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[171/172] Endgame /Endspiel

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    Im Großen und Ganzen gefällt mir das Finale gut, es ist spannend und ich mag die Wortgefechte zwischen den beiden Janeways. Ganz und gar nicht einverstanden bin ich allerdings mit der Chakotay/Seven-Romanze -.- Dass Seven mit einem holographischen Chakotay experimentiert, ist eine Sache, aber sein ziemlich plötzlicher Sinneswandel, nachdem er fast die ganzen Staffeln über eher Zuneigung zu Kathryn bekundet hat, ist für mich weniger nachvollziehbar. Wenigstens mit Serienende hätte man das kommandierende Duo zusammen bringen können. Aber so hat Chakotay Seven und Kathryn hat niemanden Das missfällt mir ja weit mehr, als dass im Finale von DS9 Kira ihren Odo ziehen lassen musste - ich bin nun mal romantisch veranlagt
    Wie weit ist es bis man den Himmel berührt? Wirklich frei macht wahrscheinlich nur der Wahnsinn! You will see those better days!

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      Kann hier eigentlich nicht wirklich viel schreiben, außer, dass dies eine der besten Voyager-Folgen überhaupt war (mein Empfinden) und ein würdiger Abschluss gefunden wurde.
      Sowohl die Story, als auch die Darsteller, die SpecialEffects,... letztlich so ziemlich alles war nahezu perfekt.... und so war ich doch ein wenig traurig, dass es keine weiteren Voyager-Folgen mehr gibt.
      Insofern vergebe ich hier sehr starke 5 Sterne.

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        Ich sag nur: GROTTIG. Das ist die Kirsche auf der Sahne die auf der Krische wackelt die auf einem weiteren haufen Sahne ... zu kompliziert. Das ist die Krönung des unrealismus, vorallen das was die Episode für nebenwirkungen auf die nächsten Filme hatte, oder wohl eher nicht. Abgesehen das Janeway hätte degradiert werden müssen und nicht befördert(Oberste Temporale Direktive und so) hat der Virus keine weiteren auswikungen und die Ablative hüllenpanzerung ist zwar in allen neuen Schiffen installiert (Defiant), aber die Hüllen verrecken trotzdem.
        "Man muss die Leute durch dramatische Ereignisse aufrütteln, aber das kann ich als Mensch nicht tun. Als Mensch aus Fleisch und Blut werde ich ignoriert oder getötet. Aber als Symbol - als Symbol kann ich unbestechlich sein und unvergänglich."
        -Bruce Wayne in Batman Begins

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          Zitat von Makara Dax Beitrag anzeigen
          und die Ablative hüllenpanzerung ist zwar in allen neuen Schiffen installiert (Defiant), aber die Hüllen verrecken trotzdem.
          Zum einen ist die Defiant bereits lange vor Rückkehr der Voyager in Dienst gestellt (und auch vorher mit der verstärkten Panzerung ausgerüstet) worden, zum anderen handelt es sich dabei um unterschiedliche Technologien.
          Ablativpanzerung ist kein Begriff für ein bestimmtes Material, sondern für einen bestimmten Typ von Panzerung. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Technologie aus der Zukunft den beschädigten Panzer sofort wieder reparieren/neu erzeugen kann, während die Defiant nur die eine Schicht hat und wenn die weg ist, ist sie weg und muss ersetzt werden.

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            Zwei Sterne, jedoch mit Überwindung. Letztlich fand ich den Moment des Eintreffens in den Alpha-Quadranten gut: Quasi eine Eskorte von Schiffen, dazu just dort Geburt der kleinen Paris.

            Ansonsten bin ich maßlos enttäuscht. Das beginnt schon mit der Parallelstory in der Zukunft: Warum zeigt man diese letztlich gar nicht eintreffende Zukunft in solch epischer Breite, wenn wir nicht mal erfahren, wie die Hauptchars die "reale Zukunft" verleben werden?

            Der Janeway-Doppelpack hat der Episode auch nicht gut getan. Fand die Dialoge zwischen beiden ermüdend.

            Was hat sich die Alte eigentlich dabei gedacht, die temporale Direktive in den Wind zu schießen, wenn doch die Gefahr bestand, dass die Borg diese zukünftige Technologie erhalten? Kreativ war die Story zudem auch nicht, da es eine Episode gibt, in der Kim und Chakotay Ähnliches tun.

            Und dieser Transwarbkanal... Wenn man in dem Tempo vom Deltaquadranten zur Erde kommt, dann sind die Borg die dümmste Rasse der Galaxie, wenn sie noch nicht alles platt gemacht haben.


            Und zu guter letzt dieses Feuerwerk: Warum explodieren die ganzen "Borgbauten", wenn ein Virus das Kollektiv befällt?

