[171/172] Endgame /Endspiel - SciFi-Forum

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[171/172] Endgame /Endspiel

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    Zitat von RTW112 Beitrag anzeigen
    Ich finde nur mist was Admiral Janeway da macht sie verändert massiv die Zeitlinie nur um die Crew schneller nach Hause zubringen, da frag ich mich warum versucht sie nicht gleich zu verhindern das die Voyager in den Delta Quadrant geschleudert wird und somit könnte sie noch viel mehr Leben retten (die gesamt Crew).
    Naja, das ist nunmal ein Grundproblem bei Zeitreisefolgen: "Man hätte aber auch ..."! Schau' Dir "ST7 - Treffen der Generationen" an, wo die Frage bleibt, warum Picard nicht besser zu diesem oder jenem Zeitpunkt zurückgegangen ist. Diese Fragen wird man sich bei Zeitreisefolgen nahezu immer stellen ... deswegen kritisiere ich das auch schon gar nicht mehr, denn das macht diese Episoden auch interessant und diskutierenswert.

    DASS Janeway die Zeitlinie überhaupt verändert ist für mich zumindest nachvollziehbar ... weil sie ihren Freunden helfen bzw. sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden will ... und weil sie es KANN. OB das so richtig ist, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.
    "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
      DASS Janeway die Zeitlinie überhaupt verändert ist für mich zumindest nachvollziehbar ... weil sie ihren Freunden helfen bzw. sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden will ... und weil sie es KANN. OB das so richtig ist, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.
      Aber ist nicht jedes Crewmitglieder der Voyager ein Mitglieder der Familie?

      Warum rette sie eben nicht alle ihere Familie?
      "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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        Warum schießen die Schiffe der Sternflotte alle wild drauf los wo die Kugel aus den Kanal kommt?

        Haben die nichts gelernt von der schlacht in Sektor 001 wo der Kubus die Erde bedrohte in ST8. Hätten die nicht auch alle die Feuerkraft der Flotte so bündeln könne auf ein gemeinsames Ziel wie bei ST8 wo Picard das vorgemacht hat.
        "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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          Endgame ist von vorn bis hinten nicht durchdacht und einfach nur schlecht....besonders für ein Serienfinale.
          Mal abgesehen davon das für mich bei Voyager ohnehin zu viele Zeitreisen vor kamen (wenn man da genauer nachdenkt wird einen nur schwindlig) ......so war diese Aktion von Admiral Janeway einfach idiotisch.
          Wegen 2 Crewmitgliedern so viele Jahre auslöschen.....also nein. (die restlichen 21 dürften ihr ja egal sein...bzw. auch alle anderen sonst hätte sie ja ihre Reise wie von einigen gemeint gleich den Abflug der Voyager in den Delta Quadranten verhindern können)
          Ergo eine arg konstruierte Geschichte.

          Noch schlimmer aber dannach die Supertechnologie die man aus der Zukunft mit nimmt.
          Ein toller "Schildkrötenpanzer" und super Torpedos die riesige Kuben einfach weg putzen.
          Nebenbei verseucht man noch die wieder mal absolut dämliche Borgkönigin und das ehemal geheimnissvollste und unheimlichste Volk in Star Trek ist zur Lächerlichkeit mutiert....bzw. sowieso fast zerstört.
          Tja und die Heimkehr war dann praktisch ein kurzes "Hallo" und aus......aja ein Baby ist gleichzeitig auch noch geboren woren....so ein Ende kann sich doch keiner gewunschen haben der diese Serie verfolgte?

          Ich muss da einen guten Tag gehabt haben als ich 2 Sterne vergab.

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            Endspiel ist für mich leider misslungen. Es ist ganz nett anzusehen, am Anfang wird die Voyager gezeigt, wie sie gefeiert wird, man bekommt Einblicke über den Werdegang der Crew (Harry ist Captain ) aber dennoch läuft es nur auf eins hinaus: Janeway und Seven. Weil 7 stirbt und Chakotay daran zu Grunde geht, will J die Zeitlinie ändern? Mehr seh ich nämlich nicht in J´s Handeln. Somit hätte sich übrigens auch die Sache erledigt Thema "Warum nicht gleich zum Ursprung zurück und die Voyager erst gar nicht in den Delta-Quadranten verschwinden zu lassen." Dann hätte sie ja ihre 7 nie kennengelernt...

