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Spielt "Enterprise" vieleicht in einer alternativen/anderen Zeitlinie!

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    #31
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Die Originalzeitlinie ist diejenige, in der sich niemand eingemischt hat. Das ist also die Zeitlinie, wo die Suliban ein einfaches friedfertiges Volk geblieben sind, wo die Xindi erst viel viel später Kontakt zu den Menschen fanden und wo die delphische Ausdehnung nie existierte.
    Und woher nimmst du diese Gewissheit?

    In der Originalzeitlinie, ohne diese Einmischung, hätte der Angriff auf die Erde niemals stattgefunden. Auch die Sphärenbauer haben ursprünglich ihre Ausdehnung erst im 26. Jahrhundert errichtet und wurden von einer Allianz aus Föderation, Klingonen und Xindi zurückgeschlagen. Nun wurde die Errichtung 400 Jahre vorverlegt.
    Das ist zum Beispiel schon einmal falsch. Die Errichtung wurde nicht vorverlegt, in der Schlacht von Procyon ist die selbe Ausdehnung zu sehen, die bereits Jahrhunderte vorher Gestalt angenommen hat, sie ist nur größer geworden.

    Selbst die Technologie, mit der die Xindi ihren Todesstern 2.0 gebaut haben, stammt ja aus der Zukunft. Interessant in dem Zusammenhang ist die Frage, was aus dem Wissen geworden ist und warum sie nicht eine neue Waffe gebaut haben.
    Was in der Enterprise-Folge "Countdown" auch angesprochen wurde und was sich dadurch lösen ließ, sich mit den Xindi zu verbünden und freundschaftliche Beziehungen aufzubauen, damit der Bau einer neuen Waffe nicht notwendig ist. Was aber nicht heißt, dass die Xindi deshalb die Baupläne ihrer Superwaffe über das Subraum-Internet zum Gratis-Download anbieten.

    (Außerdem weiß ich nicht, ob die Hilfe zum Waffenbau wirklich so groß war. Es war doch immer die Rede davon, dass Degra die Waffe entworfen hat, oder?)

    Wenn die chaotische Zeitlinie die TOS-Zeitlinie sein soll, stellen sich mehrere Fragen:

    1.) Was ist aus den Suliban geworden und warum haben sie nicht stets und ständig versucht die anderen Großreiche zu unterwandern oder zu behindern.
    Die Cabal waren nicht mehr als Söldner, die keine Fragen gestellt haben. Nachdem ihr bestzahlender Auftraggeber und ihr Anführer Silik eines Tages verschwunden sind, sind sie wahrscheinlich herumgezogen und haben sich entweder neue Auftraggeber gesucht oder sich einzelnen Suliban-Komunen auf Nicht-Tandaraner-Welten angeschlossen.

    (PS: Was aus den Suliban und den Cabal detailliert passiert sein könnte, könnt ihr dann im dritten Kapitel von "A Decade of Storm", meiner Fan-Ficition, nachlesen )

    2.) Was ist aus den technischen Bauplänen für den Xindi-Todesstern geworden? Warum nutzen die Xindi dieses Wissen nicht stets und ständig um die anderen Großreiche unter Druck zu setzen?
    Unter Druck setzen was zu tun? Sie in Ruhe zu lassen? Dann scheint es ja ganz gut zu funktionieren.

    Mit so einer Waffe könnten sie den ganzen Quadranten an sich reisen.
    Warum sollten sie das wollen? Sie habe wahrscheinlich nicht die Truppenstärke, um ein größeres Territorium zu kontrollieren. Man darf nicht vergessen, die Xindi standen nach dem Ende von Xindus vor verhältnismäßig kurzer Zeit ohne Heimatwelt dar, bei deren Vernichtung sicher ein paar Xindi umgekommen sind (u.a. sämtliche Avioner).

    Warum hat sich die Föderation in Notsituationen nicht an die Xindi gewandt, die nach Archers Eingriff ja nun eher freundlich zu den Menschen standen, und diese Technologie kopiert?
    Immer wieder kommt die Frage auf, warum die Föderation nicht sämtliche außerirdische Technologie, auf die sie trifft, nicht sofort für sich assimiliert. Warum gesteht man denen nicht auch eine Art Oberste Direktive zu, die ihnen untersagt, höher entwickelte Technologie an unterentwickelte Völker zu geben?

    Selbst in aller Freundschaft gibt man Massenvernichtungswaffen nicht so gerne aus der Hand. Zumal die Föderation in Sachen Massenvernichtungswaffen auch nicht gerade einen Fan-Club gegründet hat.

    3.) Warum wurde der temporale kalte Kriege beendet und hat im 23. und 24. Jahrhundert keine große Rolle mehr gespielt?
    Weil der Drahtzieher "Future Guy" halt auch nur ein Leben hat und irgendwann aufgegeben hat, Ereignisse zu manipulieren, um an Zeitreisetechnologie zu gelangen. Vor allem die verdeckte Zeitreisetechnologie von Vosk wäre durch Eingriffe in das 23. und 24. Jahrhundert auch nicht mehr zu erlangen gewesen.

    Es spricht vieles dafür, dass Archers letzte Aktion in "Sturmfront, Teil II" dazu geführt hat, dass alle vorhergehenden Ereignisse eliminiert worden sind.
    Nein, nur die heiße Phase des Krieges, deren kausale Auswirkungen wir in "Stormfront" gesehen haben und durch Vosks Aktionen ausgelöst wurden, wurden Rückgängig gemacht. Das wird in der Folge auch gesagt.

