sein. In 120 Jahren sollte man schon mal rausbekommen haben, das der Ursprung woanders liegt. Zudem wird die Antriebstechnologie der Romulaner mal wieder verschwiegen. Dafür wissen nun Hinz und Kunz über die Discovery und Burnham Bescheid. Wurden diese Daten nicht gelöscht?

          Seltsam auch der Auftritt von Burnhams Mutter. Die ist also auf Vulkan oder Nie-War (oder wie man das schreibt) gelandet. Und gleich mal in den Orden der Omi-Milat (sicher auch falsch geschrieben) aufgenommen worden. Aber sicher ...

          Am Ende muss dann Burnham noch emotionaler sein um die Daten heimlich übergeben zu bekommen. Äh...

          Na ja, die Reise geht weiter.
          "Vittoria agli Assassini!"

          - Caterina Sforza, Rom, 1503

          Kommentar


            #6
            Diese Folge hat mir wieder einmal gezeigt warum ich, bis auf Spock und Tuvok, Vulkanier hasse. Diese uralte Romulaner Amazonen Bewegung aus Picard haben sie jetzt also auch in Discovery übernommen.
            Warum Michaels Mutter da überhaupt sein darf hab ich allerdings nicht verstanden.
            Insgesamt war die Folge leider zu viel Burnham gepaart mit Vulkaniern.

            Hier gibt's 2 Sterne.

            Kommentar


              #7
              Für mich der bisherige Tiefpunkt dieser Staffel und eine ganz schwache Folge, die knapp an der ein Stern-Wertung vorbeischrammt.

              Zunächst einmal ist es schon ziemlich dreist, die Folge "Unification Part III" zu nennen und dabei den sehr guten Spock Zweitailer aus TNG zu ztitieren und zu suggerieren, es würde sich um eine Fortsetzung davon handeln. Das ist natürlich nicht der Fall und schon zu Beginn hat man das dumpfe Gefühl, man schmückt sich hier unverdient mit den schönen TNG Federn.

              Dann finde ich es schwer zu glauben, dass Spock nach 900 Jahren als der große Einiger von Vulkaniern und Romulanern gefeiert wird. Selber die Begründung der Serie wirkt sehr strange, da man sich am Ende doch an den alten Canon hält. Und demnach ist Spock beim missglückten Versuch, die Hobos Supernova aufzuhalten, für das Prime Universum gestorben (er gelangte so ja in die Kelvin Timeline). Danach wurde Romulus zerstört und rund 20 Jahre später bei Picard sind Romulaner und Vulkanier noch alles andere als vereinigt. Das erfolgte, wie in der Folge erwähnt, noch viel später. Aber dies dann noch Spock zuzuschreiben?

              Weiterhin ist es mehr als merkwürdig, dass Burnham als Spocks Adoptivschwester für die Vulkanier und Romulaner eine große Rerspektsperson ist. Vor allem beißt sich die Serie hier in ihre eigene Kontinuität. Da wurde Burnham am Ende von Staffel 2 komplett aus den Archiven gelöscht und auch die Familie Sarek hatte sich dazu entschieden, Burnham genauso wie Sybok nie wieder zu erwähnen, aber auf einmal ist Burnham 900 Jahre später für die Vulko-Romulaner eine halbe Heilige...

              Ach ja, Vulkan heißt jetzt - warum auch immer - Ni'Var und dort leben drei Gruppen: Vulkanier, Romulaner und Vulkanier/Romulaner-Mischlinge. Die Umbenennung wird leider nicht erwähnt, genauso wie verschiedene Unruhen auf dem Planeten nur in einem Halbsatz erwähnt werden.

              Der Grund für den Trip nach Vulkan ist übrigens, dass dort vor dem Brand an einer neuen Reisetechnologie gearbeitet wurde, die etwas an das Warp-Katapult aus der einen späten Voyager-Folge erinnert. Auf jeden Fall gibt man sich dort die Schuld für den Brand und ging anschließend ist selbst gewählte Exil - und hat offenbar in über 100 Jahren keine Anstalten unternommen, die Ursachen des Brandes selber zu erforschen.

