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[087] "Observer Effect" / "Observer Effect"

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    #76
    Es gibt zwei Szenen, die mir gefallen:
    1) Trip und Hoshi in der Dekom... man erfährt endlich mal ein wenig mehr über Hoshi...
    2) als die beiden Toten aufstehen und mit Archer reden...

    Ansonsten eine dämliche Folge, die mich an eine Folge von VOY erinnert...
    "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

    "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

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      #77
      Habe mir aus Neugier diese Episode heute nochmal angesehen. Im Prinzip hat sie mir sehr gut gefallen, vor allem die Konversationen zwischen den beiden Organiern, in Gestalt der jeweiligen Crewmen. Besonders gruselig wars, als sie Archer und T'Pol besetzten und dann plötzlich bei Phlox auf der Krankenstation standen.
      Aber die Grundaussage der Organier, dass nur die Menschen soviel MItgefühl zeigten und wirklich für ihre infizierten Crewmen kämpfen hat mir nicht gefallen. Fand es eher lächerlich anzunehmen, dass sämtliche anderen Spezies diese kranken Personen einfach aufgeben und umbringen. Auch dass die Organier ihre 10.000 Jahre alten Protokolle jetzt ändern, weil sie von den Menschen so fasziniert sind fand ich übertrieben. Hier haben sich die Autoren wohl ein wenig zu viel im Sonnenschein, den angeblich die Menschen über die Galaxis bringen, geaalt.
      Vor allem hier bei Enterprise, wo die Menschheit gerade damit beginnt den WEltraum zu erforschen ist wäre noch mehr Pioniergeist wünschenswert. Nicht diese absolut perfekten Menschen, die man im 24. Jhd. sieht.
      Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

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        #78
        Na ja, ein wenig hat man sich schon an "Der Übergang" erinnert gefühlt bei dieser Folge, nur dass die Forscher diesmal auch wirklich Forscher waren (zumindest der "jüngere" der beiden, der andere hatte wohl ein wenig seine Motive aus den Augen verloren).

        Trotzdem ist die Folge zu Beginn ganz interessant. Die erste Szene war sogar wirklich ein gelungener Einstieg. Man zeigt eine ganz alltägliche Situation, bei der erst am Ende klar wird, dass da gerade irgendetwas passiert ist, was uns die gesamte Folge über begleiten wird.

        Generell hat mir das Spiel der beiden gefallen. Solche Situationen finde ich immer interessant, wenn der Forscher mal zum Versuchsobjekt wird. Leider lässt sich die Folge nach und nach etwas davon hinreißen, den einen Forscher als fehlgeleiteten Konservatisten darzustellen, statt einfach mal die Forschungsmission eine Forschungsmission bleiben zu lassen.

        Die Verbindung zu den Organianern war nett gemeint, aber ließ mich doch mit einem kleinen Stirnrunzeln zurück. So ganz mit den Kirk-Organianern hat das nicht gepasst - gut, dann hat Archer da eben eine Veränderung hergebracht. Warum aber Kirk nichts über die Organianer nachschlagen kann (was er bei einer solchen wichtigen Mission wohl auch getan haben sollte), bleibt ein Rätsel. Bei den Ferengi hatte man ja wenigstens noch darauf geachtet, dass sie ihren Namen nicht nannten

        3 Sterne

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          #79
          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
          Warum aber Kirk nichts über die Organianer nachschlagen kann (was er bei einer solchen wichtigen Mission wohl auch getan haben sollte), bleibt ein Rätsel.
          Und was soll Krik nachschlagen?

          Die Organier löschen die Erinnerungen der Personen, die sich ihrer bewusst geworden sind. Dies wurde in der Folge gesagt. Es gibt keine Aufzeichungen über sie, die aus dieser Folge resultieren.

          In den Logbüchern wird man den ganzen Vorfall als schwere Erkrankung zweier Mannschaftsmitglieder finden, dem eine unerklärliche Heilung folgte. Für Kirks Mission ist das nicht relevant.

          Nur der Zuschauer kennt die Gründe für die plötzliche Heilung.
          Zuletzt geändert von EA-Loyalist; 06.01.2011, 20:33. Grund: Wort vergessen
          "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
          die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
          (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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            #80
            Ups, peinlicher Fehler meinerseits! Ja, das hab ich gerade nachgelesen... war bei der entsprechenden Szene leider gerade auf Toilette

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              #81
              Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
              Ups, peinlicher Fehler meinerseits! Ja, das hab ich gerade nachgelesen... war bei der entsprechenden Szene leider gerade auf Toilette
              Also fehlte Deinem Gedächtnis eine relevante Information.