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              Die Lösung ist zu einfach: Man reist mit moderner Technik ausgerüstet einfach in die Zeit zurück und bekämpft in der Vergangenheit die unerwünschten Zustände der Gegenwart. Nur wenn jeder das nach Belieben täte, brächte ein heilloses Chaos aus.
              Schon Harry und Chakotay maßten sich mal eine Zeitkorrektur an.

              Seltsam finde ich, wie gleichmütig die jüngere Janeway das Auftauchen ihres älteren Ichs aufnimmt. Fast scheint ein normaler Besucher gekommen zu sein.

              Janeway handelt so, weil sie ein schlechtes Gewissen hat. Es sind rein persönliche Gründe. Sie zerstörte einst den Versorger und verurteilte die Crew zu einem langen Aufenthalt im Delta-Quadranten. Von Teamwork hält sie nichts: Den Entschluss zur Zeitkorrektur trifft sie jetzt genau so allein wie einst die Zerstörung des Versorgers.

              Dennoch herrscht Spannung und Dramatik durch eine alt gewordene Janeway, die das Schicksal ändern will. Die Szene an Chakotays Grab macht Janeways Gefühle deutlich.
              Deutlich wiedergegeben sind die widersprüchlichen Gefühle zu Beginn: Freude über den Jahrestag der Rückkehr, aber auch Verbitterung, gerade von Janeway.

              Die Voyager kehrt zurück, aber der Empfang ist emotionslos. Das Ende der Serie ist kurz und schmerzlos. Wir erfahren nicht, wie es mit der Crew weitergeht. Chakotay müsste sich eigentlich auch unangenehmen Fragen stellen. Die Emotionen sehen wir am Anfang in der alternativen Zeitlinie.

              "Endspiel" ist kein besonders gelungener Abschluss der Serie, aber vier Sterne kann ich geben.

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                Vor fast einem Jahr habe ich mit Voyager angefangen und heute auch schon das Ziel erreicht.
                Bin zwar irgendwie traurig, dass es vorbei ist, aber auch froh, dass es keine weitere Staffel gab, da die Qualität der Serie langsam abnahm.

                Endgame war zum Glück besser wie die beiden letzten Doppel Folgen der siebten Staffel, aber gegen die Zweiteiler der ersten 6 Staffeln chancenlos.

                Ich habe ja schon des öfters gemeckert, dass in der 7 Staffel zu oft auf altbekanntes zurückgegriffen wurde. In der 100 Folge "Temporale Paradoxie" ist ja Chakotay in die Vergangenheit gereist um das Schiff bzw. auch Janeway zu retten. Hier ist es Janeway welche zurückreist um ua. Chakotay zu retten.

                Die Chakotay / Seven Romanse hat zu viel Spielzeit bekommen und hätte in Folge 168 "Ein natürliches Gesetz" Perfekt ausgebaut werden können, als die beiden auf den Planeten gestrandet waren. Auch hat es mich gestört, dass wir erst jetzt von Tuvoks plötzlicher Krankheit erfahren haben. Wäre glaubhafter, wenn der Zuschauer schon früher davon gewusst hätte. Die Macher habe hier wieder einmal geschlafen und mehr Mut zeigen können.

                Die alternative Zukunft war ja interessant, aber die Haarstylisten haben etwas mit den grauen Haaren übertrieben. Harry dürfte in dieser alternativen Zukunft knapp über 50 Jahre alt sein, aber hatte so viele graue Haare wie ein 70 Jähriger. Kann natürlich sein, dass ihm sein Posten als Captain so viel Stress macht. Bei Janeway und B'Elanna das gleiche.

                Gefreut hat es mich, dass wir kurz Neelix zu Gesicht bekamen und es ihm bei dem Talaxianern gut geht.
                Leider waren die Borg auch diesmal keine so richtige Bedrohung für die Crew. Auch hätte der Showdown der älteren Janeway und der Queen etwas dramatischer werden können.

                Enttäuschend ist die zu kurz geratene Schlussszene, nach dem Motto "Wir sind da und das wars". Man hätte zb. noch eine Szene einbauen können, wo sich die Crew auf der Erde trifft und einen Toast auf die lange Reise ausspricht. Harry Ansprache in Bereitschaftsraum wirkte da etwas künstlich und rein zufällig hatte auch alle einen Becher zu Hand, damit man anstossen konnte.

                War sicherlich kein Highlight der Serie, aber dennoch unterhaltsam.

                4,5*
                Zuletzt geändert von human8; 03.01.2014, 00:09.