            Dann die borgresistente Panzerung... sowas will ich einfach nicht sehen. Wo bleibt die Spannung wenn die Borg eh nichts ausrichten können?

            Mehr will ich auch gar nicht mehr erwähnen weil ich Endgame einfach nicht als würdiges Ende einer sonst tollen Serie ansehe.

            Ausser das noch:

            Die Macher haben einen ganzen!!! Monat an der Idee festgehalten, dass die Voyager es nicht nach Hause schafft. Es sollte letztlich nicht mehr darum gehen, einen Weg nach Hause zu finden sondern um die Reise selbst. Ich fand die Idee toll.

            Brannon Braga allerdings hatte schon immer den Wunsch, dass das Ende mit den Borg zu tun haben sollte, dass die Voyager umringt von verschiedenen Starfleet Schiffen sein sollte und das Zeitreise eine große Rolle spielen soll. Hiermit gebe ich ihm die Schuld für das misslungene Ende

            3 von 6 Sternen
            All hands brace for impact!

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              jo ich gebe auch 3 von 6 sternen die folge ist ok aber nicht in besonderem maße erwähnenswert es gab bessere
              Die Zukunft ist Vergangenheit oder umgekehrt. Ich krieg' Kopfschmerzen davon.

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                So, habe mir jetzt auch das große Finale angesehen, war ziemlich neugierig und wollte nicht warten, bis ich alle Staffeln durch hatte.
                Ehrlich gesagt, ich bin enttäuscht von so einem Finale. Für Janeway scheints anscheinend überhaupt kein Problem zu sein eine Zeitreise zu unternehmen (zwischendurch noch mit ihrem Shuttle 2 klingonischen Kriegsschiffen entkommen) und dann in der Vergangenheit mal ganz einfach zukünftige Technologie weitergeben. Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, die Borg wurden ein weiteres Mal durch den Kakao gezogen, ihr Transwarp Netzwerk zerstört... Außerdem frage ich mich, warum konnte bitte die Voyager so extrem schnell vom Delta in den Alpha-Quadranten kommen? Also ganz ehrlich, dass ein Transwarp-Kanal so schnell Schiffe befördern kann wie ein Wurmloch ist mir ziemlich neu. Generell fand ich die ganze Sache mit dem Transwarp-Netzwerk ziemlich doof, denn wenn die Borg eh über einen Ausgang in der Nähe bei der Erde verfügen, warum sind sie dann bei ihren 2 Angriffen quer durch den ganzen Raum der Föderation geflogen?
                Und dann das Heimkommen, also ich hätte mir auch noch mehr Szenen dann auf der Erde gewünscht, das gezeigte war einfach viel zu kurz.

                Also kurz gesagt, effekttechnisch war das Finale sicher auf einem Top-Niveau. Aber von der Story her ein absoluter Tiefpunkt, die Logik war hier fehl am Platze.
                Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

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                  Ich weis nich so recht was ich von der Folge halten soll.
                  Einerseits stimme ich mit den Hauptkritikpunkten überein, andererseits gefällt mir das Konzept der Folge ganz gut, die Umsetzung ist nur nicht so gelungen.

                  Die optische Darstellung von den Torpedos aus der Zukunft hätte man wirklich anders machen müssen, das sieht aus wie jeder andre Torpedo aus der Serie. z.B. hätte man eine Raumverzerrung erzeugen können, ein kleines Schwarzes Loch oder ähnliches was die großen Schiffe zerreißt. Hauptsache es sieht nicht wie ein normaler Torpedo aus. Da hat das optische Element der Folge sehr geschadet, obwohl es an sich gut aussah.

                  Das die Voyager den Delta Quadranten nicht verlassen kann ohne dem letzten übrig gebliebenem Feindbild nochmal richtig einen reinzuwürgen kann ich gut verstehen.
                  Spezies 8472 und die Hirogen sind ja inzwischen schon fast Föderationsmitglieder und wen hätte man sonst zum großen Showdown einladen sollen?

