Zitat von Lope de Aguirre
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Ich denke er bezieht sich auf mein Post. Allerdings ist auch mir noch nicht ganz klar geworden, was iron_net uns hier verdeutlichen wollte.
@iron_net
Ich will dir da nicht unbedingt widersprechen, aber ich verstehe auch nicht inwieweit dies deine Aussage neu bewertet. Du sagtest TOS ist trivial in einem und TOS ist nicht trivial in einem anderen Thread. Was ist nun der Fall aus deiner Sicht? Außerdem würde es mich freuen, wenn du auch auf die weiteren Punkte in meinem Post eingehen würdest.Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013"Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)
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Ein gewisses Maß an Trivialität muss man jedem Unterhaltungsformat gönnen aber das ist es nicht, was ich meine.
TNG und TOS haben als Mittelpunkt ausdrucksstarke Rollen und deren Zusammenhalt in Konflikt- und Gefahrensituationen. Vorallem in TNG kommt außerdem noch der philosophische bzw. ethische Aspekt hinzu.
DS9 (nicht dass ihr mich falsch versteht, ich mag die Serie eigentlich ziemlich gerne, aber ich sehe in ihr nicht annähernd soviel Gehalt wie in TNG und TOS) und viel schlimmer noch VOY verzichten weitgehend darauf und konzentrieren sich im Falle von DS9 auf die epische Darstellung von Vernichtungsfeldzügen, bei VOY vermag ich überhaupt kein übergeordnetes Motiv festzustellen.Star Trek XI ist doof -.-
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Vergeleiche Doch mal Worf in 7 Seasons TNG mit Worf in 4 Seasons DS9.Zitat von iron_netToll, die "politischen Veränderungen" haben null Unterhaltungswert, die Charaktere haben (zumindest teilweise) so viel Tiefgang wie ein GZSZ-Charakter und der "Seasonübergreifende Story Arc" ist von zwanghafter Epik durchsetzt und gleichzeitig ohne jede Ausdruckskraft.
Man weiss auch mehr über Garak, Dukhat und Quark als man z.B. über Riker oder über Troi weiss.
Ebenso handeln die Charaktere viel glaubhafter in DS9 als in TNG. Jeder in DS9 hat Wünsche, Geheimnisse, Stärken und Schwächen, wie reale Personen, in TNG pennen die Charaktere in ihren Uniformen und hassen Spaß.
Ich leibe TNG für wirklich gute und gehaltvolle Folgen, aber das Groß der Serie ist doch eher hölzern, naiv bis peinlich."...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"
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Ja, ich verstehe was Du meinst, aber Du liegst bei den Charakteren imo falsch. Bei TNG gabs mehr philosophische Folgen, aber sie waren auch sehr weit weg vom Menschen. Ist Data eine Lebewesen? Bei DS9 gibt es imo genausoviele Moralfolgen, nur näher an der Realität. Dr. Bashir, der versucht sein Geheimnis zu bewaren, Odo und Worf die nirgends zu Hause sind, innerlich gespalten. Garak, der seine Probleme in eindrucksvolle Lügen verpackt, Sisko der Angst vorm Verlust seines Sohnes hat. Folgen, die den Schrecken des Krieges zeigen, oder den moralischen Konflikt als Spitzel unter Verbechechern. Wie Leid einen verändern kann (Strafzyklen), welche Probleme genetische Manipulation bringen kann (Sternenflottengesetz, die Ausgestossenen, die Jem H'adar). Das Verstecken vor der Realität (Nog, der bei Vic Fontaine unterschlupf sucht)...Zitat von iron_netEin gewisses Maß an Trivialität muss man jedem Unterhaltungsformat gönnen aber das ist es nicht, was ich meine.
TNG und TOS haben als Mittelpunkt ausdrucksstarke Rollen und deren Zusammenhalt in Konflikt- und Gefahrensituationen. Vorallem in TNG kommt außerdem noch der philosophische bzw. ethische Aspekt hinzu.