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                  So, nachdem ich das Ding vor nunmehr 13 Jahren das erste Mal gesehen habe ("Voyager" feiert in diesem Jahr sein 20jähriges... Mann, ich werd' alt) wage ich nun mal auch meine Bewertung von "Endgame". Das "Voyager" Finale ist für mich persönlich spezieller als das von TNG und DS9, da "Voyager" die Serie war, die ich tatsächlich bei Erstausstrahlung mit verfolgt habe. Auch wenn TNG mein Favorit war und ist (und die Classic Serie einfach seit Kindertagen dabei war), so verbinde ich doch mit "Voyager" eben eine ganz spezielle Zeit. Und daher ist auch die Finalepisode für mich etwas Besonderes. Da SAT 1 immer so lange gebraucht hat beim Einkauf, habe ich mir "Endspiel" sogar vorab auf Videokassette geholt (ja damals konnte man noch eine Staffel vorspringen, ohne dauernd "Häh?" zu sagen. Mach das einer mal mit "Game of Thrones" ).

                  Positiv
                  - Die alternative Zukunft mit der gealterten/überlebenden Crew hat mir sehr gefallen. Es wird ja immer wieder als Kritikpunkt angeführt dass die letzte Szene so abrupt ist, und man nicht erfährt was mit den Charakteren passieren wird. Nun, einige Wege, wie bspw. der von dem Holodoc, Harry und B'Elanna und Tom (herrlich mit lichtem Haar und Plautze) werden sicher nicht großartig anders verlaufen.
                  - Admiral Janeway gefiel mir auf Anhieb. Sie ist irgendwie cooler als ihre jüngere Version aber auch kaltschnäuziger. Besonders im Dialog mit sich selbst war das herausragend von Kate Mulgrew, wie sie die eher pragmatische Admiral Janeway mit der eher idealistischen Captain Janeway agieren ließ
                  - Wenn TNG die Philosophie-Stunde und DS9 das Epos war, so war "Voyager" doch irgendwie die Popcorn-Version von "Star Trek" (kein Urteil, nur eine Bemerkung). Entsprechend ist das Ganze toll in Szene gesetzt, actionreich, spannend und humorvoll
                  - Admiral Janeways markiger Oneliner in Bruce Willis Manier: "Must have been somethin you've assimilated"

                  Neutral
                  - Schlagt mich oder lasst es bleiben: Ich habe nicht ganz verstanden, warum man Alice Krige als Borg Queen genommen hat, wenn es zuvor in "Voyager" die ganze Zeit Susanna Thompson war. Schauspielerisch sind sich beide Damen meiner Meinung nach ebenbürtig.

                  Negativ
                  - Seven und Chakotays Romanze kam in der Serie viel zu schnell, zumal Chakotay und Seven in den Staffeln davor am wenigsten Berührungspunkte hatten. Das hätte man langsamer über Staffel 6 und 7 aufbauen können.
                  - Seven's bevorstehender Tod und Tuvoks Geisteskrankheit hätte man sich sparen können
                  - Generell ist die Episode zu sehr auf Janeway zugeschnitten. Für den Rest der Crew blieben zwar auch ein paar nette Szenen, aber es hätte mehr sein können
                  - Und ja, die Abschiedsszene war wirklich etwas abrupt. So etwas wie "What you leave behind" oder B5s "Sleeping in Light" wäre für den allgemeinen Stil von "Voyager" ein bisschen zuviel gewesen, aber ein kleiner Epilog hätte sich angeboten, oder zumindest mal Lachen, Freudentränen und Jubelschreie auf den Gesichtern der Crew. Janeways Order "Setting a course back home" ist zwar identisch mit jener aus dem Pilotfilm, aber ja, etwas wenig

                  Fazit

                  "Voyager" verabschiedet sich mit "Endgame" meiner Meinung nach würdig. Gut, ein paar Schönheitsfehler hätte man vermeiden können, aber letztendlich bekommt man von "Endgame" das, was einem die Serie spätestens ab Season 3 immer serviert hat: Unterhaltsame, spannende SciFi-Action mit Humor

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                    Ah ja, das Grande Finale oder wie ich es gerne nenne: Endshame.

                    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                    "Endgame" war wirklich kein würdiger Voyager-Abschied.
                    LoL, mitnichten. Die Folge passt absolut zur Serie. Hier wird doch nochmal einiges von dem präsentiert, was VOY über sieben lange Jahre hinweg "ausgezeichnet" hat, allem voran eine sinentleerte Zeitreise-Story mit alternativer Realität, die im Endeffekt keinerlei Rolle spielt. Dass Seven of Nine so langsam mal anfängt, sich etwas menschlicher zu verhalten, ist ja ganz nett, aber warum hebt man sich das für die letzte Folge auf? Wenigstens ist zumindest das nicht wieder nur irgendeine Phantasie, wenngleich es für den Zuschauer immer ein Geheimnis bleiben wird, warum Seven ausgerechnet mit Chakotay zusammen kommt. Dass die Autoren sich eigentlich selbst ernst nehmen?