    Ich teile das, was in Memory Alpha steht:
    Da sollte MA korrigiert werden, damit es dem Canon entspricht.

    Einzig die vierte und letzte Staffel von ENT, die nach der Beendigung des TCW spielt, ist die Originalzeitlinie vor dem romulanisch-irdischen Krieg, vor der Gründung der Föderation und somit vor TOS.

    Die Staffel 3 wurde mit dem temporalen kalten Krieg in ihren Auswirkungen eliminiert. Die Staffeln 1-2 sind in veränderter Kausalität abgelaufen.
    Wenn tatsächlich sämtliches Kriegsgeschehen nicht stattgefunden hätte, wären Archer und Co in einer für sie ziemlich veränderten Zeitlinien gelandet, in der der Start der Enterprise später stattgefunden hätte und nicht dabei gewesen wären z.B. beim P'Jem-Zwischenfall, beim Kampf um Vetan bzw. den Vertrag darüber vermittelt hätte und die ganze Xindi-Geschichte hätte nie mehr erwähnt werden dürfen. Also dass sich rückwirkend alles verändert hat, stimmt einfach nicht.
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      #32
      Zitat von McWire Beitrag anzeigen
      3.) Warum wurde der temporale kalte Kriege beendet und hat im 23. und 24. Jahrhundert keine große Rolle mehr gespielt?
      Volle Zustimmung!

      Ich persönlich sehe ebenfalls einen Mangel an Kontinuität bei der ENT-Zeitlinie. Schon in der 1. Staffel gab es da Probleme mit den Kontakten zu völlig sonderbaren Rassen oder dem Auftauchen der Ferengi - 200 Jahre vor deren Entdeckung.

      In ENT hat Daniels aber mal erwähnt, dass das 22. Jahrhundert eine Front im Kalten Krieg darstellt. Es gibt offenbar mehrere Epochen, in denen man besonders aktiv ist, während man andere Epochen eher ignoriert. Bedenkt man, dass die VFP kurz nach ENT gegründet wird, so erscheinen diese Schlüsseljahre für einen Zeitagenten durchaus sinnvoll.

      ...aber natürlich könnte ein Zeitagent auch die Kithomer-Konferenz scheitern lassen oder den Romulanern des frühen 24. Jahrhunderts das Wissen über Transphasentorpedos geben.
      "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
      die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
      (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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        #33
        Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
        In ENT hat Daniels aber mal erwähnt, dass das 22. Jahrhundert eine Front im Kalten Krieg darstellt. Es gibt offenbar mehrere Epochen, in denen man besonders aktiv ist, während man andere Epochen eher ignoriert. Bedenkt man, dass die VFP kurz nach ENT gegründet wird, so erscheinen diese Schlüsseljahre für einen Zeitagenten durchaus sinnvoll.
        Man kann natürlich auch im größeren Maßstab denken. Eine weitere Front kann vielleicht 2000 Jahre vorher mit den Debrunen oder Hebetianern oder anderen antiken fortschrittlichen Spezies angesiedelt gewesen sein.

        ..aber natürlich könnte ein Zeitagent auch die Kithomer-Konferenz scheitern lassen oder den Romulanern des frühen 24. Jahrhunderts das Wissen über Transphasentorpedos geben.
        Die Frage ist: Bringt es dem entsprechenden Zeitagenten seinem Ziel näher, wenn er das macht? Der Future Guy wäre dadurch wohl nicht an fortschrittliche Zeitreisetechnologie gekommen bzw. hätte vielleicht durch den Schutz bestimmter Ereignisse sogar mehr zu gewinnen, wie dadurch, dass er Silik in "Cold Front" schickte, damit er die Enterprise rettete, weil er so die Möglichkeit hatte, an Daniels Technologie zu kommen.

        Ohne aus der Perpektive des Future Guys die Geschichte zu erzählen, wird man als Zuseher aus Sicht der Enterprise-Crew die Hintergedanken hinter den Vorgehensweisen der Zeitmanipulatoren nie zu einem Ganzen zusammenfügen können. (Obwohl ich irgendwo hier im Enterprise-Forum selbst zumindest ganz gut die Front im 22. Jahrhundert aufgelöst habe.)
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          #34
          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          Das ist zum Beispiel schon einmal falsch. Die Errichtung wurde nicht vorverlegt, in der Schlacht von Procyon ist die selbe Ausdehnung zu sehen, die bereits Jahrhunderte vorher Gestalt angenommen hat, sie ist nur größer geworden.
          Zwischenzeitlich im 23. und 24. Jahrhundert hat sie jedenfalls nicht existiert. Nicht vergessen, dass die Ausdehnung in ENT nur 100 Lichtjahre von der Erde entfernt lag, also im 24. Jahrhundert mitten im Raum der Föderation.

          Zudem liegt Procyon, dem Ort der Schlacht des 26. Jahrhunderts, nur 10 Lichtjahre von der Erde weg, d.h. die Ausdehnung wäre in 400 Jahren nur um 90 Lichtjahre expandiert, was "Azati Prime" widerspricht.