              Burnham will jedenfalls diese Daten haben, um zusammen mit den Daten der Black Boxen den Ursprung des Brandes zu ermitteln. Aber da man die Unterlagen nicht rausrücken will, wird mal flugs ein bisher unbekanntes, altes Vulkanier-Ritual herbeigezaubert, wo Burnham ihre Theorie gegen drei Wissenschaftler verteidigen muss, um Zugang zu den Daten zu erhalten. Ihr zur Seite steht eine der romulanischen Kampfnonnen aus Star Trek Picard - und - oh Schock - es ist Burnhams Mutter, die nach ihrem eigenen Zeitsprung bei den Dora Milatsche (oder wie die auch immer heißen) untergekommen ist. (Für einen Orden, der eigentlich nur romulanische Frauen aufnimmt, nehmen die sehr viel fremdes Volk auf.)

              Die Rückkehr von Mama Burnham ist dann auch viel zu gehastet, außerdem wirkt sie ihrer Tochter gegenüber wieder alles andere als freundlich. Aber am Ende drängt sie Mike in die richtige Richtung, denn tatsächlich besteht die Lösung, diesen rein auf Logik fußenden Disput zu gewinnen, darin, der vesammelten Mannschaft einen vorzuheulen - ja ne, is klar.

              Generell wird in dieser Folge verdammt viel geflennt, erst Tilly, dann mehrmals Burnham, dann Tilly und Burnham im Tandem. Ich weis nicht, ob es wirklich das Frauenbild ist, dass die Serie vermitteln will, aber ich finde, es zeugt nicht gerade von einem stabilen Charakter, wenn einem bei jeder leichten emotionalen Belastung gleich die Tränen in die Augen schießen.

              Ach ja, Tilly wird von Saru neben dem Ganzen auch noch zum ersten Offizier befördert. Ähnlich logisch, als wie wenn Janeway Ensign Kim oder Picard Wesley zur Nummer Eins befördert hätte. Aber Tilly holt sich erstmal unter Tränen noch die Erlaubnis der Crew ab - daher geht das klar, oder wie...?

              Nein, das war leider nichts. Über diese Folge habe ich mich im Nachgang wirklich geärgert. Die 2 Sterne, die ich hier vergebe, vergebe ich noch mit Wohlwollen.

              In diesem Sinne, feiern wir das neue Motto:

              --- Star Trek Discovery - Powered bei Emotion. ---

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                #8
                Die heutige Folge fand ich extremst gelungen, und das obwohl (!!!) Michael Burnham hier wieder extremst präsent war, wie schon in der letzten Folge... Aber die Folge war, wie ich es mir dachte, eine tatsächliche Fortsetzung des TNG Zweiteilers "Wiedervereinigung I" und "Wiedervereinigung II"... Und die neue DSC Folge war, ich kann es kaum glauben eine würdige und trekkie Fortsetzung, des genialen TNG Doppel-Teil !

                Selbst der Original Spock, gespielt vom leider verstorbenen Leonard Nimoy, kam hier noch mal als Schauspieler zu ehren... Einzig, ich frage mich, wie die Aufnahme von Spock entstanden ist ? Aber eigentlich ist es nicht relevant.. Die Aufnahme stammt ja von Jean Luc Picard.. Und vielleicht stammt die Aufnahme aus den Erinnerungen von Picard, der ja seit dem Ende der 1. Staffel "Star Trek: Picard" ein Android geworden ist... So könnte man seine Erinnerungen als Daten übertragen (Und das obwohl ich die Entscheidung Picard zum Androiden zu machen nicht so pralle fand... Ich hätte lieber Data leben lassen, und ihn in dem Golem Körper gesteckt... Ein Golemkörper der Altern und irgendwann eines natürlichen Todes Sterben kann. Also sterben und schwups hätte Brent Spiner Data weiter spielen können.. Okay ich schweife ab.. XD)

                Vielleicht sind die Daten auch anders aufgenommen wurden, ohne Picard, der hatte sie dann halt an die Vulkanier weiter gegeben...

                Wie dem auch sei, dieser Auftritt von Nimoy hier war grandios...

                Okaaaaaay, die Vulkanier sind nun tatsächlich mit den Romulanern vereint, Spocks bemühungen trugen früchte... Vulkan heißt nun anders... Ni’var... Hätte mir aber gewünscht das der Planet irgendwie "Vulkanulus" oder so heißt

                Okay... Aktzeptiere ich aber dennoch, vorallem jetzt wo ich hier m Review erfuhr das es was mit dem Fandom zutun hat ! ...

                Ob die DSC Crew noch erfährt wie es dazu kam, das sch die Romulaner auf Vulkan ansiedelten... Eigentlich müssten sie ja erfahren das Romulus durch einer Supernova (Canon durch "Star Trek 11: Die Zukunft hat Begonnen" und durch "Star Trek: Picard") zerstört wurde....