                  Die Borg in Voyager waren eh nicht mehr das was man aus TNG kannte, die Borg Queen hat irgendwie ein persönliches Interesse an 7 of 9 und lässt die Voyager deswegen in ruhe?
                  Die TNG Borg waren noch ein Kollektiv ohne Zentrum, ohne Anführer, in ST8 musste dann eine Queen her (was für mich als Abschluss der Borgstory völlig gereicht hätte!) aber in VOY kam dann eine Unimatrix, eine Unimatrix Zero ein Transwarphub und 7 of 9 dazu... ich fand die Borg immernoch am Besten als sie in grauen Würfeln rumgeflogen sind wo nix grün geleuchtet hat und kein Borg was von einer Queen wusste. Selbst in Skorpion waren die Borg noch gut umgestzt, danach ging es aber steil Berg ab.


                  Am Finale selber hätte ich nicht viel geändert.

                  Nur diese Stinklangweilige und nutzlose Seven/Chakotay Beziehung die in der Folge zu nichts geführt hat aus der Folge komplett raus gelassen und dafür etwas mehr zeit für ein richtiges Ende gelassen.

                  Die Frage was mit dem Ma'Quis passiert wurde z.B. nie geklärt, wird die Technologie aus der Zukunft behalten? evtl. wurde die Technik ja auch eingestampft weil man die Zeitlinie nicht noch weiter stören will?

                  Was mich auch etwas gestört hat war das Tom Paris beim letzten mal als Janeway den "Setzen sie einen Kurs nach Hause"-Befehl gegeben hat nicht am Steuer saß, das hätte er sich nun wirklich verdient gehabt so oft wie er sich das anhören musste das er den Befehl auch zum letzten mal ausführen darf! Das Baby hätte ja auch mal ne Folge oder zwei früher kommen können, dann hätte man es vielleicht sogar zu sehen bekommen.
                  -derzeit keine Signatur-

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                    Hallo!

                    Ich fand die Folge auch eher enttäuschend... Ich hatte mich eigentlich so darauf gefreut, wie es ist, wenn die Voyager nach Hause kommt. Und - was ich total vermisst habe - wie geht es nun weiter??? Werden die Ex- Marquis- Mitglieder noch zur Rechenschaft gezogen? Wird Fähnrich Kim befördert? Was wird aus Seven und Icheb?
                    Fragen über Fragen.
                    Ich habe mal ein Buch gefunden, das sich mit der Fortsetzung beschäftigt, aber dies als Serie, als Abschluss, hätte mir besser gefallen. Leider habe ich nur den zweiten Teil des Buches und den auch nur auf englisch

                    Also, ich hab mir das Finale von Voyager ganz anders vorgestellt... von daher 2 Sterne...
                    Schade eigentlich für eine im Durchschnitt sehr schöne Serie
                    Nur ungern nimmt der Klingonenmann
                    statt barer Münze Tribbles an!

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                      in voyager war doch immer "der weg ist das ziel" warum sollte es denn bei der finalen folge denn anders sein.

                      Es ging ja immer nur um die Reise. Ich fand die folge ok. nicht überragend aber auch nicht schlecht. fürs überragende hat mir dann doch die vielen plotlöcher zu schaffen gemacht.

                      Aber sonst ein gelungene Endfolge. Besser als bei Ent allemal.
                      http://www8.file-upload.net/thumb/15.10.07/uavpq8.jpg

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                        Zitat von Five Beitrag anzeigen
                        Besser als bei Ent allemal.
                        Das ja auf jeden Fall!

                        Vielleicht hab ich meine Erwartungen auch zu hoch gesetzt Ich fand sie halt nicht so, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

                        lg^^
                        Nur ungern nimmt der Klingonenmann
                        statt barer Münze Tribbles an!

