[53] Schablonen der Gewalt - Episodenbewertung - SciFi-Forum

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[53] Schablonen der Gewalt - Episodenbewertung

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    #76
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Interessant bei der Episode finde ich unter anderem, dass Kirk und Spock je einen Transponder einoperiert bekommen, mit denen man sie auch noch nach dem Verlust der Kommunikatoren orten und rausbeamen kann. Da fragt man sich natürlich schon, warum so etwas nicht zur Standard-Vorgehensweise bei Außenmissionen gehört.
    Wahrscheinlich haben Feinde wie die Kingonen und Romulaner rausbekommen, dass ihre Gefangenen Transponder haben und genüsslich begonnen rumzuritzen bis sie was finden.

    Die "Abnahme einer Ortungsvorrichtung" liefert damit eigentlich einen guten Vorwand um Folter anzuwenden.
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      #77
      ich hab die Folge irgendwann in den Neunzigern als VHS erworben...fand sie damals aber nicht besonders spannend,habe mir mehr erhofft,da ich nur am rande mitbekommen habe (von anderen Trekkies) das Kirk dort in naziuniform rummanövert...das war auch eher der grund als das ich ne besonders spannende TOS Folge erwartet hätte...war wohl eher wegen dem Ausstrahlungsverbot motiviert mir diese Folge zu sichern.
      "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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        #78
        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Wahrscheinlich haben Feinde wie die Kingonen und Romulaner rausbekommen, dass ihre Gefangenen Transponder haben und genüsslich begonnen rumzuritzen bis sie was finden.
        Ich weiß nicht, ob Klingonen und Romulaner so etwas Tricorder haben, aber ich vermute es mal. Hatten die Klingonen nicht in Star Trek III auf dem Genesisplaneten einen Tricorder dabei ? Notfalls tut es auch ein Röntgenbild.

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          #79
          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          Ich weiß nicht, ob Klingonen und Romulaner so etwas Tricorder haben, aber ich vermute es mal. Hatten die Klingonen nicht in Star Trek III auf dem Genesisplaneten einen Tricorder dabei ? Notfalls tut es auch ein Röntgenbild.
          Die Klingonen haben natürlich Tricorder-Technologie, aber wenn sie die Suche nach dem Transponder als Verhörmethode einsetzen wollen, müssen sie einfach davon ausgehen, dass die Transponder zu gut getarnt ist, um von Tricordern entdeckt zu werden. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

          Zudem wäre es nicht das erste Mal im TV dass ein übel zugerichteter Gefangener übergeben wird mit der Erklärung, er sei gestolpert. Wollen die Klingonen ihre vielseitig einsetzbaren Klingenwaffen ausprobieren, braucht's da schon einen neuen Anreiz wie das Vorhandensein subdermaler Implantate.
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            #80
            Zitat von MFB Beitrag anzeigen
            Die Klingonen haben natürlich Tricorder-Technologie
            Die Klingonen lauern aber auch nicht auf jedem Planeten, und so ganz verstehe ich das Argument nicht, warum sich Außenteams keine Transponder implantieren lassen sollten, um im Notfall mit Hilfe der Transponder geortet und zurückgebeamt zu werden.

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              #81
              Meines Erachtens wird die NS-Herrschaft in dieser Folge nicht verharmlost oder gar verherrlicht. Dafür ist das Regime des John Gill zu brutal. Bei manchen Sprüchen wie "Heil dem Führer" oder Melakons Urteil über Spock musste ich allerdings schmunzeln.
              Gleichwohl ist das Thema dieser Episode diskussionswürdig: Kann man mit fragwürdigen Mitteln (vorsichtig ausgedrückt) ein positives Ziel erreichen, nämlich die Entwicklung einer Gesellschaft?

              Es geht um die Schaffung eines autoritären Systems, um Ordnungsstrukturen, die die Wirtschaft stärken und Wohlstand schaffen und eine Krise oder desolate Zustände überwinden helfen. Derjenige, der das macht, ist entweder selbst überzeugt von der Diktatur, oder er ist eine Spielernatur, der ein bisschen Gott spielen will, oder er meint es ehrlich und gut. John Gill als "kultureller Beobachter" der Konföderation gehört offenbar zur letzten Gruppe.

              Der Historiker John Gill hält den Nazi-Staat für den "leistungsfähigsten Staat, den die Erde kannte" und nimmt ihn als Vorbild für den Planeten Ekos.
              Gills Ordnungssystem versagt aber, weil ein anderer faktisch die Macht übernimmt (eine Form von "Machtergreifung" also). Gill hat das Schicksal herausgefordert und wird selbst zum Opfer.