                Gut und zugleich nicht gut, war das diese Folge sich nun fast nur noch um Michael drehte, aber absolut logisch und irgendwie richtig... Gleichzeitig reduzierte man dadurch die Auftritte der anderen Crew... Was die Esamble Show reduzierte...

                Aber eine verständliche Entscheidung...

                Admiral Vance war wieder grandios... Und das Michael's degradirung tatsächlich bestand hat, war gut ! Vorallem das Tilly nun die Nr. 1 wurde, was zu 2 tollen Szenen mit Staments führte !!!

                Der Rest handelte ja nur von Michael letztendlich...

                Die Szenen vor dem "Qurum" (schreibt sich das so, ach egal) waren allesamt gut geschrieben.... Vor allem bezüglich des vertrauens und die innere Zerstrittenheit untereinander.. Michaels Mutter war auch eine gute Idee, das sie zu den Qwat Milad gehörte (die in "Star Trek: Picard" eingeführt wurden)... Auch wenn ich die ursprüngliche erfindung dieses Ordens merkwürdig fand, das sie in TNG nie eine Rolle spielten... Aber sei's drum... Auch gut fand ich das man die Suche nach Michaels Mutter nicht unnötig in die Länge gezogen hat...

                Die Romuluaner und Vulkanier sind ja untereinander ja immer noch n bissl zerstritten.. Zwar vereint aber die Konflikte sind nicht ganz aus der Welt...

                Das Beste war als Michael nicht wollte das ihre "Bitte" zum "Bruch" zwischen Vulkaniern und Romulanern führte und sie daher von ihrer "Bitte" abstand nahm...
                ..was dann sogar zu dem führte was man eigentlichen mit der "Bitte" bekommen wollte ! Ein kluger und zugleich simpler kniff der Autoren, finde ich dieses mal...

                Nur muss Michael schon wieder heulen ? Nichts gegen heulen, ist ne Menschliche Regungen (okay sind Erektionen oder Geilheit auch, aber das ist jetzt n anderes Thema xD) aber die habens in den ersten 2 Staffeln mit ihr so übertrieben mit dem geheule, das ich es echt bei ihr nicht mehr sehen kann..

                Schade das Michael nun wohl doch auf der Discovery bleibt, denn ich hatte die heimliche Hoffnung sie geht mit Book weg... Okay, vielleicht kann das ja immer noch kommen... Aber im ernst, ich vermute sie wird uns auch in Staffel 4 erhalten bleiben... Aber bitte noch mehr Esamble Show, wie in den vorherigen Folgen...

                Ausnahmsweise gebe ich (provisorisch) der Folge mal die Höchstwertung von 6 Sternen, die erste überhaupt bei DSC ! Und DAS soll schon was heißen... Nur schade das der Humor in der Folge zurückgedrängt wurde, allerdings, brauchte die Flge jede Sekunde um zu funtkionieren. Und das hat es diesesmal Cheapeu !

                Hoffen wir das die Autoren das FInale nicht verkacken und nachträglich die ersten 6 Folgen schmälern...

                Euer Dominion
                scotty stream me up ;)
                das leben ist ein scheiss spiel, aber die Grafik ist geil :D
                aber leider entschieden zu real

                Kommentar


                  #9
                  Ich fand die Folge sehr gut. Die Weiterentwicklung der Vulkanier und Romulaner fand ich gut und stimmig erzählt. Der neue Name - Ni'Var - des Planeten passt ungemein. TrekCore schreibt dazu, dass der Name ursprünglich in einem Fanzine Ende der 60er als vulkanischer Begriff erschien. Das Wort heißt wörtlich "Two-form" und meint die zwei Aspekte einer Sache (oder auch die zwei Seiten einer Medaille). In einer Geschichtensammlung von 1976 schrieb Leonard Nimoy über das Wort: "...'Ni Var' is a Vulcan term dealing with the dualities of things: two who are one, two diversities that are a unity, two halves that come together to make a whole.” Insofern passt der Name wie die Faust auf's Auge. In Star Trek selbst kam der Name auch schon als Name eines vulkanischen Schiffes in ENT vor.