          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          Nein, nur die heiße Phase des Krieges, deren kausale Auswirkungen wir in "Stormfront" gesehen haben und durch Vosks Aktionen ausgelöst wurden, wurden Rückgängig gemacht. Das wird in der Folge auch gesagt.
          DANIELS: It's quite a sight. The timeline's resetting itself. You did it. Vosk is dead. He didn't make it back. All of the damage he caused, it never happened.
          ARCHER: And you're here to give me a pat on the back.
          DANIELS: In a way.
          ARCHER: Well, I don't want it. I want you to leave me and my crew alone. We're done with you and your damn Temporal Cold War.
          DANIELS: It's coming to an end because of what you did. You have no idea how many lives you've saved.
          ARCHER: I'll take your word for it. Just send us home.
          Die Frage ist halt, welchen Anteil Vosk an den Ereignissen rund um die Xindi und Sphärenbauer hatte. Immerhin war er ja ein aktiver Mitspieler von Daniels, dem Cabal-Anführer und den Sphärenbauern. Wenn alle seine Eingriffe rückgängig gemacht worden sind, dann auch alle seine Interaktionen mit den anderen drei Parteien.

          Allerdings sieht man am Ende der Episode:

          DANIELS: It's almost ready. Good-bye, Jonathan. Captain. It's been a privilege.
          (and with an image of Archer running down the gantry before the Xindi weapon exploded, the Bridge shimmers back into view)
          Sodass du zumindest soweit recht hast, dass die Xindi-Ereignisse womöglich stattgefunden haben könnten.

          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          Da sollte MA korrigiert werden, damit es dem Canon entspricht.
          Dann mache es doch.

          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
          Wenn tatsächlich sämtliches Kriegsgeschehen nicht stattgefunden hätte, wären Archer und Co in einer für sie ziemlich veränderten Zeitlinien gelandet, in der der Start der Enterprise später stattgefunden hätte und nicht dabei gewesen wären z.B. beim P'Jem-Zwischenfall, beim Kampf um Vetan bzw. den Vertrag darüber vermittelt hätte und die ganze Xindi-Geschichte hätte nie mehr erwähnt werden dürfen. Also dass sich rückwirkend alles verändert hat, stimmt einfach nicht.

          Zumindest wurde alles rückgängig gemacht, an dem Vosk beteiligt war. Die Frage ist halt, inwieweit er Einfluss auf die anderen Partner im TCW hatte und wie sie ohne Vosks Existenz agiert haben.

          Warum sollten sie das wollen?
          Sie = Xindi

          Vielleicht nicht die gesamte Bevölkerung. Es gibt aber bestimmt Individuen, die mit Hilfe einer solchen Waffe Machtfantasien ausspielen könnten.

          Es würde eine kleine Splittergruppe ausreichen. Mit so einer Waffe sind sie extrem im Vorteil und nicht auf große Truppen angewiesen, da sie vieles alleine durch Drohung bekommen würden. Sie müssen sich ja nicht gleich mit der Föderation oder den Romulanern anlegen, aber kleine Völker, die nur eine Hauptwelt haben, könnten schnell umkippen und für die Xindi arbeiten.

          Mit so einer Waffe kann man sich relativ leicht eine große Machtposition schaffen.
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            #35
            Zitat von McWire Beitrag anzeigen
            Die Originalzeitlinie ist diejenige, in der sich niemand eingemischt hat. Das ist also die Zeitlinie, wo die Suliban ein einfaches friedfertiges Volk geblieben sind, wo die Xindi erst viel viel später Kontakt zu den Menschen fanden und wo die delphische Ausdehnung nie existierte.
            Dass dies die "Original-Zeitlinie" ist, dürfte auf der Hand liegen. Ob die Original-Zeitlinie die von TOS, TNG, DS9 und VOY ist ist reinste Spekulation. Und da gibt es einfach mehr Hinweise darauf, dass die Archer-Vergangenheit die ihre ist.

            1.) Was ist aus den Suliban geworden und warum haben sie nicht stets und ständig versucht die anderen Großreiche zu unterwandern oder zu behindern.
            Die Kabal hat Welten unterwandert, nicht alle Suliban. Und der Auftraggeber der Kabal - der Futur Guy - ist nun fort. Was weiter mit den Suliban passierte ist wieder Spekulation. Möglicherweise wurden sie von den vielen Rassen, wo sich die Kabal nicht gerade Freunde geschaffen hat, ausgerottet. Oder sie wurden einfache Föderationsmitglieder. Es gibt viele Trek-Rassen, welche später keine große Rolle mehr gespielt haben. Oder wo sind die Andorianer, Tellariten (zwei Gründungsrassen), Orions, Gorn, Tholians usw. in TNG, DS9 und VOY?

            2.) Was ist aus den technischen Bauplänen für den Xindi-Todesstern geworden? Warum nutzen die Xindi dieses Wissen nicht stets und ständig um die anderen Großreiche unter Druck zu setzen? Mit so einer Waffe könnten sie den ganzen Quadranten an sich reisen. Warum hat sich die Föderation in Notsituationen nicht an die Xindi gewandt, die nach Archers Eingriff ja nun eher freundlich zu den Menschen standen, und diese Technologie kopiert?
            Es spricht vieles dafür, dass die Xindi einfache Föderationsmitglieder geworden sind. Schätze mal die Föderation hat gegen Massenvernichtungswaffen, welche ganze Planeten zerstören können, gewisse Regeln .

            3.) Warum wurde der temporale kalte Kriege beendet und hat im 23. und 24. Jahrhundert keine große Rolle mehr gespielt?
            Wir wissen, dass das 22ste Jahrhundert EINE Front im TCW ist. Welche anderen Froten ist gegeben hat, ist reinste Spekulation.