              Nun, bei vielen der gemächlicheren Episoden kann man nebenbei getrost was anderes machen.

              Wirkt sich das nun auf Deine Bewertung aus?
              "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
              die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
              (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

              Kommentar


                #82
                Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen

                Nun, bei vielen der gemächlicheren Episoden kann man nebenbei getrost was anderes machen.

                Wirkt sich das nun auf Deine Bewertung aus?
                Ne, eigentlich nicht. "Gemächlich" bleibt die Folge ja immer noch.

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                  #83
                  Diese einzelfolge war besser als die letzte. Nett und überraschend fand ich es das sich die Forscher als Organier heraustellten. da hat man nicht einfach eine weitere körperlose spezies erschaffen sondern eine die es bereits gibt genommen. das fand ich sehr gut. auch die szenen zwischen den ebiden organiern in den körpern der crewmitglieder fand ich stark. Und auch das Phlox mal wieder emhr zu tun hatte. das trip und hoshi überleben war klar trotzdem war die folge interessant. wie Hoshi z.b. im fieberwahn verschiedene sprachen spricht.
                  ich gebe der folge 4 sterne.

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                    #84
                    Eine nette Eröffnungsszene... gleich ohne Umschweife rein ins Thema

                    Die Erzählweise war recht nett, auch die Dramatik der Folge war durchaus gut, spannend wars schon... makabererweise muss ich sagen, wäre es besser gewesen, wenn einer der beiden Infizierten tatsächlich das Zeitliche gesegnet hätte... das wäre bei der Art und Weise wie die Dramaturgie aufgebaut war, konsequent gewesen.
                    Dass am Schluss wieder alles eitel Sonnenschein ist, nehme ich der Episode fast ein wenig übel; als ob die menschliche Spezies mit ihrem Einfühlungsvermögen und der Fähigkeit Mitleid zu empfinden, so außergewöhnlich im Vergleich zum Rest der gesamten Galaxie ist... ja klar.

                    Ich gebe
                    4 Sterne

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                      #85
                      Interessant, besonders die herablassende Art des Organiers in der Reed-Gestalt
                      "Irgendjemand stirbt immer...tja so is das halt..." -- zum Weghauen


                      In der Mitte wird es aber bißchen unglaubwürdig.

                      10.000 Jahre machen die Organier das schon mit 800 Spezies oder so, aber die Menschen (die gerade erst die intragalaktische Raumfahrt beginnen), gehören schon zu den Intelligentesten (Virusidentifizierung) und den moralisch Hochgestellten (Aufopfernde Hilfe von Archer).

                      Und dann gehören wir auch zu den 2 % die wirkliche Chancen haben das Virus zu besiegen....ähmm ja.
                      Auch mit Phlox als Denobulaner fragwürdig, eine einzelne Person die in so kurzer Zeit das Problem lösen kann, ist nicht realistisch.


                      Also diese Selbstbeweihräucherung unserer eigenen Spezies wird generell in der Serie stark übertrieben. Im Kontrast dazu sind fast alle neuen Aliens feindlich oder mindestens arg skeptisch eingestellt. Das gefällt mir nicht.

                      Am Ende sind wir die Spezies, mit denen sie erstmals beschließen Kontakt aufzunehmen nach 10.000 Jahren, na klar


                      Trotzdem eine unterhaltsame Folge mit Humor, 4 sterne

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                        #86
                        Zitat von supernova Beitrag anzeigen
                        Als dann erwähnt wurde, dass es sich bei diesem Volk um Organier handelt, war ich wirklich sehr beeindruckt! Eine sehr schöne TOS-Referenz und absolut passend eingebaut!
                        5 Sterne von mir.
                        Ich gebe zwar auch fünf Sterne * * * * * für die Folge, aber ich war nicht ganz so beeindruckt von der Referenz. Die Organier in dieser Folge und die Organier aus "Kampf um Organia" haben kaum Ähnlichkeit. Die TOS-Organier haben zwar auch Körper gehabt, aber die waren nicht echt, reine Show. Hier werden Körper übernommen, wieso? Das bringt zwar schöne Interaktionen der Crewmitglieder, aber hätten die Organier nicht auch als körperlose Wesen alles unentdeckt beobachten und einfach nur die Gedanken lesen können? Dass die Organier auch eine Art oberste Direktive haben, macht Sinn, aber dazu passen dann diese Experimente, bei denen körperliche Wesen sterben, nicht.