              Aber auch, wenn Gills Plan "funktioniert" hätte, wäre es durch die Beschneidung von Freiheiten zu einem kulturellen Niedergang und zu Aufständen gekommen. Für Demokraten, die es "gut meinen" und eine Entwicklungsdiktatur anstreben, gibt diese Episode wenig Hoffnung. Eine solche Vorgehensweise muss an den Widersprüchen scheitern. Das ist die zentrale Aussage. Hier ist "Schablonen der Gewalt" ehrlich.

              Eneg ist offenbar ein Anhänger des "Führers" John Gill, aber ein Gegner von Melakons militantem Kurs. So nimmt er Kontakt zu einer Widerstandsgruppe auf und zeichnet ein Mitglied zur "Heldin des Vaterlandes" aus, die dann Zugang zu sonst verschlossenen Türen hat. So wird das Regime unterwandert. Durch Melakons starke Stellung wird das Machtsystem individualisiert und durch seinen Tod dann beseitigt.

              Löst sich aber der Nazigeist in Luft auf? Das Gill-System bleibt ja bestehen, Gestapo und SS sind noch da. Entwickelt sich das System zu einer Diktatur mit "menschlichem Antlitz" oder zu einer Demokratie? Das werden wir nicht erfahren.

              Ich empfinde die Episode als spannend und eindringlich geschildert, und ich muss sagen, dass sie mir nach jedem Zuschauen besser gefällt. Die Protagonisten, egal ob SS oder Widerstand, überzeugen mich, lediglich Eneg finde ich blass.
              Geschickt finde ich, wie Kirk und Spock in einer Art Stadtrundfahrt den Nazi-Staat durchkämmen: Verfolgungsjagd, Entlarvung, SS-Keller, Untergrund und schließlich der Höhepunkt im "Führerhauptquartier".
              Gewiss: Die Episode ist umstritten. Wer sie gesehen hat, ist gewillt darüber zu diskutieren, so oder so. Darin liegt aber auch ein Reiz. Ich gebe 5 Sterne.

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                #82
                Ich fand die folge gut aber nicht überragend, daher gebe ich ihr 4 von 6 möglichen Sternen.

                Sie hatte nahezu den gleichen Erzählstil wie "Brot und Spiele", nur mit einer etwas andersartigen thematischen Ausrichtung.

                Was mir nicht so gefallen hat, dass man Anfang der Episode Spock so von den Parallelen überrascht war, wo doch in "Brot und Spiele" und bereits in der ersten Staffel in "Miri, ein Kleinling" das Hodgkins Gesetz der parallelen planetaren Entwicklung ? Memory Alpha, das Star Trek Wiki angesprochen wurde.

                Insgesamt nette und typische Star Trek-Unterhaltung, aber keine überragend gute Episode.
                Mein Profil bei Memory Alpha
                Treknology-Wiki

                Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                  #83
                  Gerade in der deutschen Free-TV-Premiere gesehen (allein das unglaublich!):
                  Eine sehr gute Folge, 5 Sterne (hätte fast 6 gegeben). Das Thema wird gut behandelt, das Regime weder verherlicht noch verharmlost.
                  Der Widerstand, sowohl von den Zeonisten, als auch von den Ekoniern (?) wird glaubwürdig durch den jungen Zeonisten und die junge Frau, aber auch durch Eneg, rübergebracht. Letzere beiden sind Wiederständler, die sich ins Regime "geschmugelt" haben, um es zu zerstören.
                  Dass Gill durch Melakon ersetzt werden konnte, dass zeigt wie instabil und fehlerhaft sich Gills Plan erwies dass System der Nazis zum Guten zu nutzen. Das Böse bahnt sich doch immer seinen Weg; und bei einem solchen Regime hat es nun mal einen grossen Spielraum.
                  Besonders fasziniert mich dr Umstand Spock in Nazi-Uniform zu sehen, wo doch Leonard Nimoy ein Jude ist. Ob Absicht oder nicht, dies macht die Folge sehr interessant (aber natürlich nicht nur das).

                  Kurz, die Folge zeigt, wie gefährlich Diktaturen sind, selbst wenn sie zunächst gut gemeint waren, wenn das überhaupt geht.
                  Dabei bleibt sie ernst und glaubhaft.

                  ps: Alleine Spock mal mit freiem Oberkörper zu sehen und nicht immer nur Kirk, ist doch auch schon mal toll (auch wenn Kirk natürlich nicht fehlen durfte )!