                    Positiv zu beurteilen war dann aber doch, dass man in etlichen Szenen die Freundschaft zwischen der Crew gesehen und gespürt hat (z.B. zwischen Harry und Tom), das war dann schon auch ein wenig rührseelig. Außerdem kracht und rummst es in wohldosiertem Maße und anders als beim lächerlichen DS9-Finale hat man hier nicht nur lauter alte Effektszenen recycled. Das macht dann schon Spaß. Andererseits wurde die totale Durch-den-Kakau-Ziehung der Borg oft genug zu Recht massiv angekreidet. Vom Fehlen der eigentlichen Heimkehr ganz zu schweigen.

                    Unter'm Strich eine hirnlose Krachbumm-Zeitreise-Folge mit einigen netten Momenten.

                    Na ja, für den ersten Teil würde ich 2* geben, für den zweiten 3*. War besser als What You Leave Behind, finde ich, aber das ist jetzt auch keine so mega Leistung.
                    "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                      Puh, ich tu mir echt schwer mit der Abschlussepisode dieser Serie...

                      Einerseits kann man argumentieren, viel Action, ein klein wenig Rührseligkeit; die Geburt von Tom und B'Elannas Tochter ist auch was fürs Herz...

                      Die Doppelfolge gibt schon viel her!
                      Aber andererseits störe ich mich doch auch an dem, was Janeway da macht.
                      Klar, nicht das erste Mal dass auf temporale Paradoxien gepfiffen wird... Kopfschmerz juhu!
                      Dass man es sich am Ende auch nicht unnötig schwer machen will, verstehe ich ja auch noch.

                      Aber da wird doch schon einiges an dicken Brocken in den Weg gelegt, die man erst mal schlucken muss.
                      Ich persönlich finde es z.B. auch schade, zu was für nem Witz, zu einem lästigen Ärgernis ein oder mehrere Borg Kuben geworden sind. Das war mal der ultimative Gegner, vor dem man sich in die Hosen gemacht hat und große Verluste eingefahren hat; und jetzt ist es nur noch ein Sparring Partner. Das ist schon eine defintiv schlechte Entwicklung gewesen, und in dieser Folge wird dem ganzen die Krone aufgesetzt.
                      Zu keiner Zeit muss man befürchten, dass die Borg geschweige ihre Königin eine Gefahr darstellt.

                      Janeways Motive mögen nachvollziehbar sein (Tuvok, Chakotay, Seven). Das macht das ganze aber irgendwie nicht besser.
                      Ganz nebenbei bemerkt, kann ich mit der Romanze Chakotay und Seven genauso wenig anfangen wie mit Dax und Worf bei DS9.
                      Mir vollkommen unverständlich, wie und warum sich zwei solche Charaktere näher gekommen sein sollen... aber wenigstens blieb Dax das Karotten schneiden auf Star Trek Art erspart...

                      Was soll ich sagen?!

                      Sicher, die Folge bietet Unterhaltung.
                      Juhu, die Voyager hats geschafft. Wer hätts gedacht?!
                      Aber irgendwie hinterlässt das ganze einen leider leider doch recht faden Beigeschmack.

                      Vielleicht wollte man ja im Endeffekt auch zuviel in diese finale Episode packen; oder um das herrliche Bonmot zu bemühen "Kunst kommt von können. Käme es von wollen, hieße es Wunst!"


                      Ich gebe
                      4 Sterne

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                        Im großen und ganzen schließe ich mich der Mehrheit hier an, dass das Finale der Serie eine schte Enttäuschung ist. Worin ich allerdings nicht übereinstimme ist die Sache mit den Borg. Ich fand schon immer sehr gut, wie mit den Borg hier verfahren wurde und das die Voyger dem Kollektiv einen herben Schlag verpasste. Auch die Technik, die Janeway aus der Zukunft mitbrachte, fand ich recht passend - also in dem Sinne zumindest, dass man innerhalb on 30 Jahren im Stande war so starke Schilde und Torpedos herzustellen. Worüber ich dabei eher skeptisch gegeüber stehe ist, wie die Sternenflotten im Jahre 2377 auf diese Technik reagieren wird und vorallem die anderen Völker des Alpha und Beta Quadranten, da diese Technik das Machtverhältnis in den beiden Quadranten ganz schön umkrempeln wird.

                        Ansonsten gäbe es für mich nur noch zwei Dinge positiv zu erwähnen: zum einem fand ich die Dialoge zwischen den beiden Janeways ganz gut und zum anderen die Paris/Torres Schwangerschaftsszenen. Am besten fand ich, als B'Elanna das erste mal wegen Scheinwehen zur Krankenstation gin. Tom kontaktierte den Doctor, um zu fragen, was er tun solle. Der Doc antwortete, dass er sich unverzüglich zur Krankenstation begeben solle. Also ging Tom schnurrstracks zur Tür. Dort angekommen fragte er dann, was mit B'Elanna ist.