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                          Ein Finale mit etwas Licht und viel Schatten. Hier meine Eindrücke:
                          - Gelungen fand ich den Bezug zum TNG-Serien-Finale "Gestern, Heute, Morgen", wo man ebenfalls die Uniformen aus der Zukunft und eine ähnliche Erzähltechnik (das Herumswitchen zwischen verschiedenen Zeitebenen) verwendet hatte. Leider sehen die Masken nicht immer gelungen aus und die mögliche Zukunft (in der Seven und Chakotay tot sind und Tuvok geisteskrankt ist) erweist sich nur als alternative Realität.
                          - Wie in einem Staffelfinale üblich gelingt es auch ganz gut, allen Figuren noch einmal in ausreichendem Maße Gelegenheit zu geben, sich zu präsentieren. Dabei werden auch einige der zwischenmenschlichen Beziehungen weiterentwickelt: Chakotay und Seven werden ein Paar, B'Elanna und Tom werden Eltern, die Freundschaft zwischen Harry und Tom kühlt sich ab usw. Auch einige der Nebenfiguren (Lt. Barclay, Admiral Paris, Borg-Königin, Icheb) erhalten noch kleinere Auftritte. Außerdem finden eine ganze Reihe wiederkehrender Motive Berücksichtung: Kalto, Cadiscot, die Erwähnung des Captain Proton Holodeckprogramms, des Bolianers Chell (der in der ersten Staffel einen Auftritt hatte) und vieles mehr.
                          - Die Story um die Rückkehr der Voyager in den Alpha-Quadranten fand ich allerdings weniger gelungen. Die Voyager-Crew trägt zur Rückkehr faktisch gar nichts bei. Diese wird fast ausschließlich durch hochmoderne Technologie realisiert: einer Panzerung aus der Zukunft, Transphasen-Torpedos, Transwarp-Technologie usw. Da hätte genauso gut Q kommen können und die Voyager in den Alpha-Quadranten schnippen können. Und so ganz nebenbei wird dann auch noch das Borg-Kollektiv ausradiert. Ich hätte hier lieber mehr Eigenleistung von Seiten der Voyager-Crew gesehen. Auf mich wirkt die Folge so, als sei die Serie vorzeitig abgesetzt worden, was die Autoren zu einer schnellen und improvisierten Auflösung gezwungen hat.
                          - Wie bereits erwähnt wurde, ist auch die Entscheidung von Admiral Janeway, die Vergangenheit zu verändern, in höchstem Maße fragwürdig. Immerhin wird durch ihren Eingriff in die Zeitlinie eine gesamte Realität mit all den Existenzen und Erfahrungen die da dranhängen ausgelöscht. Das zu entscheiden, steht Janeway doch gar nicht zu. Leider wird dieses Verhalten in der Folge kaum hinterfragt.
                          - Ich persönlich kann gut damit leben, dass wir Zuschauer nicht erfahren, was danach aus den Maquis wird und ob der Doktor irgendwann Menschenrechte zugesprochen bekommt. Das ist eben grundsätzlich so, wenn eine Serie zu Ende geht. Irgendwann ist halt Schluss. Trotzdem kam für mich das Ende zu plötzlich und zu abrupt. Da hat einfach noch irgendetwas gefehlt: knallende Sektkorken, Verabschiedungen und solche Dinge halt.
                          - Trotz des eher unbefriedigenden Serienfinales werden die überwiegend positiven Eindrücke, die ich von der Serie bekommen habe, nur geringfügig eingetrübt. Das hängt vor allem damit zusammen, dass man die einzelnen Folgen hier recht unabhängig voneinander beurteilen kann – anders etwa als bei Serien wie "Akte X" oder "Battlestar Galactica".

                          Damit komme ich mit meiner Review der Voyager-Serie zum Ende. Ich habe mich bemüht, einigermaßen objektiv an die Beurteilung der einzelnen Folgen heranzugehen – so weit es mir möglich war. Insgesamt war ich sehr überrascht darüber, dass die Serie aus heutiger Sicht im großen und ganzen tatsächlich noch sehenswert ist, auch wenn viele Erwartungen nicht erfüllt werden konnten. Ich werde an späterer Stelle sicher noch ein ausführlicheres Fazit ziehen.
                          Mein Profil bei Last-FM:
                          http://www.last.fm/user/LARG0/

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                            Das VOY-Finale

                            Da hat man das Schiff und seine eigenwillige Crew nun sieben lange Jahre durch Höhen und Tiefen (wobei die Tiefen dominieren) begleitet und dann das.

                            In Staffel Sieben war VOY eh schon am kreativen Endpunkt angelangt. Den Höhepunkt hatte die Serie etwa in der Mitte (Staffeln 3-5).

                            Das Finale setzt den Abwärtstrend also nur konsequent fort.

                            Was war gut:

                            - Rückgriffe auf TNG "Gestern Heute, Morgen" waren überdeutlich zu sehen und zu spüren, leider wird die Klasse dieser Episode aber nie erreicht, auch bewegt sich der Erzählstrang hier nicht immer wieder durch 3 Zeitebenen.

                            - Die Effekte waren gewohnt gut, aber das ist bestenfalls ein kleiner Pluspunkt, der durch die albern wirkende Panzerung sofort wieder zunichte gemacht wird.