            Es spricht vieles dafür, dass Archers letzte Aktion in "Sturmfront, Teil II" dazu geführt hat, dass alle vorhergehenden Ereignisse eliminiert worden sind.
            Die Suliban sind wieder ein friedfertiges Volk, die Xindi haben ihr Wissen an die Zukunftstechnologie verloren, die Sphärenbauer sind verschwunden, Daniels ist verschwunden.
            Es spricht gar nichts dafür, da alle Auswirkungen des TCW weiterhin Bestand haben. Die Mission in der Ausdehnung wird noch mehrmals erwähnt. Die Föderation hat durch den TCW den Erstkontakt mit den Klingonen hergestellt und der Start der Enterprise wurde vorverlegt.

            Einzig die vierte und letzte Staffel von ENT, die nach der Beendigung des TCW spielt, ist die Originalzeitlinie vor dem romulanisch-irdischen Krieg, vor der Gründung der Föderation und somit vor TOS.

            Die Staffel 3 wurde mit dem temporalen kalten Krieg in ihren Auswirkungen eliminiert. Die Staffeln 1-2 sind in veränderter Kausalität abgelaufen.
            Was ziemlicher Humbug ist, da wie bereits geschrieben, die Mission in der Ausdehnung usw. noch weiter existent ist. Sprich ganz ENT spielt in der "veränderten Zeitlinie". Und da viele der in ENT gezeigten Ereignisse für TOS, TNG, DS9 und VOY noch wichtig werden, dürften diese ebenfalls in der veränderten Zeitlinie spielen.

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              #36
              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
              Zwischenzeitlich im 23. und 24. Jahrhundert hat sie jedenfalls nicht existiert. Nicht vergessen, dass die Ausdehnung in ENT nur 100 Lichtjahre von der Erde entfernt lag, also im 24. Jahrhundert mitten im Raum der Föderation.

              Zudem liegt Procyon, dem Ort der Schlacht des 26. Jahrhunderts, nur 10 Lichtjahre von der Erde weg, d.h. die Ausdehnung wäre in 400 Jahren nur um 90 Lichtjahre expandiert, was "Azati Prime" widerspricht.
              Die Ausdehnung ist aber örtlich davon abhängig, wo Sphären hingebaut werden, deshalb muss sie nicht ein regelmäßiges, sich sphärisch ausdehnendes Gebilde sein.

              Die Frage ist halt, welchen Anteil Vosk an den Ereignissen rund um die Xindi und Sphärenbauer hatte. Immerhin war er ja ein aktiver Mitspieler von Daniels, dem Cabal-Anführer und den Sphärenbauern. Wenn alle seine Eingriffe rückgängig gemacht worden sind, dann auch alle seine Interaktionen mit den anderen drei Parteien.
              Ja, und woher weißt du, wie groß seine Interaktion mit den anderen Parteien war? So wie es rüberkommt, ist Vosk für den temporalen kalten Krieg nur insofern interessant, dass der Future Guy dessen Zeitreisetechnologie haben will.

              Sodass du zumindest soweit recht hast, dass die Xindi-Ereignisse womöglich stattgefunden haben könnten.
              Freunde dich mit dem Gedanken an, dass auch Staffel 1 und 2 genauso stattgefunden haben, wie sie zu sehen waren. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass das Gegenteil der Fall ist und mehrere Hinweise, dass sie stattgefunden haben.

              Zumindest wurde alles rückgängig gemacht, an dem Vosk beteiligt war.
              Ja, genau das sagt Daniels auch:
              DANIELS: It's quite a sight. The timeline's resetting itself. You did it. Vosk is dead. He didn't make it back. All of the damage he caused, it never happened.

              Würde Daniels meinen, der gesamte "kalte" Krieg hätte nie stattgefunden, warum sagt er es dann nicht? Dies ist wirklich mal ein Fall, wo man in einen Satz wirklich nichts hineininterpretieren muss. Zumal Daniels auch noch später sagt, dass der "kalte" Krieg geendet hat. Geendet und nicht nie existiert hat.


              Sie = Xindi

              Vielleicht nicht die gesamte Bevölkerung. Es gibt aber bestimmt Individuen, die mit Hilfe einer solchen Waffe Machtfantasien ausspielen könnten.
              Solche Gruppen gibt es sicher auch in der Föderation und die machen auch nicht mit Phasern und Photonentorpedos Steinzeit-Menschen auf fremden Planeten platt.

              Zudem wird eine solche Superwaffe auch nicht am Fließband gebaut, im Gegensatz zu Torpedos und Phasern.

              Sie müssen sich ja nicht gleich mit der Föderation oder den Romulanern anlegen, aber kleine Völker, die nur eine Hauptwelt haben, könnten schnell umkippen und für die Xindi arbeiten.
              Das Problem ist, dass im Falle von freundschaftlichen Beziehungen zur Föderation oder zu den Romulanern, man diese vielleicht riskieren würde, wenn man beginnt, kleine Völker zu unterwerfen und dann sehr wohl die Sternenflotte oder eine Warbird-Flotte ankommen und laut "STOPP" rufen.
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                #37
                Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                Es spricht vieles dafür, dass die Xindi einfache Föderationsmitglieder geworden sind. Schätze mal die Föderation hat gegen Massenvernichtungswaffen, welche ganze Planeten zerstören können, gewisse Regeln .
                Nach den ständigen Borg-Angriffen, dem Dominion-Krieg und dem versuchten Genozid von Shinzon an der Erdbevölkerung dürfte diese Technologie für die Föderation interessant werden.

                Immerhin wäre die Waffe stark genug ein feindliches Raumschiff wie einen Borg-Kubus mit einen Schlag zu vernichten. Auch die getarnte Scimitar hätte dagegen keine Chance, zumal die Waffe einen Transwarpantrieb hat und somit lange vor Ankunft der feindlichen Raumschiffe im Orbit des Ziels platziert werden kann.