                  Allerdings hatte ich an ein paar Stellen das Gefühl, dass es zu viel war oder zumindest hart an der Grenze.
                  1. Burnham (also Michael). Ja, Burnham ist die Hauptfigur der Serie und ja, DSC ist die erste Star Trek-Serie, die einen starken Fokus auf eine einzelne Figur legt. Dennoch hatte ich in der Folge vermehrt das Gefühl, dass es mich nervt, dass sie in alles involviert ist und dass sie so extrem im Mittelpunkt steht. Dass ihr Charakter allgemein als schwierig gezeichnet wird, hilft da nicht weiter. Und ich glaube auch, dass das etwas ist, was für viele diese Serie schlecht macht. Burnham kann schnell nerven und einem unsympathisch sein. Das wäre kein Problem, wäre sie nur eine Figur von vielen. Da sie allerdings die Hauptfigur ist und ein derart deutlicher Fokus auf sie gelegt ist, kann es einem schnell die Serie vergällen. Wer die Figur James Bond nicht mag, wird keine James Bond-Filme schauen, auch wenn er eigentlich Agentenfilme mag… Ich hoffe sehr, dass die in dieser Folge angedeuteten Charakterentwicklungen nachhaltig sind. Das führt dann auch schon direkt zu
                  2. Die öffentliche Therapiestunde von Michael, ausgelöst durch ihre Mutter. Ich verstehe, dass das notwendig war um Michael und auch die Folge voranzubringen. Ich verstehe, warum ihre Mutter das gemacht hat. Aber dennoch war es für mich nah dran am Fremdschämen oder, wie die Amerikaner sagen cringeworthy.
                  3. Tilly als neuer erste Offizier. Da bin ich echt hin- und hergerissen. Es wurde von Saru gut erklärt und dass Tilly nicht nur diesbezüglich die ganze Folge über die Rolle des Zuschauers eingenommen hat (Wie jetzt, ich bin doch nur Ensign?) war definitiv hilfreich. Es ist auch nicht das erste Mal, dass eine Figur eine Position einnimmt/angetragen bekommt, die nicht ihrem Rang entspricht. So war bei TNG bspw. Data zweiter Offizier, obwohl Crusher (bzw. Pulaski in Staffel 2) und später in Staffel 7 auch Troi vom Rang her höher waren. Oder bei VOY hat Kim als Ensign in der Nachtschicht das Kommando über die Brücke bekommen, da bin ich mir ziemlich sicher, dass da auch Offiziere höheren Ranges anwesend waren. Wenn Tilly zumindest Lieutenant wie auch Nillson oder gar Lieutenant Commander gewesen wäre, würde die ganze Diskussion gar nicht stattfinden. Aber hier ist es halt schon extrem, da man mit Tilly die Figur mit dem niedrigsten Rang zum XO gemacht hat. Das ist dann schon schwer glaubwürdig. Denn wie soll sich an der Stelle zum Beispiel eine Lieutenant Nilsson fühlen, die bisher in dieser Staffel in Abwesenheit von Saru und Burnham das Kommando hatte, wenn sie so übergangen wird (auch wenn sie in der vorletzten Szene zusammen mit den anderen Tilly dazu auffordert, den Job anzunehmen)? Insofern hoffe ich, dass das hier noch nicht das Ende vom Lied ist und da noch was zu dieser Thematik kommt.

                  Noch eine andere Sache: Ich weiß nicht, ob ich die entsprechende Folge in Staffel 2 richtig in Erinnerung habe, aber dürfte Gabrielle Burnham ihren letzten Sprung durch das Wurmloch überhaupt überlebt haben? In der Folge wurde doch gesagt, dass der Anzug sie vor Strahlung und anderen schädlichen Auswirkungen des Wurmlochs geschützt hat. Aber sie und ihr Anzug wurden separat voneinander in das Wurmloch gesagt…

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                    #10
                    Es konnte ja nur Burnham sein, welche von der Fördeation nach Ni‘Var geschickt werden konnte.
                    Es konnte auch nur Burnham sein, welcher die geheimen Daten von den Vulkaniern bekommt. Niemand sonst in der Förderation hätte so eine Möglichkeit gehabt. Was ein Glück hatte der große Spock seine Burni, und ist dank ihr zu dem geworden, wer er war.
                    Burnham wird auch schon dafür verantwortlich sein, dass NewVulkan wieder der Förderation beitreten wird.
                    Auch den Konflikt zwischen Vulkaniern und Romulanern könnte sie schlichten.
                    Sie kann einfach alles.