                        Das war es dann aber auch schon, was ich vom Positiven zu berichten hätte. Ansonsten gibt es so einige Plotholes in den letzten beiden Folgen und Spannung ist auch nur recht wenig vorhanden.

                        Beginnen wir mit den Plotholes: Zum einen, wozu brauchen die Borg überhaupt so ein Transwarp-Zentrum, von dem man zuvor noch nie etwas gehört hat? Soweit bislang immer bekannt war,brauchen die Borg lediglich eine Transwarp-Spule (wie sie schon in der 5. Staffel der Serie gezeigt wurde), um einen Transwarp-Kanal zu öffnen und überall in der Galaxie sehr schnell hinzukommen. Wozu dann also noch das extra Zentrum? Geht es dadurch etwa ein paar Nanosekunden schneller, um von Punkt A nach Punkt B zu kommen? Ist nur blöd, wenn es in der ganzen Galaxie nur 6 Dinger davon gibt, weshalb man dann auch erst zu eines der Zentren hinfliegen muss, ehe man dann, die paar Nanosekunden schneller, zum gewünschten Ort kommen kann.

                        Dann zum nächsten (großen) Plothole: Admiral Janeway öffnet im Alpha-Quadranten einen temporale Singularität und kommt dann in nur wenigen Sekunden im Delta-Quadranten der Gegenwart an. Wäre es dann also nicht um vieles einfacher gewesen, wenn Admiral Janeway der Voyager lediglich den "Flux-Kompensator" überlassen hätte, um in den Alpha-Quadranten zurück zukehren? Ich meine, sie hätten ja lediglich eine Zeitreise von nur eine einzigen Sekunden machen brauchen und schwupps wären sie wieder im Alpha-Quadranten gewesen. Stattdessen geht man den Umwerg und lässt sich wieder mit den Borg ein.
                        Oder kann man den "Flux-Kompensator" nur ein einziges mal verwenden?

                        Und zum Schluss gibt es dann die größte Enttäuschung. Die Voyager ist wieder zurück im Alpha-Quadranten und eine Minute später ist die Serie zu Ende. War für mich immer eine der größten Verarschungen seitdem es TV Serien gibt. Man hätte die Voyager zumindest in der vorletzten Folge nach Hause bringen können, damit in der letzten Folge noch Zeit gewesen wäre, wie es nun mit den Charaktären weiter geht. Vorallem haben mich interessiert, wie die Sternenflotte auf die Marquis-Mitglieder reagierte hätte, ob ihnen erlaubt wäre, weiter in der Sternenflotte zu dienen (sofern sie das wünschten) oder ihre Uniform unverzüglich abgeben mussten, aber auch wie Seven aufgenommen würde, hätte mich interessiert.
                        Klar, es gibt diese alternative Zeitline in der ersten Folge, aber das ist eben nur eine alternative Zeitline. Außerdem waren in dieser Zeitline Chakotay und Seven bereits Tod und von den Marquis war eben nur B'Elanna auf der Erde zu sehen.

                        (Ich weiß zwar, dass es auch zu den Serien Büchern gibt (an denen ich auch interessiert bin, diese mal zu lesen), die nach deren Ende spielen und diese Fragen beantworten, aber dies ist eben nicht das selbe, da die Bücher nun mal nicht von den Autoren der Serie geschrieben wurden, sondern von Schriftstellern, die nie etwas mit der Serie zu tun hätten.)

                        Folge 1 gebe ich 3 Sterne und der 2. Folgen 2 Sterne. Insgesamt bewerte ich die Folgen als mit 3 Sterne.