                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                McWire schrieb nach 1 Minute und 14 Sekunden:

                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Freunde dich mit dem Gedanken an, dass auch Staffel 1 und 2 genauso stattgefunden haben, wie sie zu sehen waren. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass das Gegenteil der Fall ist und mehrere Hinweise, dass sie stattgefunden haben.
                Dann freunde ich mich auch mit dem Gedanken an, dass die Föderation nach Beitritt der Xindi über deren Transwarpantrieb verfügt. Schade nur, dass man viel zu selten davon sieht


                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                McWire schrieb nach 1 Minute und 25 Sekunden:

                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Zudem wird eine solche Superwaffe auch nicht am Fließband gebaut, im Gegensatz zu Torpedos und Phasern.
                Ein 3/4 Jahr ist bei einer Waffe von mehreren Dutzend Kilometern Größe, welche einen Planeten zerstören kann, Fließbandgeschwindigkeit.
                Zuletzt geändert von McWire; 17.01.2011, 15:16. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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                  #38
                  Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                  Dann freunde ich mich auch mit dem Gedanken an, dass die Föderation nach Beitritt der Xindi über deren Transwarpantrieb verfügt. Schade nur, dass man viel zu selten davon sieht
                  Wann sollen die Xindi der Föderation beigetreten sein?

                  Ein 3/4 Jahr ist bei einer Waffe von mehreren Dutzend Kilometern Größe, welche einen Planeten zerstören kann, Fließbandgeschwindigkeit.
                  Für eine "Splittergruppe", die gegen den Willen der offiziellen Xindi-Regierung handeln soll, ist das eine verdammt eine lange Zeit, um die Waffe im Geheimen zu bauen, vor allem wenn man sich vorher noch die Pläne, extrem reines Kemocite (mal abgesehen von allen anderen Rohstoffen) und eine Werft besorgen muss.
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                    #39
                    Und vielleicht haben die Xindi auch einfach alle kollektiven Selbstmord begangen und alle ihre Hinterlassenschaften in die Luft gesprengt. Bis auf ein paar, die dann zur Föderation übergelaufen sind natürlich (je nachdem in welche Zeitlinie Archer da gebracht wurde). Es macht doch keinen Sinn hier großartigzu streiten. Die Serie gibt einfach wenig Hinweise und später tauchen sie natürlich auch nicht auf, weil ENT eben ein Prequel war.
                    Zuletzt geändert von Leandertaler; 17.01.2011, 15:43.
                    I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

                    - George Lucas

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                      #40
                      Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                      Wann sollen die Xindi der Föderation beigetreten sein?
                      Es heißt nur irgendwann in der Zukunft, wobei bekannt ist, dass es in jedem Fall vor Der Schlacht von Procyon V war.

                      Zitat von The Council
                      ARCHER: Degra, when I was on the future Enterprise four hundred years from now, there were Xindi aboard. Humans and Xindi were serving together in the Federation. That's a future worth fighting for.
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                        #41
                        Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                        Es heißt nur irgendwann in der Zukunft, wobei bekannt ist, dass es in jedem Fall vor Der Schlacht von Procyon V war.
                        Das war aber eine alternative Zeitlinie, in der die Enterprise nicht das Sphärennetzwerk vernichtet hat, wahrscheinlich niemals in die Ausdehnung geflogen und vielleicht gar die Xindi überhaupt nie den "Guardians" begegnet sind.

                        Die Reihenfolge sieht so aus:

                        1) Die Sphärenbauer bauen ihre Sphären, haben einen super Plan, sich einen Brückenkopf in der neuen Dimension zu errichten. Dann examinieren sie die wahrscheinlichste Zeitlinie und merken: Eine Weile lang geht der Plan super auf, aber in 400 Jahren werden wir von der Föderation bei Procyon besiegt und in unsere eigenen Dimension zurück gejagt.

                        2) Also belügen die Sphärenbauer die Xindi und sagen, dass die Menschen für die zukünftige Vernichtung der neuen Xindi-Heimatwelt verantwortlich sind und dass die Menschen jetzt ausgerottet werden sollen.

                        3) Es folgen die Ereignisse der dritten Enterprise-Staffel

                        4) Die Sphärenbauer haben durch das Hetzen der Xindi auf die Menschen ihre Pläne selbst zunichte gemacht, da nun die Enterprise in die Ausdehnung geschickt wurde und das Sphärennetzwerk zerstört hat. Es wird keine Schlacht bei Procyon geben, vielleicht nicht einmal eine Enterprise-J zu dieser Zeit und die Xindi und die Klingonen müssen auch nicht zwangsläufig in der Föderation sein.
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                          #42
                          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                          Das war aber eine alternative Zeitlinie, in der die Enterprise nicht das Sphärennetzwerk vernichtet hat, wahrscheinlich niemals in die Ausdehnung geflogen und vielleicht gar die Xindi überhaupt nie den "Guardians" begegnet sind.
                          Ich sehe die Daniels-Zukunft als die Originalzeitlinie an. Immerhin ist er Zeitagent und diese haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun als ihre eigene Historie zu schützen, indem sie temporale Eingriffe unterbinden oder deren Auswirkungen beheben... siehe Braxton bei VOY. Es ist also logisch, dass die Zukunft der Zeitagenten der Zukunft entspricht, die wirklich eintreten wird.

                          Die Sphärenbauer sind im 26. Jahrhundert mit ihrer Ausdehnung gescheitert, also haben sie im Zuge des TCW eine Zeitreise unternommen und einen neuen Versuch im 22. Jahrhundert gestartet.