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                          #87
                          Also um ehrlich zu sein, war ich am Anfang ein bisschen enttäuscht. Das lag aber mehr daran, dass ich mir unter dem Titel "Beobachtungseffekt" etwas anderes vorgestellt habe! Aber dazu weiter unten mehr.
                          Ich habe der Episode 5 Sterne gegeben, denn meiner Meinung nach wurde die Spannung gut aufgebaut, schon allein durch die Einführungsszene. Einen Stern habe ich abgezogen, weil mir die Spannung zu früh flöten gegangen ist.

                          Naja um nochmal kurz auf meine anfängliche Enttäuschung einzugehen: Bei dem Titel war ich davon ausgegangen, dass es eher um Quantentheorie geht. Kurzbeschreibung: Wissenschaftler haben 1198 am Weizmann-Institut ein Experiment durchgeführt, in dem demonstriert werden konnte, dass Elektronen allein durch den Akt der Beobachtung beeinflusst werden. Es konnte auch demonstriert werden, dass die Beeinflussung durch die Intensität des beobachtens erhöht wurde. Sehr cooles und spannendes Thema welches ich jedem Wissenschaftsinteressierten nur ans Herz legen kann. Einfach mal "Beobachtung beeinflusst Wirklichkeit" in der Suchmaschine eingeben.^^

                          MfG

                          Dubwayne

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                            #88
                            Ich fand die Folge durchschnittlich.
                            Man hat zwei alten Bauteile, zum einen der Infektion von Crewmitgliedern, zum anderen die Übernahme durch Aliens, hier erstaunlich gut zusammengefügt. Ich bin eigentlich ein Freund von Anspielungen auf die Originalserie und daher kamen die Organier auch gut rüber. Vor allem gefiel mir aber, dass man es mit ihnen nicht übertrieben hat.
                            Obwohl man die Folge gut gemacht hat, bleibt sie dennoch eine typische Schiff-Episode und hat bei mir leider einen subjektiv schwächeren Eindruck hinterlassen. Das lag womöglich auch an den höheren Erwartungen bei den vergangenen Highlights der vierten Staffel.
                            3 * * *

                            Kommentar


                              #89
                              * * *
                              Die schauspielerische Qualität war überzeugend - insbesondere von den Kranken und hier vor allem Hoshis. Ihr Ausflug aus dem Quarantänebereich war gruselig - in entsprechendem Genre würde Linda Park glaub ich gut aufgehoben sein.

                              Auch die Story hatte ihre Stärken, etwa das Grundgerüst des "Speziestests" anhand einer unlösbaren Aufgabe. Missfallen hat mir allerdings die Verherrlichung der Menschheit, ihr Mitgefühl und Menschlichkeit - auf Kosten aller zuvor beobachteten Spezies, die das ja scheinbar nicht mitbrachten. Dafür gibt es einen Punkt Abzug.

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                                #90
                                Starker Anfang: Mayweather und Reed mal ganz anders. Endlich bekommen auch die vernachlässigten Figuren was zu tun.
                                "Hauptdirektive" bei Aliens? Das ist wohl schlecht für die ENT-Besatzung, wenn welche sterben und andere meinen, es ginge sie nichts an.

                                Die Folge ist eine gute Antwort auf den "lieben Doktor", der das Verhalten der Besucher für widerlich hält. Er selbst hat sich aber einst geweigert, den Valakianern zu helfen. Hier bekommen er und die Zuschauer den Spiegel vorgeführt.
                                Diesmal ist die Besatzung abhängig von Fremden. Sie selbst können sich nicht helfen.
                                Immerhin sind Menschen interessant genug, um studiert zu werden, wie andere Völker auch.

                                Schön zynisch: "Reed" meint, bisher sei immer jemand gestorben. So wie die Fremden sich verhalten, dürften sie nie Völker finden, die sie geeignet für einen Erstkontakt halten.
                                Gemessen an diesem Verhalten werden sich die Organier in den nächsten 100 Jahren sehr wandeln. Der Assistent ist fähig, sich zu verändern und verwirft die Erfahrungen seines älteren (?) Kollegen.

                                Gefallen hat mir auch T'Pol, die das Siechtum von Trip ruhig beobachtet. Dennoch sieht man ihr die Sorgen an.

                                Die Atmosphäre ist durchweg beklemmend, auch dann, wenn die Fremden in bekannter Gestalt sich auffällig benehmen. Zeitweilig war ich mir doch nicht sicher, ob Hoshi wirklich überleben würde.

                                Ich gebe 6 Sterne.

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