                        Serienfazit: Voyager ist wohl von allen Serien diejenige, wo man die meisten Fehler machte. Zu allererst war das Serienkonzept wohl nicht richtig gut durchdacht. Das die Voyager als erstes Sternenflottenschiff den Delta-Quadranten erforschen sollte, war ja schön und gut, aber über die weiterreichenden Konsequnzen, die es mit sich bringen wird, hatte man sich damals wohl keine gemacht. Vorallem was die Borg betrifft. Dort wählte man zu Beginn der 4. Staffel den einfachsten Weg, in dem man die Voyager, dank Kes, quer durch den ganzen Borg-Raum beförderte und so dann den ersten großen Schritt Richtung Alpha-Quadranten machen lassen würde.
                        Die neuen Rassen waren zu Beginn auch nie sonderlich gut durchdacht. Die Kazon finde ich einfach nur armseelig und keines der Details, die man über diese Rasse "enthüllte" fand ich auch nur Ansatzweise interessant. Die Ocampa und die Talaxianer waren auch nicht viel besser. Wenn diese beiden Rassen lediglich nur einen Auftritt gehabt hätten, wäre das ja noch okay gewesen. Aber da man sich jeweils ein "Exemplar" der beiden Rassen als Hauptdarsteller an Bord der Voyager holte, hätte man sich da schon mal ein paar Gedanken mehr machen können, wie die Kultur der beiden Völker aussehen könnte und ein Kräfte-Limit festlegen können.
                        Die Ocampa: Zu Beginn werden sie lediglich als telepatsch begabt beschrieben und dass sie nur 9 Jahre leben. Vorallem wegen Kes war letzteres schon mal sehr schlecht, da sie zu Beginn der Serie 2 Jahre alt wäre und am Ende der Serie dann womöglich gestorben wäre, wäre sie die vollen 7 Jahre dabei geblieben. In Staffel 2 wurden die Ocampa dann zum ersten mal stärker gemacht und zudem wurde da ebenfalls angedeutet, dass es sogar möglich wäre, ihre Leben um ein paar Jahre zu verlängern (das erste Eingeständnis also, dass man einen Fehler machte?). Am Ende von Kes Reise in der Serie, war sie dann sowas wie eine "Mini-Q".
                        Die Talaxianer: Tja, was soll man über dieses Volk sagen? Da hat man schonmal einen Talaxianer an Bord des Schiffes und über diese 7 Jahre erfährt man so gut wie nichts über dieses Volk. Lediglich, das Neelix seine Familie durch eine biologische Waffe verlor, in einem Krieg gegen eine andere Rasse und grobe Details über den glauben der Talaxianer. Aber ansonsten? Lediglich kleine Details über Neelix Leben vor der Voyager.

                        Die einzige mMn interessante Spezies, und die eine wiklich Bedrohung für die Voyager dargestellt hätten, in den Staffeln 1 und 2 waren die Viidianer. Aber diese Rasse schaffte es gerade mal auf 4 Auftritte. Für mich war dies verschenktes Potenzial. Man hätte lieber weniger von den Kazon sehen sollen und dafür mehr von den Viidianern.

                        Dann zum nächsten Problem: der Marquis. Auch hier wurde einiges an Potenzial verschenkt. Da möchte man schon eine "bunte", zusammengewürfelte Crew haben, nur um dann zu erkennen, dass man eine doch eher familienfreundlicher Serien haben möchte. Also ebenfalls eine Sache, die eine Verschwenung von Gehirnzellen (der Serienerfinder) darstellte. Ich hätte gerne noch etwas länger die Situation gehabt, wie sie in den ersten 11 Folgen gab, wo es zu Spannungen zwischen den beiden Crew kam. Was mir vorallem miesfiel war, dass man Seska zu den Kazon überlaufen lief. Für mich war Seska in den ersten Folgen die interessanteste Figur an Bord der Voyager. Bei den Kazon fand ich sie dann weniger interessant.
                        Dann zu Tuvok: das man ihn zu Beginn zu einem Mitglied des Marquis machte, nur um dann recht schnell zu enthüllen, dass er ein Spion von Janeway war, war ebenfalls komplett sinnlos und diente kein bisschen der Handlung. Auch hier hätte ich es besser gefunden, wenn Tuvok die Fassade noch etwas länger aufrecht erhalten hätte, um so Janeway weiterhin als Spion nützlich zu sein, für den Fall, dass der Marquis eine Meuterei planen würde.

                        Kommen wir als nächsten zu den Charaktären:

                        Captain Kathryn Janeway - Sie war die ganze Serie über recht widersprüchlich angelegt. In den ersten 3 Staffeln hieß es noch, dass man sich an die Gesetze der Sternenflotte halten wolle und dass man Technologie nicht mit anderen Rasse teilen wolle, um die Machtverhälnisse in dem Quadranten nicht zu beeinflussen. Ab Staffel 4 war dies dann alles Schnee von gestern. Technologie durfte nun getauscht werden und die Vorschiften wurden des öfteren gebogen und sogar gebrochen. Die Autoren versäumten dabei auch, wenigstens mal zu erwähnen (z.B. von Chakotay), was der Captain noch in den ersten Staffeln dazu sagte. Captain Rasom kann auch nicht daran Schuld sein, dass es Janeway so wurde, wie sie geworden ist, da sie schon mit dem brechen ihrer Regeln und die der Sternenflotte anfing, bevor die Voyager der Equinox gegenet ist.

