[016] "Allein" / "Shuttlepod One" - SciFi-Forum

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[016] "Allein" / "Shuttlepod One"

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    #76
    Na bitte es geht doch! Endlich mal eine Folge die aus dem bisherigen Einheitsbrei erfreulich heraussticht. Und dafür braucht man auch keine Action, keine epischen rettet das Universums Geschichten oder ähnliche Katastrophen. Nein zwei Männer eingesperrt mit ner Flasche Bourbon und es läuft wie geflutscht. Die beiden erinnern mich an die guten alten DS9 Zeiten mit Bashir und O'brien. Bei Voyager hat man es ja noch mit Harry Kim und Tom Paris versucht eine ähnliche Freundschaft aufzubauen, aber das war für mich immer zu aufgesetzt. Wobei die ganzen familiären Beziehungen auf der Voyager mir immer zu aufgesetzt wirkten.

    Ja die Folge ist konstruiert, das Shuttle hat selbstverständlich keine Sensoren und keine Kommunikation und zum Schluss zerstört auch noch irgendein vulkanisches Hirngespinst einer der Sauerstoffbehälter, aber die Dialoge und die Situation der beiden machen das mehr als nur wett. Klasse Dialoge und zwei sehr sympathische Chars in denen man sich gut hineinversetzen kann.

    Das einzige wirklich negative war dieser vorpubertierende Traum von Reed. Warum musste der Autor diese schöne Folge mit einem Traum eines 14 jährigen sabotieren. Aber dieses vorpubertierende Einstellung zum Thema Sex zieht sich leider so ziemlich durch die ganze Serie.

    Trotzdem vergebe ich 5***** Sterne.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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      #77
      Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
      Problem: Man hat eine neue Serie und die Charaktere sind noch recht unbekannt. Was macht der gewiffte Drehbuchautor? Richtig, er schickt 2 davon mit einem Shuttle weg und lässt sie stranden. Sowas ähnliches gabs schon in jeder ST-Serie.

      Nun zu der ENT-Folge:

      Part 1 im Shuttle:
      Tucker hat mal die Gelegenheit so richtig unsympathisch zu werden. Bei jeder Gelegenheit schreit er Reed an der nur ein paar Abschiedsworte an seine Lieben zu Hause schicken will. BOAH! Noch nie war mir Trip so unsympathisch.

      Part 2 im Shuttle (nach dem Schlaf):
      Tucker wird schon etwas umgänglicher. Bleibt aber trotzdem unsympathisch. Diesmal darf Reed seine unrealistische Charaktereigenschaft zeigen die wohl seine Vorliebe zu mehreren Frauen ist. Das hätte ich eher Tucker zugetraut aber nicht dem Serien-Briten. Noch dazu steht Reed wohl auf eine grinsende T'Pol. Meine Güte, die eine Traumszene war ja echt zum abschalten schlecht.

      Part 3 im Shuttle:
      So langsam geht den beiden Herren die Luft aus. Nochdazu werden sie von ein paar schwarzen Löchern getroffen die 2 Löcher in die Hülle erzeugen. Und was machen die beiden Helden? Sie verschließen es mit Kartoffelbrei! Warum ist das denen bei Apollo 13 nicht eingefallen? <no further comment>

      Part 4:
      Die Luft wird immer dünner. Auch der Geisteszustand der Autoren. Welchen normal denkenden Commander einer Flotte würde in so einer Situation einfallen eine Kerze anzuzünden? Schön und gut, sie verbraucht nicht allzuviel Sauerstoff aber hat nicht gerade Tucker vorgeschlagen die Innentemperatur auf Energiesparmodus zu stellen? Kurz gesagt: Sie frieren sich den Anus ab aber dafür haben sie eine flackernde Kerze. Schön.

      Part 5 im Shuttle:
      Die beiden entschließen sich ein wenig hochprozentiges zu konsumieren. Gute Idee. So wird Tucker vielleicht ein wenig ruhiger und die ganze Handlung event. etwas heiterer. Der sich schon leicht verarscht vorkommende Zuseher wird nicht enttäuscht: Die wohl witzigste Szene der ganzen Folge erscheint in der die beiden schon leicht angeheiterten Protagonisten über den Analbereich der Wissenschaftsoffizierin philosophieren.

      Der Schluss:
      Nicht einmal in letzter Sekunde sondern 2 Stunden vor dem Exedus werden die beiden gerettet. Reed testet die Vulkanierin ob sie auf die Helden-Geschichte anspringt. Tut sie nicht - also kein Traum. Ende.