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                    #84
                    Irgendwie kann ich verstehen, dass man über diese Folge ziemlich lang diskutieren könnte, aber soooo gut finde ich sie nicht.
                    Erschreckende Kostüme (besonders getragen von jüdischen Schauspielern), eine ordentliche Portion Action, eine Verschwörungsgeschichte und einen Hymne auf die Demokratie. Nur Spock darf kurz widersprechen, ihm, dem logischen Vulkanier kann man das ja verzeihen, aber auch nur, damit Kirk noch ein paar Lobsätze für die Demokratie sagen darf.
                    Knappe 4 Sterne

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                      #85
                      Hab die Folge letztes WE bei SyFy gesehen, glücklicherweise war ein Kumpel dabei und wir hatten viel Bier, denn anders ist diese haarsträubend dumme Folge wirklich nicht zu ertragen. Gerade als kritische Auseinandersetzung mit dem Hitlerfaschismus versagt die Geschichte völlig, weil sie Wesensinhalte des Regimes mit Oberflächlichkeiten verwechselt und Ursachen verkennt. Zudem ist die Story selbst natürlich sagar für STAR TREK-Verhältnisse völlig unplausibel. Warum sollte man denn z.B., wenn man auf einem fremden Planeten eine Diktatur errichtet, nun gleich haargenau die gleichen Insignien, Uniformen usw wie die Nazis verwenden? Hatte man durch Zufall den Lagerraum voller Requisiten?
                      Nun ja, leicht angeheitert hat die Episode irgendwie Spaß gemacht, ernst nehmen kann und sollte man sie aber auf keinen Fall.

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                        #86
                        Ich muss sagen, ich fand die Episode sehr schwierig zu beurteilen.

                        Als Geschichtsdarstellung oder -kritik taugt sie nicht, da viel zu oberflächlich. Wie ein Historiker darauf kommen kann, das NS-Regime als Ansatz für die Befriedung und Ordnung chaotischer Verhältnisse zum Vorbild zu nehmen, ist mir völlig schleierhaft. Er weiß doch, worauf Prinzip und "Werte" hinausgelaufen sind und was es dabei zu unterdrücken gilt. Dass es nur am Mann an der Spitze liegen soll, der die Richtung vorgibt, ist so selbstüberschätzend wie anmaßend, was nicht zu dem Charakter passte, den Kirks als seinen Lehrer beschrieben hat. Meine Güte, ist dme Mann denn nichts besseres eingefallen?

                        Die Sprüche waren manchmal grenzwertig. Allerdings habe ich das englische Original nicht gehört und weiß daher nicht, wie die über Kirk als Nazi z.B. dort lauten. Wirklich problematisch fand ich sie nicht. Sie entsprechen vielmehr der durchaus "anderen", Sicht in den USA, die nicht die selbe wie hier in Deutschland sein kann! Die ganze Darstellung wirkte auf mich manchmal etwas skurril.

                        Wie ist es eigentlich möglich, jemanden durch Drogen so zu benebeln, dass er hinter einem Mikrofonwald versteckt ein ganzes Volk glauben machen kann, er sei ein starker "Führer"? Für mich nicht glaubhaft. Melakon als Person dagegen schon. Ein machthungriger "Über-Leichen-Geher", der hier passte.

                        Ein Stockfehler: Die Rangabzeichen der Nazi-Offiziere passten ja zumeist nicht zu den geschichtlich korrekten, sondern waren meistens abgewandelt. Als Kirk dann McCoy in einer "Majorsuniform" der betreffenden Zeit anforderte (im Englischen auch? ), warum hatte er dann nicht die aus dieser Zeit bekannten Rangabzeichen an der Uniform, sondern pasenderweise die, die auf Ekos als solche gebraucht wurden? Woher kannte man die an Bord? Nur ein Detail ...

                        Interessant fand ich Eneg. Ein Parteivorsitzender als Widerstandskämpfer? Das passte für mich nicht ... bis ich hier irgendwo im Thread gelesen habe, dass dieser wohl ein Gill-Anhänger, aber kein Melakon-Anhänger gewesen sein muss, also für die Ordnung plädierte, aber nicht die militarisitische Ausrichtung der "Stellvertreters".

                        Warum musste Spock eigentlich den Helm abnehmen? Auch andere Soldaten spazierten später im Gebäude mit Helm herum.

                        Wie gesagt: Die Sternevergabe fiel mir schwer, da hier viel Kopfschütteln verursacht wurde. Andererseits regt die Folge vielleicht auch zu Diskussionen an (zum Nachdenken nicht unbedingt). Viele Parallelen fand ich interessant ("Zeonisten" z.B.). Teils fand ich die Darstellung auch verharmlosend, andererseits natürlich den spärlichen Möglichkeiten geschuldet.