                          Die Ausdehnung des 22. Jahrhundert ist nicht die gleiche wie die des 26. Jahrhunderts, welche ja eine Ausdehnung von 50.000 Lichtjahren besessen hat, d.h. die halbe Milchstraße umfasst hat. Das bedeutet auch, da die Schlacht nur 10 Lj von der Erde entfernt statt fand, dass die Erde am äußersten Rand dieser Ausdehnung gelegen ist. Das bedeutet, dass der Mittelpunkt der Ausdehnung 25.000 Lichtjahre entfernt im Beta-Quadranten liegen muss.
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                            #43
                            Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                            Ich sehe die Daniels-Zukunft als die Originalzeitlinie an.
                            Also du meinst, das wäre jene Zeitlinie, in der auch TNG, DS9 und VOY gespielt hätte? Und woraus genau schlussfolgerst du das?

                            Immerhin ist er Zeitagent und diese haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun als ihre eigene Historie zu schützen, indem sie temporale Eingriffe unterbinden oder deren Auswirkungen beheben... siehe Braxton bei VOY. Es ist also logisch, dass die Zukunft der Zeitagenten der Zukunft entspricht, die wirklich eintreten wird.
                            Daniels wiederum sagt aber nur, dass sie jene Zeitlinie betrachte, die von den Sphärenbauern examiniert wurden. Das heißt nicht, dass dies die Originalzeitlinie sein muss, denn die Sphärenbauer haben ja die Zeitlinie bereits dadurch verändert, indem sie die Xindi eine Sonde zur Erde haben schicken lassen und die Enterprise dadurch in die Ausdehnung flog. Zum damalige Zeitpunkt war die Zukunft bereits verändert und Daniels kann Archer nur eine Simulation gezeigt haben, was die Sphärenbauer vorausgesehen haben, aber nicht das, was laut dem eingeschlagenen Kurs auf dieser Zeitlinie tatsächlich passieren wird. (Als Zuseher kann man hier ja schummeln, denn man weiß ja, was passieren wird )

                            Und effizient arbeiten Zeitpolizei und Zeitagenten ja auch nicht, weil sonst hätten sie die Vernichtung der Paraagan-Kolonie auch wieder rückgängig gemacht. Und als Harry Kim und Chakotay in "Timeless" den Absturz der Voyager verhinderten - was eigentlich Teil der originalen Zeitlinie sein müsste - war auch keiner zur Stelle.

                            Die einzige Erklärung für diese inkonsequente Durchgreifen ist, dass je nach historischer Veränderung manchmal die Zukunft eine Zeitpolizei hervorbringt und manchmal nicht.

                            Die Ausdehnung des 22. Jahrhundert ist nicht die gleiche wie die des 26. Jahrhunderts, welche ja eine Ausdehnung von 50.000 Lichtjahren besessen hat, d.h. die halbe Milchstraße umfasst hat. Das bedeutet auch, da die Schlacht nur 10 Lj von der Erde entfernt statt fand, dass die Erde am äußersten Rand dieser Ausdehnung gelegen ist. Das bedeutet, dass der Mittelpunkt der Ausdehnung 25.000 Lichtjahre entfernt im Beta-Quadranten liegen muss.
                            Es gibt aber keinen Mittelpunkt der Ausdehnung. Diese Anomalien entstehen durch Sphären bzw. deren Wechselwirkung. Warum sollten die Sphärenbauer überhaupt mehr als eine oder zwei Sphärenbauen, wenn sich von denen ausgehend die Ausdehnung ausbreitet? Warum die Auswirkung der Ausdehnung im 26. Jahrhundert nur bis nach Procyon reicht, liegt einfach daran, dass es in dieser Ecke der Galaxis einfach zu viele hochentwickelte Spezies gibt, die was dagegen haben, wenn ihr Territorium in unbewohnbares Gebiet verwandelt wird und diese die Sphären unschädlich machen können.


                            Noch ein Gedanke:
                            Angenommen die Sphärenbauer sehen diese Zukunft voraus und glauben selbst daran, dass dies eine neue Ausdehnung ihres transdimensionalen Reiches ist. Was denken die, was aus ihrer ersten Ausdehnung geworden ist? Ist diese in dieser vorhergesehenen Zukunft auch deshalb nicht größer geworden, weil die Enterprise das Sphären-Netzwerk zerstört hat? Das würde doch bedeuten, dass auch in dieser Zukunftsvariante das Aufhetzen der Xindi gegen die Menschen durchgeführt worden wäre und ebenfalls nicht zur Auslöschung der Menschen geführt hätte, oder?

                            Denn ohne Aufhetzen keine Enterprise in der Ausdehnung. Ohne Enterprise in der Ausdehnung keine Vernichtung des Sphärennetzwerks.
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                              #44
                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Also du meinst, das wäre jene Zeitlinie, in der auch TNG, DS9 und VOY gespielt hätte? Und woraus genau schlussfolgerst du das?
                              Aufgrund des Schutzes durch die Zeitpolizei.

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Und effizient arbeiten Zeitpolizei und Zeitagenten ja auch nicht, weil sonst hätten sie die Vernichtung der Paraagan-Kolonie auch wieder rückgängig gemacht. Und als Harry Kim und Chakotay in "Timeless" den Absturz der Voyager verhinderten - was eigentlich Teil der originalen Zeitlinie sein müsste - war auch keiner zur Stelle.
                              Hier gilt das gleich wie für die Zeitreise aus Endspiel. Diese temporale Einmischung war schon fester Bestandteil der Geschichte, als die Zeitpolizei gegründet worden ist.