      *seufz* Was soll ich jetzt noch sagen? Die Folge strotzt nur so vor komischen Dingen und Tucker ist mir ziemlich unsympathisch geworden in der Folge. Ich bin mir aber sicher, dass er in der nächsten Folge wieder "normal" sein wird. Reed hat aber gut gespielt und man hat einiges von ihm erfahren und die letzten Szenen waren deutlich besser als der lahme Anfang und Mittelteil. Die beiden dürften am Ende der Folge als Freunde aussteigen. Also eine im Endeffent nicht schlechte Charakterfolge die aber deutliche Schwächen hat.
      TOS hatte Spocks Brain und ENT eben diese Episode. Beide sind etwa auf dem gleichen Realismus-Niveau.

      Na gut, so schlimm ist es nicht und ich sehe diese Episode hier heute mal etwas wohlwollender als bisher aber die Sache mit dem Kartoffelbrei und dem Finger ist doch wirklich dämlich. Unglaublich, dass es sowas in die Endfassung geschafft hat. Bei TOS haben sie die Ausrede, dass damals vielleicht etwas zu viel LDS (sic!) herumgereicht wurde. Welche Ausrede haben Berman & Braga?

      Ansonsten, was die Charakterisierung und beginnende Freundschaft betrifft: Das Niveau von Miles und Bashir erreichen die beiden Saufköpfe in 100 Jahren nicht. Unschaffbar. Betrachtet man ENT gesondert ohne das große Vorbild ist es vielleicht ein ganz passable Charakterepisode aber auch so hauts mich sicher nicht vom Hocker.
      "Ich bin ja auch satt, aber da liegt Käse! " | #10JahresPlan
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        #78
        Super Folge!

        Anschauliches Beispiel, wie man mit relativ wenig doch viel zeigen kann.
        Reduziert auf ein Shuttle und zwei Personen, die sich in einer Extremsituation ertragen müssen...

        Gut, meinem persönlichen Geschmack nach wurde es schon relativ früh recht laut zwischen den beiden. Hätte man noch ein wenig mehr Übergangsphase haben können.
        Andererseits muss ich gestehen, dass ich die ständigen Abschiedsreden auch sehr schnell als nervig empfand...

        Gefallen hat mir auch das Besäufnis bzw das Gerede über T'Pol

        Nein, unterm Strich eine sehr gute Folge mit kleinen Abstrichen; denn die Sache mit dem Kartoffelbrei fällt schon arg negativ auf... was zum Geier haben die sich dabei nur gedacht??

        5 Sterne

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          #79
          Klare 6 Sterne Die Folge ist Super! Höhepunkte sind die Abschiedsbriefe von Reed an die ganzen Mädchen, dass hätte ich nicht von ihm gedacht. Dann rastet Trip aus und meint, dass er einfach allen den gleichen Brief schreiben soll - darauf Reed trocken das kann ich nicht bei Tamara warns nicht die Augen da warns die schönen Haare!
          Und die "Stinky" Story mit T'Paul ist auch fenomenal

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            #80
            Wieder einmal eine Charakterfolge und wieder mal sehr gelungen.
            Es hat mich etwas verwundert, dass Trip das Wrack für die Enterprise gehalten hat, denn zumindest er als Ingenieur müsste doch eigentlich die Trümmerteile seines Schiffs zuordnen können. Allerdings gab es ja die Erklärung, dass die Teile über eine weite Fläche verstreut wären. Dazu noch das Hangartor und es ist eine ganz ordentliche Erklärung.
            Die Entwicklung des Konflikts zwischen Trip und Tucker bis hin zu ihrer Freundschaft fand ich sehr gut gemacht und dieser gibt der sonst recht unspektakulär wirkenden Folge doch einen großen Wiedersehenswert.
            5 * * * * *

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              #81
              * * * *

              "Allein" ist eine schöne Charakterfolge insbesondere von Ltd. Reed. Das Dilemma, in dem beide stecken, ist schon tragisch (wären beide aufgrund der Fehleinschätzung der Trümmer und ihren darauf folgenden Entscheidungen gestorben, wäre es Tragik nach altgriechischem Geschmack).
              Wie beide in dieser Extremsituation in ihren Gegensätzlichkeiten aneinandergeraten, ist nicht unkomisch, wobei ich insgesamt Keating authentischer finde als Trinneer.