                        Lieutenant Commander Chakotay - Einer von drei Charaktäre, der innerhalb von 7 Jahren keine Entwicklung durch machte. Die einzige Entwicklung, die es bei ihm gab, fand am Ende des Pilotfilmes statt, in dem er von der einen auf die andere Sekunde von einem Marquis zu einem vorbildlichen ersten Offizer der Sternenflotte mutierte. Letzteres muss man ihm aber anrechnen, dass er des öfteren seinem stursinnigen Captain so richtig die Meinung geigte (vorallem in den Zweiteilern "Skorpion" und "Equinox"). In den meisten Folgen, in denen er im Zentrum der Handlung stand, war er aber recht blass und die Sache in den ersten Staffeln mit seinem Medizinbeutelchen war für eine Serie, die sich eigentlich um Wissenschaft drehen sollte, ziemlich abgehoben.

                        Lieutenant Commander Tuvok - Zu ihm sagte ich ja bereits ein paar Sachen, wie ich ihn mir zu Beginn der Serie gewünscht hätte. Was Charakter-Entwicklung betrifft, ist er für mich der zweite im Bunde, der keine bekommen hat - zumindest keine dauerhafte. Dabei gab es so einige Gelegenheiten, wie z.B. in den Folgen "Gewalt", "Tuvix" oder "Rätsel". In allen 3 Folgen musste er sich mit seinen Emotionen auseinander setzten und in 2 Folgen ging es um seine Beziehung zu Neelix. Aber aus keiner dieser Folgen kam ein veränderter Tuvok hervor. Seine Beziehung zu Neelix war bis zum Ende der Serie im Grunde die selbe, wie zu Beginn der Serie. Nur in der allerletzten Neelix-Folge durfte er sich Neelix gegenüber mal etwas anders als sonst verhalten (klar, die Macher wollten Neelix ja würdevoll verabschieden, weshalb Tuvok mal aus seiner Rolle fallen durfte). Besser wäre es aber gewesen, wenn Tuvok schon nach "Rätsel", zu Beginn der 6. Staffel, freundschaftlicher mit Neelix umgegangen wäre.

                        Lieutenant jg. Tom Paris - Ist nach dem Doctor und Seven meine Lieblingsfigur der Serie. Was ich besonders mag ist, dass er nicht der vorbildliche Sternenflottenoffzier ist, sondern immer seine Probleme hatte und die er auch (anders als Chakotay) öfters und noch bis spät in die Serie hienein, zeigte. Eine Entwicklung der Figur ist ebenfalls spürbar, denn in den späteren Staffeln ist er deutlich Verantwortungsbewusster, als noch zu Beginn.

                        Lieutenant jg. B'Elanna Torres - Auch sie mag ich sehr gerne. Allerdings, was die Entwicklung der Figur betrifft, finde ich diese nicht so gut, bzw. so stark ausgeprägt, wie bei Tom. Während Tom sich noch bis Staffel 5 recht rebellisch verhält, zeigt B'Elanna schon bei Folge 10 von Staffel 1 Verantwortungsbewusstsein (wenn auch nur ganz kurz und sie danach doch wieder gegen die Regeln verstößt). Dennoch finde, ich, dass sie sich doch recht schnell in die Crew integriert. Daher blieb während der Rest der Serie nur noch ihre impolsive, klingonische Seite. Gegen Ende der Serie hat sie diese mMn dann aber ganz gut im Griff.

                        Fähnrich Harry Kim - Harry ist dann der letzte, der mMn keine Entwicklung durchmachte. Selbst in der letzte Folge meint man zu glauben, dass der Bursche erst frisch von der Akademie kommt, wenn er mal wieder so euphorisch ist, weil man womöglich einen Weg nach Hause gefunden hat, dass er seinen Verstand ausschaltet. Ansonsten wurde Harry von den Autoren eigentlich nur als Witzfigur poträtiert. Er wurde in 7 Jahren kein einziges mal befördert (von Wegen, dass die Beförderungen im Delta-Quadranten eingefroren wurden, denn Janeways "Liebling" Tuvok wurde befördert und auch Tom wurde nach seiner Degradierung wieder zum Lieutenant (Junior Grade) befördert) - durfte darüber aber zweimal Witze reißen. Seine gescheiterten Liebschaften wurden zum Running Gag in der Serie, da er sich nur in Frauen verliebte, die er nicht haben konnte (1 Hologramm, 2 Aliens (die ihn töten wollten), 1 Borg (Seven), der falsche Zwilling und 2 Terroristinnen) und sein erstes eigenes Kommando wurde ebenfalls zum absoluten Disaster.

                        Medezinisch-Holographisches Notfallprogramm - Einer von zwei Charaktären, mit denen die Autoren etwas anfangen konnten (oder weil sie in der Lage waren, Ideen zu klauen (Data)?). Egal, da ich seine Entwicklung mag und viele Folgen, in denen der Doctor im Zentrum steht, gehören für mich zu den besten Folgen der ganzen Serie.