                              In der Originalzeitlinie ist aus Sicht des ka. wie vielten Jahrhunderts, die Voyager niemals abgestürzt und bereits nach 7 Jahren aus dem Delta-Quadrant zurück gekehrt. Sie können ja nichts verhindern, was nicht aus ihrer Zeit stammt.

                              Die Einmischungszeitpunkte von Timeless und Endgame lagen ja am Anfang des 25. Jahrhundert, also in einer für die Zeitagenten fernen Vergangenheit. Uns würde heute auch nicht mehr interessieren, ob ein Mensch aus dem Jahre 1975 nach 1945 reist und irgendetwas an der Zeitlinie verändert, weil aus Sicht des Jahres 2011 diese Ereignisse bereits geschehen sind. Für jemanden aus den Jahren 1946-1974 hingegen kann die Veränderung noch nicht stattgefunden haben, weil die Zeitreise ja erst 1975 erfolgt. Er kann also im temporalen Schutze die Veränderung bemerken. Wir im Jahre 2011 hingegen nicht mehr. Wir müssten schon in die Vergangenheit reisen um überhaupt einen Unterschied zwischen Original und Alternative feststellen zu können.

                              Für Daniels war die Schlacht von Procyon V im 26. Jahrhundert bereits ein fester historischer Fakt, weil er ja aus dem 31. Jahrhundert stammt, dass auf diese Schlacht folgt, sonst wüsste er ja nichts davon.

                              Er hat Archer zu diesem Zeitpunkt geholt, um ihn die Bedeutung seiner Mission klar zu machen und das die Xindi nicht der Feind sind sondern die Sphärenbauer. Er hat sich also eine historische Begebenheit seiner eigenen Geschichte ausgesucht und Archer vorgeführt.

                              Genauso könnte ich die Bedeutung von Frieden jemanden deutlich machen, indem ich ihn einfach mal mit zum zweiten Weltkrieg nehme und ihm die Gräueltaten meiner eigenen Vergangenheit zeige.

                              Egal was in ENT geschieht, die Schlacht von Procyon V folgt völlig natürlich in dieser Zeitlinie, sonst wäre sie für Daniels nicht existent.

                              Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                              Es gibt aber keinen Mittelpunkt der Ausdehnung. Diese Anomalien entstehen durch Sphären bzw. deren Wechselwirkung. Warum sollten die Sphärenbauer überhaupt mehr als eine oder zwei Sphärenbauen, wenn sich von denen ausgehend die Ausdehnung ausbreitet? Warum die Auswirkung der Ausdehnung im 26. Jahrhundert nur bis nach Procyon reicht, liegt einfach daran, dass es in dieser Ecke der Galaxis einfach zu viele hochentwickelte Spezies gibt, die was dagegen haben, wenn ihr Territorium in unbewohnbares Gebiet verwandelt wird und diese die Sphären unschädlich machen können.
                              Die Sphärenbauer sind nicht blöd. Die werden ihre Ausdehnung nicht unbedingt in einem Bereich der Milchstraße anfangen, in denen mehrere mächtige Großreiche existieren. Über den Beta-Quadranten wissen wir nicht sehr viel, aber wenn ich so die Karten der Borg-Transwarpkanäle betrachte und auch einige Kommentare aus manchen Episoden, scheint diese Quadrant von allen am wenigstens von mächtigen Spezies bevölkert zu sein.

                              Die Sphärenbauer haben also angefangen irgendwo im Niemandsland ihre Sphären zu errichten und haben nach und nach expandiert. Irgendwann nach vielen Tausend Lichtjahren sind sie dann auf den Raum der Klingonen gestoßen, haben sich durch deren Militär aber nicht abhalten lassen weiter zu machen. Vermutlich waren die Klingonen technologisch und militärisch unterlegen und womöglich war das der Auslöser für den Eintritt in die Föderation. Irgendwie haben es die Sphärenbauer geschafft quer durch die Gebiete der Klingonen und der Föderation bis Procyon zu expandieren, nur noch wenige Lichtjahre vom Hauptquartier der Sternenflotte auf der Erde entfernt. Das lag womöglich daran, dass die Sternenflotte erst Zeit brauchte eine entsprechende Flotte aus klingonischen, xindianischen und irdischen Raumschiffen aufzustellen. Jedenfalls haben sie die Sphärenbauer bei Procyon geschlagen, bevor die Anomalien das Sonnensystem erreicht haben und sie dann irgendwie komplett zurückgedrängt.

                              Da die Föderation mittlerweile wohl Transwarp haben dürfte (nicht zuletzt auch durch die Xindi, wenn man die ENT3-Zeitlinie als Vorläufer annimmt), war es dann auch ein leichtes die gesamten 50.000 Lichtjahre unter Kontrolle zu bringen.

                              So stelle ich mir das Szenario vor.

                              Deine Meinung sei dir gegönnt, aber ich persönlich sehe das vorgestellte 26. Jahrhundert als die Originalzeitlinie an, die zwischen Nemesis und dem Braxton-29. Jahrhundert und dem Daniels-31. Jahrhundert liegt. Es gibt keinen kanonischen Fakt, der diese Interpretation vollkommen ausschließt.
                              Zuletzt geändert von McWire; 17.01.2011, 17:36.
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                                #45
                                Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                                Dann freunde ich mich auch mit dem Gedanken an, dass die Föderation nach Beitritt der Xindi über deren Transwarpantrieb verfügt. Schade nur, dass man viel zu selten davon sieht
                                Seit wann besitzen die Xindi Transwarp-Technologie? Offiziell verfügen über diese die Borg, die Voth und Spezies 116. Die Xindi nutzen irgendwelche Subraumkorridore.