DS9 (nicht dass ihr mich falsch versteht, ich mag die Serie eigentlich ziemlich gerne, aber ich sehe in ihr nicht annähernd soviel Gehalt wie in TNG und TOS) und viel schlimmer noch VOY verzichten weitgehend darauf und konzentrieren sich im Falle von DS9 auf die epische Darstellung von Vernichtungsfeldzügen, bei VOY vermag ich überhaupt kein übergeordnetes Motiv festzustellen."...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"
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Ich stimme dir zu, dass die DS9-Charaktere vielschichtiger als die von TNG sind.Zitat von Lope de AguirreEbenso handeln die Charaktere viel glaubhafter in DS9 als in TNG. Jeder in DS9 hat Wünsche, Geheimnisse, Stärken und Schwächen, wie reale Personen, in TNG pennen die Charaktere in ihren Uniformen und hassen Spaß.
Dass mit dem "in Uniformen pennen und Spaß hassen" kann jedoch nur "LEICHT" übertrieben sein. Man sieht doch sehr viel von der Freizeit der Crew und wie sie sich amüsiert. Auch wird bei TNG sehr viel Wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen gelegt:
Troi/Riker, Troi Worf
Picard/Beverly
Data/Geordi
Wesley/Beverly
das allwöchentliche Pokerspiel usw.
Auch hat TNG viele (wenn auch nicht so viele wie bei DS9) interessante wiederkehrende Charaktere: Guinan, O'Brien, Keiko, Ro, Loxana, Schwester Ogawa, Lore, Gowron, Duras und seine Schwestern, Alexander, Barcly, Sela, Q, Commander Tomalak, Admiral Natscheyev usw.
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Die Beziehungen waren aber nun wirklich sehr steif dargestellt, speziell in der Deutschen Synchro wo man sich viel zu oft siezste. Stellenweise war diese Steifheit gewiss charakterbedingt und passend, etwa bei Geordi/Data, aber was Dinge wie Picard/Berverly angeht wurde da imo viel Potential verschenkt. Über die Troi/Worf Geschichte hüllt man besser den Mantel des Schweigens. TNG war nun wahrlich nie die große Soap Opera und eigentlich blieben alle Beziehungen eher oberflächlich. Wie es tatsächlich in den Gemütern aussieht, erfährt man nicht. Dazu sind alle Beteiligten einfach zu perfekt. Wobei ich es mir bei TNG auch gar nicht anders vorstellen will. TNG bildet als einzige Star Trek Serie Roddenberrys Vision vollständig ab und dort sind die Menschen eben perfekte Geschöpfe. Dazu passt es, dass die Enterprise D ein steriler Kahn ist (Dax: "must be one dull ship") und sich die Beatzung eben mit Malen, klassischer Musik und Theateraufführungen, und eben nicht mit Wildwasserkajak oder dem Kampf um den Alamo die Zeit vertreibt. Für diese Darstellung mag ich TNG. Für die mehr oder weniger realistischen Charaktere, ihre Auseinandersetzung miteinander und das stetige in Frage stellen des Roddenberry Treks liebe ich dagegen DS9.Zitat von HanSoloAuch wird bei TNG sehr viel Wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen gelegt:
Troi/Riker, Troi Worf
Picard/Beverly
Data/Geordi
Wesley/Beverly
das allwöchentliche Pokerspiel usw.
Meiner Meinung nach ist ein Weyoun, oder ein Dukat alleine mindestens so interessant, wie diese ganzer Haufen. Ausgenommen vielleicht Ro, die ich wirklich sehr schätze und das nötige Feuer in die fünfte TNG Staffel brachte. Zu Schade, dass sie in den späteren Seasons nicht mehr so oft auftaucht.Auch hat TNG viele (wenn auch nicht so viele wie bei DS9) interessante wiederkehrende Charaktere: Guinan, O'Brien, Keiko, Ro, Loxana, Schwester Ogawa, Lore, Gowron, Duras und seine Schwestern, Alexander, Barcly, Sela, Q, Commander Tomalak, Admiral Natscheyev usw.Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013"Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)
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Klar, die Charaktere sind in DS9 detailreicher dargestellt, (genauso wie fast alles andere auch) aber gleichzeitig (oder vielleicht auch gerade dadurch) sind sie auch ausdrucksloser (wenigstens teilweise und auch das gilt wiederum für fast alles andere in der Serie).Star Trek XI ist doof -.-
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Ist für Dich "Babylon 5" auch Trivialunterhaltung?Zitat von iron_netKlar, die Charaktere sind in DS9 detailreicher dargestellt, (genauso wie fast alles andere auch) aber gleichzeitig (oder vielleicht auch gerade dadurch) sind sie auch ausdrucksloser (wenigstens teilweise und auch das gilt wiederum für fast alles andere in der Serie)."...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"
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