                        Seven of Nine - Meine zweit-liebste Figur nach dem Doctor. Erst in Staffel 4 eingeführt, hat sie am Ende genausoviele Folgen, in denen sie im Zentrum der Handlung steht (oder entscheidenes zur Folge beiträgt) wie der Doctor. Ihre Entwicklung spürt man auch recht deutlich. Klar, sie macht in der Serie jetzt nie vor freunde Luftsprünge, wie es sich einige Fans wohl gewünscht haben, wenn Leute im Internet schreiben, dass Seven keine Entwicklung bekommen habe. Dennoch ist ihr verhalten am Ende der Serie ein ganz anderes, als noch zu Beginn der 4. Staffel. Am Anfang war sie noch sehr herablassend gegenüber Individuen, sie verstieß des öfteren gegen die Regeln, verurteilte ein Geschöpf zum Tode (ein Mitglied von Spezies 8472) und kommandierte den Captain herum (wenn Seven den Captain über ihren Kommunikator "herbei zitierte"). Im Laufe der Serie wurde sie dann wesentlich freundlicher und mitfühlender und wollte ihre Verbrechen gegenüber anderen Völker wieder gut machen.

                        Neelix - Was die ENtwicklung bei ihm betrifft, ist sie faktisch auch fast null, dennoch gibt es eine Sache, die man bei ihm gegenüber Tuvok, Harry und Chakotay zu gute halten muss. Zu Beginn der Serie war er doch recht Eifersüchtig auf Tom Paris, weil dieser ebenfalls an Kes interessiert war und seine Eifersucht brachte mehr als nur einmal zum Ausdruck. Außerdem verhielt er sich in den ersten Folgen machmal doch ganz schön rassistisch gegenüber anderen Rassen und war auch ein wenig unfreundlich gegenüber Crewmitglieder der Voyager. Ab Staffel 2 dann zeigte er dieses verhalten nicht mehr, aber das war dann auch praktisch seine einzige Entwicklung, was seinen Charakter betrifft. Das einzige, was man sonst noch über ihn sagen konnte war, dass er im Laufe der Staffeln immer mehr Verantwortung bekam und von Janeway auch zum Botschafter ernannt wurde.

                        Kes - Bei ihr gab es zwar eine Entwicklung, aber diese fand ich jetzt nicht wirklich gut ausgearbeitet. Vorallem ihre Kräfte passte nicht wirklich zu einer Hauptfigur einer Star Trek Serie. Wenn Kes also nie aus der Serie ausgestiegen wäre und man ihre Kräfte in der Serie weitererforscht hätte, wäre am Ende der Serie die einzigen Gegner, der für die Voyager noch eine Gefahr darstellen würde, die Qs gewesen. Kes Physiologie war aber auch das einzige, was man näher ausarbeite. Ihre Arbeit im botanischen Garten oder ihre Ausbildung zur Medezinerin wurden dagegen eher nur halbherzig thematisiert.

                        Um endlich mal zum Ende zu kommen. Insgesamt glänzt die Serie bei mir nur bei einzelnen Folgen und mit 3 Charaktären (MHN, Seven und Tom Paris). Die ganzen Fehler (je klein sie auch waren) und die Inkonsequenz im Handlungsaufbau rücken die Serie im Gesamtbild in ein eher schlechtes Licht und somit ist und bleibt Voyager für mich die schlechteste aller Star Trek Serien (okay, mit TOS fang ich jetzt erst an auch noch die wirklich letzte Serie zu bewerten - es gibt also noch eine Mini-Chance nur die zweitschlechteste Serie ( Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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                          Zitat von Terminator_T-101 Beitrag anzeigen

                          Und zum Schluss gibt es dann die größte Enttäuschung. Die Voyager ist wieder zurück im Alpha-Quadranten und eine Minute später ist die Serie zu Ende. War für mich immer eine der größten Verarschungen seitdem es TV Serien gibt. Man hätte die Voyager zumindest in der vorletzten Folge nach Hause bringen können, damit in der letzten Folge noch Zeit gewesen wäre, wie es nun mit den Charaktären weiter geht.
                          Ja, das ist tatsächlich sehr schade. Man hätte auch etwas Zeit vergehen lassen können, und ein paar Crewmitglieder ein paar Jahre später wieder ein gemeinsames Abenteuer erleben lassen. Siehe Babylon 5 "The Lost Tales".

                          Trotz der durchwachsenen Kritiken des Serienfinales die meist gestreamte Folge auf Netflix, eine echte Überraschung wie ich finde.

                          http://www.startrek-hd.de/populaerst...n-auf-netflix/
                          "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
                          Azetbur

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