                    Tilly, ein ängstlicher Fähnrich, ist also der neue stellvertretende erster Offizier. Wundert mich, dass in der Stenenflotte niemand etwas gegen diese Entscheidung Einspruch erhoben hat. Es wäre nur logisch, wenn sogar jemand aus dem 32 Jhd. die neue Nr 1 auf dem Schiff wäre. Ich hoffe jetzt mal, dass Tilly diesen Posten wirklich nur Stellvertretend ausübt.

                    Das Wiedersehen mit Burhams Mutter war auch schlecht geschrieben.

                    Gut fand ich, dass die Vulkanier und Romulaner inzwischen vereint sind und es bei ihnen noch einige Probleme gibt.

                    3,5*

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                      #11
                      Der Titel ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Da will man sich einfach mit falschen Federn schmücken, ist die Folge klar kein dritter Teil des TNG-Zweiteilers.

                      Ansonsten aber ne gute Folge. Hat mir echt gefallen Romulaner und Vulkanier eeendlich vereint zu sehen. Dazu ne herrliche Spock/LeonardNimoy-Hommage. Das mit Burnhams Mutter war zwar des Zufalls etwas zu viel, aber noch in Ordnung. Klar, dass Burnham und nicht Saru oder sonstwer das Anliegen vor den Romulanern/Vulkaniern vertritt. Die Serie heißt ja "Star Trek: Burnham" oder sollte sie ehrlicher Weise heißen.

                      Wie sich die Vulkis letztenendes dann doch dafür entschieden haben ihre Daten der Föderation zu geben war ein sehr schönes trekkiges Ende. Insgesamt hat sich die Folge sehr nach Star Trek angefühlt. Kein Actiongewitter, sondern diplomatische Verhandlungen kombiniert mit Charakterzeichnung und ein positives humanistisches Ende. So soll's sein.

                      Gebe 5 Sterne!

                      Kommentar


                        #12
                        Moin,

                        Sehr sehr durchschnittliche Folge .. und das ist negativ gemeint.

                        Mittlerweile ist das nur noch eine "Fan-Service"-Show geworden. Anstatt eine gute neue Geschichte aufzubauen und Worldbuilding im 32sten Jahrhundert zu machen, wird eine Reminiszenz an die nächste gehängt. So wirk alles gehetzt und nicht "organisch" . Anstatt die Unification langsam einzuführen in Geschichte wird das ganze mal so eben dahin gerotzt.

                        Das ist auch kein wunder, denn in dem 12 Folgen Format pro Staffel ist leider kein Platz die Welt langsam wachsen zu lassen. Besonders wenn man auch noch die halbe Zeit im Super-Burnham kreist die eine Gehorsamsverweigerung nach der anderen macht und trotzdem noch im Mittelpunkt steht.

                        Von dem Schwachsinn mit ihrer Mutter als Prügel-Nonne will ich gar nicht erst anfangen.

                        Das jetzige Team um StarTrek im TV kann es einfach nicht. Besonders die Writer scheinen mit der vielschichtigkeit von StarTrek völlig überfordert zu sein.

                        Kommentar


                          #13
                          Das man die Wiedervereinigung noch auf dem Schirm hatte finde ich gut. Allerdings anders als sich das Sela gedacht hatte. Macht auch Sinn nach der Katastrophe zum Ende des 24. Jh.

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von ieee802.1q Beitrag anzeigen
                            Moin,
                            Anstatt eine gute neue Geschichte aufzubauen und Worldbuilding im 32sten Jahrhundert zu machen, wird eine Reminiszenz an die nächste gehängt. So wirk alles gehetzt und nicht "organisch" . Anstatt die Unification langsam einzuführen in Geschichte wird das ganze mal so eben dahin gerotzt.
                            Manchmal fällt einem auch nichts mehr dazu ein. Ich weiß nicht, welche Serie du schaust, aber genau das, was du forderst, wird doch gemacht. Es wird Worldbuilding betrieben ohne Ende und das unter Berücksichtigung der bekannten Vergangenheit. Was soll denn die Unification langsam eingeführt werden? Zwischen den TNG-Folgen dazu und dieser Folge liegen 800 Jahre. Wie stellst du dir das denn bitte vor?

                            Kommentar


                              #15
                              Anstatt die Unification langsam einzuführen in Geschichte wird das ganze mal so eben dahin gerotzt.
                              Dir ist schon klar wie viele Jahrhunderte "ins Land" gegangen sind (?)

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