              Wieso es gelingt, ein Leck mit Kartoffelbrei zu stopfen, bleibt jedoch wohl ein Geheimnis der Macher, die für diese Sequenz vielleicht ebenfalls Bourbon konsumiert haben.

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                #82
                Zitat von Deflektor Beitrag anzeigen
                Wieso es gelingt, ein Leck mit Kartoffelbrei zu stopfen, bleibt jedoch wohl ein Geheimnis der Macher, die für diese Sequenz vielleicht ebenfalls Bourbon konsumiert haben.
                ja das gleiche hab ich mir auch gedacht. Das war wirklich bescheuert.

                Ansonsten eine unterhaltsame Folge.
                Reed und Trip zusammen in den unendlichen Weiten des Weltalls und denken sie die letzten Überlebenden der Enterprise wären.
                Witzig waren die Szenen, als die beiden den Buorbon getrunken haben und betrunken waren.

                4*

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                  #83
                  Ich finde die Folge langweilig und einschläfernd. Es ist keine Spannung vorhanden.
                  Die Lösung wird gleich nach dem Teaser verraten. Auch wenn niemand annimmt, die Enterprise könnte zerstört sein, so offensichtlich sollte man es nicht machen.
                  Klug wäre es ja gewesen, Archer hätte eine Informationssonde hinterlassen, die Trip und Reed bei ihrer Rückkehr aufklärt, was geschehen ist. Die sichtbare "01" kann natürlich zu Fehlschlüssen verleiten.

                  Charakterfolge?
                  Ich weiß nur, dass Reed einige Freundinnen hat und beide in gefährlicher Situation rumschreien, wo man besser ruhig sein sollte, um Luft zu sparen. Nur dann wäre es noch langweiliger geworden…
                  Ach so: Hat Trip eigentlich eine Schwester? Denkt er an sie?

                  Ich gebe mal einen Stern.

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                    #84
                    Sehr gute Charakterfolge für Reed und Tucker!!

                    Schade, gerade als ich mich drauf eingelassen habe auf die Stimmung der Verzweiflung, war auch schon wieder alles vorbei...
                    Dass Reed so ein Pessimist ist, wirkt ein ganz klein wenig konstruiert. Gut, bisher hat man ja auch noch nicht allzu viel über ihn erfahren, aber er schien ein wenig überzeichnet mit seinem Fatalismus. Aber egal.

                    Ich gebe
                    5 Sterne

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                      #85
                      Eine relativ gelungene Folge in einer insgesamt schwachen 1. Staffel. Das Kammerspiel zwischen Trip und Reed ist ganz unterhaltsam und die Inszenierung mit der Enge und zunehmenden Kälte kann überzeugen.

                      Trotzdem reicht das Ganze im Vergleich zu anderen Serien in den letzten 20 Jahren einfach nicht aus. Ich bin zwar etwas erleichtert, einmal nicht fast einzuschlafen während einer Folge aus den ersten beiden Staffeln von Enterprise. Aber das ist wohl das Mindeste was ich erwarten darf. In anderen Folgen sind die meisten Charaktere einfach nur langweilig und eindimensional. Hier nimmt man sich zumindest einmal mehr Zeit für längere Dialoge und somit erfährt man als Zuschauer etwas mehr von den beiden. Aber einen originellen Hintergrund können beide nicht wirklich vorweisen. Mehr als 4 Sterne kann ich dafür nicht geben.

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                        #86
                        Hm. Wenn ich die Umstände* vergesse, unter denen "Tucker und Reed" durchleben im Shuttle ihre letzten Stunden, zustande kam, dann gefällt mir diese Folge recht gut. Sie ist zum Teil amüsant, zum Teil traurig - tragisch, man lernt Reed etwas näher kennen und auch Trips ungeduldige Seite. Die beiden wachsen irgendwie zusammen.

                        Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.


                        * Da mussten schon einige blöde Zufälle zusammenkommen: Das Shuttle teilweise beschädigt, daher die frühere Umkehr UND keine Kommunikation, das Auffinden und Fehlinterpretieren des vermeintlichen Wracks, der fatale Entschluss, ein unerreichbares Ziel anzufliegen, der Umstand, dass Enterprise weg musste ohne Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen, dann auch noch eine weitere Beschädigung des Shuttles mit O2-Verlust,...


                        Mit zugedrückten Augen: 5*
                        John: Work- now - freak - later. Work - now - freak - later.
                        Stark: Yes. That's fair.
                        John: Good.
                        Stark: How much later?

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