                        Sicher kein Glanzlicht Star Treks. Eigentlich wollte ich gute 3 Sterne vergeben, habe aber (knappe) 4 angeklickt, da mir auch die Leistungen einiger Nebendarsteller gefallen haben.
                        "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                          #87
                          ich bin hier neu.

                          ich halte schablonen der gewalt für eine mittelmäßig bis gute folge, die ein

                          wichtiges politisches thema behandelt.
                          Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. (Sprichwort der Cree-Indianer)
                          Manchmal läuft das ganze Leben auf eine irrwitzige Entscheidung hinaus (James Camerons "Avatar", Jake Sully)

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                            #88
                            Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                            Als Geschichtsdarstellung oder -kritik taugt sie nicht, da viel zu oberflächlich. Wie ein Historiker darauf kommen kann, das NS-Regime als Ansatz für die Befriedung und Ordnung chaotischer Verhältnisse zum Vorbild zu nehmen, ist mir völlig schleierhaft.
                            Da möchte ich einhaken: Die Nazis sind immer gut, nämlich als schlechtes Beispiel zu dienen.

                            John Gill ist Historiker. Er hält den NS-Staat für wirtschaftlich erfolgreich. Es ist logisch, den "leistungsfähigsten" Staat als Vorbild zu nehmen. Jede Diktatur braucht zudem Machtinsignien wie Flaggen, Rituale und dergleichen. Also bedient Gill sich am Vorbild.
                            Natürlich gilt auch: Ohne die Hakenkreuzflaggen und dem ganzen Nazizeug wäre die Folge weniger beachtet worden, man hätte sie dann viel früher in Deutschland sehen können.

                            Als NS-Aufbereitung ist die Episode natürlich nicht geeignet, es ist halt Unterhaltung.
                            Aber die Begrenztheit menschlichen Könnens wird aufgezeigt: Gill wird selbst Opfer einer Machtergreifung.

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                              #89
                              Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
                              Da möchte ich einhaken: Die Nazis sind immer gut, nämlich als schlechtes Beispiel zu dienen.
                              Gill wollte Sie ja nicht als schlechtes, sonders als "gutes" Beispiel nutzen. Oder meintest Du damit die Themenwahl für die Episode?

                              Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
                              John Gill ist Historiker. Er hält den NS-Staat für wirtschaftlich erfolgreich. Es ist logisch, den "leistungsfähigsten" Staat als Vorbild zu nehmen.
                              Logisch ist meiner Meinung nach das Vorbild, das nach Abwägung von Vor- und Nachteilen Erfolg verspricht. Gill jedoch hat die Nachteile = Gefahren bei seiner Wahl ignoriert bzw. zumindest krass (als beherrschbar) unterbewertet und damit seine Wahl auf den (vermeintlichen) "positiven" Argumenten aufgebaut. Für mich ist das keineswegs logisch.

                              Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
                              Jede Diktatur braucht zudem Machtinsignien wie Flaggen, Rituale und dergleichen. Also bedient Gill sich am Vorbild.
                              Warum braucht ein feemder Planet EXAKT die gleichen wie ein negativ besetztes Regime der Erde? Gill muss sie ja dort eingeführt haben.

                              Ach ja ... ich vergaß ...DARUM:

                              Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
                              Natürlich gilt auch: Ohne die Hakenkreuzflaggen und dem ganzen Nazizeug wäre die Folge weniger beachtet worden, ...
                              ... vielleicht.

                              Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
                              Aber die Begrenztheit menschlichen Könnens wird aufgezeigt: Gill wird selbst Opfer einer Machtergreifung.
                              ... sowie der eigenen Selbstüberschätzung und Ignoranz, würde ich sagen. Er scheint nicht bedacht zu haben, dass der Machtzuschnitt in einer führerorientierten Organisation das Streben nach dieser Führerschaft durch viele "Fast-Führer" unterhalb der obersten Position geradezu zwangsläufig mit sich bringt.
                              "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                                #90
                                Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
                                Da möchte ich einhaken: Die Nazis sind immer gut, nämlich als schlechtes Beispiel zu dienen.
                                Die flapsige Bemerkung bezog sich darauf, dass man mit der NS-Zeit leicht Aufmerksamkeit erregen kann. Ich sehe die Folge als interessantes Gedankenexperiment an, welches auch ohne NS-Hintergrund sehenswert gewesen wäre.


                                Gill stieß durch die wirtschaftliche Schwäche des Planeten auf fruchtbaren Boden. Er spielte den Zauberlehrling, konnte die entfesselnden Kräfte aber nicht mehr beherrschen.
                                Als wirklicher Diktator hätte er die Gefährlichkeit Melakons erkannt und ihn rechtzeitig beseitigt. Aber Gill war nur Historiker, der mehr sein wollte als ein "kultureller Beobachter".

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