                            Was war schlecht:

                            - Zeitreisen sind ja immer voller Paradoxien, bei dieser fallen sie aber besonders ins Auge. Wer soll die Voyager bitte retten, wenn die alte Janey ihre Reise niemals antreten muss?

                            - Charakterliche Unreife - mein größter Kritikpunkt:

                            Was hat Admiral Janeway alles hinbekommen?

                            Schiff sicher nach Hause gebracht - check
                            Den Großteil der Mannschaft sicher nach Hause gebracht - check
                            Eine hoffnungslos wirkende Situation überstanden - check

                            Reicht das nicht aus?
                            Nein, denn einige Tote sind ja zuviel. Obwohl bei den minimalen Chancen der Voyager die Heimkehr an sich sehr unwahrscheinlich war.
                            Statt sich damit abzufinden, dass man nicht immer 100% erreichen kann (lernt jedes Kind früher oder später) werden kurzerhand Klingonen verschaukelt und die Zeitlinie verdreht - eine äußerst reife Entscheidung für eine Person, die ihr Hauptziel (die Heimat) erreicht hat.
                            Das Finale erinnert von der Idee her sehr stark an "Temporale Paradoxie" aus Staffel fünf, nur dass es diesmal eben Janey ist, die an der Zeitlinie rumpfuscht. War die besagte Epsiode noch sehr gelungen, so stimmt hier irgendwie gar nichts.


                            Das Janeway eine Fanatikerin sondersgleichen ist, wird hier ein letztes Mal überdeutlich.
                            Eine Arrestzelle wäre nach der Heimkehr sinnvoller gewesen als eine Beförderung zum Admiral.

                            - Die Borg, erinnert ihr euch an diese einst so herrlich böse Rasse, denen man kaum beikommen konnte? Nicht so hier, dank Fantasiepanzerung (die wie ich schon erwähnte äußerst dämlich wirkt) und Supertorpedos werden hier Kuben zu reinen Zielscheiben. Die Königin wird mal eben verseucht, das Transwarpzentrum hochgejagt etc. und dann übersteht die Voyager natürlich noch die Explosion des Schiffes, in welchem sie sich befand - okay, fairerweise muss man sagen, dass es schon immer ein Ding der Unmöglichkeit war, der Voyager DAUERHAFTEN Schaden zuzufügen.
                            Interessant ist es auch, dass diese futuristische Technik binnen weniger Stunden einsatzbereit ist, aber hey, bei diesem Schiff ist ja alles kein Problem.
                            Habe ich schon die bescheuert wirkende Panzerung erwähnt?

                            Am Ende kommt die Voyager dann nach Hause und mein Mittagessen meine Speiseröhre hoch. Ich habe selten so einen Quatsch gesehen. Das bei VOY oft anwendbare "Doof-aber-unterhaltsam"-Prinzip kann man hier auch nicht anwenden, denn dafür kommt der Mist zu ernst rüber, obwohl man laufend den Eindruck hat, dass man verschaukelt wird.

                            So bleiben am Ende noch 2 Sterne übrig:

                            1 für die Rückgriffe auf TNG und die Darstellung der Personen in der Zukunft
                            1 dafür, dass es vorbei ist.
                            "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                            die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                            (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                              Eigentlich versuche ich ja immer, vor allem auch das Finale einer Serie lieber als einen kleinen Film anzusehen denn als einen Zweiteiler. Wenn aber (ähnlich und sogar noch krasser als bei "Unimatrix Zero") die beiden Hälften so unterschiedlich sind, fällt mir das schwer.

                              Das Grundgerüst der Folge spiegelt das wieder, was ich eigentlich schon zehntausend Male angesprochen habe: in den letzten Jahren fiel den Autoren nur noch wenig neues ein, immer wieder wurden bereits gekochte Suppen neu aufgewärmt. Statt Harry war es hier Janeway, die in die Vergangenheit reiste. Und ich bin da ehrlich: Dieses ständige Ideenrecycling geht mir enorm auf den Wecker!