                                Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                                Hier gilt das gleich wie für die Zeitreise aus Endspiel. Diese temporale Einmischung war schon fester Bestandteil der Geschichte, als die Zeitpolizei gegründet worden ist.

                                In der Originalzeitlinie ist aus Sicht des ka. wie vielten Jahrhunderts, die Voyager niemals abgestürzt und bereits nach 7 Jahren aus dem Delta-Quadrant zurück gekehrt. Sie können ja nichts verhindern, was nicht aus ihrer Zeit stammt.

                                Die Einmischungszeitpunkte von Timeless und Endgame lagen ja am Anfang des 25. Jahrhundert, also in einer für die Zeitagenten fernen Vergangenheit. Uns würde heute auch nicht mehr interessieren, ob ein Mensch aus dem Jahre 1975 nach 1945 reist und irgendetwas an der Zeitlinie verändert, weil aus Sicht des Jahres 2011 diese Ereignisse bereits geschehen sind. Für jemanden aus den Jahren 1946-1974 hingegen kann die Veränderung noch nicht stattgefunden haben, weil die Zeitreise ja erst 1975 erfolgt. Er kann also im temporalen Schutze die Veränderung bemerken. Wir im Jahre 2011 hingegen nicht mehr. Wir müssten schon in die Vergangenheit reisen um überhaupt einen Unterschied zwischen Original und Alternative feststellen zu können.
                                Prinzipiell würd ich dir Recht geben. Allerdings stammen der Futur Guy und Co auch aus einem anderen, früheren, Jahrhundert als die Zeitpolizei. Insgesamt strotzt der ganze TCW-Plot nicht wirklich vor Logik .

                                Für Daniels war die Schlacht von Procyon V im 26. Jahrhundert bereits ein fester historischer Fakt, weil er ja aus dem 31. Jahrhundert stammt, dass auf diese Schlacht folgt, sonst wüsste er ja nichts davon.
                                Für Daniels ist die Schlacht fester historischer Fakt. Ob sie es auch für TOS, TNG, DS9, VOY und ENT wird, ist nicht bekannt, wie auch Memorie Alpha zugibt: http://de.memory-alpha.org/wiki/USS_...se_(NCC-1701-J)

                                Egal was in ENT geschieht, die Schlacht von Procyon V folgt völlig natürlich in dieser Zeitlinie, sonst wäre sie für Daniels nicht existent.
                                Archer fliegt auch in die Ausdehnung, trotzdem ist diese Mission für Daniels nicht existent. Eben weil die Daniels Zukunft ne alternative Zukunft für ENT darstellt.

                                Die Sphärenbauer sind nicht blöd. Die werden ihre Ausdehnung nicht unbedingt in einem Bereich der Milchstraße anfangen, in denen mehrere mächtige Großreiche existieren. Über den Beta-Quadranten wissen wir nicht sehr viel, aber wenn ich so die Karten der Borg-Transwarpkanäle betrachte und auch einige Kommentare aus manchen Episoden, scheint diese Quadrant von allen am wenigstens von mächtigen Spezies bevölkert zu sein.

                                Die Sphärenbauer haben also angefangen irgendwo im Niemandsland ihre Sphären zu errichten und haben nach und nach expandiert, Irgendwann nach vielen Tausend Lichtjahren sind sie dann auf den Raum der Klingonen gestoßen, haben sich durch deren Militär aber nicht abhalten lassen weiter zu machen. Vermutlich waren die Klingonen technologisch und militärisch unterlegen und womöglich war das der Auslöser für den Eintritt in die Föderation. Irgendwie haben es die Sphärenbauer geschafft quer durch die Gebiete der Klingonen und der Föderation bis Procyon zu expandieren, nur noch wenige Lichtjahre vom Hauptquartier der Sternenflotte auf der Erde entfernt. Das lag womöglich daran, dass die Sternenflotte erst Zeit brauchte eine entsprechende Flotte aus klingonischen, xindianischen und irdischen Raumschiffen aufzustellen. Jedenfalls haben sie die Sphärenbauer bei Procyon geschlagen, bevor die Anomalien das Sonnensystem erreicht haben und sie dann irgendwie komplett zurückgedrängt.
                                Und woher nimmst du diese Informationen? Alles was wir über die Sphärenerbauer und ihr Reich wissen, stammt aus "Azati Prime" und da war Daniels recht vage.

                                Da die Föderation mittlerweile wohl Transwarp haben dürfte (nicht zuletzt auch durch die Xindi, wenn man die ENT3-Zeitlinie als Vorläufer annimmt), war es dann auch ein leichtes die gesamten 50.000 Lichtjahre unter Kontrolle zu bringen.
                                Wiederum nicht Canon. Die Föderation hat keinen Transwarp - genausowenig wie die Xindi (ob sie diese Technologie bis zum 26. Jahrhundert entwickeln ist Spekulation).

                                So stelle ich mir das Szenario vor.

                                Deine Meinung sei dir gegönnt, aber ich persönlich sehe das vorgestellte 26. Jahrhundert als die Originalzeitlinie an, die zwischen Nemesis und dem Braxton-29. Jahrhundert und dem Daniels-31. Jahrhundert liegt. Es gibt keinen kanonischen Fakt, der diese Interpretation vollkommen ausschließt.
                                Deine Vorstellung sei dir gegönnt. Bei Diskussionen sollte man jedoch sich auf Fakten berufen, da diese ansonsten schwierig wird.

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