                              Die alte Janeway ist zwar noch etwas cooler als der sarkastische Harry in Folge 100, aber das ist auch fast schon alles, was der ersten Hälfte als Daseinsberechtigung übrigbleibt. Irgendwie wirken alle Szenen hier billig, etwas, was ich bei einem Serienfinale nicht wirklich erwartet hatte. Die Übergänge zwischen den Szenen waren falsch gesetzt, die Dialoge selbst hörten sich merkwürdig hohl an und ich mochte so irgendwie gar nix mehr dran. Hier und da waren ein paar Szenen in der Jetztzeit ganz nett (B'Elannas Scheinwehen), oftmals aber eher unerträglich: vom merkwürdig hineingequetschten Auftritt Neelix (auch wenn es schon unfair gewesen wäre, ihn im Staffelfinale nicht zu zeigen) hin zur schrecklichsten Romanze der Seriengeschichte: Seven und Chakotay. Dass man für die beiden extra ein kleines "Liebesthema" zusammenkomponierte, war als Intention zwar nett, aber leider klang es nicht gut. Es brachte Schmalz an einer Stelle, an der man ihn nicht sehen wollte.

                              Zudem war auch die Spannungskurve völlig falsch gesetzt. Ob OldJaneway es nun schafft, den Klingonen zu entkommen oder nicht, war keine Frage. Natürlich, mein Gott! Auch den Part mit Harry hätte man sich sparen können, es wirkte hier einfach nur zerdehnt. Wäre man an dieser Stelle zumindest einmal auf Harrys Aktion in "Temporale Paradoxie" eingegangen, wäre es wohl noch recht sinnvoll gewesen, aber das blieb ja auch aus. Klar, die Autoren wollten ja verdecken, dass sie bei sich selbst klauen.

                              Wäre es so weitergegangen wie bis dahin, hätte ich wohl nur einen Stern gegeben. Auch auf so Sachen wie die neue Panzerung, deren Effekt in der Darstellung an Lächerlichkeit kaum mehr zu unterbieten war. Doch zum Glück trafen irgendwann einmal die beiden Janeways aufeinander. Denn was dann folgte, war oftmals nur noch purer Spaß. Und auch, dass endlich mal ein paar Kritikpunkte wie die blinde Loyalität der Crew gegenüber ihrem Captain angesprochen wurden, machte das ganze sehr gut. Klar, einige Kritikpunkte aus der ersten Hälfte blieben erhalten, aber alles in allem fühlte es sich einfach besser an.

                              Auch wenn ich es immer noch nicht mag, dass die Voyager einfach zur Erde fliegt und dann direkt abgeblendet wird, so finde ich überraschenderweise nicht, dass es absolut emotionslos war. Man hat sich zwar etwas zurückgehalten, aber auch nicht komplett unterdrückt. Und man hatte ja auch eben erst den Kampf gegen einen Borgkubus hinter sich, da war man noch etwas gedrückt. Es bleibt halt - wie seit Staffel 1 Folge 1 bei Voyager üblich - hinter den eigentlichen Möglichkeiten zurück.

                              Der zweiten Hälfte hätte ich dann wohl vom reinen Unterhaltungswert 5 Sterne gegeben. Gäbe dann 3 Sterne im Mittel für die ganze Folge. ABER:

                              Das winzige, wirklich winzige, kleine, nie im Leben als Kampfschiff gedachte, Schiffchen Voyager, das einsam und allein im Deltaquadranten gestrandet ist,
                              besiegt
                              das riesige,
                              das allmächtige,
                              das eigentlich unbesigebare
                              BORGKOLLEKTIV!

                              - 1 Stern

                              Macht dann zwei Sterne

                              Kommentar


                                Es ist nun schon eine Weile her, dass ich VOY am Stück gesehen habe, und unmittelbar, nach dem ich das Finale gesehen hatte, habe ich diese Doppelfolge hier mit sechs Sternen bewertet, weil ich sie sehr, sehr unterhaltsam gefunden hatte.

                                Nach den vielen schlechten Bewertungen und Verrissen bin ich versucht, mir das Finale auch ohne vorherigen Rerun aller Folgen noch mal anzuschauen.

                                Nach dem mir die Kombination Borg + Zeitreisen schon den Genuss des Films "First Contact" einigermaßen ruiniert hat, bin ich geneigt, anzunehmen, dass mir auch diese Folge nach häufigerem Anschauen nicht mehr ganz so gut gefallen wird.

                                Andererseits: Lieber ein Ende der Serie mit Schrecken (= Zeitreisen + Borg), als ein Schrecken (= Zeitreisen + Borg) ohne Ende

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